Beschwerde gegen die Berichterstattung des Schweizer Fernsehens SF zu Climategate und zur Kritik am Uno-Klimarat IPCC
Dazu legitimiert bin ich generell als Staatsbürger, der bei diesem Thema mit seinen weitreichenden politischen, ökonomischen und sozialen Implikationen eine ausgewogene Berichterstattung und Meinungsbildung erwartet, und speziell als Journalist, der selber unter der Befangenheit und dem Widerstand der Klima(politik)experten in den Redaktionen der führenden Schweizer Medien litt und diese Problematik in einem Artikel für das Medienmagazin „Schweizer Journalist" (02+03/2010) aufzeigte.
Ich reichte in dieser Sache am 20. Februar 2010 beim Ombudsmann Beschwerde ein. Seinen abschlägigen Bescheid, datiert vom 1. April 2010, erhielt ich am 6. April 2010. Die Beschwerdefrist ist also eingehalten.
Meine Beschwerde begründe ich wie folgt:
1.
Bei den Recherchen zu meinem Artikel für den „Schweizer Journalist" im Februar 2010 stellte ich fest, dass das Schweizer Fernsehen SF seit dem Ausbruch von „Climategate" Mitte November 2009 in seinen Informationssendungen - also „Tagesschau", „10 vor 10", „Rundschau" und (da es um Wissenschaft ging) „Einstein" - keinen einzigen Beitrag zur Kritik an der Klimaforschung gebracht hatte, auch nicht zur Debatte um den Weltklimarat IPCC und seinen Chef Rajendra Pachauri, die Anfang Jahr weltweit grosses Aufsehen erregte und über die jedes ernstzunehmende Medium berichtete. (Die Relevanz dieser Kritik ist spätestens dadurch belegt, dass die Uno die Arbeit des IPCC aufwendig untersuchen lässt.)
Deshalb bat ich SF um eine Stellungnahme von Chefredaktor Hansruedi Schoch. Stattdessen erhielt ich eine nichtssagende, gedanklich und sprachlich schludrige Antwort von Nachrichtenchef Diego Yanez (im Bericht des Ombudsmanns gnädigerweise redigiert), die mich einmal mehr mit ihrer Arroganz ärgerte: SF pflegt gegenüber den Printmedien einen Kommunikationsstil, den seine Journalisten von niemandem akzeptieren würden.
Grundsätzlich wollte ich die Debatte, wie über die Kritik an der Klimaforschung zu berichten sei, medienintern führen. Angesichts der Unmöglichkeit, von SF eine ernsthafte Stellungnahme zu erhalten, blieb mir aber nur die Beschwerde beim Ombudsmann.
2.
Mir war das Problem bewusst, dass ich nicht - wie im Beschwerdeverfahren vorgesehen - eine einzelne Sendung bemängelte, sondern das Unterlassen oder gar Verweigern der Berichterstattung über ein für das gesamte Publikum relevantes Thema beanstandete. Auch der Ombudsmann fragte sich, wie er meine Beschwerde behandeln müsse. Er schrieb mir aber in einem Zwischenbericht: „Auf Grund der Grundsätze der UBI gelange ich zur Auffassung, dass ihre Beanstandung, bis auf den von ihnen angegebenen Zeitraum (November 2009 bis Mitte Februar 2010), die Voraussetzungen einer Zeitraumbeanstandung erfüllt." Dieser Einschätzung schloss ich mich gerne an; der gesetzlich vorgegebene Zeitraum von drei Monaten deckte sich zufällig mit dem Beobachtungszeitraum, da „Climategate" Mitte November 2009 ausgebrochen war.
Der Ombudsmann liess den Rechtsdienst von SF zu seiner Beurteilung Stellung nehmen. Dieser hatte offensichtlich keine Einwände.
3.
Zuhanden des Ombudsmanns nahm für SF wieder Nachrichtenchef Diego Yanez Stellung. (Eigentlich nimmt der durchschnittliche Staatsbürger und Gebührenzahler an, dass SF einen Chefredaktor hat, um solche Kritik an seinem Programm zu behandeln und damit auch den Nachrichtenchef zu beaufsichtigen.) Die Stellungnahme zeugt von derselben Überheblichkeit und Oberflächlichkeit, die mich schon bei der Antwort auf meine Anfrage ärgerte: Auf den Anlass für meine Beschwerde, dass „die Informationssendungen von SF, also ‚Tagesschau', ‚10 vor 10', ‚Rundschau' und ‚Einstein', von November 2009 bis Mitte Februar 2010 keinen einzigen Beitrag zur globalen Kritik an der Klimaforschung brachten", geht Yanez überhaupt nicht ein. Insbesondere findet sich - wie in der Antwort auf meine erste Anfrage, in der ich explizit um Auskunft bat - keinerlei Information dazu, wer aus welchen Gründen und aufgrund welcher Einschätzung entschied, über dieses Thema nicht zu berichten, und vor allem keinerlei Reflexion, wie die Führung von SF diese mittlerweile als solche erkennbare Fehlleistung beurteilt.
4.
Gleich zu Beginn seiner Stellungnahme schreibt Yanez: „Konkret kritisiert Herr Schär eine Club-Sendung, zwei Beiträge in der Tagesschau, einen in 10vor10." Das ist falsch; Yanez belegt mit dieser Behauptung, auf der seine ganze Stellungnahme beruht, dass er sich gar nie ernsthaft mit meiner Beschwerde auseinandersetzte: Der Anlass dafür war, wie deutlich ausgeführt, nicht die Kritik an einzelnen Beiträgen, sondern der unbestrittene Fakt, dass es keinen einzigen Beitrag zur Kritik an der Klimaforschung gab. Weil sich Yanez nicht dazu äussern wollte, setzt er sich umso weitschweifiger mit meinen Randbemerkungen auseinander, mit denen ich belegte, dass SF bei der Frage des Klimawandels grundsätzlich zum Alarmismus neigt.
Um in aller Kürze nochmals darauf einzugehen: Der Begriff „Klimakollaps" kam, wie die SMD zeigt, zwar auch in Printmedien vor; ich halte ihn für eine „Tagesschau"-Moderation aber für besonders ungeeignet, da - wie schon in der Beschwerde ausgeführt - ja keine Zeit zur Verfügung steht, diesen unsinnigen Begriff zu erklären. Und beim Interview in der „Rundschau" vom 18. November 2009 sprach Prof. Thomas Stocker ausschliesslich von Extremszenarien: Das journalistische Handwerk hätte es erfordert, ihm im Interview nicht nur Stichworte zu liefern, sondern ihm auch zurückhaltendere Stimmen und Standpunkte entgegenzuhalten. Aber es sei zuhanden von begriffsstutzigen Kollegen betont: Selbstverständlich richtete sich meine Beschwerde nicht gegen diese lässlichen Fehlleistungen.
Gar nichts auszusetzen gab es schliesslich am „10vor10"-Beitrag mit Thomas Stocker und Björn Lomborg - abgesehen davon, dass es vom November 2009 bis zur „Club"-Sendung von Mitte Februar 2010 der einzige Beitrag war, in dem ein Kritiker der offiziellen Klimapolitik wenigstens mit drei Statements zu Wort kam. Die herablassende Bemerkung von Yanez („Was an diesem Bericht falsch sein könnte, erschliesst sich uns nicht") zeugt also nur davon, wie unsorgfältig er meine Beschwerde las. Ich erwähnte diesen Beitrag einzig, weil er nicht als Gegenbeispiel gegen meine Kritik dient, da Lomborg - wie in der Beschwerde ausgeführt - „die IPCC-These von der menschengemachten Klimaerwärmung nicht anzweifelt". Um diese „Klimawahrheit" und die Kritik daran aber ging es mir bei meiner Beschwerde. Es sei nochmals wiederholt: SF brachte in allen seinen Informationssendungen keinen einzigen Beitrag dazu.
Im „Club" vom 16. Februar 2010 kam mit Hans Rentsch tatsächlich ein ernstzunehmender Kritiker des IPCC zu Wort (während sich bei den anderen beiden „Gegnern" gnädiges Schweigen empfiehlt). Diese Sendung wurde aber nach meiner ersten Anfrage ausgestrahlt. Sie war - wie mir Yanez in seiner Antwort darauf mitteilte - ursprünglich für den 12. Januar 2010 geplant; der Anlass dafür war also nicht die Kritik am IPCC, die damals noch nicht bekannt war, sondern vermutlich die bevorstehende Debatte im Parlament, in der es nur um die Reaktion der Schweiz auf ein nicht angezweifeltes Klimaszenario ging. Um die Grundsatzkritik drehte sich denn auch nur die erste halbe Stunde, und der „Club" erwies sich dafür als völlig ungeeignet. Dies nicht, weil sich „die Kontrahenten Fakten und Vorwürfe an den Kopf warfen", wie ich gemäss Yanez, der nicht lesen kann, angeblich schrieb. Sondern weil - wie in der Beschwerde erklärt - „sich die Kontrahenten Fakten und Argumente an den Kopf warfen, von denen die Zuschauer von SF nichts wissen konnten, sodass Moderator Röbi Koller sogar den Himalaya-Skandal erklären musste". Die „Club"-Sendung misslang also gerade, weil SF - wie in meiner Beschwerde beanstandet - in seinen Informationssendungen nie einen Beitrag zu diesem Thema gebracht hatte.
5.
Dieselbe Spiegelfechterei betreibt Yanez mit seinen ausufernden Äusserungen zu den Beiträgen der „Tagesschau" vom 12. Dezember 2009 und von „Einstein" vom 4. Februar 2010. Nochmals: Meine Beschwerde richtete sich nicht gegen einzelne Beiträge, sondern dagegen, dass es keinen einzigen Beitrag zur Kritik an der Klimaforschung gab. Meine nachträglichen Recherchen zu diesen beiden Beiträgen zeigten aber, dass die Informationen höchst fragwürdig und die Ausführungen von Yanez wahrheitswidrig sind - dass also diese Beiträge allein beschwerdewürdig wären. Ich erlaube mir deshalb, näher darauf einzugehen.
Zum „Tagesschau"-Beitrag des Grossbritannien-Korrespondenten Peter Balzli schreibt Yanez: „Der Bericht behauptet nicht, die Ereignisse in Happisburgh hätten ausschliesslich mit dem Klimawandel zu tun. Im Bericht wird thematisiert, dass der Klimawandel einer von mehreren Faktoren sei - und nicht der wichtigste, der zum Abbrechen der Küste in Norfolk führt." In seiner Anmoderation sagte Urs Gredig allerdings, der Beitrag zeige „das beste Beispiel, dass der Klimawandel auch in Europa seine Spuren hinterlässt". Und auf der Website von SF lautet der Titel des Beitrags: „Klimawandel bedroht Ostküste Englands". Auf der von Yanez angegebenen Website mit dem angeblichen „offiziellen Klima-Bericht der britischen Regierung" findet sich die Aussage: „Global sea-level rise has accelerated and is now about 3mm per year." Eine Tabelle stellt denn auch zwischen 1990 und 2000 einen Anstieg des Meeresspiegels um 3 Zentimeter fest und sagt bis 2095 einen weiteren Anstieg zwischen 37 und 53 („very unlikely") Zentimeter voraus. Im Beitrag ging es aber nur um den bisherigen Anstieg - als „bestes Beispiel für den Klimawandel in Europa"! - von wenigen Zentimetern: Es ist im besseren Fall stupid und im schlechteren bewusst manipulativ, das Erodieren einer mehrere Meter hohen Küste aus weichem Sedimentgestein damit zu erklären.
Den „Einstein"-Beitrag erwähnt Yanez von sich aus, als einziges Beispiel, dass SF auf die Kritik am IPCC-Bericht einging. Tatsächlich hiess es in der Anmoderation: „Die Gletscher im Himalaya schmelzen - diese Tatsache ist unbestritten. Wie schnell das geschieht, darüber aber streiten sich die Experten ziemlich heftig. Es geht sicher nicht nur noch Jahrzehnte, wie der Weltklimarat IPCC fälschlicherweise verlauten liess, sondern viel länger, bis ein grosser Teil des Himalaya-Eises weg ist." (Der IPCC-Bericht verwechselte bekanntlich die Jahreszahlen 2035 und 2350 als Zeitpunkt, bis wann die Himalaya-Gletscher abgeschmolzen sein sollen; „viel länger" bedeutet also: 350 Jahre.) Der Bericht danach bebilderte aber nur das zu diesem Zeitpunkt bereits völlig diskreditierte Schreckensszenario des IPCC-Berichts, gemäss dem das rasche Abschmelzen „Gefahr für Millionen von Menschen" bedeute. So stellte der Kommentar fest: „Indien drohen Hunger und Dürre." Die indische Regierung sei deswegen alarmiert, behauptete der Beitrag, liess aber als Beleg dafür nicht einen Repräsentanten der Regierung zu Wort kommen, sondern einen Vertreter des privaten Instituts Teri von IPCC-Chef Rajendra Pachauri. Dabei war bei der Ausstrahlung des Beitrags am 4. Februar 2010 längst bekannt: Der peinliche Fehler im IPCC-Bericht flog gerade wegen einer kritischen Studie der indischen Regierung auf - Pachauri, der mit den Schreckensszenarien privat Geschäfte machte, diffamierte sie als „Voodoo-Wissenschaft".
Weshalb der von der Aktualität völlig überholte Beitrag so ausgestrahlt wurde, erklärte erst der Hinweis auf den Autor am Schluss: Der deutsche Fernsehjournalist Jörg Denzer gestaltete den Bericht schon Ende November 2009 - also vor der Debatte um die Himalaya-Gletscher - für das ZDF. Unter dem Titel „Die Lage ist grimmig. Vom Rückgang der Himalaya-Gletscher" (keineswegs aller, wie die Kritiker des IPCC-Berichts belegen) sagte er da gemäss Website: „Ich wusste nicht, dass so legendäre Flüsse wie der Ganges aus den Schmelzwassern der Himalaya-Gletscher bestehen. Bis mir die Wissenschaftler an den Universitäten Indiens Zahlen um die Ohren warfen, die einfach unerhört sind: In vielleicht schon zwei Jahrzehnten - genau will sich da niemand festlegen - werden die Eismassen des Himalaya weggeschmolzen sein, und dann fliesst kein Wasser mehr den Ganges hinab. Dann werden die Felder vertrocknen, auf denen die Nahrung von 500 Millionen Menschen angebaut wird. Das gleiche in China, Pakistan oder Bangladesh: 2,5 Milliarden Menschen werden ohne Trinkwasser sein." „Einstein" zeigte also, wider besseres Wissen, einen Beitrag, dessen Alarmismus zu diesem Zeitpunkt bis zur Lächerlichkeit widerlegt war - nur die vage Formulierung in der Anmoderation sollte das vertuschen.
6.
Das Fazit: Die Stellungnahme von Yanez geht gar nicht auf den eigentlichen Grund für meine Beschwerde ein, stellt meine Kritik (bewusst?) verzerrt oder verfälscht dar, macht wahrheitswidrige Angaben, redet sich mit unhaltbaren Behauptungen heraus und führt ungefragt Beispiele an, die für sich allein eine Beschwerde rechtfertigen würden. Der Ombudsmann nahm diese pitoyable Stellungnahme aber kritiklos an und wies darauf gestützt meine Beschwerde ab, obwohl er selber feststellt, „dass das Schweizer Fernsehen zur globalen Kritik an der Klimaforschung keinen einzigen Beitrag gesendet hat", und bedauert, „dass dem so genannten ‚Climategate' sowie auch der ‚Kritik am Uno-Klimarat IPCC' an sich keine Sondersendung gewidmet wurde". (Ein einziger handwerklich sauberer Beitrag von „Tagesschau" oder „10vor10" hätte genügt.) Der Bericht des Ombudsmanns ist also objektiv ungenügend und für mich subjektiv nicht annehmbar. Ich bin nicht bereit, dieses skandalöse Verhalten - sowohl beim (Nicht-)Berichten über ein höchst relevantes Thema wie beim Beantworten meiner Beschwerde - auf sich beruhen zu lassen. Deshalb bleibt mir nur der Weg einer Beschwerde bei der UBI.
Yanez stellt selber fest: „Während in den USA, Grossbritannien und Indien Climategate tatsächlich grosse Wellen warf, war der eigentliche Climategate-Skandal in der Schweiz kein dominierendes Thema. Dies im Gegensatz zur allgemeinen Kritik am UNO-Klimarat IPCC und dessen Klimapolitik." Die Aussage ist für einen Chef von SF von einer bemerkenswerten intellektuellen Schlichtheit. Der Climategate-Skandal war in der Schweiz „kein dominierendes Thema", weil SF (wie übrigens auch SR DRS) als wichtigstes Medium nie darüber berichtete, während die führenden Zeitungen wie NZZ und TA bei allem Widerwillen ihrer Wissenschafts-Redaktoren seit November 2009 mehrere Artikel dazu veröffentlichten und sich gegenüber dem IPCC immer kritischer zeigten. Und die Kritik am IPCC im Januar und Februar 2010 richtete sich - wie der Nachrichtenchef von SF wissen müsste - nicht gegen dessen Klimapolitik: Der IPCC, betont beispielsweise Thomas Stocker immer, berät die Politiker, schreibt aber selber keine Politik vor. In die Kritik geriet die Klimaforschung: Meine Beschwerde, die offensichtlich von SF überhaupt nicht verstanden worden ist, beanstandete das Verweigern jeglicher Berichterstattung über diese Kritik in den dafür zuständigen Informationssendungen. Ein Thema war sie nur eine halbe Stunde lang in einer konfusen, völlig misslungenen Diskussionssendung.
Wie wichtig die Berichterstattung über die Kritik an der Klimaforschung war, beweist der Meinungsumschwung in vielen Ländern, so in den USA und in Grossbritannien, wo eine Mehrheit nicht mehr an den menschengemachten Klimawandel mit katastrophalen Folgen glaubt. Für Deutschland - wo die Medien ähnlich zurückhaltend berichteten wie in der Schweiz - veröffentlichte der „Spiegel" am 27. März 2010, zusammen mit einer umfassenden Geschichte über Climategate und die Folgen, eine eigene Umfrage: „Die Deutschen haben keine Angst mehr vor dem Klimawandel. Das hat eine Umfrage im Auftrag des Spiegel ergeben. Nur noch eine Minderheit von 42 Prozent fürchtet sich vor der globalen Erwärmung. Im Herbst 2006 fürchtete noch eine klare Mehrheit von 62 Prozent der Deutschen die Folgen des Klimawandels. Das hat sich mittlerweile deutlich verändert - obwohl die fundamentalen wissenschaftlichen Erkenntnisse zum menschlichen Einfluss auf die Erwärmung der Erde weiter Bestand haben. Heute hält jeder dritte Deutsche die Prognose der Klimaforscher, nach der es langfristig immer wärmer wird, nicht für zuverlässig. Das belegt eine repräsentative Infratest-Umfrage im Auftrag des Spiegel. Jeder Vierte glaubt, dass Deutschland von dem Klimawandel sogar eher profitieren wird. Auch in Grossbritannien hatte es bereits ähnliche Umfrageergebnisse gegeben. Das schmelzende Vertrauen in die Klimaforschung hat möglicherweise auch mit den jüngst bekanntgewordenen Fehlern und Übertreibungen im Bericht des Weltklimarates IPCC zu tun."
Über diese „Fehler und Übertreibungen im Bericht des Weltklimarates IPCC" (wie über Climategate) berichtete SF in seinen Informationssendungen nie. Es verstiess deshalb grob gegen Art. 4RTVG, der in Absatz 2 verlangt, redaktionelle Sendungen mit Informationsgehalt müssten „Tatsachen und Ereignisse sachgerecht darstellen, so dass sich das Publikum eine eigene Meinung bilden kann", und in Absatz 4 fordert, die Programme müssten „in der Gesamtheit ihrer redaktionellen Sendungen die Vielfalt der Ereignisse und Ansichten angemessen zum Ausdruck bringen". Ich bitte Sie, dies festzustellen.
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Freitag, 30. April 2010
Freitag, 12. März 2010
Erderwärmungspanikmache
Václav Klaus: Die Erderwärmungspanikmache ist eine massive Bedrohung unserer Freiheit
Václav Klaus auf der Club for Growth Economic Winterkonferenz 2010 in Palm Beach, Florida, 05.03.2010
Sehr geehrter Herr Vorsitzender, sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank, dass Sie mir die Möglichkeit geben mich an diese herausragende Zuhörerschaft zu wenden und dafür, dass sich mit baten über ein Thema zu sprechen, das ich als ein Thema von entscheidender Wichtigkeit erachte. Ich bin überzeugt, dass die Ideologie des Umweltschutzes – besonders in ihrer extremen Variante, der weltweiten Erderwärmungspanikmache und ihre weitverbreitete Akzeptanz unter Politikern, Journalisten und allen Arten linker Intellektueller – die Hauptbedrohung für Freiheit und Wohlstand ist, der wir heute entgegensehen.
Davon bin ich absolut überzeugt und warne fortwährend in Schriften und Reden davor – in meinem eigenen Land, der Tschechischen Republik, in Europa, in Amerika und an anderen Orten. Meine letzte Rede zu diesem Thema hielt ich in Kairo in Ägypten. Diese liegt weniger als einen Monat zurück. Vor drei Jahren habe ich meine Argumente in einem Buch mit dem Titel „Blauer Planet in grünen Fesseln“ dargestellt, welches mittlerweile in 15 Sprachen, wie Englisch, aber beispielsweise auch Arabisch oder Japanisch, erhältlich ist. Meine Erfahrung sagt mir, dass zahlreiche Reden, Vorlesungen, das Schreiben von Artikeln und Büchern, Durchführen von Interviews und die Teilnahme an Diskussionen in den Medien hilfreich, aber nicht ausreichend ist. Diese Bemühungen müssen durch politische Aktivität ergänzt werden und wenn ich die Ziele des Club of Growth und das der Konferenz richtig verstanden habe, handelt es sich hierbei um einen Versuch in diese Richtung. Das ist sehr lobenswert. Das ist auch der Grund, warum ich die Einladung annahm und den ganzen Weg aus Prag hierher nach Palm Beach kam. Eine weitere positive Begleiterscheinung ist, dass es hier ein viel wärmerer Ort ist, als gerade in Prag. Sie liegen in einer warmen Gegend und zurück in Prag werde ich bestätigen, dass sie ein derartig gefährliches warmes Klima ohne große Unbequemlichkeiten überlebt haben.
Den Umweltschutz zu kritisieren ist nichts Neues für mich, was ich plötzlich als modische oder trendige Aktivität für mich entdeckte hätte. Zu Beginn der 70er Jahre stieß ich auf die ersten Publikationen des berüchtigten Club of Rome, der versuchte uns einen Schrecken einzujagen, indem er ein unmittelbar bevorstehendes Ende der natürlichen Ressourcen vorhersagte und eine radikale Veränderung unseres Verhaltens verlangte. Ihre Unterstützer hatten bereits damals sehr dramatisch dafür argumentiert, dass wir unseren Verbrauch fossiler Kraftstoffe reduzieren sollten, jedoch – und das sollten wir nicht vergessen – aus anderen, als den heutigen Gründen. Als Ökonom wusste ich, dass es sich dabei um eine falsche Argumentation handelte und die anschließenden vier Jahrzehnte bewiesen dies überzeugend. Heute verfügen wir über mehr nachgewiesene Vorkommen grundlegender Rohstoffen und Energiequellen als vor 40 Jahren. Ich hatte schon damals das Gefühl, dass es sich dabei um eine arrogante, elitäre und dirigistische Doktrin handelte, mit der man versuchte das Wirtschaftswachstum, die allgemeine soziale Entwicklung und den menschlichen Fortschritt aufzuhalten.
Zu dieser Zeit lebte ich unter einem sehr repressiven, zerstörerischen, völlig irrationalen und deshalb unproduktiven kommunistischem Regime und es war mir nicht möglich mich an der Auseinandersetzung über diese Ansichten zu beteiligen. Menschen wie mir war es nicht erlaubt in den Westen zu reisen, geschweige denn davon zu träumen die Möglichkeit zu haben im Ausland Artikel zu veröffentlichen oder Reden zu halten. Dennoch war ich sehr frustriert und konnte nicht verstehen, wie es möglich war, dass eine derartig irrationale Doktrin in der freien westlichen Welt nicht einfach überzeugend widerlegt und verworfen wurde.
1989 brach der Kommunismus zusammen und wir waren endlich frei. Zu meiner großen Überraschung war die Umweltschutzdoktrin immer noch am Leben und florierte in ihrer neuen Verkörperung namens Erderwärmungsdoktrin sogar noch mehr. Im Jahre 1992 billigte man auf dem Rio Earth Summit die Doktrin der Erderwärmung und des Klimawandels als führende Ideologie unserer Zeit. Ich ging davon aus, dass die Ideologie der freien Welt auf Freiheit, parlamentarischer Demokratie und Marktwirtschaft beruhen würde – Konzepte, die für uns in den früheren kommunistischen Ländern im Moment unseres radikalen und revolutionären Wandels vom Kommunismus hin zu einer freien Gesellschaft von entscheidender Wichtigkeit waren. Das Leben unter dem Kommunismus machte uns extrem sensibel, wenn nicht überempfindlich gegenüber allen Anzeichen von Verletzungen und Zerstörung unserer Freiheit. Das ist der Grund, warum ich mich jetzt bedroht fühle. Der Untertitel meines vorgenannten Buches fragt: „Was ist bedroht: Klima oder Freiheit?“ Meine Antwort ist eindeutig: Das Klima ist in Ordnung, was bedroht wird, ist unsere Freiheit.
Der Grund dafür ist, dass der Umweltschutz und seine allerextremste Form, die Erderwärmungspanik, nach einer nahezu beispiellosen Ausdehnung staatlichen Eindringens und staatlicher Intervention in unsere Leben und die Regierungskontrolle über uns verlangen. Wir werden gezwungen Regeln zu akzeptieren, wie wir zu leben, was wir zu tun, wie wir uns zu verhalten, was zu konsumieren, was zu essen, wie wir zu reisen haben und viele andere Dinge. Einige von uns haben während der kommunistischen Ära ähnliche Beispiele derartiger Manipulation am eigenen Leibe erfahren und ich fühle mich verpflichtet alles zu tun um eine ähnliche Entwicklung in der Zukunft zu verhindern.
Es geht jedoch nicht nur um Freiheit. Der Umweltschutz will auch das wirtschaftliche Wachstum unterdrücken, den Wohlstand reduzieren und den menschlichen Fortschritt verhindern. Als ich kürzlich anlässlich des Verkaufsstarts meines Buchs in arabischer Sprache in Ägypten war, wurde mir klar, dass die Menschen sich dort mehr Sorgen um die Aufrechterhaltung ihrer wirtschaftlichen Entwicklung als um die Freiheit, so wie wir sie verstehen, machen. Einige von uns wissen, dass Freiheit und Wohlergehen nicht auseinanderdividiert werden können, aber es ist offensichtlich, dass der Umweltschutz – wie der jüngste Klimagipfel in Kopenhagen veranschaulichte – das wirtschaftliche Wohlergehen beschädigen und den menschlichen Fortschritt, besonders in den Entwicklungsländern, beenden will. Und das ist unakzeptabel.
Die Umweltschützer verlangen die substantielle Reduzierung von Kohlenstoffdioxidemissionen. Wenn das geschieht – mit unseren heutigen Technologien – wird das einen beträchtlichen Kostenanstieg für Energie für Jeden von uns bedeuten, weil es der Nutzung von Öl und Kohle Beschränkungen auferlegen würde, die unzweifelhaft billiger als alle anderen Energiequellen sind. Billige Energie ist die Quelle eines Großteils unseres Lebensstils und Wohlstands. Wenn die Energiepreise steigen, steigen auch die Kosten nahezu alle anderen Güter und Dienstleistungen. Alle Pläne zur Kohlenstoffdioxid-Steuer, dem CO2-Emissionshandel und die Solarstromsubventionen sind Schritte in die falsche Richtung und führen zu heftigem und langanhaltendem wirtschaftlichen Elend mit wenig oder gar keinen Vorteilen.
Meine lebenslange Erfahrung lehrt mich, dass ich damit beginnen muss sehr laut zu protestieren, wenn mir Jemand erklärt: „Vertraue nicht dem Markt, vertraue mir und uns.“ Das hatte ich 40 Jahre meines Lebens unter dem Kommunismus gehört und ich bin nicht bereit es jetzt zu akzeptieren. Der Glaube an die Möglichkeit das Weltklima durch die Reduktion von anthropogenen Kohlenstoffdioxidemissionen kontrollieren zu können – ich nenne es die Theorie der Klimakontrolle – ist genau so irrational, arrogant und anmaßend, wie die jahrelangen kommunistischen Planungen, dass Menschen wie ich Objekte seien.
Wie ich bereits sagte, wurden die Politiker beim Rio Earth Summit 1992 an diese Doktrin herangeführt, fingen an sich in sie zu verlieben und begannen einen ganzen Straus wirtschaftlich zerstörerischer und freiheitsgefährdender Maßnahmen zu organisieren. Sie kamen zu der Schlussfolgerung, dass das Erderwärmungspiel ein leichtes und politisch korrektes ist und aus Sicht möglicher Wahlgewinne eine sehr gute Karte sei, die man ausspielen kann (besonders, wenn es so offenkundig ist, dass sie die Kosten für die Maßnahmen, die sie einleiten, nicht selber zahlen werden und auch nicht für ihre Konsequenzen verantwortlich sind).
Es gibt zahlreiche Argumente die nahelegen, dass die wirkliche Bedrohung für die menschliche Gesellschaft nicht von der Erderwärmung selbst ausgeht. Die wirkliche Bedrohung ist dort, wo Politiker damit beginnen das Klima und uns alle zu manipulieren.
Meine Ansichten sind von den jüngsten Skandalen im Zusammenhang mit der Arbeit des IPCC und einiger ihrer führenden Experten unbeeinflusst. All das ist seit Jahren für Jeden, den es interessierte, bekannt gewesen. Dasselbe ist über all die relevanten Argumente wahr, die in der jetzigen Debatte verwendet werden. Sie sind frei verfügbar und es ist schwierig ihnen etwas fundamental Neues hinzuzufügen. Es ist notwendig weiterhin auf einige grundlegenden Tatsachen und Argumente hinzuweisen, die altbekannt sind, aber leider größtenteils ignoriert werden.
Erstens, ist der statistisch gut dokumentierte weltweite Temperaturanstieg bis zum jetzigen Zeitpunkt sehr gering gewesen und nicht größer als die Temperaturschwankungen der letzten Jahrhunderte und Jahrtausende auch. Durch das gesamte 20. Jahrhundert hindurch, mit all seinen problematischen Datensammlungen und Bereinigungen, betrug er gerade einmal 0,74 Grad Celsius. Ich bin – wegen der Macht der Propaganda der Umweltschützer – immer wieder aufs Neue überrascht, dass die Menschen glauben, er wäre viel höher gewesen.
Zweitens, ist es unbestritten, dass es innerhalb der letzten zwölf Jahre überhaupt keinen signifikanten Nettoanstieg der Erderwärmung gab. Ich weiß, dass dies kein Beweis für die Unmöglichkeit langfristiger Klimaveränderungen ist, aber es ist eine wichtige Information, die weder ignoriert noch heruntergespielt werden sollte. Jeden Tag gibt es neue Informationen und Theorien und einige von Ihnen legen die Wahrscheinlichkeit nicht der Erwärmung, sondern weiterer Abkühlung nahe.
Drittens, der wissenschaftliche Streit über die Ursachen anhaltender Klimaveränderungen ist nicht vorbei, er geht weiter. Trotz gegenteiliger Beteuerungen gibt es darüber keinen wissenschaftlichen Konsens. Was sich immer mehr und mehr abzeichnet, ist, dass CO2 seine Rolle als Hauptübeltäter verliert und die möglichen Auswirkungen von Kohlenstoffdioxid bereits mehr oder weniger „aufgebraucht“ worden sind. Einfache, monokausale Theorien von Funktionszusammenhängen zwischen CO2 und der Temperatur sind augenscheinlich unhaltbar. Es gibt wirklich keine Linearität zwischen CO2-Emissionen und der Temperatur.
Viertens, die Idee eines statischen, sich nicht verändernden Klimas hat zweifellos nichts mit der Historie der Erde gemein. Das Klima hat sich immer verändert und das wird es auch immer.
Ich bin überzeugt, dass die Auswirkungen kleinerer Klimaveränderungen – wie wir sie erlebt haben (und in der vorhersehbaren Zukunft erleben könnten) – durch den Menschen und durch alle Arten von ihm ausgehender Aktivitäten aufgrund ihrer Größe praktisch vernachlässigbar sind. Der IPCC weist in seinen Modellsimulationen darauf hin, dass das Weltbruttosozialprodukt – wegen höherer Temperaturen – im Jahr 2100 um 2,9% niedriger liegen wird, als ohne irgendeine Erwärmung. Ich wiederhole, nur 2,9%, wenn wir nichts tun und die Erwärmung – die vom IPCC prognostiziert wurde – ihren Lauf nehmen lassen. Dieselben Modelle legen nahe, dass das Bruttosozialprodukt in Industrieländern pro Kopf, im Gegensatz zu heute, um das Achtfache angestiegen sein wird und in den Entwicklungsländern um das Fünffache höher sein wird, als heute in diesen Ländern.
Diese Zahlen sind nicht von mir, diese Zahlen stammen von führenden Vertretern der Erderwärmungsdoktrin. Die Fragen muss daher gestellt werden: Sollen wir die heutigen CO2-Emissionen drastisch um 20%, 30%, 50% oder 80% senken und damit unseren Lebensstil zum Wohle ein solch minimalen Effekts aufgeben, wenn man dabei berücksichtigt, dass es künftige Generationen wesentlich besser haben werden, als wir heute? Meine Antwort ist, dass 2,9% des künftigen Bruttosozialprodukts ein geringer Verlust sind. Der Verlust, der durch den komplett sinnlosen Kampf gegen die Erderwärmung geschaffen wird, so wie er von den gegenwärtigen Erderwärmungspanikmachern geplant worden ist, wäre bei Weitem größer.
Die Politiker, ihre Bürokraten und viele gutmeinende Personen, welche die Panik schürenden Ansichten des anthropogenen Klimawandels akzeptieren, hoffen vielleicht, dass sie mit einem derartigen Verhalten Intelligenz, Tugend und Altruismus zur Schau stellen. Einige von ihnen glauben sogar, dass sie die Erde retten. Wir sollten sie darüber informieren, dass sie lediglich passive Figuren in den Händen der Lobbyisten sind, der Produzenten der Ökotechnologien, der Landwirtschaftsunternehmen die Ethanol produzieren, der Handelsfirmen die mit CO2-Emissionsrechten Geschäfte machen usw., die hoffen auf unsere Kosten Milliarden zu machen. Da gibt es keinen Altruismus. Es handelt sich um eine kaltherzige politische und unternehmerische Kalkulation.
Bevor ich zum Schluss komme, muss ich meine Frage wiederholen: „Was ist bedroht?“ Meine Antwort ist: „Unsere Freiheit und unser Wohlstand.“
Einen letzten Kommentar. Sehr oft erlebe ich, dass die Menschen zwei Sachen durcheinanderbringen – einen notwendigen Schutz der Umwelt (notwendig, weil kein Zweifel darüber besteht, dass wir uns um Flüsse, Seen, Meere, Wälder und die Luft kümmern müssen) und einen irrationalen Versuch gegen den Klimawandel zu kämpfen und das Klima zu schützen. Ich begrüße rationale Bemühungen außerordentlich, wenn es um Umweltschutz geht, aber ich lehne jegliche Versuche das Klima zu verändern – oder wie ich oft höre – den Klimawandel zu bekämpfen mit Entschiedenheit ab.
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Václav Klaus auf der Club for Growth Economic Winterkonferenz 2010 in Palm Beach, Florida, 05.03.2010
Sehr geehrter Herr Vorsitzender, sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank, dass Sie mir die Möglichkeit geben mich an diese herausragende Zuhörerschaft zu wenden und dafür, dass sich mit baten über ein Thema zu sprechen, das ich als ein Thema von entscheidender Wichtigkeit erachte. Ich bin überzeugt, dass die Ideologie des Umweltschutzes – besonders in ihrer extremen Variante, der weltweiten Erderwärmungspanikmache und ihre weitverbreitete Akzeptanz unter Politikern, Journalisten und allen Arten linker Intellektueller – die Hauptbedrohung für Freiheit und Wohlstand ist, der wir heute entgegensehen.
Davon bin ich absolut überzeugt und warne fortwährend in Schriften und Reden davor – in meinem eigenen Land, der Tschechischen Republik, in Europa, in Amerika und an anderen Orten. Meine letzte Rede zu diesem Thema hielt ich in Kairo in Ägypten. Diese liegt weniger als einen Monat zurück. Vor drei Jahren habe ich meine Argumente in einem Buch mit dem Titel „Blauer Planet in grünen Fesseln“ dargestellt, welches mittlerweile in 15 Sprachen, wie Englisch, aber beispielsweise auch Arabisch oder Japanisch, erhältlich ist. Meine Erfahrung sagt mir, dass zahlreiche Reden, Vorlesungen, das Schreiben von Artikeln und Büchern, Durchführen von Interviews und die Teilnahme an Diskussionen in den Medien hilfreich, aber nicht ausreichend ist. Diese Bemühungen müssen durch politische Aktivität ergänzt werden und wenn ich die Ziele des Club of Growth und das der Konferenz richtig verstanden habe, handelt es sich hierbei um einen Versuch in diese Richtung. Das ist sehr lobenswert. Das ist auch der Grund, warum ich die Einladung annahm und den ganzen Weg aus Prag hierher nach Palm Beach kam. Eine weitere positive Begleiterscheinung ist, dass es hier ein viel wärmerer Ort ist, als gerade in Prag. Sie liegen in einer warmen Gegend und zurück in Prag werde ich bestätigen, dass sie ein derartig gefährliches warmes Klima ohne große Unbequemlichkeiten überlebt haben.
Den Umweltschutz zu kritisieren ist nichts Neues für mich, was ich plötzlich als modische oder trendige Aktivität für mich entdeckte hätte. Zu Beginn der 70er Jahre stieß ich auf die ersten Publikationen des berüchtigten Club of Rome, der versuchte uns einen Schrecken einzujagen, indem er ein unmittelbar bevorstehendes Ende der natürlichen Ressourcen vorhersagte und eine radikale Veränderung unseres Verhaltens verlangte. Ihre Unterstützer hatten bereits damals sehr dramatisch dafür argumentiert, dass wir unseren Verbrauch fossiler Kraftstoffe reduzieren sollten, jedoch – und das sollten wir nicht vergessen – aus anderen, als den heutigen Gründen. Als Ökonom wusste ich, dass es sich dabei um eine falsche Argumentation handelte und die anschließenden vier Jahrzehnte bewiesen dies überzeugend. Heute verfügen wir über mehr nachgewiesene Vorkommen grundlegender Rohstoffen und Energiequellen als vor 40 Jahren. Ich hatte schon damals das Gefühl, dass es sich dabei um eine arrogante, elitäre und dirigistische Doktrin handelte, mit der man versuchte das Wirtschaftswachstum, die allgemeine soziale Entwicklung und den menschlichen Fortschritt aufzuhalten.
Zu dieser Zeit lebte ich unter einem sehr repressiven, zerstörerischen, völlig irrationalen und deshalb unproduktiven kommunistischem Regime und es war mir nicht möglich mich an der Auseinandersetzung über diese Ansichten zu beteiligen. Menschen wie mir war es nicht erlaubt in den Westen zu reisen, geschweige denn davon zu träumen die Möglichkeit zu haben im Ausland Artikel zu veröffentlichen oder Reden zu halten. Dennoch war ich sehr frustriert und konnte nicht verstehen, wie es möglich war, dass eine derartig irrationale Doktrin in der freien westlichen Welt nicht einfach überzeugend widerlegt und verworfen wurde.
1989 brach der Kommunismus zusammen und wir waren endlich frei. Zu meiner großen Überraschung war die Umweltschutzdoktrin immer noch am Leben und florierte in ihrer neuen Verkörperung namens Erderwärmungsdoktrin sogar noch mehr. Im Jahre 1992 billigte man auf dem Rio Earth Summit die Doktrin der Erderwärmung und des Klimawandels als führende Ideologie unserer Zeit. Ich ging davon aus, dass die Ideologie der freien Welt auf Freiheit, parlamentarischer Demokratie und Marktwirtschaft beruhen würde – Konzepte, die für uns in den früheren kommunistischen Ländern im Moment unseres radikalen und revolutionären Wandels vom Kommunismus hin zu einer freien Gesellschaft von entscheidender Wichtigkeit waren. Das Leben unter dem Kommunismus machte uns extrem sensibel, wenn nicht überempfindlich gegenüber allen Anzeichen von Verletzungen und Zerstörung unserer Freiheit. Das ist der Grund, warum ich mich jetzt bedroht fühle. Der Untertitel meines vorgenannten Buches fragt: „Was ist bedroht: Klima oder Freiheit?“ Meine Antwort ist eindeutig: Das Klima ist in Ordnung, was bedroht wird, ist unsere Freiheit.
Der Grund dafür ist, dass der Umweltschutz und seine allerextremste Form, die Erderwärmungspanik, nach einer nahezu beispiellosen Ausdehnung staatlichen Eindringens und staatlicher Intervention in unsere Leben und die Regierungskontrolle über uns verlangen. Wir werden gezwungen Regeln zu akzeptieren, wie wir zu leben, was wir zu tun, wie wir uns zu verhalten, was zu konsumieren, was zu essen, wie wir zu reisen haben und viele andere Dinge. Einige von uns haben während der kommunistischen Ära ähnliche Beispiele derartiger Manipulation am eigenen Leibe erfahren und ich fühle mich verpflichtet alles zu tun um eine ähnliche Entwicklung in der Zukunft zu verhindern.
Es geht jedoch nicht nur um Freiheit. Der Umweltschutz will auch das wirtschaftliche Wachstum unterdrücken, den Wohlstand reduzieren und den menschlichen Fortschritt verhindern. Als ich kürzlich anlässlich des Verkaufsstarts meines Buchs in arabischer Sprache in Ägypten war, wurde mir klar, dass die Menschen sich dort mehr Sorgen um die Aufrechterhaltung ihrer wirtschaftlichen Entwicklung als um die Freiheit, so wie wir sie verstehen, machen. Einige von uns wissen, dass Freiheit und Wohlergehen nicht auseinanderdividiert werden können, aber es ist offensichtlich, dass der Umweltschutz – wie der jüngste Klimagipfel in Kopenhagen veranschaulichte – das wirtschaftliche Wohlergehen beschädigen und den menschlichen Fortschritt, besonders in den Entwicklungsländern, beenden will. Und das ist unakzeptabel.
Die Umweltschützer verlangen die substantielle Reduzierung von Kohlenstoffdioxidemissionen. Wenn das geschieht – mit unseren heutigen Technologien – wird das einen beträchtlichen Kostenanstieg für Energie für Jeden von uns bedeuten, weil es der Nutzung von Öl und Kohle Beschränkungen auferlegen würde, die unzweifelhaft billiger als alle anderen Energiequellen sind. Billige Energie ist die Quelle eines Großteils unseres Lebensstils und Wohlstands. Wenn die Energiepreise steigen, steigen auch die Kosten nahezu alle anderen Güter und Dienstleistungen. Alle Pläne zur Kohlenstoffdioxid-Steuer, dem CO2-Emissionshandel und die Solarstromsubventionen sind Schritte in die falsche Richtung und führen zu heftigem und langanhaltendem wirtschaftlichen Elend mit wenig oder gar keinen Vorteilen.
Meine lebenslange Erfahrung lehrt mich, dass ich damit beginnen muss sehr laut zu protestieren, wenn mir Jemand erklärt: „Vertraue nicht dem Markt, vertraue mir und uns.“ Das hatte ich 40 Jahre meines Lebens unter dem Kommunismus gehört und ich bin nicht bereit es jetzt zu akzeptieren. Der Glaube an die Möglichkeit das Weltklima durch die Reduktion von anthropogenen Kohlenstoffdioxidemissionen kontrollieren zu können – ich nenne es die Theorie der Klimakontrolle – ist genau so irrational, arrogant und anmaßend, wie die jahrelangen kommunistischen Planungen, dass Menschen wie ich Objekte seien.
Wie ich bereits sagte, wurden die Politiker beim Rio Earth Summit 1992 an diese Doktrin herangeführt, fingen an sich in sie zu verlieben und begannen einen ganzen Straus wirtschaftlich zerstörerischer und freiheitsgefährdender Maßnahmen zu organisieren. Sie kamen zu der Schlussfolgerung, dass das Erderwärmungspiel ein leichtes und politisch korrektes ist und aus Sicht möglicher Wahlgewinne eine sehr gute Karte sei, die man ausspielen kann (besonders, wenn es so offenkundig ist, dass sie die Kosten für die Maßnahmen, die sie einleiten, nicht selber zahlen werden und auch nicht für ihre Konsequenzen verantwortlich sind).
Es gibt zahlreiche Argumente die nahelegen, dass die wirkliche Bedrohung für die menschliche Gesellschaft nicht von der Erderwärmung selbst ausgeht. Die wirkliche Bedrohung ist dort, wo Politiker damit beginnen das Klima und uns alle zu manipulieren.
Meine Ansichten sind von den jüngsten Skandalen im Zusammenhang mit der Arbeit des IPCC und einiger ihrer führenden Experten unbeeinflusst. All das ist seit Jahren für Jeden, den es interessierte, bekannt gewesen. Dasselbe ist über all die relevanten Argumente wahr, die in der jetzigen Debatte verwendet werden. Sie sind frei verfügbar und es ist schwierig ihnen etwas fundamental Neues hinzuzufügen. Es ist notwendig weiterhin auf einige grundlegenden Tatsachen und Argumente hinzuweisen, die altbekannt sind, aber leider größtenteils ignoriert werden.
Erstens, ist der statistisch gut dokumentierte weltweite Temperaturanstieg bis zum jetzigen Zeitpunkt sehr gering gewesen und nicht größer als die Temperaturschwankungen der letzten Jahrhunderte und Jahrtausende auch. Durch das gesamte 20. Jahrhundert hindurch, mit all seinen problematischen Datensammlungen und Bereinigungen, betrug er gerade einmal 0,74 Grad Celsius. Ich bin – wegen der Macht der Propaganda der Umweltschützer – immer wieder aufs Neue überrascht, dass die Menschen glauben, er wäre viel höher gewesen.
Zweitens, ist es unbestritten, dass es innerhalb der letzten zwölf Jahre überhaupt keinen signifikanten Nettoanstieg der Erderwärmung gab. Ich weiß, dass dies kein Beweis für die Unmöglichkeit langfristiger Klimaveränderungen ist, aber es ist eine wichtige Information, die weder ignoriert noch heruntergespielt werden sollte. Jeden Tag gibt es neue Informationen und Theorien und einige von Ihnen legen die Wahrscheinlichkeit nicht der Erwärmung, sondern weiterer Abkühlung nahe.
Drittens, der wissenschaftliche Streit über die Ursachen anhaltender Klimaveränderungen ist nicht vorbei, er geht weiter. Trotz gegenteiliger Beteuerungen gibt es darüber keinen wissenschaftlichen Konsens. Was sich immer mehr und mehr abzeichnet, ist, dass CO2 seine Rolle als Hauptübeltäter verliert und die möglichen Auswirkungen von Kohlenstoffdioxid bereits mehr oder weniger „aufgebraucht“ worden sind. Einfache, monokausale Theorien von Funktionszusammenhängen zwischen CO2 und der Temperatur sind augenscheinlich unhaltbar. Es gibt wirklich keine Linearität zwischen CO2-Emissionen und der Temperatur.
Viertens, die Idee eines statischen, sich nicht verändernden Klimas hat zweifellos nichts mit der Historie der Erde gemein. Das Klima hat sich immer verändert und das wird es auch immer.
Ich bin überzeugt, dass die Auswirkungen kleinerer Klimaveränderungen – wie wir sie erlebt haben (und in der vorhersehbaren Zukunft erleben könnten) – durch den Menschen und durch alle Arten von ihm ausgehender Aktivitäten aufgrund ihrer Größe praktisch vernachlässigbar sind. Der IPCC weist in seinen Modellsimulationen darauf hin, dass das Weltbruttosozialprodukt – wegen höherer Temperaturen – im Jahr 2100 um 2,9% niedriger liegen wird, als ohne irgendeine Erwärmung. Ich wiederhole, nur 2,9%, wenn wir nichts tun und die Erwärmung – die vom IPCC prognostiziert wurde – ihren Lauf nehmen lassen. Dieselben Modelle legen nahe, dass das Bruttosozialprodukt in Industrieländern pro Kopf, im Gegensatz zu heute, um das Achtfache angestiegen sein wird und in den Entwicklungsländern um das Fünffache höher sein wird, als heute in diesen Ländern.
Diese Zahlen sind nicht von mir, diese Zahlen stammen von führenden Vertretern der Erderwärmungsdoktrin. Die Fragen muss daher gestellt werden: Sollen wir die heutigen CO2-Emissionen drastisch um 20%, 30%, 50% oder 80% senken und damit unseren Lebensstil zum Wohle ein solch minimalen Effekts aufgeben, wenn man dabei berücksichtigt, dass es künftige Generationen wesentlich besser haben werden, als wir heute? Meine Antwort ist, dass 2,9% des künftigen Bruttosozialprodukts ein geringer Verlust sind. Der Verlust, der durch den komplett sinnlosen Kampf gegen die Erderwärmung geschaffen wird, so wie er von den gegenwärtigen Erderwärmungspanikmachern geplant worden ist, wäre bei Weitem größer.
Die Politiker, ihre Bürokraten und viele gutmeinende Personen, welche die Panik schürenden Ansichten des anthropogenen Klimawandels akzeptieren, hoffen vielleicht, dass sie mit einem derartigen Verhalten Intelligenz, Tugend und Altruismus zur Schau stellen. Einige von ihnen glauben sogar, dass sie die Erde retten. Wir sollten sie darüber informieren, dass sie lediglich passive Figuren in den Händen der Lobbyisten sind, der Produzenten der Ökotechnologien, der Landwirtschaftsunternehmen die Ethanol produzieren, der Handelsfirmen die mit CO2-Emissionsrechten Geschäfte machen usw., die hoffen auf unsere Kosten Milliarden zu machen. Da gibt es keinen Altruismus. Es handelt sich um eine kaltherzige politische und unternehmerische Kalkulation.
Bevor ich zum Schluss komme, muss ich meine Frage wiederholen: „Was ist bedroht?“ Meine Antwort ist: „Unsere Freiheit und unser Wohlstand.“
Einen letzten Kommentar. Sehr oft erlebe ich, dass die Menschen zwei Sachen durcheinanderbringen – einen notwendigen Schutz der Umwelt (notwendig, weil kein Zweifel darüber besteht, dass wir uns um Flüsse, Seen, Meere, Wälder und die Luft kümmern müssen) und einen irrationalen Versuch gegen den Klimawandel zu kämpfen und das Klima zu schützen. Ich begrüße rationale Bemühungen außerordentlich, wenn es um Umweltschutz geht, aber ich lehne jegliche Versuche das Klima zu verändern – oder wie ich oft höre – den Klimawandel zu bekämpfen mit Entschiedenheit ab.
Lesen Sie mehr über Václav Klaus: Die Erderwärmungspanikmache ist eine massive Bedrohung unserer Freiheit von www.propagandafront.de
Freitag, 5. Februar 2010
Climategate: Der tiefe Fall Pachauris
Er war angetreten, die Welt zu retten. Doch jetzt kämpft Rajendra Pachauri um seinen Job. Fehlleistungen häufen sich. Die Übertreibungen entlarven den Leiter des Weltklimarats als Propagandisten.
Von Alex Reichmuth
Noch vor gut zwei Jahren stand der Inder Rajendra Pachauri auf dem Gipfel seiner Karriere. Im Oktober 2007 erhielt der Weltklimarat (IPCC) unter seiner Leitung den Friedensnobelpreis zugesprochen, zusammen mit dem amerikanischen Klimaaktivisten Al Gore. Es war die Zeit, als der Weltklimarat mit seinem Chef Pachauri als unangefochtene Instanz galt, die den Skeptikern des menschengemachten Klimawandels wissenschaftlich und moralisch haushoch überlegen schien. Inzwischen ist von den Lorbeeren kaum mehr etwas übriggeblieben: Führende Wissenschaftler des IPCC sind der Manipulation überführt worden, in den Berichten des Weltklimarates tauchen irritierende Fehler auf und Chef Pachauri blamiert sich im Umgang mit wissenschaftlicher Kritik immer aufs Neue.
Das Unheil begann im vergangenen November, als der Mail-Verkehr zwischen führenden Klimawissenschaftlern an die Öffentlichkeit gelangte. Er belegte, dass die Forscher während Jahren versucht hatten, wissenschaftliche Ergebnisse zu manipulieren und skeptische Kollegen kaltzustellen. Mitte Januar dann musste Pachauri einen peinlichen Fehler im jüngsten IPCC-Bericht zugeben: Die Aussage, dass der Grossteil der Himalajagletscher bis 2035 abschmelzen könnte, hatte sich als wissenschaftlich unhaltbar erwiesen. «Sind Fehler nicht menschlich?», verteidigte sich Pachauri vor einigen Tagen.
Das Problem ist aber nicht der Fehler allein, sondern die Art, wie er zustande kam – und wie Pachauri damit umging. Als im November eine indische Studie der These der schmelzenden Himalajagletscher widersprochen hatte, verspottete Pachauri dies als «Voodoo-Wisssenschaft». Auch andere Wissenschaftler hatten ihn noch vor der Klimakonferenz in Kopenhagen aufgefordert, die Aussage der schmelzenden Himalajagletscher zu korrigieren. Pachauri hatte es nicht getan – gemäss Kritikern, um mit alarmistischen Prognosen weiterhin Fördergelder für sein eigenes Forschungsinstitut zu generieren. Erst als der New Scientist vor einem Monat aufdeckte, dass hinter der Behauptung des schmelzenden Himalaia-Eises nicht wissenschaftliche Ergebnisse stehen, sondern lediglich ein fehlerhafter Bericht des WWF, musste Pachauri die Panne eingestehen.
Schon seit Jahren hat der indische Ingenieur und Ökonom die Leitung des Weltklimarats nicht als wissenschaftliche Aufgabe verstanden, sondern als Mission, die Welt auf den richtigen Weg zu führen. Den jüngsten Bericht des IPCC kommentierte Pachauri im Frühling 2007 so: «Ich hoffe, dass dies die Regierungen so schockiert, dass sie handeln.» Man habe einen Krieg gegen die Erde begonnen, predigte er bei der Verleihung des Friedensnobelpreises, und es drohe eine Zerstörung wie einst auf dem Höhepunkt der Atomrüstung. Und statt sich vom Propagandafilm «Eine unbequeme Wahrheit» von Al Gore mit seinen unhaltbaren Übertreibungen zu distanzieren, lobte Pachauri den Film: «Er hat mir gefallen. Er emotionalisiert die Debatte zwar, aber das muss er wohl.»
Kritiker des Weltklimarats pflegte Pachauri jeweils in drastischen Worten niederzumachen. So verglich er etwa den dänischen Statistiker Bjørn Lomborg, der den Nutzen von Klimaschutzmassnahmen bestreitet, mit Hitler: «Wenn Sie Lomborgs Denken folgen sollten, war das, was Hitler getan hat, möglicherweise richtig.» Und in einem Interview des Tages-Anzeigers kommentierte er Einwände gegen die These vom menschengemachten Klimawandel süffisant: «Es gibt immer Skeptiker, die glauben, die Erde sei flach und nicht rund.»
Effekte statt Erkenntnisse
Alles, was in die Berichte des Weltklimarats einfliesse, unterliege strengen wissenschaftlichen Kriterien und werde durchgehend gutachterlich geprüft, hatte Pachauri noch vor kurzem versichert. Der für den Asien-Teil zuständige Autor des IPCC gestand vor einigen Tagen nun ein, gewusst zu haben, dass die Behauptung der schmelzenden Himalajagletscher wissenschaftlich ungeprüft war: «Wir dachten, wenn wir das gross herausbringen, wird es einen Effekt auf die Politiker haben und sie ermutigen, konkrete Schritte einzuleiten.» Weltweit durchforsten jetzt kritische Wissenschaftler und Journalisten den IPCC-Bericht nach weiteren «weichen» Quellen – und werden fündig: Die Warnung, dass vierzig Prozent des Regenwaldes im Amazonasbecken durch den Klimawandel gefährdet seien, soll sich ebenfalls nur auf einen WWF-Bericht abstützen. Aussagen über schwindendes Eis in den Anden, in den Alpen und in Afrika beruhen offenbar lediglich auf Angaben eines Bergsteigermagazins und Äusserungen von Bergführern. Ein Kanadier will bereits zwanzig Stellen im Bericht des Weltklimarats gesichtet haben, denen wissenschaftlich ungeprüfte Fakten zugrunde liegen.
Noch schlägt Rajendra Pachauri alle Rücktrittsforderungen in den Wind. Doch selbst wenn er im Amt bleiben sollte: Seine Zeit als quasi unfehlbare wissenschaftliche Instanz, die Kritiker von der hohen Warte aus abkanzelt, ist definitiv vorbei.
Von Alex Reichmuth
Noch vor gut zwei Jahren stand der Inder Rajendra Pachauri auf dem Gipfel seiner Karriere. Im Oktober 2007 erhielt der Weltklimarat (IPCC) unter seiner Leitung den Friedensnobelpreis zugesprochen, zusammen mit dem amerikanischen Klimaaktivisten Al Gore. Es war die Zeit, als der Weltklimarat mit seinem Chef Pachauri als unangefochtene Instanz galt, die den Skeptikern des menschengemachten Klimawandels wissenschaftlich und moralisch haushoch überlegen schien. Inzwischen ist von den Lorbeeren kaum mehr etwas übriggeblieben: Führende Wissenschaftler des IPCC sind der Manipulation überführt worden, in den Berichten des Weltklimarates tauchen irritierende Fehler auf und Chef Pachauri blamiert sich im Umgang mit wissenschaftlicher Kritik immer aufs Neue.
Das Unheil begann im vergangenen November, als der Mail-Verkehr zwischen führenden Klimawissenschaftlern an die Öffentlichkeit gelangte. Er belegte, dass die Forscher während Jahren versucht hatten, wissenschaftliche Ergebnisse zu manipulieren und skeptische Kollegen kaltzustellen. Mitte Januar dann musste Pachauri einen peinlichen Fehler im jüngsten IPCC-Bericht zugeben: Die Aussage, dass der Grossteil der Himalajagletscher bis 2035 abschmelzen könnte, hatte sich als wissenschaftlich unhaltbar erwiesen. «Sind Fehler nicht menschlich?», verteidigte sich Pachauri vor einigen Tagen.
Das Problem ist aber nicht der Fehler allein, sondern die Art, wie er zustande kam – und wie Pachauri damit umging. Als im November eine indische Studie der These der schmelzenden Himalajagletscher widersprochen hatte, verspottete Pachauri dies als «Voodoo-Wisssenschaft». Auch andere Wissenschaftler hatten ihn noch vor der Klimakonferenz in Kopenhagen aufgefordert, die Aussage der schmelzenden Himalajagletscher zu korrigieren. Pachauri hatte es nicht getan – gemäss Kritikern, um mit alarmistischen Prognosen weiterhin Fördergelder für sein eigenes Forschungsinstitut zu generieren. Erst als der New Scientist vor einem Monat aufdeckte, dass hinter der Behauptung des schmelzenden Himalaia-Eises nicht wissenschaftliche Ergebnisse stehen, sondern lediglich ein fehlerhafter Bericht des WWF, musste Pachauri die Panne eingestehen.
Schon seit Jahren hat der indische Ingenieur und Ökonom die Leitung des Weltklimarats nicht als wissenschaftliche Aufgabe verstanden, sondern als Mission, die Welt auf den richtigen Weg zu führen. Den jüngsten Bericht des IPCC kommentierte Pachauri im Frühling 2007 so: «Ich hoffe, dass dies die Regierungen so schockiert, dass sie handeln.» Man habe einen Krieg gegen die Erde begonnen, predigte er bei der Verleihung des Friedensnobelpreises, und es drohe eine Zerstörung wie einst auf dem Höhepunkt der Atomrüstung. Und statt sich vom Propagandafilm «Eine unbequeme Wahrheit» von Al Gore mit seinen unhaltbaren Übertreibungen zu distanzieren, lobte Pachauri den Film: «Er hat mir gefallen. Er emotionalisiert die Debatte zwar, aber das muss er wohl.»
Kritiker des Weltklimarats pflegte Pachauri jeweils in drastischen Worten niederzumachen. So verglich er etwa den dänischen Statistiker Bjørn Lomborg, der den Nutzen von Klimaschutzmassnahmen bestreitet, mit Hitler: «Wenn Sie Lomborgs Denken folgen sollten, war das, was Hitler getan hat, möglicherweise richtig.» Und in einem Interview des Tages-Anzeigers kommentierte er Einwände gegen die These vom menschengemachten Klimawandel süffisant: «Es gibt immer Skeptiker, die glauben, die Erde sei flach und nicht rund.»
Effekte statt Erkenntnisse
Alles, was in die Berichte des Weltklimarats einfliesse, unterliege strengen wissenschaftlichen Kriterien und werde durchgehend gutachterlich geprüft, hatte Pachauri noch vor kurzem versichert. Der für den Asien-Teil zuständige Autor des IPCC gestand vor einigen Tagen nun ein, gewusst zu haben, dass die Behauptung der schmelzenden Himalajagletscher wissenschaftlich ungeprüft war: «Wir dachten, wenn wir das gross herausbringen, wird es einen Effekt auf die Politiker haben und sie ermutigen, konkrete Schritte einzuleiten.» Weltweit durchforsten jetzt kritische Wissenschaftler und Journalisten den IPCC-Bericht nach weiteren «weichen» Quellen – und werden fündig: Die Warnung, dass vierzig Prozent des Regenwaldes im Amazonasbecken durch den Klimawandel gefährdet seien, soll sich ebenfalls nur auf einen WWF-Bericht abstützen. Aussagen über schwindendes Eis in den Anden, in den Alpen und in Afrika beruhen offenbar lediglich auf Angaben eines Bergsteigermagazins und Äusserungen von Bergführern. Ein Kanadier will bereits zwanzig Stellen im Bericht des Weltklimarats gesichtet haben, denen wissenschaftlich ungeprüfte Fakten zugrunde liegen.
Noch schlägt Rajendra Pachauri alle Rücktrittsforderungen in den Wind. Doch selbst wenn er im Amt bleiben sollte: Seine Zeit als quasi unfehlbare wissenschaftliche Instanz, die Kritiker von der hohen Warte aus abkanzelt, ist definitiv vorbei.
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Donnerstag, 21. Januar 2010
Climategate - Die Wahrheit kommt ans Licht
Die Stunde der Zweifler
Wissenschaft und Politik glauben, dass ein menschenverursachter Klimawandel den Planeten gefährdet und Abhilfe nottut. Haben sie recht, oder sind sie einem Irrtum erlegen? Neue Erkenntnisse verändern jetzt die Debatte. Teil 1.
Von Hanspeter Born
Wie kann ich, durchschnittlich intelligenter Normalbürger mit schwacher Erinnerung an das, was man mir einst in Physik- und Chemiestunden einzutrichtern versuchte, zu einem vernünftigen Urteil über den Klimawandel und dessen Folgen gelangen? Ich tue, was die meisten tun, und ziehe die unter Fachleuten gängige Meinung zu Rate. Und stelle fest: Wenn es um die Frage der globalen Erwärmung und ihre menschengemachte Verursachung geht, ist der Konsens der Wissenschaftler erdrückend.
Im 4. Sachstandsbericht des IPCC – des Intergovernmental Panel on Climate Change oder Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen lesen wir: «Die Erwärmung des Klimasystems ist eindeutig, wie dies nun aufgrund der Beobachtungen des Anstiegs der mittleren globalen Luft- und Meerestemperaturen, des ausgedehnten Abschmelzens von Schnee und Eis und des Anstiegs des mittleren globalen Meeresspiegels offensichtlich ist.» Zu den Ursachen dieser Erwärmung heisst es: «Der grösste Teil des beobachteten Anstiegs der mittleren globalen Temperatur seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist sehr wahrscheinlich durch den beobachteten Anstieg der anthropogenen Treibhausgaskonzentrationen verursacht.» Zum Ausmass und zu den Auswirkungen der menschengemachten Klimaerwärmung: «Die Bandbreite der möglichen daraus folgenden Temperaturerhöhung bis Ende des 21. Jahrhunderts liegt bei 1,1 bis 6,4 Grad Celsius. Die möglichen Folgen umfassen unter anderem zunehmende Wetterextreme wie Hitzetage, Hitzewellen und Starkregen.
Tropische Stürme werden heftiger; in hohen Breiten nimmt die Niederschlagsmenge zu, in niedrigen Breiten ab. Semiaride Gebiete werden unter zunehmendem Wassermangel leiden. Besonders betroffen werden Afrika (schwere Beeinträchtigungen der Landwirtschaft in vielen Ländern) und Asien (Überflutungen in den bevölkerungsreichen Grossdeltas) sein.»
Dieser alarmierende Bericht, seit 1990 der vierte seiner Art, ist das Ergebnis einer sechsjährigen Arbeit von 450 Leitautoren, 800 mitwirkenden Autoren und 2500 wissenschaftlichen Rezensenten – alles Fachleute auf ihren Gebieten. Wie kam es zu diesen grossangelegten, auf zahlreiche aufwendige Forschungsprojekte gestützten Studien, die jetzt die Grundlage für politisches Handeln und den Abschluss internationaler Verträge darstellen?
Schlimmes menschliches Treiben
Man vergisst gerne, dass die Befunde über die Klimaerwärmung relativ jung sind. Der Treibhauseffekt war zwar bereits im 19. Jahrhundert erkannt worden, aber erst in den 1950er Jahren begann eine Handvoll Wissenschaftler, die Konzentration von Treibhausgasen, besonders von CO2, in der Atmosphäre zu berechnen. In der Folge wurden Modelle des möglichen künftigen Temperaturanstieg entwickelt. Die siebziger und achtziger Jahre brachten das Wachsen des Umweltschutzbewusstseins und der Umweltschutzbewegung. Eine weitere Öffentlichkeit wurde hellhörig für die möglichen schlimmen Auswirkungen menschlichen Treibens auf unserem Planeten. Der einflussreiche Club of Rome sagte voraus, dass wegen des zu erwartenden Versiegens vieler Rohstoffquellen die Menschheit nach der Jahrtausendwende an die Grenzen des Wachstums stossen und die Nahrungs- und Industrieproduktion zusammenbrechen werde. In der Schweiz und in Deutschland befürchtete man das unaufhaltsame Sterben der Wälder.
Der Treibhauseffekt und die globale Erwärmung wurden als nächstes ernsthaftes Problem wahrgenommen. Anders als bei den Prognosen über das Versiegen des Erdöls und das Verschwinden der Wälder beruhten die Warnungen vor der globalen Erwärmung auf fundierten, breiten Nachforschungen, Messungen und Modellen erstrangiger Institute und Naturwissenschaftler, denen die Politiker die für ihre Arbeit nötigen Mittel zur Verfügung stellten. Entscheidend beteiligt an der 1988 erfolgten Gründung des IPCC 1 waren dessen erster Präsident, der schwedische Meteorologe Bert Bolin, der Astrophysiker James Hansen, der bei einer Anhörung den amerikanischen Kongress überzeugen konnte, und nicht zuletzt die britische Premierministerin Margaret Thatcher, welche die Bedeutung der globalen Erwärmung für die Energiepolitik erkannt hatte und sich vehement für die solide wissenschaftliche Erforschung der Klimaproblematik einsetzte.
In ihren Memoiren zeigt sich Lady Thatcher erstaunt, dass das Fernsehen nicht einmal zugegen war, als sie vor der Royal Society ihre Umweltrede hielt. Es galt die Welt aufzurütteln. Die Vertreter der These einer gefährlichen menschen verursachten Klimaerwärmung wussten eine weitere Öffentlichkeit von der Dringlichkeit eines wirkungsvollen Klimaschutzes zu überzeugen. Stephen Schneider, Professor für Umweltbiologie an der Universität Stanford, formulierte das Dilemma des Gelehrten, der ethisch der Suche nach der Wahrheit verpflichtet ist und deshalb alle «Zweifel, Vorbehalte, Wenn und Aber» in Betracht ziehen muss: «Auf der anderen Seite sind wir nicht bloss Wissenschaftler, sondern auch menschliche Wesen. Und wie die meisten Leute wünschen wir, dass die Erde ein besserer Ort wird, was in diesem Zusammenhang bedeutet, dass wir darauf hinarbeiten, das Risiko eines potenziell verheerenden Klimawandels zu verhindern. Um dies zu erreichen, müssen wir breite Unterstützung finden und die Fantasie der Öffentlichkeit beflügeln. Dies zieht natürlich nach sich, dass man eine Menge von Medienberichterstattung erhält.
Deshalb müssen wir beängstigende Szenarien anbieten, vereinfachte dramatische Erklärungen abgeben und allfällige Zweifel, die wir haben könnten, kaum erwähnen.»
Übertreibungen und Unwahrheiten
Entscheidend für die Verbreitung der These von der gefährlichen Erderwärmung wurden Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace, der World Wide Fund for Nature oder der Sierra Club. Eine ebenso wichtige Rolle spielten prominente Persönlichkeiten wie der ehemalige amerikanische Vizepräsident Al Gore. Gore, der sich schon als Kongressmitglied mit Umweltproblemen befasst hatte, wurde nach seiner verlorenen Präsidentschaftskampagne von 2000 zum weltweit bekanntesten Sprecher für den Klimaschutz. Mit seinen dramatischen Vorträgen, Schriften und dem Oscar-gekrönten Film «An Inconvenient Truth» («Eine unbequeme Wahrheit») rüttelte er die Weltöffentlichkeit auf. Obschon sein Film zahlreiche Übertreibungen und Unwahrheiten enthält, erhielt Gore für seine Bemühungen um die Bewusstmachung der Klimakrise zusammen mit dem IPCC 2007 den Friedensnobelpreis. In der Würdigung heisst es: «Er ist wahrscheinlich das einzelne Individuum, das am meisten getan hat, um ein weltweites Verständnis für die Massnahmen zu schaffen, die getroffen werden müssen.»
Die Öffentlichkeitsarbeit von Umweltschutzadvokaten wie Gore sowie die Ergebnisse der nun seit zwei Jahrzehnten betriebenen Forschungen haben Politiker, Medien und Öffentlichkeit auf der ganzen Welt davon überzeugen können, dass die globale Erwärmung real, menschengemacht und gefährlich ist.
Die Einsicht, dass Handeln nottat, setzte sich durch. Am «Erdgipfel» in Rio de Janeiro wurde 1992 eine Klimarahmenkonvention unterzeichnet, die 1997 zum (von den USA und andern nicht ratifizierten) Kioto-Protokoll führte, das verbindliche Zielwerte für den Ausstoss von Treibhausgasen festlegte. Nächster Schritt war Kopenhagen mit dem bekannten bescheidenen Ergebnis. Im November soll in Mexiko ein internationales Abkommen mit verbindlichen Emissionszielwerten unterzeichnungsreif sein.
Eine einheitliche Weltmeinung gab es allerdings nie. Der Widerstand gegen den geforderten Umstieg von fossilen auf CO2-arme Energieträger kam anfänglich von der Öl- und Kohle-Industrie und deren Lobbyisten. James Inhofe, einflussreicher Senator aus dem Ölstaat Oklahoma, vom Spiegel als «Kopf der Betonfraktion Washingtons» betitelt, hält die These von einer katastrophalen globalen Erwärmung seit Jahren für einen «Schwindel» und hat jüngst in Kopenhagen wieder erklärt: «Die USA werden kein Emissionshandelssystem beschliessen. Die Chance ist gleich null.» Nur eine verschwindend kleine Zahl von meist von der Energieindustrie finanzierten Wissenschaftlern widersetzten sich schon früh dem allgemeinen Konsens, so etwa der 1924 in Wien geborene amerikanische Atmosphärenphysiker Fred Singer, der die Ansicht vertritt, dass «die menschenverursachte Klimaerwärmung, obschon sie gemäss Treibhauseffekttheorie erwartet wird, schwer aufzuzeigen ist und wahrscheinlich im Vergleich zu natürlichen Klimavariationen unbedeutend bleibt.»
Die «Klimaleugner», wie man die Skeptiker bald nannte, blieben aber unter den Naturwissenschaftlern in der Minderheit. 2007 stellten Peter Doran, Professor für Umweltwissenschaft an der Universität Illinois, und seine Mitarbeiterin M. Kendall Zimmerman über 10 000 Erdwissenschaftlern per E-Mail die Frage: «War menschliche Aktivität ein massgeblicher Faktor in der Veränderung der globalen Durchschnittstemperaturen?» Etwa ein Drittel antworteten. 82 Prozent bejahten die Frage. Unter aktiven, durch wissenschaftliche Publikationen in Erscheinung getretenen Klimatologen lag die Zustimmungsrate bei 97 Prozent. Am skeptischsten zeigten sich Erdölgeologen und Meteorologen, von denen bloss 47 respektive 64 Prozent die Frage nach einem massgeblichen anthropogenen Einfluss auf die Klimaerwärmung bejahten.
2004 hatte sich Naomi Oreskes 928 Kurzzusammenfassungen von in «peer-reviewed» Fachzeitschriften erschienenen Artikeln über Klimawandel angeschaut und herausgefunden, dass 75 Prozent den IPCC-Konsens guthiessen, 25 Prozent keine Stellung zur Frage der anthropogenen Erwärmung bezogen und keine einzige dieser Abhandlungen den Konsens in Frage stellte.
«Eine Art Religion»
Widerstand gegen die Auffassung, dass dringliche Massnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels nötig seien, regte sich vor allem unter liberalen Nationalökonomen. Im britischen Oberhaus stellte Lord Lawson, als Nigel Lawson einst Schatzkanzler und enger Mitarbeiter von Margaret Thatcher, die Objektivität des IPCC in Frage. Der Weltwoche (22.2.07) sagte er in einem Interview: «Nach gängiger Auffassung ist über die Hälfte des Anstiegs von einem halben Grad Celsius in den letzten 25 Jahren wahrscheinlich Treibhausgasemissionen zuzuschreiben. Die Temperatur kann noch weiter ansteigen, obschon wir dies nicht sicher voraussagen können. Aber es gibt keinen Grund zur Hysterie. Die Fakten, wie sie vorliegen, sind nicht alarmierend. Der Mensch ist ausserordentlich einfallsreich und anpassungsfähig. Wenn die Erwärmung des Klimas stufenweise fortschreitet, bringt dies Vor- und Nachteile. Die Vorteile können wir ernten und durch intelligente Anpassung und technische Fortschritte die Nachteile erheblich mildern.» Lawson sagte weiter: «Die Angst vor dem Klimawandel scheint mir vergleichbar mit dem ‹Da Vinci Code›, einem weltweiten Bestseller, der ein kleines Quäntchen Wahrheit enthält, aber im Grossen und Ganzen Mumpitz ist.» Für Lawson ist die Furcht vor der Erwärmung «eine Art Religion geworden. Jeder, der nicht einverstanden ist, wird beinahe als Gotteslästerer betrachtet.»
In die gleiche Kerbe wie Lawson hieb auch ein anderer gelernter Nationalökonom, der tschechische Staatspräsdient Václav Klaus. «Sind 2,5 Grad Celsius Erwärmung und 30 Zentimeter Erhöhung des Meeresspiegels wirklich das Problem? Wird dies die Menschheit wirklich bedrohen? Braucht man die Menschheit wirklich vor diesen Folgen zu retten? Darauf würde ich antworten: Nein. Die Menschheit ist anpassungsfähig. In der Vergangenheit ist die Menschheit mehrmals mit solchen Veränderungen fertig geworden.» Klaus wies auch darauf hin, dass der Konsens nicht so klar ist, wie immer angegeben wird, und dass von den 2500 an den IPCC-Berichten beteiligten Wissenschaftlern «nur 80 . . . wirkliche Klimatologen» sind.
David Henderson, ehemaliger Direktor der statistischen und ökonomischen Abteilung der OECD, hoher Beamter des britischen Schatzamts und Professor am University College London, ging der Frage nach, wieso in allen demokratischen Staaten sich über die Parteien hinweg die Ansicht durchgesetzt hat, dass die menschengemachte Erderwärmung ein Problem darstelle und internationales Handeln nötig mache. Dieser Konsens stützt sich gemäss Henderson auf den Glauben, dass die «wissenschaftliche Forschung zunehmend gefestigtes und mittlerweile unantastbares Beweismaterial für die Realität und die Gefahr der globalen Erwärmung geliefert hat». Schliesslich hätten ja hochangesehene nicht beteiligte Wissenschaftler und wissenschaftliche Gesellschaften in vielen Ländern der Arbeit des IPCC ihr Gütesiegel gegeben.
Im Gegensatz zu der gängigen Meinung hält nun aber Henderson das ganze Berichts- und Beratungsverfahren des IPCC für äusserst fragwürdig: Die Berichte zeigten Schwächen in der Behandlung ökonomischer Themen; sie verliessen sich übermässig auf den Peer-Review-Prozess, der keine Qualitätsgarantie darstelle; es seien beim Umgang mit Daten keine ausgewiesenen Statistiker beigezogen worden; man habe eine ungenügende Bandbreite von Ansichten und Fachwissen berücksichtigt und bei der Vorbereitung der Sachstandsberichte Kritiken nicht gebührend beachtet.
Henderson erklärt sich diesen Tatbestand mit der Voreingenommenheit der Leute und Organisationen, die im IPCC das Berichts- und Beratungsverfahren leiten und kontrollieren. Sie seien als Mitglieder des Umweltpolitikmilieus von vornherein von der Dringlichkeit der Klimasache überzeugt gewesen. Gleichermassen seien auch viele Wissenschaftler befangen und in der Klimaangelegenheit weder objektiv noch neutral gewesen. Dies habe sich auch daran gezeigt, dass Dissidenten vorgeworfen wurde, sie untergrüben die Wissenschaft und seien Mitglieder einer aktiven und wohlfinanzierten «Leugnerlobby». Man habe Andersdenkende (um einen Orwell-Ausdruck zu benutzen) als «thought criminals», Denkkriminelle, behandelt.
Wenn nun aber das Klima wirklich an einem tipping point ist, wenn wir tatsächlich, wie Jim Hansen, einer der Gründerväter der Klimaforschung, meint, vor «explosiven Veränderungen mit irreversiblen Auswirkungen» stehen, müssen wir nicht den Ausstoss von Fossilbrennstoffgasen dringend bremsen? Vor einem Jahr schrieb Hansen: «Während das arktische Meereis schmilzt, absorbiert der dunklere Ozean mehr Sonnenlicht und beschleunigt das Schmelzen. Während die Tundra schmilzt, wird Methan, ein starkes Treibhausgas, freigesetzt und verursacht weiteres Schmelzen. Während durch die Verschiebung der Klimazonen Arten ausgerottet werden, können Ökosysteme zusammenbrechen und weitere Arten zerstören. Die durch Wetterschwankungen und wirtschaftliche Wirren hin- und hergeworfene Öffentlichkeit hat wenig Zeit, auf Jahrzehnte bezogene Veränderungen zu analysieren. Wie kann man von Leuten erwarten, dass sie die Ratschläge beurteilen und filtrieren können, die von jenen stammen, die Sonderinteressen vorantreiben? Wie können Leute erstrangige Wissenschaft von Pseudowissenschaft unterscheiden?»
Zunehmende Bedenken
Die Frage der Trennung der Spreu vom Weizen, der soliden Wissenschaft von der Pseudowissenschaft, ist die Grundfrage in der Klimadiskussion. Nun melden immer mehr ernsthafte Naturwissenschaftler ihre Bedenken gegenüber dem von Hansen vertretenen Konsens an. «Unser Planet ist in Gefahr», sagt Hansen, «wenn wir nicht den Kurs ändern, übergeben wir unseren Kindern eine Situation, die ausser ihrer Kontrolle ist.» Dem widerspricht William Harper, Physikprofessor an der Universität Princeton, der vor dem Umweltsausschuss des Senats erklärte: «Ich glaube, dass die Zunahme von CO2 keine Ursache zur Beunruhigung darstellt, sondern für die Menschheit gut ist.» Künftige Historiker, sagte Harper, würden die heutige Debatte über den Klimawandel mit der gutgemeinten amerikanischen Verfassungsänderung von 1917 vergleichen, welche Herstellung, Verkauf und Transport von alkoholischen Getränken verbot: «Zutiefst ehrliche Menschen glaubten, sie retteten die Menschheit vor den Übeln des Alkohols, genauso wie viele Leute heute aufrichtig glauben, sie würden die Menschheit von den Übeln des CO2 retten. Die Prohibition war ein Fehler, und unser Land hat sich wahrscheinlich bis heute nicht von dem durch sie zugefügten Schaden erholt. Das organisierte Verbrechen nahm in jener Ära seinen Anfang. Drastische Beschränkungen von CO2 laufen Gefahr, unserem Land auf ähnliche Weise zu schaden.»
In einer für Laien verständlichen Sprache erklärte Harper dem Senat, dass die unbestreitbare gegenwärtige Erwärmung des Klimas nicht von der ebenfalls unbestreitbaren Zunahme der CO2-Konzentration in der Atmosphäre verursacht wird: «Die gegenwärtige Wärmeperiode begann ungefähr 1800, am Ende der Kleinen Eiszeit, lange vor einer spürbaren Zunahme des CO2. Es hat in den 10 000 Jahren seit dem Ende der letzten Eiszeit mehrere Male ähnliche und sogar grössere Erwärmungen gegeben. Diese früheren Erwärmungen hatten eindeutig nichts mit der Verbrennung von Fossiltreibstoffen zu tun. Die gegenwärtige Erwärmung scheint hauptsächlich auf natürliche Ursachen zurückzuführen zu sein, nicht auf die zunehmende CO2-Konzentration. In den letzten zehn Jahren hat es keine globale Erwärmung gegeben, sondern tatsächlich eine leichte Abkühlung.»
Harper wies auch darauf hin, dass die Voraussagen der Computermodelle, die das Verhalten der Erde im Zusammenhang mit dem CO2-Ausstoss nachzuahmen versuchen, sich als nicht sehr zuverlässig erwiesen haben und beispielsweise das Ausbleiben einer weiteren Erwärmung in den letzten zehn Jahren nicht vorausgesagt haben. Was den Konsens über die katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels anbetrifft, erinnerte Harper daran, dass historisch gesehen der wissenschaftliche Konsens oft falsch war: «Was in der Wissenschaft korrekt ist, wird nicht durch den Konsens bestimmt, sondern durch Experimente und Beobachtungen.»
«Hundert Autoren gegen Einstein»
In der Wissenschaft zählt nicht, wie viele Gelehrte eine Theorie unterstützen, sondern ob die Theorie den Bemühungen, sie zu falsifizieren, standhält. Als 1931 eine Schrift «Hundert Autoren gegen Einstein» die Relativitätstheorie angriff, soll Einstein gesagt haben: «Wieso hundert Autoren? Wenn ich unrecht hätte, würde einer genügen.»
Umfrage der Woche: Was ist Ihre Meinung zur Klimadebatte?
Dass die vom IPCC vertretene Theorie einer menschenverursachten gefährlichen Klimaveränderung einer rigorosen Prüfung nicht standhält, hat Richard Lindzen, Professor für Meteorologie am Massachusetts Institute of Technology, mit Argumenten begründet, die auch einem Laien einleuchten: Die Computermodelle, auf die sich das IPCC stützt, gehen davon aus, dass der CO2-Treibhauseffekt durch die von Wasserdampf und Wolken verursachte Rückkoppelung fünf Mal verstärkt wird, was bis zum Jahrhundertende «nach besten Schätzungen» zu einem Temperaturanstieg von 1,8 bis 4 Grad Celsius führen würde. Lindzen vergleicht nun die Rechnermodelle mit effektiven Satellitentemperaturmessungen seit 1979 und zieht daraus den Schluss, dass der Wärmungstrend bei 0,5 Grad Celsius eng begrenzt bleibt: «Dies besagt, dass die Natur, wie jeder vernünftige Mensch annehmen würde, durch stabilisierende negative Rückkoppelungen und nicht durch destabilisierende positive Rückkoppelungen bestimmt wird.»
Für Lindzen sind Klimaschwankungen normal und braucht die seit Ende der Kleinen Eiszeit registrierte Erderwärmung braucht nicht durch den Treibhauseffekt erklärt zu werden: «Die unstetigen und sogar turbulenten Bewegungen des Ozeans und der Atmosphäre bewegen ständig Hitze von einem Ort zum andern, und dies in Zeitspannen, die von Tagen bis zu Jahrhunderten reichen. Dadurch bringen sie das System aus dem Gleichgewicht mit der Sonne, was zu Schwankungen in der Temperatur führt. Die Idee, dass solche Schwankungen spezifische Ursachen haben müssen, ist absurd – beinahe so absurd, als wollte man spezifische Ursachen für jeden Wirbel in einem sprudelnden Bach abklären.»
In einem Vortrag vom letzten März sagte Lindzen: «Wir werden schliesslich gegen die menschgemachte Erwärmungshysterie gewinnen, aus dem einfachen Grund, weil wir recht haben und sie unrecht.»
Damals gehörte Lindzen noch zu den Rufern in der Wüste. Seit im vergangenen November ein riesiger Wust von zwischen führenden Klimaforschern ausgetauschten E-Mails und Dateien an die Öffentlichkeit gelangte, hat sich die Lage radikal geändert.
Wissenschaft und Politik glauben, dass ein menschenverursachter Klimawandel den Planeten gefährdet und Abhilfe nottut. Haben sie recht, oder sind sie einem Irrtum erlegen? Neue Erkenntnisse verändern jetzt die Debatte. Teil 1.
Von Hanspeter Born
Wie kann ich, durchschnittlich intelligenter Normalbürger mit schwacher Erinnerung an das, was man mir einst in Physik- und Chemiestunden einzutrichtern versuchte, zu einem vernünftigen Urteil über den Klimawandel und dessen Folgen gelangen? Ich tue, was die meisten tun, und ziehe die unter Fachleuten gängige Meinung zu Rate. Und stelle fest: Wenn es um die Frage der globalen Erwärmung und ihre menschengemachte Verursachung geht, ist der Konsens der Wissenschaftler erdrückend.
Im 4. Sachstandsbericht des IPCC – des Intergovernmental Panel on Climate Change oder Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen lesen wir: «Die Erwärmung des Klimasystems ist eindeutig, wie dies nun aufgrund der Beobachtungen des Anstiegs der mittleren globalen Luft- und Meerestemperaturen, des ausgedehnten Abschmelzens von Schnee und Eis und des Anstiegs des mittleren globalen Meeresspiegels offensichtlich ist.» Zu den Ursachen dieser Erwärmung heisst es: «Der grösste Teil des beobachteten Anstiegs der mittleren globalen Temperatur seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist sehr wahrscheinlich durch den beobachteten Anstieg der anthropogenen Treibhausgaskonzentrationen verursacht.» Zum Ausmass und zu den Auswirkungen der menschengemachten Klimaerwärmung: «Die Bandbreite der möglichen daraus folgenden Temperaturerhöhung bis Ende des 21. Jahrhunderts liegt bei 1,1 bis 6,4 Grad Celsius. Die möglichen Folgen umfassen unter anderem zunehmende Wetterextreme wie Hitzetage, Hitzewellen und Starkregen.
Tropische Stürme werden heftiger; in hohen Breiten nimmt die Niederschlagsmenge zu, in niedrigen Breiten ab. Semiaride Gebiete werden unter zunehmendem Wassermangel leiden. Besonders betroffen werden Afrika (schwere Beeinträchtigungen der Landwirtschaft in vielen Ländern) und Asien (Überflutungen in den bevölkerungsreichen Grossdeltas) sein.»
Dieser alarmierende Bericht, seit 1990 der vierte seiner Art, ist das Ergebnis einer sechsjährigen Arbeit von 450 Leitautoren, 800 mitwirkenden Autoren und 2500 wissenschaftlichen Rezensenten – alles Fachleute auf ihren Gebieten. Wie kam es zu diesen grossangelegten, auf zahlreiche aufwendige Forschungsprojekte gestützten Studien, die jetzt die Grundlage für politisches Handeln und den Abschluss internationaler Verträge darstellen?
Schlimmes menschliches Treiben
Man vergisst gerne, dass die Befunde über die Klimaerwärmung relativ jung sind. Der Treibhauseffekt war zwar bereits im 19. Jahrhundert erkannt worden, aber erst in den 1950er Jahren begann eine Handvoll Wissenschaftler, die Konzentration von Treibhausgasen, besonders von CO2, in der Atmosphäre zu berechnen. In der Folge wurden Modelle des möglichen künftigen Temperaturanstieg entwickelt. Die siebziger und achtziger Jahre brachten das Wachsen des Umweltschutzbewusstseins und der Umweltschutzbewegung. Eine weitere Öffentlichkeit wurde hellhörig für die möglichen schlimmen Auswirkungen menschlichen Treibens auf unserem Planeten. Der einflussreiche Club of Rome sagte voraus, dass wegen des zu erwartenden Versiegens vieler Rohstoffquellen die Menschheit nach der Jahrtausendwende an die Grenzen des Wachstums stossen und die Nahrungs- und Industrieproduktion zusammenbrechen werde. In der Schweiz und in Deutschland befürchtete man das unaufhaltsame Sterben der Wälder.
Der Treibhauseffekt und die globale Erwärmung wurden als nächstes ernsthaftes Problem wahrgenommen. Anders als bei den Prognosen über das Versiegen des Erdöls und das Verschwinden der Wälder beruhten die Warnungen vor der globalen Erwärmung auf fundierten, breiten Nachforschungen, Messungen und Modellen erstrangiger Institute und Naturwissenschaftler, denen die Politiker die für ihre Arbeit nötigen Mittel zur Verfügung stellten. Entscheidend beteiligt an der 1988 erfolgten Gründung des IPCC 1 waren dessen erster Präsident, der schwedische Meteorologe Bert Bolin, der Astrophysiker James Hansen, der bei einer Anhörung den amerikanischen Kongress überzeugen konnte, und nicht zuletzt die britische Premierministerin Margaret Thatcher, welche die Bedeutung der globalen Erwärmung für die Energiepolitik erkannt hatte und sich vehement für die solide wissenschaftliche Erforschung der Klimaproblematik einsetzte.
In ihren Memoiren zeigt sich Lady Thatcher erstaunt, dass das Fernsehen nicht einmal zugegen war, als sie vor der Royal Society ihre Umweltrede hielt. Es galt die Welt aufzurütteln. Die Vertreter der These einer gefährlichen menschen verursachten Klimaerwärmung wussten eine weitere Öffentlichkeit von der Dringlichkeit eines wirkungsvollen Klimaschutzes zu überzeugen. Stephen Schneider, Professor für Umweltbiologie an der Universität Stanford, formulierte das Dilemma des Gelehrten, der ethisch der Suche nach der Wahrheit verpflichtet ist und deshalb alle «Zweifel, Vorbehalte, Wenn und Aber» in Betracht ziehen muss: «Auf der anderen Seite sind wir nicht bloss Wissenschaftler, sondern auch menschliche Wesen. Und wie die meisten Leute wünschen wir, dass die Erde ein besserer Ort wird, was in diesem Zusammenhang bedeutet, dass wir darauf hinarbeiten, das Risiko eines potenziell verheerenden Klimawandels zu verhindern. Um dies zu erreichen, müssen wir breite Unterstützung finden und die Fantasie der Öffentlichkeit beflügeln. Dies zieht natürlich nach sich, dass man eine Menge von Medienberichterstattung erhält.
Deshalb müssen wir beängstigende Szenarien anbieten, vereinfachte dramatische Erklärungen abgeben und allfällige Zweifel, die wir haben könnten, kaum erwähnen.»
Übertreibungen und Unwahrheiten
Entscheidend für die Verbreitung der These von der gefährlichen Erderwärmung wurden Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace, der World Wide Fund for Nature oder der Sierra Club. Eine ebenso wichtige Rolle spielten prominente Persönlichkeiten wie der ehemalige amerikanische Vizepräsident Al Gore. Gore, der sich schon als Kongressmitglied mit Umweltproblemen befasst hatte, wurde nach seiner verlorenen Präsidentschaftskampagne von 2000 zum weltweit bekanntesten Sprecher für den Klimaschutz. Mit seinen dramatischen Vorträgen, Schriften und dem Oscar-gekrönten Film «An Inconvenient Truth» («Eine unbequeme Wahrheit») rüttelte er die Weltöffentlichkeit auf. Obschon sein Film zahlreiche Übertreibungen und Unwahrheiten enthält, erhielt Gore für seine Bemühungen um die Bewusstmachung der Klimakrise zusammen mit dem IPCC 2007 den Friedensnobelpreis. In der Würdigung heisst es: «Er ist wahrscheinlich das einzelne Individuum, das am meisten getan hat, um ein weltweites Verständnis für die Massnahmen zu schaffen, die getroffen werden müssen.»
Die Öffentlichkeitsarbeit von Umweltschutzadvokaten wie Gore sowie die Ergebnisse der nun seit zwei Jahrzehnten betriebenen Forschungen haben Politiker, Medien und Öffentlichkeit auf der ganzen Welt davon überzeugen können, dass die globale Erwärmung real, menschengemacht und gefährlich ist.
Die Einsicht, dass Handeln nottat, setzte sich durch. Am «Erdgipfel» in Rio de Janeiro wurde 1992 eine Klimarahmenkonvention unterzeichnet, die 1997 zum (von den USA und andern nicht ratifizierten) Kioto-Protokoll führte, das verbindliche Zielwerte für den Ausstoss von Treibhausgasen festlegte. Nächster Schritt war Kopenhagen mit dem bekannten bescheidenen Ergebnis. Im November soll in Mexiko ein internationales Abkommen mit verbindlichen Emissionszielwerten unterzeichnungsreif sein.
Eine einheitliche Weltmeinung gab es allerdings nie. Der Widerstand gegen den geforderten Umstieg von fossilen auf CO2-arme Energieträger kam anfänglich von der Öl- und Kohle-Industrie und deren Lobbyisten. James Inhofe, einflussreicher Senator aus dem Ölstaat Oklahoma, vom Spiegel als «Kopf der Betonfraktion Washingtons» betitelt, hält die These von einer katastrophalen globalen Erwärmung seit Jahren für einen «Schwindel» und hat jüngst in Kopenhagen wieder erklärt: «Die USA werden kein Emissionshandelssystem beschliessen. Die Chance ist gleich null.» Nur eine verschwindend kleine Zahl von meist von der Energieindustrie finanzierten Wissenschaftlern widersetzten sich schon früh dem allgemeinen Konsens, so etwa der 1924 in Wien geborene amerikanische Atmosphärenphysiker Fred Singer, der die Ansicht vertritt, dass «die menschenverursachte Klimaerwärmung, obschon sie gemäss Treibhauseffekttheorie erwartet wird, schwer aufzuzeigen ist und wahrscheinlich im Vergleich zu natürlichen Klimavariationen unbedeutend bleibt.»
Die «Klimaleugner», wie man die Skeptiker bald nannte, blieben aber unter den Naturwissenschaftlern in der Minderheit. 2007 stellten Peter Doran, Professor für Umweltwissenschaft an der Universität Illinois, und seine Mitarbeiterin M. Kendall Zimmerman über 10 000 Erdwissenschaftlern per E-Mail die Frage: «War menschliche Aktivität ein massgeblicher Faktor in der Veränderung der globalen Durchschnittstemperaturen?» Etwa ein Drittel antworteten. 82 Prozent bejahten die Frage. Unter aktiven, durch wissenschaftliche Publikationen in Erscheinung getretenen Klimatologen lag die Zustimmungsrate bei 97 Prozent. Am skeptischsten zeigten sich Erdölgeologen und Meteorologen, von denen bloss 47 respektive 64 Prozent die Frage nach einem massgeblichen anthropogenen Einfluss auf die Klimaerwärmung bejahten.
2004 hatte sich Naomi Oreskes 928 Kurzzusammenfassungen von in «peer-reviewed» Fachzeitschriften erschienenen Artikeln über Klimawandel angeschaut und herausgefunden, dass 75 Prozent den IPCC-Konsens guthiessen, 25 Prozent keine Stellung zur Frage der anthropogenen Erwärmung bezogen und keine einzige dieser Abhandlungen den Konsens in Frage stellte.
«Eine Art Religion»
Widerstand gegen die Auffassung, dass dringliche Massnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels nötig seien, regte sich vor allem unter liberalen Nationalökonomen. Im britischen Oberhaus stellte Lord Lawson, als Nigel Lawson einst Schatzkanzler und enger Mitarbeiter von Margaret Thatcher, die Objektivität des IPCC in Frage. Der Weltwoche (22.2.07) sagte er in einem Interview: «Nach gängiger Auffassung ist über die Hälfte des Anstiegs von einem halben Grad Celsius in den letzten 25 Jahren wahrscheinlich Treibhausgasemissionen zuzuschreiben. Die Temperatur kann noch weiter ansteigen, obschon wir dies nicht sicher voraussagen können. Aber es gibt keinen Grund zur Hysterie. Die Fakten, wie sie vorliegen, sind nicht alarmierend. Der Mensch ist ausserordentlich einfallsreich und anpassungsfähig. Wenn die Erwärmung des Klimas stufenweise fortschreitet, bringt dies Vor- und Nachteile. Die Vorteile können wir ernten und durch intelligente Anpassung und technische Fortschritte die Nachteile erheblich mildern.» Lawson sagte weiter: «Die Angst vor dem Klimawandel scheint mir vergleichbar mit dem ‹Da Vinci Code›, einem weltweiten Bestseller, der ein kleines Quäntchen Wahrheit enthält, aber im Grossen und Ganzen Mumpitz ist.» Für Lawson ist die Furcht vor der Erwärmung «eine Art Religion geworden. Jeder, der nicht einverstanden ist, wird beinahe als Gotteslästerer betrachtet.»
In die gleiche Kerbe wie Lawson hieb auch ein anderer gelernter Nationalökonom, der tschechische Staatspräsdient Václav Klaus. «Sind 2,5 Grad Celsius Erwärmung und 30 Zentimeter Erhöhung des Meeresspiegels wirklich das Problem? Wird dies die Menschheit wirklich bedrohen? Braucht man die Menschheit wirklich vor diesen Folgen zu retten? Darauf würde ich antworten: Nein. Die Menschheit ist anpassungsfähig. In der Vergangenheit ist die Menschheit mehrmals mit solchen Veränderungen fertig geworden.» Klaus wies auch darauf hin, dass der Konsens nicht so klar ist, wie immer angegeben wird, und dass von den 2500 an den IPCC-Berichten beteiligten Wissenschaftlern «nur 80 . . . wirkliche Klimatologen» sind.
David Henderson, ehemaliger Direktor der statistischen und ökonomischen Abteilung der OECD, hoher Beamter des britischen Schatzamts und Professor am University College London, ging der Frage nach, wieso in allen demokratischen Staaten sich über die Parteien hinweg die Ansicht durchgesetzt hat, dass die menschengemachte Erderwärmung ein Problem darstelle und internationales Handeln nötig mache. Dieser Konsens stützt sich gemäss Henderson auf den Glauben, dass die «wissenschaftliche Forschung zunehmend gefestigtes und mittlerweile unantastbares Beweismaterial für die Realität und die Gefahr der globalen Erwärmung geliefert hat». Schliesslich hätten ja hochangesehene nicht beteiligte Wissenschaftler und wissenschaftliche Gesellschaften in vielen Ländern der Arbeit des IPCC ihr Gütesiegel gegeben.
Im Gegensatz zu der gängigen Meinung hält nun aber Henderson das ganze Berichts- und Beratungsverfahren des IPCC für äusserst fragwürdig: Die Berichte zeigten Schwächen in der Behandlung ökonomischer Themen; sie verliessen sich übermässig auf den Peer-Review-Prozess, der keine Qualitätsgarantie darstelle; es seien beim Umgang mit Daten keine ausgewiesenen Statistiker beigezogen worden; man habe eine ungenügende Bandbreite von Ansichten und Fachwissen berücksichtigt und bei der Vorbereitung der Sachstandsberichte Kritiken nicht gebührend beachtet.
Henderson erklärt sich diesen Tatbestand mit der Voreingenommenheit der Leute und Organisationen, die im IPCC das Berichts- und Beratungsverfahren leiten und kontrollieren. Sie seien als Mitglieder des Umweltpolitikmilieus von vornherein von der Dringlichkeit der Klimasache überzeugt gewesen. Gleichermassen seien auch viele Wissenschaftler befangen und in der Klimaangelegenheit weder objektiv noch neutral gewesen. Dies habe sich auch daran gezeigt, dass Dissidenten vorgeworfen wurde, sie untergrüben die Wissenschaft und seien Mitglieder einer aktiven und wohlfinanzierten «Leugnerlobby». Man habe Andersdenkende (um einen Orwell-Ausdruck zu benutzen) als «thought criminals», Denkkriminelle, behandelt.
Wenn nun aber das Klima wirklich an einem tipping point ist, wenn wir tatsächlich, wie Jim Hansen, einer der Gründerväter der Klimaforschung, meint, vor «explosiven Veränderungen mit irreversiblen Auswirkungen» stehen, müssen wir nicht den Ausstoss von Fossilbrennstoffgasen dringend bremsen? Vor einem Jahr schrieb Hansen: «Während das arktische Meereis schmilzt, absorbiert der dunklere Ozean mehr Sonnenlicht und beschleunigt das Schmelzen. Während die Tundra schmilzt, wird Methan, ein starkes Treibhausgas, freigesetzt und verursacht weiteres Schmelzen. Während durch die Verschiebung der Klimazonen Arten ausgerottet werden, können Ökosysteme zusammenbrechen und weitere Arten zerstören. Die durch Wetterschwankungen und wirtschaftliche Wirren hin- und hergeworfene Öffentlichkeit hat wenig Zeit, auf Jahrzehnte bezogene Veränderungen zu analysieren. Wie kann man von Leuten erwarten, dass sie die Ratschläge beurteilen und filtrieren können, die von jenen stammen, die Sonderinteressen vorantreiben? Wie können Leute erstrangige Wissenschaft von Pseudowissenschaft unterscheiden?»
Zunehmende Bedenken
Die Frage der Trennung der Spreu vom Weizen, der soliden Wissenschaft von der Pseudowissenschaft, ist die Grundfrage in der Klimadiskussion. Nun melden immer mehr ernsthafte Naturwissenschaftler ihre Bedenken gegenüber dem von Hansen vertretenen Konsens an. «Unser Planet ist in Gefahr», sagt Hansen, «wenn wir nicht den Kurs ändern, übergeben wir unseren Kindern eine Situation, die ausser ihrer Kontrolle ist.» Dem widerspricht William Harper, Physikprofessor an der Universität Princeton, der vor dem Umweltsausschuss des Senats erklärte: «Ich glaube, dass die Zunahme von CO2 keine Ursache zur Beunruhigung darstellt, sondern für die Menschheit gut ist.» Künftige Historiker, sagte Harper, würden die heutige Debatte über den Klimawandel mit der gutgemeinten amerikanischen Verfassungsänderung von 1917 vergleichen, welche Herstellung, Verkauf und Transport von alkoholischen Getränken verbot: «Zutiefst ehrliche Menschen glaubten, sie retteten die Menschheit vor den Übeln des Alkohols, genauso wie viele Leute heute aufrichtig glauben, sie würden die Menschheit von den Übeln des CO2 retten. Die Prohibition war ein Fehler, und unser Land hat sich wahrscheinlich bis heute nicht von dem durch sie zugefügten Schaden erholt. Das organisierte Verbrechen nahm in jener Ära seinen Anfang. Drastische Beschränkungen von CO2 laufen Gefahr, unserem Land auf ähnliche Weise zu schaden.»
In einer für Laien verständlichen Sprache erklärte Harper dem Senat, dass die unbestreitbare gegenwärtige Erwärmung des Klimas nicht von der ebenfalls unbestreitbaren Zunahme der CO2-Konzentration in der Atmosphäre verursacht wird: «Die gegenwärtige Wärmeperiode begann ungefähr 1800, am Ende der Kleinen Eiszeit, lange vor einer spürbaren Zunahme des CO2. Es hat in den 10 000 Jahren seit dem Ende der letzten Eiszeit mehrere Male ähnliche und sogar grössere Erwärmungen gegeben. Diese früheren Erwärmungen hatten eindeutig nichts mit der Verbrennung von Fossiltreibstoffen zu tun. Die gegenwärtige Erwärmung scheint hauptsächlich auf natürliche Ursachen zurückzuführen zu sein, nicht auf die zunehmende CO2-Konzentration. In den letzten zehn Jahren hat es keine globale Erwärmung gegeben, sondern tatsächlich eine leichte Abkühlung.»
Harper wies auch darauf hin, dass die Voraussagen der Computermodelle, die das Verhalten der Erde im Zusammenhang mit dem CO2-Ausstoss nachzuahmen versuchen, sich als nicht sehr zuverlässig erwiesen haben und beispielsweise das Ausbleiben einer weiteren Erwärmung in den letzten zehn Jahren nicht vorausgesagt haben. Was den Konsens über die katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels anbetrifft, erinnerte Harper daran, dass historisch gesehen der wissenschaftliche Konsens oft falsch war: «Was in der Wissenschaft korrekt ist, wird nicht durch den Konsens bestimmt, sondern durch Experimente und Beobachtungen.»
«Hundert Autoren gegen Einstein»
In der Wissenschaft zählt nicht, wie viele Gelehrte eine Theorie unterstützen, sondern ob die Theorie den Bemühungen, sie zu falsifizieren, standhält. Als 1931 eine Schrift «Hundert Autoren gegen Einstein» die Relativitätstheorie angriff, soll Einstein gesagt haben: «Wieso hundert Autoren? Wenn ich unrecht hätte, würde einer genügen.»
Umfrage der Woche: Was ist Ihre Meinung zur Klimadebatte?
Dass die vom IPCC vertretene Theorie einer menschenverursachten gefährlichen Klimaveränderung einer rigorosen Prüfung nicht standhält, hat Richard Lindzen, Professor für Meteorologie am Massachusetts Institute of Technology, mit Argumenten begründet, die auch einem Laien einleuchten: Die Computermodelle, auf die sich das IPCC stützt, gehen davon aus, dass der CO2-Treibhauseffekt durch die von Wasserdampf und Wolken verursachte Rückkoppelung fünf Mal verstärkt wird, was bis zum Jahrhundertende «nach besten Schätzungen» zu einem Temperaturanstieg von 1,8 bis 4 Grad Celsius führen würde. Lindzen vergleicht nun die Rechnermodelle mit effektiven Satellitentemperaturmessungen seit 1979 und zieht daraus den Schluss, dass der Wärmungstrend bei 0,5 Grad Celsius eng begrenzt bleibt: «Dies besagt, dass die Natur, wie jeder vernünftige Mensch annehmen würde, durch stabilisierende negative Rückkoppelungen und nicht durch destabilisierende positive Rückkoppelungen bestimmt wird.»
Für Lindzen sind Klimaschwankungen normal und braucht die seit Ende der Kleinen Eiszeit registrierte Erderwärmung braucht nicht durch den Treibhauseffekt erklärt zu werden: «Die unstetigen und sogar turbulenten Bewegungen des Ozeans und der Atmosphäre bewegen ständig Hitze von einem Ort zum andern, und dies in Zeitspannen, die von Tagen bis zu Jahrhunderten reichen. Dadurch bringen sie das System aus dem Gleichgewicht mit der Sonne, was zu Schwankungen in der Temperatur führt. Die Idee, dass solche Schwankungen spezifische Ursachen haben müssen, ist absurd – beinahe so absurd, als wollte man spezifische Ursachen für jeden Wirbel in einem sprudelnden Bach abklären.»
In einem Vortrag vom letzten März sagte Lindzen: «Wir werden schliesslich gegen die menschgemachte Erwärmungshysterie gewinnen, aus dem einfachen Grund, weil wir recht haben und sie unrecht.»
Damals gehörte Lindzen noch zu den Rufern in der Wüste. Seit im vergangenen November ein riesiger Wust von zwischen führenden Klimaforschern ausgetauschten E-Mails und Dateien an die Öffentlichkeit gelangte, hat sich die Lage radikal geändert.
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Montag, 21. Dezember 2009
Vom Klima-Schwindel zur Weltdiktatur
Der anthropogene Klimaschwindel: Wollt Ihr wirklich eine Weltdiktatur?
Von Helga Zepp-LaRouche
Die Vorsitzende des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, verfaßte das folgende Flugblatt für den Weltklima-Gipfel in Kopenhagen.
Die Unverfrorenheit, mit der eine Clique von »Klima-Forschern«, ein Großteil der Medien und eine Reihe von Regierungen versuchen, das Märchen vom anthropogenen Klimawandel aufrechtzuerhalten, obwohl die an die Öffentlichkeit gebrachten e-mails von der East-Anglia-Universität den Verdacht zahlreicher seriöser Wissenschaftler, daß es gar keine Beweise für eine Klimaerwärmung gibt, vollkommen bestätigt haben, ist beispiellos.
Der Grund dafür liegt auf der Hand: Das monetaristische System der Globalisierung ist heute um mehrere Größenordnungen bankrotter, als es das kommunistische System 1989 war. Insbesondere das Britische Empire ist desperat. Die Krise in Dubai und weitere anstehende Staatsbankrotte verdeutlichen, daß eine zweite Welle von Insolvenzen das marode System in den Abgrund zu ziehen droht - und dieses Mal geht die Finanzoligarchie nicht davon aus, daß die Steuerzahler aller Länder bereit sind, für die Spielschulden derer aufzukommen, die sich erneut im großen Stil verzockt haben.
Um was also geht es in Kopenhagen? Es geht um nichts weniger, als eine Weltdiktatur zu errichten, in der neue Wege der Abzockerei gefunden werden, und außerdem darum, wie das Ziel der seit langem angestrebten Bevölkerungsreduktion mit einem Umwelt-Mäntelchen verdeckt werden soll. Hören wir, was Lord Monckton am 4. Dezember 09 in Berlin zu sagen hatte: »Der Kopenhagener Vertrag sagt, daß er eine Weltregierung errichten wird. Das war seit Hunderten von Jahren eine Ambition bestimmter Bürokraten, bestimmter politischer Gruppen, Faschisten, Freimaurer, Marxisten. Alle diese verschiedenen Gruppen wollten - gleichzeitig oder nacheinander - die Weltherrschaft erringen. Früher glaubte man, daß das durch Gewalt, militärische Gewalt, geschehen würde. Nun haben sie einen Weg gefunden, dieses Ziel durch das, was man einen bürokratischen Staatsstreich im Namen der Rettung des Planeten - der gar nicht gerettet werden muß - nennen könnte, zu erreichen. Es gibt keine Bedrohung für das Klima. Sie sind zu dem Schluß gekommen, daß sie selbst die freien Nationen des Westens überreden können, ihre Demokratie aufzugeben, ihre Freiheit aufzugeben und letztendlich alle wirtschaftliche und ökologische Macht an eine nicht gewählte Weltregierung abzutreten.
Als Sir Maurice Strong ursprünglich den Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) schuf, schuf er ihn nicht als eine wissenschaftliche Körperschaft, sondern als eine politische Einrichtung. Er sagte damals, er hoffe, daß dies der Kern einer Weltregierung werden würde. Die ganze Idee der Weltregierung liegt Maurice Strong zufolge darin, daß man der Bevölkerung nicht trauen kann. Deshalb reden sie darüber, daß der Markt versagt habe, indem die Politik und die Freiheit und die Erfolge des freien Marktes und des Kapitalismus zur Vergiftung des Planeten mit CO2 geführt hätten, und daß wir deshalb die Demokratie abschaffen müßten, damit die Institutionen der Demokratie - zu der die Aktienmärkte und die Unternehmen gehören, die am besten unter Freiheit gedeihen - künftig unter der Herrschaft einer Tyrannei stehen. Sie wird anfangs nicht brutal aussehen, aber es wird umfassend sein. Sie wird die Freiheit genau in der Weise ersticken, wie wir das schon durch die Europäische Union tun, wo es ein Europäisches Parlament gibt, das aber keine Gesetze vorschlagen darf. Wenn es etwas beschließt, können sich die Kommissare darüber hinwegsetzen. Wenn es Gesetze ändern will, kann das nur mit Genehmigung der ungewählten Kommissare geschehen. Europa ist also bereits ein regionales Modell für das, was eine Weltregierung mit weit größeren Befugnissen über die einzelnen Nationen der Welt werden wird, als sie die EU hat. Es wird ein trauriger Tag für die Freiheit und die Demokratie sein, wenn dieser Vertrag in Kopenhagen innerhalb von wenigen Tagen durchgesetzt wird *.
Die Climategate-Affäre - die Enthüllung, daß alle führenden wissenschaftlichen Institutionen und führenden Wissenschaftler der Welt wissenschaftliche Daten verdreht, erfunden, fabriziert, ausgeheckt, verändert, vertuscht und zerstört haben - wird die Führer der Welt, die eine diktatorische Weltregierung wollen, wenn überhaupt, eher noch stärker unter Druck setzen, in aller Eile zu handeln und sie durchzusetzen, bevor zu viele Menschen vom Climategate erfahren. Derzeit betreiben die etablierten Medien etwas, was man beinahe als eine Verschwörung des Schweigens bezeichnen kann, damit sie nicht zugeben müssen, daß diese e-mails existieren; und wenn sie zugeben, daß sie existieren, wie es BBC getan hat, dann erfolgt dies erst einen Monat nachdem sie sie erhalten haben und nachdem andere Leute sie bereits erwähnt hatten. BBC und die meisten anderen Medien haben immer noch nicht gesagt, was in diesen e-mails steht. Die Führer der Welt, die eine Weltregierung schaffen wollen, werden also versuchen, sich wirklich Mühe zu geben - aufgrund des Climategates besondere Mühe – um sie durchzusetzen bevor es zu spät ist; denn wenn die Menschen herausfinden, was Sie und ich wissen, dann werden sie keine solche Weltregierung haben wollen, da sie erkennen würden, daß das Klima nicht in Gefahr ist. Letzteres war schon immer eine Erfindung und wir dürfen nicht zulassen, daß diejenigen, die diese Erfindung dazu benutzen, unsere Freiheiten abzuschaffen, damit durchkommen.
Sie haben mit Sicherheit Daten vernichtet, die aufgrund des britischen Gesetzes über die Freiheit der Information (FOIA) rechtsgültig angefordert wurden. Das ist eine Straftat, und ich denke, daß der dafür zuständige Professor und möglicherweise auch der eine oder andere Mitarbeiter, darunter der FOIA-Beauftragte der University of East Anglia, deshalb vor Gericht gestellt und dafür eine große Geldbuße auferlegt bekommen werden. Ich sehe nicht, wie sie angesichts des recht eindeutigen Inhalts ihrer e-mails davonkommen können. In einem von ihnen schreibt Prof. Jones an seine Kollegen in aller Welt: »Bitte vernichtet eure Daten, denn sonst müssen wir sie diesen Leuten aushändigen.« Das ist empörend und man darf nicht zulassen, daß sie durchkommen. Ich hoffe, daß der Verantwortliche vor Gericht kommt, verurteilt und bestraft wird.
Ich denke, Prof. Rahmsdorf wird in Kopenhagen sein und nehme an, daß auch Prof. Schellnhuber dort sein wird. Ich habe Vorträge von Prof. Rahmsdorf gehört und habe an seinen Schaubildern gesehen, daß er niemals geprüfte Quellen [peer reviewed sources] verwendet: er nutzt immer eine Internetseite namens ›realclimate.org‹. Und was ist das für eine Webseite? Es ist die Internetseite eines giftigen Netzwerks unehrlicher Wissenschaftler, zu denen Rahmsdorf und Schellnhuber gehören, zu dem Jones gehört, und zu dem Hansen und Schmidt von der NASA gehören, außerdem Tom Karl, der das nationale Klimadatenzentrum in den Vereinigten Staaten leitet, auch Kevin Trenberth, der 1997 das maßgebliche Papier über den Strahlungshaushalt der Erde vergewaltigte. All diese Leute sind durch diese e-mails miteinander verbunden. Wir hatten schon immer den Verdacht, daß sie zusammenhingen, aber das konnten wir natürlich nicht beweisen. Aber jetzt können wir es. Ich habe beschrieben, wie diese Leute in verschiedenen bisherigen Entwicklungsstadien der Klimaangstmache die Daten verdreht, verzerrt und erfunden haben, korrupte mathematische Prozeduren und falsche Wissenschaft verwendeten, wie sie die Dinge vorsätzlich nur in eine Richtung drängten: in eine falsche Richtung hin zu größerer Sorge, als man sie haben sollte. Es ist nichts falsch am Klima, wir haben praktisch keinen Einfluß darauf, aber sie wollten eine andere Story erzählen, aus finanziellen Gründen, weil sie alle dadurch reich wurden.....
Die Tatsache, daß ein Großteil der deutschen Industrie seit langem auf Umwelttechnologie gesetzt hat und offensichtlich beabsichtigt, ›Marktführer‹ in dieser auf völlig falschen wissenschaftlichen Annahmen basierenden Branche zu bleiben, ändert nichts an der Verblendung ihrer Vertreter. Hören wir dazu, was Fred Singer, der Gründer des Satelliten-Wetterdienstes der USA, auf der gleichen Konferenz in Berlin zu sagen hatte: »Ein letztes Wort habe ich noch für Sie, die sich Sorgen um Deutschland und die deutsche Wirtschaft machen. Ich habe hier etwas, was vom BDI veröffentlicht wurde. Sie akzeptieren jedes Wort des IPCC. Wie ist es möglich, daß gebildete Leute, die vielleicht sogar ausgebildete Ingenieure sind, einen solchen Unsinn hinnehmen können? Sie glauben vielleicht, daß sie davon profitieren werden. Das werden sie nicht! Alle werden verlieren, jeder hier wird dabei verlieren, und es ist eine Schande, daß diese Dinge geschehen können. Ich lese Ihnen die Namen einiger dieser Leute vor: Keitel, Löscher, Schulz…..«
Zunächst einmal ist klar, daß wir kein Klimaproblem haben, und sicherlich kein Klimaproblem, das durch menschliche Bemühungen gelöst werden kann. Die Frage ist: Warum die Aufregung? Was geht da vor? Wenn man das genauer betrachtet, dann sehen wir, daß es eine Frage des Geldes und der Macht ist. Ich bin nicht in diesem Geschäft, aber es ist nützlich für Sie in der Presse oder in den Medien, herauszufinden, wer davon profitiert, und wer verliert. Nun, ich kann Ihnen sagen, wer dabei verliert: die Bevölkerung als Ganzes. Welche Enttäuschung für uns von außerhalb Deutschlands, zu sehen, was hier in diesem Land geschah, als die Regierung wechselte. Wir erwarteten und erhofften eine ähnliche Änderung wie in Australien in der letzten Woche, als die Australier den Emissionshandel resp. das Emissionshandelssystem entschieden ablehnten. Wir denken, daß dasselbe auch in den Vereinigten Staaten geschehen wird. Aber hier [in Deutschland] stellen wir fest, daß Schwarz-Gelb einen Weg verfolgt, der sich nicht von Rot-Grün unterscheidet oder sogar noch viel schlimmer ist. 40 % Senkung bis 2020? Das ist lächerlich, das macht gar keinen Sinn.
Es muß umgehend Schluß sein mit dieser ungeheuren Volksverdummung. Es kann in Kopenhagen überhaupt nur ein sinnvolles Thema diskutiert werden, nämlich das, wie die größte Systemkrise in der Geschichte der Menschheit überwunden werden kann, wie die himmelschreiende Armut, in der mehr als die Hälfte der Menschheit lebt, überwunden werden kann. Das einzig praktikable Konzept dafür hat Lyndon LaRouche mit seiner Vier-Mächte-Allianz für ein neues Kreditsystem vorgeschlagen. [1]
Zeus-Gehilfe Dennis Meadows
Kopenhagen geht nicht weit genug - es gibt einfach zu viele Menschen! Wie Helga Zepp-LaRouche in ihrem Flugblatt darlegt, ist die internationale Oligarchie offenbar wild entschlossen, einen weltweiten Völkermord durchzusetzen. Ein Schreiberling nach dem anderen wird im Zuge des Kopenhagener Klimagipfels aus dem Grabgewölbe geschleppt, um die Debatte für einen absichtlich herbeigeführten Kollaps der Weltbevölkerung auf weniger als 2 Milliarden zu rechtfertigen und voranzutreiben. Somit ist völlig klar, daß jegliche Diskussion um Klimastatistiken und Klima-Computermodelle überflüssig ist, wenn sie nicht die völlig offene Absicht hinter der Klimapanik beachtet.
Nun kommt es direkt aus erster Hand: Dennis Meadows, berühmt-berüchtigter Autor von ›Grenzen des Wachstums‹ (Club of Rome), gab am 9. Dezember SPIEGEL online ein Interview, in dem er den Klimagipfel in Kopenhagen als unzureichendes Täuschungsmanöver angreift, bei dem nichts Ernsthaftes herauskommen werde. Die Menschheit müsse sofort ihren ›Lebensstil‹ ändern. Was schlägt Meadows vor? Wir sollten den Lebensstandard eines Afghanen übernehmen: »[…..] wir müssen lernen, mit dem CO2-Ausstoß von Afghanistan ein Leben zu führen, das Erfüllung und Entfaltung erlaubt.« Darauf der Interviewer von SPIEGEL online: »Geht das mit 9 Milliarden Menschen auf der Erde?« »Nein« sagt Meadows, »schon 7 Milliarden Menschen sind für diesen Planeten zuviel, wenn sie alle einen erträglichen Lebensstandard haben sollen. [...] Wenn jeder das volle Potential von Mobilität, Ernährung, Selbstentfaltung haben soll, sind es 1 oder 2 Milliarden.« Auf die Frage danach, wie dies erreicht werden könne, stellt sich Meadows dumm: er sei ein ethisch orientierter Mensch, der noch nicht einmal einer Fliege etwas antun könne. »Das Problem«, behauptet Meadows, ist aber, »daß wir mit unserem heutigen Lebensstil Körperverletzung an den Menschen der Zukunft begehen.« In Wirklichkeit war es die unwissenschaftliche Panikmache Meadows’, die fast ein halbes Jahrhundert lang mit falschen Statistiken und der bewußten Auslassung des Faktors menschlicher Kreativität zur Definition neuer Ressourcen die ideologische Rechtfertigung für Hetze gegen den wissenschaftlich-technologischen Fortschritt lieferte. Und das alles zugunsten globalisierter imperialer Finanzinteressen, die den Planeten und die Menschheit in den letzten Jahrzehnten rücksichtslos ausplünderten. Das ist wirkliche ›Körperverletzung an der Menschheit‹.
In Aischylos' Drama ›Der gefesselte Prometheus‹ wird Io im Auftrag der beleidigten Göttin Hera von einer Bremse ein halbes Leben lang gestochen und geplagt. Prometheus (griechisch: Voraussicht) weist Io den Ausweg aus ihrem Leiden. Nach Aischylos hat Prometheus aber dem Menschen auf viel größere Weise gedient: Zeus hatte ihn an Felsen festketten und endloser Folter aussetzen lassen, da er den Menschen die Wissenschaft und die Künste gegeben hatte. Diese menschliche Vernunftgabe ist es, durch die wir die nächsten Evolutionsschritte der Weltwirtschaft vollziehen und das mittelalterliche Flagellantentum der Oligarchie endgültig abwerfen können. [2]
1 http://www.bueso.de/artikel/anthropogene-klimaschwindel-wollt-ihr-wirklich-weltdiktatur
9. 12. 09
2 http://www.bueso.de/news/meadows-vergisst-kopenhagen-bringt-sie-einfach-um 11.12.09
* http://wattsupwiththat.com/2009/12/01/lord-moncktons-summary-of-climategate-and-its-issues/ 30. 11. 09 Lord Monckton’s Summary of the Climategate and its Issues
Von Helga Zepp-LaRouche
Die Vorsitzende des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, verfaßte das folgende Flugblatt für den Weltklima-Gipfel in Kopenhagen.
Die Unverfrorenheit, mit der eine Clique von »Klima-Forschern«, ein Großteil der Medien und eine Reihe von Regierungen versuchen, das Märchen vom anthropogenen Klimawandel aufrechtzuerhalten, obwohl die an die Öffentlichkeit gebrachten e-mails von der East-Anglia-Universität den Verdacht zahlreicher seriöser Wissenschaftler, daß es gar keine Beweise für eine Klimaerwärmung gibt, vollkommen bestätigt haben, ist beispiellos.
Der Grund dafür liegt auf der Hand: Das monetaristische System der Globalisierung ist heute um mehrere Größenordnungen bankrotter, als es das kommunistische System 1989 war. Insbesondere das Britische Empire ist desperat. Die Krise in Dubai und weitere anstehende Staatsbankrotte verdeutlichen, daß eine zweite Welle von Insolvenzen das marode System in den Abgrund zu ziehen droht - und dieses Mal geht die Finanzoligarchie nicht davon aus, daß die Steuerzahler aller Länder bereit sind, für die Spielschulden derer aufzukommen, die sich erneut im großen Stil verzockt haben.
Um was also geht es in Kopenhagen? Es geht um nichts weniger, als eine Weltdiktatur zu errichten, in der neue Wege der Abzockerei gefunden werden, und außerdem darum, wie das Ziel der seit langem angestrebten Bevölkerungsreduktion mit einem Umwelt-Mäntelchen verdeckt werden soll. Hören wir, was Lord Monckton am 4. Dezember 09 in Berlin zu sagen hatte: »Der Kopenhagener Vertrag sagt, daß er eine Weltregierung errichten wird. Das war seit Hunderten von Jahren eine Ambition bestimmter Bürokraten, bestimmter politischer Gruppen, Faschisten, Freimaurer, Marxisten. Alle diese verschiedenen Gruppen wollten - gleichzeitig oder nacheinander - die Weltherrschaft erringen. Früher glaubte man, daß das durch Gewalt, militärische Gewalt, geschehen würde. Nun haben sie einen Weg gefunden, dieses Ziel durch das, was man einen bürokratischen Staatsstreich im Namen der Rettung des Planeten - der gar nicht gerettet werden muß - nennen könnte, zu erreichen. Es gibt keine Bedrohung für das Klima. Sie sind zu dem Schluß gekommen, daß sie selbst die freien Nationen des Westens überreden können, ihre Demokratie aufzugeben, ihre Freiheit aufzugeben und letztendlich alle wirtschaftliche und ökologische Macht an eine nicht gewählte Weltregierung abzutreten.
Als Sir Maurice Strong ursprünglich den Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) schuf, schuf er ihn nicht als eine wissenschaftliche Körperschaft, sondern als eine politische Einrichtung. Er sagte damals, er hoffe, daß dies der Kern einer Weltregierung werden würde. Die ganze Idee der Weltregierung liegt Maurice Strong zufolge darin, daß man der Bevölkerung nicht trauen kann. Deshalb reden sie darüber, daß der Markt versagt habe, indem die Politik und die Freiheit und die Erfolge des freien Marktes und des Kapitalismus zur Vergiftung des Planeten mit CO2 geführt hätten, und daß wir deshalb die Demokratie abschaffen müßten, damit die Institutionen der Demokratie - zu der die Aktienmärkte und die Unternehmen gehören, die am besten unter Freiheit gedeihen - künftig unter der Herrschaft einer Tyrannei stehen. Sie wird anfangs nicht brutal aussehen, aber es wird umfassend sein. Sie wird die Freiheit genau in der Weise ersticken, wie wir das schon durch die Europäische Union tun, wo es ein Europäisches Parlament gibt, das aber keine Gesetze vorschlagen darf. Wenn es etwas beschließt, können sich die Kommissare darüber hinwegsetzen. Wenn es Gesetze ändern will, kann das nur mit Genehmigung der ungewählten Kommissare geschehen. Europa ist also bereits ein regionales Modell für das, was eine Weltregierung mit weit größeren Befugnissen über die einzelnen Nationen der Welt werden wird, als sie die EU hat. Es wird ein trauriger Tag für die Freiheit und die Demokratie sein, wenn dieser Vertrag in Kopenhagen innerhalb von wenigen Tagen durchgesetzt wird *.
Die Climategate-Affäre - die Enthüllung, daß alle führenden wissenschaftlichen Institutionen und führenden Wissenschaftler der Welt wissenschaftliche Daten verdreht, erfunden, fabriziert, ausgeheckt, verändert, vertuscht und zerstört haben - wird die Führer der Welt, die eine diktatorische Weltregierung wollen, wenn überhaupt, eher noch stärker unter Druck setzen, in aller Eile zu handeln und sie durchzusetzen, bevor zu viele Menschen vom Climategate erfahren. Derzeit betreiben die etablierten Medien etwas, was man beinahe als eine Verschwörung des Schweigens bezeichnen kann, damit sie nicht zugeben müssen, daß diese e-mails existieren; und wenn sie zugeben, daß sie existieren, wie es BBC getan hat, dann erfolgt dies erst einen Monat nachdem sie sie erhalten haben und nachdem andere Leute sie bereits erwähnt hatten. BBC und die meisten anderen Medien haben immer noch nicht gesagt, was in diesen e-mails steht. Die Führer der Welt, die eine Weltregierung schaffen wollen, werden also versuchen, sich wirklich Mühe zu geben - aufgrund des Climategates besondere Mühe – um sie durchzusetzen bevor es zu spät ist; denn wenn die Menschen herausfinden, was Sie und ich wissen, dann werden sie keine solche Weltregierung haben wollen, da sie erkennen würden, daß das Klima nicht in Gefahr ist. Letzteres war schon immer eine Erfindung und wir dürfen nicht zulassen, daß diejenigen, die diese Erfindung dazu benutzen, unsere Freiheiten abzuschaffen, damit durchkommen.
Sie haben mit Sicherheit Daten vernichtet, die aufgrund des britischen Gesetzes über die Freiheit der Information (FOIA) rechtsgültig angefordert wurden. Das ist eine Straftat, und ich denke, daß der dafür zuständige Professor und möglicherweise auch der eine oder andere Mitarbeiter, darunter der FOIA-Beauftragte der University of East Anglia, deshalb vor Gericht gestellt und dafür eine große Geldbuße auferlegt bekommen werden. Ich sehe nicht, wie sie angesichts des recht eindeutigen Inhalts ihrer e-mails davonkommen können. In einem von ihnen schreibt Prof. Jones an seine Kollegen in aller Welt: »Bitte vernichtet eure Daten, denn sonst müssen wir sie diesen Leuten aushändigen.« Das ist empörend und man darf nicht zulassen, daß sie durchkommen. Ich hoffe, daß der Verantwortliche vor Gericht kommt, verurteilt und bestraft wird.
Ich denke, Prof. Rahmsdorf wird in Kopenhagen sein und nehme an, daß auch Prof. Schellnhuber dort sein wird. Ich habe Vorträge von Prof. Rahmsdorf gehört und habe an seinen Schaubildern gesehen, daß er niemals geprüfte Quellen [peer reviewed sources] verwendet: er nutzt immer eine Internetseite namens ›realclimate.org‹. Und was ist das für eine Webseite? Es ist die Internetseite eines giftigen Netzwerks unehrlicher Wissenschaftler, zu denen Rahmsdorf und Schellnhuber gehören, zu dem Jones gehört, und zu dem Hansen und Schmidt von der NASA gehören, außerdem Tom Karl, der das nationale Klimadatenzentrum in den Vereinigten Staaten leitet, auch Kevin Trenberth, der 1997 das maßgebliche Papier über den Strahlungshaushalt der Erde vergewaltigte. All diese Leute sind durch diese e-mails miteinander verbunden. Wir hatten schon immer den Verdacht, daß sie zusammenhingen, aber das konnten wir natürlich nicht beweisen. Aber jetzt können wir es. Ich habe beschrieben, wie diese Leute in verschiedenen bisherigen Entwicklungsstadien der Klimaangstmache die Daten verdreht, verzerrt und erfunden haben, korrupte mathematische Prozeduren und falsche Wissenschaft verwendeten, wie sie die Dinge vorsätzlich nur in eine Richtung drängten: in eine falsche Richtung hin zu größerer Sorge, als man sie haben sollte. Es ist nichts falsch am Klima, wir haben praktisch keinen Einfluß darauf, aber sie wollten eine andere Story erzählen, aus finanziellen Gründen, weil sie alle dadurch reich wurden.....
Die Tatsache, daß ein Großteil der deutschen Industrie seit langem auf Umwelttechnologie gesetzt hat und offensichtlich beabsichtigt, ›Marktführer‹ in dieser auf völlig falschen wissenschaftlichen Annahmen basierenden Branche zu bleiben, ändert nichts an der Verblendung ihrer Vertreter. Hören wir dazu, was Fred Singer, der Gründer des Satelliten-Wetterdienstes der USA, auf der gleichen Konferenz in Berlin zu sagen hatte: »Ein letztes Wort habe ich noch für Sie, die sich Sorgen um Deutschland und die deutsche Wirtschaft machen. Ich habe hier etwas, was vom BDI veröffentlicht wurde. Sie akzeptieren jedes Wort des IPCC. Wie ist es möglich, daß gebildete Leute, die vielleicht sogar ausgebildete Ingenieure sind, einen solchen Unsinn hinnehmen können? Sie glauben vielleicht, daß sie davon profitieren werden. Das werden sie nicht! Alle werden verlieren, jeder hier wird dabei verlieren, und es ist eine Schande, daß diese Dinge geschehen können. Ich lese Ihnen die Namen einiger dieser Leute vor: Keitel, Löscher, Schulz…..«
Zunächst einmal ist klar, daß wir kein Klimaproblem haben, und sicherlich kein Klimaproblem, das durch menschliche Bemühungen gelöst werden kann. Die Frage ist: Warum die Aufregung? Was geht da vor? Wenn man das genauer betrachtet, dann sehen wir, daß es eine Frage des Geldes und der Macht ist. Ich bin nicht in diesem Geschäft, aber es ist nützlich für Sie in der Presse oder in den Medien, herauszufinden, wer davon profitiert, und wer verliert. Nun, ich kann Ihnen sagen, wer dabei verliert: die Bevölkerung als Ganzes. Welche Enttäuschung für uns von außerhalb Deutschlands, zu sehen, was hier in diesem Land geschah, als die Regierung wechselte. Wir erwarteten und erhofften eine ähnliche Änderung wie in Australien in der letzten Woche, als die Australier den Emissionshandel resp. das Emissionshandelssystem entschieden ablehnten. Wir denken, daß dasselbe auch in den Vereinigten Staaten geschehen wird. Aber hier [in Deutschland] stellen wir fest, daß Schwarz-Gelb einen Weg verfolgt, der sich nicht von Rot-Grün unterscheidet oder sogar noch viel schlimmer ist. 40 % Senkung bis 2020? Das ist lächerlich, das macht gar keinen Sinn.
Es muß umgehend Schluß sein mit dieser ungeheuren Volksverdummung. Es kann in Kopenhagen überhaupt nur ein sinnvolles Thema diskutiert werden, nämlich das, wie die größte Systemkrise in der Geschichte der Menschheit überwunden werden kann, wie die himmelschreiende Armut, in der mehr als die Hälfte der Menschheit lebt, überwunden werden kann. Das einzig praktikable Konzept dafür hat Lyndon LaRouche mit seiner Vier-Mächte-Allianz für ein neues Kreditsystem vorgeschlagen. [1]
Zeus-Gehilfe Dennis Meadows
Kopenhagen geht nicht weit genug - es gibt einfach zu viele Menschen! Wie Helga Zepp-LaRouche in ihrem Flugblatt darlegt, ist die internationale Oligarchie offenbar wild entschlossen, einen weltweiten Völkermord durchzusetzen. Ein Schreiberling nach dem anderen wird im Zuge des Kopenhagener Klimagipfels aus dem Grabgewölbe geschleppt, um die Debatte für einen absichtlich herbeigeführten Kollaps der Weltbevölkerung auf weniger als 2 Milliarden zu rechtfertigen und voranzutreiben. Somit ist völlig klar, daß jegliche Diskussion um Klimastatistiken und Klima-Computermodelle überflüssig ist, wenn sie nicht die völlig offene Absicht hinter der Klimapanik beachtet.
Nun kommt es direkt aus erster Hand: Dennis Meadows, berühmt-berüchtigter Autor von ›Grenzen des Wachstums‹ (Club of Rome), gab am 9. Dezember SPIEGEL online ein Interview, in dem er den Klimagipfel in Kopenhagen als unzureichendes Täuschungsmanöver angreift, bei dem nichts Ernsthaftes herauskommen werde. Die Menschheit müsse sofort ihren ›Lebensstil‹ ändern. Was schlägt Meadows vor? Wir sollten den Lebensstandard eines Afghanen übernehmen: »[…..] wir müssen lernen, mit dem CO2-Ausstoß von Afghanistan ein Leben zu führen, das Erfüllung und Entfaltung erlaubt.« Darauf der Interviewer von SPIEGEL online: »Geht das mit 9 Milliarden Menschen auf der Erde?« »Nein« sagt Meadows, »schon 7 Milliarden Menschen sind für diesen Planeten zuviel, wenn sie alle einen erträglichen Lebensstandard haben sollen. [...] Wenn jeder das volle Potential von Mobilität, Ernährung, Selbstentfaltung haben soll, sind es 1 oder 2 Milliarden.« Auf die Frage danach, wie dies erreicht werden könne, stellt sich Meadows dumm: er sei ein ethisch orientierter Mensch, der noch nicht einmal einer Fliege etwas antun könne. »Das Problem«, behauptet Meadows, ist aber, »daß wir mit unserem heutigen Lebensstil Körperverletzung an den Menschen der Zukunft begehen.« In Wirklichkeit war es die unwissenschaftliche Panikmache Meadows’, die fast ein halbes Jahrhundert lang mit falschen Statistiken und der bewußten Auslassung des Faktors menschlicher Kreativität zur Definition neuer Ressourcen die ideologische Rechtfertigung für Hetze gegen den wissenschaftlich-technologischen Fortschritt lieferte. Und das alles zugunsten globalisierter imperialer Finanzinteressen, die den Planeten und die Menschheit in den letzten Jahrzehnten rücksichtslos ausplünderten. Das ist wirkliche ›Körperverletzung an der Menschheit‹.
In Aischylos' Drama ›Der gefesselte Prometheus‹ wird Io im Auftrag der beleidigten Göttin Hera von einer Bremse ein halbes Leben lang gestochen und geplagt. Prometheus (griechisch: Voraussicht) weist Io den Ausweg aus ihrem Leiden. Nach Aischylos hat Prometheus aber dem Menschen auf viel größere Weise gedient: Zeus hatte ihn an Felsen festketten und endloser Folter aussetzen lassen, da er den Menschen die Wissenschaft und die Künste gegeben hatte. Diese menschliche Vernunftgabe ist es, durch die wir die nächsten Evolutionsschritte der Weltwirtschaft vollziehen und das mittelalterliche Flagellantentum der Oligarchie endgültig abwerfen können. [2]
1 http://www.bueso.de/artikel/anthropogene-klimaschwindel-wollt-ihr-wirklich-weltdiktatur
9. 12. 09
2 http://www.bueso.de/news/meadows-vergisst-kopenhagen-bringt-sie-einfach-um 11.12.09
* http://wattsupwiththat.com/2009/12/01/lord-moncktons-summary-of-climategate-and-its-issues/ 30. 11. 09 Lord Monckton’s Summary of the Climategate and its Issues
Montag, 7. Dezember 2009
Al Gore - Eine unbequeme Wahrheit
Klima-Lüge: Al Gore soll Oscar zurück geben
Klima-Gipfel in Kopenhagen. Regierungen aus aller Welt werden erklären, warum wir ganz viele neue Steuern, Umlagen, Verbote, Einschränkungen, Umverteilungen und eine Weltregierung brauchen - natürlich alles, um die Welt zu retten. Die dubiose Veranstaltung findet offenbar ohne Welt-Klima-König Gore statt.
Al Gore hat einen seiner Auftritte in Kopenhagen bereits abgesagt, weil er seit den Enthüllungen der massiven "wissenschaftlichen" Manipulationen der Klimadaten schon von einigen Bühnen gebuht wurde. Nun holen seine Lügen sogar seinen Oscar ein, den er für die Klima-Schmonzette "An inconvenient Truth" ("Eine unbequeme Wahrheit") bekommen hat.
Zwei Mitglieder der für die Oscar-Verleihung zuständigen "Academy of Motion Picture Arts and Sciences" plädieren dafür, das Al Gore seinen Oscar zurückgeben muss. Der ehemalige US-Vizepräsident erhielt die Trophäe zu unrecht - wie die genackten Emails des Climatic Research Unit der University of East Anglia in England zeigten.
Roger L. Simon und Lionel Chetwynd von der Adacemy of Motion Pictures verwiesen darauf, dass man anhand der Emails eindeutig beweisen könne, dass "so genannte" Wissenschaftler des englischen Klima-Institutes Daten systematisch gefälscht hätten, um die Theorie der menschgemachten Erderwärmung zu verbreiten.
Der Gore Streifen "Eine unbequeme Wahrheit" basierte auf diesen gefälschten Daten. Mit einfachen Propagandamitteln transportiert der Film die "menschgemachte Klimaveränderungs - Theorie", welche maßgeblich von Gore mitentwickelt wurde. Erst durch den Film fand die neue Erderwärmungstheorie Eingang in die breiten Massen. Da der Film auf einer Lüge beruhe, müsse Gore den Oscar zurückgeben, forderten Simon und Chetwynd.
Die Oscar-Verleihung war der Durchbruch für die menschgemachte Erderwärmungs-These. Allerdings: ein Tag, nachdem Gore den Oscar erhielt, wurde enthüllt, dass sein luxeriöses Eigenheim eine wahre Energie-Schleuder ist. Beinahe 221.000 Kilowattstunden soll das Haus der Familie in Nashville, Tennesse, im Jahr 2006 verschlungen haben. Das ist rund zwanzig Mal mehr, als gewöhnliche amerikanische Haushalte verbrauchen.
2007 wurde Al Gore für seine Bemühungen um eine "Bewusstmachung der Klimakrise" und ihrer globalen Gefahren zusammen mit dem Weltklimarat IPCC sogar der Friedensnobelpreis verliehen.
Bei dem Klimaspektakel in Kopenhagen werden rund 16,500 Menschen aus 192 verschiedenen Ländern erwartet. Diese werden teilweise im eigenen Privatjet einfliegen. Rund 200,000 Mahlzeiten sind für die Besucher des Gipfels eingeplant. Insgesamt produziert die Klima-Schutz-Veranstaltung 41,000 Tonnen Kohlendioxid - das ist ungefähr soviel, wie Marrokko im gesamten Jahr 2006 als CO2 Ausstoß vermeldete.
Klima-Gipfel in Kopenhagen. Regierungen aus aller Welt werden erklären, warum wir ganz viele neue Steuern, Umlagen, Verbote, Einschränkungen, Umverteilungen und eine Weltregierung brauchen - natürlich alles, um die Welt zu retten. Die dubiose Veranstaltung findet offenbar ohne Welt-Klima-König Gore statt.
Al Gore hat einen seiner Auftritte in Kopenhagen bereits abgesagt, weil er seit den Enthüllungen der massiven "wissenschaftlichen" Manipulationen der Klimadaten schon von einigen Bühnen gebuht wurde. Nun holen seine Lügen sogar seinen Oscar ein, den er für die Klima-Schmonzette "An inconvenient Truth" ("Eine unbequeme Wahrheit") bekommen hat.
Zwei Mitglieder der für die Oscar-Verleihung zuständigen "Academy of Motion Picture Arts and Sciences" plädieren dafür, das Al Gore seinen Oscar zurückgeben muss. Der ehemalige US-Vizepräsident erhielt die Trophäe zu unrecht - wie die genackten Emails des Climatic Research Unit der University of East Anglia in England zeigten.
Roger L. Simon und Lionel Chetwynd von der Adacemy of Motion Pictures verwiesen darauf, dass man anhand der Emails eindeutig beweisen könne, dass "so genannte" Wissenschaftler des englischen Klima-Institutes Daten systematisch gefälscht hätten, um die Theorie der menschgemachten Erderwärmung zu verbreiten.
Der Gore Streifen "Eine unbequeme Wahrheit" basierte auf diesen gefälschten Daten. Mit einfachen Propagandamitteln transportiert der Film die "menschgemachte Klimaveränderungs - Theorie", welche maßgeblich von Gore mitentwickelt wurde. Erst durch den Film fand die neue Erderwärmungstheorie Eingang in die breiten Massen. Da der Film auf einer Lüge beruhe, müsse Gore den Oscar zurückgeben, forderten Simon und Chetwynd.
Die Oscar-Verleihung war der Durchbruch für die menschgemachte Erderwärmungs-These. Allerdings: ein Tag, nachdem Gore den Oscar erhielt, wurde enthüllt, dass sein luxeriöses Eigenheim eine wahre Energie-Schleuder ist. Beinahe 221.000 Kilowattstunden soll das Haus der Familie in Nashville, Tennesse, im Jahr 2006 verschlungen haben. Das ist rund zwanzig Mal mehr, als gewöhnliche amerikanische Haushalte verbrauchen.
2007 wurde Al Gore für seine Bemühungen um eine "Bewusstmachung der Klimakrise" und ihrer globalen Gefahren zusammen mit dem Weltklimarat IPCC sogar der Friedensnobelpreis verliehen.
Bei dem Klimaspektakel in Kopenhagen werden rund 16,500 Menschen aus 192 verschiedenen Ländern erwartet. Diese werden teilweise im eigenen Privatjet einfliegen. Rund 200,000 Mahlzeiten sind für die Besucher des Gipfels eingeplant. Insgesamt produziert die Klima-Schutz-Veranstaltung 41,000 Tonnen Kohlendioxid - das ist ungefähr soviel, wie Marrokko im gesamten Jahr 2006 als CO2 Ausstoß vermeldete.
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Sonntag, 22. November 2009
Klima-Lüge entlarvt
Klimaforschungsinstitut gehackt - manipulative Praktiken aufgeflogen.
Hacker hat entlarvende Emails des britischen Klimaforschungsinstituts Hadley geknackt. Fund zeigt u.a.: Geheime Absprachen um Daten zu manipulieren, so dass der gewünschte "Erwärmungstrend" vorherrscht. Brisant: Geheime Absprachen um Kritiker der gegenwärtigen Klimaforschung aus dem wissenschaftlichen Prozess auszuschließen.
Es ist ein sensationelles Ereignis in der Klimadebatte: Ein Hacker hat 61 Megabyte entlarvende Emails und Daten vom Server des britischen Klimaforschungsinstituts Hadley gezogen. Das Hadley CRU (Climate Research Unit) bestätigte die Echtheit der Daten in einem Interview mit dem investigativen Magazin TGIF.
Mittlerweile haben mehrere britische Printmedien über den am Donnerstag aufgeflogenen Fall berichtet, unter anderem international bekannte Medien wie der Guardian.
Die Brisanz des Falls, welcher die Unwissenschaftlichkeit und Voreingenommenheit eines weltbekannten Klimaforschers zeigt, wird jedoch in den meisten Medien heruntergespielt und wird bislang eher von Blogs aufgegriffen, z.b. im Daily Telegraph.
Das Ereignis erfährt hohe Aufmerksamkeit im Internet, zeigt es doch auf direktem Wege die manipulativen Praktiken eines führenden Klimaforschers, der sehr aktiv und undifferenziert für seine Sache eintrat, und dem z.B. vorgeworfen wird, ungelegene Forschungsergebnisse zurückzuhalten.
Neben dem Email-Verkehr von Phil Jones ist unter den Dateien auch eine fünfseitige PDF-Anleitung mit dem Namen "The Rules of the Game", welche Methoden aufzeigt, um die öffentliche Meinung zu manipulieren: um das Konzept "Klimawandel" in den Köpfen der Menschen zu verankern solle man emotionale und visuelle Botschaften verwenden, statt auf Fakten zurückzugreifen. Gegenargumente sollten sogar komplett ignoriert werden, und man solle von Anfang an keine Debatte über die Existenz des Klimawandels zulassen, sondern nur die Vermeidungsstrategie betonen, um das politische Projekt "menschenverursachte Klimaerwärmung" in Großbritannien voranzubringen.
Nun ist die Glaubwürdigkeit der gesamten Klimaforschung, die durch viele widersprüchliche und unfundierte Studien, sowie eine gegenteilige Faktenlage (kein Temperaturanstieg in den letzten 10 Jahren mehr), endgültig am kollabieren - und das weniger als 3 Wochen vor dem groß aufgebauschten Klimagipfel in Kopenhagen. Ohne ein wissenschaftliches Fundament lässt sich die politische Theorie des Treibhauseffekts aber kaum noch als Rechtfertigung für eine extrem teure Senkung der CO2-Emissionen heranziehen.
Das TGIF Magazin schreibt über die Bestätigung des Hackerangriffs:
The director of Britain's leading Climate Research Unit, Phil Jones, has told Investigate magazine's TGIF Edition tonight that his organization has been hacked, and the data flying all over the internet appears to be genuine.
In an exclusive interview, Jones told TGIF, “It was a hacker. We were aware of this about three or four days ago that someone had hacked into our system and taken and copied loads of data files and emails.”
“Have you alerted police”
“Not yet. We were not aware of what had been taken.”
TGIF asked Jones about the controversial email discussing “hiding the decline”, and Jones explained what he was trying to say….
Auch von anderer Seite werden die in der Datei enthaltenen Emails als echt identifiziert. Der kanadische Mathematiker Steve McIntyre, der die sogenannte Hockey-Stick Grafik der Klimaerwärmungsfürsprecher als Manipulation entlarvte, und im Email-Diskurs mit dem Hadley-Institut stand, hat nach erster Einschätzung den Eindruck, dass die Dateien echt sind:
Steve McIntyre (Comment#23773) November 19th, 2009 at 6:08 pm
I'm having trouble getting into CA right now.
I made up a pdf of the emails to help browse through them and it's over 2000 pages. Every email that I've examined so far looks genuine. There are a few emails of mine that are 100% genuine.
It is really quite breathtaking.
Aus den Mails gehen laut ersten Analysen mehrere Tatbestände von unwissenschaftlichen und manipulativen Praktiken hervor, wie z.B. Klimalobby-Experte Dirk Maxeiner schreibt:
• Geheime Absprachen um Daten zu manipulieren, so dass der gewünschte Erwärmungstrend vorherrscht
•Unterdrückung von gegenläufigen Erkenntnissen
•Geheime Absprachen um Kritiker der gegenwärtigen Klimaforschung aus dem wissenschaftlichen Prozess und dem Peer-Review-Prozess auszuschließen
•Verschleiern der mittelalterlichen Warmzeit (damit die heutige Zeit als besonders warme Periode erscheint)
•Klammheimliche Freude über den Tod des bekannten australischen Kritikers John Daly
Weiter geht aus den Mails hervor, dass die betreffenden Forscher einen Teil ihrer Erkenntnisse intern durchaus anzweifeln, dies aber gegenüber der Öffentlichkeit verschleiern.
Hacker hat entlarvende Emails des britischen Klimaforschungsinstituts Hadley geknackt. Fund zeigt u.a.: Geheime Absprachen um Daten zu manipulieren, so dass der gewünschte "Erwärmungstrend" vorherrscht. Brisant: Geheime Absprachen um Kritiker der gegenwärtigen Klimaforschung aus dem wissenschaftlichen Prozess auszuschließen.
Es ist ein sensationelles Ereignis in der Klimadebatte: Ein Hacker hat 61 Megabyte entlarvende Emails und Daten vom Server des britischen Klimaforschungsinstituts Hadley gezogen. Das Hadley CRU (Climate Research Unit) bestätigte die Echtheit der Daten in einem Interview mit dem investigativen Magazin TGIF.
Mittlerweile haben mehrere britische Printmedien über den am Donnerstag aufgeflogenen Fall berichtet, unter anderem international bekannte Medien wie der Guardian.
Die Brisanz des Falls, welcher die Unwissenschaftlichkeit und Voreingenommenheit eines weltbekannten Klimaforschers zeigt, wird jedoch in den meisten Medien heruntergespielt und wird bislang eher von Blogs aufgegriffen, z.b. im Daily Telegraph.
Das Ereignis erfährt hohe Aufmerksamkeit im Internet, zeigt es doch auf direktem Wege die manipulativen Praktiken eines führenden Klimaforschers, der sehr aktiv und undifferenziert für seine Sache eintrat, und dem z.B. vorgeworfen wird, ungelegene Forschungsergebnisse zurückzuhalten.
Neben dem Email-Verkehr von Phil Jones ist unter den Dateien auch eine fünfseitige PDF-Anleitung mit dem Namen "The Rules of the Game", welche Methoden aufzeigt, um die öffentliche Meinung zu manipulieren: um das Konzept "Klimawandel" in den Köpfen der Menschen zu verankern solle man emotionale und visuelle Botschaften verwenden, statt auf Fakten zurückzugreifen. Gegenargumente sollten sogar komplett ignoriert werden, und man solle von Anfang an keine Debatte über die Existenz des Klimawandels zulassen, sondern nur die Vermeidungsstrategie betonen, um das politische Projekt "menschenverursachte Klimaerwärmung" in Großbritannien voranzubringen.
Nun ist die Glaubwürdigkeit der gesamten Klimaforschung, die durch viele widersprüchliche und unfundierte Studien, sowie eine gegenteilige Faktenlage (kein Temperaturanstieg in den letzten 10 Jahren mehr), endgültig am kollabieren - und das weniger als 3 Wochen vor dem groß aufgebauschten Klimagipfel in Kopenhagen. Ohne ein wissenschaftliches Fundament lässt sich die politische Theorie des Treibhauseffekts aber kaum noch als Rechtfertigung für eine extrem teure Senkung der CO2-Emissionen heranziehen.
Das TGIF Magazin schreibt über die Bestätigung des Hackerangriffs:
The director of Britain's leading Climate Research Unit, Phil Jones, has told Investigate magazine's TGIF Edition tonight that his organization has been hacked, and the data flying all over the internet appears to be genuine.
In an exclusive interview, Jones told TGIF, “It was a hacker. We were aware of this about three or four days ago that someone had hacked into our system and taken and copied loads of data files and emails.”
“Have you alerted police”
“Not yet. We were not aware of what had been taken.”
TGIF asked Jones about the controversial email discussing “hiding the decline”, and Jones explained what he was trying to say….
Auch von anderer Seite werden die in der Datei enthaltenen Emails als echt identifiziert. Der kanadische Mathematiker Steve McIntyre, der die sogenannte Hockey-Stick Grafik der Klimaerwärmungsfürsprecher als Manipulation entlarvte, und im Email-Diskurs mit dem Hadley-Institut stand, hat nach erster Einschätzung den Eindruck, dass die Dateien echt sind:
Steve McIntyre (Comment#23773) November 19th, 2009 at 6:08 pm
I'm having trouble getting into CA right now.
I made up a pdf of the emails to help browse through them and it's over 2000 pages. Every email that I've examined so far looks genuine. There are a few emails of mine that are 100% genuine.
It is really quite breathtaking.
Aus den Mails gehen laut ersten Analysen mehrere Tatbestände von unwissenschaftlichen und manipulativen Praktiken hervor, wie z.B. Klimalobby-Experte Dirk Maxeiner schreibt:
• Geheime Absprachen um Daten zu manipulieren, so dass der gewünschte Erwärmungstrend vorherrscht
•Unterdrückung von gegenläufigen Erkenntnissen
•Geheime Absprachen um Kritiker der gegenwärtigen Klimaforschung aus dem wissenschaftlichen Prozess und dem Peer-Review-Prozess auszuschließen
•Verschleiern der mittelalterlichen Warmzeit (damit die heutige Zeit als besonders warme Periode erscheint)
•Klammheimliche Freude über den Tod des bekannten australischen Kritikers John Daly
Weiter geht aus den Mails hervor, dass die betreffenden Forscher einen Teil ihrer Erkenntnisse intern durchaus anzweifeln, dies aber gegenüber der Öffentlichkeit verschleiern.
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Montag, 26. Oktober 2009
Global Warming - Neue Religion oder ökologischer Staatsterror?
Global Warming oder neue Eiszeit: Schmilzt das Eis wirklich?
Von F. William Engdahl, 04.10.2009 14:00
Mit einem melodramatischen Appell hat sich US-Präsident Obama an die Vollversammlung der UNO gewendet und weltweite Maßnahmen gefordert, um der »Klimakatastrophe« zu begegnen.
Dieses neue Schlagwort tritt an die Stelle des bekannteren Global Warming, der Theorie, wonach vom Menschen durch Autos, Kohlekraftwerke und viele andere Quellen verursachte CO2-Emissionen zu einer Erwärmung des Planeten führen. Dadurch sollen angeblich die Polkappen abschmelzen, was dann zur Überflutung von mindestens einem Viertel der Erdoberfläche führen würde. Nur eine Kleinigkeit stört an Obamas Schreckensszenario: aus der Sicht der Wissenschaft ist dies vollkommen falsch. Seit 2007 sind die Polkappen nämlich gewachsen, nicht abgeschmolzen, und auf der Erde ist es auch kühler geworden und nicht wärmer. Als ob die Angst, an einer fiktiven Schweinegrippe zu sterben, nicht schon schlimm genug wäre, rauben einem die dramatischen Schauerberichte der großen Radio- und Fernsehsender wie BBC oder CNN über schmelzende Eisberge nun zusätzlich den Schlaf. Vor dem Hintergrund einer Eisscholle in der Arktis hat Ban Ki-Moon, der Generalsekretär der Vereinten Nationen, vor kurzem die Behauptung aufgestellt, vom Menschen verursachte CO2-Emissionen führten dazu, daß jedes Jahr »100 Milliarden Tonnen« Polareis abschmelzen, so daß die Arktis in 30 Jahren »eisfrei« sein würde. Die Organisation WWF behauptet gar, das Eis in der Arktis schmelze derart schnell, daß der Meeresspiegel in 80 Jahren um volle 1,2 m ansteigen werde, was »zur Überflutung von einem Viertel der Erdoberfläche führen wird«. Welch unheimliche Aussichten! Tschüss Hamburg, New York, Amsterdam … Ban Ki-Moons Werbegag war mit äußerster Sorgfalt inszeniert. Natürlich wurde nicht gesagt, daß sich sein Schiff - wegen des Eises - dem Nordpol nur bis auf etwa 1.100 km nähern konnte. Auch daß er sich dort im Sommer filmen ließ, wenn das arktische Eis immer schmilzt, bevor es ab September wieder gefriert, wurde nicht eigens erwähnt. Die Wahrheit über das Eis in der Arktis sieht anders aus. Zwar schmelzen in jedem Sommer etwa zehn Millionen Quadratkilometer Meereis, doch in jedem September beginnt es in der Arktis wieder zu frieren. Die Eisfläche ist jetzt 500.000 Quadratkilometer größer als zur gleichen Zeit im vergangenen Jahr - und da war sie wiederum 500.000 Quadratkilometer größer als im September 2007, dem niedrigsten in jüngerer Zeit gemessenen Stand. (Siehe ›Cryosphere Today‹ der University of Illinois, http://arctic.atmos.uiuc.edu/cryosphere/). Schauergeschichten über schmelzendes Eis in der Arktis eignen sich für dramatische Schlagzeilen, die wissenschaftliche Wahrheit sieht jedoch anders aus. Im nächsten April, nach Monaten der Dunkelheit, wird die Eisfläche wieder 14 Millionen Quadratkilometer groß sein, wahrscheinlich eher noch größer. Der britische Wissenschaftsjournalist Christopher Booker sagt: »Selbst wenn alles Meereis schmelzen würde, der Meeresspiegel würde dadurch genauso wenig ansteigen, wie ein Eiswürfel, der in einem Glas Gin Tonic schmilzt, das Volumen im Glas vergrößert.« Die heutige Angstpropaganda von der Erderwärmung wird von Politikern und bestimmten Interessen wie Goldman Sachs und anderen Finanzinstituten an der Wall Street geschürt, die sich darauf freuen, Milliardenbeträge aus dem Handel mit den neuen Carbon-Futures einstreichen zu können. Sie setzen alle Hebel in Bewegung, um die Welt so in Angst zu versetzen, daß es beim Kopenhagener Klimagipfel im Dezember zu einer Einigung auf ein Abkommen kommt, das an die Stelle der Vereinbarung von Kyoto über die Reduzierung der CO2-Emissionen treten soll. Man schätzt, daß die Rechnung für die Maßnahmen gegen das angebliche Global Warming, für die sich Obama und seine Patrone an der Wall Street einsetzen und die das Repräsentantenhaus, nicht aber der mehr konservative Senat, bereits verabschiedet hat, die amerikanischen Steuerzahler etwa 10 Billionen $ kosten wird. In Großbritannien, wo Premierminister Gordon Brown voll auf den Global-Warming-Zug aufgesprungen ist, präsentieren die BBC und die Royal Society wilde Pläne für eine gezielte Klima-Beeinflussung, das sogenannte »Climate Engineering«. Dazu gehören so absurde Vorschläge wie der, im Weltraum große Spiegel anzubringen, die die Sonnenstrahlen abhalten sollen, oder entlang den Autobahnen künstliche Bäume aufzustellen, die das CO2 aus der Luft aufsagen sollen, die man dann wieder entfernt und tief in der Erde vergräbt. Es wäre vielleicht ein Arbeitsbeschaffungsprogramm für einige tausend Engländer, die im Gefolge des jüngsten Finanzkollapses ihren Job verloren haben, aber ansonsten wäre es pure Verschwendung von Steuergeldern und die sind ohnehin bereits durch die Banken-Bailouts aufs Äußerste beansprucht. Man hat die ganze Farce bereits mit dem Gulliver aus Jonathan Swifts Satire verglichen, der bei seinen Reisen einen Mann trifft, der versucht, Sonnenstrahlen aus Gurken zu ziehen. In der angesehenen Wissenschaftszeitschrift ›Journal of Geophysical Research‹, die von der ›American Geophysical Union‹ herausgegeben wird, sind die Ergebnisse einer großangelegten neuen Studie der Wissenschaftler J.D. McLean und C.R. de Freitas von der University of Auckland in Neuseeland und von R.M. Carter veröffentlicht worden: ›Influence of the Southern Oscillation on Tropospheric Temperature‹ auf die troposphärische Temperatur; siehe http://www.agu.org/pubs/crossref/2009/2008JD011637.shtml Die Ergebnisse bestätigen, daß in den vergangenen rund 50 Jahren, genauer gesagt seit 1950, die Klimaveränderung zu 81 % auf das Konto des als El Niño bekannten Wetterphänomens im Pazifik geht und 19 % auf eine verstärkte Sonneneinstrahlung zurückzuführen sind. Vom Menschen verursachte Emissionen hätten keine Rolle gespielt. Klimatologen und Astrophysiker sind der Ansicht, daß die El Niños, die die Wissenschaftler als ›El Niño Southern Oscillations‹ oder ENSOs bezeichnen, mit periodisch auftretenden Eruptionen der Sonnenaktivität in Verbindung stehen. Dr. Theodor Landscheidt vom kanadischen Schroeter Institute for Research in Cycles of Solar Activity (Institut zur Erforschung der Zyklen in der Sonnenaktivität) bezeichnet ENSO als »stärkste Quelle natürlicher Veränderungen im globalen Klimasystem. Während des schweren ENSO-Ereignisses von 1982/1983, als sich die Meeresoberfläche vor der Küste Perus um über 7° Celsius erwärmte, hat man entdeckt, daß es enge Verbindungen zum Wetter in anderen Gebieten gibt, etwa zu Überschwemmungen in Kalifornien oder vermehrter Dürre in Afrika.« Landscheidt fährt fort: »El Niño und La Niña unterliegen durch die unterschiedliche Sonnenaktivität in einem derart starkem Ausmaß einem ›external forcing‹ (externem Antrieb), daß sich daraus fast alle Irregularitäten von ENSO erklären lassen, und langfristige Prognosen über Zeiträume von mehr als einem Jahr möglich werden. Das ist nicht nur Theorie. Meine Prognosen über die beiden letzten El Niños haben sich als richtig erwiesen, die Prognose für den letzten hatte ich mehr als zwei Jahre vor dem Ereignis erstellt …«; siehe http://www.john-daly.com/sun-enso/sun-enso.htm »Solar Activity Controls El Niño and La Niña«. Selbst James Hansen, der zu den stärksten Verfechtern der Idee von Global Warming gehört, räumt ein: »Die Forcings, die den langfristigen Klimawandel verursachen, sind nicht ausreichend bekannt, um daraus Schlüsse auf Klimaveränderungen für die Zukunft abzuleiten … Das natürliche Forcing auf Grund von Änderungen der Energieabstrahlung der Sonne spielen bei der langfristigen Klimaveränderung möglicherweise eine größere Rolle, als man mit den allgemeinen Zirkulationsmodellen allein erklären könnte.« Es gibt in vielen Teilen der Erde einen Zusammenhang zwischen El Niños und Überschwemmungen, Dürren und anderen Wetterstörungen. Im Atlantischen Ozean zeigen sich die Auswirkungen der Veränderungen im Pazifik mit einer Verzögerung von zwölf bis 18 Monaten. Sie treten etwa alle drei bis acht Jahre auf. Als La Niñas werden die entsprechenden zyklischen Abkühlungsphasen im Pazifischen Ozean bezeichnet. Sonneneruptionen haben den größten Einfluß auf das Weltklima. Vom Menschen verursachte CO2-Emissionen gehören nicht dazu. Nach Angaben der Wetter- und Ozeanografiebehörde der Vereinigten Staaten führt der El Niño in Nordamerika zu überdurchschnittlich warmen Wintern in den Staaten des oberen Mittleren Westens und im Nordosten der USA. In Kalifornien und den südwestlichen Staaten der USA fällt deutlich mehr Niederschlag, während die Staaten nördlich des Golfs von Mexiko und der Nordosten Mexikos während der El Niño-Phase der Osziallation feuchter und kühler als normal sind. In Asien und Teilen von Australien führt El Niño zu größerer Trockenheit mit Buschfeuern. Das klingt doch alles sehr ähnlich wie das, was nach der Angstmache der Propheten vom Global Warning das Ergebnis von menschengemachten CO2-Emissionen oder wie man es heute so schlau nennt, vom »Klimawandel« sein soll. War es vor 1000 Jahren wärmer? Die Ergebnisse einer in Schweden durchgeführten Studie, die Haakan Grudd vom Institut für Physikalische Geografie und Quartärgeologie veröffentlicht hat, bestätigen, daß es in der Arktis heute nicht wärmer ist als in früheren Zeiten - lange vor der Erfindung von Kohlekraftwerken und Autos. Grudds Studie kommt zu dem Schluss: »Ende des 20. Jahrhunderts war es nach der neuen Aufzeichnung nicht ungewöhnlich warm: im Zeitmaßstab von Jahrzehnten bis Jahrhunderten gemessen war es in der Zeit um 750, 1000, 1400 und 1750 jeweils ähnlich warm oder sogar wärmer. In den 200 Jahren um das Jahr 1000 n. Chr. herum war es deutlich wärmer als am Ende des 20. Jahrhunderts, was durch andere lokale und regionale paläoklimatischen Daten gestützt wird.« (H. Grudd: »Torneträsk tree ring width and density ad 500–2004: a test of climatic sensitivity and a new 1500-year reconstruction of north Fennoscandian summers«, Climate Dynamics, Vol. 31, Ausgabe 7–8, 12/ 2008, unter http://www.springerlink.com/content/8j71453650116753/?p=fcd6adbe04ff4cc29b7131b5184282eb&pi=0. Einfacher gesagt: vor 1.000 Jahren war es auf der Welt wärmer als heute. Von Geländewagen oder Kohlekraftwerken, die CO2 in die Atmosphäre pusteten, ist aus der damaligen Zeit nichts überliefert. Das einzige Problem bei diesen ernsthaften wissenschaftlichen Studien besteht darin, daß die Mainstream Medien sie durchweg ignorieren und lieber dramatische Schauergeschichten bringen, wie sie Barack Obama bei seiner Rede vor den Vereinten Nationen präsentiert hat, oder Ban Ki-Moon bei seinem dramatischen Auftritt im arktischen Eis. Merkwürdigerweise hat keiner der mir bekannten Verfechter des Global Warming auch nur versucht, eine Beziehung zwischen der ENSO-Aktivität und der weltweiten Temperaturveränderungen herzustellen. Sollten wir vielleicht fordern, El Niños oder Sonneneruptionen zu verbieten? Vom wissenschaftlichen Standpunkt wäre das genausowenig sinnvoll, wie CO2-Emissionen zu verbieten oder zu begrenzen. Global Warming als neue Religion ist eine Sache, aber wir sollten dabei nicht vergessen, daß die Hohepriester dieselben Götter des Geldes sind, die uns vor wenigen Jahren die Religion vom Peak Oil beschert haben und die derzeitige billionenschwere Kernschmelze des Finanzsystems durch die sogenannte Verbriefung, die »Asset Securitization«. In Wahrheit stellt das Global Warming genauso wie Peak Oil und andere Schauergeschichten nur den weiteren Versuch einflußreicher Kapitalinteressen dar, die Welt glauben zu machen, es sei besser ist, ihnen die Kontrolle über den Lauf der Dinge zu überlassen. Hier wird offensichtlich das Klima für den Versuch mißbraucht, den Lebensstandard der Mehrheit der Menschen auf der Welt zu senken, während eine winzige Elite mehr Macht und Einfluß gewinnt. Anmerkung politonline d.a. Es ist wenig wahrscheinlich, dass all diejenigen, die in die Hände der UNO arbeiten, sich von konkreten Fakten eines Besseren belehren lassen werden. Was nun den von Engdahl angesprochenen Lebensstandard betrifft, so ist dessen Absenkung für uns schon vor langer Zeit von derselben UNO gefordert worden. Dieses Ziel und die Klimafrage sind Gegenstand des Schreibens an den Direktor des Bundesamts für Umwelt, Bruno Oberle, auf http://www.politonline.ch/index.cfm?content=news&newsid=885 Aufklärungen dieser Art stossen auf Seiten der massgebenden Politiker offensichtlich auf wenig Interesse, geschweige denn, dass man den Eindruck hätte, sie wären willens, sich sachlich tiefergehend mit der Materie auseinanderzusetzen. Insofern lässt sich die gesamte Klimafrage fast nur noch unter dem Aspekt der Verarmung sehen. Die darüber hinaus von allen UNO-Gläubigen propagierte globale CO2-Abgabe stellt nichts anderes als die erste Stufe einer Weltsteuer dar, die dann von den die UNO Steuernden nach Belieben angehoben werden kann. Quelle: http://info.kopp-verlag.de/news/global-warming-oder-neue-eiszeit-schmilzt-das-eis-wirklich.html 28. 9. 09 Siehe auch Der »Tresor des jüngsten Gerichts« in der Arktis - Von F. William Engdahl auf http://www.politonline.ch/index.cfm?content=news&newsid=849
Von F. William Engdahl, 04.10.2009 14:00
Mit einem melodramatischen Appell hat sich US-Präsident Obama an die Vollversammlung der UNO gewendet und weltweite Maßnahmen gefordert, um der »Klimakatastrophe« zu begegnen.
Dieses neue Schlagwort tritt an die Stelle des bekannteren Global Warming, der Theorie, wonach vom Menschen durch Autos, Kohlekraftwerke und viele andere Quellen verursachte CO2-Emissionen zu einer Erwärmung des Planeten führen. Dadurch sollen angeblich die Polkappen abschmelzen, was dann zur Überflutung von mindestens einem Viertel der Erdoberfläche führen würde. Nur eine Kleinigkeit stört an Obamas Schreckensszenario: aus der Sicht der Wissenschaft ist dies vollkommen falsch. Seit 2007 sind die Polkappen nämlich gewachsen, nicht abgeschmolzen, und auf der Erde ist es auch kühler geworden und nicht wärmer. Als ob die Angst, an einer fiktiven Schweinegrippe zu sterben, nicht schon schlimm genug wäre, rauben einem die dramatischen Schauerberichte der großen Radio- und Fernsehsender wie BBC oder CNN über schmelzende Eisberge nun zusätzlich den Schlaf. Vor dem Hintergrund einer Eisscholle in der Arktis hat Ban Ki-Moon, der Generalsekretär der Vereinten Nationen, vor kurzem die Behauptung aufgestellt, vom Menschen verursachte CO2-Emissionen führten dazu, daß jedes Jahr »100 Milliarden Tonnen« Polareis abschmelzen, so daß die Arktis in 30 Jahren »eisfrei« sein würde. Die Organisation WWF behauptet gar, das Eis in der Arktis schmelze derart schnell, daß der Meeresspiegel in 80 Jahren um volle 1,2 m ansteigen werde, was »zur Überflutung von einem Viertel der Erdoberfläche führen wird«. Welch unheimliche Aussichten! Tschüss Hamburg, New York, Amsterdam … Ban Ki-Moons Werbegag war mit äußerster Sorgfalt inszeniert. Natürlich wurde nicht gesagt, daß sich sein Schiff - wegen des Eises - dem Nordpol nur bis auf etwa 1.100 km nähern konnte. Auch daß er sich dort im Sommer filmen ließ, wenn das arktische Eis immer schmilzt, bevor es ab September wieder gefriert, wurde nicht eigens erwähnt. Die Wahrheit über das Eis in der Arktis sieht anders aus. Zwar schmelzen in jedem Sommer etwa zehn Millionen Quadratkilometer Meereis, doch in jedem September beginnt es in der Arktis wieder zu frieren. Die Eisfläche ist jetzt 500.000 Quadratkilometer größer als zur gleichen Zeit im vergangenen Jahr - und da war sie wiederum 500.000 Quadratkilometer größer als im September 2007, dem niedrigsten in jüngerer Zeit gemessenen Stand. (Siehe ›Cryosphere Today‹ der University of Illinois, http://arctic.atmos.uiuc.edu/cryosphere/). Schauergeschichten über schmelzendes Eis in der Arktis eignen sich für dramatische Schlagzeilen, die wissenschaftliche Wahrheit sieht jedoch anders aus. Im nächsten April, nach Monaten der Dunkelheit, wird die Eisfläche wieder 14 Millionen Quadratkilometer groß sein, wahrscheinlich eher noch größer. Der britische Wissenschaftsjournalist Christopher Booker sagt: »Selbst wenn alles Meereis schmelzen würde, der Meeresspiegel würde dadurch genauso wenig ansteigen, wie ein Eiswürfel, der in einem Glas Gin Tonic schmilzt, das Volumen im Glas vergrößert.« Die heutige Angstpropaganda von der Erderwärmung wird von Politikern und bestimmten Interessen wie Goldman Sachs und anderen Finanzinstituten an der Wall Street geschürt, die sich darauf freuen, Milliardenbeträge aus dem Handel mit den neuen Carbon-Futures einstreichen zu können. Sie setzen alle Hebel in Bewegung, um die Welt so in Angst zu versetzen, daß es beim Kopenhagener Klimagipfel im Dezember zu einer Einigung auf ein Abkommen kommt, das an die Stelle der Vereinbarung von Kyoto über die Reduzierung der CO2-Emissionen treten soll. Man schätzt, daß die Rechnung für die Maßnahmen gegen das angebliche Global Warming, für die sich Obama und seine Patrone an der Wall Street einsetzen und die das Repräsentantenhaus, nicht aber der mehr konservative Senat, bereits verabschiedet hat, die amerikanischen Steuerzahler etwa 10 Billionen $ kosten wird. In Großbritannien, wo Premierminister Gordon Brown voll auf den Global-Warming-Zug aufgesprungen ist, präsentieren die BBC und die Royal Society wilde Pläne für eine gezielte Klima-Beeinflussung, das sogenannte »Climate Engineering«. Dazu gehören so absurde Vorschläge wie der, im Weltraum große Spiegel anzubringen, die die Sonnenstrahlen abhalten sollen, oder entlang den Autobahnen künstliche Bäume aufzustellen, die das CO2 aus der Luft aufsagen sollen, die man dann wieder entfernt und tief in der Erde vergräbt. Es wäre vielleicht ein Arbeitsbeschaffungsprogramm für einige tausend Engländer, die im Gefolge des jüngsten Finanzkollapses ihren Job verloren haben, aber ansonsten wäre es pure Verschwendung von Steuergeldern und die sind ohnehin bereits durch die Banken-Bailouts aufs Äußerste beansprucht. Man hat die ganze Farce bereits mit dem Gulliver aus Jonathan Swifts Satire verglichen, der bei seinen Reisen einen Mann trifft, der versucht, Sonnenstrahlen aus Gurken zu ziehen. In der angesehenen Wissenschaftszeitschrift ›Journal of Geophysical Research‹, die von der ›American Geophysical Union‹ herausgegeben wird, sind die Ergebnisse einer großangelegten neuen Studie der Wissenschaftler J.D. McLean und C.R. de Freitas von der University of Auckland in Neuseeland und von R.M. Carter veröffentlicht worden: ›Influence of the Southern Oscillation on Tropospheric Temperature‹ auf die troposphärische Temperatur; siehe http://www.agu.org/pubs/crossref/2009/2008JD011637.shtml Die Ergebnisse bestätigen, daß in den vergangenen rund 50 Jahren, genauer gesagt seit 1950, die Klimaveränderung zu 81 % auf das Konto des als El Niño bekannten Wetterphänomens im Pazifik geht und 19 % auf eine verstärkte Sonneneinstrahlung zurückzuführen sind. Vom Menschen verursachte Emissionen hätten keine Rolle gespielt. Klimatologen und Astrophysiker sind der Ansicht, daß die El Niños, die die Wissenschaftler als ›El Niño Southern Oscillations‹ oder ENSOs bezeichnen, mit periodisch auftretenden Eruptionen der Sonnenaktivität in Verbindung stehen. Dr. Theodor Landscheidt vom kanadischen Schroeter Institute for Research in Cycles of Solar Activity (Institut zur Erforschung der Zyklen in der Sonnenaktivität) bezeichnet ENSO als »stärkste Quelle natürlicher Veränderungen im globalen Klimasystem. Während des schweren ENSO-Ereignisses von 1982/1983, als sich die Meeresoberfläche vor der Küste Perus um über 7° Celsius erwärmte, hat man entdeckt, daß es enge Verbindungen zum Wetter in anderen Gebieten gibt, etwa zu Überschwemmungen in Kalifornien oder vermehrter Dürre in Afrika.« Landscheidt fährt fort: »El Niño und La Niña unterliegen durch die unterschiedliche Sonnenaktivität in einem derart starkem Ausmaß einem ›external forcing‹ (externem Antrieb), daß sich daraus fast alle Irregularitäten von ENSO erklären lassen, und langfristige Prognosen über Zeiträume von mehr als einem Jahr möglich werden. Das ist nicht nur Theorie. Meine Prognosen über die beiden letzten El Niños haben sich als richtig erwiesen, die Prognose für den letzten hatte ich mehr als zwei Jahre vor dem Ereignis erstellt …«; siehe http://www.john-daly.com/sun-enso/sun-enso.htm »Solar Activity Controls El Niño and La Niña«. Selbst James Hansen, der zu den stärksten Verfechtern der Idee von Global Warming gehört, räumt ein: »Die Forcings, die den langfristigen Klimawandel verursachen, sind nicht ausreichend bekannt, um daraus Schlüsse auf Klimaveränderungen für die Zukunft abzuleiten … Das natürliche Forcing auf Grund von Änderungen der Energieabstrahlung der Sonne spielen bei der langfristigen Klimaveränderung möglicherweise eine größere Rolle, als man mit den allgemeinen Zirkulationsmodellen allein erklären könnte.« Es gibt in vielen Teilen der Erde einen Zusammenhang zwischen El Niños und Überschwemmungen, Dürren und anderen Wetterstörungen. Im Atlantischen Ozean zeigen sich die Auswirkungen der Veränderungen im Pazifik mit einer Verzögerung von zwölf bis 18 Monaten. Sie treten etwa alle drei bis acht Jahre auf. Als La Niñas werden die entsprechenden zyklischen Abkühlungsphasen im Pazifischen Ozean bezeichnet. Sonneneruptionen haben den größten Einfluß auf das Weltklima. Vom Menschen verursachte CO2-Emissionen gehören nicht dazu. Nach Angaben der Wetter- und Ozeanografiebehörde der Vereinigten Staaten führt der El Niño in Nordamerika zu überdurchschnittlich warmen Wintern in den Staaten des oberen Mittleren Westens und im Nordosten der USA. In Kalifornien und den südwestlichen Staaten der USA fällt deutlich mehr Niederschlag, während die Staaten nördlich des Golfs von Mexiko und der Nordosten Mexikos während der El Niño-Phase der Osziallation feuchter und kühler als normal sind. In Asien und Teilen von Australien führt El Niño zu größerer Trockenheit mit Buschfeuern. Das klingt doch alles sehr ähnlich wie das, was nach der Angstmache der Propheten vom Global Warning das Ergebnis von menschengemachten CO2-Emissionen oder wie man es heute so schlau nennt, vom »Klimawandel« sein soll. War es vor 1000 Jahren wärmer? Die Ergebnisse einer in Schweden durchgeführten Studie, die Haakan Grudd vom Institut für Physikalische Geografie und Quartärgeologie veröffentlicht hat, bestätigen, daß es in der Arktis heute nicht wärmer ist als in früheren Zeiten - lange vor der Erfindung von Kohlekraftwerken und Autos. Grudds Studie kommt zu dem Schluss: »Ende des 20. Jahrhunderts war es nach der neuen Aufzeichnung nicht ungewöhnlich warm: im Zeitmaßstab von Jahrzehnten bis Jahrhunderten gemessen war es in der Zeit um 750, 1000, 1400 und 1750 jeweils ähnlich warm oder sogar wärmer. In den 200 Jahren um das Jahr 1000 n. Chr. herum war es deutlich wärmer als am Ende des 20. Jahrhunderts, was durch andere lokale und regionale paläoklimatischen Daten gestützt wird.« (H. Grudd: »Torneträsk tree ring width and density ad 500–2004: a test of climatic sensitivity and a new 1500-year reconstruction of north Fennoscandian summers«, Climate Dynamics, Vol. 31, Ausgabe 7–8, 12/ 2008, unter http://www.springerlink.com/content/8j71453650116753/?p=fcd6adbe04ff4cc29b7131b5184282eb&pi=0. Einfacher gesagt: vor 1.000 Jahren war es auf der Welt wärmer als heute. Von Geländewagen oder Kohlekraftwerken, die CO2 in die Atmosphäre pusteten, ist aus der damaligen Zeit nichts überliefert. Das einzige Problem bei diesen ernsthaften wissenschaftlichen Studien besteht darin, daß die Mainstream Medien sie durchweg ignorieren und lieber dramatische Schauergeschichten bringen, wie sie Barack Obama bei seiner Rede vor den Vereinten Nationen präsentiert hat, oder Ban Ki-Moon bei seinem dramatischen Auftritt im arktischen Eis. Merkwürdigerweise hat keiner der mir bekannten Verfechter des Global Warming auch nur versucht, eine Beziehung zwischen der ENSO-Aktivität und der weltweiten Temperaturveränderungen herzustellen. Sollten wir vielleicht fordern, El Niños oder Sonneneruptionen zu verbieten? Vom wissenschaftlichen Standpunkt wäre das genausowenig sinnvoll, wie CO2-Emissionen zu verbieten oder zu begrenzen. Global Warming als neue Religion ist eine Sache, aber wir sollten dabei nicht vergessen, daß die Hohepriester dieselben Götter des Geldes sind, die uns vor wenigen Jahren die Religion vom Peak Oil beschert haben und die derzeitige billionenschwere Kernschmelze des Finanzsystems durch die sogenannte Verbriefung, die »Asset Securitization«. In Wahrheit stellt das Global Warming genauso wie Peak Oil und andere Schauergeschichten nur den weiteren Versuch einflußreicher Kapitalinteressen dar, die Welt glauben zu machen, es sei besser ist, ihnen die Kontrolle über den Lauf der Dinge zu überlassen. Hier wird offensichtlich das Klima für den Versuch mißbraucht, den Lebensstandard der Mehrheit der Menschen auf der Welt zu senken, während eine winzige Elite mehr Macht und Einfluß gewinnt. Anmerkung politonline d.a. Es ist wenig wahrscheinlich, dass all diejenigen, die in die Hände der UNO arbeiten, sich von konkreten Fakten eines Besseren belehren lassen werden. Was nun den von Engdahl angesprochenen Lebensstandard betrifft, so ist dessen Absenkung für uns schon vor langer Zeit von derselben UNO gefordert worden. Dieses Ziel und die Klimafrage sind Gegenstand des Schreibens an den Direktor des Bundesamts für Umwelt, Bruno Oberle, auf http://www.politonline.ch/index.cfm?content=news&newsid=885 Aufklärungen dieser Art stossen auf Seiten der massgebenden Politiker offensichtlich auf wenig Interesse, geschweige denn, dass man den Eindruck hätte, sie wären willens, sich sachlich tiefergehend mit der Materie auseinanderzusetzen. Insofern lässt sich die gesamte Klimafrage fast nur noch unter dem Aspekt der Verarmung sehen. Die darüber hinaus von allen UNO-Gläubigen propagierte globale CO2-Abgabe stellt nichts anderes als die erste Stufe einer Weltsteuer dar, die dann von den die UNO Steuernden nach Belieben angehoben werden kann. Quelle: http://info.kopp-verlag.de/news/global-warming-oder-neue-eiszeit-schmilzt-das-eis-wirklich.html 28. 9. 09 Siehe auch Der »Tresor des jüngsten Gerichts« in der Arktis - Von F. William Engdahl auf http://www.politonline.ch/index.cfm?content=news&newsid=849
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Freitag, 28. August 2009
Offener Brief an die Bundeskanzlerin Merkel
Sehr verehrte Frau Bundeskanzlerin,
aus der Geschichte können wir lernen, dass oft der Zeitgeist die Entwicklung der Gesellschaften bestimmt hat; mancher hatte schlimme oder gar schreckliche Auswirkungen. Die Geschichte lehrt uns auch, dass politisch Verantwortliche nicht selten verhängnisvolle Entscheidungen getroffen haben, weil sie inkompetenten oder ideologisierten Beratern gefolgt sind, und das nicht rechtzeitig erkannten. Außerdem lehrt uns die Evolution, dass die Entwicklung zwar viele Wege beschreitet, die meisten aber in Sackgassen enden. Keine Epoche ist vor Wiederholungen gefeit. Politiker suchen zu Beginn ihrer Laufbahn ein Thema, mit dem sie sich profilieren können. Als Umweltministerin haben Sie das verständlicherweise auch getan. Sie haben den Klimawandel entdeckt, und er wurde Ihnen zur Herzensangelegenheit. Dabei ist Ihnen ein folgenschwerer Fehler unterlaufen, was angesichts dieses Metiers gerade Ihnen als Physikerin nicht hätte passieren dürfen. Sie haben den Klimawandel als menschengemacht anerkannt und teure Strategien zur Vermeidung des sogenannten Treibhausgases CO2 als Handlungsmaxime verinnerlicht, ohne vorher in wirklich kontroversen Diskussionen prüfen zu lassen, ob auch die früheren Temperaturmessungen und viele weitere relevante Klimafakten diese Annahme überhaupt rechtfertigen. Tatsächlich tun sie es nicht! Bei einer umfassenden Prüfung, die wegen der Bedeutung für uns alle zwingend erforderlich gewesen wäre, hätte sich schon vor der Gründung des IPCC gezeigt, dass wir keine CO2-kausal begründbare globale Erwärmung haben, sondern periodische Temperaturschwankungen normalen Ausmaßes. Dementsprechend hat sich die Atmosphäre seit 1998 – also seit 10 Jahren – nicht weiter erwärmt und seit 2003 wird es sogar wieder deutlich kühler. Keines der teuren Klimamodelle hat diese Abkühlung prognostiziert. Laut IPCC hätte es weiter und unvermindert wärmer werden müssen. Aber, was wichtiger ist, anthropogenes CO2 spielt dabei keinerlei erkennbare Rolle. Der vom CO2 absorbierbare Strahlungsanteil ist bereits durch die gegenwärtige Konzentration nahezu ausgeschöpft. Selbst wenn CO2 eine Wirkung hätte und alle fossilen Brennstoffvorräte verbrannt würden, bliebe die zusätzliche Erwärmung langfristig auf den Bereich von Zehntelgraden beschränkt. Das IPCC hätte diesen Sachverhalt auch feststellen müssen, hat jedoch bei seiner Arbeit 160 Jahre Temperaturmessungen und 150 Jahre CO2-Bestimmungen außer Acht gelassen und damit jeden Anspruch auf Wissenschaftlichkeit verloren. Die wesentlichen Aussagen zu diesem Thema sind als Kernaussagen beigefügt.Inzwischen wurde die Überzeugung vom Klimawandel und dessen menschlicher Urheberschaft zu einer Pseudoreligion entwickelt. Ihre Verfechter stellen nüchtern und sachbezogen analysierende Realisten, zu denen ein Großteil der internationalen Wissenschaftlerelite gehört, bedenkenlos an den Pranger. Im Internet findet man zum Glück zahlreiche Arbeiten, die detailliert nachweisen, dass es keinen durch anthropogenes CO2 verursachten Klimawandel gibt. Gäbe es das Internet nicht, könnten sich die Klimarealisten kaum Gehör verschaffen, denn ihre kritischen Beiträge werden nur noch selten veröffentlicht. Die deutschen Medien nehmen in der Ablehnung solcher Beiträge einen traurigen Spitzenplatz ein. Beispiel: Im März diesen Jahres fand in New York die 2. Internationale Klimakonferenz der Klimarealisten statt. An dieser wichtigen Konferenz nahmen ca. 800 führende Wissenschaftler teil, darunter viele der weltbesten Klimatologen bzw. Fachleute verwandter Disziplinen. Während die US-Medien und hier nur die Wiener Zeitung ausführlich darüber berichteten, haben bei uns Presse, Fernsehen und Radio geschwiegen. Es ist bitter, feststellen zu müssen, wie sich unsere Medien weiterentwickelt haben: In früheren Diktaturen wurde ihnen mitgeteilt, was nicht berichtenswert sei, heutzutage wissen sie es leider ohne Anweisungen. Meinen Sie nicht auch, dass Wissenschaft nicht nur die Suche nach der Bestätigung einer These ist, sondern vor allem die Prüfung, ob das Gegenteil die Realitäten besser erklärt? Wir ersuchen Sie daher, Frau Dr. Merkel, Ihre Position zu diesem Komplex gründlich zu überdenken und ein vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK) unabhängiges ideologiefreies Gremium einzuberufen, in dem kontroverse Argumente offen ausgetragen werden können. Wir Unterzeichner wollen hierzu gerne unsere Hilfe anbieten. Wir verbleiben mit freundlichen Grüssen
Prof. Dr.rer.nat. Friedrich-Karl Ewert EIKEDiplom-Geologe. Universität. - GH - Paderborn, Abt. Höxter (ret.)Dr. Holger Thuß EIKE Präsident Europäisches Institut für Klima und Energie www.eike-klima-energie.eu/Die Kernaussagen können als pdf Datei herunter geladen werden s.u.* in der Physical Review E68, 046133 (2003) ,** Interview Die Zeit
Mitunterzeichner:Wissenschaftler1 Prof. Dr. Hans-Günter Appel Hütteningenieur und Werkstoffwissenschaftler.2 Prof. Dr. hab. Dorota Appenzeller Prof für Ökonometrie und angewandte Mathematik VizeDekan der Universität Poznan Polen3 Prof. Dr. Wolfgang Bachmann Leiter des Instituts für Schwingungstechnik, FH Düsseldorf bis zum Ruhestand 20024 Prof. Dr. Hans Karl Barth Geschäftsführer / Managing Director World Habitat Society GmbH - Environmental Services5 Dipl.Biologe Ernst Georg Beck6 Dr. rer.nat. Horst Borchert Dipl.Physiker7 Dipl. Biol. Helgo Bran Biologe ehem. MdL BW Grüne8 Prof. Dr. rer. nat. Gerhard Buse Biochemiker9 Dr.Ing. Ivo Busko Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. in der Helmholtz-Gemeinschaft Institut für Technische Physik10 Dr. Ing. Gottfried Class nukleare Sicherheit, Kernfusion, Thermohydraulik, physikalische Chemie11 Dr. Ing Urban Cleve Kernphysiker Thermodynamiker, Energietechniker12 Dr. rer. nat. Rudolf-Adolf Dietrich Energieexperte13 Dipl.-Ing. Peter Dietze IPCC Expertreviewer TAR, Klimaforscher14 Dr. rer. nat. Siegfried Dittrich Physikochemiker15 Dr.rer.nat. Theo Eichten Diplom-Physiker16 Ferroni Ferruccio Zürich Präsident NIPCC-SUISSE17 Dr. sc.agr. Albrecht Glatzle Agrarbiologe, Director científico INTTAS, Paraguay18 Dr. rer..nat. Klaus-Jürgen Goldmann Dipl. Geologe19 Dr. rer.nat. Josef Große-Wördemann Physikochemiker20 Dr. rer. nat. Günther Hauck Dipl.-Chem.21 Prof. Dr. rer.nat. Detlef Hebert ehem. Fakultät für Chemie und Physik Institut für Angewandte Physik22 Dipl. Geologe Heinisch Heinisch23 Dr. rer.nat. Horst Herman Dipl. Chemiker24 Prof. Dr. Hans-Jürgen Hinz Uni-Münster Institut für Physikalische Chemie25 Dipl. Geologe Andreas Hoemann Dipl. Geologe26 Dr. rer. nat. Heinz Hug Chemiker27 Dr. rer.nat. Bernd Hüttner Theor. Physiker28 Prof. Dr. Werner Kirstein dipl. Physiker & Geograph29 Dipl. Meteorologe Klaus Knüpffer METEO SERVICE weather research GmbH30 Dr. rer. hort. Werner Köster Agrarwissenschaftler31 Dr. rer.nat. Albert Krause Chemiker Forschung32 Dr. rer. nat Norbert Kunert Dipl. Geologe33 Dr. rer. nat. Peter Kuzel Diplomchemiker34 Drs.oek. Hans Labohm IPCC AR4 Expert reviewer, Dipl. Kfm.35 Dr. rer.nat Ludwig Laus Dipl. Geologe36 Dr. rer.nat. Rainer Link Physiker37 Dipl. Pysiker Alfred Loew38 Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke Dipl. Physiker HTW Saarbrücken39 Prof. Dr. Horst Malberg Universitätsprofessor (A.D.) für Meteorologie und Klimatologie40 Dr. rer.nat Wolfgang Monninger Geologe41 Diplom-Meteorologe Dieter Niketta42 Prof. Dr. Klemens Oekentorp Leiter ehem. des Geol.-Paläont. Museums der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster43 Dr. rer.nat. Wolfgang Poppitz Chemiker44 Dipl. Meteorologe Klaus-Eckart Puls Dipl. Meteorologe45 Prof. Dr. Dieter Pumplün Mathematik46 Prof. Dr. Klaas Rathke Hochschule OWL Abt. Höxter47 Prof. Dr. Oliver Reiser UNI Regensburg48 Dipl. Physiker Wolfgang Riede Dipl.-Phys. ETH, DLR Stuttgart49 Dipl.-Ing. Wolfgang Sander50 Diplom- Mineralogin Sabine Sauerberg Geowissenschaftlerin51 Prof. Jochen Schnetger Chemiker52 Prof. Dr. Sigurd Schulien Hochschullehrer i.R.53 PD Dr.habil.Dr.rer.nat. Eckhard Schulze Dipl.Pys., Med. Physik54 Dr. rer.nat. Franz Stadtbäumer Dipl.-Geologe55 Dr. rer.nat. Gerhard Stehlik Physikochemiker56 Dr. rer.nat.habil Lothar Suntheim Diplomchemiker57 Dipl.-Ing. Heinz Thieme Gutachter58 Dr.phil. Dipl. Meteorologe Wolfgang Thüne Umweltministerium Mainz59 Dr. rer. oec., Ing. Dietmar Ufer Energiewirtschaftler, Institut für Energetik, Leipzig60 Dipl. Meteorologe Horst Veit61 Prof. Dr. Detlef von Hofe ehem. Hauptgeschäftsführer DVS62 Dipl. Geograph Heiko Wiese Geographie, Meteorologie, stud. Wetterbeobachter)63 Dr.rer.nat. Erich Wiesner Euro Geologe64 Dr.rer.nat. Ullrich Wöstmann Dipl Geologe65 Prof. em. Dr. Heinz Zöttl Forstbiologe -Geologe66 Dr.rer.nat. Zucketto Dipl. Chemiker ,früher ARCOS u. ESAB KonzernBesorgte engagierte Bürger1 Dipl. Ing. FH. Burckhard H. Adam Energie- und Bauberatung2 Dipl. Ing Paul Allenspacher Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.3 Prof. Dr.Ing. Dieter Ameling Präsident Wirtschaftsvereinigung Stahl a. D.4 Hartmut Bachmann Präsident eines US Wirtschaftsinstituts5 Kerstin Bakowski6 Dipl. Ing. Klaus Bark E-Technik7 Dietrich Barth Realoberlehrer i.R.Geographie & Geologie8 Hilde Barth Oberlehrerin i.R.9 Christian Bartsch Journalist10 Dipl. Ing. Edgar Bätz EVU Leipzig & Institut für Energetik11 Dieter Ber Marketingdir. a.D.12 Dipl. Ing. Marco Bernardi Kfz-Sachverständiger13 Dipl. Ing. Leonhard Bienert Entwicklung Kernenergie ex DDR14 Dr. rer.nat Christian Blex15 Dr. agr. Arwed Blomeyer Ministerialrat a. D.16 Theodor Blum Elektromeister17 Dr. Ing. Richard Bock18 Ralph Bombosch19 Dipl. Ing. Paul Bossert Architekt20 Dr. Böttiger Theologie, Pädagogik, Promotion in Soziologie.21 Dipl. Biol. Helgo Bran Biologe ehem. MdL BW Grüne22 Ingenieur Jacob Brandt23 Johannes Brender Vorstand BMB Bund mündiger Bürger24 Dr. Ing. Wolfgang Brune Energiewirtschaftler25 Dieter Bunselmeyer Kaufmann26 Dipl. Ing M.G. Bury Elektroingenieur27 Dipl. Ing. Jan Chaloupka28 Dipl.-Volkswirt Henning Clewing ehem. Geschäftsführer von Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus29 Hans-Werner Degen30 Dipl. Ing. Andreas Demmig Selbstständiger Ingenieur,31 Dipl. Ing Peter Dettmann technischer Umweltschutz32 Dipl. Ing. Hakola Dippel Förster33 Dipl. Ing. M.A. Enno Dittmar34 Dipl. Chemiker Gert Dobrowolski Studiendirektor35 Heiko Dörr Controller Industriemeister Fachrichtung Metall36 Gudrun Dressler37 Rolf Dressler Journalist. ehem. Chefredakteur Westfalenblatt38 Dipl. Ing. Johannes Drosdeck Maschinenbau Automotive39 Dipl.-Math. Heinrich Duepmann Dipl.-Math. Vorsitzender naeb e.V.40 Dipl. Phys. Vince Ebert Diplomphysiker und Wissenschaftskabarettist41 Dr.med. Christian Eilers Radiologe42 Dipl. Brm. Manfred Emmerich43 Dipl. Ing. Klaus Emmerich Heizungsbau44 Dr. med. Wolfram Enders Arzt45 Walter Faulenbach GF a.D.46 Dipl. Chemiker Rainer Feldhaus47 Dipl. Ing. Konrad Fischer Architekt48 Diplom Bibliothekar Stephan Fischer49 Dr.rer.nat. Dieter Fischer Physiker50 Wolfgang Frerich51 Diplom-Meteorologe Christian Freuer52 Dipl. Ing. Jürgen Fuchsberger Architekt53 Dipl. Ing. Horst Gampper54 Krishna Gans55 Dipl. Hydrobiologe Edgar Gärtner Journalist56 Dr. Ing. Adolf Gärtner57 Dr. Ing. Peter Geier Ernergiewirtschaftler58 Dr.Ing. Hans-Jürgen Gläsel59 Dipl. Ing. Dipl-Inform. Ewald Gleixner Software-Entwicklung60 Dipl. Ing. Pierre Gosselin Übersetzer Technisches Übersetzungsbüro61 Tatjana Gräfin Dönhoff Journalistin/Autorin62 Dipl. Geograph Krystyna Gre Universität Posen63 Helmut Groß Bürgermeister der Stadt Tengen64 Hans-Friedrich Große FU-Meteorologe65 Dr. Axel Haas Dipl.-Kaufmann, Geschäftsf.- Gesellschafter,66 Haase67 Diplom-Physikerin Christel Hahn68 Dr. rer. nat. Günther Hauck Dipl.-Chem.69 Dipl. Ing. Wilfried Heck Elektrotechnik70 Dipl. Ing. Bernd Heinmüller Elektrotechnik71 Armin Heinzelmann Projektmanager72 Dr. rer.nat. Peter Heller Astrophysiker73 Dr. Ing. Herbert Heuser74 Rainer Hoffmann Prokurist75 Dipl.-Brm. Jens Hofmann76 Prof. Dr.-Ing. Heiko Hofmann Berufsakademie Dresden77 Ferdinand Fürst zu Hohenlohe-Bartenstein78 Dipl. Kfm. Siegfried Holler79 Dr. Ing. Kurt Honrath Technischer Vorstand i.R.80 Stud.Dir.i.R. Klaus-Peter Hoop Chemie, Mathematik81 Peter Hoppe82 Christoph Horst Jurist83 Melanie Hüttner freischaffende Künstlerin84 Diplom Biologin Hannelore Hüttner Ökologie85 Diplom Biologin Marion Hüttner86 Rolf Ihsen Verband für Gesundheits- & Landschaftsschutz e.V.87 Rüchel Ingo Schulleiter i.R./OStD (Mathematik, Physik)88 Dipl. Kfm, Oliver Janich Journalist Focus Money Bundesvorsitzender der "Partei der Vernunft"., ,89 Ulf Johannsen Baumpfleger90 Dipl. Ing.oec. Horst Jungnickel ehemals leitender Mitarbeiter in der Energiewirtschaft91 Wolfram von Juterzenka92 Silvia Kaiser Industriekauffrau93 Dipl. Ing. Andreas Kaluza Bergbau Ing. Metallurge94 Jürgen Kampmeier95 Dr. rer. nat Volker Kay Diplom Biologe96 Prof. Dr. Ing. Helmut Keutner TFH Berlin FB-VI97 Winfried Klein Oberstudienrat,98 Dr.med. Willi Klümpen Arzt99 Dr. Ing. Dietrich E. Koelle Ingenieurbüro für Systemanalysen100 Andreas Kolb101 Dipl. Ing. Peter Krah MinR a.D.102 Friedrich Krause Geschäftsführer ehem.103 Diplommedizinerin Charlotte Krause Oberärztin i.R.104 Dr. rer. pol. Klaus Peter Krause Journalist105 Norman Krayer Personalberater106 Dr. Ing. Dipl.Ing. Oswald Kreitschitz Physiker und Unternehmen107 Dipl. Ing. Siegfried Kröger Ltd. Baudirektor, EW108 Dipl. Ing. Frantisek Kruzik109 Oliver Kulbe Gesundheitsexperte110 Joachim Lampe111 Prof. Dr. Klaus Landfried Professor a.D. und Universitätspräsident a.D.112 Martina Lange Progammiererin113 Dr. rer. nat. Christoph Leinß Oberforstrat114 Dipl. Ing. Raimund Leistenschneider115 Obering. i.R. Ludwig Lenniger116 Dipl. Ing. Michael Limburg Vizepräsident Europäisches Institut für Klima und Energie117 Dipl. Mathematiker Ludger Linneborn118 Ulrich Löbert Kaufmann119 Dipl. Chemiker Ehrenfried Loock120 Dr. jur. Bernward Löwenberg Landrat des Main-Taunus-Kreises a.D.121 Manfred Lubas122 Evelin Maas123 Dipl. Kfm. Wolfgang Meister Dipl.-Kfm.124 Dr. rer. nat. Enno Meyer Meyer, Physiker, Patentanwalt125 Erik Michaelis126 Hannelore Mohringer med. techn. Assistentin127 Hans-Martin Moll Bürgermeister128 Jens G. Müller Kameramann129 Dipl. Ing. Hainer Müller130 Dipl. Verw.W. Wolfgang Müller Geschäfstführer IUF131 Thomas Nissen selbständiger Kaufmann132 Dr. Sc.agr. Albrecht Nitsch133 Hermann Norff134 Hagen Nortmann NORTMANN CONSULT GMBH135 lic.oec.HSG/MBA Peter Nortmann136 Josef Nottelmann Nottelmann & Partner GmbH137 Dr. Ing. Arman Nyilas Ingenieurbüro138 Dipl. Ing. Hans-Jörg Oehm Regierungsbaumeister für Städtebau139 Ing. grad. Peter Orth Entwicklung Automotive i.R.140 Prof. Dipl. Ing. Michael Otto141 Willibert Pauels142 Dr. rer.nat. Hans Penner Dipl. Chemiker143 Dr. Ing. Friedrich Wilhelm Peppler Kernreaktorsicherheitsexperte144 Georg von Petersdorff-Campen Landwirt145 Dr. Ing. Helmut Pöltelt Energieexperte TETRA Energie GmbH Kernenergie146 Dipl.-Kfm. Adolf Rasch147 Dipl. Vwt. Heide-Marie Rasch Abgeordnete des Kreistages von Nordfriesland148 Dipl. Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Inhaber Ingenieurbüro149 Prof. a.D. Dr.-Ing. Eberhard Rauschenfels150 Jutta Reichardt Choreografin u. Moderatorin151 Prof. Dr.-Ing. Sc. D. Helmut Reihlen Direktor des DIN Deutsches Institut für Normung i.R.152 Dipl. Kfm. Walter Rentel153 Gabriele Rentrop154 Erich Richter155 Dr. Ing. Roland Richter Nuklearservice bei der K.A.B. AG Berlin156 Dipl. Ing. Jürgen Roesicke Dipl.- Ing. Industrielle Mikrobiologie157 Niels Rohde Kaufmann, selbständig158 Friedhelm Rostan159 Dipl. Ing. Markus Rustemeier160 Dipl. Ing. FH Johannes Schlorke Elektroniker i. R.161 Dipl. Ing. Michael Schneider Energie + Verfahrenstechnik162 Michael Schröter Schröter Kontor - SCHRÖTER GMBH & CO. KG163 Winfried Schubert freier Jounalist164 Dr. med. Robin Schürmann Arzt165 Dipl. Ing Jürgen Seesselberg166 Dr. phil Robert Sellmeir Dipl. Physiker, Unternehmer, Geschäftsführer167 Franz Sommersperger Flugkapitän168 Dipl. Ing. Jørgen Sørensen Energieberater169 Joachim Späth Maschinenbautechniker, KFZ Meister, Landwirt170 Günter Stiehl Techniker171 Dipl. Ing. (BA) Norman Stoer Systemadministrator172 Dipl. Ing. Eberhard C. Stotko Präsident VDSt-Akademie173 Heinrich Stracke ehemals Landschaftsarchitekt174 Dr.jur. Gallus Strobel - Bürgermeister Triberg175 Dr. rer. nat. Günter Stromburg Physiker176 Dr.rer.nat Detlef Symietz177 Wolfgang Theophile178 Dr. med. Heinrich Thieler Arzt179 Dipl. Ing. Erhard Thilo Geschäftsführer a.D180 Dr. Ing. Christian Thoma181 Dr.rer.pol. Holger Thuss EIKE Präsident182 Siegfried Torbohm183 Dipl. Ing. Horst Trippe Entwicklung Automotive184 Ludger Viefhues185 Reiner Vogels Pfr. i.R186 Dipl. Ing. Walter Vollert Dipl.-Ing. Maschinenwesen187 Dipl. Ing Georg Völlink Energie- und Verfahrenstechnik188 Diplom Physiker Alvo von Alvensleben189 Dr. jur. Henning von Mangold Ass. MBA Kaufmann190 Betr.Wirt. grad. Jürgen Voß191 Michael Wagner Kafmann192 Raymond Walden Autor193 Michael Weber194 Dipl. Ing. Günter Weber Herausgeber Verlagsgruppe 'markt intern'195 Dr. rer.nat. Martin Wehlan Dipl. Chemiker, Patentanwalt196 Tubbesing Werner Verkaufsleiter197 Carl Paul Wieland Forschung und Entwicklung198 Dr. rer. nat. Otto-Henning Wilhelms Pharmakologe i.R.199 Dipl. Ing. Hans-Heinrich Willberg200 Ulf Wilmerstaedt Diplom-Lehrer (Physik / Mathematik)201 Alois Wübbeling Risikomanager Firmenfinanzen.202 Dr. rer.nat. Knut Wuntke Dipl.Chemiker203 Dipl. Ing. (FH) Gerd Zelck204 Ing. grad. Christian Ziekow205 Dr. med. Hans-Joachim Zielinski Arzt206 Dipl.-Kffr. Claudia Zirker Gegenwind Spessart207 Dr. jur. Matthias Zirker
aus der Geschichte können wir lernen, dass oft der Zeitgeist die Entwicklung der Gesellschaften bestimmt hat; mancher hatte schlimme oder gar schreckliche Auswirkungen. Die Geschichte lehrt uns auch, dass politisch Verantwortliche nicht selten verhängnisvolle Entscheidungen getroffen haben, weil sie inkompetenten oder ideologisierten Beratern gefolgt sind, und das nicht rechtzeitig erkannten. Außerdem lehrt uns die Evolution, dass die Entwicklung zwar viele Wege beschreitet, die meisten aber in Sackgassen enden. Keine Epoche ist vor Wiederholungen gefeit. Politiker suchen zu Beginn ihrer Laufbahn ein Thema, mit dem sie sich profilieren können. Als Umweltministerin haben Sie das verständlicherweise auch getan. Sie haben den Klimawandel entdeckt, und er wurde Ihnen zur Herzensangelegenheit. Dabei ist Ihnen ein folgenschwerer Fehler unterlaufen, was angesichts dieses Metiers gerade Ihnen als Physikerin nicht hätte passieren dürfen. Sie haben den Klimawandel als menschengemacht anerkannt und teure Strategien zur Vermeidung des sogenannten Treibhausgases CO2 als Handlungsmaxime verinnerlicht, ohne vorher in wirklich kontroversen Diskussionen prüfen zu lassen, ob auch die früheren Temperaturmessungen und viele weitere relevante Klimafakten diese Annahme überhaupt rechtfertigen. Tatsächlich tun sie es nicht! Bei einer umfassenden Prüfung, die wegen der Bedeutung für uns alle zwingend erforderlich gewesen wäre, hätte sich schon vor der Gründung des IPCC gezeigt, dass wir keine CO2-kausal begründbare globale Erwärmung haben, sondern periodische Temperaturschwankungen normalen Ausmaßes. Dementsprechend hat sich die Atmosphäre seit 1998 – also seit 10 Jahren – nicht weiter erwärmt und seit 2003 wird es sogar wieder deutlich kühler. Keines der teuren Klimamodelle hat diese Abkühlung prognostiziert. Laut IPCC hätte es weiter und unvermindert wärmer werden müssen. Aber, was wichtiger ist, anthropogenes CO2 spielt dabei keinerlei erkennbare Rolle. Der vom CO2 absorbierbare Strahlungsanteil ist bereits durch die gegenwärtige Konzentration nahezu ausgeschöpft. Selbst wenn CO2 eine Wirkung hätte und alle fossilen Brennstoffvorräte verbrannt würden, bliebe die zusätzliche Erwärmung langfristig auf den Bereich von Zehntelgraden beschränkt. Das IPCC hätte diesen Sachverhalt auch feststellen müssen, hat jedoch bei seiner Arbeit 160 Jahre Temperaturmessungen und 150 Jahre CO2-Bestimmungen außer Acht gelassen und damit jeden Anspruch auf Wissenschaftlichkeit verloren. Die wesentlichen Aussagen zu diesem Thema sind als Kernaussagen beigefügt.Inzwischen wurde die Überzeugung vom Klimawandel und dessen menschlicher Urheberschaft zu einer Pseudoreligion entwickelt. Ihre Verfechter stellen nüchtern und sachbezogen analysierende Realisten, zu denen ein Großteil der internationalen Wissenschaftlerelite gehört, bedenkenlos an den Pranger. Im Internet findet man zum Glück zahlreiche Arbeiten, die detailliert nachweisen, dass es keinen durch anthropogenes CO2 verursachten Klimawandel gibt. Gäbe es das Internet nicht, könnten sich die Klimarealisten kaum Gehör verschaffen, denn ihre kritischen Beiträge werden nur noch selten veröffentlicht. Die deutschen Medien nehmen in der Ablehnung solcher Beiträge einen traurigen Spitzenplatz ein. Beispiel: Im März diesen Jahres fand in New York die 2. Internationale Klimakonferenz der Klimarealisten statt. An dieser wichtigen Konferenz nahmen ca. 800 führende Wissenschaftler teil, darunter viele der weltbesten Klimatologen bzw. Fachleute verwandter Disziplinen. Während die US-Medien und hier nur die Wiener Zeitung ausführlich darüber berichteten, haben bei uns Presse, Fernsehen und Radio geschwiegen. Es ist bitter, feststellen zu müssen, wie sich unsere Medien weiterentwickelt haben: In früheren Diktaturen wurde ihnen mitgeteilt, was nicht berichtenswert sei, heutzutage wissen sie es leider ohne Anweisungen. Meinen Sie nicht auch, dass Wissenschaft nicht nur die Suche nach der Bestätigung einer These ist, sondern vor allem die Prüfung, ob das Gegenteil die Realitäten besser erklärt? Wir ersuchen Sie daher, Frau Dr. Merkel, Ihre Position zu diesem Komplex gründlich zu überdenken und ein vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK) unabhängiges ideologiefreies Gremium einzuberufen, in dem kontroverse Argumente offen ausgetragen werden können. Wir Unterzeichner wollen hierzu gerne unsere Hilfe anbieten. Wir verbleiben mit freundlichen Grüssen
Prof. Dr.rer.nat. Friedrich-Karl Ewert EIKEDiplom-Geologe. Universität. - GH - Paderborn, Abt. Höxter (ret.)Dr. Holger Thuß EIKE Präsident Europäisches Institut für Klima und Energie www.eike-klima-energie.eu/Die Kernaussagen können als pdf Datei herunter geladen werden s.u.* in der Physical Review E68, 046133 (2003) ,** Interview Die Zeit
Mitunterzeichner:Wissenschaftler1 Prof. Dr. Hans-Günter Appel Hütteningenieur und Werkstoffwissenschaftler.2 Prof. Dr. hab. Dorota Appenzeller Prof für Ökonometrie und angewandte Mathematik VizeDekan der Universität Poznan Polen3 Prof. Dr. Wolfgang Bachmann Leiter des Instituts für Schwingungstechnik, FH Düsseldorf bis zum Ruhestand 20024 Prof. Dr. Hans Karl Barth Geschäftsführer / Managing Director World Habitat Society GmbH - Environmental Services5 Dipl.Biologe Ernst Georg Beck6 Dr. rer.nat. Horst Borchert Dipl.Physiker7 Dipl. Biol. Helgo Bran Biologe ehem. MdL BW Grüne8 Prof. Dr. rer. nat. Gerhard Buse Biochemiker9 Dr.Ing. Ivo Busko Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. in der Helmholtz-Gemeinschaft Institut für Technische Physik10 Dr. Ing. Gottfried Class nukleare Sicherheit, Kernfusion, Thermohydraulik, physikalische Chemie11 Dr. Ing Urban Cleve Kernphysiker Thermodynamiker, Energietechniker12 Dr. rer. nat. Rudolf-Adolf Dietrich Energieexperte13 Dipl.-Ing. Peter Dietze IPCC Expertreviewer TAR, Klimaforscher14 Dr. rer. nat. Siegfried Dittrich Physikochemiker15 Dr.rer.nat. Theo Eichten Diplom-Physiker16 Ferroni Ferruccio Zürich Präsident NIPCC-SUISSE17 Dr. sc.agr. Albrecht Glatzle Agrarbiologe, Director científico INTTAS, Paraguay18 Dr. rer..nat. Klaus-Jürgen Goldmann Dipl. Geologe19 Dr. rer.nat. Josef Große-Wördemann Physikochemiker20 Dr. rer. nat. Günther Hauck Dipl.-Chem.21 Prof. Dr. rer.nat. Detlef Hebert ehem. Fakultät für Chemie und Physik Institut für Angewandte Physik22 Dipl. Geologe Heinisch Heinisch23 Dr. rer.nat. Horst Herman Dipl. Chemiker24 Prof. Dr. Hans-Jürgen Hinz Uni-Münster Institut für Physikalische Chemie25 Dipl. Geologe Andreas Hoemann Dipl. Geologe26 Dr. rer. nat. Heinz Hug Chemiker27 Dr. rer.nat. Bernd Hüttner Theor. Physiker28 Prof. Dr. Werner Kirstein dipl. Physiker & Geograph29 Dipl. Meteorologe Klaus Knüpffer METEO SERVICE weather research GmbH30 Dr. rer. hort. Werner Köster Agrarwissenschaftler31 Dr. rer.nat. Albert Krause Chemiker Forschung32 Dr. rer. nat Norbert Kunert Dipl. Geologe33 Dr. rer. nat. Peter Kuzel Diplomchemiker34 Drs.oek. Hans Labohm IPCC AR4 Expert reviewer, Dipl. Kfm.35 Dr. rer.nat Ludwig Laus Dipl. Geologe36 Dr. rer.nat. Rainer Link Physiker37 Dipl. Pysiker Alfred Loew38 Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke Dipl. Physiker HTW Saarbrücken39 Prof. Dr. Horst Malberg Universitätsprofessor (A.D.) für Meteorologie und Klimatologie40 Dr. rer.nat Wolfgang Monninger Geologe41 Diplom-Meteorologe Dieter Niketta42 Prof. Dr. Klemens Oekentorp Leiter ehem. des Geol.-Paläont. Museums der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster43 Dr. rer.nat. Wolfgang Poppitz Chemiker44 Dipl. Meteorologe Klaus-Eckart Puls Dipl. Meteorologe45 Prof. Dr. Dieter Pumplün Mathematik46 Prof. Dr. Klaas Rathke Hochschule OWL Abt. Höxter47 Prof. Dr. Oliver Reiser UNI Regensburg48 Dipl. Physiker Wolfgang Riede Dipl.-Phys. ETH, DLR Stuttgart49 Dipl.-Ing. Wolfgang Sander50 Diplom- Mineralogin Sabine Sauerberg Geowissenschaftlerin51 Prof. Jochen Schnetger Chemiker52 Prof. Dr. Sigurd Schulien Hochschullehrer i.R.53 PD Dr.habil.Dr.rer.nat. Eckhard Schulze Dipl.Pys., Med. Physik54 Dr. rer.nat. Franz Stadtbäumer Dipl.-Geologe55 Dr. rer.nat. Gerhard Stehlik Physikochemiker56 Dr. rer.nat.habil Lothar Suntheim Diplomchemiker57 Dipl.-Ing. Heinz Thieme Gutachter58 Dr.phil. Dipl. Meteorologe Wolfgang Thüne Umweltministerium Mainz59 Dr. rer. oec., Ing. Dietmar Ufer Energiewirtschaftler, Institut für Energetik, Leipzig60 Dipl. Meteorologe Horst Veit61 Prof. Dr. Detlef von Hofe ehem. Hauptgeschäftsführer DVS62 Dipl. Geograph Heiko Wiese Geographie, Meteorologie, stud. Wetterbeobachter)63 Dr.rer.nat. Erich Wiesner Euro Geologe64 Dr.rer.nat. Ullrich Wöstmann Dipl Geologe65 Prof. em. Dr. Heinz Zöttl Forstbiologe -Geologe66 Dr.rer.nat. Zucketto Dipl. Chemiker ,früher ARCOS u. ESAB KonzernBesorgte engagierte Bürger1 Dipl. Ing. FH. Burckhard H. Adam Energie- und Bauberatung2 Dipl. Ing Paul Allenspacher Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.3 Prof. Dr.Ing. Dieter Ameling Präsident Wirtschaftsvereinigung Stahl a. D.4 Hartmut Bachmann Präsident eines US Wirtschaftsinstituts5 Kerstin Bakowski6 Dipl. Ing. Klaus Bark E-Technik7 Dietrich Barth Realoberlehrer i.R.Geographie & Geologie8 Hilde Barth Oberlehrerin i.R.9 Christian Bartsch Journalist10 Dipl. Ing. Edgar Bätz EVU Leipzig & Institut für Energetik11 Dieter Ber Marketingdir. a.D.12 Dipl. Ing. Marco Bernardi Kfz-Sachverständiger13 Dipl. Ing. Leonhard Bienert Entwicklung Kernenergie ex DDR14 Dr. rer.nat Christian Blex15 Dr. agr. Arwed Blomeyer Ministerialrat a. D.16 Theodor Blum Elektromeister17 Dr. Ing. Richard Bock18 Ralph Bombosch19 Dipl. Ing. Paul Bossert Architekt20 Dr. Böttiger Theologie, Pädagogik, Promotion in Soziologie.21 Dipl. Biol. Helgo Bran Biologe ehem. MdL BW Grüne22 Ingenieur Jacob Brandt23 Johannes Brender Vorstand BMB Bund mündiger Bürger24 Dr. Ing. Wolfgang Brune Energiewirtschaftler25 Dieter Bunselmeyer Kaufmann26 Dipl. Ing M.G. Bury Elektroingenieur27 Dipl. Ing. Jan Chaloupka28 Dipl.-Volkswirt Henning Clewing ehem. Geschäftsführer von Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus29 Hans-Werner Degen30 Dipl. Ing. Andreas Demmig Selbstständiger Ingenieur,31 Dipl. Ing Peter Dettmann technischer Umweltschutz32 Dipl. Ing. Hakola Dippel Förster33 Dipl. Ing. M.A. Enno Dittmar34 Dipl. Chemiker Gert Dobrowolski Studiendirektor35 Heiko Dörr Controller Industriemeister Fachrichtung Metall36 Gudrun Dressler37 Rolf Dressler Journalist. ehem. Chefredakteur Westfalenblatt38 Dipl. Ing. Johannes Drosdeck Maschinenbau Automotive39 Dipl.-Math. Heinrich Duepmann Dipl.-Math. Vorsitzender naeb e.V.40 Dipl. Phys. Vince Ebert Diplomphysiker und Wissenschaftskabarettist41 Dr.med. Christian Eilers Radiologe42 Dipl. Brm. Manfred Emmerich43 Dipl. Ing. Klaus Emmerich Heizungsbau44 Dr. med. Wolfram Enders Arzt45 Walter Faulenbach GF a.D.46 Dipl. Chemiker Rainer Feldhaus47 Dipl. Ing. Konrad Fischer Architekt48 Diplom Bibliothekar Stephan Fischer49 Dr.rer.nat. Dieter Fischer Physiker50 Wolfgang Frerich51 Diplom-Meteorologe Christian Freuer52 Dipl. Ing. Jürgen Fuchsberger Architekt53 Dipl. Ing. Horst Gampper54 Krishna Gans55 Dipl. Hydrobiologe Edgar Gärtner Journalist56 Dr. Ing. Adolf Gärtner57 Dr. Ing. Peter Geier Ernergiewirtschaftler58 Dr.Ing. Hans-Jürgen Gläsel59 Dipl. Ing. Dipl-Inform. Ewald Gleixner Software-Entwicklung60 Dipl. Ing. Pierre Gosselin Übersetzer Technisches Übersetzungsbüro61 Tatjana Gräfin Dönhoff Journalistin/Autorin62 Dipl. Geograph Krystyna Gre Universität Posen63 Helmut Groß Bürgermeister der Stadt Tengen64 Hans-Friedrich Große FU-Meteorologe65 Dr. Axel Haas Dipl.-Kaufmann, Geschäftsf.- Gesellschafter,66 Haase67 Diplom-Physikerin Christel Hahn68 Dr. rer. nat. Günther Hauck Dipl.-Chem.69 Dipl. Ing. Wilfried Heck Elektrotechnik70 Dipl. Ing. Bernd Heinmüller Elektrotechnik71 Armin Heinzelmann Projektmanager72 Dr. rer.nat. Peter Heller Astrophysiker73 Dr. Ing. Herbert Heuser74 Rainer Hoffmann Prokurist75 Dipl.-Brm. Jens Hofmann76 Prof. Dr.-Ing. Heiko Hofmann Berufsakademie Dresden77 Ferdinand Fürst zu Hohenlohe-Bartenstein78 Dipl. Kfm. Siegfried Holler79 Dr. Ing. Kurt Honrath Technischer Vorstand i.R.80 Stud.Dir.i.R. Klaus-Peter Hoop Chemie, Mathematik81 Peter Hoppe82 Christoph Horst Jurist83 Melanie Hüttner freischaffende Künstlerin84 Diplom Biologin Hannelore Hüttner Ökologie85 Diplom Biologin Marion Hüttner86 Rolf Ihsen Verband für Gesundheits- & Landschaftsschutz e.V.87 Rüchel Ingo Schulleiter i.R./OStD (Mathematik, Physik)88 Dipl. Kfm, Oliver Janich Journalist Focus Money Bundesvorsitzender der "Partei der Vernunft"., ,89 Ulf Johannsen Baumpfleger90 Dipl. Ing.oec. Horst Jungnickel ehemals leitender Mitarbeiter in der Energiewirtschaft91 Wolfram von Juterzenka92 Silvia Kaiser Industriekauffrau93 Dipl. Ing. Andreas Kaluza Bergbau Ing. Metallurge94 Jürgen Kampmeier95 Dr. rer. nat Volker Kay Diplom Biologe96 Prof. Dr. Ing. Helmut Keutner TFH Berlin FB-VI97 Winfried Klein Oberstudienrat,98 Dr.med. Willi Klümpen Arzt99 Dr. Ing. Dietrich E. Koelle Ingenieurbüro für Systemanalysen100 Andreas Kolb101 Dipl. Ing. Peter Krah MinR a.D.102 Friedrich Krause Geschäftsführer ehem.103 Diplommedizinerin Charlotte Krause Oberärztin i.R.104 Dr. rer. pol. Klaus Peter Krause Journalist105 Norman Krayer Personalberater106 Dr. Ing. Dipl.Ing. Oswald Kreitschitz Physiker und Unternehmen107 Dipl. Ing. Siegfried Kröger Ltd. Baudirektor, EW108 Dipl. Ing. Frantisek Kruzik109 Oliver Kulbe Gesundheitsexperte110 Joachim Lampe111 Prof. Dr. Klaus Landfried Professor a.D. und Universitätspräsident a.D.112 Martina Lange Progammiererin113 Dr. rer. nat. Christoph Leinß Oberforstrat114 Dipl. Ing. Raimund Leistenschneider115 Obering. i.R. Ludwig Lenniger116 Dipl. Ing. Michael Limburg Vizepräsident Europäisches Institut für Klima und Energie117 Dipl. Mathematiker Ludger Linneborn118 Ulrich Löbert Kaufmann119 Dipl. Chemiker Ehrenfried Loock120 Dr. jur. Bernward Löwenberg Landrat des Main-Taunus-Kreises a.D.121 Manfred Lubas122 Evelin Maas123 Dipl. Kfm. Wolfgang Meister Dipl.-Kfm.124 Dr. rer. nat. Enno Meyer Meyer, Physiker, Patentanwalt125 Erik Michaelis126 Hannelore Mohringer med. techn. Assistentin127 Hans-Martin Moll Bürgermeister128 Jens G. Müller Kameramann129 Dipl. Ing. Hainer Müller130 Dipl. Verw.W. Wolfgang Müller Geschäfstführer IUF131 Thomas Nissen selbständiger Kaufmann132 Dr. Sc.agr. Albrecht Nitsch133 Hermann Norff134 Hagen Nortmann NORTMANN CONSULT GMBH135 lic.oec.HSG/MBA Peter Nortmann136 Josef Nottelmann Nottelmann & Partner GmbH137 Dr. Ing. Arman Nyilas Ingenieurbüro138 Dipl. Ing. Hans-Jörg Oehm Regierungsbaumeister für Städtebau139 Ing. grad. Peter Orth Entwicklung Automotive i.R.140 Prof. Dipl. Ing. Michael Otto141 Willibert Pauels142 Dr. rer.nat. Hans Penner Dipl. Chemiker143 Dr. Ing. Friedrich Wilhelm Peppler Kernreaktorsicherheitsexperte144 Georg von Petersdorff-Campen Landwirt145 Dr. Ing. Helmut Pöltelt Energieexperte TETRA Energie GmbH Kernenergie146 Dipl.-Kfm. Adolf Rasch147 Dipl. Vwt. Heide-Marie Rasch Abgeordnete des Kreistages von Nordfriesland148 Dipl. Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Inhaber Ingenieurbüro149 Prof. a.D. Dr.-Ing. Eberhard Rauschenfels150 Jutta Reichardt Choreografin u. Moderatorin151 Prof. Dr.-Ing. Sc. D. Helmut Reihlen Direktor des DIN Deutsches Institut für Normung i.R.152 Dipl. Kfm. Walter Rentel153 Gabriele Rentrop154 Erich Richter155 Dr. Ing. Roland Richter Nuklearservice bei der K.A.B. AG Berlin156 Dipl. Ing. Jürgen Roesicke Dipl.- Ing. Industrielle Mikrobiologie157 Niels Rohde Kaufmann, selbständig158 Friedhelm Rostan159 Dipl. Ing. Markus Rustemeier160 Dipl. Ing. FH Johannes Schlorke Elektroniker i. R.161 Dipl. Ing. Michael Schneider Energie + Verfahrenstechnik162 Michael Schröter Schröter Kontor - SCHRÖTER GMBH & CO. KG163 Winfried Schubert freier Jounalist164 Dr. med. Robin Schürmann Arzt165 Dipl. Ing Jürgen Seesselberg166 Dr. phil Robert Sellmeir Dipl. Physiker, Unternehmer, Geschäftsführer167 Franz Sommersperger Flugkapitän168 Dipl. Ing. Jørgen Sørensen Energieberater169 Joachim Späth Maschinenbautechniker, KFZ Meister, Landwirt170 Günter Stiehl Techniker171 Dipl. Ing. (BA) Norman Stoer Systemadministrator172 Dipl. Ing. Eberhard C. Stotko Präsident VDSt-Akademie173 Heinrich Stracke ehemals Landschaftsarchitekt174 Dr.jur. Gallus Strobel - Bürgermeister Triberg175 Dr. rer. nat. Günter Stromburg Physiker176 Dr.rer.nat Detlef Symietz177 Wolfgang Theophile178 Dr. med. Heinrich Thieler Arzt179 Dipl. Ing. Erhard Thilo Geschäftsführer a.D180 Dr. Ing. Christian Thoma181 Dr.rer.pol. Holger Thuss EIKE Präsident182 Siegfried Torbohm183 Dipl. Ing. Horst Trippe Entwicklung Automotive184 Ludger Viefhues185 Reiner Vogels Pfr. i.R186 Dipl. Ing. Walter Vollert Dipl.-Ing. Maschinenwesen187 Dipl. Ing Georg Völlink Energie- und Verfahrenstechnik188 Diplom Physiker Alvo von Alvensleben189 Dr. jur. Henning von Mangold Ass. MBA Kaufmann190 Betr.Wirt. grad. Jürgen Voß191 Michael Wagner Kafmann192 Raymond Walden Autor193 Michael Weber194 Dipl. Ing. Günter Weber Herausgeber Verlagsgruppe 'markt intern'195 Dr. rer.nat. Martin Wehlan Dipl. Chemiker, Patentanwalt196 Tubbesing Werner Verkaufsleiter197 Carl Paul Wieland Forschung und Entwicklung198 Dr. rer. nat. Otto-Henning Wilhelms Pharmakologe i.R.199 Dipl. Ing. Hans-Heinrich Willberg200 Ulf Wilmerstaedt Diplom-Lehrer (Physik / Mathematik)201 Alois Wübbeling Risikomanager Firmenfinanzen.202 Dr. rer.nat. Knut Wuntke Dipl.Chemiker203 Dipl. Ing. (FH) Gerd Zelck204 Ing. grad. Christian Ziekow205 Dr. med. Hans-Joachim Zielinski Arzt206 Dipl.-Kffr. Claudia Zirker Gegenwind Spessart207 Dr. jur. Matthias Zirker
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