Irrer Plan: Obama-Berater will Steuer auf »Verschwörungstheorien« – oder sie gleich verbieten
Gerhard Wisnewski
Gehören Sie auch zu den Leuten, die glauben, dass Präsident Kennedy und Martin Luther King von den Geheimdiensten ermordet wurden? Oder dass die bemannte Mondlandung niemals stattgefunden hat? Oder dass die »Klimakatastrophe« ein Schwindel ist? Dann ziehen Sie sich mal warm an. Denn ein Berater des ach-so-guten US-Präsidenten Barack Obama hat vorgeschlagen, solche Theorien zu verbieten, zu besteuern und/oder die Wahrheitssuchenden zu unterwandern und von ihrer Meinung abzubringen. Der Vorgang gibt all jenen Recht, die Obama von vorneherein für einen Albtraum gehalten haben.
Obama-Berater will Verschwörungstheorien verbieten? Toll. Dann hat endlich die Geschichte von Obama bzw. Osama und den 19 Räubern ein Ende, die am 11. September 2001 auszogen, die Weltmacht USA zu attackieren. Oder die Verschwörungstheorien über Saddam Husseins Massenvernichtungswaffen, die nie gefunden wurden. Oder die Theorien, dass der Iran demnächst eine Atombombe bauen kann. Doch man ahnt es schon: Diese Verschwörungstheorien sind natürlich nicht gemeint. Vielmehr sind jene Theorien im Visier von totalitären Politikern, die den obrigkeitlichen Blödsinn immer wieder als Verschwörungstheorie entlarven.
»Viele Millionen Menschen glauben an Verschwörungstheorien«, heißt es in dem Papier des offiziellen Verschwörungstheoretikers Cass R. Sunstein, dem jetzigen Chef von Obamas Office of Information und Regulatory Affairs. Sunstein ist Juraprofessor an der Harvard Law School, wo Barack Obama von 1988 bis 1991 studierte. Sein dubioses Papier verfasste er 2008, was ihn möglicherweise gleich als Regierungsberater empfahl. Aber halt – so beginnt ja schon wieder eine Verschwörungstheorie!
Und das wollen wir natürlich nicht. Denn Verschwörungstheoretiker glauben, so Sunstein, »dass mächtige Leute zusammengewirkt haben, um die Wahrheit über einige wichtige Machenschaften oder schreckliche Ereignisse zu unterdrücken«. Na, so was: Das ist natürlich kompletter Unsinn. Schließlich arbeiten die Mächtigen dieser Welt Tag für Tag ausschließlich für die Wahrheit, die Wahrheit und nochmals die Wahrheit. Nicht zu vergessen das Wohl der Menschheit. »Diejenigen, die an Verschwörungstheorien glauben, können ernste Risiken heraufbeschwören, einschließlich des Risikos der Gewalt.« Das ist allerdings wahr. Man denke nur an Gewalttäter wie den Verschwörungstheoretiker George W. Bush.
Zunächst einmal müsse man die Bedingungen erkennen, unter denen Verschwörungstheorien gedeihen, meinen Sunstein und sein Co-Autor Adrian Vermeule. Den beiden kann geholfen werden: »Verschwörungstheorien« blühen immer dann, wenn die offiziellen Verschwörungstheorien so miserabel sind, dass sie nun wirklich kein Mensch mehr glaubt und die Leute nach besseren Erklärungen suchen. Und weil den Verbreitern der offiziellen Verschwörungstheorien sämtliche Felle davon schwimmen, wollen sie unbequeme Meinungen gesetzlich unterdrücken oder anderweitig unterminieren. Die zweite Herausforderung bestehe darin, Wege zu finden, wie solche Verschwörungstheorien untergraben werden können, heißt es in dem Papier.
Wie wär’s damit: Einfach mal die Wahrheit sagen! Nicht doch. Das geht nämlich überhaupt nicht. Das US-Imperium würde an der Wahrheit glatt zerbrechen – insbesondere an der Wahrheit über den 11.9. Die Lügen der US-Geschichte sind konstitutiv, seien es nun die Lügen über den Untergang der Maine 1898, über Pearl Harbor 1941, den Kennedy-Mord 1963 oder eben über den 11.9.2001. Die Lügen und Inszenierungen sind fester Bestandteil und Rechtfertigung für die eigene Geschichte und das eigene Handeln. Daher müssen sie verteidigt werden, und da kennt die Fantasie keine Grenzen. »Wir können uns eine Reihe von möglichen Maßnahmen vorstellen«, schreiben die Autoren:
– Die Regierung könnte Verschwörungstheorien verbieten.
– Die Regierung könnte eine Art finanzielle oder andere Abgabe über die Verbreiter von Verschwörungstheorien verhängen.
Das Beste sei aber die »weltanschauliche Infiltration von extremistischen Gruppen«. Mit »extremistischen Gruppen« ist wiederum nicht die US-Regierung gemeint, sondern Leute, die sich über das Weltgeschehen so ihre eigenen Gedanken machen. Faustregel: Wer die Lügen der US-Regierung nicht glaubt, muss einfach ein Extremist sein. »Wir schlagen eine spezielle Taktik vor, um den harten Kern von extremistischen Gruppen aufzubrechen, die Verschwörungstheorien verbreiten«, fabulieren Sunstein und Vermeule. Dabei sollen Zweifel an der »Verschwörungstheorie« gesät und so deren »gewünschte« Aufspaltung erreicht werden. Regierungsagenten könnten sich in Chat-Räume und soziale Netzwerke begeben, um die Verschwörungstheorien »zu unterminieren«.
Damit war der Mann möglicherweise reif für eine große Karriere bei Präsident Obama.
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Dienstag, 9. Februar 2010
Montag, 25. Januar 2010
HAARP - Das Militär als Klimakiller
Von Wolfgang Effenberger
Am 7. Dezember – genau am 68. Jahrestag von Pearl Harbor – versammelten sich in Kopenhagen mehr als 15.000 Menschen zur Weltklimakonferenz. 192 Nationen schickten Beobachter, an die 120 Nationen ihre Regierungschefs und über 900 Nicht-Regierungsorganisationen ihre Vertreter. Darunter aber auch Lobbyisten einflussreicher Wirtschaftsnetze: The Business Roundtable, The Rockefeller Foundation, The US Chamber of Commerce, The International Chamber of Commerce, u.a.m. Im Zentrum des Marathon-Gipfels stand der Kampf gegen den angeblich allein schuldigen Klimakiller Kohlendioxid (CO2). Über das vom Militär entwickelte Klimaveränderungsmittel HAARP hingegen wurde offenbar nicht diskutiert.
Mit einem Paukenschlag verkündete die amerikanische Umweltbehörde "Environmental Protection Agency" (EPA) am ersten Tag des Kopenhagener Gipfels(1) : „Kohlendioxid ist gesundheitsgefährdend“ – aber ohne diesen Stoff gäbe es weder Tiere noch Pflanzen noch Menschen. Eilfertig verpflichteten sich die Staaten der EU ihre CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 um mindestens 20 Prozent unter das Niveau von 1990 zu drücken.(2) Wer die CO2-Bilanz zum Maß aller Dinge macht, kommt an keinem Lebensbereich vorbei. Mit der rhetorischen Frage „Brauchen wir ein weltweites CO2-Regime?“(3) stimmte Bild am Sonntag ihre Leser auf das kommende Szenario ein. In Zukunft müssen CO2-Zertifikate nicht nur weltweit gehandelt, sondern vor allem international überwacht werden. Die leichte Berechen- und Überwachbarkeit von CO2-Emissionen dürften zu diesem Dogma des Klimaschutzes beigetragen haben: das vom Menschen verursachte Kohlendioxid (anthropogene CO2) erwärme die Erde und bewirke einen gefährlichen Klimawandel. Dabei wurden auf der Klimakonferenz von Rio de Janeiro neben dem CO2 auch weitere wichtige, vom Menschen verursachte Treibhausgase genannt: Methan und die Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe (FCKW).(4) Für Jan Veizer, Paleogeologe und Professor der University of Ottawa, ist heute sogar der Wasserdampf als "Treibhausgas" für die stärkste Gefährdung in der Atmosphäre verantwortlich.(5) Könnte eine der wichtigsten Ursachen für den Klimawandel in der Aufzählung vergessen worden sein?
Kriege als schwerwiegendste Bedrohung
Der EU-Untersuchungsbericht (6) vom 14. Januar 1999 gibt darauf eine eindeutige Antwort. Unter dem Hinweis auf die Konferenzen der Vereinten Nationen in Kyoto (1997) und in Rio de Janeiro (1992) werden in diesem Bericht militärische Aktivitäten für eine weitreichende Umweltzerstörung verantwortlich gemacht. Danach sind Kriege die bei weitem schwerwiegendste Bedrohung für Umwelt und Atmosphäre. Als aktuelles Beispiel werden die zerstörerischen Folgen des Golfkriegs mit Hunderten von brennenden Ölquellen und Unmengen an giftigen Stoffen genannt. Das galt dann besonders auch für den folgenden Kosovokrieg – Einsatz von 10 Tonnen Uranmunition und brennende Raffinerien.
Emissionen verschiedener das Klima beeinträchtigender Gase, insbesondere Kohlendioxid, aber auch die Verbrennung fossiler Brennstoffe und die Freisetzung von FCKW mit der damit verbundenen Zerstörung der Ozonschicht, sind nach dem EU-Bericht vor allem auf das Militär zurückzuführen.(7) Besonders umweltschädigend sind in großen Höhen fliegende Flugzeuge und Raketen, sowohl in Form von Lärm- als auch von Treibstoffemissionen.(8) Alle Festbrennstoffraketen setzen große Mengen Salzsäure in den Abgasen frei, und bei jedem Flug mit einer Raumfähre werden etwa 75 t ozonzerstörendes Chlor freigesetzt. Manche Schäden wären möglicherweise irreparabel, so der Bericht. Trotzdem würde das Militär immer stärkere Waffen entwickeln, die weitreichende und zerstörerische Auswirkungen auf die Umwelt haben. Unmissverständlich wird festgestellt: Ein moderner Krieg bedeutet eine größere Umweltzerstörung als jede andere umweltschädigende Tätigkeit. Im Folgenden wird das Militär aufgefordert, alle notwendigen Schritte zur Sanierung und Dekontaminierung der verseuchten Gebiete zu unternehmen und alle Aktivitäten einzustellen, die zu Umwelt- und Gesundheitsschäden beitragen.
Massenvernichtungsmittel HAARP
Dieser mutige EU-Bericht geht noch weiter und zeigt schonungslos die das Weltklima bedrohenden Gefahren der neuen Generation moderner elektromagnetischer Waffen auf. Demnach hat das US-Militär unter dem Namen HAARP (High Frequency Active Auroral Research Project) moderne Techniken entwickelt, mit denen Wettermuster selektiv verändert werden können. Die Technologie, die unter dem "High-Frequency Active Auroral Research Program" (HAARP) perfektioniert wird, ist ein Nebenprodukt des Krieges der Sterne (Strategic Defense Initiative – Star Wars).
Vom militärischen Standpunkt aus handelt es sich bei HAARP um ein Massenvernichtungsmittel, das von der äußeren Atmosphäre her eingesetzt wird und in der Lage ist, landwirtschaftliche und ökologische Systeme in der ganzen Welt zu destabilisieren. Deshalb wird diese klimabeeinträchtigende Waffe HAARP wegen der rechtlichen, ökologischen, klimatischen und ethischen Auswirkungen als äußert bedenklich eingestuft.
Zur Anhörung über HAARP hatte das EU-Parlament am 5. Februar 1998 Vertreter der NATO und der USA geladen. Der Ausschuss bedauerte es, daß die USA sich wiederholt weigerten, einen Vertreter zu entsenden. So erhielt die EU zum vorgelegten Material von den USA auch keine Stellungnahme.(9)
HAARP wurde im Jahre 1992 als Teil einer angloamerikanischen Partnerschaft zwischen der "Raytheon Corporation", welche die HAARP-Patente besitzt, der US-Luftwaffe, der US-Marine und der "Defense Advanced Research Projects Agency" (DARPA) und der "British Aerospace Systems" (BAES) gebaut. Betrieben wird das Militär-Programm für hochfrequente Strahlenforschung gemeinsam von der US-Luftwaffe (Air Force Research Laboratory), der US-Marine (Office of Naval Research) und dem Geophysikalischen Institut der Universität Alaska, Fairbanks.(10) Bei HAARP handelt es sich um ein netzartiges System äußerst starker Antennen,(11) die in der Lage sind, Teile der Ionosphäre (die oberste Schicht der Atmosphäre) (12) mit starken Radiowellen zu erwärmen. Nach ihrer eigenen Webseite www.haarp.alaska.edu werden mit HAARP kleine, örtlich begrenzte Veränderungen in der Temperatur der Ionosphäre durchgeführt, um damit die physikalischen Reaktionen untersuchen zu können.
Waffe der globalen Kriegführung
Doch der EU-Bericht offenbart Ungeheures: die geheime Manipulation von Wettermustern, Kommunikationssystemen und Elektrizitätsanlagen als Waffe der globalen Kriegführung. Dadurch werden die USA in die Lage versetzt, ganze Regionen ins Chaos zu stürzen. Weiter können die Wirtschaft destabilisiert, Ökosysteme und die Landwirtschaft zerstört werden. Als Menetekel stehen dann Chaos an den Finanz- und Warenbörsen sowie eine größere Abhängigkeit von Lebensmittellieferungen und Getreideimporten aus den USA und anderen westlichen Ländern an der Wand. Deshalb ist für den kanadischen Friedensstreiter und Herausgeber von www.globalresearch.ca, Michel Chossudovsky HAARP „ein Massenvernichtungsmittel, das die landwirtschaftlichen und ökologischen Systeme weltweit zerstören kann.“(13)
Nach dem EU-Bericht kann durch HAARP ein fest umrissenes Gebiet millionenfach stärker mit Energie aufgeladen werden als mit irgendeiner anderen herkömmlichen Energiequelle. Diese Energie läßt sich auch auf bewegliche Ziele ausrichten. So können Ausrüstungen in Raumschiffen und Raketen zerstört werden. Durch Eingriffe in die Ionosphäre kann die globale Kommunikation gestört werden, gleichzeitig bleiben aber die Kommunikationsverbindungen des Anwenders erhalten. Störungen in elektrischen Netzwerken, sowie von Öl- und Gas-Pipelines gehören zu den Folgen ebenso wie negative Wirkungen auf globale Wetterverhältnisse und die geistige Gesundheit der Bevölkerung ganzer Regionen. Eine weitere Nutzungsmöglichkeit des Systems ist eine Röntgenaufnahme der Erde bis in eine Tiefe von mehreren Kilometern (erddurchdringende Tomographie), um Öl- und Gasfelder aufzuspüren, aber auch unterirdisch stationierte Militäranlagen. Auch kann nun das Radar über den Horizont blicken und dadurch Objekte jenseits des Horizonts erfassen.
Teil des "Kriegs der Sterne"
Seit den 50er Jahren führen die USA Atomexplosionen im Van-Allen-Gürtel durch (14), um zu erforschen, welche Auswirkungen der entstehende elektromagnetische Impuls in so großer Höhe auf Funkverbindungen und die Wirkungsweise von Radaranlagen hat.
Diese Explosionen erzeugten neue Magnetstrahlengürtel, die fast um die gesamte Erde liefen. Die Elektronen bewegten sich auf magnetischen Feldlinien und erzeugten ein künstliches Nordlicht über dem Nordpol. Durch diese militärischen Versuche entsteht die Gefahr, daß der Van-Allen-Gürtel für lange Zeit schwerwiegend gestört wird. Das Magnetfeld der Erde kann sich über großen Gebieten ausweiten und Funkverbindungen unmöglich machen. Es könnte Hunderte von Jahren dauern, bis der Van Allen-Gürtel wieder zu seinem normalen Zustand zurückfindet. HAARP kann Veränderungen der klimatischen Bedingungen bewirken und das gesamte Ökosystem beeinträchtigen, insbesondere in der empfindlichen Antarktis. Eine weitere schwerwiegende Folge von HAARP sind die Löcher in der Ionosphäre, die durch die nach oben gerichteten starken Wellen entstehen.
„HAARP ist der Öffentlichkeit fast nicht bekannt“, so der EU-Bericht, und fordert, „daß die Bevölkerung davon Kenntnis erhält“.(15) Nach zehn Jahren sind die Kenntnisse in der Bevölkerung jedoch nicht einmal marginal. Die wenigen Informierten werden als "esoterische Spinner" oder "Verschwörungstheoretiker" abgetan.
HAARP steht in Verbindung mit 50 Jahren intensiver Weltraumforschung für eindeutig militärische Zwecke, beispielsweise als Teil des "Kriegs der Sterne", um die obere Atmosphäre und die Kommunikation zu kontrollieren. Der EU-Bericht sieht die Forschungsarbeiten als schwerwiegend umweltschädigend an, wobei die Auswirkungen auf das Leben der Menschen unübersehbar scheinen. Auch wird die Geheimhaltung in der militärischen Forschung angeprangert und das Recht auf Öffentlichkeit und demokratische Kontrolle militärischer Forschungsprojekte gefordert.
Auch eine Reihe internationaler Übereinkommen(16) lassen HAARP äußerst zweifelhaft erscheinen. Der Antarktis-Vertrag schreibt vor, daß die Antarktis nur für friedliche Ziele genutzt werden darf.(17) Dies würde bedeuten, daß HAARP eine Verletzung des Völkerrechts darstellt. Abschießend fordert der EU-Bericht weitere internationale Vereinbarungen, um die Umwelt im Krieg vor unnötiger Zerstörung zu schützen.
Gezielte Wetterbeeinflussung
Doch seit mehr als einem halben Jahrhundert arbeiten die US-Militärs an Technischen Mittel zur Einflussnahme auf die Umwelt. Zu Beginn des Kalten Krieges nahm der US-Mathematiker John von Neumann im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums seine Forschungen zur Wetterveränderung auf. Bereits damals sah er Möglichkeiten der klimatischen Kriegführung voraus, die viele von uns sich auch heute nicht vorstellen können oder wollen. Inzwischen geben die USA zu, dass sie während des Vietnam-Krieges über fünf Jahre 12 Millionen englische Pfund für das "Wolkensäen" im Rahmen des Projektes "Popeye" ausgegeben haben. Mit den schweren Niederschlägen sollte die Monsumzeit verlängert werden, um die Ernten des Gegners zu vernichten und die Versorgung des Feindes entlang des Ho-Chi-Minh-Pfad zu unterbrechen.(18)
Von den Folgen aufgeschreckt verabschiedete im Jahre 1977 die UNO-Generalversammlung eine internationale Konvention.(19) Darin wird der militärische und aggressive Einsatz von Technologien zur Manipulation der Umwelt mit weitreichenden, lang anhaltenden und negativen Wirkungen verboten. „Technologien zur Manipulation der Umwelt" wurden als Technik definiert, „die der vorsätzlichen Veränderung natürlicher Prozesse dient, d.h. der Veränderung der Dynamik, Zusammensetzung oder Struktur der Erde, einschließlich ihrer Biota (Lebewesen), Lithosphäre, Hydrosphäre und Atmosphäre sowie des nahen Weltraums.“(20)
Neben HAARP dürfte es noch weitere Forschungen zur Wetterbeeinflussung geben, wie eine Studie der US-Air-Force für das Jahr 2025 vermuten lässt. Dem "Document AF 2025 Final Report" der US-Luftwaffe zufolge bietet die Manipulation des Wetters eine breite Palette von Möglichkeiten, den Gegner auf der Erde und im Weltraum zu besiegen. Zu den Möglichkeiten zählen u.a. die Auslösung von Überschwemmungen, Wirbelstürmen, Dürren und Erdbeben: „Die Manipulation des Wetters wird zu einem Teil der nationalen und internationalen Sicherheit und kann auch einseitig durchgeführt werden…, man kann sie defensiv und offensiv einsetzen, auch als Abschreckung. Die Möglichkeit der Erzeugung von Niederschlägen, Nebel und Stürmen auf der Erde und die Veränderung des Weltraumwetters … sowie die Herstellung künstlichen Wetters sind Teil eines integrierten Systems.“.(21)
Obwohl die absichtliche Manipulation von natürlichen Prozessen auf der Erde und im Weltraum von der UN seit 1977 verboten sind, gehört der "Umweltkrieg" mit der absichtlichen Manipulation der natürlichen Ökologie, wie Klima und Wetter, der Erdsysteme wie Ionossphäre, Magnetosphäre und der tektonischen Gegebenheiten zum Kalkül der Militärs. Sogar das Auslösen von seismischen Ereignissen (Erdbeben), ist im Repertoire der strategischen Kriegsplaner. Da hier die Grenze zu Science-Fiktion fließend erscheint, lässt es sich leicht als wilde Komplott-Theorie abtun.
Die Herren des Weltklimas
Für Michel Chossudovsky sind die klimatischen oder Umweltmanipulationen Teil einer militärischen Tagesordnung. Obwohl durch offizielle Regierungsdokumente und das US-Militär belegt, wird für ihn diese Umweltmanipulation aus der Klimadebatte unverständlicherweise herausgehalten. Verständlicherweise schweigen sich die militärischen Analytiker über dieses Thema aus. Die Meteorologen beschäftigen sich nur mit ihrem eigenen Wissenschaftsgebiet, während die Umweltschützer gebannt auf die Treibhausgase und auf die Erderwärmung starren. Es zählen nur das Kyoto-Protokoll und die Berichte der Herren des Weltklimas.(22)
Gemeint ist damit das "Intergovermental Paneel on Climate Change" (IPCC) – zu Deutsch der zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaveränderungen mit Sitz in Genf.(23) Dieser "Weltklimarat" wurde von der UN aus politischen Erwägungen ins Leben gerufen und besitzt inzwischen das Meinungsmonopol beim Klimawandel. Wenn der IPCC-Vorsitzende Rajendra Pachauri spricht, schockt er mit der nahenden Apokalypse.
Offiziell soll der Weltklimarat im Hinblick auf die Klimaveränderung relevante wissenschaftliche, technische und sozioökonomische Informationen auswerten. Der UN-Auftrag bezieht sogar Umweltkriegführung ("Geo-Engineering") mit ein. Doch für igel Calder, Ex-Herausgeber der Zeitschrift "New Science", ist die wirkliche politische Absicht, „zu beweisen, dass “der Mensch“ am Klimawandel schuld ist.”(24) Die Ergebnisse der Klimaberichte scheinen also vorprogrammiert zu sein. So überrascht es auch nicht, dass auf den Tausenden von Seiten der IPCC-Berichte, die auf dem Fachwissen und den Beiträgen von über 2.000 handverlesenen Wissenschaftlern, Politikern und Umweltfachleuten beruhen, "Climate Warfare" nicht ein einziges Mal behandelt wird. Obwohl diese Art der Kriegführung eine Bedrohung für die gesamte Menschheit darstellt, wird sie auch in dem Bericht des IPCC, für den es 2007 den Friedensnobelpreis erhalten hatte, völlig ignoriert.
Ohne sich mit der militärischen Komponente des Klimakrieges zu beschäftigen, werden mantrahaft die Folgen beschrieben, wenn die Kohlendioxidemissionen auf dem heutigen Niveau verbleiben: die Temperatur auf der Erde würde um 1,5 bis 4,5 Grad zunehmen und der Meeresspiegel bis zum Jahr 2100 um 50 cm steigen. Dagegen werden in der Diskussion um den Klimawandel die Schäden, die durch das Militär angerichtet werden, in allen Betrachtungen negiert. Es wird daher Zeit für eine Bestandsaufnahme. Unabhängig von der Klimadiskussion scheint in der westlichen Überfluss-Gesellschaft eine ethische Reflexion über den unersättlichen Verbrauch von Ressourcen angebracht. Die Verantwortung für unseren blauen Planeten und das Wohl aller ist nicht teilbar! (PK)
Anmerkungen
(1) The 15th Conference of the Parties to the UN Framework Convention on Climate Change (UNFCCC).
(2) Wenn andere Staaten mitziehen, versprechen die Europäer sogar ein Minus von 30 Prozent.
(3) bams vom 13. Dezember 2009, S. 6
(4) AGENDA 21: Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung Rio de Janeiro, im Juni 1992
(5) Veizer, Jan: Klima, Wasser, Kohlendioxyd und die Sonne, Vortrag in Berlin am 16. Juni 2009
(6) Olsson, Karl Erik: EU BERICHT vom 14. Januar 1999 über Umwelt, Sicherheit und Außenpolitik, aufgerufen unter http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+REPORT+A4-1999-0005+0+DOC+XML+V0//DE
(7) Verteidigung und Umwelt, FM-Sektorbericht 1995, S. 8
(8) Nach Angaben des schwedischen Militärs wurden in einem Jahr 866 199 t Kohlendioxid freigesetzt, ibid S. 60
(9) Dieser Abschnitt stützt sich auf die Ausführungen der Anhörung.
(10) Auch in Norwegen laufen ähnliche Untersuchungen, ebenfalls in der Antarktis und auch in der früheren Sowjetunion. Sachverständiger bei der Anhörung war Dr. Nick Begich.
(11) Die Installation von 180 Hochleistungssendern übertrug BAES ihrer US-Tochter BAE System, Inc. Nach einem Bericht in der Defense News vom Juli 2007 wurde das Projekt von der BAES-Abteilung für Elektronische Kriegführung übernommen, übernommen aus http://globalresearch.ca/articles/haarpecologist.pdf
(12) In der Ionosphäre befinden sich große schützende Magnetfelder, Van Allen-Gürtel genannt. Sie fangen geladene Teilchen auf (Protonen, Elektronen und Alphapartikel).
(13) Chossudovsky, Michel: Weather Warfare: Beware the US military’s experiments with climatic warfare, The Ecologist, December 2007
(14) Der Van-Allen-Strahlungsgürtel befindet sich in eine Höhe von 700 bis 25.000 Kilometern und ist ein Torus energiereicher geladener Teilchen, welche überwiegend vom Sonnenwind und der kosmischen Strahlung stammen. Eingefangen werden sie durch das magnetische Feld der Erde. 1958 ließ die Marine der USA drei Bomben mit spaltbarem Material in einer Höhe von 480 km über dem Südatlantik explodieren. Das Projekt wurde vom Verteidigungsministerium und der Atomenergiekommission der USA unter dem Codenamen Projekt Argus durchgeführt. Quelle: Dr. Rosalie Bertell.
(15) Olsson, Karl Erik: EU BERICHT vom 14. Januar 1999 über Umwelt, Sicherheit und Außenpolitik, aufgerufen unter http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+REPORT+A4-1999-0005+0+DOC+XML+V0//DE
(16) Übereinkommen über das Verbot der militärischen oder sonstigen feindseligen Nutzung umweltverändernder Techniken, der Antarktis-Vertrag, der Vertrag über die Grundsätze zur Regelung der Tätigkeiten von Staaten bei der Erforschung und Nutzung des Weltraums einschließlich des Mondes und anderer Himmelskörper sowie das UN-Seerechtsübereinkommen.
(17) Artikel 1 Antarktis-Vertrag
(18) Weather War? Daily Express. July 16, 2007
(19) Convention on the Prohibition af Military or Any Other Hostile Use of Environmental Modification Techniques. United Nations Genevas 18 May 1977
(20) ebenda
(21) Weather as a Force Multiplier: Owning the Weather in 2025. Presented To Air Force 2025 by Col.Tamzy J. House, Lt Col James B. Near, Jr. LTC William B. Shields (USA), Maj Ronald J. CelentanoMaj David M. Husband, Maj Ann E. Mercer, Maj James E. PughAugust 1996
(22) Chossudovsky, Michel: Environmental Modification Techniques (ENMOD) and Climate Change,. Global Research December 5 2009; also see D. Dupre,A gory truth about Climate change and mind control, Examiner, December 6, 2009 Convention on the Prohibition af Military or Any Other Hostile Use of Environmental Modification Techniques. United Nations Genevas 18 May 1977.
(23) Das IPCC wurde 1988 vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (Unep) und der World Meteorological Organization (WMO) gegründet, die ebenfalls zur Uno gehört.
(24) Zitiert im Video-Interview von Erste.de: Denkverbote für Klimaforscher Der Weltklimarat und seine unbequemen Kritiker (21.05.2007) aufgerufen unter http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/bayerisches-fernsehen-report-kontrovers-ID1260455433301.xml am 17. Dezember 2009
Online-Flyer Nr. 230 vom 30.12.2009
Am 7. Dezember – genau am 68. Jahrestag von Pearl Harbor – versammelten sich in Kopenhagen mehr als 15.000 Menschen zur Weltklimakonferenz. 192 Nationen schickten Beobachter, an die 120 Nationen ihre Regierungschefs und über 900 Nicht-Regierungsorganisationen ihre Vertreter. Darunter aber auch Lobbyisten einflussreicher Wirtschaftsnetze: The Business Roundtable, The Rockefeller Foundation, The US Chamber of Commerce, The International Chamber of Commerce, u.a.m. Im Zentrum des Marathon-Gipfels stand der Kampf gegen den angeblich allein schuldigen Klimakiller Kohlendioxid (CO2). Über das vom Militär entwickelte Klimaveränderungsmittel HAARP hingegen wurde offenbar nicht diskutiert.
Mit einem Paukenschlag verkündete die amerikanische Umweltbehörde "Environmental Protection Agency" (EPA) am ersten Tag des Kopenhagener Gipfels(1) : „Kohlendioxid ist gesundheitsgefährdend“ – aber ohne diesen Stoff gäbe es weder Tiere noch Pflanzen noch Menschen. Eilfertig verpflichteten sich die Staaten der EU ihre CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 um mindestens 20 Prozent unter das Niveau von 1990 zu drücken.(2) Wer die CO2-Bilanz zum Maß aller Dinge macht, kommt an keinem Lebensbereich vorbei. Mit der rhetorischen Frage „Brauchen wir ein weltweites CO2-Regime?“(3) stimmte Bild am Sonntag ihre Leser auf das kommende Szenario ein. In Zukunft müssen CO2-Zertifikate nicht nur weltweit gehandelt, sondern vor allem international überwacht werden. Die leichte Berechen- und Überwachbarkeit von CO2-Emissionen dürften zu diesem Dogma des Klimaschutzes beigetragen haben: das vom Menschen verursachte Kohlendioxid (anthropogene CO2) erwärme die Erde und bewirke einen gefährlichen Klimawandel. Dabei wurden auf der Klimakonferenz von Rio de Janeiro neben dem CO2 auch weitere wichtige, vom Menschen verursachte Treibhausgase genannt: Methan und die Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe (FCKW).(4) Für Jan Veizer, Paleogeologe und Professor der University of Ottawa, ist heute sogar der Wasserdampf als "Treibhausgas" für die stärkste Gefährdung in der Atmosphäre verantwortlich.(5) Könnte eine der wichtigsten Ursachen für den Klimawandel in der Aufzählung vergessen worden sein?
Kriege als schwerwiegendste Bedrohung
Der EU-Untersuchungsbericht (6) vom 14. Januar 1999 gibt darauf eine eindeutige Antwort. Unter dem Hinweis auf die Konferenzen der Vereinten Nationen in Kyoto (1997) und in Rio de Janeiro (1992) werden in diesem Bericht militärische Aktivitäten für eine weitreichende Umweltzerstörung verantwortlich gemacht. Danach sind Kriege die bei weitem schwerwiegendste Bedrohung für Umwelt und Atmosphäre. Als aktuelles Beispiel werden die zerstörerischen Folgen des Golfkriegs mit Hunderten von brennenden Ölquellen und Unmengen an giftigen Stoffen genannt. Das galt dann besonders auch für den folgenden Kosovokrieg – Einsatz von 10 Tonnen Uranmunition und brennende Raffinerien.
Emissionen verschiedener das Klima beeinträchtigender Gase, insbesondere Kohlendioxid, aber auch die Verbrennung fossiler Brennstoffe und die Freisetzung von FCKW mit der damit verbundenen Zerstörung der Ozonschicht, sind nach dem EU-Bericht vor allem auf das Militär zurückzuführen.(7) Besonders umweltschädigend sind in großen Höhen fliegende Flugzeuge und Raketen, sowohl in Form von Lärm- als auch von Treibstoffemissionen.(8) Alle Festbrennstoffraketen setzen große Mengen Salzsäure in den Abgasen frei, und bei jedem Flug mit einer Raumfähre werden etwa 75 t ozonzerstörendes Chlor freigesetzt. Manche Schäden wären möglicherweise irreparabel, so der Bericht. Trotzdem würde das Militär immer stärkere Waffen entwickeln, die weitreichende und zerstörerische Auswirkungen auf die Umwelt haben. Unmissverständlich wird festgestellt: Ein moderner Krieg bedeutet eine größere Umweltzerstörung als jede andere umweltschädigende Tätigkeit. Im Folgenden wird das Militär aufgefordert, alle notwendigen Schritte zur Sanierung und Dekontaminierung der verseuchten Gebiete zu unternehmen und alle Aktivitäten einzustellen, die zu Umwelt- und Gesundheitsschäden beitragen.
Massenvernichtungsmittel HAARP
Dieser mutige EU-Bericht geht noch weiter und zeigt schonungslos die das Weltklima bedrohenden Gefahren der neuen Generation moderner elektromagnetischer Waffen auf. Demnach hat das US-Militär unter dem Namen HAARP (High Frequency Active Auroral Research Project) moderne Techniken entwickelt, mit denen Wettermuster selektiv verändert werden können. Die Technologie, die unter dem "High-Frequency Active Auroral Research Program" (HAARP) perfektioniert wird, ist ein Nebenprodukt des Krieges der Sterne (Strategic Defense Initiative – Star Wars).
Vom militärischen Standpunkt aus handelt es sich bei HAARP um ein Massenvernichtungsmittel, das von der äußeren Atmosphäre her eingesetzt wird und in der Lage ist, landwirtschaftliche und ökologische Systeme in der ganzen Welt zu destabilisieren. Deshalb wird diese klimabeeinträchtigende Waffe HAARP wegen der rechtlichen, ökologischen, klimatischen und ethischen Auswirkungen als äußert bedenklich eingestuft.
Zur Anhörung über HAARP hatte das EU-Parlament am 5. Februar 1998 Vertreter der NATO und der USA geladen. Der Ausschuss bedauerte es, daß die USA sich wiederholt weigerten, einen Vertreter zu entsenden. So erhielt die EU zum vorgelegten Material von den USA auch keine Stellungnahme.(9)
HAARP wurde im Jahre 1992 als Teil einer angloamerikanischen Partnerschaft zwischen der "Raytheon Corporation", welche die HAARP-Patente besitzt, der US-Luftwaffe, der US-Marine und der "Defense Advanced Research Projects Agency" (DARPA) und der "British Aerospace Systems" (BAES) gebaut. Betrieben wird das Militär-Programm für hochfrequente Strahlenforschung gemeinsam von der US-Luftwaffe (Air Force Research Laboratory), der US-Marine (Office of Naval Research) und dem Geophysikalischen Institut der Universität Alaska, Fairbanks.(10) Bei HAARP handelt es sich um ein netzartiges System äußerst starker Antennen,(11) die in der Lage sind, Teile der Ionosphäre (die oberste Schicht der Atmosphäre) (12) mit starken Radiowellen zu erwärmen. Nach ihrer eigenen Webseite www.haarp.alaska.edu werden mit HAARP kleine, örtlich begrenzte Veränderungen in der Temperatur der Ionosphäre durchgeführt, um damit die physikalischen Reaktionen untersuchen zu können.
Waffe der globalen Kriegführung
Doch der EU-Bericht offenbart Ungeheures: die geheime Manipulation von Wettermustern, Kommunikationssystemen und Elektrizitätsanlagen als Waffe der globalen Kriegführung. Dadurch werden die USA in die Lage versetzt, ganze Regionen ins Chaos zu stürzen. Weiter können die Wirtschaft destabilisiert, Ökosysteme und die Landwirtschaft zerstört werden. Als Menetekel stehen dann Chaos an den Finanz- und Warenbörsen sowie eine größere Abhängigkeit von Lebensmittellieferungen und Getreideimporten aus den USA und anderen westlichen Ländern an der Wand. Deshalb ist für den kanadischen Friedensstreiter und Herausgeber von www.globalresearch.ca, Michel Chossudovsky HAARP „ein Massenvernichtungsmittel, das die landwirtschaftlichen und ökologischen Systeme weltweit zerstören kann.“(13)
Nach dem EU-Bericht kann durch HAARP ein fest umrissenes Gebiet millionenfach stärker mit Energie aufgeladen werden als mit irgendeiner anderen herkömmlichen Energiequelle. Diese Energie läßt sich auch auf bewegliche Ziele ausrichten. So können Ausrüstungen in Raumschiffen und Raketen zerstört werden. Durch Eingriffe in die Ionosphäre kann die globale Kommunikation gestört werden, gleichzeitig bleiben aber die Kommunikationsverbindungen des Anwenders erhalten. Störungen in elektrischen Netzwerken, sowie von Öl- und Gas-Pipelines gehören zu den Folgen ebenso wie negative Wirkungen auf globale Wetterverhältnisse und die geistige Gesundheit der Bevölkerung ganzer Regionen. Eine weitere Nutzungsmöglichkeit des Systems ist eine Röntgenaufnahme der Erde bis in eine Tiefe von mehreren Kilometern (erddurchdringende Tomographie), um Öl- und Gasfelder aufzuspüren, aber auch unterirdisch stationierte Militäranlagen. Auch kann nun das Radar über den Horizont blicken und dadurch Objekte jenseits des Horizonts erfassen.
Teil des "Kriegs der Sterne"
Seit den 50er Jahren führen die USA Atomexplosionen im Van-Allen-Gürtel durch (14), um zu erforschen, welche Auswirkungen der entstehende elektromagnetische Impuls in so großer Höhe auf Funkverbindungen und die Wirkungsweise von Radaranlagen hat.
Diese Explosionen erzeugten neue Magnetstrahlengürtel, die fast um die gesamte Erde liefen. Die Elektronen bewegten sich auf magnetischen Feldlinien und erzeugten ein künstliches Nordlicht über dem Nordpol. Durch diese militärischen Versuche entsteht die Gefahr, daß der Van-Allen-Gürtel für lange Zeit schwerwiegend gestört wird. Das Magnetfeld der Erde kann sich über großen Gebieten ausweiten und Funkverbindungen unmöglich machen. Es könnte Hunderte von Jahren dauern, bis der Van Allen-Gürtel wieder zu seinem normalen Zustand zurückfindet. HAARP kann Veränderungen der klimatischen Bedingungen bewirken und das gesamte Ökosystem beeinträchtigen, insbesondere in der empfindlichen Antarktis. Eine weitere schwerwiegende Folge von HAARP sind die Löcher in der Ionosphäre, die durch die nach oben gerichteten starken Wellen entstehen.
„HAARP ist der Öffentlichkeit fast nicht bekannt“, so der EU-Bericht, und fordert, „daß die Bevölkerung davon Kenntnis erhält“.(15) Nach zehn Jahren sind die Kenntnisse in der Bevölkerung jedoch nicht einmal marginal. Die wenigen Informierten werden als "esoterische Spinner" oder "Verschwörungstheoretiker" abgetan.
HAARP steht in Verbindung mit 50 Jahren intensiver Weltraumforschung für eindeutig militärische Zwecke, beispielsweise als Teil des "Kriegs der Sterne", um die obere Atmosphäre und die Kommunikation zu kontrollieren. Der EU-Bericht sieht die Forschungsarbeiten als schwerwiegend umweltschädigend an, wobei die Auswirkungen auf das Leben der Menschen unübersehbar scheinen. Auch wird die Geheimhaltung in der militärischen Forschung angeprangert und das Recht auf Öffentlichkeit und demokratische Kontrolle militärischer Forschungsprojekte gefordert.
Auch eine Reihe internationaler Übereinkommen(16) lassen HAARP äußerst zweifelhaft erscheinen. Der Antarktis-Vertrag schreibt vor, daß die Antarktis nur für friedliche Ziele genutzt werden darf.(17) Dies würde bedeuten, daß HAARP eine Verletzung des Völkerrechts darstellt. Abschießend fordert der EU-Bericht weitere internationale Vereinbarungen, um die Umwelt im Krieg vor unnötiger Zerstörung zu schützen.
Gezielte Wetterbeeinflussung
Doch seit mehr als einem halben Jahrhundert arbeiten die US-Militärs an Technischen Mittel zur Einflussnahme auf die Umwelt. Zu Beginn des Kalten Krieges nahm der US-Mathematiker John von Neumann im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums seine Forschungen zur Wetterveränderung auf. Bereits damals sah er Möglichkeiten der klimatischen Kriegführung voraus, die viele von uns sich auch heute nicht vorstellen können oder wollen. Inzwischen geben die USA zu, dass sie während des Vietnam-Krieges über fünf Jahre 12 Millionen englische Pfund für das "Wolkensäen" im Rahmen des Projektes "Popeye" ausgegeben haben. Mit den schweren Niederschlägen sollte die Monsumzeit verlängert werden, um die Ernten des Gegners zu vernichten und die Versorgung des Feindes entlang des Ho-Chi-Minh-Pfad zu unterbrechen.(18)
Von den Folgen aufgeschreckt verabschiedete im Jahre 1977 die UNO-Generalversammlung eine internationale Konvention.(19) Darin wird der militärische und aggressive Einsatz von Technologien zur Manipulation der Umwelt mit weitreichenden, lang anhaltenden und negativen Wirkungen verboten. „Technologien zur Manipulation der Umwelt" wurden als Technik definiert, „die der vorsätzlichen Veränderung natürlicher Prozesse dient, d.h. der Veränderung der Dynamik, Zusammensetzung oder Struktur der Erde, einschließlich ihrer Biota (Lebewesen), Lithosphäre, Hydrosphäre und Atmosphäre sowie des nahen Weltraums.“(20)
Neben HAARP dürfte es noch weitere Forschungen zur Wetterbeeinflussung geben, wie eine Studie der US-Air-Force für das Jahr 2025 vermuten lässt. Dem "Document AF 2025 Final Report" der US-Luftwaffe zufolge bietet die Manipulation des Wetters eine breite Palette von Möglichkeiten, den Gegner auf der Erde und im Weltraum zu besiegen. Zu den Möglichkeiten zählen u.a. die Auslösung von Überschwemmungen, Wirbelstürmen, Dürren und Erdbeben: „Die Manipulation des Wetters wird zu einem Teil der nationalen und internationalen Sicherheit und kann auch einseitig durchgeführt werden…, man kann sie defensiv und offensiv einsetzen, auch als Abschreckung. Die Möglichkeit der Erzeugung von Niederschlägen, Nebel und Stürmen auf der Erde und die Veränderung des Weltraumwetters … sowie die Herstellung künstlichen Wetters sind Teil eines integrierten Systems.“.(21)
Obwohl die absichtliche Manipulation von natürlichen Prozessen auf der Erde und im Weltraum von der UN seit 1977 verboten sind, gehört der "Umweltkrieg" mit der absichtlichen Manipulation der natürlichen Ökologie, wie Klima und Wetter, der Erdsysteme wie Ionossphäre, Magnetosphäre und der tektonischen Gegebenheiten zum Kalkül der Militärs. Sogar das Auslösen von seismischen Ereignissen (Erdbeben), ist im Repertoire der strategischen Kriegsplaner. Da hier die Grenze zu Science-Fiktion fließend erscheint, lässt es sich leicht als wilde Komplott-Theorie abtun.
Die Herren des Weltklimas
Für Michel Chossudovsky sind die klimatischen oder Umweltmanipulationen Teil einer militärischen Tagesordnung. Obwohl durch offizielle Regierungsdokumente und das US-Militär belegt, wird für ihn diese Umweltmanipulation aus der Klimadebatte unverständlicherweise herausgehalten. Verständlicherweise schweigen sich die militärischen Analytiker über dieses Thema aus. Die Meteorologen beschäftigen sich nur mit ihrem eigenen Wissenschaftsgebiet, während die Umweltschützer gebannt auf die Treibhausgase und auf die Erderwärmung starren. Es zählen nur das Kyoto-Protokoll und die Berichte der Herren des Weltklimas.(22)
Gemeint ist damit das "Intergovermental Paneel on Climate Change" (IPCC) – zu Deutsch der zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaveränderungen mit Sitz in Genf.(23) Dieser "Weltklimarat" wurde von der UN aus politischen Erwägungen ins Leben gerufen und besitzt inzwischen das Meinungsmonopol beim Klimawandel. Wenn der IPCC-Vorsitzende Rajendra Pachauri spricht, schockt er mit der nahenden Apokalypse.
Offiziell soll der Weltklimarat im Hinblick auf die Klimaveränderung relevante wissenschaftliche, technische und sozioökonomische Informationen auswerten. Der UN-Auftrag bezieht sogar Umweltkriegführung ("Geo-Engineering") mit ein. Doch für igel Calder, Ex-Herausgeber der Zeitschrift "New Science", ist die wirkliche politische Absicht, „zu beweisen, dass “der Mensch“ am Klimawandel schuld ist.”(24) Die Ergebnisse der Klimaberichte scheinen also vorprogrammiert zu sein. So überrascht es auch nicht, dass auf den Tausenden von Seiten der IPCC-Berichte, die auf dem Fachwissen und den Beiträgen von über 2.000 handverlesenen Wissenschaftlern, Politikern und Umweltfachleuten beruhen, "Climate Warfare" nicht ein einziges Mal behandelt wird. Obwohl diese Art der Kriegführung eine Bedrohung für die gesamte Menschheit darstellt, wird sie auch in dem Bericht des IPCC, für den es 2007 den Friedensnobelpreis erhalten hatte, völlig ignoriert.
Ohne sich mit der militärischen Komponente des Klimakrieges zu beschäftigen, werden mantrahaft die Folgen beschrieben, wenn die Kohlendioxidemissionen auf dem heutigen Niveau verbleiben: die Temperatur auf der Erde würde um 1,5 bis 4,5 Grad zunehmen und der Meeresspiegel bis zum Jahr 2100 um 50 cm steigen. Dagegen werden in der Diskussion um den Klimawandel die Schäden, die durch das Militär angerichtet werden, in allen Betrachtungen negiert. Es wird daher Zeit für eine Bestandsaufnahme. Unabhängig von der Klimadiskussion scheint in der westlichen Überfluss-Gesellschaft eine ethische Reflexion über den unersättlichen Verbrauch von Ressourcen angebracht. Die Verantwortung für unseren blauen Planeten und das Wohl aller ist nicht teilbar! (PK)
Anmerkungen
(1) The 15th Conference of the Parties to the UN Framework Convention on Climate Change (UNFCCC).
(2) Wenn andere Staaten mitziehen, versprechen die Europäer sogar ein Minus von 30 Prozent.
(3) bams vom 13. Dezember 2009, S. 6
(4) AGENDA 21: Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung Rio de Janeiro, im Juni 1992
(5) Veizer, Jan: Klima, Wasser, Kohlendioxyd und die Sonne, Vortrag in Berlin am 16. Juni 2009
(6) Olsson, Karl Erik: EU BERICHT vom 14. Januar 1999 über Umwelt, Sicherheit und Außenpolitik, aufgerufen unter http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+REPORT+A4-1999-0005+0+DOC+XML+V0//DE
(7) Verteidigung und Umwelt, FM-Sektorbericht 1995, S. 8
(8) Nach Angaben des schwedischen Militärs wurden in einem Jahr 866 199 t Kohlendioxid freigesetzt, ibid S. 60
(9) Dieser Abschnitt stützt sich auf die Ausführungen der Anhörung.
(10) Auch in Norwegen laufen ähnliche Untersuchungen, ebenfalls in der Antarktis und auch in der früheren Sowjetunion. Sachverständiger bei der Anhörung war Dr. Nick Begich.
(11) Die Installation von 180 Hochleistungssendern übertrug BAES ihrer US-Tochter BAE System, Inc. Nach einem Bericht in der Defense News vom Juli 2007 wurde das Projekt von der BAES-Abteilung für Elektronische Kriegführung übernommen, übernommen aus http://globalresearch.ca/articles/haarpecologist.pdf
(12) In der Ionosphäre befinden sich große schützende Magnetfelder, Van Allen-Gürtel genannt. Sie fangen geladene Teilchen auf (Protonen, Elektronen und Alphapartikel).
(13) Chossudovsky, Michel: Weather Warfare: Beware the US military’s experiments with climatic warfare, The Ecologist, December 2007
(14) Der Van-Allen-Strahlungsgürtel befindet sich in eine Höhe von 700 bis 25.000 Kilometern und ist ein Torus energiereicher geladener Teilchen, welche überwiegend vom Sonnenwind und der kosmischen Strahlung stammen. Eingefangen werden sie durch das magnetische Feld der Erde. 1958 ließ die Marine der USA drei Bomben mit spaltbarem Material in einer Höhe von 480 km über dem Südatlantik explodieren. Das Projekt wurde vom Verteidigungsministerium und der Atomenergiekommission der USA unter dem Codenamen Projekt Argus durchgeführt. Quelle: Dr. Rosalie Bertell.
(15) Olsson, Karl Erik: EU BERICHT vom 14. Januar 1999 über Umwelt, Sicherheit und Außenpolitik, aufgerufen unter http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+REPORT+A4-1999-0005+0+DOC+XML+V0//DE
(16) Übereinkommen über das Verbot der militärischen oder sonstigen feindseligen Nutzung umweltverändernder Techniken, der Antarktis-Vertrag, der Vertrag über die Grundsätze zur Regelung der Tätigkeiten von Staaten bei der Erforschung und Nutzung des Weltraums einschließlich des Mondes und anderer Himmelskörper sowie das UN-Seerechtsübereinkommen.
(17) Artikel 1 Antarktis-Vertrag
(18) Weather War? Daily Express. July 16, 2007
(19) Convention on the Prohibition af Military or Any Other Hostile Use of Environmental Modification Techniques. United Nations Genevas 18 May 1977
(20) ebenda
(21) Weather as a Force Multiplier: Owning the Weather in 2025. Presented To Air Force 2025 by Col.Tamzy J. House, Lt Col James B. Near, Jr. LTC William B. Shields (USA), Maj Ronald J. CelentanoMaj David M. Husband, Maj Ann E. Mercer, Maj James E. PughAugust 1996
(22) Chossudovsky, Michel: Environmental Modification Techniques (ENMOD) and Climate Change,. Global Research December 5 2009; also see D. Dupre,A gory truth about Climate change and mind control, Examiner, December 6, 2009 Convention on the Prohibition af Military or Any Other Hostile Use of Environmental Modification Techniques. United Nations Genevas 18 May 1977.
(23) Das IPCC wurde 1988 vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (Unep) und der World Meteorological Organization (WMO) gegründet, die ebenfalls zur Uno gehört.
(24) Zitiert im Video-Interview von Erste.de: Denkverbote für Klimaforscher Der Weltklimarat und seine unbequemen Kritiker (21.05.2007) aufgerufen unter http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/bayerisches-fernsehen-report-kontrovers-ID1260455433301.xml am 17. Dezember 2009
Online-Flyer Nr. 230 vom 30.12.2009
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Freitag, 8. Januar 2010
Ökologismus - Die Klima-Religion
Der Ökologismus als neue Religion der Wohlstands-Eliten
Von Dirk Maxeiner
und Michael Miersch
Schützen die Wasser des Atlantiks die europäische Aufklärung vor einem Rückfall in fromme Einfalt? Viele Kommentare nach der Wiederwahl George W. Bushs klangen danach. Deutsche Hollywood-Filmer und kalifornische Saab-Fahrer kündigten einen Massenexodus nach Old Europe an. Dort die Festung Bibel schwingender Hinterwäldler. Hier der Hort kritischer Rationalität. Ach, wirklich?
Die meisten der Deutschen und viele Europäer sind in der Anwendung der Prinzipien der Aufklärung in etwa so konsequent wie die Chinesen bei den Menschenrechten. Die Kirchen leeren sich, aber das heißt noch lange nicht, dass nun Skeptiker, Freidenker und Agnostiker das Terrain erobern. Das offenbar konstante Bedürfnis nach Seelenheil sucht sich in unseren ach so weltlich emanzipierten Kreisen lediglich andere Wege. Die neue Frömmigkeit irrlichtert irgendwo umher zwischen dem Dalai Lama und der Walldorf-Schule, Greenpeace und Peta. In den gebildeten Schichten breiten sich neue religiöse Strömungen aus: Anthroposophie, Buddhismus und Esoterik in allerlei Spielarten. Die stärkste und am weitesten verbreitete Strömung lehnt es jedoch strikt ab, Glauben genannt zu werden: der Ökologismus.
Ökopazifistische Kreise stimmen in ihrer Ablehnung der Stammzellen-Forschung mit ihrem Lieblingsfeind George W. dem Schrecklichen vollkommen überein. Während Bush nicht will, dass man Gott ins Handwerk pfuscht, glauben sie, man versündige sich an einer als harmonisch imaginierten Natur. Diese Haltung entspricht in etwa der schönen Formel: „Ich gehe jetzt zum Pinkeln, aber aus anderen Gründen.“ Das ewige Leben findet in unablässigen Recycling-Schleifen seine Entsprechung und die Buße erfolgt in Form des Dosenpfandes. An die Stelle des jüngsten Gerichtes tritt die Klimakatastrophe und statt Kirchtürmen ragen Windräder gen Himmel. „Wir haben verlernt unsere Erde zu lieben,“ barmt jüngst die Kolumnistin einer Boulevardzeitung, welche in einer großen Serie den Weltuntergang für das Jahr 2060 ankündigte. Unter einer weltlichen Camouflage befinden wir uns auf dem Weg zurück zur Naturreligion.
Der Ökologismus hat er es in Deutschland beinahe schon zur neuen Staatsreligion gebracht. Und die traditionellen Kirchen reihen sich in den grünen Pilgerzug ein, um nicht alle Schäfchen zu verlieren. „Mehr Demut gegenüber der Natur,“ forderte Bischof Wolfgang Huber nach dem Seebeben in Südasien. (Ob sich die Platten-Tektonik im indischen Ozean davon beeindrucken lässt?) Sein anglikanischer Kollege Bischof Anthony Russell deutet die Globale Erwärmung als „neue Sintflut“ und Strafe für den „Ungehorsam der Menschen“.
In deutschen Schul- und Kinderbüchern, in Videoclips und Vorabendserien, in staatlichen Museen und Parteiprogrammen prägen längst ökologistische Glaubenssätze die öffentliche Sprache. Das Mantra dazu liefern die Medien, die nunmehr seit mehr als drei Jahrzehnten den bevorstehenden Weltuntergang ankündigen. In den frühen siebziger Jahren wurde er auf die Jahrtausendwende terminiert: Im Jahr 2000 sollten alle Ressourcen verbraucht, alle Bäume gestorben und nahezu die gesamte Flora und Fauna ausgerottet sein – das galt damals als zweifelsfrei sicher. Die Amerikaner Paul Ehrlich und Dennis Meadows, der deutsche Herbert Gruhl, der Österreicher Robert Jungk und andere Propheten des Weltuntergangs wurden von einem mächtigen medialen Posaunechor begleitet. Die Deutschen bescherten der Welt das Wort „Waldsterben“, konnten aber nie erklären, warum dieses unmittelbar hinter den Landesgrenzen endete. Keine der düsteren Prophezeiungen traf ein – doch der Chor wurde immer lauter und schriller. Die Medien, sagt der Schriftsteller Michael Crichton seien wie der Typ in der Fußgängerzone mit dem Schild „Das Ende der Welt ist nah“. Verstreiche das Datum folgenlos, werfe der sein Plakat ja auch nicht weg: „Er geht nachhause und malt ein neues mit einem neuen Datum und rennt damit wieder auf der Straße.“
Wie im Christentum rankt sich die Vorstellungswelt des Ökologismus um die Erwartung einer Endzeit, auf die man sich durch Verzicht und Buße vorbereiten soll. Das Schrifttum zur „Klimakatastrophe“ steckt für jedermann erkennbar voller solcher Motive. Viele Leitmedien bedienen sich dieser Bilder so unkritisch, als seien sie die Hauspostille des Vatikan. Die überlieferten religiösen Muster erfahren im Ökologismus Bedeutungsverschiebungen, bleiben jedoch in ihrer Symbolkraft bestehen. Die Natur ist gut, der Mensch ist schlecht. Und wenn der Mensch nicht gehorcht, droht ihm „die Rache der Natur“. Die erzürnte Naturgöttin verlangt Beschwichtigungsrituale (was die Inbrunst erklärt, mit der viele ihren Müll sortieren). Das Natürliche: rein, unverdorben, heilig. Das vom Menschen gemachte: sündhaft, schmutzig, verderbt. In der Popkultur haben Delphine und Wale die Rolle der Engel eingenommen: gütige und weise höhere Wesen, die uns Botschaften übermitteln. Wie das kirchliche Abendmahl festigen Lichterkette und Sitzblockade die Gemeinschaft der Gläubigen. Und wie in allen Religionen sorgen Nahrungstabus für elitäre Abgrenzung von den unreinen Heiden. „Bio“ ist nichts anderes als „halal“ oder „koscher“, eine mentale Hilfestellung zur Festigung des Glaubens im Alltag (es gibt - trotz vieler Versuche ihn zu erbringen - keinen wissenschaftlichen Nachweis, dass gentechnikfreie Lebensmittel, oder solche die nach den Richtlinien der Ökoverbände erzeugt wurden, gesünder oder nahrhafter seien). Erlösung verspricht einzig der „ökologische Kreislauf,“ der die individuelle Vergänglichkeit in den ewigen Zirkel der Natur transzendiert.
„Der Ökologismus ist heute eine der einflussreichsten Religionen der westlichen Welt,“ diagnostiziert Michael Crichton, der in seinen Thrillern immer wieder gutes Gespür für die Befindlichkeit der westlichen Zivilisation bewiesen hat. „Es scheint die bevorzugte Religion urbaner Atheisten geworden zu sein.“ In dem Maße wie das traditionelle Christentum erodiert, erobert der Ökologismus das Denken und Fühlen der Menschen. Allerdings haben wir es mit einem religiösen Bekenntnis zu tun, dass sich selbst für durch und durch rational, ja wissenschaftlich fundiert hält. Ganz wie die Christen und Juden vor der Aufklärung oder viele Moslems noch heute, halten Ökologisten ihren Glauben nicht für einen Glauben, sondern für eine Bestandsaufnahme unleugbarer, naturgesetzlicher Tatsachen. Da der Ökologismus häufig im Gewand der Wissenschaft auftritt, ihre Ausdrucksweise imitiert und sich ihre Autorität anmaßt, wird es sich auf Dauer jedoch nicht vermeiden lassen, wieder einen klaren Trennungsstrich zu ziehen zwischen Glaubensbekenntnissen und ökologischer Vernunft, zwischen Kirche und Staat. Ohne eine solche Trennung, werden die Mythen und Legenden früher oder später zur Grundlage politischen Handelns. Niemand wird in Deutschland zum christlichen Abendmahl gezwungen, zum unsinnigen Trennen von Plastikmüll aber sehr wohl.
Erkenntnisse der wissenschaftlichen Ökologie stehen oftmals im deutlichen Gegensatz zu den Glaubenssätzen des Ökologismus. So wird kein Forscher heute mehr ernsthaft behaupten, es gäbe in der Natur ein Gleichgewicht. Dennoch gehört das Motiv des „natürlichen Gleichgewichts“ der „Balance“ nach wie vor zu jeder politischen Sonntagsrede. Auch die ökologistische Vorliebe für das Ländliche, Bäuerliche im Gegensatz zur verdorbenen Industriekultur ist mit ökologischen Fakten nicht zu vereinbaren. Nüchtern betrachtet, nimmt die Primärwirtschaft auch heute noch wesentlich mächtiger Einfluss auf Landschaften, Pflanzen und Tiere als jedes Atomkraftwerk und jede Autofabrik. Archaische Praktiken wie Brandrodung, Jagd, Fischerei oder die Umwandlung von Wäldern in Ackerland verändern die Natur des Planeten erheblich stärker als die moderne Technologie, die den Ökologisten so suspekt ist.
Wer forscht, orientiert sich ergebnisoffen an messbaren Tatsachen. Folglich sind Ökologen (also die Wissenschaftler, die sich mit Ökologie befassen) oftmals keine Ökologisten. Einer der angesehensten Ökologen Deutschlands, der Münchner Josef H. Reichholf verfasste eine Streitschrift, in der er sein Wissensgebiet gegen Vereinnahmung in Schutz nimmt („Die falschen Propheten“, Wagenbach-Verlag). Über den heutigen Ökologismus heißt es darin, er habe sich „zu einem religionsartigen Lebensmodell entwickelt, dass uns in immer stärkerem Maße vorschreibt, was zu tun und zu lassen ist.“ Für viele dieser Vorschriften gibt es keinen vernünftigen Grund. Die Grenzen zwischen berechtigten Sorgen und esoterischem Humbug ist längst gefallen. Furchtbare Gefahren lauern angeblich in Mobiltelefonen, Zahnplomben und Plastikspielzeug.
Nun ist man in einer Zeit, in der fundamentalistische Gottesmänner Blutbäder in aller Welt anrichten, direkt dankbar für Religionen, die keine Menschenleben kosten. Doch hat der Ökologismus auch hier seine Unschuld verloren. Er kostet inzwischen Menschenleben, und zwar sehr viele. Weltweit stirbt alle 30 Sekunden ein Mensch an Malaria. Mitverantwortung dafür tragen westliche Ökoeliten, die gegen jede Vernunft und gegen jedes soziale Gewissen eine kurzsichtige Ächtung des Spritzmittels DDT durchgesetzt haben, das bei der Malariabekämpfung wertvolle Dienste leistete (Es wird dabei vergleichsweise winzigen Mengen angewandt und schadet - im Gegensatz zum Einsatz in der Landwirtschaft - auch nicht den Vögeln).
Leider ist dies nicht das einzige Beispiel. Die Reihe ökologistischer Kreuzzüge auf Kosten anderer wird immer länger: Sie reichen von der Bekämpfung der grünen Gentechnik (und ihrer Potentiale für Entwicklungsländer), über das Boykottieren von Impfungen (wodurch sie Infektionskrankheiten wieder ausbreiten), bis hin zum Verhindern medizinischer Forschung, weil dafür Tierversuche notwendig sind. Mit religiösem Eifer werden die Möglichkeiten untergraben, gegenwärtige und künftige Menschheitsprobleme zu lösen. Die Ökologisten sehen sich dabei selbst als milde und gütige Menschen, deren Härte von der heiligen Sache erzwungen wird. Der Gedanke menschenfeindlich zu handeln, weil die Humanität abhanden gekommen ist, erscheint ihnen völlig absurd. Das hat eine gewisse Tradition. Schon der Urgrüne Jean-Jacques Rousseau, der die große Harmonie von Mensch und Natur predigte, steckte seine eigenen fünf Kinder ins Findelhaus. Sie waren ihm zu teuer und zu laut.
Erschienen in der Zeitschrift Cicero, Februar 2005
Die zehn Gebote des Öko-Glaubens:
Das erste Gebot:
Du sollst dich fürchten!
Das furchtbarste Szenario ist das wahrscheinlichste. Wenn es einmal gut ging, so kommt es beim nächsten Mal umso schlimmer.
Das zweite Gebot:
Du sollst ein schlechtes Gewissen haben!
Wer lebt, schadet der Umwelt - alleine schon durch seine Existenz
Das dritte Gebot:
Du sollst nicht zweifeln!
Die Ökobewegung irrt nie. Wer daran zweifelt, dient den Ungläubigen.
Viertes Gebot:
Die Natur ist unser gütiger Gott!
Sie besteht aus Pandabären, Robbenbabys, Sonnenuntergängen und Blumen. Erdbeben, Wirbelstürme und Killerviren sind Folgen menschlicher Hybris
Fünftes Gebot:
Du sollst deine Gattung verachten!
Der Mensch ist das Krebsgeschwür des Globus. Vor seinem Auftauchen war der Planet eine friedliche Idylle.
Sechstes Gebot:
Du sollst die Freiheit des Marktes verabscheuen!
Der Planet kann nur durch zentrale Planung internationaler Großbürokratien gerettet werden
Siebtes Gebot:
Du sollst nicht konsumieren!
Was immer du auch kaufst, benutzt oder verbrauchst: Es schadet der Umwelt. Die Zuteilung von Gütern sollte den weisen Priestern des Ökologismus übertragen werden.
Achtes Gebot:
Du sollst nicht an ein besseres Morgen glauben!
Verhindere Veränderungen und Fortschritte, denn früher war alles besser.
Neuntes Gebot:
Du sollst die Technik gering schätzen!
Abhilfe kann allenfalls durch fundamentale gesellschaftliche Umsteuerungsprozesse kommen. Niemals durch die Erfindung technikgläubiger Ingenieure.
Zehntes Gebot:
Wisse, die Schuld ist weiß, männlich, christlich und westlich!
Die Unschuld ist eine Urwaldindianerin.
Von Dirk Maxeiner
und Michael Miersch
Schützen die Wasser des Atlantiks die europäische Aufklärung vor einem Rückfall in fromme Einfalt? Viele Kommentare nach der Wiederwahl George W. Bushs klangen danach. Deutsche Hollywood-Filmer und kalifornische Saab-Fahrer kündigten einen Massenexodus nach Old Europe an. Dort die Festung Bibel schwingender Hinterwäldler. Hier der Hort kritischer Rationalität. Ach, wirklich?
Die meisten der Deutschen und viele Europäer sind in der Anwendung der Prinzipien der Aufklärung in etwa so konsequent wie die Chinesen bei den Menschenrechten. Die Kirchen leeren sich, aber das heißt noch lange nicht, dass nun Skeptiker, Freidenker und Agnostiker das Terrain erobern. Das offenbar konstante Bedürfnis nach Seelenheil sucht sich in unseren ach so weltlich emanzipierten Kreisen lediglich andere Wege. Die neue Frömmigkeit irrlichtert irgendwo umher zwischen dem Dalai Lama und der Walldorf-Schule, Greenpeace und Peta. In den gebildeten Schichten breiten sich neue religiöse Strömungen aus: Anthroposophie, Buddhismus und Esoterik in allerlei Spielarten. Die stärkste und am weitesten verbreitete Strömung lehnt es jedoch strikt ab, Glauben genannt zu werden: der Ökologismus.
Ökopazifistische Kreise stimmen in ihrer Ablehnung der Stammzellen-Forschung mit ihrem Lieblingsfeind George W. dem Schrecklichen vollkommen überein. Während Bush nicht will, dass man Gott ins Handwerk pfuscht, glauben sie, man versündige sich an einer als harmonisch imaginierten Natur. Diese Haltung entspricht in etwa der schönen Formel: „Ich gehe jetzt zum Pinkeln, aber aus anderen Gründen.“ Das ewige Leben findet in unablässigen Recycling-Schleifen seine Entsprechung und die Buße erfolgt in Form des Dosenpfandes. An die Stelle des jüngsten Gerichtes tritt die Klimakatastrophe und statt Kirchtürmen ragen Windräder gen Himmel. „Wir haben verlernt unsere Erde zu lieben,“ barmt jüngst die Kolumnistin einer Boulevardzeitung, welche in einer großen Serie den Weltuntergang für das Jahr 2060 ankündigte. Unter einer weltlichen Camouflage befinden wir uns auf dem Weg zurück zur Naturreligion.
Der Ökologismus hat er es in Deutschland beinahe schon zur neuen Staatsreligion gebracht. Und die traditionellen Kirchen reihen sich in den grünen Pilgerzug ein, um nicht alle Schäfchen zu verlieren. „Mehr Demut gegenüber der Natur,“ forderte Bischof Wolfgang Huber nach dem Seebeben in Südasien. (Ob sich die Platten-Tektonik im indischen Ozean davon beeindrucken lässt?) Sein anglikanischer Kollege Bischof Anthony Russell deutet die Globale Erwärmung als „neue Sintflut“ und Strafe für den „Ungehorsam der Menschen“.
In deutschen Schul- und Kinderbüchern, in Videoclips und Vorabendserien, in staatlichen Museen und Parteiprogrammen prägen längst ökologistische Glaubenssätze die öffentliche Sprache. Das Mantra dazu liefern die Medien, die nunmehr seit mehr als drei Jahrzehnten den bevorstehenden Weltuntergang ankündigen. In den frühen siebziger Jahren wurde er auf die Jahrtausendwende terminiert: Im Jahr 2000 sollten alle Ressourcen verbraucht, alle Bäume gestorben und nahezu die gesamte Flora und Fauna ausgerottet sein – das galt damals als zweifelsfrei sicher. Die Amerikaner Paul Ehrlich und Dennis Meadows, der deutsche Herbert Gruhl, der Österreicher Robert Jungk und andere Propheten des Weltuntergangs wurden von einem mächtigen medialen Posaunechor begleitet. Die Deutschen bescherten der Welt das Wort „Waldsterben“, konnten aber nie erklären, warum dieses unmittelbar hinter den Landesgrenzen endete. Keine der düsteren Prophezeiungen traf ein – doch der Chor wurde immer lauter und schriller. Die Medien, sagt der Schriftsteller Michael Crichton seien wie der Typ in der Fußgängerzone mit dem Schild „Das Ende der Welt ist nah“. Verstreiche das Datum folgenlos, werfe der sein Plakat ja auch nicht weg: „Er geht nachhause und malt ein neues mit einem neuen Datum und rennt damit wieder auf der Straße.“
Wie im Christentum rankt sich die Vorstellungswelt des Ökologismus um die Erwartung einer Endzeit, auf die man sich durch Verzicht und Buße vorbereiten soll. Das Schrifttum zur „Klimakatastrophe“ steckt für jedermann erkennbar voller solcher Motive. Viele Leitmedien bedienen sich dieser Bilder so unkritisch, als seien sie die Hauspostille des Vatikan. Die überlieferten religiösen Muster erfahren im Ökologismus Bedeutungsverschiebungen, bleiben jedoch in ihrer Symbolkraft bestehen. Die Natur ist gut, der Mensch ist schlecht. Und wenn der Mensch nicht gehorcht, droht ihm „die Rache der Natur“. Die erzürnte Naturgöttin verlangt Beschwichtigungsrituale (was die Inbrunst erklärt, mit der viele ihren Müll sortieren). Das Natürliche: rein, unverdorben, heilig. Das vom Menschen gemachte: sündhaft, schmutzig, verderbt. In der Popkultur haben Delphine und Wale die Rolle der Engel eingenommen: gütige und weise höhere Wesen, die uns Botschaften übermitteln. Wie das kirchliche Abendmahl festigen Lichterkette und Sitzblockade die Gemeinschaft der Gläubigen. Und wie in allen Religionen sorgen Nahrungstabus für elitäre Abgrenzung von den unreinen Heiden. „Bio“ ist nichts anderes als „halal“ oder „koscher“, eine mentale Hilfestellung zur Festigung des Glaubens im Alltag (es gibt - trotz vieler Versuche ihn zu erbringen - keinen wissenschaftlichen Nachweis, dass gentechnikfreie Lebensmittel, oder solche die nach den Richtlinien der Ökoverbände erzeugt wurden, gesünder oder nahrhafter seien). Erlösung verspricht einzig der „ökologische Kreislauf,“ der die individuelle Vergänglichkeit in den ewigen Zirkel der Natur transzendiert.
„Der Ökologismus ist heute eine der einflussreichsten Religionen der westlichen Welt,“ diagnostiziert Michael Crichton, der in seinen Thrillern immer wieder gutes Gespür für die Befindlichkeit der westlichen Zivilisation bewiesen hat. „Es scheint die bevorzugte Religion urbaner Atheisten geworden zu sein.“ In dem Maße wie das traditionelle Christentum erodiert, erobert der Ökologismus das Denken und Fühlen der Menschen. Allerdings haben wir es mit einem religiösen Bekenntnis zu tun, dass sich selbst für durch und durch rational, ja wissenschaftlich fundiert hält. Ganz wie die Christen und Juden vor der Aufklärung oder viele Moslems noch heute, halten Ökologisten ihren Glauben nicht für einen Glauben, sondern für eine Bestandsaufnahme unleugbarer, naturgesetzlicher Tatsachen. Da der Ökologismus häufig im Gewand der Wissenschaft auftritt, ihre Ausdrucksweise imitiert und sich ihre Autorität anmaßt, wird es sich auf Dauer jedoch nicht vermeiden lassen, wieder einen klaren Trennungsstrich zu ziehen zwischen Glaubensbekenntnissen und ökologischer Vernunft, zwischen Kirche und Staat. Ohne eine solche Trennung, werden die Mythen und Legenden früher oder später zur Grundlage politischen Handelns. Niemand wird in Deutschland zum christlichen Abendmahl gezwungen, zum unsinnigen Trennen von Plastikmüll aber sehr wohl.
Erkenntnisse der wissenschaftlichen Ökologie stehen oftmals im deutlichen Gegensatz zu den Glaubenssätzen des Ökologismus. So wird kein Forscher heute mehr ernsthaft behaupten, es gäbe in der Natur ein Gleichgewicht. Dennoch gehört das Motiv des „natürlichen Gleichgewichts“ der „Balance“ nach wie vor zu jeder politischen Sonntagsrede. Auch die ökologistische Vorliebe für das Ländliche, Bäuerliche im Gegensatz zur verdorbenen Industriekultur ist mit ökologischen Fakten nicht zu vereinbaren. Nüchtern betrachtet, nimmt die Primärwirtschaft auch heute noch wesentlich mächtiger Einfluss auf Landschaften, Pflanzen und Tiere als jedes Atomkraftwerk und jede Autofabrik. Archaische Praktiken wie Brandrodung, Jagd, Fischerei oder die Umwandlung von Wäldern in Ackerland verändern die Natur des Planeten erheblich stärker als die moderne Technologie, die den Ökologisten so suspekt ist.
Wer forscht, orientiert sich ergebnisoffen an messbaren Tatsachen. Folglich sind Ökologen (also die Wissenschaftler, die sich mit Ökologie befassen) oftmals keine Ökologisten. Einer der angesehensten Ökologen Deutschlands, der Münchner Josef H. Reichholf verfasste eine Streitschrift, in der er sein Wissensgebiet gegen Vereinnahmung in Schutz nimmt („Die falschen Propheten“, Wagenbach-Verlag). Über den heutigen Ökologismus heißt es darin, er habe sich „zu einem religionsartigen Lebensmodell entwickelt, dass uns in immer stärkerem Maße vorschreibt, was zu tun und zu lassen ist.“ Für viele dieser Vorschriften gibt es keinen vernünftigen Grund. Die Grenzen zwischen berechtigten Sorgen und esoterischem Humbug ist längst gefallen. Furchtbare Gefahren lauern angeblich in Mobiltelefonen, Zahnplomben und Plastikspielzeug.
Nun ist man in einer Zeit, in der fundamentalistische Gottesmänner Blutbäder in aller Welt anrichten, direkt dankbar für Religionen, die keine Menschenleben kosten. Doch hat der Ökologismus auch hier seine Unschuld verloren. Er kostet inzwischen Menschenleben, und zwar sehr viele. Weltweit stirbt alle 30 Sekunden ein Mensch an Malaria. Mitverantwortung dafür tragen westliche Ökoeliten, die gegen jede Vernunft und gegen jedes soziale Gewissen eine kurzsichtige Ächtung des Spritzmittels DDT durchgesetzt haben, das bei der Malariabekämpfung wertvolle Dienste leistete (Es wird dabei vergleichsweise winzigen Mengen angewandt und schadet - im Gegensatz zum Einsatz in der Landwirtschaft - auch nicht den Vögeln).
Leider ist dies nicht das einzige Beispiel. Die Reihe ökologistischer Kreuzzüge auf Kosten anderer wird immer länger: Sie reichen von der Bekämpfung der grünen Gentechnik (und ihrer Potentiale für Entwicklungsländer), über das Boykottieren von Impfungen (wodurch sie Infektionskrankheiten wieder ausbreiten), bis hin zum Verhindern medizinischer Forschung, weil dafür Tierversuche notwendig sind. Mit religiösem Eifer werden die Möglichkeiten untergraben, gegenwärtige und künftige Menschheitsprobleme zu lösen. Die Ökologisten sehen sich dabei selbst als milde und gütige Menschen, deren Härte von der heiligen Sache erzwungen wird. Der Gedanke menschenfeindlich zu handeln, weil die Humanität abhanden gekommen ist, erscheint ihnen völlig absurd. Das hat eine gewisse Tradition. Schon der Urgrüne Jean-Jacques Rousseau, der die große Harmonie von Mensch und Natur predigte, steckte seine eigenen fünf Kinder ins Findelhaus. Sie waren ihm zu teuer und zu laut.
Erschienen in der Zeitschrift Cicero, Februar 2005
Die zehn Gebote des Öko-Glaubens:
Das erste Gebot:
Du sollst dich fürchten!
Das furchtbarste Szenario ist das wahrscheinlichste. Wenn es einmal gut ging, so kommt es beim nächsten Mal umso schlimmer.
Das zweite Gebot:
Du sollst ein schlechtes Gewissen haben!
Wer lebt, schadet der Umwelt - alleine schon durch seine Existenz
Das dritte Gebot:
Du sollst nicht zweifeln!
Die Ökobewegung irrt nie. Wer daran zweifelt, dient den Ungläubigen.
Viertes Gebot:
Die Natur ist unser gütiger Gott!
Sie besteht aus Pandabären, Robbenbabys, Sonnenuntergängen und Blumen. Erdbeben, Wirbelstürme und Killerviren sind Folgen menschlicher Hybris
Fünftes Gebot:
Du sollst deine Gattung verachten!
Der Mensch ist das Krebsgeschwür des Globus. Vor seinem Auftauchen war der Planet eine friedliche Idylle.
Sechstes Gebot:
Du sollst die Freiheit des Marktes verabscheuen!
Der Planet kann nur durch zentrale Planung internationaler Großbürokratien gerettet werden
Siebtes Gebot:
Du sollst nicht konsumieren!
Was immer du auch kaufst, benutzt oder verbrauchst: Es schadet der Umwelt. Die Zuteilung von Gütern sollte den weisen Priestern des Ökologismus übertragen werden.
Achtes Gebot:
Du sollst nicht an ein besseres Morgen glauben!
Verhindere Veränderungen und Fortschritte, denn früher war alles besser.
Neuntes Gebot:
Du sollst die Technik gering schätzen!
Abhilfe kann allenfalls durch fundamentale gesellschaftliche Umsteuerungsprozesse kommen. Niemals durch die Erfindung technikgläubiger Ingenieure.
Zehntes Gebot:
Wisse, die Schuld ist weiß, männlich, christlich und westlich!
Die Unschuld ist eine Urwaldindianerin.
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Donnerstag, 31. Dezember 2009
Klimakatastrophe - Die Lüge des Jahrhunderts
Das Geschäft mit der Klimakatastrophe
Gefälschte Weltklima-Berichte
Von Hartmut Bachmann, Hamburg
Hacker publizieren den E-Mail Verkehr der vier bekanntesten Klima-Wissenschaftler und ihre Methodik, das Zahlenmaterial für die Weltklimaberichte zu fälschen und den US-Kongress zu belügen.
Am 11. August 1986 berichtete das Deutsche Wochenmagazin «Der Spiegel» in einem mehrseitigen Artikel, mit Schockern bepflastert, über eine fiktive Klimakatastrophe. Der eigentliche Aufmacher war das Front-Cover, welches den Untergang des Kölner Doms im Nordseewasser zeigte. Dieses Bild – nebst einem Angst erzeugenden Artikel – wanderte über die Erde. In den USA liess es sich nieder.
Es dauerte nicht lange, da sassen Geschäftemacher in den USA zusammen und beschlossen, das aus Deutschland kommende Wort «Klimakatastrophe» zu kommerzialisieren, um ein «gigantic, long lasting, world wide business» anzuschieben.
Erzeugung von Angst
Zum Anschieben des geplanten gigantischen Geschäfts wurden Hilfsmittel benötigt. Jedes System, das funktionsfähig gestaltet werden soll, benötigt eine entsprechende Organisation.
Funktionieren würde diese Organisation unter Ausnutzung der bekannten Tatsache, dass man mittels der Erzeugung von Angst und unter Drohungen alles erreichen kann, wozu Menschen fähig sind. Vor Gründung des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) wurde in den USA festgelegt, dass das IPCC keine wissenschaftlichen Aufgaben zu übernehmen habe, sondern ein rein politisches Instrument werden solle. Weiter: Die USA würden keinem internationalen Abkommen zum Klimaschutz beitreten, sich aber an den Geschäften beteiligen, die der fiktive Klimaschutz zwangsläufig entwickeln würde.
Hier die politischen Aufgaben des IPCC:
a Feststellung, dass die Welt einer Klimakatastrophe entgegengeht.
b Feststellung, dass der Mensch diese Katastrophe produziert.
Das weltweite Geschäft mit der Angst vor einer «Klimakatastrophe» wurde gestartet mit einer unbewiesenen Behauptung, einer Fiktion. Sie besagt, dass der CO2-Gehalt der Luft sich in sechs Kilometern Höhe sammelt und eine Schicht in der Erdatmosphäre bildet, die dazu führt, dass es auf Erden immer wärmer wird, sofern das CO2 nicht reduziert wird.
Weltklimarat
1988 wird das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate change) gegründet. Es bezeichnet sich später als Weltklimarat. Von dort lässt man Wetteraufzeichnungen bestimmter hierfür ausgesuchter Institute aus aller Welt sammeln und daraus per Computer Klima-Zukunftsmodelle errechnen. Die «frisierten» Ergebnisse sagen seit vielen Jahren eine kommende Klimakatastrophe für die Erde voraus. Wie und wozu dies geschieht, dazu äusserten sich Direktoren des IPCC.
John Houghton, Vize-Präsident des IPCC schrieb 1994:
«Solange wir keine Katastrophen ankündigen, wird niemand zuhören.»
Maurice Strong, erster UNEP-Direktor, (Uno-Entwicklungsprogramm äusserte und 1992 in Rio:
«Besteht nicht die einzige Hoffnung für diesen Planeten in dem Zusammenbruch der industriellen Zivilisation? Liegt es nicht in unserer Verantwortung, dafür zu sorgen, dass dieser Zusammenbruch eintritt?»
Prof. Dr. H. Stephen Schneider, Lead Author in Working Group II of the IPCC (sagte 1989):
«Deshalb müssen wir Schrecken einjagende Szenarien ankündigen, vereinfachende, dramatische Statements machen und wenig Erwähnung irgendwelcher Zweifel, die wir haben mögen, entlassen. Um Aufmerksamkeit zu erregen, brauchen wir dramatische Statements und keine Zweifel am Gesagten. Jeder von uns Forschern muss entscheiden, wie weit er eher ehrlich oder eher effektiv sein will.»
Es bedarf keiner Fantasie, Schneiders Aussage so zu interpretieren, wie sie der Formulierung entsprechend gedacht war, nämlich als Aufforderung an Mitarbeiter und Lieferanten von Daten, diese so zu «frisieren», wie sie entsprechend der politischen Aufgaben des IPCC gebraucht wurden. Beachtlich ist die Tatsache, dass hier ein hoher Beamter seinen ihm zuarbeitenden Lieferanten das Angebot macht, Urkundenfälschung zu betreiben, um ein Ziel zu erreichen.
Seit Geburt des Weltklimarates vor 25 Jahren wird eine Weltklimakatastrophe unter beachtlichem optischen und akustischen Getöse in kurzen Abständen verbreitet, ohne dass der Frage durch neugierige Journalisten je nachgegangen wäre: «Wer gab wann und wem und wo für wen die Order, das IPCC, den späteren Weltklimarat zu installieren?»
Wem nützt es?
Offensichtlich sollte dieses nicht publiziert werden. Die uralte Frage steht im Raum: Cui bono? Die Antwort liegt auf der Hand: Den Medien. Denn der Volksmund sagt: Schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten. Niemand lässt sich sein Geschäft kaputt machen und das «long lasting business» sollte ja möglichst lange anhalten.
Da die Berichterstatter der dominanten Medien dieser Zeit sich nicht bereit fanden, der Frage nachzugehen, wer IPCC eigentlich ist, nahm ich die Aufgabe vor ca. zwei Jahren wahr, einen Teil meiner Erinnerungen aufzuschreiben, bevor die Fakten verloren gehen würden. Sie sind fixiert in dem Buch «Die Lüge der Klimakatastrophe – Der Auftrag des Weltklimarates».
Der Feind des Klimas
Möglicherweise gibt es eine Klimaänderung, wie seit Jahrmillionen. Eine sich nähernde Katastrophe gibt es nicht. Es ist eine Behauptung, ähnlich wie vor fünfhundert Jahren, als die Wissenschaft behauptete, die Erde sei eine Scheibe. Als das IPCC fertig konstruiert war, wurden alle «entwickelten Staaten» zu einem «Klima-Meeting» durch die Uno nach Kyoto eingeladen. Weshalb wurden sie eingeladen? Weil sie alle – ohne Ausnahme – total verschuldet waren und noch sind. Dort in Kyoto wurde den anwesenden Delegationen die menschgemachte «Weltklimakatastrophe» verkündet. Dann wurden die anwesenden Nationen animiert, das Sitzungsprotokoll zu unterzeichnen und sich zu verpflichten, das für Pflanzen und Lebewesen notwendige Lebenselixier CO2 zu bekämpfen. Dieses wurde vorher als Feind des Klimas identifiziert. Alle mit der Bekämpfung von CO2 notwendigen gesetzlich vorgeschriebenen Ausgaben setzten ein gewaltiges weltweites Geschäft in Gange. Von jedem hierfür unnötig ausgegebenen Euro erhält z. B. der Bundesfinanzminister in Deutschland neunzehn Prozent Umsatzsteuer. Nun stellen Sie bitte nochmals die Frage: Cui bono?
Gigantische Geschäfte
Dies alles war bis hierher relativ einfach, denn die Konstrukteure der Klimakatastrophe brauchten nur einen langen Atem für die Vorbereitung der kommenden gigantischen Geschäfte, wie auch die ewige Wiederholung der vor der Haustür stehenden Klimakatastrophen durch die Medien.
Es ist Allgemeinwissen: Der einfache Mensch wird stets die einfache Lüge als Wahrheit akzeptieren, hingegen die komplizierte Wahrheit nicht glauben wollen. Eine Lüge muss nur oft genug wiederholt werden, dann wird sie geglaubt.
Fast alle Klima-Institute der Welt, sind staatliche Institute. Die dort arbeitenden Angestellten sind Staatsdiener; Beamte des Staates. Staatsdiener liefern die Ergebnisse ab, die der Staat von ihnen erwartet. Die derzeitige «political correctness» erwartet die Bejahung der angeblichen Klimakatastrophe, wie die Uno sie via IPCC verkündet. Diese angeblichen Wissenschaftler sind absolut in der Minorität. Aber sie sitzen an der Macht. Wir haben also international das Faktum, dass eine Minorität – wie so oft in der Geschichte der Menschheit – eine Majorität terrorisiert. Wenn morgen die Wahrheit zum Klima publiziert würde, wären tausende angebliche Wissenschafter ohne Arbeit und die Medien weltweit eines ihrer ertragreichsten Themen los. Bei solchen gigantischen Ereignissen müssen immer wieder fragen: Cui bono?
Grossbritannien erwacht
Am 19. November 2009 wurden durch Internet-Hacker offensichtlich 1072 E-mails und 72 (oder mehr) andere Dokumente des Büros von Prof. Phil Jones vom englischen Hadley CRU Zentrum, (einem der wichtigsten Datenlieferanten des IPCC) via Internet, auf einen Server in Russland verbracht und sie sind in der Tat Beweise eines Skandals, der die meisten der prominentesten Wissenschaftler involviert, welche die mensch-gemachte Klima-Erwärmungstheorie vorantrieben. Ein Skandal, welcher einer der grössten innerhalb der modernen Wissenschaft ist. Das CRU ist eines von weltweit nur vier Instituten, die dem «Weltklimarat» IPCC «offizielle» Temperaturdaten liefern.
Auszug aus einem Mail
Phil Jones an Ray Bradley:
Lieber Ray, Mike und Malcolm,
sobald Tim ein (Temperatur) Diagramm hier hat, werden wir es entweder heute später oder als erste Sache morgen früh schicken. Ich habe gerade Mike’s «Natur-Trick» des Hinzufügens in die wirklichen Temperaturen zu jeder Serie der letzten zwanzig Jahre (von 1981 aufwärts) und von 1961 an für die von Keith vollendet, um die Abnahme (der Temperaturen) zu verheimlichen. Mikes Serien…» Hurrah Phil
Bei dieser Geschichte handelt es sich um den eigentlichen und Ur-Beweis des IPCC, dass es der Mensch ist, der eine Klimakatastrophe hervorruft. Mittels einer Korrelation zwischen CO2-Anstieg und Temperaturanstieg in der Atmosphäre sollte bewiesen werden, dass das CO2 Schuld daran ist, dass die Welttemperatur zunimmt. Damit konnte wiederum dem Menschen die Schuld für eine kommende Klimakatastrophe angeklebt werden, weil er (wenn auch nur mit minimalen Mengen) CO2 durch Verbrennen von Kohle, Gas und Öl produziert. Die oben geschilderten Fälschungen der beauftragten Forscher führten dazu, dass dem IPCC eine gefälschte, die so genannte berühmte «hockey-stick»-Temperaturkurve geliefert wurde, mittels derer der Weltklimabericht im 3. IPCC-Report von 2001 ausstaffiert wurde, um den Menschen an den Galgen zu bringen, das geplante gigantische, lang anhaltende Geschäft mit dem Kampf gegen die Klimaerwärmung zu entwickeln und somit den Drahtziehern und «Erfindern» der Welt-Klimakatastrophe ihr ROI (return on investment) auf ihre Konten fliessen zu lassen.
Ehemalige Mitarbeiter an der Zusammenstellung der Jahresberichte des IPCC zur Weltklimakatastrophe, wie z.B. Dr. Vincent Gray, Experten-Gutachter des IPCC seit 1990, äusserten sich seit langem äusserst abfällig über die Arbeit des IPCC. Gray sagte:
«Die ganze IPCC-Betätigung wurde in Gang gebracht, um «Beweise» dafür zusammenzutragen, dass die Erde wegen der Zunahme an Kohlendioxid und anderen Treibhausgasen in der Atmosphäre eine «globale Erwärmung» erlebt. Es bestand niemals irgendeine Absicht, eine ausgeglichene oder unvoreingenommene, wissenschaftliche Abschätzung der Klimawissenschaft vorzulegen. Das IPCC ist fundamental korrupt, es spinnt sich das Klima zurecht. Die einzige ‹Reform›, die ich mir vorstellen könnte, wäre seine Abschaffung.»
Ohne CO2 ist kein Leben auf Erden möglich; weder pflanzliches, noch tierisches oder gar menschliches. Ohne CO2 ist die Erde biologisch tot. Die Pflanzen benötigen es, um mittels der komplizierten Photosynthese u.a. das CO2 umzuwandeln in Sauerstoff, den die Lebewesen wiederum zum Atmen benötigen. Es gab auf Erden Zeiten, da der CO2-Gehalt der Luft deutlich höher war, als heute. Nichts belegt, dass Tier- oder Pflanzenwelt daran gelitten hätten. Je höher das CO2-Angebot an die Pflanzen, desto höher und schneller ihr Wachstum. CO2 ist kein Feind des Menschen. Die Behauptung, dass CO2 eine Klimakatastrophe auf Erden verursacht, ist ein Fabrikat des Finanzklüngels dieser Erde. Dies sind die Menschen, die bestimmen, wann und in welchem Land in Afrika der nächste Aufstand unter den Eingeborenen stattfindet, wer nächster Präsident der USA wird und wie hoch die Energiepreise steigen müssen, damit ihre finanziellen Wünsche wahr werden. Es ist genau die Kamarilla derjenigen, die über Krieg und Frieden bestimmt und darüber entscheidet, wann der Stöpsel aus der Wanne zu ziehen ist, damit während der Bankenkatastrophe das Geld dorthin abfliessen kann, wo es denjenigen zukommt, die die Macht haben, dieses zu bestimmen. Eine Lüge muss nur oft genug wiederholt werden, dann wird sie geglaubt.
Alle Katastrophen verschwinden von allein, wenn die Absichten der Katastrophen-Trompeter erfüllt wurden. Beispiele: Waldsterben, Versauerung der Seen, Ozonschicht, Vogelgrippe usw. Die Mächtigen dieser Erde ermöglichten die Hexenjagd im Mittelalter. Militante «Grüne» und «Sensationsjournalisten» setzen bewusst Chaos und Katastrophe als Waffen ein, mit denen man die Gesellschaft in penetranter Weise zu einer Verhaltensänderung zwingen will.
Die Hacker von Norwich/England werden in die Geschichte der Klimawissenschaft eingehen. Und zwar als diejenigen, die dem Weltklima auf die Beine halfen, indem sie die Wahrheit um die Manipulationen der vier Institute entdeckten und veröffentlichten, die den Weltklimarat, das IPCC, jahrelang mit gefälschten Graphiken und Tabellen fütterten. Diese Fälschungen geschahen, um der anglo-amerikanischen Geldclique zu dienen, die die Institution des IPCC für notwendig befahl und eine willige Hofkamarilla benötigte, um ihren Plänen der Bestands- und Gewinnmaximierung zu dienen. Für sie selber, den Dienern mit hohen akademischen Titeln, fielen nicht die Brosamen von des Herren Tische ab, sondern sie wurden in der Welt rumgereicht, mit Ehren überhäuft, herrschaftlich entlohnt und mit erstklassigen Forschungsinstituten ausstaffiert, die diesen Herrn Professoren, so genannten Wissenschaftlern, zu Diensten ihrer verbalen Macht verhalfen.
Grösster Betrug
Selbstverständlich waren die jetzt entdeckten Dossiers und E-mail Konversationen die Basis für Kyoto und die IPCC-Reporte, aber von nun an wissen wir, dass sie nur auf komplett gefälschten und manipulierten Daten basierten. Dies ist nicht länger nur eine Vermutung. Möglicherweise und hoffentlich ist dies der Todesstoss für das CRU, das IPCC, Kyoto, Kopenhagen und vor allem für die CO2-Zertifikate, an denen ja noch der allseits bekannte und mit dem Nobelpreis geehrte Al Gore so prächtig verdiente, dass er möglicherweise schon zum Klub der Milliardäre zählt. Das, was sich dieser Tage um eine relativ junge Wissenschaft ereignet, ist die Entdeckung des grössten Betrugs in der Geschichte der Menschheit.
Hartmut Bachmann
Gefälschte Weltklima-Berichte
Von Hartmut Bachmann, Hamburg
Hacker publizieren den E-Mail Verkehr der vier bekanntesten Klima-Wissenschaftler und ihre Methodik, das Zahlenmaterial für die Weltklimaberichte zu fälschen und den US-Kongress zu belügen.
Am 11. August 1986 berichtete das Deutsche Wochenmagazin «Der Spiegel» in einem mehrseitigen Artikel, mit Schockern bepflastert, über eine fiktive Klimakatastrophe. Der eigentliche Aufmacher war das Front-Cover, welches den Untergang des Kölner Doms im Nordseewasser zeigte. Dieses Bild – nebst einem Angst erzeugenden Artikel – wanderte über die Erde. In den USA liess es sich nieder.
Es dauerte nicht lange, da sassen Geschäftemacher in den USA zusammen und beschlossen, das aus Deutschland kommende Wort «Klimakatastrophe» zu kommerzialisieren, um ein «gigantic, long lasting, world wide business» anzuschieben.
Erzeugung von Angst
Zum Anschieben des geplanten gigantischen Geschäfts wurden Hilfsmittel benötigt. Jedes System, das funktionsfähig gestaltet werden soll, benötigt eine entsprechende Organisation.
Funktionieren würde diese Organisation unter Ausnutzung der bekannten Tatsache, dass man mittels der Erzeugung von Angst und unter Drohungen alles erreichen kann, wozu Menschen fähig sind. Vor Gründung des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) wurde in den USA festgelegt, dass das IPCC keine wissenschaftlichen Aufgaben zu übernehmen habe, sondern ein rein politisches Instrument werden solle. Weiter: Die USA würden keinem internationalen Abkommen zum Klimaschutz beitreten, sich aber an den Geschäften beteiligen, die der fiktive Klimaschutz zwangsläufig entwickeln würde.
Hier die politischen Aufgaben des IPCC:
a Feststellung, dass die Welt einer Klimakatastrophe entgegengeht.
b Feststellung, dass der Mensch diese Katastrophe produziert.
Das weltweite Geschäft mit der Angst vor einer «Klimakatastrophe» wurde gestartet mit einer unbewiesenen Behauptung, einer Fiktion. Sie besagt, dass der CO2-Gehalt der Luft sich in sechs Kilometern Höhe sammelt und eine Schicht in der Erdatmosphäre bildet, die dazu führt, dass es auf Erden immer wärmer wird, sofern das CO2 nicht reduziert wird.
Weltklimarat
1988 wird das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate change) gegründet. Es bezeichnet sich später als Weltklimarat. Von dort lässt man Wetteraufzeichnungen bestimmter hierfür ausgesuchter Institute aus aller Welt sammeln und daraus per Computer Klima-Zukunftsmodelle errechnen. Die «frisierten» Ergebnisse sagen seit vielen Jahren eine kommende Klimakatastrophe für die Erde voraus. Wie und wozu dies geschieht, dazu äusserten sich Direktoren des IPCC.
John Houghton, Vize-Präsident des IPCC schrieb 1994:
«Solange wir keine Katastrophen ankündigen, wird niemand zuhören.»
Maurice Strong, erster UNEP-Direktor, (Uno-Entwicklungsprogramm äusserte und 1992 in Rio:
«Besteht nicht die einzige Hoffnung für diesen Planeten in dem Zusammenbruch der industriellen Zivilisation? Liegt es nicht in unserer Verantwortung, dafür zu sorgen, dass dieser Zusammenbruch eintritt?»
Prof. Dr. H. Stephen Schneider, Lead Author in Working Group II of the IPCC (sagte 1989):
«Deshalb müssen wir Schrecken einjagende Szenarien ankündigen, vereinfachende, dramatische Statements machen und wenig Erwähnung irgendwelcher Zweifel, die wir haben mögen, entlassen. Um Aufmerksamkeit zu erregen, brauchen wir dramatische Statements und keine Zweifel am Gesagten. Jeder von uns Forschern muss entscheiden, wie weit er eher ehrlich oder eher effektiv sein will.»
Es bedarf keiner Fantasie, Schneiders Aussage so zu interpretieren, wie sie der Formulierung entsprechend gedacht war, nämlich als Aufforderung an Mitarbeiter und Lieferanten von Daten, diese so zu «frisieren», wie sie entsprechend der politischen Aufgaben des IPCC gebraucht wurden. Beachtlich ist die Tatsache, dass hier ein hoher Beamter seinen ihm zuarbeitenden Lieferanten das Angebot macht, Urkundenfälschung zu betreiben, um ein Ziel zu erreichen.
Seit Geburt des Weltklimarates vor 25 Jahren wird eine Weltklimakatastrophe unter beachtlichem optischen und akustischen Getöse in kurzen Abständen verbreitet, ohne dass der Frage durch neugierige Journalisten je nachgegangen wäre: «Wer gab wann und wem und wo für wen die Order, das IPCC, den späteren Weltklimarat zu installieren?»
Wem nützt es?
Offensichtlich sollte dieses nicht publiziert werden. Die uralte Frage steht im Raum: Cui bono? Die Antwort liegt auf der Hand: Den Medien. Denn der Volksmund sagt: Schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten. Niemand lässt sich sein Geschäft kaputt machen und das «long lasting business» sollte ja möglichst lange anhalten.
Da die Berichterstatter der dominanten Medien dieser Zeit sich nicht bereit fanden, der Frage nachzugehen, wer IPCC eigentlich ist, nahm ich die Aufgabe vor ca. zwei Jahren wahr, einen Teil meiner Erinnerungen aufzuschreiben, bevor die Fakten verloren gehen würden. Sie sind fixiert in dem Buch «Die Lüge der Klimakatastrophe – Der Auftrag des Weltklimarates».
Der Feind des Klimas
Möglicherweise gibt es eine Klimaänderung, wie seit Jahrmillionen. Eine sich nähernde Katastrophe gibt es nicht. Es ist eine Behauptung, ähnlich wie vor fünfhundert Jahren, als die Wissenschaft behauptete, die Erde sei eine Scheibe. Als das IPCC fertig konstruiert war, wurden alle «entwickelten Staaten» zu einem «Klima-Meeting» durch die Uno nach Kyoto eingeladen. Weshalb wurden sie eingeladen? Weil sie alle – ohne Ausnahme – total verschuldet waren und noch sind. Dort in Kyoto wurde den anwesenden Delegationen die menschgemachte «Weltklimakatastrophe» verkündet. Dann wurden die anwesenden Nationen animiert, das Sitzungsprotokoll zu unterzeichnen und sich zu verpflichten, das für Pflanzen und Lebewesen notwendige Lebenselixier CO2 zu bekämpfen. Dieses wurde vorher als Feind des Klimas identifiziert. Alle mit der Bekämpfung von CO2 notwendigen gesetzlich vorgeschriebenen Ausgaben setzten ein gewaltiges weltweites Geschäft in Gange. Von jedem hierfür unnötig ausgegebenen Euro erhält z. B. der Bundesfinanzminister in Deutschland neunzehn Prozent Umsatzsteuer. Nun stellen Sie bitte nochmals die Frage: Cui bono?
Gigantische Geschäfte
Dies alles war bis hierher relativ einfach, denn die Konstrukteure der Klimakatastrophe brauchten nur einen langen Atem für die Vorbereitung der kommenden gigantischen Geschäfte, wie auch die ewige Wiederholung der vor der Haustür stehenden Klimakatastrophen durch die Medien.
Es ist Allgemeinwissen: Der einfache Mensch wird stets die einfache Lüge als Wahrheit akzeptieren, hingegen die komplizierte Wahrheit nicht glauben wollen. Eine Lüge muss nur oft genug wiederholt werden, dann wird sie geglaubt.
Fast alle Klima-Institute der Welt, sind staatliche Institute. Die dort arbeitenden Angestellten sind Staatsdiener; Beamte des Staates. Staatsdiener liefern die Ergebnisse ab, die der Staat von ihnen erwartet. Die derzeitige «political correctness» erwartet die Bejahung der angeblichen Klimakatastrophe, wie die Uno sie via IPCC verkündet. Diese angeblichen Wissenschaftler sind absolut in der Minorität. Aber sie sitzen an der Macht. Wir haben also international das Faktum, dass eine Minorität – wie so oft in der Geschichte der Menschheit – eine Majorität terrorisiert. Wenn morgen die Wahrheit zum Klima publiziert würde, wären tausende angebliche Wissenschafter ohne Arbeit und die Medien weltweit eines ihrer ertragreichsten Themen los. Bei solchen gigantischen Ereignissen müssen immer wieder fragen: Cui bono?
Grossbritannien erwacht
Am 19. November 2009 wurden durch Internet-Hacker offensichtlich 1072 E-mails und 72 (oder mehr) andere Dokumente des Büros von Prof. Phil Jones vom englischen Hadley CRU Zentrum, (einem der wichtigsten Datenlieferanten des IPCC) via Internet, auf einen Server in Russland verbracht und sie sind in der Tat Beweise eines Skandals, der die meisten der prominentesten Wissenschaftler involviert, welche die mensch-gemachte Klima-Erwärmungstheorie vorantrieben. Ein Skandal, welcher einer der grössten innerhalb der modernen Wissenschaft ist. Das CRU ist eines von weltweit nur vier Instituten, die dem «Weltklimarat» IPCC «offizielle» Temperaturdaten liefern.
Auszug aus einem Mail
Phil Jones an Ray Bradley:
Lieber Ray, Mike und Malcolm,
sobald Tim ein (Temperatur) Diagramm hier hat, werden wir es entweder heute später oder als erste Sache morgen früh schicken. Ich habe gerade Mike’s «Natur-Trick» des Hinzufügens in die wirklichen Temperaturen zu jeder Serie der letzten zwanzig Jahre (von 1981 aufwärts) und von 1961 an für die von Keith vollendet, um die Abnahme (der Temperaturen) zu verheimlichen. Mikes Serien…» Hurrah Phil
Bei dieser Geschichte handelt es sich um den eigentlichen und Ur-Beweis des IPCC, dass es der Mensch ist, der eine Klimakatastrophe hervorruft. Mittels einer Korrelation zwischen CO2-Anstieg und Temperaturanstieg in der Atmosphäre sollte bewiesen werden, dass das CO2 Schuld daran ist, dass die Welttemperatur zunimmt. Damit konnte wiederum dem Menschen die Schuld für eine kommende Klimakatastrophe angeklebt werden, weil er (wenn auch nur mit minimalen Mengen) CO2 durch Verbrennen von Kohle, Gas und Öl produziert. Die oben geschilderten Fälschungen der beauftragten Forscher führten dazu, dass dem IPCC eine gefälschte, die so genannte berühmte «hockey-stick»-Temperaturkurve geliefert wurde, mittels derer der Weltklimabericht im 3. IPCC-Report von 2001 ausstaffiert wurde, um den Menschen an den Galgen zu bringen, das geplante gigantische, lang anhaltende Geschäft mit dem Kampf gegen die Klimaerwärmung zu entwickeln und somit den Drahtziehern und «Erfindern» der Welt-Klimakatastrophe ihr ROI (return on investment) auf ihre Konten fliessen zu lassen.
Ehemalige Mitarbeiter an der Zusammenstellung der Jahresberichte des IPCC zur Weltklimakatastrophe, wie z.B. Dr. Vincent Gray, Experten-Gutachter des IPCC seit 1990, äusserten sich seit langem äusserst abfällig über die Arbeit des IPCC. Gray sagte:
«Die ganze IPCC-Betätigung wurde in Gang gebracht, um «Beweise» dafür zusammenzutragen, dass die Erde wegen der Zunahme an Kohlendioxid und anderen Treibhausgasen in der Atmosphäre eine «globale Erwärmung» erlebt. Es bestand niemals irgendeine Absicht, eine ausgeglichene oder unvoreingenommene, wissenschaftliche Abschätzung der Klimawissenschaft vorzulegen. Das IPCC ist fundamental korrupt, es spinnt sich das Klima zurecht. Die einzige ‹Reform›, die ich mir vorstellen könnte, wäre seine Abschaffung.»
Ohne CO2 ist kein Leben auf Erden möglich; weder pflanzliches, noch tierisches oder gar menschliches. Ohne CO2 ist die Erde biologisch tot. Die Pflanzen benötigen es, um mittels der komplizierten Photosynthese u.a. das CO2 umzuwandeln in Sauerstoff, den die Lebewesen wiederum zum Atmen benötigen. Es gab auf Erden Zeiten, da der CO2-Gehalt der Luft deutlich höher war, als heute. Nichts belegt, dass Tier- oder Pflanzenwelt daran gelitten hätten. Je höher das CO2-Angebot an die Pflanzen, desto höher und schneller ihr Wachstum. CO2 ist kein Feind des Menschen. Die Behauptung, dass CO2 eine Klimakatastrophe auf Erden verursacht, ist ein Fabrikat des Finanzklüngels dieser Erde. Dies sind die Menschen, die bestimmen, wann und in welchem Land in Afrika der nächste Aufstand unter den Eingeborenen stattfindet, wer nächster Präsident der USA wird und wie hoch die Energiepreise steigen müssen, damit ihre finanziellen Wünsche wahr werden. Es ist genau die Kamarilla derjenigen, die über Krieg und Frieden bestimmt und darüber entscheidet, wann der Stöpsel aus der Wanne zu ziehen ist, damit während der Bankenkatastrophe das Geld dorthin abfliessen kann, wo es denjenigen zukommt, die die Macht haben, dieses zu bestimmen. Eine Lüge muss nur oft genug wiederholt werden, dann wird sie geglaubt.
Alle Katastrophen verschwinden von allein, wenn die Absichten der Katastrophen-Trompeter erfüllt wurden. Beispiele: Waldsterben, Versauerung der Seen, Ozonschicht, Vogelgrippe usw. Die Mächtigen dieser Erde ermöglichten die Hexenjagd im Mittelalter. Militante «Grüne» und «Sensationsjournalisten» setzen bewusst Chaos und Katastrophe als Waffen ein, mit denen man die Gesellschaft in penetranter Weise zu einer Verhaltensänderung zwingen will.
Die Hacker von Norwich/England werden in die Geschichte der Klimawissenschaft eingehen. Und zwar als diejenigen, die dem Weltklima auf die Beine halfen, indem sie die Wahrheit um die Manipulationen der vier Institute entdeckten und veröffentlichten, die den Weltklimarat, das IPCC, jahrelang mit gefälschten Graphiken und Tabellen fütterten. Diese Fälschungen geschahen, um der anglo-amerikanischen Geldclique zu dienen, die die Institution des IPCC für notwendig befahl und eine willige Hofkamarilla benötigte, um ihren Plänen der Bestands- und Gewinnmaximierung zu dienen. Für sie selber, den Dienern mit hohen akademischen Titeln, fielen nicht die Brosamen von des Herren Tische ab, sondern sie wurden in der Welt rumgereicht, mit Ehren überhäuft, herrschaftlich entlohnt und mit erstklassigen Forschungsinstituten ausstaffiert, die diesen Herrn Professoren, so genannten Wissenschaftlern, zu Diensten ihrer verbalen Macht verhalfen.
Grösster Betrug
Selbstverständlich waren die jetzt entdeckten Dossiers und E-mail Konversationen die Basis für Kyoto und die IPCC-Reporte, aber von nun an wissen wir, dass sie nur auf komplett gefälschten und manipulierten Daten basierten. Dies ist nicht länger nur eine Vermutung. Möglicherweise und hoffentlich ist dies der Todesstoss für das CRU, das IPCC, Kyoto, Kopenhagen und vor allem für die CO2-Zertifikate, an denen ja noch der allseits bekannte und mit dem Nobelpreis geehrte Al Gore so prächtig verdiente, dass er möglicherweise schon zum Klub der Milliardäre zählt. Das, was sich dieser Tage um eine relativ junge Wissenschaft ereignet, ist die Entdeckung des grössten Betrugs in der Geschichte der Menschheit.
Hartmut Bachmann
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Montag, 26. Oktober 2009
Global Warming - Neue Religion oder ökologischer Staatsterror?
Global Warming oder neue Eiszeit: Schmilzt das Eis wirklich?
Von F. William Engdahl, 04.10.2009 14:00
Mit einem melodramatischen Appell hat sich US-Präsident Obama an die Vollversammlung der UNO gewendet und weltweite Maßnahmen gefordert, um der »Klimakatastrophe« zu begegnen.
Dieses neue Schlagwort tritt an die Stelle des bekannteren Global Warming, der Theorie, wonach vom Menschen durch Autos, Kohlekraftwerke und viele andere Quellen verursachte CO2-Emissionen zu einer Erwärmung des Planeten führen. Dadurch sollen angeblich die Polkappen abschmelzen, was dann zur Überflutung von mindestens einem Viertel der Erdoberfläche führen würde. Nur eine Kleinigkeit stört an Obamas Schreckensszenario: aus der Sicht der Wissenschaft ist dies vollkommen falsch. Seit 2007 sind die Polkappen nämlich gewachsen, nicht abgeschmolzen, und auf der Erde ist es auch kühler geworden und nicht wärmer. Als ob die Angst, an einer fiktiven Schweinegrippe zu sterben, nicht schon schlimm genug wäre, rauben einem die dramatischen Schauerberichte der großen Radio- und Fernsehsender wie BBC oder CNN über schmelzende Eisberge nun zusätzlich den Schlaf. Vor dem Hintergrund einer Eisscholle in der Arktis hat Ban Ki-Moon, der Generalsekretär der Vereinten Nationen, vor kurzem die Behauptung aufgestellt, vom Menschen verursachte CO2-Emissionen führten dazu, daß jedes Jahr »100 Milliarden Tonnen« Polareis abschmelzen, so daß die Arktis in 30 Jahren »eisfrei« sein würde. Die Organisation WWF behauptet gar, das Eis in der Arktis schmelze derart schnell, daß der Meeresspiegel in 80 Jahren um volle 1,2 m ansteigen werde, was »zur Überflutung von einem Viertel der Erdoberfläche führen wird«. Welch unheimliche Aussichten! Tschüss Hamburg, New York, Amsterdam … Ban Ki-Moons Werbegag war mit äußerster Sorgfalt inszeniert. Natürlich wurde nicht gesagt, daß sich sein Schiff - wegen des Eises - dem Nordpol nur bis auf etwa 1.100 km nähern konnte. Auch daß er sich dort im Sommer filmen ließ, wenn das arktische Eis immer schmilzt, bevor es ab September wieder gefriert, wurde nicht eigens erwähnt. Die Wahrheit über das Eis in der Arktis sieht anders aus. Zwar schmelzen in jedem Sommer etwa zehn Millionen Quadratkilometer Meereis, doch in jedem September beginnt es in der Arktis wieder zu frieren. Die Eisfläche ist jetzt 500.000 Quadratkilometer größer als zur gleichen Zeit im vergangenen Jahr - und da war sie wiederum 500.000 Quadratkilometer größer als im September 2007, dem niedrigsten in jüngerer Zeit gemessenen Stand. (Siehe ›Cryosphere Today‹ der University of Illinois, http://arctic.atmos.uiuc.edu/cryosphere/). Schauergeschichten über schmelzendes Eis in der Arktis eignen sich für dramatische Schlagzeilen, die wissenschaftliche Wahrheit sieht jedoch anders aus. Im nächsten April, nach Monaten der Dunkelheit, wird die Eisfläche wieder 14 Millionen Quadratkilometer groß sein, wahrscheinlich eher noch größer. Der britische Wissenschaftsjournalist Christopher Booker sagt: »Selbst wenn alles Meereis schmelzen würde, der Meeresspiegel würde dadurch genauso wenig ansteigen, wie ein Eiswürfel, der in einem Glas Gin Tonic schmilzt, das Volumen im Glas vergrößert.« Die heutige Angstpropaganda von der Erderwärmung wird von Politikern und bestimmten Interessen wie Goldman Sachs und anderen Finanzinstituten an der Wall Street geschürt, die sich darauf freuen, Milliardenbeträge aus dem Handel mit den neuen Carbon-Futures einstreichen zu können. Sie setzen alle Hebel in Bewegung, um die Welt so in Angst zu versetzen, daß es beim Kopenhagener Klimagipfel im Dezember zu einer Einigung auf ein Abkommen kommt, das an die Stelle der Vereinbarung von Kyoto über die Reduzierung der CO2-Emissionen treten soll. Man schätzt, daß die Rechnung für die Maßnahmen gegen das angebliche Global Warming, für die sich Obama und seine Patrone an der Wall Street einsetzen und die das Repräsentantenhaus, nicht aber der mehr konservative Senat, bereits verabschiedet hat, die amerikanischen Steuerzahler etwa 10 Billionen $ kosten wird. In Großbritannien, wo Premierminister Gordon Brown voll auf den Global-Warming-Zug aufgesprungen ist, präsentieren die BBC und die Royal Society wilde Pläne für eine gezielte Klima-Beeinflussung, das sogenannte »Climate Engineering«. Dazu gehören so absurde Vorschläge wie der, im Weltraum große Spiegel anzubringen, die die Sonnenstrahlen abhalten sollen, oder entlang den Autobahnen künstliche Bäume aufzustellen, die das CO2 aus der Luft aufsagen sollen, die man dann wieder entfernt und tief in der Erde vergräbt. Es wäre vielleicht ein Arbeitsbeschaffungsprogramm für einige tausend Engländer, die im Gefolge des jüngsten Finanzkollapses ihren Job verloren haben, aber ansonsten wäre es pure Verschwendung von Steuergeldern und die sind ohnehin bereits durch die Banken-Bailouts aufs Äußerste beansprucht. Man hat die ganze Farce bereits mit dem Gulliver aus Jonathan Swifts Satire verglichen, der bei seinen Reisen einen Mann trifft, der versucht, Sonnenstrahlen aus Gurken zu ziehen. In der angesehenen Wissenschaftszeitschrift ›Journal of Geophysical Research‹, die von der ›American Geophysical Union‹ herausgegeben wird, sind die Ergebnisse einer großangelegten neuen Studie der Wissenschaftler J.D. McLean und C.R. de Freitas von der University of Auckland in Neuseeland und von R.M. Carter veröffentlicht worden: ›Influence of the Southern Oscillation on Tropospheric Temperature‹ auf die troposphärische Temperatur; siehe http://www.agu.org/pubs/crossref/2009/2008JD011637.shtml Die Ergebnisse bestätigen, daß in den vergangenen rund 50 Jahren, genauer gesagt seit 1950, die Klimaveränderung zu 81 % auf das Konto des als El Niño bekannten Wetterphänomens im Pazifik geht und 19 % auf eine verstärkte Sonneneinstrahlung zurückzuführen sind. Vom Menschen verursachte Emissionen hätten keine Rolle gespielt. Klimatologen und Astrophysiker sind der Ansicht, daß die El Niños, die die Wissenschaftler als ›El Niño Southern Oscillations‹ oder ENSOs bezeichnen, mit periodisch auftretenden Eruptionen der Sonnenaktivität in Verbindung stehen. Dr. Theodor Landscheidt vom kanadischen Schroeter Institute for Research in Cycles of Solar Activity (Institut zur Erforschung der Zyklen in der Sonnenaktivität) bezeichnet ENSO als »stärkste Quelle natürlicher Veränderungen im globalen Klimasystem. Während des schweren ENSO-Ereignisses von 1982/1983, als sich die Meeresoberfläche vor der Küste Perus um über 7° Celsius erwärmte, hat man entdeckt, daß es enge Verbindungen zum Wetter in anderen Gebieten gibt, etwa zu Überschwemmungen in Kalifornien oder vermehrter Dürre in Afrika.« Landscheidt fährt fort: »El Niño und La Niña unterliegen durch die unterschiedliche Sonnenaktivität in einem derart starkem Ausmaß einem ›external forcing‹ (externem Antrieb), daß sich daraus fast alle Irregularitäten von ENSO erklären lassen, und langfristige Prognosen über Zeiträume von mehr als einem Jahr möglich werden. Das ist nicht nur Theorie. Meine Prognosen über die beiden letzten El Niños haben sich als richtig erwiesen, die Prognose für den letzten hatte ich mehr als zwei Jahre vor dem Ereignis erstellt …«; siehe http://www.john-daly.com/sun-enso/sun-enso.htm »Solar Activity Controls El Niño and La Niña«. Selbst James Hansen, der zu den stärksten Verfechtern der Idee von Global Warming gehört, räumt ein: »Die Forcings, die den langfristigen Klimawandel verursachen, sind nicht ausreichend bekannt, um daraus Schlüsse auf Klimaveränderungen für die Zukunft abzuleiten … Das natürliche Forcing auf Grund von Änderungen der Energieabstrahlung der Sonne spielen bei der langfristigen Klimaveränderung möglicherweise eine größere Rolle, als man mit den allgemeinen Zirkulationsmodellen allein erklären könnte.« Es gibt in vielen Teilen der Erde einen Zusammenhang zwischen El Niños und Überschwemmungen, Dürren und anderen Wetterstörungen. Im Atlantischen Ozean zeigen sich die Auswirkungen der Veränderungen im Pazifik mit einer Verzögerung von zwölf bis 18 Monaten. Sie treten etwa alle drei bis acht Jahre auf. Als La Niñas werden die entsprechenden zyklischen Abkühlungsphasen im Pazifischen Ozean bezeichnet. Sonneneruptionen haben den größten Einfluß auf das Weltklima. Vom Menschen verursachte CO2-Emissionen gehören nicht dazu. Nach Angaben der Wetter- und Ozeanografiebehörde der Vereinigten Staaten führt der El Niño in Nordamerika zu überdurchschnittlich warmen Wintern in den Staaten des oberen Mittleren Westens und im Nordosten der USA. In Kalifornien und den südwestlichen Staaten der USA fällt deutlich mehr Niederschlag, während die Staaten nördlich des Golfs von Mexiko und der Nordosten Mexikos während der El Niño-Phase der Osziallation feuchter und kühler als normal sind. In Asien und Teilen von Australien führt El Niño zu größerer Trockenheit mit Buschfeuern. Das klingt doch alles sehr ähnlich wie das, was nach der Angstmache der Propheten vom Global Warning das Ergebnis von menschengemachten CO2-Emissionen oder wie man es heute so schlau nennt, vom »Klimawandel« sein soll. War es vor 1000 Jahren wärmer? Die Ergebnisse einer in Schweden durchgeführten Studie, die Haakan Grudd vom Institut für Physikalische Geografie und Quartärgeologie veröffentlicht hat, bestätigen, daß es in der Arktis heute nicht wärmer ist als in früheren Zeiten - lange vor der Erfindung von Kohlekraftwerken und Autos. Grudds Studie kommt zu dem Schluss: »Ende des 20. Jahrhunderts war es nach der neuen Aufzeichnung nicht ungewöhnlich warm: im Zeitmaßstab von Jahrzehnten bis Jahrhunderten gemessen war es in der Zeit um 750, 1000, 1400 und 1750 jeweils ähnlich warm oder sogar wärmer. In den 200 Jahren um das Jahr 1000 n. Chr. herum war es deutlich wärmer als am Ende des 20. Jahrhunderts, was durch andere lokale und regionale paläoklimatischen Daten gestützt wird.« (H. Grudd: »Torneträsk tree ring width and density ad 500–2004: a test of climatic sensitivity and a new 1500-year reconstruction of north Fennoscandian summers«, Climate Dynamics, Vol. 31, Ausgabe 7–8, 12/ 2008, unter http://www.springerlink.com/content/8j71453650116753/?p=fcd6adbe04ff4cc29b7131b5184282eb&pi=0. Einfacher gesagt: vor 1.000 Jahren war es auf der Welt wärmer als heute. Von Geländewagen oder Kohlekraftwerken, die CO2 in die Atmosphäre pusteten, ist aus der damaligen Zeit nichts überliefert. Das einzige Problem bei diesen ernsthaften wissenschaftlichen Studien besteht darin, daß die Mainstream Medien sie durchweg ignorieren und lieber dramatische Schauergeschichten bringen, wie sie Barack Obama bei seiner Rede vor den Vereinten Nationen präsentiert hat, oder Ban Ki-Moon bei seinem dramatischen Auftritt im arktischen Eis. Merkwürdigerweise hat keiner der mir bekannten Verfechter des Global Warming auch nur versucht, eine Beziehung zwischen der ENSO-Aktivität und der weltweiten Temperaturveränderungen herzustellen. Sollten wir vielleicht fordern, El Niños oder Sonneneruptionen zu verbieten? Vom wissenschaftlichen Standpunkt wäre das genausowenig sinnvoll, wie CO2-Emissionen zu verbieten oder zu begrenzen. Global Warming als neue Religion ist eine Sache, aber wir sollten dabei nicht vergessen, daß die Hohepriester dieselben Götter des Geldes sind, die uns vor wenigen Jahren die Religion vom Peak Oil beschert haben und die derzeitige billionenschwere Kernschmelze des Finanzsystems durch die sogenannte Verbriefung, die »Asset Securitization«. In Wahrheit stellt das Global Warming genauso wie Peak Oil und andere Schauergeschichten nur den weiteren Versuch einflußreicher Kapitalinteressen dar, die Welt glauben zu machen, es sei besser ist, ihnen die Kontrolle über den Lauf der Dinge zu überlassen. Hier wird offensichtlich das Klima für den Versuch mißbraucht, den Lebensstandard der Mehrheit der Menschen auf der Welt zu senken, während eine winzige Elite mehr Macht und Einfluß gewinnt. Anmerkung politonline d.a. Es ist wenig wahrscheinlich, dass all diejenigen, die in die Hände der UNO arbeiten, sich von konkreten Fakten eines Besseren belehren lassen werden. Was nun den von Engdahl angesprochenen Lebensstandard betrifft, so ist dessen Absenkung für uns schon vor langer Zeit von derselben UNO gefordert worden. Dieses Ziel und die Klimafrage sind Gegenstand des Schreibens an den Direktor des Bundesamts für Umwelt, Bruno Oberle, auf http://www.politonline.ch/index.cfm?content=news&newsid=885 Aufklärungen dieser Art stossen auf Seiten der massgebenden Politiker offensichtlich auf wenig Interesse, geschweige denn, dass man den Eindruck hätte, sie wären willens, sich sachlich tiefergehend mit der Materie auseinanderzusetzen. Insofern lässt sich die gesamte Klimafrage fast nur noch unter dem Aspekt der Verarmung sehen. Die darüber hinaus von allen UNO-Gläubigen propagierte globale CO2-Abgabe stellt nichts anderes als die erste Stufe einer Weltsteuer dar, die dann von den die UNO Steuernden nach Belieben angehoben werden kann. Quelle: http://info.kopp-verlag.de/news/global-warming-oder-neue-eiszeit-schmilzt-das-eis-wirklich.html 28. 9. 09 Siehe auch Der »Tresor des jüngsten Gerichts« in der Arktis - Von F. William Engdahl auf http://www.politonline.ch/index.cfm?content=news&newsid=849
Von F. William Engdahl, 04.10.2009 14:00
Mit einem melodramatischen Appell hat sich US-Präsident Obama an die Vollversammlung der UNO gewendet und weltweite Maßnahmen gefordert, um der »Klimakatastrophe« zu begegnen.
Dieses neue Schlagwort tritt an die Stelle des bekannteren Global Warming, der Theorie, wonach vom Menschen durch Autos, Kohlekraftwerke und viele andere Quellen verursachte CO2-Emissionen zu einer Erwärmung des Planeten führen. Dadurch sollen angeblich die Polkappen abschmelzen, was dann zur Überflutung von mindestens einem Viertel der Erdoberfläche führen würde. Nur eine Kleinigkeit stört an Obamas Schreckensszenario: aus der Sicht der Wissenschaft ist dies vollkommen falsch. Seit 2007 sind die Polkappen nämlich gewachsen, nicht abgeschmolzen, und auf der Erde ist es auch kühler geworden und nicht wärmer. Als ob die Angst, an einer fiktiven Schweinegrippe zu sterben, nicht schon schlimm genug wäre, rauben einem die dramatischen Schauerberichte der großen Radio- und Fernsehsender wie BBC oder CNN über schmelzende Eisberge nun zusätzlich den Schlaf. Vor dem Hintergrund einer Eisscholle in der Arktis hat Ban Ki-Moon, der Generalsekretär der Vereinten Nationen, vor kurzem die Behauptung aufgestellt, vom Menschen verursachte CO2-Emissionen führten dazu, daß jedes Jahr »100 Milliarden Tonnen« Polareis abschmelzen, so daß die Arktis in 30 Jahren »eisfrei« sein würde. Die Organisation WWF behauptet gar, das Eis in der Arktis schmelze derart schnell, daß der Meeresspiegel in 80 Jahren um volle 1,2 m ansteigen werde, was »zur Überflutung von einem Viertel der Erdoberfläche führen wird«. Welch unheimliche Aussichten! Tschüss Hamburg, New York, Amsterdam … Ban Ki-Moons Werbegag war mit äußerster Sorgfalt inszeniert. Natürlich wurde nicht gesagt, daß sich sein Schiff - wegen des Eises - dem Nordpol nur bis auf etwa 1.100 km nähern konnte. Auch daß er sich dort im Sommer filmen ließ, wenn das arktische Eis immer schmilzt, bevor es ab September wieder gefriert, wurde nicht eigens erwähnt. Die Wahrheit über das Eis in der Arktis sieht anders aus. Zwar schmelzen in jedem Sommer etwa zehn Millionen Quadratkilometer Meereis, doch in jedem September beginnt es in der Arktis wieder zu frieren. Die Eisfläche ist jetzt 500.000 Quadratkilometer größer als zur gleichen Zeit im vergangenen Jahr - und da war sie wiederum 500.000 Quadratkilometer größer als im September 2007, dem niedrigsten in jüngerer Zeit gemessenen Stand. (Siehe ›Cryosphere Today‹ der University of Illinois, http://arctic.atmos.uiuc.edu/cryosphere/). Schauergeschichten über schmelzendes Eis in der Arktis eignen sich für dramatische Schlagzeilen, die wissenschaftliche Wahrheit sieht jedoch anders aus. Im nächsten April, nach Monaten der Dunkelheit, wird die Eisfläche wieder 14 Millionen Quadratkilometer groß sein, wahrscheinlich eher noch größer. Der britische Wissenschaftsjournalist Christopher Booker sagt: »Selbst wenn alles Meereis schmelzen würde, der Meeresspiegel würde dadurch genauso wenig ansteigen, wie ein Eiswürfel, der in einem Glas Gin Tonic schmilzt, das Volumen im Glas vergrößert.« Die heutige Angstpropaganda von der Erderwärmung wird von Politikern und bestimmten Interessen wie Goldman Sachs und anderen Finanzinstituten an der Wall Street geschürt, die sich darauf freuen, Milliardenbeträge aus dem Handel mit den neuen Carbon-Futures einstreichen zu können. Sie setzen alle Hebel in Bewegung, um die Welt so in Angst zu versetzen, daß es beim Kopenhagener Klimagipfel im Dezember zu einer Einigung auf ein Abkommen kommt, das an die Stelle der Vereinbarung von Kyoto über die Reduzierung der CO2-Emissionen treten soll. Man schätzt, daß die Rechnung für die Maßnahmen gegen das angebliche Global Warming, für die sich Obama und seine Patrone an der Wall Street einsetzen und die das Repräsentantenhaus, nicht aber der mehr konservative Senat, bereits verabschiedet hat, die amerikanischen Steuerzahler etwa 10 Billionen $ kosten wird. In Großbritannien, wo Premierminister Gordon Brown voll auf den Global-Warming-Zug aufgesprungen ist, präsentieren die BBC und die Royal Society wilde Pläne für eine gezielte Klima-Beeinflussung, das sogenannte »Climate Engineering«. Dazu gehören so absurde Vorschläge wie der, im Weltraum große Spiegel anzubringen, die die Sonnenstrahlen abhalten sollen, oder entlang den Autobahnen künstliche Bäume aufzustellen, die das CO2 aus der Luft aufsagen sollen, die man dann wieder entfernt und tief in der Erde vergräbt. Es wäre vielleicht ein Arbeitsbeschaffungsprogramm für einige tausend Engländer, die im Gefolge des jüngsten Finanzkollapses ihren Job verloren haben, aber ansonsten wäre es pure Verschwendung von Steuergeldern und die sind ohnehin bereits durch die Banken-Bailouts aufs Äußerste beansprucht. Man hat die ganze Farce bereits mit dem Gulliver aus Jonathan Swifts Satire verglichen, der bei seinen Reisen einen Mann trifft, der versucht, Sonnenstrahlen aus Gurken zu ziehen. In der angesehenen Wissenschaftszeitschrift ›Journal of Geophysical Research‹, die von der ›American Geophysical Union‹ herausgegeben wird, sind die Ergebnisse einer großangelegten neuen Studie der Wissenschaftler J.D. McLean und C.R. de Freitas von der University of Auckland in Neuseeland und von R.M. Carter veröffentlicht worden: ›Influence of the Southern Oscillation on Tropospheric Temperature‹ auf die troposphärische Temperatur; siehe http://www.agu.org/pubs/crossref/2009/2008JD011637.shtml Die Ergebnisse bestätigen, daß in den vergangenen rund 50 Jahren, genauer gesagt seit 1950, die Klimaveränderung zu 81 % auf das Konto des als El Niño bekannten Wetterphänomens im Pazifik geht und 19 % auf eine verstärkte Sonneneinstrahlung zurückzuführen sind. Vom Menschen verursachte Emissionen hätten keine Rolle gespielt. Klimatologen und Astrophysiker sind der Ansicht, daß die El Niños, die die Wissenschaftler als ›El Niño Southern Oscillations‹ oder ENSOs bezeichnen, mit periodisch auftretenden Eruptionen der Sonnenaktivität in Verbindung stehen. Dr. Theodor Landscheidt vom kanadischen Schroeter Institute for Research in Cycles of Solar Activity (Institut zur Erforschung der Zyklen in der Sonnenaktivität) bezeichnet ENSO als »stärkste Quelle natürlicher Veränderungen im globalen Klimasystem. Während des schweren ENSO-Ereignisses von 1982/1983, als sich die Meeresoberfläche vor der Küste Perus um über 7° Celsius erwärmte, hat man entdeckt, daß es enge Verbindungen zum Wetter in anderen Gebieten gibt, etwa zu Überschwemmungen in Kalifornien oder vermehrter Dürre in Afrika.« Landscheidt fährt fort: »El Niño und La Niña unterliegen durch die unterschiedliche Sonnenaktivität in einem derart starkem Ausmaß einem ›external forcing‹ (externem Antrieb), daß sich daraus fast alle Irregularitäten von ENSO erklären lassen, und langfristige Prognosen über Zeiträume von mehr als einem Jahr möglich werden. Das ist nicht nur Theorie. Meine Prognosen über die beiden letzten El Niños haben sich als richtig erwiesen, die Prognose für den letzten hatte ich mehr als zwei Jahre vor dem Ereignis erstellt …«; siehe http://www.john-daly.com/sun-enso/sun-enso.htm »Solar Activity Controls El Niño and La Niña«. Selbst James Hansen, der zu den stärksten Verfechtern der Idee von Global Warming gehört, räumt ein: »Die Forcings, die den langfristigen Klimawandel verursachen, sind nicht ausreichend bekannt, um daraus Schlüsse auf Klimaveränderungen für die Zukunft abzuleiten … Das natürliche Forcing auf Grund von Änderungen der Energieabstrahlung der Sonne spielen bei der langfristigen Klimaveränderung möglicherweise eine größere Rolle, als man mit den allgemeinen Zirkulationsmodellen allein erklären könnte.« Es gibt in vielen Teilen der Erde einen Zusammenhang zwischen El Niños und Überschwemmungen, Dürren und anderen Wetterstörungen. Im Atlantischen Ozean zeigen sich die Auswirkungen der Veränderungen im Pazifik mit einer Verzögerung von zwölf bis 18 Monaten. Sie treten etwa alle drei bis acht Jahre auf. Als La Niñas werden die entsprechenden zyklischen Abkühlungsphasen im Pazifischen Ozean bezeichnet. Sonneneruptionen haben den größten Einfluß auf das Weltklima. Vom Menschen verursachte CO2-Emissionen gehören nicht dazu. Nach Angaben der Wetter- und Ozeanografiebehörde der Vereinigten Staaten führt der El Niño in Nordamerika zu überdurchschnittlich warmen Wintern in den Staaten des oberen Mittleren Westens und im Nordosten der USA. In Kalifornien und den südwestlichen Staaten der USA fällt deutlich mehr Niederschlag, während die Staaten nördlich des Golfs von Mexiko und der Nordosten Mexikos während der El Niño-Phase der Osziallation feuchter und kühler als normal sind. In Asien und Teilen von Australien führt El Niño zu größerer Trockenheit mit Buschfeuern. Das klingt doch alles sehr ähnlich wie das, was nach der Angstmache der Propheten vom Global Warning das Ergebnis von menschengemachten CO2-Emissionen oder wie man es heute so schlau nennt, vom »Klimawandel« sein soll. War es vor 1000 Jahren wärmer? Die Ergebnisse einer in Schweden durchgeführten Studie, die Haakan Grudd vom Institut für Physikalische Geografie und Quartärgeologie veröffentlicht hat, bestätigen, daß es in der Arktis heute nicht wärmer ist als in früheren Zeiten - lange vor der Erfindung von Kohlekraftwerken und Autos. Grudds Studie kommt zu dem Schluss: »Ende des 20. Jahrhunderts war es nach der neuen Aufzeichnung nicht ungewöhnlich warm: im Zeitmaßstab von Jahrzehnten bis Jahrhunderten gemessen war es in der Zeit um 750, 1000, 1400 und 1750 jeweils ähnlich warm oder sogar wärmer. In den 200 Jahren um das Jahr 1000 n. Chr. herum war es deutlich wärmer als am Ende des 20. Jahrhunderts, was durch andere lokale und regionale paläoklimatischen Daten gestützt wird.« (H. Grudd: »Torneträsk tree ring width and density ad 500–2004: a test of climatic sensitivity and a new 1500-year reconstruction of north Fennoscandian summers«, Climate Dynamics, Vol. 31, Ausgabe 7–8, 12/ 2008, unter http://www.springerlink.com/content/8j71453650116753/?p=fcd6adbe04ff4cc29b7131b5184282eb&pi=0. Einfacher gesagt: vor 1.000 Jahren war es auf der Welt wärmer als heute. Von Geländewagen oder Kohlekraftwerken, die CO2 in die Atmosphäre pusteten, ist aus der damaligen Zeit nichts überliefert. Das einzige Problem bei diesen ernsthaften wissenschaftlichen Studien besteht darin, daß die Mainstream Medien sie durchweg ignorieren und lieber dramatische Schauergeschichten bringen, wie sie Barack Obama bei seiner Rede vor den Vereinten Nationen präsentiert hat, oder Ban Ki-Moon bei seinem dramatischen Auftritt im arktischen Eis. Merkwürdigerweise hat keiner der mir bekannten Verfechter des Global Warming auch nur versucht, eine Beziehung zwischen der ENSO-Aktivität und der weltweiten Temperaturveränderungen herzustellen. Sollten wir vielleicht fordern, El Niños oder Sonneneruptionen zu verbieten? Vom wissenschaftlichen Standpunkt wäre das genausowenig sinnvoll, wie CO2-Emissionen zu verbieten oder zu begrenzen. Global Warming als neue Religion ist eine Sache, aber wir sollten dabei nicht vergessen, daß die Hohepriester dieselben Götter des Geldes sind, die uns vor wenigen Jahren die Religion vom Peak Oil beschert haben und die derzeitige billionenschwere Kernschmelze des Finanzsystems durch die sogenannte Verbriefung, die »Asset Securitization«. In Wahrheit stellt das Global Warming genauso wie Peak Oil und andere Schauergeschichten nur den weiteren Versuch einflußreicher Kapitalinteressen dar, die Welt glauben zu machen, es sei besser ist, ihnen die Kontrolle über den Lauf der Dinge zu überlassen. Hier wird offensichtlich das Klima für den Versuch mißbraucht, den Lebensstandard der Mehrheit der Menschen auf der Welt zu senken, während eine winzige Elite mehr Macht und Einfluß gewinnt. Anmerkung politonline d.a. Es ist wenig wahrscheinlich, dass all diejenigen, die in die Hände der UNO arbeiten, sich von konkreten Fakten eines Besseren belehren lassen werden. Was nun den von Engdahl angesprochenen Lebensstandard betrifft, so ist dessen Absenkung für uns schon vor langer Zeit von derselben UNO gefordert worden. Dieses Ziel und die Klimafrage sind Gegenstand des Schreibens an den Direktor des Bundesamts für Umwelt, Bruno Oberle, auf http://www.politonline.ch/index.cfm?content=news&newsid=885 Aufklärungen dieser Art stossen auf Seiten der massgebenden Politiker offensichtlich auf wenig Interesse, geschweige denn, dass man den Eindruck hätte, sie wären willens, sich sachlich tiefergehend mit der Materie auseinanderzusetzen. Insofern lässt sich die gesamte Klimafrage fast nur noch unter dem Aspekt der Verarmung sehen. Die darüber hinaus von allen UNO-Gläubigen propagierte globale CO2-Abgabe stellt nichts anderes als die erste Stufe einer Weltsteuer dar, die dann von den die UNO Steuernden nach Belieben angehoben werden kann. Quelle: http://info.kopp-verlag.de/news/global-warming-oder-neue-eiszeit-schmilzt-das-eis-wirklich.html 28. 9. 09 Siehe auch Der »Tresor des jüngsten Gerichts« in der Arktis - Von F. William Engdahl auf http://www.politonline.ch/index.cfm?content=news&newsid=849
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Montag, 28. Juli 2008
Obama und die neue Weltordnung
Obama: Ich habe da einen Alptraum …
Gerhard Wisnewski
Man muss sich schon die Augen reiben angesichts dieses merkwürdigen Schauspiels. Ein amerikanischer Präsident, der keiner ist, besucht amerikanische Truppen im Ausland und hält Reden vor Menschenmassen wie sonst nur der Papst oder eben – der Präsident. Er wird nicht etwa von einer privaten Schutztruppe geschützt, sondern vom staatlichen »Secret Service«, also jener Organisation, die sonst Präsidenten schützt – oder über die Klinge springen lässt. Je nach dem. In seiner Rede beschwor Obama die wichtigsten Zutaten der New World Order – der Neuen Weltordnung.
Die »Obamania« droht die republikanische Konkurrenz hinwegzufegen oder zumindest an die Wand zu drücken. Es sollen psychologische und politische Tatsachen geschaffen werden, an denen niemand mehr vorbeikommt: Die Politik nicht und die Wähler auch nicht. Die eigentliche Wahl Obamas soll so nur noch zur Formsache werden.
Die Obamania ist eine ebenso künstlich wie professionell geschaffene Hysterie wie die bunten »Revolutionen« in Osteuropa:
* Die Singende Revolution in Estland 1987–1991 und in Litauen 1989–1991
* Die Rosenrevolution in Georgien 2003
* Die Orangene Revolution in der Ukraine 2004
* Die Tulpenrevolution in Kirgisistan 2005
* Die Zedernrevolution im Libanon 2005
Barack Obama: Alles meins!
Und nun die Obama-Lution - erst in den Vereinigten Staaten und jetzt auch in Europa. Das Muster ist immer dasselbe: Begeisterte, schwärmerische Massen tragen einen Kandidaten oder einen Führer auf Händen zum Siege – zumindest psychologisch. Und die Impresarios sind auch immer dieselben. Vor allem Obamas außenpolitischer Berater Zbigniew Brzezinski, der auch schon bei den bunten Revolutionen im Osten die Finger im Spiel gehabt haben soll. Die Meisten haben diesen Namen längst vergessen oder sogar noch nie gehört. Dabei ist Brzezinski ein echter Eisen- und Russenfresser, einer der Strategen des Kalten Krieges und Hauptfeind der Sowjetunion, im Kalten Krieg gefürchtet als »Falke«, Kriegstreiber – und oberster »Taliban«: Derselbe Brzezinski formte, bewaffnete und unterstützte zu Sowjetzeiten jene islamischen Mujaheddin, aus deren Reihen später die Attentäter des 11.9. gekommen sein sollen und die heute »der Weltgemeinschaft« als »Taliban« das Leben schwer machen. Zitat: »Was ist wichtiger für die Weltgeschichte – die Taliban oder der Zusammenbruch des sowjetischen Imperiums?« Die Frage ist nur, was und warum die Taliban heute treiben. Derselbe Brzezinski berät nun den »neuen Kennedy« in außenpolitischen Fragen, was bedeutet, dass es sich eben nicht um einen neuen Kennedy handeln kann.
Egal: Wo immer sie auch will, lässt die Oba-Maschine Massen in allen Farben auferstehen, ob nun orange, rot oder gleich in den amerikanischen Farben, wie in Berlin. Und immer sind sie so verdammt begeistert und friedlich und entfachen eine psychologische La-Ola-Welle, der sich niemand widersetzen zu können meint.
Die Oba-Maschine umfasst nicht nur den Auftritt vor der Siegessäule und die angeblich 200.000, die dort hinkamen. Nein, die Oba-Maschine umfasste den gesamten offiziellen Medienapparat. In stundenlangen Sondersendungen rollten deutsche Fernsehsender Obama einen medialen Teppich mit Bildern der gemeinsamen deutsch-amerikanischen Geschichte aus, auf dem der Kandidat vor die Siegessäule schritt – zur symbolischen Präsidentenkür.
Nicht der passende Ort? Obama wäre lieber am Brandenburger Tor aufgetreten? Da bin ich nicht so sicher. Die Siegessäule war ebenfalls ein geeigneter Hintergrund für den gefühlten Sieger. In der deutsch-amerikanischen Symbolchronologie ist das Brandenburger Tor ein Symbol von Gestern, von Ronald Reagan und George Bush senior. Der neue amerikanische Führer braucht vielleicht neue Symbole. Die Siegessäule wurde 1873 als Nationaldenkmal der deutschen Einigungskriege eingeweiht.
Und Einigungskriege führen die USA jetzt auch. Seit dem 11. September bemühen sie sich vermehrt an allen Fronten um den Schulterschluss der Welt hinter Amerika. Sie schmiedeten militärische Allianzen von Dutzenden von Staaten und entwarfen globale Einigungsthemen wie den »Krieg gegen den Terror« oder den »Kampf gegen die Klimakatastrophe« (Hauptpropagandist: Obama-Parteifreund Al Gore). Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion geht es darum, sich den ganzen Globus unter den Nagel zu reißen, mit den Energiereserven angefangen. Das Tor war gestern, die Säule ist heute.
Freilich: Hätte sich Obama das Symbol selbst ausgesucht, wäre die politische Botschaft allzu offensichtlich betont worden und als Anmaßung erschienen. Aber so wurde er durch sanften Druck der Kanzlerin zur Siegessäule bugsiert. Ja, nicht er selbst, sondern die Kanzlerin setzte ihm den Lorbeerkranz auf. Da soll noch mal einer meckern.
Inhaltlich handelte es sich nicht nur um eine eindeutige Präsidentenrede. Sondern um eine Rede des Führers der Neuen Welt (-ordnung). Obama sprach nicht zu den Berlinern, auch nicht nur zu den Amerikanern, sondern zu den »people of the world«. Er beschwor die Erinnerungen an das Ende des Zweiten Weltkrieges ebenso herauf wie die ewige Dankbarkeit für die Luftbrücke und den Marshallplan. Er zeigte auf, wie sich die Freiheit in Berlin durchgesetzt habe, aber er beschwor auch die »new dangers« nach dem Ende des Kalten Krieges.
New dangers, die das amerikanische Imperium dringend braucht, denn ohne sie kann es die Welt nicht regieren. Denn diese »new dangers«, so Obama, »können nicht in den Grenzen eines Landes eingedämmt werden oder durch die Größe eines Ozeans«. Diese »new dangers« sollen die Sowjetunion ersetzen. Ja, nicht nur das. Sie sollen eine Einigung auf einer globalen Ebene herbeiführen, und daher ist es so wichtig, dass diese Gefahren ubiquitär sind, also immer und überall vorhanden.
Und so nennt Obama denn auch den internationalen Terrorismus, aber vor allem auch die »Klimakatastrophe«. Denn es gibt nur eine Sphäre, an die alle Länder grenzen, und das ist die Atmosphäre. Die Luft kennt keine Grenzen, und deshalb ist sie das ideale Vehikel für die neue globale Machtpolitik. Selbst die Meere würden sich dafür nicht eignen, grenzen doch keineswegs alle Länder an einen Ozean. Aber die Atmosphäre ist der ideale Vorwand, um in die inneren Angelegenheiten eines jeden Landes einzugreifen und die Staaten schließlich in einer gemeinsamen politischen Atmosphäre aufzulösen.
»Während wir hier sprechen, schmelzen Autos in Boston und Fabriken in Peking das Eis in der Arktis«, beschwört Obama den neuen Hauptmythos der Globalisten herauf, die »Klimakatastrophe«. Obama will die Macht der Globalisten auf Phantome gründen:
* den selbst geschaffenen »Kampf der Kulturen«,
* den selbst geschaffenen »Krieg gegen den Terror«,
* die selbst hochgeputschte »Klimakatastrophe«,
* die hochgeputschte Gefahr durch »Massenvernichtungswaffen« (siehe Irak).
Denn auch in Obamas Berliner Rede war von Atomwaffen die Rede.
Besonders perfide die Aufforderung, die Terroristen, die »unsere Sicherheit in Afghanistan bedrohen«, genauso zu verfolgen wie die »Drogenhändler, die Drogen auf unseren Straßen verkaufen«. Denn die Drogenproduzenten und Dealer sind niemand anderer als die Vereinigten Staaten selbst. Sie haben Afghanistan als globalen Hauptopiumproduzenten wiederauferstehen lassen, der heute etwa 95 Prozent des globalen Opiums produziert. Das heißt, dass jeder Heroinschuss auf dem Globus zu 95 Prozent aus dem US-Protektorat Afghanistan stammt. Vielen Dank auch.
Obama erwähnt fast ausschließlich Phantomkatastrophen, entworfen auf den Reißbrettern der Propagandaspezialisten. Die einzig reale Katastrophe erwähnt Obama dagegen seltsamerweise nicht – nämlich die von den USA angezettelte globale Finanzkatastrophe. Ob Terror, Klima oder Atom unseren Kindern die Zukunft nehmen, ist eher fraglich. Nicht fraglich dagegen ist, ob die amerikanische Finanzkatastrophe unseren Kindern die Zukunft nimmt.
Dass all die erwähnten Gefahren nur gemeinsam zu lösen sind, ist die zentrale Botschaft dieser Rede. Und mit »gemeinsam« meint er natürlich die New World Order. »Wir können es uns nicht leisten, geteilt zu sein.« Soll heißen: Die Zeiten der souveränen Staaten sind vorbei. »Keine einzelne Nation, egal wie mächtig, kann solchen Herausforderungen alleine begegnen.« Und, ganz wichtig: »Niemand von uns kann solche Bedrohungen leugnen oder sich vor der Verantwortung drücken.« Soll heißen: Leugnen ist ein Verbrechen, vielleicht sogar ein Verbrechen gegen die Menschheit. »Die Last, globale Bürger zu sein, bindet uns zusammen.«
Genau das ist beabsichtigt. Niemand soll sich dem neuen moralischen Würgegriff der globalen Eliten entziehen können, und daran wird sich auch mit einem Wechsel im US-Präsidentenamt nichts ändern: »Ein Wechsel der Führung in Washington wird diese Last nicht beseitigen.« Das heißt: Der »Krieg gegen den Terror«, eine Erfindung des angeblich so erledigten Bush und seiner Neokonservativen, wird ebenso weitergehen, wie der »Kampf gegen die Klimakatastrophe«.
»Mr. Gorbatschow, tear down this wall« (»Herr Gorbatschow, reißen Sie diese Mauer nieder«) war der historische Satz von Präsident Reagan bei seinem Berlin-Besuch. Bei Obama heißt das: Lassen Sie uns alle Mauern niederreißen! Die Mauern zwischen Nationen ebenso wie zwischen Rassen und Stämmen, Eingeborenen und Immigranten, Christen, Muslimen und Juden: »Dies sind die Mauern, die wir nun einreißen müssen.«
Aber ist das wirklich John Lennons träumerisches »Imagine«? Wohl kaum. Denn über Völkerverständigung geht das weit hinaus. Zu Ende gedacht, handelt es sich hier eben nicht um Romantizismus, wenn man vom Romantizismus der globalen Eliten einmal absieht. Es handelt sich eben nicht um Völkerverständigung, sondern um Völkerverschmelzung. Der mögliche neue globale Führer Obama verlangt die totale Entgrenzung jedes natürlichen und staatlichen Körpers und die Durchmischung von allen mit allen. Deshalb betont Obama auch die Partnerschaft zur Europäischen Union als einem der Hauptschmelztiegel der Globalisten.
Grenzen sind aber die Grundlagen des Lebens – fragen Sie mal den ersten Einzeller, wenn Sie ihn treffen. Nur durch Abgrenzung von der Umwelt konnte überhaupt Leben entstehen und sich definieren. Die totale Entgrenzung widerspricht dem wohlverstandenen Interesse von eigenständigen Einheiten, seien es nun Einzeller, Mehrzeller oder Vereinigungen von Mehrzellern, wie beispielsweise Staaten. Denn am Ende wird eine gleichförmige und identitätslose Masse stehen, das ideale Rohmaterial für den imperialen Sklavenplaneten.
Obama wurde nicht nur mit John F. Kennedy verglichen, sondern auch mit Martin Luther King, zwei Söhnen seines Landes, die von den USA ruchlos ermordet wurden. Oft wurde auch an Martin Luther Kings »I have a dream«-Rede erinnert, an die Obama im Ton immer wieder anzuknüpfen versucht, wohlweislich, ohne das Zitat auf geschmacklose Weise wörtlich zu übernehmen. Doch Obama hat keinen schönen Traum für uns. Bei ihm heißt es nicht »I have a dream«, sondern »I have a nightmare« – »Ich habe einen Alptraum – für Euch«.
Freitag, 25.07.2008
Kategorie: Geostrategie, Geheimdienste, 11. Sept. 2001, Wirtschaft & Finanzen, Politik, Wissenschaft
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Gerhard Wisnewski
Man muss sich schon die Augen reiben angesichts dieses merkwürdigen Schauspiels. Ein amerikanischer Präsident, der keiner ist, besucht amerikanische Truppen im Ausland und hält Reden vor Menschenmassen wie sonst nur der Papst oder eben – der Präsident. Er wird nicht etwa von einer privaten Schutztruppe geschützt, sondern vom staatlichen »Secret Service«, also jener Organisation, die sonst Präsidenten schützt – oder über die Klinge springen lässt. Je nach dem. In seiner Rede beschwor Obama die wichtigsten Zutaten der New World Order – der Neuen Weltordnung.
Die »Obamania« droht die republikanische Konkurrenz hinwegzufegen oder zumindest an die Wand zu drücken. Es sollen psychologische und politische Tatsachen geschaffen werden, an denen niemand mehr vorbeikommt: Die Politik nicht und die Wähler auch nicht. Die eigentliche Wahl Obamas soll so nur noch zur Formsache werden.
Die Obamania ist eine ebenso künstlich wie professionell geschaffene Hysterie wie die bunten »Revolutionen« in Osteuropa:
* Die Singende Revolution in Estland 1987–1991 und in Litauen 1989–1991
* Die Rosenrevolution in Georgien 2003
* Die Orangene Revolution in der Ukraine 2004
* Die Tulpenrevolution in Kirgisistan 2005
* Die Zedernrevolution im Libanon 2005
Barack Obama: Alles meins!
Und nun die Obama-Lution - erst in den Vereinigten Staaten und jetzt auch in Europa. Das Muster ist immer dasselbe: Begeisterte, schwärmerische Massen tragen einen Kandidaten oder einen Führer auf Händen zum Siege – zumindest psychologisch. Und die Impresarios sind auch immer dieselben. Vor allem Obamas außenpolitischer Berater Zbigniew Brzezinski, der auch schon bei den bunten Revolutionen im Osten die Finger im Spiel gehabt haben soll. Die Meisten haben diesen Namen längst vergessen oder sogar noch nie gehört. Dabei ist Brzezinski ein echter Eisen- und Russenfresser, einer der Strategen des Kalten Krieges und Hauptfeind der Sowjetunion, im Kalten Krieg gefürchtet als »Falke«, Kriegstreiber – und oberster »Taliban«: Derselbe Brzezinski formte, bewaffnete und unterstützte zu Sowjetzeiten jene islamischen Mujaheddin, aus deren Reihen später die Attentäter des 11.9. gekommen sein sollen und die heute »der Weltgemeinschaft« als »Taliban« das Leben schwer machen. Zitat: »Was ist wichtiger für die Weltgeschichte – die Taliban oder der Zusammenbruch des sowjetischen Imperiums?« Die Frage ist nur, was und warum die Taliban heute treiben. Derselbe Brzezinski berät nun den »neuen Kennedy« in außenpolitischen Fragen, was bedeutet, dass es sich eben nicht um einen neuen Kennedy handeln kann.
Egal: Wo immer sie auch will, lässt die Oba-Maschine Massen in allen Farben auferstehen, ob nun orange, rot oder gleich in den amerikanischen Farben, wie in Berlin. Und immer sind sie so verdammt begeistert und friedlich und entfachen eine psychologische La-Ola-Welle, der sich niemand widersetzen zu können meint.
Die Oba-Maschine umfasst nicht nur den Auftritt vor der Siegessäule und die angeblich 200.000, die dort hinkamen. Nein, die Oba-Maschine umfasste den gesamten offiziellen Medienapparat. In stundenlangen Sondersendungen rollten deutsche Fernsehsender Obama einen medialen Teppich mit Bildern der gemeinsamen deutsch-amerikanischen Geschichte aus, auf dem der Kandidat vor die Siegessäule schritt – zur symbolischen Präsidentenkür.
Nicht der passende Ort? Obama wäre lieber am Brandenburger Tor aufgetreten? Da bin ich nicht so sicher. Die Siegessäule war ebenfalls ein geeigneter Hintergrund für den gefühlten Sieger. In der deutsch-amerikanischen Symbolchronologie ist das Brandenburger Tor ein Symbol von Gestern, von Ronald Reagan und George Bush senior. Der neue amerikanische Führer braucht vielleicht neue Symbole. Die Siegessäule wurde 1873 als Nationaldenkmal der deutschen Einigungskriege eingeweiht.
Und Einigungskriege führen die USA jetzt auch. Seit dem 11. September bemühen sie sich vermehrt an allen Fronten um den Schulterschluss der Welt hinter Amerika. Sie schmiedeten militärische Allianzen von Dutzenden von Staaten und entwarfen globale Einigungsthemen wie den »Krieg gegen den Terror« oder den »Kampf gegen die Klimakatastrophe« (Hauptpropagandist: Obama-Parteifreund Al Gore). Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion geht es darum, sich den ganzen Globus unter den Nagel zu reißen, mit den Energiereserven angefangen. Das Tor war gestern, die Säule ist heute.
Freilich: Hätte sich Obama das Symbol selbst ausgesucht, wäre die politische Botschaft allzu offensichtlich betont worden und als Anmaßung erschienen. Aber so wurde er durch sanften Druck der Kanzlerin zur Siegessäule bugsiert. Ja, nicht er selbst, sondern die Kanzlerin setzte ihm den Lorbeerkranz auf. Da soll noch mal einer meckern.
Inhaltlich handelte es sich nicht nur um eine eindeutige Präsidentenrede. Sondern um eine Rede des Führers der Neuen Welt (-ordnung). Obama sprach nicht zu den Berlinern, auch nicht nur zu den Amerikanern, sondern zu den »people of the world«. Er beschwor die Erinnerungen an das Ende des Zweiten Weltkrieges ebenso herauf wie die ewige Dankbarkeit für die Luftbrücke und den Marshallplan. Er zeigte auf, wie sich die Freiheit in Berlin durchgesetzt habe, aber er beschwor auch die »new dangers« nach dem Ende des Kalten Krieges.
New dangers, die das amerikanische Imperium dringend braucht, denn ohne sie kann es die Welt nicht regieren. Denn diese »new dangers«, so Obama, »können nicht in den Grenzen eines Landes eingedämmt werden oder durch die Größe eines Ozeans«. Diese »new dangers« sollen die Sowjetunion ersetzen. Ja, nicht nur das. Sie sollen eine Einigung auf einer globalen Ebene herbeiführen, und daher ist es so wichtig, dass diese Gefahren ubiquitär sind, also immer und überall vorhanden.
Und so nennt Obama denn auch den internationalen Terrorismus, aber vor allem auch die »Klimakatastrophe«. Denn es gibt nur eine Sphäre, an die alle Länder grenzen, und das ist die Atmosphäre. Die Luft kennt keine Grenzen, und deshalb ist sie das ideale Vehikel für die neue globale Machtpolitik. Selbst die Meere würden sich dafür nicht eignen, grenzen doch keineswegs alle Länder an einen Ozean. Aber die Atmosphäre ist der ideale Vorwand, um in die inneren Angelegenheiten eines jeden Landes einzugreifen und die Staaten schließlich in einer gemeinsamen politischen Atmosphäre aufzulösen.
»Während wir hier sprechen, schmelzen Autos in Boston und Fabriken in Peking das Eis in der Arktis«, beschwört Obama den neuen Hauptmythos der Globalisten herauf, die »Klimakatastrophe«. Obama will die Macht der Globalisten auf Phantome gründen:
* den selbst geschaffenen »Kampf der Kulturen«,
* den selbst geschaffenen »Krieg gegen den Terror«,
* die selbst hochgeputschte »Klimakatastrophe«,
* die hochgeputschte Gefahr durch »Massenvernichtungswaffen« (siehe Irak).
Denn auch in Obamas Berliner Rede war von Atomwaffen die Rede.
Besonders perfide die Aufforderung, die Terroristen, die »unsere Sicherheit in Afghanistan bedrohen«, genauso zu verfolgen wie die »Drogenhändler, die Drogen auf unseren Straßen verkaufen«. Denn die Drogenproduzenten und Dealer sind niemand anderer als die Vereinigten Staaten selbst. Sie haben Afghanistan als globalen Hauptopiumproduzenten wiederauferstehen lassen, der heute etwa 95 Prozent des globalen Opiums produziert. Das heißt, dass jeder Heroinschuss auf dem Globus zu 95 Prozent aus dem US-Protektorat Afghanistan stammt. Vielen Dank auch.
Obama erwähnt fast ausschließlich Phantomkatastrophen, entworfen auf den Reißbrettern der Propagandaspezialisten. Die einzig reale Katastrophe erwähnt Obama dagegen seltsamerweise nicht – nämlich die von den USA angezettelte globale Finanzkatastrophe. Ob Terror, Klima oder Atom unseren Kindern die Zukunft nehmen, ist eher fraglich. Nicht fraglich dagegen ist, ob die amerikanische Finanzkatastrophe unseren Kindern die Zukunft nimmt.
Dass all die erwähnten Gefahren nur gemeinsam zu lösen sind, ist die zentrale Botschaft dieser Rede. Und mit »gemeinsam« meint er natürlich die New World Order. »Wir können es uns nicht leisten, geteilt zu sein.« Soll heißen: Die Zeiten der souveränen Staaten sind vorbei. »Keine einzelne Nation, egal wie mächtig, kann solchen Herausforderungen alleine begegnen.« Und, ganz wichtig: »Niemand von uns kann solche Bedrohungen leugnen oder sich vor der Verantwortung drücken.« Soll heißen: Leugnen ist ein Verbrechen, vielleicht sogar ein Verbrechen gegen die Menschheit. »Die Last, globale Bürger zu sein, bindet uns zusammen.«
Genau das ist beabsichtigt. Niemand soll sich dem neuen moralischen Würgegriff der globalen Eliten entziehen können, und daran wird sich auch mit einem Wechsel im US-Präsidentenamt nichts ändern: »Ein Wechsel der Führung in Washington wird diese Last nicht beseitigen.« Das heißt: Der »Krieg gegen den Terror«, eine Erfindung des angeblich so erledigten Bush und seiner Neokonservativen, wird ebenso weitergehen, wie der »Kampf gegen die Klimakatastrophe«.
»Mr. Gorbatschow, tear down this wall« (»Herr Gorbatschow, reißen Sie diese Mauer nieder«) war der historische Satz von Präsident Reagan bei seinem Berlin-Besuch. Bei Obama heißt das: Lassen Sie uns alle Mauern niederreißen! Die Mauern zwischen Nationen ebenso wie zwischen Rassen und Stämmen, Eingeborenen und Immigranten, Christen, Muslimen und Juden: »Dies sind die Mauern, die wir nun einreißen müssen.«
Aber ist das wirklich John Lennons träumerisches »Imagine«? Wohl kaum. Denn über Völkerverständigung geht das weit hinaus. Zu Ende gedacht, handelt es sich hier eben nicht um Romantizismus, wenn man vom Romantizismus der globalen Eliten einmal absieht. Es handelt sich eben nicht um Völkerverständigung, sondern um Völkerverschmelzung. Der mögliche neue globale Führer Obama verlangt die totale Entgrenzung jedes natürlichen und staatlichen Körpers und die Durchmischung von allen mit allen. Deshalb betont Obama auch die Partnerschaft zur Europäischen Union als einem der Hauptschmelztiegel der Globalisten.
Grenzen sind aber die Grundlagen des Lebens – fragen Sie mal den ersten Einzeller, wenn Sie ihn treffen. Nur durch Abgrenzung von der Umwelt konnte überhaupt Leben entstehen und sich definieren. Die totale Entgrenzung widerspricht dem wohlverstandenen Interesse von eigenständigen Einheiten, seien es nun Einzeller, Mehrzeller oder Vereinigungen von Mehrzellern, wie beispielsweise Staaten. Denn am Ende wird eine gleichförmige und identitätslose Masse stehen, das ideale Rohmaterial für den imperialen Sklavenplaneten.
Obama wurde nicht nur mit John F. Kennedy verglichen, sondern auch mit Martin Luther King, zwei Söhnen seines Landes, die von den USA ruchlos ermordet wurden. Oft wurde auch an Martin Luther Kings »I have a dream«-Rede erinnert, an die Obama im Ton immer wieder anzuknüpfen versucht, wohlweislich, ohne das Zitat auf geschmacklose Weise wörtlich zu übernehmen. Doch Obama hat keinen schönen Traum für uns. Bei ihm heißt es nicht »I have a dream«, sondern »I have a nightmare« – »Ich habe einen Alptraum – für Euch«.
Freitag, 25.07.2008
Kategorie: Geostrategie, Geheimdienste, 11. Sept. 2001, Wirtschaft & Finanzen, Politik, Wissenschaft
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