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Freitag, 5. Februar 2010

Climategate: Der tiefe Fall Pachauris

Er war angetreten, die Welt zu retten. Doch jetzt kämpft Rajendra Pachauri um seinen Job. Fehlleistungen häufen sich. Die Übertreibungen entlarven den Leiter des Weltklimarats als Propagandisten.

Von Alex Reichmuth

Noch vor gut zwei Jahren stand der Inder Rajendra Pachauri auf dem Gipfel seiner Karriere. Im Oktober 2007 erhielt der Weltklimarat (IPCC) unter seiner Leitung den Friedensnobelpreis zugesprochen, zusammen mit dem amerikanischen Klimaaktivisten Al Gore. Es war die Zeit, als der Weltklimarat mit seinem Chef Pachauri als unangefochtene Instanz galt, die den Skeptikern des menschengemachten Klimawandels wissenschaftlich und moralisch haushoch überlegen schien. Inzwischen ist von den Lorbeeren kaum mehr etwas übriggeblieben: Führende Wissenschaftler des IPCC sind der Manipulation überführt worden, in den Berichten des Weltklimarates tauchen irritierende Fehler auf und Chef Pachauri blamiert sich im Umgang mit wissenschaftlicher Kritik immer aufs Neue.

Das Unheil begann im vergangenen November, als der Mail-Verkehr zwischen führenden Klimawissenschaftlern an die Öffentlichkeit gelangte. Er belegte, dass die Forscher während Jahren versucht hatten, wissenschaftliche Ergebnisse zu manipulieren und skeptische Kollegen kaltzustellen. Mitte Januar dann musste Pachauri einen peinlichen Fehler im jüngsten IPCC-Bericht zugeben: Die Aussage, dass der Grossteil der Himalajagletscher bis 2035 abschmelzen könnte, hatte sich als wissenschaftlich unhaltbar erwiesen. «Sind Fehler nicht menschlich?», verteidigte sich Pachauri vor einigen Tagen.

Das Problem ist aber nicht der Fehler allein, sondern die Art, wie er zustande kam – und wie Pachauri damit umging. Als im November eine indische Studie der These der schmelzenden Himalajagletscher widersprochen hatte, verspottete Pachauri dies als «Voodoo-Wisssenschaft». Auch andere Wissenschaftler hatten ihn noch vor der Klimakonferenz in Kopenhagen aufgefordert, die Aussage der schmelzenden Himalajagletscher zu korrigieren. Pachauri hatte es nicht getan – gemäss Kritikern, um mit alarmistischen Prognosen weiterhin Fördergelder für sein eigenes Forschungsinstitut zu generieren. Erst als der New Scientist vor einem Monat aufdeckte, dass hinter der Behauptung des schmelzenden Himalaia-Eises nicht wissenschaftliche Ergebnisse stehen, sondern lediglich ein fehlerhafter Bericht des WWF, musste Pachauri die Panne eingestehen.

Schon seit Jahren hat der indische Ingenieur und Ökonom die Leitung des Weltklimarats nicht als wissenschaftliche Aufgabe verstanden, sondern als Mission, die Welt auf den richtigen Weg zu führen. Den jüngsten Bericht des IPCC kommentierte Pachauri im Frühling 2007 so: «Ich hoffe, dass dies die Regierungen so schockiert, dass sie handeln.» Man habe einen Krieg gegen die Erde begonnen, predigte er bei der Verleihung des Friedensnobelpreises, und es drohe eine Zerstörung wie einst auf dem Höhepunkt der Atomrüstung. Und statt sich vom Propagandafilm «Eine unbequeme Wahrheit» von Al Gore mit seinen unhaltbaren Übertreibungen zu distanzieren, lobte Pachauri den Film: «Er hat mir gefallen. Er emotionalisiert die Debatte zwar, aber das muss er wohl.»

Kritiker des Weltklimarats pflegte Pachauri jeweils in drastischen Worten niederzumachen. So verglich er etwa den dänischen Statistiker Bjørn Lomborg, der den Nutzen von Klimaschutzmassnahmen bestreitet, mit Hitler: «Wenn Sie Lomborgs Denken folgen sollten, war das, was Hitler getan hat, möglicherweise richtig.» Und in einem Interview des Tages-Anzeigers kommentierte er Einwände gegen die These vom menschengemachten Klimawandel süffisant: «Es gibt immer Skeptiker, die glauben, die Erde sei flach und nicht rund.»

Effekte statt Erkenntnisse
Alles, was in die Berichte des Weltklimarats einfliesse, unterliege strengen wissenschaftlichen Kriterien und werde durchgehend gutachterlich geprüft, hatte Pachauri noch vor kurzem versichert. Der für den Asien-Teil zuständige Autor des IPCC gestand vor einigen Tagen nun ein, gewusst zu haben, dass die Behauptung der schmelzenden Himalajagletscher wissenschaftlich ungeprüft war: «Wir dachten, wenn wir das gross herausbringen, wird es einen Effekt auf die Politiker haben und sie ermutigen, konkrete Schritte einzuleiten.» Weltweit durchforsten jetzt kritische Wissenschaftler und Journalisten den IPCC-Bericht nach weiteren «weichen» Quellen – und werden fündig: Die Warnung, dass vierzig Prozent des Regenwaldes im Amazonasbecken durch den Klimawandel gefährdet seien, soll sich ebenfalls nur auf einen WWF-Bericht abstützen. Aussagen über schwindendes Eis in den Anden, in den Alpen und in Afrika beruhen offenbar lediglich auf Angaben eines Bergsteigermagazins und Äusserungen von Bergführern. Ein Kanadier will bereits zwanzig Stellen im Bericht des Weltklimarats gesichtet haben, denen wissenschaftlich ungeprüfte Fakten zugrunde liegen.

Noch schlägt Rajendra Pachauri alle Rücktrittsforderungen in den Wind. Doch selbst wenn er im Amt bleiben sollte: Seine Zeit als quasi unfehlbare wissenschaftliche Instanz, die Kritiker von der hohen Warte aus abkanzelt, ist definitiv vorbei.

Donnerstag, 21. Januar 2010

Climategate - Die Wahrheit kommt ans Licht

Die Stunde der Zweifler

Wissenschaft und Politik glauben, dass ein menschenverursachter Klimawandel den Planeten gefährdet und Abhilfe nottut. Haben sie recht, oder sind sie einem Irrtum erlegen? Neue Erkenntnisse verändern jetzt die Debatte. Teil 1.

Von Hanspeter Born

Wie kann ich, durchschnittlich intelligenter Normalbürger mit schwacher Erinnerung an das, was man mir einst in Physik- und Chemiestunden einzutrichtern versuchte, zu einem vernünftigen Urteil über den Klimawandel und dessen Folgen gelangen? Ich tue, was die meisten tun, und ziehe die unter Fachleuten gängige Meinung zu Rate. Und stelle fest: Wenn es um die Frage der globalen Erwärmung und ihre menschengemachte Verursachung geht, ist der Konsens der Wissenschaftler erdrückend.

Im 4. Sachstandsbericht des IPCC – des Intergovernmental Panel on Climate Change oder Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen lesen wir: «Die Erwärmung des Klimasystems ist eindeutig, wie dies nun aufgrund der Beobachtungen des Anstiegs der mittleren globalen Luft- und Meerestemperaturen, des ausgedehnten Abschmelzens von Schnee und Eis und des Anstiegs des mittleren globalen Meeresspiegels offensichtlich ist.» Zu den Ursachen dieser Erwärmung heisst es: «Der grösste Teil des beobachteten Anstiegs der mittleren globalen Temperatur seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist sehr wahrscheinlich durch den beobachteten Anstieg der anthropogenen Treibhausgaskonzentrationen verursacht.» Zum Ausmass und zu den Auswirkungen der menschengemachten Klimaerwärmung: «Die Bandbreite der möglichen daraus folgenden Temperaturerhöhung bis Ende des 21. Jahrhunderts liegt bei 1,1 bis 6,4 Grad Celsius. Die möglichen Folgen umfassen unter anderem zunehmende Wetterextreme wie Hitzetage, Hitzewellen und Starkregen.

Tropische Stürme werden heftiger; in hohen Breiten nimmt die Niederschlagsmenge zu, in niedrigen Breiten ab. Semiaride Gebiete werden unter zunehmendem Wassermangel leiden. Besonders betroffen werden Afrika (schwere Beeinträchtigungen der Landwirtschaft in vielen Ländern) und Asien (Überflutungen in den bevölkerungsreichen Grossdeltas) sein.»
Dieser alarmierende Bericht, seit 1990 der vierte seiner Art, ist das Ergebnis einer sechsjährigen Arbeit von 450 Leitautoren, 800 mitwirkenden Autoren und 2500 wissenschaftlichen Rezensenten – alles Fachleute auf ihren Gebieten. Wie kam es zu diesen grossangelegten, auf zahlreiche aufwendige Forschungsprojekte gestützten Studien, die jetzt die Grundlage für politisches Handeln und den Abschluss internationaler Verträge darstellen?

Schlimmes menschliches Treiben
Man vergisst gerne, dass die Befunde über die Klimaerwärmung relativ jung sind. Der Treibhauseffekt war zwar bereits im 19. Jahrhundert erkannt worden, aber erst in den 1950er Jahren begann eine Handvoll Wissenschaftler, die Konzentration von Treibhausgasen, besonders von CO2, in der Atmosphäre zu berechnen. In der Folge wurden Modelle des möglichen künftigen Temperaturanstieg entwickelt. Die siebziger und achtziger Jahre brachten das Wachsen des Umweltschutzbewusstseins und der Umweltschutzbewegung. Eine weitere Öffentlichkeit wurde hellhörig für die möglichen schlimmen Auswirkungen menschlichen Treibens auf unserem Planeten. Der einflussreiche Club of Rome sagte voraus, dass wegen des zu erwartenden Versiegens vieler Rohstoffquellen die Menschheit nach der Jahrtausendwende an die Grenzen des Wachstums stossen und die Nahrungs- und Industrieproduktion zusammenbrechen werde. In der Schweiz und in Deutschland befürchtete man das unaufhaltsame Sterben der Wälder.

Der Treibhauseffekt und die globale Erwärmung wurden als nächstes ernsthaftes Problem wahrgenommen. Anders als bei den Prognosen über das Versiegen des Erdöls und das Verschwinden der Wälder beruhten die Warnungen vor der globalen Erwärmung auf fundierten, breiten Nachforschungen, Messungen und Modellen erstrangiger Institute und Naturwissenschaftler, denen die Politiker die für ihre Arbeit nötigen Mittel zur Verfügung stellten. Entscheidend beteiligt an der 1988 erfolgten Gründung des IPCC 1 waren dessen erster Präsident, der schwedische Meteorologe Bert Bolin, der Astrophysiker James Hansen, der bei einer Anhörung den amerikanischen Kongress überzeugen konnte, und nicht zuletzt die britische Premierministerin Margaret Thatcher, welche die Bedeutung der globalen Erwärmung für die Energiepolitik erkannt hatte und sich vehement für die solide wissenschaftliche Erforschung der Klimaproblematik einsetzte.

In ihren Memoiren zeigt sich Lady Thatcher erstaunt, dass das Fernsehen nicht einmal zugegen war, als sie vor der Royal Society ihre Umweltrede hielt. Es galt die Welt aufzurütteln. Die Vertreter der These einer gefährlichen menschen verursachten Klimaerwärmung wussten eine weitere Öffentlichkeit von der Dringlichkeit eines wirkungsvollen Klimaschutzes zu überzeugen. Stephen Schneider, Professor für Umweltbiologie an der Universität Stanford, formulierte das Dilemma des Gelehrten, der ethisch der Suche nach der Wahrheit verpflichtet ist und deshalb alle «Zweifel, Vorbehalte, Wenn und Aber» in Betracht ziehen muss: «Auf der anderen Seite sind wir nicht bloss Wissenschaftler, sondern auch menschliche Wesen. Und wie die meisten Leute wünschen wir, dass die Erde ein besserer Ort wird, was in diesem Zusammenhang bedeutet, dass wir darauf hinarbeiten, das Risiko eines potenziell verheerenden Klimawandels zu verhindern. Um dies zu erreichen, müssen wir breite Unterstützung finden und die Fantasie der Öffentlichkeit beflügeln. Dies zieht natürlich nach sich, dass man eine Menge von Medienberichterstattung erhält.

Deshalb müssen wir beängstigende Szenarien anbieten, vereinfachte dramatische Erklärungen abgeben und allfällige Zweifel, die wir haben könnten, kaum erwähnen.»

Übertreibungen und Unwahrheiten
Entscheidend für die Verbreitung der These von der gefährlichen Erderwärmung wurden Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace, der World Wide Fund for Nature oder der Sierra Club. Eine ebenso wichtige Rolle spielten prominente Persönlichkeiten wie der ehemalige amerikanische Vizepräsident Al Gore. Gore, der sich schon als Kongressmitglied mit Umweltproblemen befasst hatte, wurde nach seiner verlorenen Präsidentschaftskampagne von 2000 zum weltweit bekanntesten Sprecher für den Klimaschutz. Mit seinen dramatischen Vorträgen, Schriften und dem Oscar-gekrönten Film «An Inconvenient Truth» («Eine unbequeme Wahrheit») rüttelte er die Weltöffentlichkeit auf. Obschon sein Film zahlreiche Übertreibungen und Unwahrheiten enthält, erhielt Gore für seine Bemühungen um die Bewusstmachung der Klimakrise zusammen mit dem IPCC 2007 den Friedensnobelpreis. In der Würdigung heisst es: «Er ist wahrscheinlich das einzelne Individuum, das am meisten getan hat, um ein weltweites Verständnis für die Massnahmen zu schaffen, die getroffen werden müssen.»

Die Öffentlichkeitsarbeit von Umweltschutzadvokaten wie Gore sowie die Ergebnisse der nun seit zwei Jahrzehnten betriebenen Forschungen haben Politiker, Medien und Öffentlichkeit auf der ganzen Welt davon überzeugen können, dass die globale Erwärmung real, menschengemacht und gefährlich ist.

Die Einsicht, dass Handeln nottat, setzte sich durch. Am «Erdgipfel» in Rio de Janeiro wurde 1992 eine Klimarahmenkonvention unterzeichnet, die 1997 zum (von den USA und andern nicht ratifizierten) Kioto-Protokoll führte, das verbindliche Zielwerte für den Ausstoss von Treibhausgasen festlegte. Nächster Schritt war Kopenhagen mit dem bekannten bescheidenen Ergebnis. Im November soll in Mexiko ein internationales Abkommen mit verbindlichen Emissionszielwerten unterzeichnungsreif sein.

Eine einheitliche Weltmeinung gab es allerdings nie. Der Widerstand gegen den geforderten Umstieg von fossilen auf CO2-arme Energieträger kam anfänglich von der Öl- und Kohle-Industrie und deren Lobbyisten. James Inhofe, einflussreicher Senator aus dem Ölstaat Oklahoma, vom Spiegel als «Kopf der Betonfraktion Washingtons» betitelt, hält die These von einer katastrophalen globalen Erwärmung seit Jahren für einen «Schwindel» und hat jüngst in Kopenhagen wieder erklärt: «Die USA werden kein Emissionshandelssystem beschliessen. Die Chance ist gleich null.» Nur eine verschwindend kleine Zahl von meist von der Energieindustrie finanzierten Wissenschaftlern widersetzten sich schon früh dem allgemeinen Konsens, so etwa der 1924 in Wien geborene amerikanische Atmosphärenphysiker Fred Singer, der die Ansicht vertritt, dass «die menschenverursachte Klimaerwärmung, obschon sie gemäss Treibhauseffekttheorie erwartet wird, schwer aufzuzeigen ist und wahrscheinlich im Vergleich zu natürlichen Klimavariationen unbedeutend bleibt.»
Die «Klimaleugner», wie man die Skeptiker bald nannte, blieben aber unter den Naturwissenschaftlern in der Minderheit. 2007 stellten Peter Doran, Professor für Umweltwissenschaft an der Universität Illinois, und seine Mitarbeiterin M. Kendall Zimmerman über 10 000 Erdwissenschaftlern per E-Mail die Frage: «War menschliche Aktivität ein massgeblicher Faktor in der Veränderung der globalen Durchschnittstemperaturen?» Etwa ein Drittel antworteten. 82 Prozent bejahten die Frage. Unter aktiven, durch wissenschaftliche Publikationen in Erscheinung getretenen Klimatologen lag die Zustimmungsrate bei 97 Prozent. Am skeptischsten zeigten sich Erdölgeologen und Meteorologen, von denen bloss 47 respektive 64 Prozent die Frage nach einem massgeblichen anthropogenen Einfluss auf die Klimaerwärmung bejahten.

2004 hatte sich Naomi Oreskes 928 Kurzzusammenfassungen von in «peer-reviewed» Fachzeitschriften erschienenen Artikeln über Klimawandel angeschaut und herausgefunden, dass 75 Prozent den IPCC-Konsens guthiessen, 25 Prozent keine Stellung zur Frage der anthropogenen Erwärmung bezogen und keine einzige dieser Abhandlungen den Konsens in Frage stellte.

«Eine Art Religion»
Widerstand gegen die Auffassung, dass dringliche Massnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels nötig seien, regte sich vor allem unter liberalen Nationalökonomen. Im britischen Oberhaus stellte Lord Lawson, als Nigel Lawson einst Schatzkanzler und enger Mitarbeiter von Margaret Thatcher, die Objektivität des IPCC in Frage. Der Weltwoche (22.2.07) sagte er in einem Interview: «Nach gängiger Auffassung ist über die Hälfte des Anstiegs von einem halben Grad Celsius in den letzten 25 Jahren wahrscheinlich Treibhausgasemissionen zuzuschreiben. Die Temperatur kann noch weiter ansteigen, obschon wir dies nicht sicher voraussagen können. Aber es gibt keinen Grund zur Hysterie. Die Fakten, wie sie vorliegen, sind nicht alarmierend. Der Mensch ist ausserordentlich einfallsreich und anpassungsfähig. Wenn die Erwärmung des Klimas stufenweise fortschreitet, bringt dies Vor- und Nachteile. Die Vorteile können wir ernten und durch intelligente Anpassung und technische Fortschritte die Nachteile erheblich mildern.» Lawson sagte weiter: «Die Angst vor dem Klimawandel scheint mir vergleichbar mit dem ‹Da Vinci Code›, einem weltweiten Bestseller, der ein kleines Quäntchen Wahrheit enthält, aber im Grossen und Ganzen Mumpitz ist.» Für Lawson ist die Furcht vor der Erwärmung «eine Art Religion geworden. Jeder, der nicht einverstanden ist, wird beinahe als Gotteslästerer betrachtet.»

In die gleiche Kerbe wie Lawson hieb auch ein anderer gelernter Nationalökonom, der tschechische Staatspräsdient Václav Klaus. «Sind 2,5 Grad Celsius Erwärmung und 30 Zentimeter Erhöhung des Meeresspiegels wirklich das Problem? Wird dies die Menschheit wirklich bedrohen? Braucht man die Menschheit wirklich vor diesen Folgen zu retten? Darauf würde ich antworten: Nein. Die Menschheit ist anpassungsfähig. In der Vergangenheit ist die Menschheit mehrmals mit solchen Veränderungen fertig geworden.» Klaus wies auch darauf hin, dass der Konsens nicht so klar ist, wie immer angegeben wird, und dass von den 2500 an den IPCC-Berichten beteiligten Wissenschaftlern «nur 80 . . . wirkliche Klimatologen» sind.

David Henderson, ehemaliger Direktor der statistischen und ökonomischen Abteilung der OECD, hoher Beamter des britischen Schatzamts und Professor am University College London, ging der Frage nach, wieso in allen demokratischen Staaten sich über die Parteien hinweg die Ansicht durchgesetzt hat, dass die menschengemachte Erderwärmung ein Problem darstelle und internationales Handeln nötig mache. Dieser Konsens stützt sich gemäss Henderson auf den Glauben, dass die «wissenschaftliche Forschung zunehmend gefestigtes und mittlerweile unantastbares Beweismaterial für die Realität und die Gefahr der globalen Erwärmung geliefert hat». Schliesslich hätten ja hochangesehene nicht beteiligte Wissenschaftler und wissenschaftliche Gesellschaften in vielen Ländern der Arbeit des IPCC ihr Gütesiegel gegeben.

Im Gegensatz zu der gängigen Meinung hält nun aber Henderson das ganze Berichts- und Beratungsverfahren des IPCC für äusserst fragwürdig: Die Berichte zeigten Schwächen in der Behandlung ökonomischer Themen; sie verliessen sich übermässig auf den Peer-Review-Prozess, der keine Qualitätsgarantie darstelle; es seien beim Umgang mit Daten keine ausgewiesenen Statistiker beigezogen worden; man habe eine ungenügende Bandbreite von Ansichten und Fachwissen berücksichtigt und bei der Vorbereitung der Sachstandsberichte Kritiken nicht gebührend beachtet.

Henderson erklärt sich diesen Tatbestand mit der Voreingenommenheit der Leute und Organisationen, die im IPCC das Berichts- und Beratungsverfahren leiten und kontrollieren. Sie seien als Mitglieder des Umweltpolitikmilieus von vornherein von der Dringlichkeit der Klimasache überzeugt gewesen. Gleichermassen seien auch viele Wissenschaftler befangen und in der Klimaangelegenheit weder objektiv noch neutral gewesen. Dies habe sich auch daran gezeigt, dass Dissidenten vorgeworfen wurde, sie untergrüben die Wissenschaft und seien Mitglieder einer aktiven und wohlfinanzierten «Leugnerlobby». Man habe Andersdenkende (um einen Orwell-Ausdruck zu benutzen) als «thought criminals», Denkkriminelle, behandelt.

Wenn nun aber das Klima wirklich an einem tipping point ist, wenn wir tatsächlich, wie Jim Hansen, einer der Gründerväter der Klimaforschung, meint, vor «explosiven Veränderungen mit irreversiblen Auswirkungen» stehen, müssen wir nicht den Ausstoss von Fossilbrennstoffgasen dringend bremsen? Vor einem Jahr schrieb Hansen: «Während das arktische Meereis schmilzt, absorbiert der dunklere Ozean mehr Sonnenlicht und beschleunigt das Schmelzen. Während die Tundra schmilzt, wird Methan, ein starkes Treibhausgas, freigesetzt und verursacht weiteres Schmelzen. Während durch die Verschiebung der Klimazonen Arten ausgerottet werden, können Ökosysteme zusammenbrechen und weitere Arten zerstören. Die durch Wetterschwankungen und wirtschaftliche Wirren hin- und hergeworfene Öffentlichkeit hat wenig Zeit, auf Jahrzehnte bezogene Veränderungen zu analysieren. Wie kann man von Leuten erwarten, dass sie die Ratschläge beurteilen und filtrieren können, die von jenen stammen, die Sonderinteressen vorantreiben? Wie können Leute erstrangige Wissenschaft von Pseudowissenschaft unterscheiden?»

Zunehmende Bedenken
Die Frage der Trennung der Spreu vom Weizen, der soliden Wissenschaft von der Pseudowissenschaft, ist die Grundfrage in der Klimadiskussion. Nun melden immer mehr ernsthafte Naturwissenschaftler ihre Bedenken gegenüber dem von Hansen vertretenen Konsens an. «Unser Planet ist in Gefahr», sagt Hansen, «wenn wir nicht den Kurs ändern, übergeben wir unseren Kindern eine Situation, die ausser ihrer Kontrolle ist.» Dem widerspricht William Harper, Physikprofessor an der Universität Princeton, der vor dem Umweltsausschuss des Senats erklärte: «Ich glaube, dass die Zunahme von CO2 keine Ursache zur Beunruhigung darstellt, sondern für die Menschheit gut ist.» Künftige Historiker, sagte Harper, würden die heutige Debatte über den Klimawandel mit der gutgemeinten amerikanischen Verfassungsänderung von 1917 vergleichen, welche Herstellung, Verkauf und Transport von alkoholischen Getränken verbot: «Zutiefst ehrliche Menschen glaubten, sie retteten die Menschheit vor den Übeln des Alkohols, genauso wie viele Leute heute aufrichtig glauben, sie würden die Menschheit von den Übeln des CO2 retten. Die Prohibition war ein Fehler, und unser Land hat sich wahrscheinlich bis heute nicht von dem durch sie zugefügten Schaden erholt. Das organisierte Verbrechen nahm in jener Ära seinen Anfang. Drastische Beschränkungen von CO2 laufen Gefahr, unserem Land auf ähnliche Weise zu schaden.»

In einer für Laien verständlichen Sprache erklärte Harper dem Senat, dass die unbestreitbare gegenwärtige Erwärmung des Klimas nicht von der ebenfalls unbestreitbaren Zunahme der CO2-Konzentration in der Atmosphäre verursacht wird: «Die gegenwärtige Wärmeperiode begann ungefähr 1800, am Ende der Kleinen Eiszeit, lange vor einer spürbaren Zunahme des CO2. Es hat in den 10 000 Jahren seit dem Ende der letzten Eiszeit mehrere Male ähnliche und sogar grössere Erwärmungen gegeben. Diese früheren Erwärmungen hatten eindeutig nichts mit der Verbrennung von Fossiltreibstoffen zu tun. Die gegenwärtige Erwärmung scheint hauptsächlich auf natürliche Ursachen zurückzuführen zu sein, nicht auf die zunehmende CO2-Konzentration. In den letzten zehn Jahren hat es keine globale Erwärmung gegeben, sondern tatsächlich eine leichte Abkühlung.»

Harper wies auch darauf hin, dass die Voraussagen der Computermodelle, die das Verhalten der Erde im Zusammenhang mit dem CO2-Ausstoss nachzuahmen versuchen, sich als nicht sehr zuverlässig erwiesen haben und beispielsweise das Ausbleiben einer weiteren Erwärmung in den letzten zehn Jahren nicht vorausgesagt haben. Was den Konsens über die katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels anbetrifft, erinnerte Harper daran, dass historisch gesehen der wissenschaftliche Konsens oft falsch war: «Was in der Wissenschaft korrekt ist, wird nicht durch den Konsens bestimmt, sondern durch Experimente und Beobachtungen.»

«Hundert Autoren gegen Einstein»
In der Wissenschaft zählt nicht, wie viele Gelehrte eine Theorie unterstützen, sondern ob die Theorie den Bemühungen, sie zu falsifizieren, standhält. Als 1931 eine Schrift «Hundert Autoren gegen Einstein» die Relativitätstheorie angriff, soll Einstein gesagt haben: «Wieso hundert Autoren? Wenn ich unrecht hätte, würde einer genügen.»

Umfrage der Woche: Was ist Ihre Meinung zur Klimadebatte?

Dass die vom IPCC vertretene Theorie einer menschenverursachten gefährlichen Klimaveränderung einer rigorosen Prüfung nicht standhält, hat Richard Lindzen, Professor für Meteorologie am Massachusetts Institute of Technology, mit Argumenten begründet, die auch einem Laien einleuchten: Die Computermodelle, auf die sich das IPCC stützt, gehen davon aus, dass der CO2-Treibhauseffekt durch die von Wasserdampf und Wolken verursachte Rückkoppelung fünf Mal verstärkt wird, was bis zum Jahrhundertende «nach besten Schätzungen» zu einem Temperaturanstieg von 1,8 bis 4 Grad Celsius führen würde. Lindzen vergleicht nun die Rechnermodelle mit effektiven Satellitentemperaturmessungen seit 1979 und zieht daraus den Schluss, dass der Wärmungstrend bei 0,5 Grad Celsius eng begrenzt bleibt: «Dies besagt, dass die Natur, wie jeder vernünftige Mensch annehmen würde, durch stabilisierende negative Rückkoppelungen und nicht durch destabilisierende positive Rückkoppelungen bestimmt wird.»

Für Lindzen sind Klimaschwankungen normal und braucht die seit Ende der Kleinen Eiszeit registrierte Erderwärmung braucht nicht durch den Treibhauseffekt erklärt zu werden: «Die unstetigen und sogar turbulenten Bewegungen des Ozeans und der Atmosphäre bewegen ständig Hitze von einem Ort zum andern, und dies in Zeitspannen, die von Tagen bis zu Jahrhunderten reichen. Dadurch bringen sie das System aus dem Gleichgewicht mit der Sonne, was zu Schwankungen in der Temperatur führt. Die Idee, dass solche Schwankungen spezifische Ursachen haben müssen, ist absurd – beinahe so absurd, als wollte man spezifische Ursachen für jeden Wirbel in einem sprudelnden Bach abklären.»

In einem Vortrag vom letzten März sagte Lindzen: «Wir werden schliesslich gegen die menschgemachte Erwärmungshysterie gewinnen, aus dem einfachen Grund, weil wir recht haben und sie unrecht.»
Damals gehörte Lindzen noch zu den Rufern in der Wüste. Seit im vergangenen November ein riesiger Wust von zwischen führenden Klimaforschern ausgetauschten E-Mails und Dateien an die Öffentlichkeit gelangte, hat sich die Lage radikal geändert.

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Klimakatastrophe - Die Lüge des Jahrhunderts

Das Geschäft mit der Klimakatastrophe
Gefälschte Weltklima-Berichte
Von Hartmut Bachmann, Hamburg

Hacker publizieren den E-Mail Verkehr der vier bekanntesten Klima-Wissenschaftler und ihre Methodik, das Zahlenmaterial für die Weltklimaberichte zu fälschen und den US-Kongress zu belügen.

Am 11. August 1986 berichtete das Deutsche Wochenmagazin «Der Spiegel» in einem mehrseitigen Artikel, mit Schockern bepflastert, über eine fiktive Klimakatastrophe. Der eigentliche Aufmacher war das Front-Cover, welches den Untergang des Kölner Doms im Nordseewasser zeigte. Dieses Bild – nebst einem Angst erzeugenden Artikel – wanderte über die Erde. In den USA liess es sich nieder.

Es dauerte nicht lange, da sassen Geschäftemacher in den USA zusammen und beschlossen, das aus Deutschland kommende Wort «Klimakatastrophe» zu kommerzialisieren, um ein «gigantic, long lasting, world wide business» anzuschieben.

Erzeugung von Angst

Zum Anschieben des geplanten gigantischen Geschäfts wurden Hilfsmittel benötigt. Jedes System, das funktionsfähig gestaltet werden soll, benötigt eine entsprechende Organisation.

Funktionieren würde diese Organisation unter Ausnutzung der bekannten Tatsache, dass man mittels der Erzeugung von Angst und unter Drohungen alles erreichen kann, wozu Menschen fähig sind. Vor Gründung des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) wurde in den USA festgelegt, dass das IPCC keine wissenschaftlichen Aufgaben zu übernehmen habe, sondern ein rein politisches Instrument werden solle. Weiter: Die USA würden keinem internationalen Abkommen zum Klimaschutz beitreten, sich aber an den Geschäften beteiligen, die der fiktive Klimaschutz zwangsläufig entwickeln würde.

Hier die politischen Aufgaben des IPCC:

a Feststellung, dass die Welt einer Klimakatastrophe entgegengeht.
b Feststellung, dass der Mensch diese Katastrophe produziert.

Das weltweite Geschäft mit der Angst vor einer «Klimakatastrophe» wurde gestartet mit einer unbewiesenen Behauptung, einer Fiktion. Sie besagt, dass der CO2-Gehalt der Luft sich in sechs Kilometern Höhe sammelt und eine Schicht in der Erdatmosphäre bildet, die dazu führt, dass es auf Erden immer wärmer wird, sofern das CO2 nicht reduziert wird.

Weltklimarat

1988 wird das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate change) gegründet. Es bezeichnet sich später als Weltklimarat. Von dort lässt man Wetteraufzeichnungen bestimmter hierfür ausgesuchter Institute aus aller Welt sammeln und daraus per Computer Klima-Zukunftsmodelle errechnen. Die «frisierten» Ergebnisse sagen seit vielen Jahren eine kommende Klimakatastrophe für die Erde voraus. Wie und wozu dies geschieht, dazu äusserten sich Direktoren des IPCC.

John Houghton, Vize-Präsident des IPCC schrieb 1994:

«Solange wir keine Katastrophen ankündigen, wird niemand zuhören.»

Maurice Strong, erster UNEP-Direktor, (Uno-Entwicklungsprogramm äusserte und 1992 in Rio:

«Besteht nicht die einzige Hoffnung für diesen Planeten in dem Zusammenbruch der industriellen Zivilisation? Liegt es nicht in unserer Verantwortung, dafür zu sorgen, dass dieser Zusammenbruch eintritt?»

Prof. Dr. H. Stephen Schneider, Lead Author in Working Group II of the IPCC (sagte 1989):

«Deshalb müssen wir Schrecken einjagende Szenarien ankündigen, vereinfachende, dramatische Statements machen und wenig Erwähnung irgendwelcher Zweifel, die wir haben mögen, entlassen. Um Aufmerksamkeit zu erregen, brauchen wir dramatische Statements und keine Zweifel am Gesagten. Jeder von uns Forschern muss entscheiden, wie weit er eher ehrlich oder eher effektiv sein will.»

Es bedarf keiner Fantasie, Schneiders Aussage so zu interpretieren, wie sie der Formulierung entsprechend gedacht war, nämlich als Aufforderung an Mitarbeiter und Lieferanten von Daten, diese so zu «frisieren», wie sie entsprechend der politischen Aufgaben des IPCC gebraucht wurden. Beachtlich ist die Tatsache, dass hier ein hoher Beamter seinen ihm zuarbeitenden Lieferanten das Angebot macht, Urkundenfälschung zu betreiben, um ein Ziel zu erreichen.

Seit Geburt des Weltklimarates vor 25 Jahren wird eine Weltklimakatastrophe unter beachtlichem optischen und akustischen Getöse in kurzen Abständen verbreitet, ohne dass der Frage durch neugierige Journalisten je nachgegangen wäre: «Wer gab wann und wem und wo für wen die Order, das IPCC, den späteren Weltklimarat zu installieren?»

Wem nützt es?

Offensichtlich sollte dieses nicht publiziert werden. Die uralte Frage steht im Raum: Cui bono? Die Antwort liegt auf der Hand: Den Medien. Denn der Volksmund sagt: Schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten. Niemand lässt sich sein Geschäft kaputt machen und das «long lasting business» sollte ja möglichst lange anhalten.

Da die Berichterstatter der dominanten Medien dieser Zeit sich nicht bereit fanden, der Frage nachzugehen, wer IPCC eigentlich ist, nahm ich die Aufgabe vor ca. zwei Jahren wahr, einen Teil meiner Erinnerungen aufzuschreiben, bevor die Fakten verloren gehen würden. Sie sind fixiert in dem Buch «Die Lüge der Klimakatastrophe – Der Auftrag des Weltklimarates».

Der Feind des Klimas

Möglicherweise gibt es eine Klimaänderung, wie seit Jahrmillionen. Eine sich nähernde Katastrophe gibt es nicht. Es ist eine Behauptung, ähnlich wie vor fünfhundert Jahren, als die Wissenschaft behauptete, die Erde sei eine Scheibe. Als das IPCC fertig konstruiert war, wurden alle «entwickelten Staaten» zu einem «Klima-Meeting» durch die Uno nach Kyoto eingeladen. Weshalb wurden sie eingeladen? Weil sie alle – ohne Ausnahme – total verschuldet waren und noch sind. Dort in Kyoto wurde den anwesenden Delegationen die menschgemachte «Weltklimakatastrophe» verkündet. Dann wurden die anwesenden Nationen animiert, das Sitzungsprotokoll zu unterzeichnen und sich zu verpflichten, das für Pflanzen und Lebewesen notwendige Lebenselixier CO2 zu bekämpfen. Dieses wurde vorher als Feind des Klimas identifiziert. Alle mit der Bekämpfung von CO2 notwendigen gesetzlich vorgeschriebenen Ausgaben setzten ein gewaltiges weltweites Geschäft in Gange. Von jedem hierfür unnötig ausgegebenen Euro erhält z. B. der Bundesfinanzminister in Deutschland neunzehn Prozent Umsatzsteuer. Nun stellen Sie bitte nochmals die Frage: Cui bono?

Gigantische Geschäfte

Dies alles war bis hierher relativ einfach, denn die Konstrukteure der Klimakatastrophe brauchten nur einen langen Atem für die Vorbereitung der kommenden gigantischen Geschäfte, wie auch die ewige Wiederholung der vor der Haustür stehenden Klimakatastrophen durch die Medien.

Es ist Allgemeinwissen: Der einfache Mensch wird stets die einfache Lüge als Wahrheit akzeptieren, hingegen die komplizierte Wahrheit nicht glauben wollen. Eine Lüge muss nur oft genug wiederholt werden, dann wird sie geglaubt.

Fast alle Klima-Institute der Welt, sind staatliche Institute. Die dort arbeitenden Angestellten sind Staatsdiener; Beamte des Staates. Staatsdiener liefern die Ergebnisse ab, die der Staat von ihnen erwartet. Die derzeitige «political correctness» erwartet die Bejahung der angeblichen Klimakatastrophe, wie die Uno sie via IPCC verkündet. Diese angeblichen Wissenschaftler sind absolut in der Minorität. Aber sie sitzen an der Macht. Wir haben also international das Faktum, dass eine Minorität – wie so oft in der Geschichte der Menschheit – eine Majorität terrorisiert. Wenn morgen die Wahrheit zum Klima publiziert würde, wären tausende angebliche Wissenschafter ohne Arbeit und die Medien weltweit eines ihrer ertragreichsten Themen los. Bei solchen gigantischen Ereignissen müssen immer wieder fragen: Cui bono?

Grossbritannien erwacht

Am 19. November 2009 wurden durch Internet-Hacker offensichtlich 1072 E-mails und 72 (oder mehr) andere Dokumente des Büros von Prof. Phil Jones vom englischen Hadley CRU Zentrum, (einem der wichtigsten Datenlieferanten des IPCC) via Internet, auf einen Server in Russland verbracht und sie sind in der Tat Beweise eines Skandals, der die meisten der prominentesten Wissenschaftler involviert, welche die mensch-gemachte Klima-Erwärmungstheorie vorantrieben. Ein Skandal, welcher einer der grössten innerhalb der modernen Wissenschaft ist. Das CRU ist eines von weltweit nur vier Instituten, die dem «Weltklimarat» IPCC «offizielle» Temperaturdaten liefern.

Auszug aus einem Mail

Phil Jones an Ray Bradley:

Lieber Ray, Mike und Malcolm,

sobald Tim ein (Temperatur) Diagramm hier hat, werden wir es entweder heute später oder als erste Sache morgen früh schicken. Ich habe gerade Mike’s «Natur-Trick» des Hinzufügens in die wirklichen Temperaturen zu jeder Serie der letzten zwanzig Jahre (von 1981 aufwärts) und von 1961 an für die von Keith vollendet, um die Abnahme (der Temperaturen) zu verheimlichen. Mikes Serien…» Hurrah Phil

Bei dieser Geschichte handelt es sich um den eigentlichen und Ur-Beweis des IPCC, dass es der Mensch ist, der eine Klimakatastrophe hervorruft. Mittels einer Korrelation zwischen CO2-Anstieg und Temperaturanstieg in der Atmosphäre sollte bewiesen werden, dass das CO2 Schuld daran ist, dass die Welttemperatur zunimmt. Damit konnte wiederum dem Menschen die Schuld für eine kommende Klimakatastrophe angeklebt werden, weil er (wenn auch nur mit minimalen Mengen) CO2 durch Verbrennen von Kohle, Gas und Öl produziert. Die oben geschilderten Fälschungen der beauftragten Forscher führten dazu, dass dem IPCC eine gefälschte, die so genannte berühmte «hockey-stick»-Temperaturkurve geliefert wurde, mittels derer der Weltklimabericht im 3. IPCC-Report von 2001 ausstaffiert wurde, um den Menschen an den Galgen zu bringen, das geplante gigantische, lang anhaltende Geschäft mit dem Kampf gegen die Klimaerwärmung zu entwickeln und somit den Drahtziehern und «Erfindern» der Welt-Klimakatastrophe ihr ROI (return on investment) auf ihre Konten fliessen zu lassen.

Ehemalige Mitarbeiter an der Zusammenstellung der Jahresberichte des IPCC zur Weltklimakatastrophe, wie z.B. Dr. Vincent Gray, Experten-Gutachter des IPCC seit 1990, äusserten sich seit langem äusserst abfällig über die Arbeit des IPCC. Gray sagte:

«Die ganze IPCC-Betätigung wurde in Gang gebracht, um «Beweise» dafür zusammenzutragen, dass die Erde wegen der Zunahme an Kohlendioxid und anderen Treibhausgasen in der Atmosphäre eine «globale Erwärmung» erlebt. Es bestand niemals irgendeine Absicht, eine ausgeglichene oder unvoreingenommene, wissenschaftliche Abschätzung der Klimawissenschaft vorzulegen. Das IPCC ist fundamental korrupt, es spinnt sich das Klima zurecht. Die einzige ‹Reform›, die ich mir vorstellen könnte, wäre seine Abschaffung.»

Ohne CO2 ist kein Leben auf Erden möglich; weder pflanzliches, noch tierisches oder gar menschliches. Ohne CO2 ist die Erde biologisch tot. Die Pflanzen benötigen es, um mittels der komplizierten Photosynthese u.a. das CO2 umzuwandeln in Sauerstoff, den die Lebewesen wiederum zum Atmen benötigen. Es gab auf Erden Zeiten, da der CO2-Gehalt der Luft deutlich höher war, als heute. Nichts belegt, dass Tier- oder Pflanzenwelt daran gelitten hätten. Je höher das CO2-Angebot an die Pflanzen, desto höher und schneller ihr Wachstum. CO2 ist kein Feind des Menschen. Die Behauptung, dass CO2 eine Klimakatastrophe auf Erden verursacht, ist ein Fabrikat des Finanzklüngels dieser Erde. Dies sind die Menschen, die bestimmen, wann und in welchem Land in Afrika der nächste Aufstand unter den Eingeborenen stattfindet, wer nächster Präsident der USA wird und wie hoch die Energiepreise steigen müssen, damit ihre finanziellen Wünsche wahr werden. Es ist genau die Kamarilla derjenigen, die über Krieg und Frieden bestimmt und darüber entscheidet, wann der Stöpsel aus der Wanne zu ziehen ist, damit während der Bankenkatastrophe das Geld dorthin abfliessen kann, wo es denjenigen zukommt, die die Macht haben, dieses zu bestimmen. Eine Lüge muss nur oft genug wiederholt werden, dann wird sie geglaubt.

Alle Katastrophen verschwinden von allein, wenn die Absichten der Katastrophen-Trompeter erfüllt wurden. Beispiele: Waldsterben, Versauerung der Seen, Ozonschicht, Vogelgrippe usw. Die Mächtigen dieser Erde ermöglichten die Hexenjagd im Mittelalter. Militante «Grüne» und «Sensationsjournalisten» setzen bewusst Chaos und Katastrophe als Waffen ein, mit denen man die Gesellschaft in penetranter Weise zu einer Verhaltensänderung zwingen will.

Die Hacker von Norwich/England werden in die Geschichte der Klimawissenschaft eingehen. Und zwar als diejenigen, die dem Weltklima auf die Beine halfen, indem sie die Wahrheit um die Manipulationen der vier Institute entdeckten und veröffentlichten, die den Weltklimarat, das IPCC, jahrelang mit gefälschten Graphiken und Tabellen fütterten. Diese Fälschungen geschahen, um der anglo-amerikanischen Geldclique zu dienen, die die Institution des IPCC für notwendig befahl und eine willige Hofkamarilla benötigte, um ihren Plänen der Bestands- und Gewinnmaximierung zu dienen. Für sie selber, den Dienern mit hohen akademischen Titeln, fielen nicht die Brosamen von des Herren Tische ab, sondern sie wurden in der Welt rumgereicht, mit Ehren überhäuft, herrschaftlich entlohnt und mit erstklassigen Forschungsinstituten ausstaffiert, die diesen Herrn Professoren, so genannten Wissenschaftlern, zu Diensten ihrer verbalen Macht verhalfen.

Grösster Betrug

Selbstverständlich waren die jetzt entdeckten Dossiers und E-mail Konversationen die Basis für Kyoto und die IPCC-Reporte, aber von nun an wissen wir, dass sie nur auf komplett gefälschten und manipulierten Daten basierten. Dies ist nicht länger nur eine Vermutung. Möglicherweise und hoffentlich ist dies der Todesstoss für das CRU, das IPCC, Kyoto, Kopenhagen und vor allem für die CO2-Zertifikate, an denen ja noch der allseits bekannte und mit dem Nobelpreis geehrte Al Gore so prächtig verdiente, dass er möglicherweise schon zum Klub der Milliardäre zählt. Das, was sich dieser Tage um eine relativ junge Wissenschaft ereignet, ist die Entdeckung des grössten Betrugs in der Geschichte der Menschheit.

Hartmut Bachmann

Montag, 7. Dezember 2009

Al Gore - Eine unbequeme Wahrheit

Klima-Lüge: Al Gore soll Oscar zurück geben

Klima-Gipfel in Kopenhagen. Regierungen aus aller Welt werden erklären, warum wir ganz viele neue Steuern, Umlagen, Verbote, Einschränkungen, Umverteilungen und eine Weltregierung brauchen - natürlich alles, um die Welt zu retten. Die dubiose Veranstaltung findet offenbar ohne Welt-Klima-König Gore statt.

Al Gore hat einen seiner Auftritte in Kopenhagen bereits abgesagt, weil er seit den Enthüllungen der massiven "wissenschaftlichen" Manipulationen der Klimadaten schon von einigen Bühnen gebuht wurde. Nun holen seine Lügen sogar seinen Oscar ein, den er für die Klima-Schmonzette "An inconvenient Truth" ("Eine unbequeme Wahrheit") bekommen hat.

Zwei Mitglieder der für die Oscar-Verleihung zuständigen "Academy of Motion Picture Arts and Sciences" plädieren dafür, das Al Gore seinen Oscar zurückgeben muss. Der ehemalige US-Vizepräsident erhielt die Trophäe zu unrecht - wie die genackten Emails des Climatic Research Unit der University of East Anglia in England zeigten.

Roger L. Simon und Lionel Chetwynd von der Adacemy of Motion Pictures verwiesen darauf, dass man anhand der Emails eindeutig beweisen könne, dass "so genannte" Wissenschaftler des englischen Klima-Institutes Daten systematisch gefälscht hätten, um die Theorie der menschgemachten Erderwärmung zu verbreiten.

Der Gore Streifen "Eine unbequeme Wahrheit" basierte auf diesen gefälschten Daten. Mit einfachen Propagandamitteln transportiert der Film die "menschgemachte Klimaveränderungs - Theorie", welche maßgeblich von Gore mitentwickelt wurde. Erst durch den Film fand die neue Erderwärmungstheorie Eingang in die breiten Massen. Da der Film auf einer Lüge beruhe, müsse Gore den Oscar zurückgeben, forderten Simon und Chetwynd.

Die Oscar-Verleihung war der Durchbruch für die menschgemachte Erderwärmungs-These. Allerdings: ein Tag, nachdem Gore den Oscar erhielt, wurde enthüllt, dass sein luxeriöses Eigenheim eine wahre Energie-Schleuder ist. Beinahe 221.000 Kilowattstunden soll das Haus der Familie in Nashville, Tennesse, im Jahr 2006 verschlungen haben. Das ist rund zwanzig Mal mehr, als gewöhnliche amerikanische Haushalte verbrauchen.

2007 wurde Al Gore für seine Bemühungen um eine "Bewusstmachung der Klimakrise" und ihrer globalen Gefahren zusammen mit dem Weltklimarat IPCC sogar der Friedensnobelpreis verliehen.

Bei dem Klimaspektakel in Kopenhagen werden rund 16,500 Menschen aus 192 verschiedenen Ländern erwartet. Diese werden teilweise im eigenen Privatjet einfliegen. Rund 200,000 Mahlzeiten sind für die Besucher des Gipfels eingeplant. Insgesamt produziert die Klima-Schutz-Veranstaltung 41,000 Tonnen Kohlendioxid - das ist ungefähr soviel, wie Marrokko im gesamten Jahr 2006 als CO2 Ausstoß vermeldete.