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Dienstag, 15. Oktober 2013

Agenda 21

Wer von der Agenda 21 noch nie etwas gehört hat, tut gut daran, sich schlau zu machen, denn jeder ist betroffen. Die Agenda 21 ist die nächste Stufe der brutalen, globalen Unter­wer­fung und Versklavung der Menschheit durch die Bankerelite, und die folgenden Zeilen lassen annähernd erahnen, wohin es für die unbedeutend...e Minderheit von 99 Prozent der Menschheit überwiegend gehen wird; verglichen mit der Agenda 21 fühlt sich das Leben im KZ an wie ein Urlaub im 5-Sterne-Luxus-Resort.

"Gezwungene Verstädterung mit Entleerung der Land-Gebiete, die zu Wildnissen ohne Zutritt für Menschen werden sollen – wie nun in China gesehen, wo 250 Mio. Bauern in Grossstädte zwangsverlegt werden (Maurice Strong ist jetzt Ratgeber der chinesischen Regierung!). Zweck: Rothschilds Wildnis-Programm ermöglicht seiner Umweltbank und seiner Weltbank, säumigen Kredit­neh­mer­staa­ten ihre Wildnisse mit ihren Bo­den­schätzen als verfallenes Pfand abzunehmen.
         

Eine stabilisierte Bevölkerung (d.h. Kinderzahl-Rationierung) mit kollektivem Leben in zusammengeballten Städten und Wohnungsgemeinschaften (entlang Auto- und Eisenbahnen), Vege­tar­kost und Umweltreligion, Diktatur, die Demokratie benannt wird, natürlich keinem Zwang!!, alle gleich arm. Währungssystem auf persönlicher CO2-Emissions-Genehmigung für Perioden basiert – wonach neue Genehmigung je nach CO2-Situation in der Atmosphäre und der vorhandenen Energiemenge folgt. Die Arbeitswoche wird auf 30 Stunden reduziert - und der Staat verleiht die Gewinnung von Bodenschätzen an Gross-Konzerne. Das Geld wird dann (zum Teil) den Gemeinden übergeben, die dann (vielleicht) den Bürgern das Geld geben. Von Korruption ist natürlich gar keine Rede." [Hervorhebungen hinzugefügt, siehe auch -> CO2-basierte Währung]

Na, zu viel versprochen? Sind das Perspektiven, oder sind das Perspektiven? Mit Ve­ge­tar­kost sind natürlich keine widerlich und ekelhaft gesunden, echten, natürlichen (Bio)-Lebens­mit­tel gemeint - die bleiben den Gottesbankern vorbehalten - sondern der GMO-verseuchte Qualitäts-Nah­rungs­mittelgiftmüll, mit dem Monsanto & Co. den Planeten weltweit konta­mi­nie­ren, wäh­rend andere aus demselben Club mit Chemtrails alles natürliche und lizenzfreie Leben komplett ausrotten. Chemtrails "retten" übrigens das Klima, beseitigen die Klima-"Stö­rung".

Und damit auch wirklich jeder Sklave täglich brav seine Ration GMO-Giftmüll schluckt, hat MonSatan die Firma Blackwater gekauft, das weltgrößte Unternehmen für gewerblichen Mord und Totschlag, staatlich geschützt. So kommt Zug in die weltweite Verbreitung der guten GMO-Sache: GMO-Müll oder die Kugel. Genau diese zwei Alternativen werden die 99 Prozent in Zukunft haben. Obwohl es letztlich natürlich auf dasselbe hinausläuft, ist die Kugel in Anbetracht der Alternative jedoch die weitaus bessere, weil sehr viel schnellere Variante, Sterbehilfe im besten Sinne genau genommen. Man sollte MonSatan/Black­water für den Friedensnobelpreis vorschlagen, aber wahrscheinlich hat das der Herr der Drohnen, Obama beim Töten, schon eingefädelt, schließlich teilt man dieselben Interessen.

In der Perspektive wurde nicht erwähnt, dass es neben vielen anderen Aufmerksamkeiten natürlich auch Zwangsimpfungen geben wird, ein Bargeldverbot und damit die totale Trans­aktionskontrolle durch den Staat und die Gottesbanker, sowie die Verchippung der Nutz­vie­cher der Gattung Mensch. Aber mit das Beste wird sein, dass Geld in Zukunft vielleicht nur gegen CO2-Einsparung als "Sicherheit" entsteht, d. h. ein eigentums-, zins- und CO2-basiertes Werte-/Geldsystem. Da freuen wir uns schon alle total doll drauf.

"Stellen Sie sich ein Land vor, in dem CO2 eine neue Währung wird."

Und wie war das im Mittelteil, "Rothschilds Wildnis-Programm ermöglicht seiner Umwelt­bank und seiner Weltbank, säumigen Kredit­neh­mer­staa­ten ihre Wildnisse mit ihren Bo­den­schät­zen als verfallenes Pfand abzunehmen"?

Genau, damit wird wieder einmal deutlich, dass es nicht unbedingt ein Nachteil für das ver­bre­cherische, von der Politik gehätschelte, dauer-"gerettete", fett- und fetter gemästete Ban­ken­kar­tell der Gottesbanker ist, d. h. dass man als einzige Gruppe von allen Wirt­schafts­teil­neh­mern Geld völlig aus dem Nichts selbst erschaffen darf - das man dann, man gönnt sich ja sonst nichts, an Staaten oder wen auch immer verleihen kann gegen Zinsen und Zinses­zin­sen. Helau!
Haben Sie auch schon einmal versucht, Geld selbst zu drucken und es dann dem Staat oder sonst jemand als Kredit anzubieten? Warum versuchen Sie es nicht einfach mal, Sie wer­den überrascht sein, was dann ruckzuck passiert.

Die wenigsten wissen, dass Staaten generell Geld nicht selbst drucken, nein, das ist ihnen zu schnöde, pah! Sie könnten die Zinsen und vor allem die Zinseszinsen einsparen, die sie den privaten Banken dafür bezahlen, dass die drucken, und das geht ja gar nicht. Und wie sollte man immer höhere Steuern rechtfertigen, wenn Staat selbst druckt, auch für immer höhere Diä­ten, Pensionen, Übergangsgelder der Politparasiten bei gleichzeitig immer weiter sin­ken­den staat­lichen Leistungen für die Masse?
Staaten tilgen auch nie, sie pressen einfach immer mehr Steuern und Abgaben aus den dum­men Wahl- und Zahlschafen heraus. Die stört das aber gar nicht. Sie arbeiten einfach immer mehr, suchen sich zum dritten Job noch den vierten oder vegetieren von der Stütze vor sich hin, fressen immer weniger, werden immer öfter krank, schimpfen über die Aus­län­der, und dass alles immer teurer wird und so.
Ihnen ist, wie der Politik und den Medien, nur eines wichtig: dass das bereits Jahrhunderte andauernde alternativlose Mästen der Banker nur ja nicht in Gefahr gerät - bevor sie die Welt im Sack haben.

Wenn es sein muss, wird dazu sogar eine Schuldenbremse eingeführt, extra damit der Ban­ker ruhig schlafen kann. Ja gut, dann geht eben alles im Land in die Grütze - öf­fent­li­che Gebäude, Straßen, Infrastruktur... -, weil alles Geld, was reinkommt, nur noch in Richtung Geldbunker von Onkel Dagobert geht, schließlich sind die Zinszahlungen an die Banker ver­fas­sungs­recht­lich garantiert!

Wenn die Staaten irgendwann nicht mehr zahlen können bedingt durch den Zinseszinseffekt, dann greifen sich die Bankster die Sicherheiten - das sind die eingangs erwähnten ver­fal­le­nen Pfänder - und kontrollieren so letztlich den gesamten Globus.

Das Geldmonopol der Bankster bedeutet letztlich also auch die totale Privatisierung des Planeten und damit die totale Versklavung für 99 Prozent der Menschheit.

Väterchen Rothschild kann also mehr als zufrieden sein: "Einmal Geld gestellt, gehört mir bald die Welt."

* Fazit: Erste und im Grunde einzige Pflicht der Politik ist und war es immer, dass die Banker bis in alle Ewigkeit Milliarden an Zinsen für Geld "out of thin air" kassieren können. Die Wahr­neh­mung der Interessen von Land und Leuten, dem angeblichen Souverän, in­te­res­siert die Politik traditionell einen Scheiß! Das konnte man mit der Implementierung der Agenda 21, die nun weltweit ansteht, kaum deutlicher machen.

Agenda 21 bedeutet für das durchschnittliche Wahl- und Zahlschaf, dass es eine Zukunft als rund um die Uhr totalüberwachtes, GMO-gemästetes, zwangsgeimpftes und gechipptes Käfigzwerghuhn für alternativlos und erstrebenswert hält nach dem Motto: "Freiheit, die ich meine!" Aus Sicht der Weltherrscher AG dürfte es ein "The best a slave can get" eher treffen.

Donnerstag, 6. August 2009

Metropolitanräume - Die Vision der Globalisten

Im Dienste des entfesselten Kapitals
Metropolitanräume in der Schweiz befolgen EU-Plan

von Karl Müller

Das Konzept der Metropolregionen (in der Schweiz: Metropolitanregion oder Metropolitanraum) dient in seinem sozialen, wirtschaftlichen und politischen Kern einem entfesselten, international agierenden Kapitalismus. Es ist ein weltweites Konzept, und es orientiert sich an den Vorgaben der seit 20 Jahren vorherrschenden Globalisierungsideologie. Schon 1995 heisst es im in der Bundesrepublik Deutschland formulierten nationalen «Raumordnungspolitischen Handlungsrahmen» zu den «europäischen Metropolregionen»: «Als Motoren der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung sollen sie die Leistungs- und Konkurrenzfähigkeit Deutschlands und Europas erhalten.» Die grössten Unternehmen eines Landes beziehungsweise der Welt sollen in einer Metropolregion ihre Hauptsitze oder wichtige Zweigstellen haben.

Europäisches Raumentwicklungskonzept EUREK
Im Europäischen Raumentwicklungskonzept (EUREK) der EU, das 1999 unter deutsch-rot-grüner Ratspräsidentschaft verabschiedet wurde, heisst es, es gehe um eine «volle Integration in die Weltwirtschaft». Und weiter: «Die weitere Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der EU im globalen Massstab erfordert […] die stärkere Einbindung der europäischen Regionen in die Weltwirtschaft. […] Der Auf- und Ausbau mehrerer dynamischer weltwirtschaftlicher Integrationszonen stellt ein wichtiges Instrument zur Beschleunigung der wirtschaftlichen Entwicklung […] in der EU dar. […] Die Schaffung von mehreren dynamischen Zonen weltwirtschaftlicher Integration, die im Raum der EU gut verteilt sind und aus miteinander vernetzten, international gut erreichbaren Metropolregionen und daran angebundenen Städten und ländlichen Gebieten unterschiedlicher Grösse bestehen, wird eine Schlüsselrolle bei der Verbesserung des räumlichen Ausgleichs in Europa spielen. Hochwertigen und globalen Dienstleistungen muss dabei in Zukunft auch in den Metropolregionen und Grossstädten ausserhalb des Kernraums der EU mehr Gewicht beigemessen werden.» Zu den Metropolregionen gehören die von der EU geplanten und im EG-Vertrag (Artikel 154 – 156) festgeschriebenen Transeuropäischen Netze (TEN) («ein Beitrag der EU zur Umsetzung und Entwicklung des Binnenmarktes»), welche die Metropolregionen miteinander verbinden sollen. Zu den hier geplanten Projekten gehört auch das TEN 24, die Eisenbahnachse Lyon/Genua – Basel – Duisburg – Rotterdam/Antwerpen, die auch durch die Schweiz gehen soll und ein Stück weit das besondere Interesse der Deutschen Bahn AG am Zugriff auf den Lötschbergtunnel erklärt.

Nicht von unten her in den Gemeinden, Regionen und Nationen gewachsen
Das Konzept der Metropolregionen ist nicht von unten her in den Gemeinden, Regionen und Nationen gewachsen, sondern wurde und wird auf globaler Ebene zentral gesteuert und von oben nach unten durchgegeben. Das unter deutsch-rot-grüner Federführung formulierte Programm EUREK beruft sich mehrfach auf die Uno-Konferenzen in Rio (1992) und in Istanbul (1996), wo mit der Agenda 21 und Habitat II international Weichen gestellt wurden, auch, um unter der Floskel von der «Nachhaltigkeit» internationalistisch agierende Sozialisten und Grüne ins Boot der grosskapitalistischen Globalisierung zu holen und den natürlichen Widerstand gegen diese geplante Globalisierung zu brechen. Die Agenda-21-Parole: «Denke global, handle lokal» kann deshalb nur so verstanden werden: Was von ein paar wenigen in der Welt zentral geplant wird, soll bis in die Gemeinden hinein durchgesetzt werden – soll dort aber so verkauft werden, als verlangten soziale und ökologische Anliegen vor Ort und in der Welt eine Auflösung bewährter ­politischer Strukturen. Eine neue Variante findet dieser Betrug in der aktuellen Forderung nach einem «Green New Deal».

Die EU will auch den Schweizer Raum verplanen
Und was die Schweiz betrifft: Schon EUREK spricht davon, dass die Schweiz in das europäische Raumordnungskonzept eingefügt werden soll: «Die zunehmenden Verflechtungen mit der Schweiz und mit Norwegen [das auch kein EU-Mitglied ist] und das ausdrückliche Interesse dieser Staaten an der Zusammenarbeit bestätigen die Notwendigkeit, die Raumentwicklungsplanung der EU über das Territorium der [1999] 15 Mitgliedstaaten hinaus auszudehnen.» (Hervorhebung durch den Verfasser) Die EU strebe deshalb eine «gesamteuropäische Raumentwicklungsstrategie» an. Das heisst aber doch nichts anderes, als dass die EU die Souveränität von Nicht-EU-Staaten ignoriert und auch deren Raum verplanen will! Leider korrespondiert dies mit Stellungnahmen aus der Schweiz selbst. So heisst es schon im Bericht des Bundesrates vom 19. Dezember 2001mit dem Titel «Agglomerationspolitik des Bundes», das «geplante Engagement des Bundes für den urbanen Raum» stelle «keine isolierte Initiative oder eine besonders innovative Aktion der Schweiz dar». Vielmehr sei die Schweiz «im Vergleich zu den ausländischen Initiativen bereits im Rückstand oder drohe, in Rückstand zu geraten». Das Konzept des Bundesrates füge sich deshalb «in einen internationalen und europäischen Kontext ein», und die Überlegungen des Bundesrates gingen «in die gleiche Richtung wie die Überlegungen der Europäischen Union». (Hervorhebung durch den Verfasser) Noch deutlicher wird eine Studie der ETH Zürich aus dem Jahr 2003 mit dem Titel «Zu gross, um wahr zu sein? Die Europäische Metropolregion Zürich». Dort wird die Frage aufgeworfen, ob die Metropolregion Zürich «durch ihr wirtschaftliches und politisches Schwergewicht für das Nicht-EU-Land Schweiz die Funktion eines Integrationsmotors in Richtung EU übernimmt». (Hervorhebung durch den Verfasser) Die Frage wird nur indirekt beantwortet, indem es heisst: «Der Standortwettbewerb findet auf einer Massstabsebene statt, wofür die von kleinen und föderalen Strukturen geprägte Schweiz ungenügend gerüstet ist.» Heisst das, dass die Schweiz ihre gewachsenen ­politischen Strukturen – am Volk vorbei – verändern soll, nur, um für eine immer fragwürdiger werdende Globalisierung und die Pläne der EU gefügig zu sein? Erhellend steht denn auch im Bericht aus der ETH: «Die OECD streicht gerade für die Schweiz die ‹Metropolitan Governance›, also die Steuerungsfähigkeit von funktionalen Metropolregionen, als eine der zentralen Herausforderungen für eine nachhaltige Raumentwicklung heraus.»

Kein Beitrag zur Gemeinwohlförderung
Jeder muss wissen: Das Konzept der Metropolregionen ist kein Beitrag zur Gemeinwohlförderung, sondern zerstört die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in einem Land und verletzt damit fundamental eine Vielzahl von Menschenrechten. Das Konzept ist Teil eines Plans, der vor allem dem Reichtum und Machtzuwachs von ein paar wenigen dient, vor allem Finanzakteuren im Hintergrund multinationaler Konzerne und Finanz­institute. Das Konzept der Metropolregionen kann nicht angemessen beurteilt werden, wenn die verheerenden weltweiten Folgen der Globalisierung der vergangenen 20 Jahre ausser acht gelassen werden: der Angriff auf zentrale Werte des Zusammenlebens; die Verrohung immer grösser werdender Teile unserer Gesellschaft, leider auch der Jugend, durch brutalisierende Medienerzeugnisse; die Erosion des für eine Demokratie unverzichtbaren bürgerlichen Mittelstandes in den Industrieländern; der Hunger und die alarmierende Not von immer mehr Menschen auf der Welt; die immer krasser auseinandergehende Schere zwischen arm und reich; der skrupellose Imperialismus der Ausbeutung und Unterdrückung; und: die so vieles vernichtenden Kriege der vergangenen 20 Jahre.

OECD-Bericht aus dem Jahr 2002
Wie absurd und menschenfeindlich das ganze Konzept der Metropolregionen ist, zeigt nicht zuletzt der in der ETH-Studie zitierte OECD-Bericht aus dem Jahr 2002 mit dem Titel «OECD-Prüfbericht Raumentwicklung Schweiz». Die OECD – das wurde vor ein paar Wochen in dieser Zeitung ausführlich dargestellt (Zeit-Fragen Nr. 16 vom 21. April) – ist eine transatlantische Scharnierstelle, ein Planungsapparat der Globalisierungspolitik – insbesondere im Dienste der Kapitalverkehrsfreiheit – und damit der Angriffe auf eine gemeinwohlorientierte Volkswirtschaft und auf die Volkssouveränität. Der Prüfbericht der OECD geht auf einen Beschluss der OECD aus dem Jahr 1999 zurück, mit dem ein Raumentwicklungsausschuss gegründet wurde, der die Raumentwicklung aller Mitgliedsländer «überprüfen» sollte. Schon im Vorwort wird die Globalisierung wie ein unumstössliches Naturgesetz betrachtet und festgehalten, dass diese Globalisierung «die Fähigkeit von Regionen zur Anpassung und Nutzung oder Bewahrung ihrer Wettbewerbsfähigkeit zunehmend auf die Probe» stelle.

Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in der Schweiz …
Nun kommt der Prüfbericht allerdings eingangs zu dem Ergebnis, dass die bis damals gültige Politik der Schweiz dazu geführt habe, dass die Unterschiede zwischen den Kantonen «in der wirtschaftlichen Leistung […] im Vergleich zu den übrigen OECD-Ländern relativ niedrig» sind. Der Schweiz sei es gelungen, «im ganzen Land einen hohen Lebensstandard aufrechtzuerhalten». Gelungen sei dies zum Beispiel durch öffentliche Einrichtungen wie Bahn und Post, die auch in Randgebieten Arbeitsplätze schaffen. Investitionen in kantonale Strasseninfrastrukturen hätten «umfassend zur Umverteilung von Einkommen zugunsten ländlicher und Berggebiete» beigetragen, und bei der Vergabe öffentlicher Aufträge seien bis dahin «wirtschaftlich benachteiligte Gebiete deutlich bevorzugt worden». Die für die Schweiz kennzeichnende dezentrale Steuerpolitik scheine, so die OECD im Jahr 2002, «die Unterschiede zwischen dem Dienstleistungsniveau der einzelnen Gebietseinheiten nicht zu vertiefen und kann sogar zur Minderung der Disparitäten zwischen städtischen und ländlichen Gebieten beitragen». Das Streben nach Steuereinnahmen veranlasse «die Kantone dazu, den Bedürfnissen der Einwohner nachzukommen und auch in peripheren Gebieten ein hohes Dienstleistungsniveau zu gewährleisten. […] Generell scheint sich der steuerliche Wettbewerb landesweit günstig auf die Qualität der öffentlichen Dienstleistungen auszuwirken.»

… passt nicht zur Globalisierung
Diese für die Schweiz und die Schweizer günstige Ausgangslage sei allerdings wegen der mit der Globalisierung einhergehenden Deregulierungen, Liberalisierungen und Privatisierungen nicht zu halten. Das «sorgsam ausgewogene System von raumordnungspolitischen Massnahmen zur Minderung der Disparitäten» sei «unter Druck geraten». Die OECD stellt dann aber nicht die Globalisierung in Frage, sondern die bisherige Politik der Schweiz. In der Schweiz gebe es eine «zunehmende Auseinanderentwicklung von funktionalen und institutionellen Regionen». Was heisst: Auch der OECD passt die gewachsene direktdemokratische, in überschaubare Räumen und föderal gegliederte Schweiz nicht zu dem, wie die Globalisierung «funktioniert». Bei der OECD heisst das abschätzig: «Im Grunde genommen liegt dem wirtschaftlichen und sozialen Leben des 21. Jahrhunderts die Raumstruktur des 19. Jahrhunderts zugrunde. Die funktionale Organisation des Landes deckt sich nicht mit der politisch räumlichen Struktur.» Es komme zu «Lücken und Ungereimtheiten». Und dann kommt es: «Diese treten in metropolitanen Gebieten besonders deutlich zutage». Die Schweizer Regionalpolitik sollte sich deshalb weniger auf Berg- und wirtschaftlich benachteiligte Gebiete konzentrieren, sondern viel mehr auf die Förderung städtischer Gebiete. Mit der Änderung der Bundesverfassung im Jahr 2001 sei dies auch möglich geworden. In der Welt der Globalisierung gehe es in erster Linie um die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit einer Region, nicht um Minderung von Disparitäten. Direkte Stützmassnahmen für die Städte, zum Beispiel Steuererleichterungen, könnten allerdings auf den Widerstand der EU stossen. Deshalb empfiehlt die OECD «marktorientierte strategische Instrumente», die «die Entstehung konzentrierter Siedlungsstrukturen begünstigen» und es den Kantonen ermöglichen, auch «eine kantonsübergreifende kohärente Gebietsstruktur zu entwickeln». Die Folgen einer solchen Politik werden durchaus erkannt: «Mit den laufenden und bevorstehenden Reformen der Finanzpolitik, Sektoralpolitik und Regionalpolitik könnte sich mehr und mehr ein Gegensatz zwischen Effizienzerhöhung und Erhaltung des regionalen Gleichgewichts abzeichnen.» Aber ausser dem Vorschlag für gewisse «Kompensationsmechanismen» (zum Beispiel die Förderung von Nationalparks oder regionalen Naturparks) fehlt es bei der OECD an einem Nachdenken über die Voraussetzungen des Konzeptes.

OECD empfiehlt der Schweizer Politik «Zuckerbrot und Peitsche»
Um trotz der Zerstörung des Gleichgewichts viele ins Boot zu zwingen, empfahl die OECD 2002 eine bessere Koordinierung zwischen Bund, Kantonen und Gemeinden und erwähnte für den Bereich der Metropolitanräume die «Tripartite Agglomerationskonferenz» als «Partnerschaft zwischen allen drei Regierungsebenen». In den speziellen Empfehlungen für die Schweizer Metropolitanräume empfahl die OECD eine «bessere Integration der Schweizer Städte in das Netz europäischer Städte». Dem Bund empfahl die OECD eine «Zuckerbrot/Peitschen-Politik»: «Die Peitsche wäre beispielsweise ein Bundesgesetz über horizontale Zusammenarbeit und/oder die Verpflichtung von Kantonen und Gemeinden zur Errichtung von metropolitanraumweiten Körperschaften und zum Beitritt zu solchen. Das Zuckerbrot könnte darin bestehen, die Bundestransfers von der Bereitschaft der im Metropolitanraum befindlichen Gemeinden zur Zusammenarbeit abhängig zu machen.»

Ist es das wirklich wert?
Zum Schluss: Ist es das wirklich wert, die direkte Demokratie in der Schweiz zu hintergehen und zu übergehen? Ist es wirklich so erstrebenswert, bewährte politische Strukturen am Volk vorbei zu unterminieren und dann auch zu zerstören? Alles, um einer undemokratischen EU gefügig zu sein? Alles für die menschenverachtende Globalisierung eines entfesselten Kapitalismus! Nach 20 Jahren ist doch unübersehbar geworden, welchen Preis die Menschheit dafür zahlen musste und weiterhin zahlen muss. Lohnt es sich wirklich, die «Gewinner» der Globalisierung in seiner Nähe zu haben, auf Brotkrumen der «Gewinner» der Globalisierung zu hoffen und in dieser falschen Hoffnung alles, was in der Geschichte errungen wurde, über den Haufen zu werfen? Und die Chancen für einen anderen, einen menschenwürdigen Weg in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft zu schmälern? Das sind ganz offensichtlich rhetorische Fragen. Und trotzdem muss man darüber nachdenken.

Montag, 19. Mai 2008

Die Bilderberger

Noch heimlicher als sonst: die Bilderberger-Konferenz 2008, 17.05.2008 21:54

politonline d.a. Diese fand vom 8. bis 11. Mai im Plaza-Hotel, das nahe am sandigen Strand von Vouliagmeni bei Athen liegt, statt. Dort hatte auch die Konferenz des Jahres 1993 vom 22. bis 25.4. stattgefunden. In diesem Jahr gab das genaue Datum des Treffens Anlass zu Spekulationen, wobei es geheissen hatte, dass es womöglich in der USA abgehalten werden sollte, in zeitlicher und räumlicher Nähe zu dem Treffen der Trilateral Commission - der von David Rockefeller geschaffenen Privatorganisation, der auch viele Bilderberger angehören.

Die üblichen websites, die sich Jahr um Jahr mit dieser Konferenz beschäftigen, legten dar, dass dieses Jahr keinerlei Informationen zu erhalten waren. Es erschien lediglich ein in der griechischen Presse veröffentlichter kurzer Artikel 1. Seit den frühen 1990er Jahren war das Treffen der Gruppe nie mehr völlig unentdeckt geblieben. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren liegt dieses Jahr nicht einmal eine Teilnehmerliste vor. Auf einer Bilderberger-Konferenz, deren Teilnehmer - kritischen Stimmen gemäss - die Rolle einer Art informeller Weltregierung ausüben, werden immerhin auch Premierminister ernannt, was umso schwerer wiegt, als getroffene Absprachen resp. konzipierte Strategien den Parlamentariern des Heimatlands gegenüber vollkommener Geheimhaltung unterliegen, eine zusätzliche Bestätigung der leeren Hülle unserer Demokratie. Die Tatsache, dass sich die Bilderberger dieses Jahr vor investigativen Reportern abschirmen konnten, schreibt Steve Watson 2, zeigt, dass der Grad der Geheimhaltung auf Grund der durch Leute wie Alex Jones, Jim Tucker und Daniel Estulin erfolgten Enthüllungen gewaltig erhöht wurde.

Tony Gosling, der Brite, der sich als einer der ersten dem »Aufspüren« der Bilderberger und deren Ziele verschrieben hatte, führt aus 3, »dass sich dieses Jahr insbesondere alle wichtige Schlüsselpositionen einnehmenden Teilnehmer hinsichtlich zukünftiger Pläne besonders still verhalten haben, so dass wir vermutlich nie erfahren werden, was besprochen wurde.« Es bleibt dennoch zu hoffen, meint Gosling, dass irgend jemand, der sich bewusst macht, dass sich auf diesen Konferenzen Krieg und Geld zusammenfinden, über nach draussen gedrungene Informationen verfügt. Man könnte vermuten, heisst es ferner, dass Henry Kissinger mit seinem Krieg gegen den Terror Schwierigkeiten hat, da niemand mehr glaubt, dass dieser etwas anderes als den Griff der USA, Israels und Grossbritanniens nach dem Empire darstellt. Gosling ferner: »Ich habe kaum Zweifel daran, dass die ungeheure Macht, die die Bilderberger ausüben, letztlich teuflischer Natur ist. Man könnte auf den Strassen von London einen heimatlosen Landstreicher aussuchen, damit er bei einer ihrer Konferenzen als Präsident fungiere - in seinem kleinen Finger würde sich mehr Vernunft anfinden als in den zusammengenommenen gierigen Körpern der Lenkungskräfte. [….] Vielleicht ist es das, was wir brauchen: Ein Erneuerungsjubiläum, um diese Despoten und ihre freimaurerischen Befehlsempfänger aus den Komitees, die die Kandidaten für die politischen Parteien auswählen, zu entfernen.« So bezeichnet Gosling die Ziele der Bilderberger auch als psychopathisch. Was wir natürlich auch brauchen, sagt er, ist eine geeinte Front wie die, die sich in Südamerika gebildet hat, wahrscheinlich aus dem Grund, dass dieser Kontinent einer derart grossen, üblen und illegalen Einflussnahme durch die USA ausgesetzt war. »Eine geeinte Front, die auf einer freien Presse ohne zionistische Agenten und auf der Erkenntnis der wahren hinter dem 9. 11. verborgenen Fakten ruht, die den ganzen Wahnsinn des ›Kriegs gegen Widerstandskämpfer‹ entfachte.

Daniel Estulin führt in seinem Buch ›Die wahre Geschichte der Bilderberg-Gruppe‹ ein Zitat von William Shannon an: »Die Bilderberger streben das Zeitalter des Post-Nationalismus an, wenn es keine Länder mehr geben wird, sondern eher von universalen Werten eingefasste Weltgegenden. Das bedeutet eine Weltwirtschaft, eine Weltregierung (deren Mitglieder eher ausgewählt anstatt gewählt werden) und eine universale Religion. Um sicherzustellen, dass sie diese Ziele erreichen, konzentrieren sich die Bilderberger auf einen breit angelegten technischen Ansatz und auf geringe Beachtung durch die allgemeine Öffentlichkeit.« Dieser Ansatz ist in der schrittweise erfolgenden Entnationalisierung der Staaten - in der EU mittels des jetzigen Reform-Vertrags grundlegend erleichtert - erkennbar, die anstelle von Nationen nur noch Regionen anstrebt, was der in der Agenda 21 festgelegten Strategie entspricht. Dazu gehört auch die bereits seit langem geplante Instituierung einer einzigen Religion, deren Kern die Erde bilden soll. Schritte dieser Art vollziehen sich, von der UNO sorgsam gelenkt und von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, mitunter nur sehr langsam, aber dennoch unerbittlich.


Unter dem Stichwort Bilderberger finden sich zahlreiche Beiträge auf politonline
1 http://www.patris.gr/articles/132651
2 http://infokrieg.tv/bilderberg_08_abgeschirmt_2008_05_13.html 13. 5. 08
Steve Watson, Bilderberg-Treffen in Athen von den Medien völlig totgeschwiegen?
3 http://prisonplanet.com/articles/may2008/130508_b_bilderberg.htm und http://www.indymedia.org.uk/en/2008/05/398802.html Bilderberg 2008 Evades All Scrutiny in Vouliagmeni, Greece by Tony Gosling
Siehe auch http://www.politonline.ch/index.cfm?content=news&newsid=881 Die Abschaffung der Nationalstaaten
Die wahre Geschichte der Bilderberg-Gruppe von Daniel Estulin. ISBN: 978-3-938516-47-8s./w.
4 http://www.jungewelt.de/2008/05-17/032.php