Irrer Plan: Obama-Berater will Steuer auf »Verschwörungstheorien« – oder sie gleich verbieten
Gerhard Wisnewski
Gehören Sie auch zu den Leuten, die glauben, dass Präsident Kennedy und Martin Luther King von den Geheimdiensten ermordet wurden? Oder dass die bemannte Mondlandung niemals stattgefunden hat? Oder dass die »Klimakatastrophe« ein Schwindel ist? Dann ziehen Sie sich mal warm an. Denn ein Berater des ach-so-guten US-Präsidenten Barack Obama hat vorgeschlagen, solche Theorien zu verbieten, zu besteuern und/oder die Wahrheitssuchenden zu unterwandern und von ihrer Meinung abzubringen. Der Vorgang gibt all jenen Recht, die Obama von vorneherein für einen Albtraum gehalten haben.
Obama-Berater will Verschwörungstheorien verbieten? Toll. Dann hat endlich die Geschichte von Obama bzw. Osama und den 19 Räubern ein Ende, die am 11. September 2001 auszogen, die Weltmacht USA zu attackieren. Oder die Verschwörungstheorien über Saddam Husseins Massenvernichtungswaffen, die nie gefunden wurden. Oder die Theorien, dass der Iran demnächst eine Atombombe bauen kann. Doch man ahnt es schon: Diese Verschwörungstheorien sind natürlich nicht gemeint. Vielmehr sind jene Theorien im Visier von totalitären Politikern, die den obrigkeitlichen Blödsinn immer wieder als Verschwörungstheorie entlarven.
»Viele Millionen Menschen glauben an Verschwörungstheorien«, heißt es in dem Papier des offiziellen Verschwörungstheoretikers Cass R. Sunstein, dem jetzigen Chef von Obamas Office of Information und Regulatory Affairs. Sunstein ist Juraprofessor an der Harvard Law School, wo Barack Obama von 1988 bis 1991 studierte. Sein dubioses Papier verfasste er 2008, was ihn möglicherweise gleich als Regierungsberater empfahl. Aber halt – so beginnt ja schon wieder eine Verschwörungstheorie!
Und das wollen wir natürlich nicht. Denn Verschwörungstheoretiker glauben, so Sunstein, »dass mächtige Leute zusammengewirkt haben, um die Wahrheit über einige wichtige Machenschaften oder schreckliche Ereignisse zu unterdrücken«. Na, so was: Das ist natürlich kompletter Unsinn. Schließlich arbeiten die Mächtigen dieser Welt Tag für Tag ausschließlich für die Wahrheit, die Wahrheit und nochmals die Wahrheit. Nicht zu vergessen das Wohl der Menschheit. »Diejenigen, die an Verschwörungstheorien glauben, können ernste Risiken heraufbeschwören, einschließlich des Risikos der Gewalt.« Das ist allerdings wahr. Man denke nur an Gewalttäter wie den Verschwörungstheoretiker George W. Bush.
Zunächst einmal müsse man die Bedingungen erkennen, unter denen Verschwörungstheorien gedeihen, meinen Sunstein und sein Co-Autor Adrian Vermeule. Den beiden kann geholfen werden: »Verschwörungstheorien« blühen immer dann, wenn die offiziellen Verschwörungstheorien so miserabel sind, dass sie nun wirklich kein Mensch mehr glaubt und die Leute nach besseren Erklärungen suchen. Und weil den Verbreitern der offiziellen Verschwörungstheorien sämtliche Felle davon schwimmen, wollen sie unbequeme Meinungen gesetzlich unterdrücken oder anderweitig unterminieren. Die zweite Herausforderung bestehe darin, Wege zu finden, wie solche Verschwörungstheorien untergraben werden können, heißt es in dem Papier.
Wie wär’s damit: Einfach mal die Wahrheit sagen! Nicht doch. Das geht nämlich überhaupt nicht. Das US-Imperium würde an der Wahrheit glatt zerbrechen – insbesondere an der Wahrheit über den 11.9. Die Lügen der US-Geschichte sind konstitutiv, seien es nun die Lügen über den Untergang der Maine 1898, über Pearl Harbor 1941, den Kennedy-Mord 1963 oder eben über den 11.9.2001. Die Lügen und Inszenierungen sind fester Bestandteil und Rechtfertigung für die eigene Geschichte und das eigene Handeln. Daher müssen sie verteidigt werden, und da kennt die Fantasie keine Grenzen. »Wir können uns eine Reihe von möglichen Maßnahmen vorstellen«, schreiben die Autoren:
– Die Regierung könnte Verschwörungstheorien verbieten.
– Die Regierung könnte eine Art finanzielle oder andere Abgabe über die Verbreiter von Verschwörungstheorien verhängen.
Das Beste sei aber die »weltanschauliche Infiltration von extremistischen Gruppen«. Mit »extremistischen Gruppen« ist wiederum nicht die US-Regierung gemeint, sondern Leute, die sich über das Weltgeschehen so ihre eigenen Gedanken machen. Faustregel: Wer die Lügen der US-Regierung nicht glaubt, muss einfach ein Extremist sein. »Wir schlagen eine spezielle Taktik vor, um den harten Kern von extremistischen Gruppen aufzubrechen, die Verschwörungstheorien verbreiten«, fabulieren Sunstein und Vermeule. Dabei sollen Zweifel an der »Verschwörungstheorie« gesät und so deren »gewünschte« Aufspaltung erreicht werden. Regierungsagenten könnten sich in Chat-Räume und soziale Netzwerke begeben, um die Verschwörungstheorien »zu unterminieren«.
Damit war der Mann möglicherweise reif für eine große Karriere bei Präsident Obama.
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Dienstag, 9. Februar 2010
Mittwoch, 27. Januar 2010
Obama unterzeichnet Exekutivorder
Obama – Schritt in Richtung Kriegsrecht in den USA
F. William Engdahl
Wenige Wochen nachdem ihm der Friedensnobelpreis verliehen worden ist (warum genau, kann keiner so recht sagen), hat Präsident Obama eine neue Exekutivorder unterzeichnet, die die Vereinigten Staaten wieder einen großen Schritt näher in Richtung auf einen De-facto-Polizeistaat und die mögliche Verhängung des Kriegsrechts bringt.
Am 11. Januar gab das Weiße Haus in einer Presseerklärung – die in der Nachrichtenflut über die tragischen Ereignisse am folgenden Tag in Haiti weitgehend unbeachtet geblieben ist – bekannt, dass der Präsident eine Exekutivorder mit dem harmlos klingenden Titel »Bildung des Gouverneursrats« unterzeichnet hat. Der Titel der Order ist irreführend, denn tatsächlich werden nur die Gouverneure von zehn der 50 US-Bundesstaaten dem Rat angehören, der dem US-Verteidigungsminister unterstehen wird. Es bedeutet eine einschneidende Veränderung, denn nachdem das Militär nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg in den 1860er-Jahren in die innenpolitischen Auseinandersetzungen eingegriffen hatte, war 1878 vom der Kongress das bis heute geltende Posse-Comitatus-Gesetz verabschiedet worden, das den Einsatz der US-Streitkräfte im eigenen Land verbietet.
Wie Obama in seiner Erklärung anlässlich der Unterzeichnung erklärt, soll mit der Exekutivorder »die Partnerschaft zwischen der Bundesregierung und den Regierungen der einzelnen Bundesstaaten zum Schutz unseres Landes vor allen möglichen Gefahren weiter gestärkt werden …, der Rat wird sich mit Fragen beschäftigen wie: der Einsatz der Nationalgarde der einzelnen Staaten; der inneren Sicherheit, des Zivilschutzes, die Abstimmung und das Zusammenwirken von zentralen und bundesstaatlichen militärischen Aktivitäten in den Vereinigten Staaten.« (Hervorhebung durch den Autor – W.E.)
Den Vorsitz über den Rat wird nicht einer der gewählten Gouverneure der Bundesstaaten, sondern der Verteidigungsminister haben, der ja nicht gewählt, sondern ernannt wird. Außerdem gehören dazu der Minister für Heimatschutz sowie der Berater des Präsidenten für Heimatschutz und Terrorbekämpfung, der Berater für Angelegenheiten der Regierung und Öffentlichkeit, der für innere Sicherheit zuständige Stellvertretende Minister im Verteidigungsministerium sowie der Kommandeur von U.S. Northern Command, der Kommandeur der Küstenwache und der Chef der Nationalgarde. Der Verteidigungsminister wird einen Direktor für den Rat ernennen.
Mit diesem Schritt setzt Obama die Politik seines Vorgängers George W. Bush fort, der 2007 ein Veto gegen den »National Defense Autorization Act« [mit diesem Gesetz wird der Haushalt für das Verteidigungsministerium bestimmt] für den Haushalt 2008 eingelegt hatte, weil der Präsidentschaft darin diese neue Instanz nicht gewährt worden war. Nachdem das Gesetz um einen entsprechenden Zusatz ergänzt worden war, hat Bush es damals als »US Public Law Nr. 110-181« unterzeichnet.
Studenten, die sich mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts beschäftigen, werden auffällige Parallelen zu den »Notverordnungen« für die Beschränkung bürgerlicher Freiheiten wie der Rede- und Reisefreiheit erkennen, die der damalige Reichskanzler Hitler nach dem Reichstagsbrand erlassen hatte. George Bush feierte 2001 seinen merkwürdigen Wahlsieg, der durch den beispiellosen (und verfassungswidrigen) Eingriff des Supreme Court zustande gekommen war. Sofort nach den katastrophalen Ereignissen des 11. Septembers wurde der sogenannte »Patriot Act« verabschiedet, ein neues Gesetz, das die bürgerlichen Freiheiten, das Recht auf Privatsphäre und die Reisefreiheit einschränkt. Durch die jüngste Exekutivorder wird einem vom Pentagon geführten militärischen Kommando die Kontrolle über zivile Notstandmaßnahmen noch direkter unterstellt.
Bürgerrechtsgruppen befürchten, dass dieser neue Rat die langgehegten Pläne des Pentagons genehmigen wird, im Fall des »nationalen Notstands« die Kontrolle über die Nationalgarde der einzelnen Bundesstaaten zu übernehmen.
Obamas neuer Cyberspace-Zar rät zur Überwachung von »Verschwörungstheoretikern«
Zur gleichen Zeit, als der Gouverneursrat gebildet wurde, hat der Präsident einen sehr umstrittenen Juristen der Havard Law School, Professor Cass Sunstein, zum Leiter des Office of Information and Regulatory Affairs (Büro für Information und Regulierungsangelegenheiten) ernannt.
Der ehemalige Harvard-Professor und heutige »Regulierungs- und Informationszar« Cass Sunstein will Gruppen, die beispielsweise den Klimawandel bestreiten, von der Regierung unterwandern lassen.
Vor seinem Wechsel nach Washington hatte Sunstein in einem im Januar 2008 veröffentlichten Harvard-Bericht, der den Titel »Verschwörungstheorien« trug, dazu geraten, die Regierung solle bestimmte Gruppen unterwandern – er sprach von »kognitiver Infiltration« –, um dort Zweifel zu säen und Unruhe zu schüren. Agents provocateurs sollen in verschiedene regierungskritische Gruppen eingeschleust werden, die seiner nicht näher präzisierten Auffassung nach »Verschwörungstheorien« verbreiten. Als Beispiele nennt er Gruppen, die bestreiten, dass vom Menschen verursachte Emissionen zum Klimawandel führen, die nicht an die offizielle Darstellung des Kennedy-Mords glauben, oder die die offizielle Osama-bin-Laden-Version des 11. September 2001 anzweifeln. Als Informations- und Regulierungs»zar« steht Sunstein nun einer Behörde vor, die potenziell enorme Macht über das Internet hat und andere Freiheiten einschränken kann.
F. William Engdahl
Wenige Wochen nachdem ihm der Friedensnobelpreis verliehen worden ist (warum genau, kann keiner so recht sagen), hat Präsident Obama eine neue Exekutivorder unterzeichnet, die die Vereinigten Staaten wieder einen großen Schritt näher in Richtung auf einen De-facto-Polizeistaat und die mögliche Verhängung des Kriegsrechts bringt.
Am 11. Januar gab das Weiße Haus in einer Presseerklärung – die in der Nachrichtenflut über die tragischen Ereignisse am folgenden Tag in Haiti weitgehend unbeachtet geblieben ist – bekannt, dass der Präsident eine Exekutivorder mit dem harmlos klingenden Titel »Bildung des Gouverneursrats« unterzeichnet hat. Der Titel der Order ist irreführend, denn tatsächlich werden nur die Gouverneure von zehn der 50 US-Bundesstaaten dem Rat angehören, der dem US-Verteidigungsminister unterstehen wird. Es bedeutet eine einschneidende Veränderung, denn nachdem das Militär nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg in den 1860er-Jahren in die innenpolitischen Auseinandersetzungen eingegriffen hatte, war 1878 vom der Kongress das bis heute geltende Posse-Comitatus-Gesetz verabschiedet worden, das den Einsatz der US-Streitkräfte im eigenen Land verbietet.
Wie Obama in seiner Erklärung anlässlich der Unterzeichnung erklärt, soll mit der Exekutivorder »die Partnerschaft zwischen der Bundesregierung und den Regierungen der einzelnen Bundesstaaten zum Schutz unseres Landes vor allen möglichen Gefahren weiter gestärkt werden …, der Rat wird sich mit Fragen beschäftigen wie: der Einsatz der Nationalgarde der einzelnen Staaten; der inneren Sicherheit, des Zivilschutzes, die Abstimmung und das Zusammenwirken von zentralen und bundesstaatlichen militärischen Aktivitäten in den Vereinigten Staaten.« (Hervorhebung durch den Autor – W.E.)
Den Vorsitz über den Rat wird nicht einer der gewählten Gouverneure der Bundesstaaten, sondern der Verteidigungsminister haben, der ja nicht gewählt, sondern ernannt wird. Außerdem gehören dazu der Minister für Heimatschutz sowie der Berater des Präsidenten für Heimatschutz und Terrorbekämpfung, der Berater für Angelegenheiten der Regierung und Öffentlichkeit, der für innere Sicherheit zuständige Stellvertretende Minister im Verteidigungsministerium sowie der Kommandeur von U.S. Northern Command, der Kommandeur der Küstenwache und der Chef der Nationalgarde. Der Verteidigungsminister wird einen Direktor für den Rat ernennen.
Mit diesem Schritt setzt Obama die Politik seines Vorgängers George W. Bush fort, der 2007 ein Veto gegen den »National Defense Autorization Act« [mit diesem Gesetz wird der Haushalt für das Verteidigungsministerium bestimmt] für den Haushalt 2008 eingelegt hatte, weil der Präsidentschaft darin diese neue Instanz nicht gewährt worden war. Nachdem das Gesetz um einen entsprechenden Zusatz ergänzt worden war, hat Bush es damals als »US Public Law Nr. 110-181« unterzeichnet.
Studenten, die sich mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts beschäftigen, werden auffällige Parallelen zu den »Notverordnungen« für die Beschränkung bürgerlicher Freiheiten wie der Rede- und Reisefreiheit erkennen, die der damalige Reichskanzler Hitler nach dem Reichstagsbrand erlassen hatte. George Bush feierte 2001 seinen merkwürdigen Wahlsieg, der durch den beispiellosen (und verfassungswidrigen) Eingriff des Supreme Court zustande gekommen war. Sofort nach den katastrophalen Ereignissen des 11. Septembers wurde der sogenannte »Patriot Act« verabschiedet, ein neues Gesetz, das die bürgerlichen Freiheiten, das Recht auf Privatsphäre und die Reisefreiheit einschränkt. Durch die jüngste Exekutivorder wird einem vom Pentagon geführten militärischen Kommando die Kontrolle über zivile Notstandmaßnahmen noch direkter unterstellt.
Bürgerrechtsgruppen befürchten, dass dieser neue Rat die langgehegten Pläne des Pentagons genehmigen wird, im Fall des »nationalen Notstands« die Kontrolle über die Nationalgarde der einzelnen Bundesstaaten zu übernehmen.
Obamas neuer Cyberspace-Zar rät zur Überwachung von »Verschwörungstheoretikern«
Zur gleichen Zeit, als der Gouverneursrat gebildet wurde, hat der Präsident einen sehr umstrittenen Juristen der Havard Law School, Professor Cass Sunstein, zum Leiter des Office of Information and Regulatory Affairs (Büro für Information und Regulierungsangelegenheiten) ernannt.
Der ehemalige Harvard-Professor und heutige »Regulierungs- und Informationszar« Cass Sunstein will Gruppen, die beispielsweise den Klimawandel bestreiten, von der Regierung unterwandern lassen.
Vor seinem Wechsel nach Washington hatte Sunstein in einem im Januar 2008 veröffentlichten Harvard-Bericht, der den Titel »Verschwörungstheorien« trug, dazu geraten, die Regierung solle bestimmte Gruppen unterwandern – er sprach von »kognitiver Infiltration« –, um dort Zweifel zu säen und Unruhe zu schüren. Agents provocateurs sollen in verschiedene regierungskritische Gruppen eingeschleust werden, die seiner nicht näher präzisierten Auffassung nach »Verschwörungstheorien« verbreiten. Als Beispiele nennt er Gruppen, die bestreiten, dass vom Menschen verursachte Emissionen zum Klimawandel führen, die nicht an die offizielle Darstellung des Kennedy-Mords glauben, oder die die offizielle Osama-bin-Laden-Version des 11. September 2001 anzweifeln. Als Informations- und Regulierungs»zar« steht Sunstein nun einer Behörde vor, die potenziell enorme Macht über das Internet hat und andere Freiheiten einschränken kann.
Dienstag, 12. Januar 2010
Aids - Die mysteriöse Seuche
Gibt es eine Aids-Verschwörung?
Michael Grandt
Aids ist DIE Geißel der Menschheit im 20. und 21. Jahrhundert. Ist das Aids-Virus genetisch verändert oder im Labor erzeugt worden, um große Teile der Bevölkerung zu dezimieren?
Aids (»Acquired Immunodeficiency Syndrome«) hat bisher mehr Menschen getötet, als die meisten anderen Seuchen und Epidemien in der Geschichte zusammen. Die UNICEF bezeichnet Aids deshalb auch als »die schlimmste Katastrophe, die die Welt je heimgesucht hat«.
Aber viele glauben nicht an eine »zufällige« Ausbreitung und Entstehung des Virus, sondern an eine künstliche Entwicklung zur Eliminierung einer bestimmten Menschengruppe. Dabei werden die verschiedensten Verschwörungstheorien diskutiert:
Test an Häftlingen? – Die sowjetische Aids-Theorie
Dr. Jakob Segal, Biologe an der Humboldt Universität im damaligen Ost-Berlin, äußerte als erster seriöser Forscher den Verdacht, Aids würde aus Fort Detrick stammen, dem Laboratorium für biologische Kriegsführung in der Nähe von Washington D.C., wo das Virus 1977 »künstlich« von Wissenschaftlern entwickelt worden sei. Seinen Erkenntnissen nach war HIV aus Visna (einem Schafvirus) und HTLV-1 (Human T-Cell Leukemia Virus) gebildet worden.
Segal ging weiter davon aus, das Virus sei an »freiwilligen« Häftlingen getestet worden, die dann nach ihrer Freilassung die homosexuelle Szene in den USA infizierten.
Die Verantwortlichen in Fort Detrick bestritten Segals Darstellungen vehement und wiesen darauf hin, es gelte unter den Forschern als gesichert, dass das SIV-Virus der Vorläufer von HIV sei – und nicht das von Segal benannte Schafsvirus.
Im März 1992 gab dann der ehemalige Leiter des russischen Geheimdienstes zu, dass der KGB hinter den falschen Aussagen Segals gestanden habe, die in 25 Sprachen in 80 Ländern verbreitet wurde.
Aids aus dem US-Militärlabor?
Dr. Leonard Horowitz von der Universität Harvard veröffentlichte zwei Bücher, in denen er Belege vorbrachte, dass HIV aus der biologischen Virusforschung stamme und auf Experimente zurückzuführen sei, die sich hinter der Bezeichnung Special Virus Cancer Programm (SVCP) verbergen würden. In Emerging Viruses beschreibt er detailliert, wie Aids in einem US-Biowaffenlabor hergestellt und »absichtlich« von der WHO in Afrika verbreitet wurde.
Was geschah in Fort Detrick?
Fort Detrick ist das »geheime« Versuchslabor des US-Militärs, in dem bis heute biologische Forschungen vorgenommen werden. Viele Legenden ranken sich um diese Einrichtung. Was im Zusammenhang mit Aids-Verschwörungstheorien wirklich in Fort Detrick geschah, wird man wohl nie erfahren. Hier einige Indizien:
Im Jahre 1969, also in der Hochphase der biologischen Kriegsführung im Kalten Krieg, erbat die Abteilung für Biologische Kriegsführung der US Army Gelder, um eine neue »Krankheit« zu entwickeln, die das Immunsystem überwinden und resistent gegen jegliche Behandlungen sein sollte. Der amerikanische Experte für Biowaffen-Herstellung, Dr. Donald MacArthur, teilte dem Senat bei der Anhörung zur Bewilligung der Gelder laut einem offiziellen Dokument Folgendes mit: »Innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre wird es wahrscheinlich möglich sein, einen neunen infektiösen Mikroorganismus herzustellen, der sich in bestimmten wichtigen Punkten von jedem derzeit bekannten krankheits- verursachenden Organismus unterscheidet. Am wichtigsten ist seine Eigenschaft, dass er unberührt von immunologischen und therapeutischen Maßnahmen bleiben könnte.« – Mit anderen Worten: Es sollte ein Virus entwickelt werden, der das Immunsystem zerstört.
Die finanziellen Mittel für das Projekt wurden genehmigt.
Zufälle?
Die Immunkrankheit Aids tauchte innerhalb des anvisierten Zeitfensters auf und zeigte genau jene Merkmale, die auch aus der Prognose der Biologischen Abteilung aus Fort Detrick hervorgingen – Zufall?
Die ersten Aids-Infektionen traten in Afrika auf, und zwar in jenen Regionen, in denen die Weltgesundheits-Organisation WHO in den Siebzigern großflächig gegen Pocken geimpft hatte. Bis Anfang der 1990er-Jahre war Aids, für eine Epidemie ganz untypisch, plötzlich über den gesamten Globus verteilt – Zufall?
Diese beiden Sachverhalte geben den Anhängern von Verschwörungstheorien bis zum heutigen Tag Nahrung, denn sie argumentieren, dass das AIDS-Virus von Dr. R. Gallo entdeckt wurde, aber nicht in Afrika oder Südamerika, sondern am Nationalen Krebsinstitut in Fort Detrick, und zwar im Jahre 1984.
Im Gegensatz dazu die offizielle Version: Luc Montagnier, Frankreichs bekanntester Aids-Forscher, gilt als alleiniger Entdecker des Aids-Virus. Im Jahre 1986 entbrannte ein Streit zwischen ihm und dem US-Virologen Robert Gallo, der Anfang der 1980er-Jahre das von ihm als »HTLV III« bezeichnete Virus beschrieben hatte, das mit HIV identisch ist. Gallo entwickelte auch den ersten HIV-Test. Nach einer genauen Überprüfung 1991 trat Gallo aber vom Anspruch auf die Erst-Entdeckung zurück, nachdem sich die amerikanische und französische Regierung geeinigt hatten, alle Einkünfte aus der Entdeckung der Wissenschaftler zu teilen – Zufall?
Führten Impfungen zur Ausbreitung des HIV-Virus?
Dr. Robert Strecker behauptete im Jahre 1986, HIV sei durch Impfungen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (Public Health Service) bei Homosexuellen als angebliche Hepatitis-B-Impfung verbreitet worden. Dies sei zwischen 1978 und 1981 in den Städten New York, Los Angeles, San Fransisco, St. Louis, Denver und Chicago geschehen. Diese Städte entwickelten auch tatsächlich die höchsten Aids-Raten des Landes – Zufall?
Das Time Magazine und andere Medien widersprachen Streckers Theorie, aber verschiedene Mediziner unterstützten ihn, darunter Dr. Alan Cantwell und Dr. Robert Gallo.
Iatrogenische Aids-Theorie
Diese Theorie geht davon aus, dass die Ausübung der Medizin selbst Krankheiten verursacht. Kritiker des Medizin-Establishments behaupten, dass Ärzte in der modernen Welt durch Überdosierung genauso viele Krankheiten geschaffen haben, wie sie heilen würden. Da Aids ein »Big Business« für Pharmaunternehmen, Forscher und Ärzte ist und Aids-Patienten astronomische Mengen an Medizin verabreicht werden, sind die Anhänger dieser Theorie der Auffassung, Aids selbst sei ein iatrogenischer Zustand.
John Rappoport beleuchtet in seinem Buch AIDS Inc: Scandal of the Century, wie die Krankheit zum großen Geschäft wurde und wie pharmazeutische Interessen die Medien dahingehend manipuliert haben, dass sie die HIV-Hypothese propagieren und andere Theorien ignorieren oder herunterspielen.
AZT-Aids-Verschwörung
Im Jahre 1987 wurde das Mittel AZT für Aids-Patienten zugelassen. Der Food and Drug Administration (FDA), der US-Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde, wird vorgeworfen, alte AZT-Daten unterschlagen zu haben, um das Medikament auf den Markt bringen zu können, obwohl ein FDA-Analytiker empfohlen habe, das Medikament wegen seinen gravierenden Nebenwirkungen nicht zuzulassen. Kritiker behaupten, AZT sei hochgiftig, schädige Nieren und Leber, blockiere die DNA-Synthese und verursache sogar Krebs. Homosexuelle Theoretiker behaupten sogar, die hastige Art und Weise, wie das AZT gefördert wird, wäre in Wirklichkeit eine Kampagne, um die homosexuelle Gemeinschaft weltweit auszurotten.
Aids durch stimulierende Drogen?
Dr. Peter H. Duesberg, Molekularbiologe an der University of California, ist nicht der Ansicht, dass Aids durch den HIV-Virus erzeugt wird. Er dokumentierte viele Fälle, in denen Personen an Aids oder Aids-ähnlichen Symptomen gestorben waren, ohne dass auch nur eine Spur des HIV-Virus gefunden wurde. Er kritisiert, man hätte die Fälle aus der Aids-Literatur herausgenommen, indem man die Krankheit neu definiert habe, so dass jeder ohne HIV nicht als Aids-erkrankt definiert wird, selbst wenn vorher die Krankheit diagnostiziert wird.
Duesberg vertritt auch den Standpunkt, Aids werde hauptsächlich durch stimulierende Drogen und Unterernährung verursacht und nennt in diesem Zusammenhang die Substanzen »Poppers«, »Crack«, »Crank« und Kokain.
Duesberg betont zudem, das afrikanische Aids sei eine andere Seuche als das amerikanische Aids und keine von ihnen verursache HIV. Die amerikanische Variante komme vom zu häufigen Gebrauch stimulierender Drogen, die afrikanische Linie dagegen von Unterernährung.
Mitschuld des Vatikan?
Ende 2003 wies die katholische Kirche in Aids-gefährdeten Ländern an, keine Kondome zu gebrauchen, weil sie für das HIV-Virus nicht undurchlässig seien. Der damalige Leiter des Päpstlichen Rates für die Familie, Kardinal Alfonso Trujillo, sagte gegenüber der BBC, HIV wäre »klein genug«, um durch das »Netz«, welches das Kondom forme, »durchzuschlüpfen«.
Die WHO konterte daraufhin, die korrekte Nutzung eines Kondoms könne die HIV-Infektion um 90 Prozent reduzieren, und das auch nur, weil sie platzen oder herunterrutschen könnten. Geschähe das nicht, wäre die Erfolgsquote noch höher.
Bis heute tun sich der Papst und der Vatikan schwer damit, Kondome für ihre Gläubigen zu akzeptieren, was Kritiker weltweit immer wieder dazu bringt, der katholischen Kirche eine Mitschuld an der Ausbreitung von Aids zu geben.
Hintergrund: Der Stand der wissenschaftlichen Aids-Forschung
Eine US-Forschergruppe um den Virologen Michael Worobey von der University of Arizona schließt aus einem Vergleich des genetischen Aufbaus verschiedener HIV-Varianten und SI-Viren (deren Pendants aus Affen), dass der häufigste HIV-Typ, HIV-1, bereits um 1908 und nicht erst 1931, wie bisher angenommen, zum ersten Mal einen Menschen infizierte. Der weniger verbreitete Typ HIV-2 hingegen soll tatsächlich erst in den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts vom Affen auf den Menschen übergegangen sein. Wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge soll es von einem SI-Virus abstammen, das erst seit wenigen hundert Jahren existiert, entgegen der bisherigen Vermutung, es hätte bereits vor Millionen von Jahren Affen infiziert.
Auch über den Werdegang von HIV-2 ist neues bekannt: Der SIV-Stamm, aus dem HIV-2 entstanden ist, soll nach dem Vergleich von SI-Viren verschiedener anderer Primaten wohl erst Anfang des 19. Jahrhunderts auf die Makaken und von dort etwa 125 Jahre später auf den Menschen übergegangen sein.
Vermutungen über Vermutungen
Wie aus dem SIV das HI-Virus entstanden ist, wie das Virus von den Affen auf den Menschen übertragen wurde, wann und wo erstmals Menschen mit dem Virus infiziert wurden, darüber sind sich die Forscher bis heute nicht einig. Weil Schimpansen auch kleinere Affen jagen und regelmäßig deren Fleisch fressen, vermutet man, sie haben sich so mit den SIV-Vorläufern infiziert. So gilt auch der Verzehr von infiziertem Schimpansenfleisch als wahrscheinlichster Übertragungsweg des SI-Virus auf den Menschen, dort mutierte es dann zum HIV-Virus.
Klar dagegen ist, der erste dokumentierte Fall einer HIV-Infektion bei einem Menschen trat im Jahre 1959 in Kinshasa, der Hauptstadt des Kongo, auf. In den USA wurde Aids das erste Mal von Ärzten im Jahre 1982 bei einem jungen homosexuellen Mann festgestellt.
Aber warum brach Aids erst in den 1980er-Jahren als Epidemie aus? Dazu bietet die heutige Forschung verschiedene Erklärungen an, die jedoch wiederum heftig diskutiert werden:
– Die Menschen seien auch schon Anfang des 20. Jahrhunderts an Aids erkrankt, da es in Afrika zur damaligen Zeit aber nahezu keine städtischen Strukturen gegeben habe, hätte kaum eine Chance bestanden, den Virus weiterzugeben.
– Der Zusammenbruch des Kolonialismus und seinen Strukturen hätte das Ausbreiten des Virus beschleunigt.
– Anfang der 1950er-Jahre seien Einwegspritzen in Afrika noch mehrfach verwendet worden.
Das sind sehr dürftige Vermutungen, und weil diese nebulösen Erklärungen der Forscher so viel Raum für Spekulationen lassen, werden die Verschwörungstheoretiker wohl nicht so schnell verstummen.
Michael Grandt
Aids ist DIE Geißel der Menschheit im 20. und 21. Jahrhundert. Ist das Aids-Virus genetisch verändert oder im Labor erzeugt worden, um große Teile der Bevölkerung zu dezimieren?
Aids (»Acquired Immunodeficiency Syndrome«) hat bisher mehr Menschen getötet, als die meisten anderen Seuchen und Epidemien in der Geschichte zusammen. Die UNICEF bezeichnet Aids deshalb auch als »die schlimmste Katastrophe, die die Welt je heimgesucht hat«.
Aber viele glauben nicht an eine »zufällige« Ausbreitung und Entstehung des Virus, sondern an eine künstliche Entwicklung zur Eliminierung einer bestimmten Menschengruppe. Dabei werden die verschiedensten Verschwörungstheorien diskutiert:
Test an Häftlingen? – Die sowjetische Aids-Theorie
Dr. Jakob Segal, Biologe an der Humboldt Universität im damaligen Ost-Berlin, äußerte als erster seriöser Forscher den Verdacht, Aids würde aus Fort Detrick stammen, dem Laboratorium für biologische Kriegsführung in der Nähe von Washington D.C., wo das Virus 1977 »künstlich« von Wissenschaftlern entwickelt worden sei. Seinen Erkenntnissen nach war HIV aus Visna (einem Schafvirus) und HTLV-1 (Human T-Cell Leukemia Virus) gebildet worden.
Segal ging weiter davon aus, das Virus sei an »freiwilligen« Häftlingen getestet worden, die dann nach ihrer Freilassung die homosexuelle Szene in den USA infizierten.
Die Verantwortlichen in Fort Detrick bestritten Segals Darstellungen vehement und wiesen darauf hin, es gelte unter den Forschern als gesichert, dass das SIV-Virus der Vorläufer von HIV sei – und nicht das von Segal benannte Schafsvirus.
Im März 1992 gab dann der ehemalige Leiter des russischen Geheimdienstes zu, dass der KGB hinter den falschen Aussagen Segals gestanden habe, die in 25 Sprachen in 80 Ländern verbreitet wurde.
Aids aus dem US-Militärlabor?
Dr. Leonard Horowitz von der Universität Harvard veröffentlichte zwei Bücher, in denen er Belege vorbrachte, dass HIV aus der biologischen Virusforschung stamme und auf Experimente zurückzuführen sei, die sich hinter der Bezeichnung Special Virus Cancer Programm (SVCP) verbergen würden. In Emerging Viruses beschreibt er detailliert, wie Aids in einem US-Biowaffenlabor hergestellt und »absichtlich« von der WHO in Afrika verbreitet wurde.
Was geschah in Fort Detrick?
Fort Detrick ist das »geheime« Versuchslabor des US-Militärs, in dem bis heute biologische Forschungen vorgenommen werden. Viele Legenden ranken sich um diese Einrichtung. Was im Zusammenhang mit Aids-Verschwörungstheorien wirklich in Fort Detrick geschah, wird man wohl nie erfahren. Hier einige Indizien:
Im Jahre 1969, also in der Hochphase der biologischen Kriegsführung im Kalten Krieg, erbat die Abteilung für Biologische Kriegsführung der US Army Gelder, um eine neue »Krankheit« zu entwickeln, die das Immunsystem überwinden und resistent gegen jegliche Behandlungen sein sollte. Der amerikanische Experte für Biowaffen-Herstellung, Dr. Donald MacArthur, teilte dem Senat bei der Anhörung zur Bewilligung der Gelder laut einem offiziellen Dokument Folgendes mit: »Innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre wird es wahrscheinlich möglich sein, einen neunen infektiösen Mikroorganismus herzustellen, der sich in bestimmten wichtigen Punkten von jedem derzeit bekannten krankheits- verursachenden Organismus unterscheidet. Am wichtigsten ist seine Eigenschaft, dass er unberührt von immunologischen und therapeutischen Maßnahmen bleiben könnte.« – Mit anderen Worten: Es sollte ein Virus entwickelt werden, der das Immunsystem zerstört.
Die finanziellen Mittel für das Projekt wurden genehmigt.
Zufälle?
Die Immunkrankheit Aids tauchte innerhalb des anvisierten Zeitfensters auf und zeigte genau jene Merkmale, die auch aus der Prognose der Biologischen Abteilung aus Fort Detrick hervorgingen – Zufall?
Die ersten Aids-Infektionen traten in Afrika auf, und zwar in jenen Regionen, in denen die Weltgesundheits-Organisation WHO in den Siebzigern großflächig gegen Pocken geimpft hatte. Bis Anfang der 1990er-Jahre war Aids, für eine Epidemie ganz untypisch, plötzlich über den gesamten Globus verteilt – Zufall?
Diese beiden Sachverhalte geben den Anhängern von Verschwörungstheorien bis zum heutigen Tag Nahrung, denn sie argumentieren, dass das AIDS-Virus von Dr. R. Gallo entdeckt wurde, aber nicht in Afrika oder Südamerika, sondern am Nationalen Krebsinstitut in Fort Detrick, und zwar im Jahre 1984.
Im Gegensatz dazu die offizielle Version: Luc Montagnier, Frankreichs bekanntester Aids-Forscher, gilt als alleiniger Entdecker des Aids-Virus. Im Jahre 1986 entbrannte ein Streit zwischen ihm und dem US-Virologen Robert Gallo, der Anfang der 1980er-Jahre das von ihm als »HTLV III« bezeichnete Virus beschrieben hatte, das mit HIV identisch ist. Gallo entwickelte auch den ersten HIV-Test. Nach einer genauen Überprüfung 1991 trat Gallo aber vom Anspruch auf die Erst-Entdeckung zurück, nachdem sich die amerikanische und französische Regierung geeinigt hatten, alle Einkünfte aus der Entdeckung der Wissenschaftler zu teilen – Zufall?
Führten Impfungen zur Ausbreitung des HIV-Virus?
Dr. Robert Strecker behauptete im Jahre 1986, HIV sei durch Impfungen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (Public Health Service) bei Homosexuellen als angebliche Hepatitis-B-Impfung verbreitet worden. Dies sei zwischen 1978 und 1981 in den Städten New York, Los Angeles, San Fransisco, St. Louis, Denver und Chicago geschehen. Diese Städte entwickelten auch tatsächlich die höchsten Aids-Raten des Landes – Zufall?
Das Time Magazine und andere Medien widersprachen Streckers Theorie, aber verschiedene Mediziner unterstützten ihn, darunter Dr. Alan Cantwell und Dr. Robert Gallo.
Iatrogenische Aids-Theorie
Diese Theorie geht davon aus, dass die Ausübung der Medizin selbst Krankheiten verursacht. Kritiker des Medizin-Establishments behaupten, dass Ärzte in der modernen Welt durch Überdosierung genauso viele Krankheiten geschaffen haben, wie sie heilen würden. Da Aids ein »Big Business« für Pharmaunternehmen, Forscher und Ärzte ist und Aids-Patienten astronomische Mengen an Medizin verabreicht werden, sind die Anhänger dieser Theorie der Auffassung, Aids selbst sei ein iatrogenischer Zustand.
John Rappoport beleuchtet in seinem Buch AIDS Inc: Scandal of the Century, wie die Krankheit zum großen Geschäft wurde und wie pharmazeutische Interessen die Medien dahingehend manipuliert haben, dass sie die HIV-Hypothese propagieren und andere Theorien ignorieren oder herunterspielen.
AZT-Aids-Verschwörung
Im Jahre 1987 wurde das Mittel AZT für Aids-Patienten zugelassen. Der Food and Drug Administration (FDA), der US-Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde, wird vorgeworfen, alte AZT-Daten unterschlagen zu haben, um das Medikament auf den Markt bringen zu können, obwohl ein FDA-Analytiker empfohlen habe, das Medikament wegen seinen gravierenden Nebenwirkungen nicht zuzulassen. Kritiker behaupten, AZT sei hochgiftig, schädige Nieren und Leber, blockiere die DNA-Synthese und verursache sogar Krebs. Homosexuelle Theoretiker behaupten sogar, die hastige Art und Weise, wie das AZT gefördert wird, wäre in Wirklichkeit eine Kampagne, um die homosexuelle Gemeinschaft weltweit auszurotten.
Aids durch stimulierende Drogen?
Dr. Peter H. Duesberg, Molekularbiologe an der University of California, ist nicht der Ansicht, dass Aids durch den HIV-Virus erzeugt wird. Er dokumentierte viele Fälle, in denen Personen an Aids oder Aids-ähnlichen Symptomen gestorben waren, ohne dass auch nur eine Spur des HIV-Virus gefunden wurde. Er kritisiert, man hätte die Fälle aus der Aids-Literatur herausgenommen, indem man die Krankheit neu definiert habe, so dass jeder ohne HIV nicht als Aids-erkrankt definiert wird, selbst wenn vorher die Krankheit diagnostiziert wird.
Duesberg vertritt auch den Standpunkt, Aids werde hauptsächlich durch stimulierende Drogen und Unterernährung verursacht und nennt in diesem Zusammenhang die Substanzen »Poppers«, »Crack«, »Crank« und Kokain.
Duesberg betont zudem, das afrikanische Aids sei eine andere Seuche als das amerikanische Aids und keine von ihnen verursache HIV. Die amerikanische Variante komme vom zu häufigen Gebrauch stimulierender Drogen, die afrikanische Linie dagegen von Unterernährung.
Mitschuld des Vatikan?
Ende 2003 wies die katholische Kirche in Aids-gefährdeten Ländern an, keine Kondome zu gebrauchen, weil sie für das HIV-Virus nicht undurchlässig seien. Der damalige Leiter des Päpstlichen Rates für die Familie, Kardinal Alfonso Trujillo, sagte gegenüber der BBC, HIV wäre »klein genug«, um durch das »Netz«, welches das Kondom forme, »durchzuschlüpfen«.
Die WHO konterte daraufhin, die korrekte Nutzung eines Kondoms könne die HIV-Infektion um 90 Prozent reduzieren, und das auch nur, weil sie platzen oder herunterrutschen könnten. Geschähe das nicht, wäre die Erfolgsquote noch höher.
Bis heute tun sich der Papst und der Vatikan schwer damit, Kondome für ihre Gläubigen zu akzeptieren, was Kritiker weltweit immer wieder dazu bringt, der katholischen Kirche eine Mitschuld an der Ausbreitung von Aids zu geben.
Hintergrund: Der Stand der wissenschaftlichen Aids-Forschung
Eine US-Forschergruppe um den Virologen Michael Worobey von der University of Arizona schließt aus einem Vergleich des genetischen Aufbaus verschiedener HIV-Varianten und SI-Viren (deren Pendants aus Affen), dass der häufigste HIV-Typ, HIV-1, bereits um 1908 und nicht erst 1931, wie bisher angenommen, zum ersten Mal einen Menschen infizierte. Der weniger verbreitete Typ HIV-2 hingegen soll tatsächlich erst in den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts vom Affen auf den Menschen übergegangen sein. Wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge soll es von einem SI-Virus abstammen, das erst seit wenigen hundert Jahren existiert, entgegen der bisherigen Vermutung, es hätte bereits vor Millionen von Jahren Affen infiziert.
Auch über den Werdegang von HIV-2 ist neues bekannt: Der SIV-Stamm, aus dem HIV-2 entstanden ist, soll nach dem Vergleich von SI-Viren verschiedener anderer Primaten wohl erst Anfang des 19. Jahrhunderts auf die Makaken und von dort etwa 125 Jahre später auf den Menschen übergegangen sein.
Vermutungen über Vermutungen
Wie aus dem SIV das HI-Virus entstanden ist, wie das Virus von den Affen auf den Menschen übertragen wurde, wann und wo erstmals Menschen mit dem Virus infiziert wurden, darüber sind sich die Forscher bis heute nicht einig. Weil Schimpansen auch kleinere Affen jagen und regelmäßig deren Fleisch fressen, vermutet man, sie haben sich so mit den SIV-Vorläufern infiziert. So gilt auch der Verzehr von infiziertem Schimpansenfleisch als wahrscheinlichster Übertragungsweg des SI-Virus auf den Menschen, dort mutierte es dann zum HIV-Virus.
Klar dagegen ist, der erste dokumentierte Fall einer HIV-Infektion bei einem Menschen trat im Jahre 1959 in Kinshasa, der Hauptstadt des Kongo, auf. In den USA wurde Aids das erste Mal von Ärzten im Jahre 1982 bei einem jungen homosexuellen Mann festgestellt.
Aber warum brach Aids erst in den 1980er-Jahren als Epidemie aus? Dazu bietet die heutige Forschung verschiedene Erklärungen an, die jedoch wiederum heftig diskutiert werden:
– Die Menschen seien auch schon Anfang des 20. Jahrhunderts an Aids erkrankt, da es in Afrika zur damaligen Zeit aber nahezu keine städtischen Strukturen gegeben habe, hätte kaum eine Chance bestanden, den Virus weiterzugeben.
– Der Zusammenbruch des Kolonialismus und seinen Strukturen hätte das Ausbreiten des Virus beschleunigt.
– Anfang der 1950er-Jahre seien Einwegspritzen in Afrika noch mehrfach verwendet worden.
Das sind sehr dürftige Vermutungen, und weil diese nebulösen Erklärungen der Forscher so viel Raum für Spekulationen lassen, werden die Verschwörungstheoretiker wohl nicht so schnell verstummen.
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Samstag, 20. Juni 2009
Die neue Weltordnung (NWO)
Von abraxas23
Das was hier gesagt wird ist im Prinzip richtig, nur geht es hier nicht um die USA gegen den Rest der Welt, die USA werden vielmehr als Werkzeug instrumentalisiert. Wenn man sich die Videos der tatsächlichen Wirtschaftsexperten wie Marc Faber, Peter Schiff, Warren Buffet, Max Keiser, Jim Rogers, Adrian Salbuchi und Prognostiker wie Gerald Celente auf YouTube anschaut, dann wird deutlich, dass die Bailout-Politik von Obama zu einer Hyperinflation und somit langfristig zur völligen Zerstörung der US-Wirtschaft führen wird. Die Machtelite ist sich dessen durchaus bewusst. Nun könnte man einwenden, es gehe hier einfach nur darum, einigen Reichen an der Wallstreet Geschenke zu machen auf Kosten des US-Steuerzahlers, aber warum sollte die Wallstreet-Elite die Gans schlachten wollen, die goldene Eier legt? Eine Hyperinflation und die damit verbundene langfristige ökonomische Depression wird kaum im Interesse von US-Investoren sein, zumindest nicht von denjenigen, die in US-Aktien investiert haben. Das sich aus einer Hyperinflation ergebende soziale und finanzielle Chaos wird zweifellos zur Ausrufung des Kriegsrechts durch den US-Präsidenten führen, und somit zur Aufhebung der US-Verfassung und der Bill of Rights. Diese Grundgesetze bilden das Herz und die Seele des "American Way of Life" und somit die Grundlage für die US-amerikanische Prosperität. Ordo ab chao. Wer eine neue Weltordnung etablieren will, der muss die Struktur der bestehenden Ordnung aufweichen, den Glauben der Menschen daran zerstören. Ist eine Weltwirtschaftskrise nicht eine hervorragende Methode dies zu erreichen? Zweifellos.Kann es sein, dass die Machtelite einfach nur zu dumm ist dies zu erkennen? Wohl kaum. Die Experten der US-Regierung sind bestens informiert und lesen die Berichte der genannten Wirtschaftsexperten sehr genau, vor allem die Berichte der Experten, die diese Krise richtig prognostiziert hatten, und das waren nur wenige. Wieso also handelt die US-Regierung wider besseren Wissens gegen die eindeutigen Empfehlungen der besten Wirtschaftsexperten? Die US-Regierung kann doch wohl kein Interesse daran haben, gegen die Interessen der USA zu verstossen. Aber genau dies ist die einzig logische Erklärung. Es ist einfach nur eine naive Annahme davon auszugehen, die US-Regierung vertrete tatsächlich die Interessen der US-Bevölkerung. Dies ist durchaus nicht der Fall. Hier geht es um höhere Interessen. Ein Grossteil der Mannschaft Obamas ist zugleich Mitglied im Council on Foreign Relations (CFR), und dies ist eine internationalistische Organisation. Im Bewusstsein der Weltöffentlichkeit antiamerikanische Ressentiments zu schüren ist durchaus in deren Interesse. Die USA waren bisher ein nützlicher Idiot ("useful idiot" war ein beliebter Ausdruck beim KGB) um die luciferische Agenda der Globalisten zu pushen, jedoch dürfte die Mehrheit der Amerikaner nicht bereit sein, eine totalitäre Weltregierung unter der Schirmherrschaft der UNO zu akzeptieren, vor allem wenn diese eine massive Einschränkung der Souveränität der USA zur Folge hätte. Letztlich wird sich eine Weltregierung nur durch eine massive Schwächung der USA durchsetzen lassen. Es ist interessant zu beobachten, dass gegenwärtig in den USA eine ungewöhnlich grosse Anzahl von freimaurerischen Logentempeln zum Verkauf stehen. Was geht hier vor? Trotz grossem Mitgliederschwund hat sich die katholische Kirche nie dazu hinreissen lassen Kirchen zu veräussern, warum aber tun dies die Freimaurer nun mit ihren Tempeln? Finanzielle Gründe dürften es wohl kaum sein, zumal zahlreiche Mitglieder sehr wohlhabend sind. Entweder soll mit dem Verkauf von Vermögenswerten ein Grossprojekt finanziert werden, oder was wahrscheinlicher ist, bereiten sich die Logenbrüder auf ein Chaos in den USA vor und beabsichtigen sich aus den USA zurückzuziehen. Warum soll man Aktiva zurücklassen, wenn man diese auch rechtzeitig zu Geld machen kann? Tatsache ist einerseits, dass etwa siebzig Prozent des CFR aus Menschen jüdischer Abstammung besteht, vermutlich in erster Linie zionistische Faschisten, Tatsache ist ebenfalls, dass es sich sowohl beim Zionismus als auch bei der Freimaurerei um internationale Bündnisse handelt, die ohne weiteres bereit sein dürften die USA, das heisst vor allem die Mittelschicht der US-Bevölkerung zu opfern im Interesse einer totalen Weltherrschaft. Eines haben sie alle gemeinsam: Die Kommunisten, die Faschisten, die Kapitalisten, die Scientologen, die Mormonen, die Muslime, die Katholiken, die Freimaurer und wie sie alle heissen mögen, sie alle wollen die Weltherrschaft. Gibt es eigentlich auch nur eine Ideologie, die dies nicht möchte? Man mag diese Erörterungen nun als abstruse Verschwörungstheorien bezeichnen, jedoch dürfte es kaum möglich sein die sich gegenwärtig abspielenden Ereignisse ohne übergeordnete Machtstrukturen in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen. Manche Erklärungsmodelle werden nicht deshalb verworfen, da sie nicht schlüssig oder in sich logisch wären, sondern vielmehr darum, weil sie zu sehr im Konflikt stehen mit dem gegenwärtig akzeptierten Weltbild. Ausserdem mag die Wahrheit manchmal beängstigend sein, und Angst ist nunmal ein unangenehmes Gefühl, und wer glaubt schon gerne an Theorien, die uns unangenehme Gefühle bescheren? Aus diesem Grund sind Selbstlügen und falsche Versprechungen wohl auch so beliebt: einfach darum, weil wir gerne schöne Märchen hören, und weil die Wahrheit meistens ziemlich hässlich ist. Unser Unvermögen gewisse theoretische Erörterungen als wahr oder wahrscheinlich zu akzeptieren, ist wohl auch Ausdruck der Tatsache einer bei uns bereits erfolgreich vorgenommenen Konditionierung und Manipulation durch die monopolisierten Medienkonzerne. Die CFR-Machtelite will in erster Linie die Ausmerzung des Mittelstandes sowohl in Europa als auch in den USA erreichen. Eine hochgebildete Machtelite einerseits, ein dümmlicher, leicht manipulierbarer und verarmter Pöbel andererseits werden angestrebt. Eine gut gebildete bürgerliche Mittelschicht war auch schon Stalin ein Dorn im Auge gewesen. Es ist wohl kein Zufall, dass es vor allem Intellektuelle, kleine Unternehmer und finanziell Unabhängige waren, die dem stalinistischen Terror zum Opfer gefallen waren. 20 bis 30 Millionen Russen wurden von Stalin ermordet - zweifellos eine Art von Genozid, jedoch keine Ausmerzung einer Ethnie, sondern vielmehr die Ausmerzung einer sozialen Schicht, der bürgerlichen Mittelschicht. Es sollte in diesem Zusammenhang auch auf die Tatsache hingewiesen werden, dass der CFR im Besitz der Erstausgabe ihres Magazins von 1911 ist mit Randnotizen von Vladimir Ilich Lenin, der offenbar ein begeisterter Leser jener Zeitschrift war. Ob er wohl auch Mitglied des CFR war? Wie gesagt, beim CFR handelt es sich durchaus nicht um eine amerikanische Organisation, wohl auch nicht um eine kapitalistische vermutlich doch eher um eine marxistische. Vergessen wir nicht, dass Lenin nicht nur Marxist war, sondern auch Freimaurer. Es gibt nun nicht wenige Intellektuelle in den USA, die Obama im Ernst als Marxisten bezeichnen. Die gegenwärtig von ihm praktizierte Wirtschaftspolitik kann tatsächlich nur als sozialistische Planwirtschaft bezeichnet werden. Ist das Kommissariat der EU nicht auch sehr vergleichbar mit dem sowjetischen Politbüro der UdSSR und dessen Kommissaren? Es handelt sich hier jedoch nicht um einen Marxismus vom Volk für das Volk, sondern um einen von der Oligarchie für die Oligarchie. Oder ist es einfach nur faschistischer Korporatismus? Was hat dies nun mit der Schweiz zu tun? Es geht hier einfach darum, jede Art von Basisdemokratie, jede Art von Souveränität, jede Art von Mitbestimmung, jede Art von Autonomie und Selbstbestimmung stufenweise zu eliminieren, sei es nun in den USA, sei es in der Schweiz. Dies soll erreicht werden durch eine sukzessive Entwertung und Relativierung nationalstaatlicher Gesetzgebung und somit nationaler Autonomie zugunsten von übergeordneten internationalen Abkommen. Selbstverständlich wird man auch nicht davor zurückschrecken, die Bevölkerungen jeder Nation hemmungslos anzulügen, um dieses Ziel zu erreichen. Es sollen in erster Linie irreversible Strukturen geschaffen werden, denn hat man ein solches System der globalistischen Bevormundung erst einmal installiert, dann wird dies zweifellos zu einer massiven Verschlechterung der Lebensqualität der Bevölkerung führen. Aus diesem Grund wird man zeitgleich versuchen, jede Art von Widerstand aus der leidenden Bevölkerung zu kriminalisieren und zu unterdrücken. Jeder Versuch der Schweizer Bevölkerung aus dieser Zwangsjacke der "Vereinigten Staaten von Europa" und später der "Vereinigten Staaten der Welt" auszubrechen, soll so unmöglich gemacht werden. Zunächst also praktiziert man die Kunst der psychologischen Kriegsführung, um bei den Menschen eine Art von Erkenntnisverzögerung zu bewirken. Die Erkenntnis über das tatsächliche Geschehen soll so lange verzögert werden wie nötig, um die demokratische Souveränität zu schleifen. Den Menschen soll es nicht mehr möglich sein, die zunächst auf demokratischem Wege geschaffenen strukturellen Veränderungen auf demokratischem Wege wieder rückgängig zu machen. Die EU hat bereits darauf hingewiesen, dass die Einführung des Euros nicht mehr rückgängig zu machen sei - genau dies ist das Leitprinzip in sämtlichen Bereichen. Die verfassungsfeindlichen, extremistischen Kräfte des CFR und der "Trilateral Comission", deren Agenten die EU und die USA sowohl von aussen, als auch von innen massiv beeinflussen, wollen also beispielsweise die Schweizer Verfassung zerstören. Dies tun sie nicht, indem sie direkt gegen unsere Verfassung agieren, sondern vielmehr dadurch, dass sie unser Land in eine politische und ökonomische Situation hineinmanövrieren, in der es keinen anderen Ausweg für die Schweiz mehr geben wird, als der EU beizutreten. Dieser Betritt wäre dann auch an die Bedingung geknüpft die EU-Pseudoverfassung zu akzeptieren, bei der es sich in Wirklichkeit um ein kriminelles Instrument handelt, das keinerlei echten Verfassungscharakter aufweist. Diesem Machwerk soll aber der Status einer Verfassung verliehen werden, damit dann nach dem Prinzip von "EU-Recht bricht nationales Recht" die Schweizer Verfassung ausgehebelt werden kann: "EU-Verfassung bricht CH-Verfassung". Ein Frontalangriff gegen unsere Verfassung, der ja durch unsere inneren polizeilichen und geheimdienstlichen Dienste abgewehrt würde, kann so elegant umschifft werden. Man lässt die Abwehrmechanismen also einfach im Regen stehen, ja man benützt sie sogar um das zu zerstören, was sie eigentlich hätten beschützen sollen. Zugegeben, der Plan ist einfach genial. Gleichzeitig werden die ahnungslosen Massen derart konditioniert, dass gerade die Schweizer, die sich gegen diese teuflische Agenda zur Wehr setzen als Extremisten erscheinen, gegen die man die Bevölkerung schützen müsse. Die letzte Bastion gegen die Feinde unserer Verfassung werden als die Feinde der Eidgenossenschaft dargestellt. Man muss es neidlos zugeben, diese Strategie ist genial. Man vergesse nicht, dass auch die ehemalige UdSSR eine Verfassung hatte, dass jene Verfassung vom Sinngehalt her keinesfalls mit unserer Verfassung vergleichbar ist, dürfte wohl offensichtlich sein. Mit sogenannten "Guillotinen-Artikeln" wird die EU dann versuchen die Schweiz daran zu hindern, wieder aus der EU auszutreten, ganz nach dem Motto: "Wenn ihr aus der EU austretet, dann wird es euch schlecht ergehen." Natürlich wird der CFR auch entsprechende "Quieslinge" in unserer Regierung platzieren, damit es es diesbezüglich gar nicht erst zu einem Referendum kommen kann. "Ein Referendum sei laut EU-Vertrag illegal", wir man uns dann mitteilen. Selbstverständlich wird dies in unserem Land zu grossen sozialen Unruhen führen, was für die CFR-Marionetten im zukünftigen Bundesrat dann eine gute Gelegenheit sein dürfte neben den USA auch in der Schweiz das Kriegsrecht zu verhängen. Aufgrund der Bailout-Programme und der daraus resultierenden Hyperinflation und globalen Depression wird die innere Lage in unserem Land bis dahin ohnehin bereits sehr angespannt sein. Zum Glück für den CFR ist die Schweizer Bevölkerung mehrheitlich ungebildet, naiv und völlig ahnungslos, gründlich konditioniert durch die helvetische Freimaurer-Presse, und systematisch abgelenkt durch dümmliche Fussballspiele und Home-Entertainment-Systeme: Brot und Spiele. Der patriotische Geist von Wilhelm Tell scheint hierzulande wohl fast ausgestorben zu sein. Man hat die Massen derart konditioniert, dass jeder Versuch der Aufklärung mit stereotypen Sprüchen, dies wären ja alles nur abstruse Verschwörungstheorien abgewehrt werden. Durch die Medienkonditionierung hat man den Norm-Schweizer ja bereits zu einem willenlosen, leicht konditionierbaren humanoiden Konsumroboter umgeformt: "Wenn die EU-Verfassung schlecht wäre, dann würde es doch in der Zeitung stehen." Man erlaubt es den konditionierten Humanoiden einfach nicht, gewisse Vorgänge kritisch zu hinterfragen. George Orwell nannte dies "Doppeldenk". "Do not adjust your mind to reality, it is reality that is wrong." -Robert Anton Wilson Was bleibt dem CFR jetzt noch zu tun? In erster Linie ist es für den CFR wichtig die noch nicht programmierten Freidenker zu entwaffnen. Um dies zu erreichen sollen die Massenmedien benutzt werden, um die bereits programmierte Mehrheit dazu zu bringen einer sukzessiven Verschärfung des Waffenrechts zuzustimmen. Das Ziel ist letztlich die völlige Entwaffnung des Teils der Bevölkerung zu erreichen, der im Geiste noch gewillt ist, einer totalitären Weltregierung bewaffnet entgegen zu treten. Von der Schweizer Armee dürfte diesbezüglich keine grosse Hilfe zu erwarten sein, da diese durch die zukünftige Quiesling-Regierung zu einem Instrument des CFR gemacht werden wird, zu einem Instrument im Kampf gegen die Bürger, die sich gegen die Feinde unserer Verfassung erheben werden. Dasselbe dürfte wohl auch von den hiesigen Sicherheitsbehörden, den Geheimdiensten und der Polizei zu erwarten sein. Die Psychiatrie wird man wohl dazu benutzen, um warnende Stimmen zu pathologisieren und somit imagemässig zu diskreditieren. "Wer an Verschwörungen glaubt, leidet an paranoiden Wahnvorstellungen", wird man den programmierten Bürgern dann einreden. Ob man Jesus Christus heute wohl in eine Irrenanstalt einweisen würde? In der Tat, der Teufel, den die Freimaurer anbeten und somit unterstützen, hat dies alles sehr raffiniert eingefädelt. Man lese nur die Bibel. Was aber soll an einer Weltregierung eigentlich so schlecht sein? Man stelle sich die Nationen vor, die sich zusammenschliessen basierend auf einem föderalistischen Prinzip, so wie sich die einzelnen Kantone damals zur Eidgenossenschaft zusammengeschlossen haben. Kaum ein Eidgenosse wollte diesen Bund rückgängig machen, er hat sich also sehr bewährt. Was also soll so schlecht sein an einer europäischen Eidgenossenschaft, an einem Bund zwischen den Nationen Europas, was sollte so schlecht sein an einer globalen Eidgenossenschaft, an einem Bund der Nationen dieser Welt? Am Prinzip des Miteinander statt des Gegeneinander ist an sich nichts einzuwenden, die Frage ist aber, wie ein solcher Zusammenschluss strukturiert ist. Hätte Hitler die ganze Welt erobert, so hätte sich daraus vermutlich auch eine Art von Weltregierung ergeben, aber bestimmt keine sehr erfreuliche. Man bedenke, in der Schweiz hat es in den letzten hundert Jahren mehr Wahlen und Abstimmungen gegeben, als in sämtlichen übrigen Nationen der Erde zusammengenommen. Die Schweiz ist vermutlich die einzige echte direkte Demokratie dieser Erde. Unser Land ist dezentral-föderalistisch strukturiert, was man von der EU nicht gerade behaupten kann, geschweige denn von den USA. An unserem Land gibt es weiss Gott viel auszusetzen, aber im Vergleich zum Rest der Welt sind, wir was Demokratie und Rechtsstaatlichkeit angeht, mindestens hundert Jahre voraus. Solange die übrigen Nationen noch nicht einmal reif sind für direkte Demokratie, solange werden sie wohl kaum reif sein für eine europäische oder gar globale Eidgenossenschaft. Man betrachte sich nur die Tatsachen: Die EU ist ein Desaster. Wer das Gegenteil behauptet, der kennt die EU nicht wirklich. Ein korrupter Sauhaufen ist noch die harmloseste Umschreibung, Handlanger geisteskranker und grössenwahnsinniger Luciferaner wäre wohl zutreffender. Folter ist in der EU ja gerade wieder in Mode gekommen. Wann werden sie wohl die Todesstrafe wieder einführen? Sicherlich gibt es auch bei uns solche Kräfte, aber das Volk hat sie einigermassen im Griff. Macht korrumpiert bekanntlich und absolute Macht korrumpiert absolut. Das Prinzip der Gewaltenteilung ist grundlegend, wenn es darum geht eben jene Korrumpierung einzudämmen, und gerade diese Eindämmung funktioniert in unserem Land dank direkter Demokratie besser als in der restlichen Welt. Immerhin flieht die halbe Welt zu uns, um bei uns Schutz zu suchen, Arbeit oder bessere Sozialleistungen. Warum fliehen diese Leute nicht alle in die EU? Warum wohl? Warum kommen derart viele Deutsche in die Schweiz? Warum wohl? Und die Bilderberg-Globalisten-Mafia hat gerade erst angefangen die Staaten Europas zu ruinieren. Und der CFR ist gerade dabei die Grundlagen des US-amerikanischen Modells zu zerschlagen. Im Verlaufe der Zeit wird die Lebensqualität der EU-US-Arbeitersklaven exponentiell abnehmen und mit ihr die soziale und ökonomische Stabilität. Extreme soziale Zustände machen einen Rechtsstaat letztlich unmöglich, und mit dem Niedergang der Rechtsstaatlichkeit wird auch die Zivilisation an sich nicht überlebensfähig sein. Selbstverständlich werden diese mafiösen Zustände auf Dauer auch unsere Lebensqualität in Mitleidenschaft ziehen, selbst wenn wir es schaffen sollten uns der global-extremistischen Agenda zu entziehen. Aus zwei Weltkriegen konnten wir uns heraushalten, ob uns dies wohl auch beim Dritten gelingen wird? Es bleibt noch viel zu tun, packen wir es an.
Das was hier gesagt wird ist im Prinzip richtig, nur geht es hier nicht um die USA gegen den Rest der Welt, die USA werden vielmehr als Werkzeug instrumentalisiert. Wenn man sich die Videos der tatsächlichen Wirtschaftsexperten wie Marc Faber, Peter Schiff, Warren Buffet, Max Keiser, Jim Rogers, Adrian Salbuchi und Prognostiker wie Gerald Celente auf YouTube anschaut, dann wird deutlich, dass die Bailout-Politik von Obama zu einer Hyperinflation und somit langfristig zur völligen Zerstörung der US-Wirtschaft führen wird. Die Machtelite ist sich dessen durchaus bewusst. Nun könnte man einwenden, es gehe hier einfach nur darum, einigen Reichen an der Wallstreet Geschenke zu machen auf Kosten des US-Steuerzahlers, aber warum sollte die Wallstreet-Elite die Gans schlachten wollen, die goldene Eier legt? Eine Hyperinflation und die damit verbundene langfristige ökonomische Depression wird kaum im Interesse von US-Investoren sein, zumindest nicht von denjenigen, die in US-Aktien investiert haben. Das sich aus einer Hyperinflation ergebende soziale und finanzielle Chaos wird zweifellos zur Ausrufung des Kriegsrechts durch den US-Präsidenten führen, und somit zur Aufhebung der US-Verfassung und der Bill of Rights. Diese Grundgesetze bilden das Herz und die Seele des "American Way of Life" und somit die Grundlage für die US-amerikanische Prosperität. Ordo ab chao. Wer eine neue Weltordnung etablieren will, der muss die Struktur der bestehenden Ordnung aufweichen, den Glauben der Menschen daran zerstören. Ist eine Weltwirtschaftskrise nicht eine hervorragende Methode dies zu erreichen? Zweifellos.Kann es sein, dass die Machtelite einfach nur zu dumm ist dies zu erkennen? Wohl kaum. Die Experten der US-Regierung sind bestens informiert und lesen die Berichte der genannten Wirtschaftsexperten sehr genau, vor allem die Berichte der Experten, die diese Krise richtig prognostiziert hatten, und das waren nur wenige. Wieso also handelt die US-Regierung wider besseren Wissens gegen die eindeutigen Empfehlungen der besten Wirtschaftsexperten? Die US-Regierung kann doch wohl kein Interesse daran haben, gegen die Interessen der USA zu verstossen. Aber genau dies ist die einzig logische Erklärung. Es ist einfach nur eine naive Annahme davon auszugehen, die US-Regierung vertrete tatsächlich die Interessen der US-Bevölkerung. Dies ist durchaus nicht der Fall. Hier geht es um höhere Interessen. Ein Grossteil der Mannschaft Obamas ist zugleich Mitglied im Council on Foreign Relations (CFR), und dies ist eine internationalistische Organisation. Im Bewusstsein der Weltöffentlichkeit antiamerikanische Ressentiments zu schüren ist durchaus in deren Interesse. Die USA waren bisher ein nützlicher Idiot ("useful idiot" war ein beliebter Ausdruck beim KGB) um die luciferische Agenda der Globalisten zu pushen, jedoch dürfte die Mehrheit der Amerikaner nicht bereit sein, eine totalitäre Weltregierung unter der Schirmherrschaft der UNO zu akzeptieren, vor allem wenn diese eine massive Einschränkung der Souveränität der USA zur Folge hätte. Letztlich wird sich eine Weltregierung nur durch eine massive Schwächung der USA durchsetzen lassen. Es ist interessant zu beobachten, dass gegenwärtig in den USA eine ungewöhnlich grosse Anzahl von freimaurerischen Logentempeln zum Verkauf stehen. Was geht hier vor? Trotz grossem Mitgliederschwund hat sich die katholische Kirche nie dazu hinreissen lassen Kirchen zu veräussern, warum aber tun dies die Freimaurer nun mit ihren Tempeln? Finanzielle Gründe dürften es wohl kaum sein, zumal zahlreiche Mitglieder sehr wohlhabend sind. Entweder soll mit dem Verkauf von Vermögenswerten ein Grossprojekt finanziert werden, oder was wahrscheinlicher ist, bereiten sich die Logenbrüder auf ein Chaos in den USA vor und beabsichtigen sich aus den USA zurückzuziehen. Warum soll man Aktiva zurücklassen, wenn man diese auch rechtzeitig zu Geld machen kann? Tatsache ist einerseits, dass etwa siebzig Prozent des CFR aus Menschen jüdischer Abstammung besteht, vermutlich in erster Linie zionistische Faschisten, Tatsache ist ebenfalls, dass es sich sowohl beim Zionismus als auch bei der Freimaurerei um internationale Bündnisse handelt, die ohne weiteres bereit sein dürften die USA, das heisst vor allem die Mittelschicht der US-Bevölkerung zu opfern im Interesse einer totalen Weltherrschaft. Eines haben sie alle gemeinsam: Die Kommunisten, die Faschisten, die Kapitalisten, die Scientologen, die Mormonen, die Muslime, die Katholiken, die Freimaurer und wie sie alle heissen mögen, sie alle wollen die Weltherrschaft. Gibt es eigentlich auch nur eine Ideologie, die dies nicht möchte? Man mag diese Erörterungen nun als abstruse Verschwörungstheorien bezeichnen, jedoch dürfte es kaum möglich sein die sich gegenwärtig abspielenden Ereignisse ohne übergeordnete Machtstrukturen in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen. Manche Erklärungsmodelle werden nicht deshalb verworfen, da sie nicht schlüssig oder in sich logisch wären, sondern vielmehr darum, weil sie zu sehr im Konflikt stehen mit dem gegenwärtig akzeptierten Weltbild. Ausserdem mag die Wahrheit manchmal beängstigend sein, und Angst ist nunmal ein unangenehmes Gefühl, und wer glaubt schon gerne an Theorien, die uns unangenehme Gefühle bescheren? Aus diesem Grund sind Selbstlügen und falsche Versprechungen wohl auch so beliebt: einfach darum, weil wir gerne schöne Märchen hören, und weil die Wahrheit meistens ziemlich hässlich ist. Unser Unvermögen gewisse theoretische Erörterungen als wahr oder wahrscheinlich zu akzeptieren, ist wohl auch Ausdruck der Tatsache einer bei uns bereits erfolgreich vorgenommenen Konditionierung und Manipulation durch die monopolisierten Medienkonzerne. Die CFR-Machtelite will in erster Linie die Ausmerzung des Mittelstandes sowohl in Europa als auch in den USA erreichen. Eine hochgebildete Machtelite einerseits, ein dümmlicher, leicht manipulierbarer und verarmter Pöbel andererseits werden angestrebt. Eine gut gebildete bürgerliche Mittelschicht war auch schon Stalin ein Dorn im Auge gewesen. Es ist wohl kein Zufall, dass es vor allem Intellektuelle, kleine Unternehmer und finanziell Unabhängige waren, die dem stalinistischen Terror zum Opfer gefallen waren. 20 bis 30 Millionen Russen wurden von Stalin ermordet - zweifellos eine Art von Genozid, jedoch keine Ausmerzung einer Ethnie, sondern vielmehr die Ausmerzung einer sozialen Schicht, der bürgerlichen Mittelschicht. Es sollte in diesem Zusammenhang auch auf die Tatsache hingewiesen werden, dass der CFR im Besitz der Erstausgabe ihres Magazins von 1911 ist mit Randnotizen von Vladimir Ilich Lenin, der offenbar ein begeisterter Leser jener Zeitschrift war. Ob er wohl auch Mitglied des CFR war? Wie gesagt, beim CFR handelt es sich durchaus nicht um eine amerikanische Organisation, wohl auch nicht um eine kapitalistische vermutlich doch eher um eine marxistische. Vergessen wir nicht, dass Lenin nicht nur Marxist war, sondern auch Freimaurer. Es gibt nun nicht wenige Intellektuelle in den USA, die Obama im Ernst als Marxisten bezeichnen. Die gegenwärtig von ihm praktizierte Wirtschaftspolitik kann tatsächlich nur als sozialistische Planwirtschaft bezeichnet werden. Ist das Kommissariat der EU nicht auch sehr vergleichbar mit dem sowjetischen Politbüro der UdSSR und dessen Kommissaren? Es handelt sich hier jedoch nicht um einen Marxismus vom Volk für das Volk, sondern um einen von der Oligarchie für die Oligarchie. Oder ist es einfach nur faschistischer Korporatismus? Was hat dies nun mit der Schweiz zu tun? Es geht hier einfach darum, jede Art von Basisdemokratie, jede Art von Souveränität, jede Art von Mitbestimmung, jede Art von Autonomie und Selbstbestimmung stufenweise zu eliminieren, sei es nun in den USA, sei es in der Schweiz. Dies soll erreicht werden durch eine sukzessive Entwertung und Relativierung nationalstaatlicher Gesetzgebung und somit nationaler Autonomie zugunsten von übergeordneten internationalen Abkommen. Selbstverständlich wird man auch nicht davor zurückschrecken, die Bevölkerungen jeder Nation hemmungslos anzulügen, um dieses Ziel zu erreichen. Es sollen in erster Linie irreversible Strukturen geschaffen werden, denn hat man ein solches System der globalistischen Bevormundung erst einmal installiert, dann wird dies zweifellos zu einer massiven Verschlechterung der Lebensqualität der Bevölkerung führen. Aus diesem Grund wird man zeitgleich versuchen, jede Art von Widerstand aus der leidenden Bevölkerung zu kriminalisieren und zu unterdrücken. Jeder Versuch der Schweizer Bevölkerung aus dieser Zwangsjacke der "Vereinigten Staaten von Europa" und später der "Vereinigten Staaten der Welt" auszubrechen, soll so unmöglich gemacht werden. Zunächst also praktiziert man die Kunst der psychologischen Kriegsführung, um bei den Menschen eine Art von Erkenntnisverzögerung zu bewirken. Die Erkenntnis über das tatsächliche Geschehen soll so lange verzögert werden wie nötig, um die demokratische Souveränität zu schleifen. Den Menschen soll es nicht mehr möglich sein, die zunächst auf demokratischem Wege geschaffenen strukturellen Veränderungen auf demokratischem Wege wieder rückgängig zu machen. Die EU hat bereits darauf hingewiesen, dass die Einführung des Euros nicht mehr rückgängig zu machen sei - genau dies ist das Leitprinzip in sämtlichen Bereichen. Die verfassungsfeindlichen, extremistischen Kräfte des CFR und der "Trilateral Comission", deren Agenten die EU und die USA sowohl von aussen, als auch von innen massiv beeinflussen, wollen also beispielsweise die Schweizer Verfassung zerstören. Dies tun sie nicht, indem sie direkt gegen unsere Verfassung agieren, sondern vielmehr dadurch, dass sie unser Land in eine politische und ökonomische Situation hineinmanövrieren, in der es keinen anderen Ausweg für die Schweiz mehr geben wird, als der EU beizutreten. Dieser Betritt wäre dann auch an die Bedingung geknüpft die EU-Pseudoverfassung zu akzeptieren, bei der es sich in Wirklichkeit um ein kriminelles Instrument handelt, das keinerlei echten Verfassungscharakter aufweist. Diesem Machwerk soll aber der Status einer Verfassung verliehen werden, damit dann nach dem Prinzip von "EU-Recht bricht nationales Recht" die Schweizer Verfassung ausgehebelt werden kann: "EU-Verfassung bricht CH-Verfassung". Ein Frontalangriff gegen unsere Verfassung, der ja durch unsere inneren polizeilichen und geheimdienstlichen Dienste abgewehrt würde, kann so elegant umschifft werden. Man lässt die Abwehrmechanismen also einfach im Regen stehen, ja man benützt sie sogar um das zu zerstören, was sie eigentlich hätten beschützen sollen. Zugegeben, der Plan ist einfach genial. Gleichzeitig werden die ahnungslosen Massen derart konditioniert, dass gerade die Schweizer, die sich gegen diese teuflische Agenda zur Wehr setzen als Extremisten erscheinen, gegen die man die Bevölkerung schützen müsse. Die letzte Bastion gegen die Feinde unserer Verfassung werden als die Feinde der Eidgenossenschaft dargestellt. Man muss es neidlos zugeben, diese Strategie ist genial. Man vergesse nicht, dass auch die ehemalige UdSSR eine Verfassung hatte, dass jene Verfassung vom Sinngehalt her keinesfalls mit unserer Verfassung vergleichbar ist, dürfte wohl offensichtlich sein. Mit sogenannten "Guillotinen-Artikeln" wird die EU dann versuchen die Schweiz daran zu hindern, wieder aus der EU auszutreten, ganz nach dem Motto: "Wenn ihr aus der EU austretet, dann wird es euch schlecht ergehen." Natürlich wird der CFR auch entsprechende "Quieslinge" in unserer Regierung platzieren, damit es es diesbezüglich gar nicht erst zu einem Referendum kommen kann. "Ein Referendum sei laut EU-Vertrag illegal", wir man uns dann mitteilen. Selbstverständlich wird dies in unserem Land zu grossen sozialen Unruhen führen, was für die CFR-Marionetten im zukünftigen Bundesrat dann eine gute Gelegenheit sein dürfte neben den USA auch in der Schweiz das Kriegsrecht zu verhängen. Aufgrund der Bailout-Programme und der daraus resultierenden Hyperinflation und globalen Depression wird die innere Lage in unserem Land bis dahin ohnehin bereits sehr angespannt sein. Zum Glück für den CFR ist die Schweizer Bevölkerung mehrheitlich ungebildet, naiv und völlig ahnungslos, gründlich konditioniert durch die helvetische Freimaurer-Presse, und systematisch abgelenkt durch dümmliche Fussballspiele und Home-Entertainment-Systeme: Brot und Spiele. Der patriotische Geist von Wilhelm Tell scheint hierzulande wohl fast ausgestorben zu sein. Man hat die Massen derart konditioniert, dass jeder Versuch der Aufklärung mit stereotypen Sprüchen, dies wären ja alles nur abstruse Verschwörungstheorien abgewehrt werden. Durch die Medienkonditionierung hat man den Norm-Schweizer ja bereits zu einem willenlosen, leicht konditionierbaren humanoiden Konsumroboter umgeformt: "Wenn die EU-Verfassung schlecht wäre, dann würde es doch in der Zeitung stehen." Man erlaubt es den konditionierten Humanoiden einfach nicht, gewisse Vorgänge kritisch zu hinterfragen. George Orwell nannte dies "Doppeldenk". "Do not adjust your mind to reality, it is reality that is wrong." -Robert Anton Wilson Was bleibt dem CFR jetzt noch zu tun? In erster Linie ist es für den CFR wichtig die noch nicht programmierten Freidenker zu entwaffnen. Um dies zu erreichen sollen die Massenmedien benutzt werden, um die bereits programmierte Mehrheit dazu zu bringen einer sukzessiven Verschärfung des Waffenrechts zuzustimmen. Das Ziel ist letztlich die völlige Entwaffnung des Teils der Bevölkerung zu erreichen, der im Geiste noch gewillt ist, einer totalitären Weltregierung bewaffnet entgegen zu treten. Von der Schweizer Armee dürfte diesbezüglich keine grosse Hilfe zu erwarten sein, da diese durch die zukünftige Quiesling-Regierung zu einem Instrument des CFR gemacht werden wird, zu einem Instrument im Kampf gegen die Bürger, die sich gegen die Feinde unserer Verfassung erheben werden. Dasselbe dürfte wohl auch von den hiesigen Sicherheitsbehörden, den Geheimdiensten und der Polizei zu erwarten sein. Die Psychiatrie wird man wohl dazu benutzen, um warnende Stimmen zu pathologisieren und somit imagemässig zu diskreditieren. "Wer an Verschwörungen glaubt, leidet an paranoiden Wahnvorstellungen", wird man den programmierten Bürgern dann einreden. Ob man Jesus Christus heute wohl in eine Irrenanstalt einweisen würde? In der Tat, der Teufel, den die Freimaurer anbeten und somit unterstützen, hat dies alles sehr raffiniert eingefädelt. Man lese nur die Bibel. Was aber soll an einer Weltregierung eigentlich so schlecht sein? Man stelle sich die Nationen vor, die sich zusammenschliessen basierend auf einem föderalistischen Prinzip, so wie sich die einzelnen Kantone damals zur Eidgenossenschaft zusammengeschlossen haben. Kaum ein Eidgenosse wollte diesen Bund rückgängig machen, er hat sich also sehr bewährt. Was also soll so schlecht sein an einer europäischen Eidgenossenschaft, an einem Bund zwischen den Nationen Europas, was sollte so schlecht sein an einer globalen Eidgenossenschaft, an einem Bund der Nationen dieser Welt? Am Prinzip des Miteinander statt des Gegeneinander ist an sich nichts einzuwenden, die Frage ist aber, wie ein solcher Zusammenschluss strukturiert ist. Hätte Hitler die ganze Welt erobert, so hätte sich daraus vermutlich auch eine Art von Weltregierung ergeben, aber bestimmt keine sehr erfreuliche. Man bedenke, in der Schweiz hat es in den letzten hundert Jahren mehr Wahlen und Abstimmungen gegeben, als in sämtlichen übrigen Nationen der Erde zusammengenommen. Die Schweiz ist vermutlich die einzige echte direkte Demokratie dieser Erde. Unser Land ist dezentral-föderalistisch strukturiert, was man von der EU nicht gerade behaupten kann, geschweige denn von den USA. An unserem Land gibt es weiss Gott viel auszusetzen, aber im Vergleich zum Rest der Welt sind, wir was Demokratie und Rechtsstaatlichkeit angeht, mindestens hundert Jahre voraus. Solange die übrigen Nationen noch nicht einmal reif sind für direkte Demokratie, solange werden sie wohl kaum reif sein für eine europäische oder gar globale Eidgenossenschaft. Man betrachte sich nur die Tatsachen: Die EU ist ein Desaster. Wer das Gegenteil behauptet, der kennt die EU nicht wirklich. Ein korrupter Sauhaufen ist noch die harmloseste Umschreibung, Handlanger geisteskranker und grössenwahnsinniger Luciferaner wäre wohl zutreffender. Folter ist in der EU ja gerade wieder in Mode gekommen. Wann werden sie wohl die Todesstrafe wieder einführen? Sicherlich gibt es auch bei uns solche Kräfte, aber das Volk hat sie einigermassen im Griff. Macht korrumpiert bekanntlich und absolute Macht korrumpiert absolut. Das Prinzip der Gewaltenteilung ist grundlegend, wenn es darum geht eben jene Korrumpierung einzudämmen, und gerade diese Eindämmung funktioniert in unserem Land dank direkter Demokratie besser als in der restlichen Welt. Immerhin flieht die halbe Welt zu uns, um bei uns Schutz zu suchen, Arbeit oder bessere Sozialleistungen. Warum fliehen diese Leute nicht alle in die EU? Warum wohl? Warum kommen derart viele Deutsche in die Schweiz? Warum wohl? Und die Bilderberg-Globalisten-Mafia hat gerade erst angefangen die Staaten Europas zu ruinieren. Und der CFR ist gerade dabei die Grundlagen des US-amerikanischen Modells zu zerschlagen. Im Verlaufe der Zeit wird die Lebensqualität der EU-US-Arbeitersklaven exponentiell abnehmen und mit ihr die soziale und ökonomische Stabilität. Extreme soziale Zustände machen einen Rechtsstaat letztlich unmöglich, und mit dem Niedergang der Rechtsstaatlichkeit wird auch die Zivilisation an sich nicht überlebensfähig sein. Selbstverständlich werden diese mafiösen Zustände auf Dauer auch unsere Lebensqualität in Mitleidenschaft ziehen, selbst wenn wir es schaffen sollten uns der global-extremistischen Agenda zu entziehen. Aus zwei Weltkriegen konnten wir uns heraushalten, ob uns dies wohl auch beim Dritten gelingen wird? Es bleibt noch viel zu tun, packen wir es an.
Samstag, 9. Februar 2008
Alex Jones - ein Verschwörungstheoretiker?
Alex Jones
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Alexander Emerick Jones (* 11. Februar 1974) ist ein kontroverser US-amerikanischer Fernseh- und Radiojournalist, Dokumentarfilmer, Sachbuch-Autor und Verschwörungstheoretiker.[1] Er kritisiert eine seines Erachtens im Entstehen begriffene „Neue Weltordnung“ und deren angebliche Organe, wie die UNO, die Weltbank, die Weltgesundheitsorganisation, die Trilaterale Kommission, die Bilderberger, den Club of Rome, und das Council on Foreign Relations.[2] Er vertritt die These, dass die Terroranschläge am 11. September 2001 in den USA u.a. das Werk krimineller Elemente innerhalb der US-Regierung gewesen seien. Jones betreibt eine Reihe von Internetseiten, die neben seiner wöchentlichen lokalen Fernsehsendung und seiner zwei auch online zu empfangenden Radiosendungen, eine bedeutende Rolle in einer alternativen Medienszene einnehmen.[3] Auch deutsche Presseorgane greifen ihn oder von ihm behandelte Themen auf.[4] Seine jüngsten Filme liegen zudem in deutscher Übersetzung als freier Download vor.
Alex Jones versteht sich als „freiheitsliebender patriotischer Verfechter der konstitutionellen Republik der Vereinigten Staaten“ und lehnt Kommunismus und Faschismus gleichermaßen als „Ausrede für die Sklaverei“ ab.[5] Er stellt das geläufige politische Paradigma von „links“ und „rechts“ bzw. liberal und konservativ als „zwei Seiten derselben Medaille“ in Frage (so geschehen bei seinem Gastspiel im Film „Waking Life“) und ersetzt es durch ein politisches Spektrum, welches Freiheit der Tyrannei (in verschiedenen Abstufungen) gegenüberstellt.[6] Dabei solidarisiert er sich z.B. mit der konservativen John Birch Society und unterstützt den Präsidentschaftswahlkampf von Ron Paul.[7] Jones betont die Notwendigkeit zum Erhalt der in der Verfassung verankerten Ideale wie Meinungsfreiheit oder Recht auf Waffenbesitz. Diese Werte drohten seiner Meinung nach mit dem USA PATRIOT Act vom Oktober 2001 und dessen Verschärfung im Patriot Act II ausgehöhlt zu werden.[8] Darüber hinaus zieht er einen Vergleich zu dem deutschen Ermächtigungsgesetz von 1933, welches die Grundlage für die Diktatur unter Hitler bildete.[9]
Jones ist der Überzeugung, dass wichtige Teile der US-Regierung korrupt sind und darauf hinarbeiten, sukzessive die Souveränität der Vereinigten Staaten zu unterminieren, um im Zuge der Globalisierung am US-Kongress vorbei zunächst eine nordamerikanische Union zu etablieren.[10] In diesem Zusammenhang sieht er die Millionen in den USA lebenden illegalen Einwanderer aus Mexiko (deren Anwesenheit von höchster Stelle gefördert werde), als Mittel, um die Durchschnittslöhne zu senken. Zum Beweis dieser These führt er verschiedene bereits von Präsident Bush, Vicente Fox, und Ex-Premier Paul Martin am 23. März 2005 unterzeichnete Dokumente auf, die diese Pläne beschreiben würden (wie das Security and Prosperity Partnership of North America).[11] Dies sei als Zwischenschritt auf dem Weg zu einer totalitären Weltregierung unter der verdeckten Herrschaft international agierender Bankerdynastien zu sehen.[12]
Jones bezeichnet diese Machtelite und ihre „Untertanen“ häufig als „Globalisten“ und glaubt, dass sie de facto über nationalen und teilweise internationalen Gesetzen stehen, da sie die globalen Finanzsysteme und damit einzelne Länder kontrollieren würden, indem sie Anteile an deren Zentralbanken besäßen. Jones zitiert des Öfteren Baron Actons Aussage „Macht korrumpiert tendenziell, absolute Macht korrumpiert absolut“ und argumentiert, dass die Geschichte mit genügend Beispielen diese Tatsache bestätige.
Polarisierend wirkt Jones auch mit seiner vom christlichen Glauben mitgeprägten Einstellung zur Abtreibung, die er als „Mord“ ablehnt. Er erklärt, er sei bis zu den frühen 1990ern relativ weltlich eingestellt gewesen, bis sein Glaube durch die seiner Meinung nach tendenziell „okkulten Praktiken“ der Elite einen Schub erfahren habe. In diesem Zusammenhang äußerte er sich auch in Interviews mit dem ehemaligen Senator von Nebraska, John DeCamp, die den Franklin-Cover-Up-Skandal von 1989/1990 zum Thema hatten.[13] Dabei ging es um Vorwürfe des Kindesmissbrauchs mit teilweise satanisch-rituellem Hintergrund gegen hochrangige US-Politiker, die aber nie juristisch nachgewiesen werden konnten. Jones hat auch Recherchen über die Verwendung freimaurerischer Symbole in Washington D.C., den Bohemian Grove und über die Mitgliedschaft sowohl von Präsident Bush als auch seines Herausforderers im Wahlkampf, John Kerry, im Geheimbund Skull and Bones der Yale University angestellt.[14] Jones argumentiert, ob man selbst an reale Auswirkungen von spirituellen Ausrichtungen glaube, sei unerheblich, solange „sie“ nach ebensolchen Philosophien handelten, denen teils nihilistische, teils gnostische oder kabbalistische Doktrinen zu Grunde lägen. Aufgrund der gesellschaftlichen Vormachtstellung ihrer (angeblichen) Verfechter seien Mitgliedschaften in (semi)geheimen Verbindungen solcher Art für die Menschheit von nicht zu unterschätzender Bedeutung und äußerst kritisch zu sehen.
Ein weiterer Kernpunkt von Jones' Kritik bezieht sich auf die etablierten Medien. Die sich durch Fusionen zu immer größeren Weltkonzernen zusammenfügenden Medienunternehmen betrachtet er als großes Problem des Mainstream-Sektors, worunter die Vielfalt der Meinungen und Berichterstattung leide und sich die Medienmacht in immer weniger Händen konzentriere.[15] Damit würden die Medien nicht mehr ihrer Rolle als vierte Säule der Demokratie gerecht. In diesem Zusammenhang thematisiert er auch die, wie er vorgibt, zunehmende Propagandisierung von Nachrichten durch Lobbyisten einflussreicher Firmen oder durch von der US-Regierung in Milliardenhöhe vorfinanzierte, pseudo-objektive Berichterstattung im In- und Ausland.[16] Zu von ihm häufiger zitierten Beispielen dieser Praxis gehörten seines Erachtens manipulierte Beiträge in den US-Medien, die den quecksilberhaltigen Thimerosalzusatz in vielen Impfungen für gesund erklären.[17]
Aber auch die alternative Medienszene sei nicht frei von Manipulationen und Theorien, die zu einem nicht unerheblichen Teil von Desinformations-Agenten und „Spin Doktoren“ stammen würden. Sie würden das Ziel verfolgen, gleich alle alternativen Erklärungsmodelle zu diskreditieren, indem man sie mit den selbst fabrizierten Geschichten vermenge, um sie somit in ein bizarres und unglaubwürdiges Licht zu rücken. Dazu zählt er beispielsweise widersinnige Annahmen, wonach die Flugzeuge, die ins WTC flogen, in Wirklichkeit Hologramme gewesen wären, oder der Glaube, dass die Welt schon lange in der Gewalt von Außerirdischen sei.[18]
Jones hat eigenen Angaben zufolge mehrfach Todesdrohungen aufgrund der Verbreitung seiner Ansichten erhalten, des Weiteren sei er auch einmal von vier Personen physisch angegriffen worden. Dennoch glaubt er sich aufgrund seiner bereits erreichten Medienpräsenz zumindest mittelfristig sicher, da im Todesfall seine Botschaft aufgrund eines von ihm erwarteten Märtyrer-Effekts nur noch mehr Popularität bekäme.[19]
Als zentrales und wiederkehrendes Motiv gilt bei Jones die Auseinandersetzung mit einer seiner Meinung nach vorherrschenden Strategie der Elite. Sie würde sich u.a. einer Form der hegelianischen Dialektik bedienen, um ihre Agenda der Machtkonzentration durch Erosion von Bürger- und Grundrechten voranzutreiben. Jones spricht in diesem Zusammenhang von einem Konzept, das er „Problem-Reaktion-Lösung“ nennt, wobei man zum Erreichen eines vordefinierten Ziels zunächst selbst insgeheim ein Problem (z.B. einen Anschlag) herbeiführt, es dann, wie im Roman 1984 von George Orwell beschrieben, medial auf ein imaginäres Feindbild zur Panikmache (= die erhoffte Reaktion) projiziert, um schlussendlich selbst als Retter mit der eigens ersonnenen und für sich vorteilhaften Lösung aufzutreten. Dabei müsse z.B. für einen geforderten Zugewinn an Sicherheit die Einschränkung gewisser persönlicher Freiheiten in Kauf genommen werden.[20] Von entscheidender Wichtigkeit sei dabei der Einsatz von psychologischer Kriegführung gegen die eigene Bevölkerung, vor allem durch propagandistische Methoden der Täuschung über die wirkliche Beschaffenheit des Feindes und durch verschiedene Mittel der Verängstigung.
Als historisch dokumentierte Beispiele des Einsatzes solcher Strategien während des Kalten Krieges führt Jones die Operationen Gladio und Ajax an. Auf die Gefahren, in die sich Länder mit der Legitimation von Geheimorganisationen begeben könnten, weist Jones vehement und wiederholt in seinen Sendungen hin. Dass schon der ehemalige US-Präsident John F. Kennedy in einer Rede vor Zeitungsverlegern vor dem mit konspirativen Mitteln arbeitenden Kommunismus warnte und in diesem Zusammenhang auch Geheimgesellschaften erwähnte, dient ihm dabei als Beleg.[21] Eine in Jones' Sendungen ebenfalls viel zitierte Operation unter falscher Flagge, welche die Bereitschaft von höchsten Regierungskreisen zu terroristischen Handlungen demonstriere, stammt aus dem Jahr 1962. Damals wurde Kennedy über Pläne seines Generalstabs informiert, einen fingierten Angriff Kubas auf die USA als Vorwand für den Einmarsch amerikanischer Truppen zu starten. Der abgelehnte, aber über 30 Jahre geheimgehaltene Plan namens Operation Northwoods wurde 1997 unter dem Freedom of Information Act der Öffentlichkeit erstmals zugänglich.
Die Terroranschläge von Madrid, London und New York City, denen er aufgrund ihrer politischen Tragweite und Katalysatorfunktion für länderübergreifende Freiheitsbeschneidungen und kriegerische Präventivschläge in Afghanistan und dem Irak in seinen Filmen und Sendungen immer wieder eine enorme Rolle zukommen lässt, stellt Jones in den o.g. Kontext. Er sieht die Anschläge vom 11. September 2001 als moderne Variante des Reichstagsbrandes. Auf seinen Webseiten liefert er seiner Meinung nach unwiderlegbare Beweise für eine Beteiligung von Elementen der US-Regierung (z.B. von Geheimdienstkreisen) an den Anschlägen.[22] Zahlreiche dort einsehbare Zeugenaussagen (z.B. von Feuerwehrleuten), sowie diverse forensische Untersuchungen -wie die der Akademiker-Organisation Journal Of 9/11 Studies- dienen ihm zur Untermauerung seiner These.[23] Des Weiteren führt er die immer umfangreicher werdende Zahl von Wissenschaftlern, Militärs, Familienangehörigen etc. an, die ihre Zweifel an der offiziellen Darstellung der Ereignisse geäußert haben.[24]
Seine Recherchen verlaufen hauptsächlich über Interviews mit Politikern, Wissenschaftlern und Historikern, religiösen Führern, Opfern diverser Art, Staatsbeamten, Whistleblowern und mit dem Publikum seiner Call-In-Radiosendungen. Er analysiert Nachrichten aller seiner Meinung nach relevanten Themenbereiche, sowie Regierungsdokumente, Denkfabrik-Papiere, Bücher etc., woraufhin er die Ergebnisse in seinen Medien-Outlets mitteilt. Dabei betont er, wie wesentliche Nachrichten-Artikel regelmäßig in den Massenmedien nicht die Aufmerksamkeit erfahren, die sie verdienten, und welche negativen Konsequenzen das sowohl für den Informationsstand des „Normal-Bürgers“, als auch für die Gesellschaft als Ganzes habe.[25]
Jones pflegt einen forschen, emphatischen Stil und ist bekannt für seine emotional geladenen Reden und sein generell leidenschaftliches Temperament, welches ihm auch Antipathien und bisweilen den Vorwurf fehlender Nüchternheit und Seriosität einbringt; ein Aspekt, den er mit einem vergleichsweise reservierteren und gesetzteren Ton in „Terrorstorm“ und seiner aktuellen Filmproduktion „Endgame“ zu begegnen sucht.[26]
Kritiker belegen Jones häufig mit dem, wie er es nennt, Stigma eines unfundierten Verschwörungstheoretikers, was er mit den sich selbst zugeschriebenen, faktenbasierten Analysemethoden zu entkräften versucht. So behauptet er bei einem Auftritt im US-Fernsehsender CNN, man solle ihm nichts glauben, sondern alle von ihm genannten Punkte durch Links auf seiner Webseite und anderswo selbst überprüfen.[27] Andere Kritiker werfen ihm reißerische Übertreibung oder zumindest Angstmache als Basis für „Geldmacherei“ vor, sowie eine durch seine Weltanschauung vorgefasste Meinung und dadurch perspektivische Verkürzung. Diesbezüglich verweist er auf die Tatsache, dass seine selbstfinanzierten Filme keinem Copyright unterlägen und dass er wiederholt zum Kopieren oder kostenlosen Anschauen seiner Werke im Internet aufruft. Weiterhin sei die Weltlage nunmal extrem Besorgnis erregend und zum engagierten Handeln zwingend. Wiederum andere verdächtigen ihn, selbst ein (zionistischer) Agent zu sein und fragen nach seiner - ihrer Meinung nach verdächtigen - Nähe zu Insiderquellen, sowie seinem zunehmenden Erfolg, in den Mainstream vorzupreschen.[28] Er würde, so der Eindruck mancher Skeptiker, 95 Prozent Wahrheit mit 5 Prozent Spekulation oder Verdrehung vermengen und somit bewusst für ein breiteres Publikum unglaubwürdig erscheinen, um damit eine Torwächter-Funktion im Sinne einer kontrollierten Opposition zu erfüllen.[29] Solchen Kritikern hält er entgegen, man möge ihn an seinen Taten und Aufrufen zu friedlichem Aktivismus messen, seine Nachforschungen unvoreingenommen studieren und keine Attacken ad hominem bemühen.[30]
Nach eigenen Angaben hat Jones seine Karriere als Radiojournalist, seine Webseiten und seine Dokumentarfilme der Enthüllung der Wahrheit gewidmet, insbesondere im von ihm fokussierten Bereich dessen, was er im Rahmen des militärisch-industriellen Komplexes als Staatsterrorismus und als Polizeistaatstendenzen bezeichnet.
Ursprünglich aus Rockwall (einem Vorort von Dallas), Texas, stammend, wurde Jones in eine Familie geboren, die seit der Gründerzeit des Bundesstaates dort ansässig ist. Er spricht davon, auch deutsche Wurzeln zu haben. Mit 14 weckte Gary Allens Buch „Die Insider“ sein Interesse für Politik und Geschichte. Nach Besuch eines Colleges in Austin (Texas) begann er Mitte der 1990er seine Karriere als investigativer Journalist mit einer Call-In-Fernseh- und Radiosendung auf einem offenen Kanal.
Während einer 1998 gehaltenen Rede von Gouverneur George Bush wurde Jones festgenommen, nachdem er ihm die folgenden Fragen stellt: „Sir, sollten wir nicht die Federal Reserve und das CFR abschaffen? Das ist die wirkliche Realität, über die niemand von Ihnen spricht und von denen die meisten von Ihnen Mitglieder sind. Das ist, was dieses Land zerstört, Herr Gouverneur. Stehen Sie nicht für die Vereinigten Staaten, Sir? Was ist mit dem Federal Reserve und dem CFR?“[31]
1999 gewann Jones in einer Leserumfrage des Austin Chronicle die Auszeichnung „Bester Moderator einer Radiosendung“, 2001 ebenda in der Kategorie „Beste TV-Persönlichkeit“, schließlich wurde ihm 2002 in derselben Zeitung die Auszeichnung „Best Mover and Shaker“ zuteil. Des Weiteren wird in derselben Umfrage seine Internetseite Infowars.com zur „besten elektronischen Zeitschrift“ gekürt.[32] Im gleichen Jahr entließ ihn sein damaliger Arbeitgeber KJFK mit der Begründung, dass Jones die Bereitschaft vermissen lasse, „sein Themenspektrum zu erweitern“. Jones argumentiert, dass seine Kündigung „rein politisch motiviert ist, und die Entscheidung kam von weit oben. Man habe mir vor 11 Wochen gesagt, ich solle die Hände von Clinton und anderen Politikern lassen, nicht über den Wiederaufbau der Kirche (Anm.: von Waco) sprechen“.[33]
1999 zeigte er sich ernsthaft besorgt im Zusammenhang mit dem Jahr-2000-Problem und riet seinen Zuhörern, große Lebensmittelvorräte anzulegen.[34]
Im Sommer 2000 drang Jones mit seinem Mitarbeiter Mike Hanson in das Gelände des Prominenten-Retreats Bohemian Grove im Sonoma County, Kalifornien, ein. Dort machte er heimlich Videoaufnahmen einer Zeremonie, bei der vor einer 40 Fuß großen steinernen Eule eine menschenähnliche Puppe verbrannt wurde.[35]
Am 25. Juli 2001 sagte er voraus, dass terroristische Anschläge in den USA bevorstünden, „für die man Osama Bin Laden verantwortlich machen würde“.[36] Andere seiner Vorhersagen, wie zum Beispiel, dass im Krieg gegen den Terror auch Nuklearwaffen eingesetzt würden, traten allerdings bisher nicht ein.[37] Wobei erwähnt werden sollte das die Geschosse der amerikanischen Soldaten im Irak aus abgereichertem Uran bestehen. Dr. Helen Caldicott :“Die beiden Golfkriege sind atomare Kriege gewesen, weil sie über das ganze Land nukleares Material verteilt haben – und die Menschen – besonders die Kinder – sind dazu verurteilt, an bösartigen Krankheiten und angeborenen Defekten zu sterben – und das auf eine unvorstellbare Zeit hin”. [38]
Im Januar 2002 führte Jones eine Kampagne zum Verwerfen des Patriot Acts an. In der Folge haben viele Städte und Bezirke im ganzen Land nachgezogen.[39] 2004 besucht er die Republican National Convention im Rahmen von Dreharbeiten zu seinem Film „Martial Law: Rise of the Police State“.[40] Unter anderem führt er dort ein Interview mit David Gergen zum Thema seiner ehemaligen Mitgliedschaft beim Bohemian Grove.[41]
Ende 2004 startete Jones eine Kampagne gegen eine für Gouverneur Arnold Schwarzenegger angestrebte Verfassungsänderung, die erstmals im Ausland geborenen US-Bürgern eine Präsidentschaftskandidatur in den Vereinigten Staaten erlauben würde.[42] Im März 2006 hat er US-Schauspieler Charlie Sheen als Gast in seiner Sendung. Der Auftritt erregt aufgrund von Sheens Zuspruch zur Kritik an der „offiziellen Geschichte“ von der Anschläge vom 11. September viel Aufmerksamkeit im Mainstream-Sektor mit Kommentaren von CNN Showbiz Tonight, Fox News´ Hannity & Colmes und der Jimmy Kimmel Live Show auf ABC. Al Jazeera kommentiert, der Auftritt habe „einen Mediensturm provoziert“.[43] Auch in der deutschen Presse wird darüber berichtet.[44]
Am 8. Juni 2006 wurde Jones auf seiner Reise zum elitären Bilderberg-Treffen in Kanata (nahe Ottawa, Ontario, Kanada) an der kanadischen Grenze gestoppt und für 15 Stunden verhört. Jones berichtet, er sei nicht die einzige festgehaltene Person im Vorfeld des Treffens gewesen; andere von ihm interviewte politische und soziale Aktivisten seien ähnlich und teils schlimmer mit psychischer Folter behandelt worden. Über diese Vorfälle wird auch in den kanadischen Medien berichtet.[45] Vom 24. bis 25. Juni 2006 organisierte und moderierte Jones das 9/11 + The Neo-Con Agenda Symposium in Los Angeles wo eine Reihe von Wissenschaftlern, ehemaligen Militärs, Journalisten und Augenzeugen, (darunter James Fetzer, Steven Jones, Robert M. Bowman, Webster Tarpley und William Rodriguez) ihre Zweifel an der offiziellen Version der Ereignisse vom 11. September äußerten und ein alternatives Erklärungsmodell der Vorgänge vorstellen. Charlie Sheen hielt dort eine Laudatio auf Jones, der ihn selbst „aufgeweckt“ habe. Einige Wochen später wurde eine einführende Diskussion des Symposiums im nationalen US-Fernsehsender C-Span vierfach ausgestrahlt. Es ist bis dato die beliebteste Online-Streaming-Sendung beim Kanal.[46]
Jones hatte 2006 eine Gastrolle in dem Science-Fiction-Film „A Scanner Darkly“. Seit dem 23. Juli 2006 moderiert er zusätzlich eine zweistündige, sonntägliche Radiosendung auf KLBJ-AM in Austin, Texas.
Alex Jones zählt ein Dutzend Mitarbeiter zu seinem Team, das ihn technisch, organisatorisch und mit dem Verfassen von Artikeln unterstützt. Eine transatlantische Kooperation verbindet ihn mit den Brüdern Steve und Paul Joseph Watson aus Großbritannien, die die Internetseite Propagandamatrix.com betreiben. Verheiratet ist er mit Violet Nichols, mit der er auch zwei Kinder hat.
Eine Liste seiner Filme und Internetseiten kann im Artikel in der englischen Wikipedia eingesehen werden. Jones´ Haupt-Webseite „prisonplanet.com“ hat nach Netz-Traffic-Berechnungen des Internetdienstes „Alexa“ inzwischen die St. Petersburg Times überholt. Seine täglichen Interviewgäste werden v.a. auf „infowars.com“ vorgestellt. Des Weiteren gibt es auch einen (von einem seiner Hörer eingerichteten) Artikelsuchdienst.
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Alexander Emerick Jones (* 11. Februar 1974) ist ein kontroverser US-amerikanischer Fernseh- und Radiojournalist, Dokumentarfilmer, Sachbuch-Autor und Verschwörungstheoretiker.[1] Er kritisiert eine seines Erachtens im Entstehen begriffene „Neue Weltordnung“ und deren angebliche Organe, wie die UNO, die Weltbank, die Weltgesundheitsorganisation, die Trilaterale Kommission, die Bilderberger, den Club of Rome, und das Council on Foreign Relations.[2] Er vertritt die These, dass die Terroranschläge am 11. September 2001 in den USA u.a. das Werk krimineller Elemente innerhalb der US-Regierung gewesen seien. Jones betreibt eine Reihe von Internetseiten, die neben seiner wöchentlichen lokalen Fernsehsendung und seiner zwei auch online zu empfangenden Radiosendungen, eine bedeutende Rolle in einer alternativen Medienszene einnehmen.[3] Auch deutsche Presseorgane greifen ihn oder von ihm behandelte Themen auf.[4] Seine jüngsten Filme liegen zudem in deutscher Übersetzung als freier Download vor.
Alex Jones versteht sich als „freiheitsliebender patriotischer Verfechter der konstitutionellen Republik der Vereinigten Staaten“ und lehnt Kommunismus und Faschismus gleichermaßen als „Ausrede für die Sklaverei“ ab.[5] Er stellt das geläufige politische Paradigma von „links“ und „rechts“ bzw. liberal und konservativ als „zwei Seiten derselben Medaille“ in Frage (so geschehen bei seinem Gastspiel im Film „Waking Life“) und ersetzt es durch ein politisches Spektrum, welches Freiheit der Tyrannei (in verschiedenen Abstufungen) gegenüberstellt.[6] Dabei solidarisiert er sich z.B. mit der konservativen John Birch Society und unterstützt den Präsidentschaftswahlkampf von Ron Paul.[7] Jones betont die Notwendigkeit zum Erhalt der in der Verfassung verankerten Ideale wie Meinungsfreiheit oder Recht auf Waffenbesitz. Diese Werte drohten seiner Meinung nach mit dem USA PATRIOT Act vom Oktober 2001 und dessen Verschärfung im Patriot Act II ausgehöhlt zu werden.[8] Darüber hinaus zieht er einen Vergleich zu dem deutschen Ermächtigungsgesetz von 1933, welches die Grundlage für die Diktatur unter Hitler bildete.[9]
Jones ist der Überzeugung, dass wichtige Teile der US-Regierung korrupt sind und darauf hinarbeiten, sukzessive die Souveränität der Vereinigten Staaten zu unterminieren, um im Zuge der Globalisierung am US-Kongress vorbei zunächst eine nordamerikanische Union zu etablieren.[10] In diesem Zusammenhang sieht er die Millionen in den USA lebenden illegalen Einwanderer aus Mexiko (deren Anwesenheit von höchster Stelle gefördert werde), als Mittel, um die Durchschnittslöhne zu senken. Zum Beweis dieser These führt er verschiedene bereits von Präsident Bush, Vicente Fox, und Ex-Premier Paul Martin am 23. März 2005 unterzeichnete Dokumente auf, die diese Pläne beschreiben würden (wie das Security and Prosperity Partnership of North America).[11] Dies sei als Zwischenschritt auf dem Weg zu einer totalitären Weltregierung unter der verdeckten Herrschaft international agierender Bankerdynastien zu sehen.[12]
Jones bezeichnet diese Machtelite und ihre „Untertanen“ häufig als „Globalisten“ und glaubt, dass sie de facto über nationalen und teilweise internationalen Gesetzen stehen, da sie die globalen Finanzsysteme und damit einzelne Länder kontrollieren würden, indem sie Anteile an deren Zentralbanken besäßen. Jones zitiert des Öfteren Baron Actons Aussage „Macht korrumpiert tendenziell, absolute Macht korrumpiert absolut“ und argumentiert, dass die Geschichte mit genügend Beispielen diese Tatsache bestätige.
Polarisierend wirkt Jones auch mit seiner vom christlichen Glauben mitgeprägten Einstellung zur Abtreibung, die er als „Mord“ ablehnt. Er erklärt, er sei bis zu den frühen 1990ern relativ weltlich eingestellt gewesen, bis sein Glaube durch die seiner Meinung nach tendenziell „okkulten Praktiken“ der Elite einen Schub erfahren habe. In diesem Zusammenhang äußerte er sich auch in Interviews mit dem ehemaligen Senator von Nebraska, John DeCamp, die den Franklin-Cover-Up-Skandal von 1989/1990 zum Thema hatten.[13] Dabei ging es um Vorwürfe des Kindesmissbrauchs mit teilweise satanisch-rituellem Hintergrund gegen hochrangige US-Politiker, die aber nie juristisch nachgewiesen werden konnten. Jones hat auch Recherchen über die Verwendung freimaurerischer Symbole in Washington D.C., den Bohemian Grove und über die Mitgliedschaft sowohl von Präsident Bush als auch seines Herausforderers im Wahlkampf, John Kerry, im Geheimbund Skull and Bones der Yale University angestellt.[14] Jones argumentiert, ob man selbst an reale Auswirkungen von spirituellen Ausrichtungen glaube, sei unerheblich, solange „sie“ nach ebensolchen Philosophien handelten, denen teils nihilistische, teils gnostische oder kabbalistische Doktrinen zu Grunde lägen. Aufgrund der gesellschaftlichen Vormachtstellung ihrer (angeblichen) Verfechter seien Mitgliedschaften in (semi)geheimen Verbindungen solcher Art für die Menschheit von nicht zu unterschätzender Bedeutung und äußerst kritisch zu sehen.
Ein weiterer Kernpunkt von Jones' Kritik bezieht sich auf die etablierten Medien. Die sich durch Fusionen zu immer größeren Weltkonzernen zusammenfügenden Medienunternehmen betrachtet er als großes Problem des Mainstream-Sektors, worunter die Vielfalt der Meinungen und Berichterstattung leide und sich die Medienmacht in immer weniger Händen konzentriere.[15] Damit würden die Medien nicht mehr ihrer Rolle als vierte Säule der Demokratie gerecht. In diesem Zusammenhang thematisiert er auch die, wie er vorgibt, zunehmende Propagandisierung von Nachrichten durch Lobbyisten einflussreicher Firmen oder durch von der US-Regierung in Milliardenhöhe vorfinanzierte, pseudo-objektive Berichterstattung im In- und Ausland.[16] Zu von ihm häufiger zitierten Beispielen dieser Praxis gehörten seines Erachtens manipulierte Beiträge in den US-Medien, die den quecksilberhaltigen Thimerosalzusatz in vielen Impfungen für gesund erklären.[17]
Aber auch die alternative Medienszene sei nicht frei von Manipulationen und Theorien, die zu einem nicht unerheblichen Teil von Desinformations-Agenten und „Spin Doktoren“ stammen würden. Sie würden das Ziel verfolgen, gleich alle alternativen Erklärungsmodelle zu diskreditieren, indem man sie mit den selbst fabrizierten Geschichten vermenge, um sie somit in ein bizarres und unglaubwürdiges Licht zu rücken. Dazu zählt er beispielsweise widersinnige Annahmen, wonach die Flugzeuge, die ins WTC flogen, in Wirklichkeit Hologramme gewesen wären, oder der Glaube, dass die Welt schon lange in der Gewalt von Außerirdischen sei.[18]
Jones hat eigenen Angaben zufolge mehrfach Todesdrohungen aufgrund der Verbreitung seiner Ansichten erhalten, des Weiteren sei er auch einmal von vier Personen physisch angegriffen worden. Dennoch glaubt er sich aufgrund seiner bereits erreichten Medienpräsenz zumindest mittelfristig sicher, da im Todesfall seine Botschaft aufgrund eines von ihm erwarteten Märtyrer-Effekts nur noch mehr Popularität bekäme.[19]
Als zentrales und wiederkehrendes Motiv gilt bei Jones die Auseinandersetzung mit einer seiner Meinung nach vorherrschenden Strategie der Elite. Sie würde sich u.a. einer Form der hegelianischen Dialektik bedienen, um ihre Agenda der Machtkonzentration durch Erosion von Bürger- und Grundrechten voranzutreiben. Jones spricht in diesem Zusammenhang von einem Konzept, das er „Problem-Reaktion-Lösung“ nennt, wobei man zum Erreichen eines vordefinierten Ziels zunächst selbst insgeheim ein Problem (z.B. einen Anschlag) herbeiführt, es dann, wie im Roman 1984 von George Orwell beschrieben, medial auf ein imaginäres Feindbild zur Panikmache (= die erhoffte Reaktion) projiziert, um schlussendlich selbst als Retter mit der eigens ersonnenen und für sich vorteilhaften Lösung aufzutreten. Dabei müsse z.B. für einen geforderten Zugewinn an Sicherheit die Einschränkung gewisser persönlicher Freiheiten in Kauf genommen werden.[20] Von entscheidender Wichtigkeit sei dabei der Einsatz von psychologischer Kriegführung gegen die eigene Bevölkerung, vor allem durch propagandistische Methoden der Täuschung über die wirkliche Beschaffenheit des Feindes und durch verschiedene Mittel der Verängstigung.
Als historisch dokumentierte Beispiele des Einsatzes solcher Strategien während des Kalten Krieges führt Jones die Operationen Gladio und Ajax an. Auf die Gefahren, in die sich Länder mit der Legitimation von Geheimorganisationen begeben könnten, weist Jones vehement und wiederholt in seinen Sendungen hin. Dass schon der ehemalige US-Präsident John F. Kennedy in einer Rede vor Zeitungsverlegern vor dem mit konspirativen Mitteln arbeitenden Kommunismus warnte und in diesem Zusammenhang auch Geheimgesellschaften erwähnte, dient ihm dabei als Beleg.[21] Eine in Jones' Sendungen ebenfalls viel zitierte Operation unter falscher Flagge, welche die Bereitschaft von höchsten Regierungskreisen zu terroristischen Handlungen demonstriere, stammt aus dem Jahr 1962. Damals wurde Kennedy über Pläne seines Generalstabs informiert, einen fingierten Angriff Kubas auf die USA als Vorwand für den Einmarsch amerikanischer Truppen zu starten. Der abgelehnte, aber über 30 Jahre geheimgehaltene Plan namens Operation Northwoods wurde 1997 unter dem Freedom of Information Act der Öffentlichkeit erstmals zugänglich.
Die Terroranschläge von Madrid, London und New York City, denen er aufgrund ihrer politischen Tragweite und Katalysatorfunktion für länderübergreifende Freiheitsbeschneidungen und kriegerische Präventivschläge in Afghanistan und dem Irak in seinen Filmen und Sendungen immer wieder eine enorme Rolle zukommen lässt, stellt Jones in den o.g. Kontext. Er sieht die Anschläge vom 11. September 2001 als moderne Variante des Reichstagsbrandes. Auf seinen Webseiten liefert er seiner Meinung nach unwiderlegbare Beweise für eine Beteiligung von Elementen der US-Regierung (z.B. von Geheimdienstkreisen) an den Anschlägen.[22] Zahlreiche dort einsehbare Zeugenaussagen (z.B. von Feuerwehrleuten), sowie diverse forensische Untersuchungen -wie die der Akademiker-Organisation Journal Of 9/11 Studies- dienen ihm zur Untermauerung seiner These.[23] Des Weiteren führt er die immer umfangreicher werdende Zahl von Wissenschaftlern, Militärs, Familienangehörigen etc. an, die ihre Zweifel an der offiziellen Darstellung der Ereignisse geäußert haben.[24]
Seine Recherchen verlaufen hauptsächlich über Interviews mit Politikern, Wissenschaftlern und Historikern, religiösen Führern, Opfern diverser Art, Staatsbeamten, Whistleblowern und mit dem Publikum seiner Call-In-Radiosendungen. Er analysiert Nachrichten aller seiner Meinung nach relevanten Themenbereiche, sowie Regierungsdokumente, Denkfabrik-Papiere, Bücher etc., woraufhin er die Ergebnisse in seinen Medien-Outlets mitteilt. Dabei betont er, wie wesentliche Nachrichten-Artikel regelmäßig in den Massenmedien nicht die Aufmerksamkeit erfahren, die sie verdienten, und welche negativen Konsequenzen das sowohl für den Informationsstand des „Normal-Bürgers“, als auch für die Gesellschaft als Ganzes habe.[25]
Jones pflegt einen forschen, emphatischen Stil und ist bekannt für seine emotional geladenen Reden und sein generell leidenschaftliches Temperament, welches ihm auch Antipathien und bisweilen den Vorwurf fehlender Nüchternheit und Seriosität einbringt; ein Aspekt, den er mit einem vergleichsweise reservierteren und gesetzteren Ton in „Terrorstorm“ und seiner aktuellen Filmproduktion „Endgame“ zu begegnen sucht.[26]
Kritiker belegen Jones häufig mit dem, wie er es nennt, Stigma eines unfundierten Verschwörungstheoretikers, was er mit den sich selbst zugeschriebenen, faktenbasierten Analysemethoden zu entkräften versucht. So behauptet er bei einem Auftritt im US-Fernsehsender CNN, man solle ihm nichts glauben, sondern alle von ihm genannten Punkte durch Links auf seiner Webseite und anderswo selbst überprüfen.[27] Andere Kritiker werfen ihm reißerische Übertreibung oder zumindest Angstmache als Basis für „Geldmacherei“ vor, sowie eine durch seine Weltanschauung vorgefasste Meinung und dadurch perspektivische Verkürzung. Diesbezüglich verweist er auf die Tatsache, dass seine selbstfinanzierten Filme keinem Copyright unterlägen und dass er wiederholt zum Kopieren oder kostenlosen Anschauen seiner Werke im Internet aufruft. Weiterhin sei die Weltlage nunmal extrem Besorgnis erregend und zum engagierten Handeln zwingend. Wiederum andere verdächtigen ihn, selbst ein (zionistischer) Agent zu sein und fragen nach seiner - ihrer Meinung nach verdächtigen - Nähe zu Insiderquellen, sowie seinem zunehmenden Erfolg, in den Mainstream vorzupreschen.[28] Er würde, so der Eindruck mancher Skeptiker, 95 Prozent Wahrheit mit 5 Prozent Spekulation oder Verdrehung vermengen und somit bewusst für ein breiteres Publikum unglaubwürdig erscheinen, um damit eine Torwächter-Funktion im Sinne einer kontrollierten Opposition zu erfüllen.[29] Solchen Kritikern hält er entgegen, man möge ihn an seinen Taten und Aufrufen zu friedlichem Aktivismus messen, seine Nachforschungen unvoreingenommen studieren und keine Attacken ad hominem bemühen.[30]
Nach eigenen Angaben hat Jones seine Karriere als Radiojournalist, seine Webseiten und seine Dokumentarfilme der Enthüllung der Wahrheit gewidmet, insbesondere im von ihm fokussierten Bereich dessen, was er im Rahmen des militärisch-industriellen Komplexes als Staatsterrorismus und als Polizeistaatstendenzen bezeichnet.
Ursprünglich aus Rockwall (einem Vorort von Dallas), Texas, stammend, wurde Jones in eine Familie geboren, die seit der Gründerzeit des Bundesstaates dort ansässig ist. Er spricht davon, auch deutsche Wurzeln zu haben. Mit 14 weckte Gary Allens Buch „Die Insider“ sein Interesse für Politik und Geschichte. Nach Besuch eines Colleges in Austin (Texas) begann er Mitte der 1990er seine Karriere als investigativer Journalist mit einer Call-In-Fernseh- und Radiosendung auf einem offenen Kanal.
Während einer 1998 gehaltenen Rede von Gouverneur George Bush wurde Jones festgenommen, nachdem er ihm die folgenden Fragen stellt: „Sir, sollten wir nicht die Federal Reserve und das CFR abschaffen? Das ist die wirkliche Realität, über die niemand von Ihnen spricht und von denen die meisten von Ihnen Mitglieder sind. Das ist, was dieses Land zerstört, Herr Gouverneur. Stehen Sie nicht für die Vereinigten Staaten, Sir? Was ist mit dem Federal Reserve und dem CFR?“[31]
1999 gewann Jones in einer Leserumfrage des Austin Chronicle die Auszeichnung „Bester Moderator einer Radiosendung“, 2001 ebenda in der Kategorie „Beste TV-Persönlichkeit“, schließlich wurde ihm 2002 in derselben Zeitung die Auszeichnung „Best Mover and Shaker“ zuteil. Des Weiteren wird in derselben Umfrage seine Internetseite Infowars.com zur „besten elektronischen Zeitschrift“ gekürt.[32] Im gleichen Jahr entließ ihn sein damaliger Arbeitgeber KJFK mit der Begründung, dass Jones die Bereitschaft vermissen lasse, „sein Themenspektrum zu erweitern“. Jones argumentiert, dass seine Kündigung „rein politisch motiviert ist, und die Entscheidung kam von weit oben. Man habe mir vor 11 Wochen gesagt, ich solle die Hände von Clinton und anderen Politikern lassen, nicht über den Wiederaufbau der Kirche (Anm.: von Waco) sprechen“.[33]
1999 zeigte er sich ernsthaft besorgt im Zusammenhang mit dem Jahr-2000-Problem und riet seinen Zuhörern, große Lebensmittelvorräte anzulegen.[34]
Im Sommer 2000 drang Jones mit seinem Mitarbeiter Mike Hanson in das Gelände des Prominenten-Retreats Bohemian Grove im Sonoma County, Kalifornien, ein. Dort machte er heimlich Videoaufnahmen einer Zeremonie, bei der vor einer 40 Fuß großen steinernen Eule eine menschenähnliche Puppe verbrannt wurde.[35]
Am 25. Juli 2001 sagte er voraus, dass terroristische Anschläge in den USA bevorstünden, „für die man Osama Bin Laden verantwortlich machen würde“.[36] Andere seiner Vorhersagen, wie zum Beispiel, dass im Krieg gegen den Terror auch Nuklearwaffen eingesetzt würden, traten allerdings bisher nicht ein.[37] Wobei erwähnt werden sollte das die Geschosse der amerikanischen Soldaten im Irak aus abgereichertem Uran bestehen. Dr. Helen Caldicott :“Die beiden Golfkriege sind atomare Kriege gewesen, weil sie über das ganze Land nukleares Material verteilt haben – und die Menschen – besonders die Kinder – sind dazu verurteilt, an bösartigen Krankheiten und angeborenen Defekten zu sterben – und das auf eine unvorstellbare Zeit hin”. [38]
Im Januar 2002 führte Jones eine Kampagne zum Verwerfen des Patriot Acts an. In der Folge haben viele Städte und Bezirke im ganzen Land nachgezogen.[39] 2004 besucht er die Republican National Convention im Rahmen von Dreharbeiten zu seinem Film „Martial Law: Rise of the Police State“.[40] Unter anderem führt er dort ein Interview mit David Gergen zum Thema seiner ehemaligen Mitgliedschaft beim Bohemian Grove.[41]
Ende 2004 startete Jones eine Kampagne gegen eine für Gouverneur Arnold Schwarzenegger angestrebte Verfassungsänderung, die erstmals im Ausland geborenen US-Bürgern eine Präsidentschaftskandidatur in den Vereinigten Staaten erlauben würde.[42] Im März 2006 hat er US-Schauspieler Charlie Sheen als Gast in seiner Sendung. Der Auftritt erregt aufgrund von Sheens Zuspruch zur Kritik an der „offiziellen Geschichte“ von der Anschläge vom 11. September viel Aufmerksamkeit im Mainstream-Sektor mit Kommentaren von CNN Showbiz Tonight, Fox News´ Hannity & Colmes und der Jimmy Kimmel Live Show auf ABC. Al Jazeera kommentiert, der Auftritt habe „einen Mediensturm provoziert“.[43] Auch in der deutschen Presse wird darüber berichtet.[44]
Am 8. Juni 2006 wurde Jones auf seiner Reise zum elitären Bilderberg-Treffen in Kanata (nahe Ottawa, Ontario, Kanada) an der kanadischen Grenze gestoppt und für 15 Stunden verhört. Jones berichtet, er sei nicht die einzige festgehaltene Person im Vorfeld des Treffens gewesen; andere von ihm interviewte politische und soziale Aktivisten seien ähnlich und teils schlimmer mit psychischer Folter behandelt worden. Über diese Vorfälle wird auch in den kanadischen Medien berichtet.[45] Vom 24. bis 25. Juni 2006 organisierte und moderierte Jones das 9/11 + The Neo-Con Agenda Symposium in Los Angeles wo eine Reihe von Wissenschaftlern, ehemaligen Militärs, Journalisten und Augenzeugen, (darunter James Fetzer, Steven Jones, Robert M. Bowman, Webster Tarpley und William Rodriguez) ihre Zweifel an der offiziellen Version der Ereignisse vom 11. September äußerten und ein alternatives Erklärungsmodell der Vorgänge vorstellen. Charlie Sheen hielt dort eine Laudatio auf Jones, der ihn selbst „aufgeweckt“ habe. Einige Wochen später wurde eine einführende Diskussion des Symposiums im nationalen US-Fernsehsender C-Span vierfach ausgestrahlt. Es ist bis dato die beliebteste Online-Streaming-Sendung beim Kanal.[46]
Jones hatte 2006 eine Gastrolle in dem Science-Fiction-Film „A Scanner Darkly“. Seit dem 23. Juli 2006 moderiert er zusätzlich eine zweistündige, sonntägliche Radiosendung auf KLBJ-AM in Austin, Texas.
Alex Jones zählt ein Dutzend Mitarbeiter zu seinem Team, das ihn technisch, organisatorisch und mit dem Verfassen von Artikeln unterstützt. Eine transatlantische Kooperation verbindet ihn mit den Brüdern Steve und Paul Joseph Watson aus Großbritannien, die die Internetseite Propagandamatrix.com betreiben. Verheiratet ist er mit Violet Nichols, mit der er auch zwei Kinder hat.
Eine Liste seiner Filme und Internetseiten kann im Artikel in der englischen Wikipedia eingesehen werden. Jones´ Haupt-Webseite „prisonplanet.com“ hat nach Netz-Traffic-Berechnungen des Internetdienstes „Alexa“ inzwischen die St. Petersburg Times überholt. Seine täglichen Interviewgäste werden v.a. auf „infowars.com“ vorgestellt. Des Weiteren gibt es auch einen (von einem seiner Hörer eingerichteten) Artikelsuchdienst.
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