Dr. Norman Finkelstein hat mehrere Bücher zum Themenfeld Israel/Palästina/Holocaust geschrieben und zählt zu den scharfsinnigsten Analysten unserer Zeit. Ähnlich wie Professor Ilan Pappe äußert er sich sehr kritisch zur Vergangenheit und Gegenwart des Staates Israel und beide argumentieren sehr rational und haben gut recherchiert. Besonders nach den Massenmorden in Jenin und in Gaza melden sich diese beiden und viele andere Juden, auch in Deutschland, zu Wort, weil sie nicht von einem Staat für Gewaltzwecke vereinnahmt werden wollen, der sich anmaßt, im Namen aller Juden zu sprechen und zu handeln.
Wie nun bekannt wurde, haben sowohl die Heinrich-Böll-Stiftung als auch die Rosa-Luxemburg-Stiftung bereits geplante Vorträge Finkelsteins in Berlin abgesagt. Während sich die Grünen-nahe Stiftung gar nicht erst auf eine Erklärung ihres Verhaltens eingelassen hat, begründet der Vorstand der Linkspartei-nahen Stiftung seinen Rückzieher in einer Medieninformation mit der Null-Aussage, dass ein solcher Vortrag "brisant" sei. Was ist da los, fragt man sich. Ruft Finkelstein vielleicht zur Gewalt auf? Stehen seine Ansichten außerhalb des Rechts, missachtet er die Menschenrechte? Nichts von alledem. Im Gegenteil.
Der Grund für das Redeverbot liegt im Einspruch von Gruppen, die Kritik an Israel verhindern möchten und dies mit einem Antisemitismusvorwurf verbinden.
Dies ist ein alter Hut und nicht besonders interessant. Interessant ist vielmehr, dass sich die deutsche Öffentlichkeit auf diesen Unsinn einlässt und einem Mann, der seine Familie in deutschen Konzentrationslagern verloren hat, auf deutschem Boden den Mund verbietet und es zulässt, dass er ein Antisemit genannt wird, weil er die Gewalt in Israel thematisiert. Dasselbe ist übrigens vor wenigen Monaten auch dem israelischen Historiker Ilan Pappe in München passiert, als der dortige Oberbürgermeister dessen geplanten Vortrag absagte. Pappe schrieb damals in einem offenen Brief, dass sein Vater "auf ähnliche Weise als deutscher Jude in den dreißiger Jahren mundtot gemacht wurde".
Das deutsche Selbstverständnis
Betrachten wir also das deutsche Selbstverständnis und wenden wir uns dann kurz dem historischen Hintergrund zu, um zu verstehen, wovor man in Deutschland eigentlich solch eine Angst hat. Als kürzlich der israelische Politiker Schimon Peres zum Holocaust-Gedenktag im Bundestag sprach, erntete er stehende Ovationen. Die wenigen, die sich nicht erheben wollten, weil sie die Gewaltpolitik Peres' und Israels ablehnen, wurden dafür öffentlich angegriffen.
So kursierte etwa das Zitat eines Bundestagsabgeordneten: "Die Nazi-Verbrechen, die Shoa und der Vernichtungskrieg sind das originäre Menschheitsverbrechen. (...) Den jüdischen Opfern des Nationalsozialismus wird am 27. Januar in der Gedenkstunde im Bundestag gedacht. Nur um sie und die Mahnung des 'Nie wieder!' darf es aus diesem Anlass gehen. Alles andere bedeutet in dem Zusammenhang eine Relativierung der Nazi-Verbrechen."
Es ist ein für Deutschland typisches Zitat und es zeigt die deutsche Angst ebenso wie die große Gefahr, die darin steckt.
Der Genozid an den Juden wird in diesem Zitat aus jedem historischen Kontext genommen und als einzigartiges Ereignis verklärt.
Erstens zeigt das einen "Wir (Wir!) sind die Größten"-Narzissmus.
Zweitens zeigt es einen pro-jüdischen Rassismus, so als ob ein Rassismus für einen anderen aufkommen könnte. Nicht die Opfer sind wichtig, nein, die jüdischen Opfer sind es.
Als die Nazis Sinti und Roma umgebracht haben, war das also irgendwie OK.
Und wie sehr wird dann erst das Töten von Palästinensern OK sein, wenn es von Juden ausgeführt wird.
Allgemeiner gesagt: Wenn der Genozid an den Juden "das originäre Menschheitsverbrechen" genannt wird, der einzigartige und unvergleichliche Akt, dann wird jedes andere Verbrechen relativiert und damit nicht so wichtig.
Finkelstein und Pappe passen hier nicht hinein, sie stören die Feierlichkeiten, indem sie den historischen Rahmen benennen.
Dies ist um so unangenehmer, als sie Juden sind, mit Familien, die Naziopfer waren. Sie zu ächten zeigt, dass es letztlich nicht jüdische Naziopfer sind, für die der ganze Zirkus veranstaltet wird, trotz aller pathetischer Schwüre und feierlicher Deklarationen.
Dies fürchtet Deutschland, dass nämlich die Menschen merken, dass die öffentliche "Holocaust-Erinnerung" ein Schwindel ist und dass Finkelstein und Pappe eloquent und kraftvoll genug sind, um diese Pharce zu demaskieren.
Deutschland hat sich darauf festgelegt, die Naziverbrechen am Staat Israel zu büßen. Wenn es Solidarität mit dem zionistischen Staat übt, dann erfülle Deutschland seine historische Verantwortung. Hinterfragt wird dieses Dogma nie, obwohl es jenseits jeder Logik steht, ausgerechnet den Zionismus zu unterstützen, um Buße zu tun.
Jenseits der Logik nicht einmal in erster Linie deshalb, weil es fruchtbare Kooperationen zwischen Nazis und Zionisten gegeben hat. (Es lag ja im Interesse beider Ideologien, Juden aus Deutschland fortzuschaffen.)
Was viel schlimmer ist: Gewalt wird nicht als das Problem erkannt.
Insofern hat Hitler gewonnen, denn die Gewalt, die diesen Verbrecher in erster Linie zu einem Verbrecher gemacht hat, die hört nicht auf.
Im Gegenteil:
Mit dem notorischen "Nie wieder!" wird Gewalt und Töten noch gerechtfertigt.
Das geht nur, weil der Genozid an den Juden aus seinem historischen Kontext gelöst wurde und nun frei im Raum schwebt.
Das israelische Selbstverständnis
Finkelstein und Pappe schreiben beide über den fehlenden historischen Kontext und davor herrscht große Angst, weil beide sowohl brillant, ja zwingend argumentieren als auch selbst Betroffene sind.
Analog zu Goldstone, Chomsky und einigen anderen ziehen die beiden Akademiker den Hass und die Ablehnung des herrschenden Zionismus und seiner rührigen Freunde auf sich.Finkelstein lebt in den USA, wo der Zionismus bekanntlich noch stärker ist als in Israel und er hat kein leichtes Leben.Pappe musste ins Exil nach England gehen, weil es für ihn in Israel unerträglich wurde. Er hat das Buch "Die ethnische Säuberung Palästinas" geschrieben, in dem er deutlich zeigt, dass der israelische Staat auf schwere Gewalt gegründet ist. Wenn man sieht, dass die beiden Autoren in Deutschland Redeverbot bekommen, wundert es nicht mehr, wenn man auch von den Geschehnissen um 1948 nicht viel anderes hört als flache Stereotype.
Nach dem israelischen Selbstverständnis ist der zionistische Staat aus einem "Unabhängigkeitskrieg" hervorgegangen.Demnach haben sich die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus zum Schutz einen Staat gebaut und wurden dann sofort von den bösen arabischen Nachbarn angegriffen. Diese Darstellung ist unantastbar und wird mit großer Hysterie verteidigt, sei es in Israel oder Deutschland, weil sie einer sachlichen Analyse nicht standhält.
Als nämlich Israel im Mai 1948 gegründet wurde, war die ethnische Säuberung Palästinas bereits ein halbes Jahr im Gange. "Plan Dalet/Plan D" hieß das und man kann es nachlesen. Zu Hunderten wurden die einheimischen Palästinenser umgebracht und zu Hunderttausenden von zionistischen Milizen aus ihren Dörfern vertrieben.
Nach israelischem Selbstverständnis sind viele Palästinenser damals freiwillig fortgegangen, als würde irgendjemand freiwillig seine Heimat und seinen Besitz einfach so aufgeben.
Auf internationalen Druck hatte die UNO in ihrem Teilungsplan etwas mehr als die Hälfte Palästinas den Einheimischen abgesprochen und den Zionisten zugesprochen. Damit gaben sich die Zionisten aber nicht zufrieden. Sie hatten Waffen bekommen und nahmen sich mit Gewalt mehr von dem Land. Als sie dann den Staat darauf gründeten, taten sie das nicht in Absprache mit irgendjemandem, sondern unilateral und überraschend.
Es wurde dann das Dogma vom "Existenzrecht" erfunden, damit über diese Vorfälle nicht mehr gesprochen wird.
Hier liegt nämlich die Saat der Probleme, mit denen wir bis heute konfrontiert sind. Man kann früher beginnen, mit dem Sykes-Picot-Abkommen oder den ersten ausländischen Siedlern, die sich zum größten Teil nicht integriert haben, sondern aggressiv aufgetreten sind, man kann über die Engländer sprechen und den zionistischen sowie den arabischen Terrorismus, von Jabotinsky und anderen Vorläufern. Aber anhand der Staatsgründung und dem Plan D sieht man am deutlichsten, warum die Geschichte bis heute eskaliert.
Das Massaker von Deir Yassin geschah im Rahmen dieses Plans, es ging durch die Weltpresse.
Niemand wurde jemals für diese Blutorgie zur Rechenschaft gezogen und so entstand ein Präzedenzfall, der bis heute nachwirkt. Auch für den Massenmord in Gaza wurde niemand zur Rechenschaft gezogen oder für die anderen Massaker, die Israel gewohnheitsmäßig verübt. Der Landraub von Plan D ist ein ebensolcher Präzedenzfall, denn bis heute wird das israelische Gebiet immer größer, während das palästinensische kleiner wird. Dies alles steckt im verschleiernden Begriff des "Existenzrechts", auch die Rassengesetze von 1950, die allen Juden in der Welt ein "Rückkehrrecht" nach Israel garantieren, während die vertriebenen Einheimischen draußen bleiben mussten (ein einmaliger Vorfall in der langen Geschichte des Landes) und ihr Land und Besitz von den neuen Herren konfisziert wurde, die sich ihrer Blut-und-Boden-Ideologie verschrieben.
Vieles davon erinnert an die Nazis, was auch nicht verwundert, wenn man etwas über Täter/Opfer-Dynamiken weiß. Dass Opfer wegen ihrer Traumas zu Tätern werden können, ist bekannt und so offensichtlich, dass es großer Anstrengungen bedarf, diesen Diskurs zu unterbinden. Er wird unterbunden, im militarisierten Israel ebenso wie in Deutschland, es ist tabu. Deshalb ist auch eine rechtsextreme Regierung in Israel kein Problem. Rechtsextremismus ist nicht gleich Rechtsextremismus, wenn es um Israel geht.
Die Spitze des Eisbergs
Das Redeverbot für Finkelstein ist nur die Spitze eines großen Eisbergs.
Während diese Zeilen geschrieben werden, werden palästinensische Häuser in Barta'a Ash-Sharqiya zerstört und in Sheikh Jarrah/Jerusalem werden neue Landnahmen beschlossen. Ein großer historischer arabischer Friedhof soll einem "Museum der Toleranz" weichen und in Bil'in geht der gewaltlose Widerstand gegen die Mauer ins sechste Jahr. Regelmäßig werden die Demonstranten von der Armee verletzt, auch getötet.
Von den Helden des gewaltlosen Widerstands berichtet die Weltpresse so gut wie nicht, weil es nicht ins Bild passt. Russische Juden in Be'er Sheva im Negev haben gerade einen Beduinenjungen getötet und einen weiteren schwer verletzt, während eine Gruppe fundamentalistischer Siedler ein palästinensisches Kind in Hebron verletzte. Etwa 11.000 Palästinenser sind derzeit in israelischen Gefängnissen. Die "Checkpoints" nach Nablus wurden kürzlich geschlossen, so dass niemand hineinkommt. Die Fischer von Gaza werden von der israelischen Marine beschossen und Gaza ist immer noch unter Belagerung.
Dubais Polizeichef sagte aus, dass nach Polizeierkenntnissen sehr wahrscheinlich der Mossad hinter dem Mord an einem Hamas-Politiker in den Emiraten steckt.
Jeden Tag kann man auf www.theheadlines.org lesen, was im Land passiert und dass sich seit 1948 nichts an der Routine geändert hat. In Deutschland berichtet zum Beispiel das Palästina-Portal darüber.
Wir bekommen das meiste davon nicht mit, aus Sorge vor aufkommendem "Antisemitismus" lassen unsere Medien das meiste aus. Deshalb sollen wir ja auch Finkelstein und Pappe nicht hören, denn die bestätigen die grauenhaften Vorfälle und die oben angeführte historische Entwicklung. Stattdessen werden wir mit "Informationen" über "Terrorismus" gefüttert. Dass Israels Politik nur zur Selbstzerstörung des Staates Israels führen kann, ist einigen führenden Politikern und Meinungsmachern wohl bewusst. Eine Kultur des Todes könnte man das nennen. Es ist vielleicht auch Selbsthass im Spiel, also das, was man Menschenrechtlern wie Finkelstein und Pappe ebenfalls gern nachsagt. Doch selbst nach unseren Mainstream-Dogmen liegt hier ein großes Problem vor, denn diese Entwicklung schadet auch den Juden, den Zionisten ebenso wie den Anti-Zionisten.
Update am 20.02.2010: Nachdem auch die beiden Veranstaltungen in München (am 24.02. im Amerikahaus, am 25.02 im Kulturhaus Milbertshofen) abgesagt wurden, hat Norman Finkelstein beschlossen, nicht nach Deutschland zu kommen. In Berlin hatte er inzwischen eine Einladung der jungen Welt bekommen, die am 26.02. einen Vortrag über Gaza ausrichten wollte. Finkelstein möchte nicht, dass mit den Auseinandersetzungen um seine Auftritte die Situation der Palästinenser, um die es in seinen Vorträgen gehen sollte, in den Hintergrund tritt.
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Sonntag, 2. Mai 2010
Samstag, 20. Juni 2009
Die neue Weltordnung (NWO)
Von abraxas23
Das was hier gesagt wird ist im Prinzip richtig, nur geht es hier nicht um die USA gegen den Rest der Welt, die USA werden vielmehr als Werkzeug instrumentalisiert. Wenn man sich die Videos der tatsächlichen Wirtschaftsexperten wie Marc Faber, Peter Schiff, Warren Buffet, Max Keiser, Jim Rogers, Adrian Salbuchi und Prognostiker wie Gerald Celente auf YouTube anschaut, dann wird deutlich, dass die Bailout-Politik von Obama zu einer Hyperinflation und somit langfristig zur völligen Zerstörung der US-Wirtschaft führen wird. Die Machtelite ist sich dessen durchaus bewusst. Nun könnte man einwenden, es gehe hier einfach nur darum, einigen Reichen an der Wallstreet Geschenke zu machen auf Kosten des US-Steuerzahlers, aber warum sollte die Wallstreet-Elite die Gans schlachten wollen, die goldene Eier legt? Eine Hyperinflation und die damit verbundene langfristige ökonomische Depression wird kaum im Interesse von US-Investoren sein, zumindest nicht von denjenigen, die in US-Aktien investiert haben. Das sich aus einer Hyperinflation ergebende soziale und finanzielle Chaos wird zweifellos zur Ausrufung des Kriegsrechts durch den US-Präsidenten führen, und somit zur Aufhebung der US-Verfassung und der Bill of Rights. Diese Grundgesetze bilden das Herz und die Seele des "American Way of Life" und somit die Grundlage für die US-amerikanische Prosperität. Ordo ab chao. Wer eine neue Weltordnung etablieren will, der muss die Struktur der bestehenden Ordnung aufweichen, den Glauben der Menschen daran zerstören. Ist eine Weltwirtschaftskrise nicht eine hervorragende Methode dies zu erreichen? Zweifellos.Kann es sein, dass die Machtelite einfach nur zu dumm ist dies zu erkennen? Wohl kaum. Die Experten der US-Regierung sind bestens informiert und lesen die Berichte der genannten Wirtschaftsexperten sehr genau, vor allem die Berichte der Experten, die diese Krise richtig prognostiziert hatten, und das waren nur wenige. Wieso also handelt die US-Regierung wider besseren Wissens gegen die eindeutigen Empfehlungen der besten Wirtschaftsexperten? Die US-Regierung kann doch wohl kein Interesse daran haben, gegen die Interessen der USA zu verstossen. Aber genau dies ist die einzig logische Erklärung. Es ist einfach nur eine naive Annahme davon auszugehen, die US-Regierung vertrete tatsächlich die Interessen der US-Bevölkerung. Dies ist durchaus nicht der Fall. Hier geht es um höhere Interessen. Ein Grossteil der Mannschaft Obamas ist zugleich Mitglied im Council on Foreign Relations (CFR), und dies ist eine internationalistische Organisation. Im Bewusstsein der Weltöffentlichkeit antiamerikanische Ressentiments zu schüren ist durchaus in deren Interesse. Die USA waren bisher ein nützlicher Idiot ("useful idiot" war ein beliebter Ausdruck beim KGB) um die luciferische Agenda der Globalisten zu pushen, jedoch dürfte die Mehrheit der Amerikaner nicht bereit sein, eine totalitäre Weltregierung unter der Schirmherrschaft der UNO zu akzeptieren, vor allem wenn diese eine massive Einschränkung der Souveränität der USA zur Folge hätte. Letztlich wird sich eine Weltregierung nur durch eine massive Schwächung der USA durchsetzen lassen. Es ist interessant zu beobachten, dass gegenwärtig in den USA eine ungewöhnlich grosse Anzahl von freimaurerischen Logentempeln zum Verkauf stehen. Was geht hier vor? Trotz grossem Mitgliederschwund hat sich die katholische Kirche nie dazu hinreissen lassen Kirchen zu veräussern, warum aber tun dies die Freimaurer nun mit ihren Tempeln? Finanzielle Gründe dürften es wohl kaum sein, zumal zahlreiche Mitglieder sehr wohlhabend sind. Entweder soll mit dem Verkauf von Vermögenswerten ein Grossprojekt finanziert werden, oder was wahrscheinlicher ist, bereiten sich die Logenbrüder auf ein Chaos in den USA vor und beabsichtigen sich aus den USA zurückzuziehen. Warum soll man Aktiva zurücklassen, wenn man diese auch rechtzeitig zu Geld machen kann? Tatsache ist einerseits, dass etwa siebzig Prozent des CFR aus Menschen jüdischer Abstammung besteht, vermutlich in erster Linie zionistische Faschisten, Tatsache ist ebenfalls, dass es sich sowohl beim Zionismus als auch bei der Freimaurerei um internationale Bündnisse handelt, die ohne weiteres bereit sein dürften die USA, das heisst vor allem die Mittelschicht der US-Bevölkerung zu opfern im Interesse einer totalen Weltherrschaft. Eines haben sie alle gemeinsam: Die Kommunisten, die Faschisten, die Kapitalisten, die Scientologen, die Mormonen, die Muslime, die Katholiken, die Freimaurer und wie sie alle heissen mögen, sie alle wollen die Weltherrschaft. Gibt es eigentlich auch nur eine Ideologie, die dies nicht möchte? Man mag diese Erörterungen nun als abstruse Verschwörungstheorien bezeichnen, jedoch dürfte es kaum möglich sein die sich gegenwärtig abspielenden Ereignisse ohne übergeordnete Machtstrukturen in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen. Manche Erklärungsmodelle werden nicht deshalb verworfen, da sie nicht schlüssig oder in sich logisch wären, sondern vielmehr darum, weil sie zu sehr im Konflikt stehen mit dem gegenwärtig akzeptierten Weltbild. Ausserdem mag die Wahrheit manchmal beängstigend sein, und Angst ist nunmal ein unangenehmes Gefühl, und wer glaubt schon gerne an Theorien, die uns unangenehme Gefühle bescheren? Aus diesem Grund sind Selbstlügen und falsche Versprechungen wohl auch so beliebt: einfach darum, weil wir gerne schöne Märchen hören, und weil die Wahrheit meistens ziemlich hässlich ist. Unser Unvermögen gewisse theoretische Erörterungen als wahr oder wahrscheinlich zu akzeptieren, ist wohl auch Ausdruck der Tatsache einer bei uns bereits erfolgreich vorgenommenen Konditionierung und Manipulation durch die monopolisierten Medienkonzerne. Die CFR-Machtelite will in erster Linie die Ausmerzung des Mittelstandes sowohl in Europa als auch in den USA erreichen. Eine hochgebildete Machtelite einerseits, ein dümmlicher, leicht manipulierbarer und verarmter Pöbel andererseits werden angestrebt. Eine gut gebildete bürgerliche Mittelschicht war auch schon Stalin ein Dorn im Auge gewesen. Es ist wohl kein Zufall, dass es vor allem Intellektuelle, kleine Unternehmer und finanziell Unabhängige waren, die dem stalinistischen Terror zum Opfer gefallen waren. 20 bis 30 Millionen Russen wurden von Stalin ermordet - zweifellos eine Art von Genozid, jedoch keine Ausmerzung einer Ethnie, sondern vielmehr die Ausmerzung einer sozialen Schicht, der bürgerlichen Mittelschicht. Es sollte in diesem Zusammenhang auch auf die Tatsache hingewiesen werden, dass der CFR im Besitz der Erstausgabe ihres Magazins von 1911 ist mit Randnotizen von Vladimir Ilich Lenin, der offenbar ein begeisterter Leser jener Zeitschrift war. Ob er wohl auch Mitglied des CFR war? Wie gesagt, beim CFR handelt es sich durchaus nicht um eine amerikanische Organisation, wohl auch nicht um eine kapitalistische vermutlich doch eher um eine marxistische. Vergessen wir nicht, dass Lenin nicht nur Marxist war, sondern auch Freimaurer. Es gibt nun nicht wenige Intellektuelle in den USA, die Obama im Ernst als Marxisten bezeichnen. Die gegenwärtig von ihm praktizierte Wirtschaftspolitik kann tatsächlich nur als sozialistische Planwirtschaft bezeichnet werden. Ist das Kommissariat der EU nicht auch sehr vergleichbar mit dem sowjetischen Politbüro der UdSSR und dessen Kommissaren? Es handelt sich hier jedoch nicht um einen Marxismus vom Volk für das Volk, sondern um einen von der Oligarchie für die Oligarchie. Oder ist es einfach nur faschistischer Korporatismus? Was hat dies nun mit der Schweiz zu tun? Es geht hier einfach darum, jede Art von Basisdemokratie, jede Art von Souveränität, jede Art von Mitbestimmung, jede Art von Autonomie und Selbstbestimmung stufenweise zu eliminieren, sei es nun in den USA, sei es in der Schweiz. Dies soll erreicht werden durch eine sukzessive Entwertung und Relativierung nationalstaatlicher Gesetzgebung und somit nationaler Autonomie zugunsten von übergeordneten internationalen Abkommen. Selbstverständlich wird man auch nicht davor zurückschrecken, die Bevölkerungen jeder Nation hemmungslos anzulügen, um dieses Ziel zu erreichen. Es sollen in erster Linie irreversible Strukturen geschaffen werden, denn hat man ein solches System der globalistischen Bevormundung erst einmal installiert, dann wird dies zweifellos zu einer massiven Verschlechterung der Lebensqualität der Bevölkerung führen. Aus diesem Grund wird man zeitgleich versuchen, jede Art von Widerstand aus der leidenden Bevölkerung zu kriminalisieren und zu unterdrücken. Jeder Versuch der Schweizer Bevölkerung aus dieser Zwangsjacke der "Vereinigten Staaten von Europa" und später der "Vereinigten Staaten der Welt" auszubrechen, soll so unmöglich gemacht werden. Zunächst also praktiziert man die Kunst der psychologischen Kriegsführung, um bei den Menschen eine Art von Erkenntnisverzögerung zu bewirken. Die Erkenntnis über das tatsächliche Geschehen soll so lange verzögert werden wie nötig, um die demokratische Souveränität zu schleifen. Den Menschen soll es nicht mehr möglich sein, die zunächst auf demokratischem Wege geschaffenen strukturellen Veränderungen auf demokratischem Wege wieder rückgängig zu machen. Die EU hat bereits darauf hingewiesen, dass die Einführung des Euros nicht mehr rückgängig zu machen sei - genau dies ist das Leitprinzip in sämtlichen Bereichen. Die verfassungsfeindlichen, extremistischen Kräfte des CFR und der "Trilateral Comission", deren Agenten die EU und die USA sowohl von aussen, als auch von innen massiv beeinflussen, wollen also beispielsweise die Schweizer Verfassung zerstören. Dies tun sie nicht, indem sie direkt gegen unsere Verfassung agieren, sondern vielmehr dadurch, dass sie unser Land in eine politische und ökonomische Situation hineinmanövrieren, in der es keinen anderen Ausweg für die Schweiz mehr geben wird, als der EU beizutreten. Dieser Betritt wäre dann auch an die Bedingung geknüpft die EU-Pseudoverfassung zu akzeptieren, bei der es sich in Wirklichkeit um ein kriminelles Instrument handelt, das keinerlei echten Verfassungscharakter aufweist. Diesem Machwerk soll aber der Status einer Verfassung verliehen werden, damit dann nach dem Prinzip von "EU-Recht bricht nationales Recht" die Schweizer Verfassung ausgehebelt werden kann: "EU-Verfassung bricht CH-Verfassung". Ein Frontalangriff gegen unsere Verfassung, der ja durch unsere inneren polizeilichen und geheimdienstlichen Dienste abgewehrt würde, kann so elegant umschifft werden. Man lässt die Abwehrmechanismen also einfach im Regen stehen, ja man benützt sie sogar um das zu zerstören, was sie eigentlich hätten beschützen sollen. Zugegeben, der Plan ist einfach genial. Gleichzeitig werden die ahnungslosen Massen derart konditioniert, dass gerade die Schweizer, die sich gegen diese teuflische Agenda zur Wehr setzen als Extremisten erscheinen, gegen die man die Bevölkerung schützen müsse. Die letzte Bastion gegen die Feinde unserer Verfassung werden als die Feinde der Eidgenossenschaft dargestellt. Man muss es neidlos zugeben, diese Strategie ist genial. Man vergesse nicht, dass auch die ehemalige UdSSR eine Verfassung hatte, dass jene Verfassung vom Sinngehalt her keinesfalls mit unserer Verfassung vergleichbar ist, dürfte wohl offensichtlich sein. Mit sogenannten "Guillotinen-Artikeln" wird die EU dann versuchen die Schweiz daran zu hindern, wieder aus der EU auszutreten, ganz nach dem Motto: "Wenn ihr aus der EU austretet, dann wird es euch schlecht ergehen." Natürlich wird der CFR auch entsprechende "Quieslinge" in unserer Regierung platzieren, damit es es diesbezüglich gar nicht erst zu einem Referendum kommen kann. "Ein Referendum sei laut EU-Vertrag illegal", wir man uns dann mitteilen. Selbstverständlich wird dies in unserem Land zu grossen sozialen Unruhen führen, was für die CFR-Marionetten im zukünftigen Bundesrat dann eine gute Gelegenheit sein dürfte neben den USA auch in der Schweiz das Kriegsrecht zu verhängen. Aufgrund der Bailout-Programme und der daraus resultierenden Hyperinflation und globalen Depression wird die innere Lage in unserem Land bis dahin ohnehin bereits sehr angespannt sein. Zum Glück für den CFR ist die Schweizer Bevölkerung mehrheitlich ungebildet, naiv und völlig ahnungslos, gründlich konditioniert durch die helvetische Freimaurer-Presse, und systematisch abgelenkt durch dümmliche Fussballspiele und Home-Entertainment-Systeme: Brot und Spiele. Der patriotische Geist von Wilhelm Tell scheint hierzulande wohl fast ausgestorben zu sein. Man hat die Massen derart konditioniert, dass jeder Versuch der Aufklärung mit stereotypen Sprüchen, dies wären ja alles nur abstruse Verschwörungstheorien abgewehrt werden. Durch die Medienkonditionierung hat man den Norm-Schweizer ja bereits zu einem willenlosen, leicht konditionierbaren humanoiden Konsumroboter umgeformt: "Wenn die EU-Verfassung schlecht wäre, dann würde es doch in der Zeitung stehen." Man erlaubt es den konditionierten Humanoiden einfach nicht, gewisse Vorgänge kritisch zu hinterfragen. George Orwell nannte dies "Doppeldenk". "Do not adjust your mind to reality, it is reality that is wrong." -Robert Anton Wilson Was bleibt dem CFR jetzt noch zu tun? In erster Linie ist es für den CFR wichtig die noch nicht programmierten Freidenker zu entwaffnen. Um dies zu erreichen sollen die Massenmedien benutzt werden, um die bereits programmierte Mehrheit dazu zu bringen einer sukzessiven Verschärfung des Waffenrechts zuzustimmen. Das Ziel ist letztlich die völlige Entwaffnung des Teils der Bevölkerung zu erreichen, der im Geiste noch gewillt ist, einer totalitären Weltregierung bewaffnet entgegen zu treten. Von der Schweizer Armee dürfte diesbezüglich keine grosse Hilfe zu erwarten sein, da diese durch die zukünftige Quiesling-Regierung zu einem Instrument des CFR gemacht werden wird, zu einem Instrument im Kampf gegen die Bürger, die sich gegen die Feinde unserer Verfassung erheben werden. Dasselbe dürfte wohl auch von den hiesigen Sicherheitsbehörden, den Geheimdiensten und der Polizei zu erwarten sein. Die Psychiatrie wird man wohl dazu benutzen, um warnende Stimmen zu pathologisieren und somit imagemässig zu diskreditieren. "Wer an Verschwörungen glaubt, leidet an paranoiden Wahnvorstellungen", wird man den programmierten Bürgern dann einreden. Ob man Jesus Christus heute wohl in eine Irrenanstalt einweisen würde? In der Tat, der Teufel, den die Freimaurer anbeten und somit unterstützen, hat dies alles sehr raffiniert eingefädelt. Man lese nur die Bibel. Was aber soll an einer Weltregierung eigentlich so schlecht sein? Man stelle sich die Nationen vor, die sich zusammenschliessen basierend auf einem föderalistischen Prinzip, so wie sich die einzelnen Kantone damals zur Eidgenossenschaft zusammengeschlossen haben. Kaum ein Eidgenosse wollte diesen Bund rückgängig machen, er hat sich also sehr bewährt. Was also soll so schlecht sein an einer europäischen Eidgenossenschaft, an einem Bund zwischen den Nationen Europas, was sollte so schlecht sein an einer globalen Eidgenossenschaft, an einem Bund der Nationen dieser Welt? Am Prinzip des Miteinander statt des Gegeneinander ist an sich nichts einzuwenden, die Frage ist aber, wie ein solcher Zusammenschluss strukturiert ist. Hätte Hitler die ganze Welt erobert, so hätte sich daraus vermutlich auch eine Art von Weltregierung ergeben, aber bestimmt keine sehr erfreuliche. Man bedenke, in der Schweiz hat es in den letzten hundert Jahren mehr Wahlen und Abstimmungen gegeben, als in sämtlichen übrigen Nationen der Erde zusammengenommen. Die Schweiz ist vermutlich die einzige echte direkte Demokratie dieser Erde. Unser Land ist dezentral-föderalistisch strukturiert, was man von der EU nicht gerade behaupten kann, geschweige denn von den USA. An unserem Land gibt es weiss Gott viel auszusetzen, aber im Vergleich zum Rest der Welt sind, wir was Demokratie und Rechtsstaatlichkeit angeht, mindestens hundert Jahre voraus. Solange die übrigen Nationen noch nicht einmal reif sind für direkte Demokratie, solange werden sie wohl kaum reif sein für eine europäische oder gar globale Eidgenossenschaft. Man betrachte sich nur die Tatsachen: Die EU ist ein Desaster. Wer das Gegenteil behauptet, der kennt die EU nicht wirklich. Ein korrupter Sauhaufen ist noch die harmloseste Umschreibung, Handlanger geisteskranker und grössenwahnsinniger Luciferaner wäre wohl zutreffender. Folter ist in der EU ja gerade wieder in Mode gekommen. Wann werden sie wohl die Todesstrafe wieder einführen? Sicherlich gibt es auch bei uns solche Kräfte, aber das Volk hat sie einigermassen im Griff. Macht korrumpiert bekanntlich und absolute Macht korrumpiert absolut. Das Prinzip der Gewaltenteilung ist grundlegend, wenn es darum geht eben jene Korrumpierung einzudämmen, und gerade diese Eindämmung funktioniert in unserem Land dank direkter Demokratie besser als in der restlichen Welt. Immerhin flieht die halbe Welt zu uns, um bei uns Schutz zu suchen, Arbeit oder bessere Sozialleistungen. Warum fliehen diese Leute nicht alle in die EU? Warum wohl? Warum kommen derart viele Deutsche in die Schweiz? Warum wohl? Und die Bilderberg-Globalisten-Mafia hat gerade erst angefangen die Staaten Europas zu ruinieren. Und der CFR ist gerade dabei die Grundlagen des US-amerikanischen Modells zu zerschlagen. Im Verlaufe der Zeit wird die Lebensqualität der EU-US-Arbeitersklaven exponentiell abnehmen und mit ihr die soziale und ökonomische Stabilität. Extreme soziale Zustände machen einen Rechtsstaat letztlich unmöglich, und mit dem Niedergang der Rechtsstaatlichkeit wird auch die Zivilisation an sich nicht überlebensfähig sein. Selbstverständlich werden diese mafiösen Zustände auf Dauer auch unsere Lebensqualität in Mitleidenschaft ziehen, selbst wenn wir es schaffen sollten uns der global-extremistischen Agenda zu entziehen. Aus zwei Weltkriegen konnten wir uns heraushalten, ob uns dies wohl auch beim Dritten gelingen wird? Es bleibt noch viel zu tun, packen wir es an.
Das was hier gesagt wird ist im Prinzip richtig, nur geht es hier nicht um die USA gegen den Rest der Welt, die USA werden vielmehr als Werkzeug instrumentalisiert. Wenn man sich die Videos der tatsächlichen Wirtschaftsexperten wie Marc Faber, Peter Schiff, Warren Buffet, Max Keiser, Jim Rogers, Adrian Salbuchi und Prognostiker wie Gerald Celente auf YouTube anschaut, dann wird deutlich, dass die Bailout-Politik von Obama zu einer Hyperinflation und somit langfristig zur völligen Zerstörung der US-Wirtschaft führen wird. Die Machtelite ist sich dessen durchaus bewusst. Nun könnte man einwenden, es gehe hier einfach nur darum, einigen Reichen an der Wallstreet Geschenke zu machen auf Kosten des US-Steuerzahlers, aber warum sollte die Wallstreet-Elite die Gans schlachten wollen, die goldene Eier legt? Eine Hyperinflation und die damit verbundene langfristige ökonomische Depression wird kaum im Interesse von US-Investoren sein, zumindest nicht von denjenigen, die in US-Aktien investiert haben. Das sich aus einer Hyperinflation ergebende soziale und finanzielle Chaos wird zweifellos zur Ausrufung des Kriegsrechts durch den US-Präsidenten führen, und somit zur Aufhebung der US-Verfassung und der Bill of Rights. Diese Grundgesetze bilden das Herz und die Seele des "American Way of Life" und somit die Grundlage für die US-amerikanische Prosperität. Ordo ab chao. Wer eine neue Weltordnung etablieren will, der muss die Struktur der bestehenden Ordnung aufweichen, den Glauben der Menschen daran zerstören. Ist eine Weltwirtschaftskrise nicht eine hervorragende Methode dies zu erreichen? Zweifellos.Kann es sein, dass die Machtelite einfach nur zu dumm ist dies zu erkennen? Wohl kaum. Die Experten der US-Regierung sind bestens informiert und lesen die Berichte der genannten Wirtschaftsexperten sehr genau, vor allem die Berichte der Experten, die diese Krise richtig prognostiziert hatten, und das waren nur wenige. Wieso also handelt die US-Regierung wider besseren Wissens gegen die eindeutigen Empfehlungen der besten Wirtschaftsexperten? Die US-Regierung kann doch wohl kein Interesse daran haben, gegen die Interessen der USA zu verstossen. Aber genau dies ist die einzig logische Erklärung. Es ist einfach nur eine naive Annahme davon auszugehen, die US-Regierung vertrete tatsächlich die Interessen der US-Bevölkerung. Dies ist durchaus nicht der Fall. Hier geht es um höhere Interessen. Ein Grossteil der Mannschaft Obamas ist zugleich Mitglied im Council on Foreign Relations (CFR), und dies ist eine internationalistische Organisation. Im Bewusstsein der Weltöffentlichkeit antiamerikanische Ressentiments zu schüren ist durchaus in deren Interesse. Die USA waren bisher ein nützlicher Idiot ("useful idiot" war ein beliebter Ausdruck beim KGB) um die luciferische Agenda der Globalisten zu pushen, jedoch dürfte die Mehrheit der Amerikaner nicht bereit sein, eine totalitäre Weltregierung unter der Schirmherrschaft der UNO zu akzeptieren, vor allem wenn diese eine massive Einschränkung der Souveränität der USA zur Folge hätte. Letztlich wird sich eine Weltregierung nur durch eine massive Schwächung der USA durchsetzen lassen. Es ist interessant zu beobachten, dass gegenwärtig in den USA eine ungewöhnlich grosse Anzahl von freimaurerischen Logentempeln zum Verkauf stehen. Was geht hier vor? Trotz grossem Mitgliederschwund hat sich die katholische Kirche nie dazu hinreissen lassen Kirchen zu veräussern, warum aber tun dies die Freimaurer nun mit ihren Tempeln? Finanzielle Gründe dürften es wohl kaum sein, zumal zahlreiche Mitglieder sehr wohlhabend sind. Entweder soll mit dem Verkauf von Vermögenswerten ein Grossprojekt finanziert werden, oder was wahrscheinlicher ist, bereiten sich die Logenbrüder auf ein Chaos in den USA vor und beabsichtigen sich aus den USA zurückzuziehen. Warum soll man Aktiva zurücklassen, wenn man diese auch rechtzeitig zu Geld machen kann? Tatsache ist einerseits, dass etwa siebzig Prozent des CFR aus Menschen jüdischer Abstammung besteht, vermutlich in erster Linie zionistische Faschisten, Tatsache ist ebenfalls, dass es sich sowohl beim Zionismus als auch bei der Freimaurerei um internationale Bündnisse handelt, die ohne weiteres bereit sein dürften die USA, das heisst vor allem die Mittelschicht der US-Bevölkerung zu opfern im Interesse einer totalen Weltherrschaft. Eines haben sie alle gemeinsam: Die Kommunisten, die Faschisten, die Kapitalisten, die Scientologen, die Mormonen, die Muslime, die Katholiken, die Freimaurer und wie sie alle heissen mögen, sie alle wollen die Weltherrschaft. Gibt es eigentlich auch nur eine Ideologie, die dies nicht möchte? Man mag diese Erörterungen nun als abstruse Verschwörungstheorien bezeichnen, jedoch dürfte es kaum möglich sein die sich gegenwärtig abspielenden Ereignisse ohne übergeordnete Machtstrukturen in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen. Manche Erklärungsmodelle werden nicht deshalb verworfen, da sie nicht schlüssig oder in sich logisch wären, sondern vielmehr darum, weil sie zu sehr im Konflikt stehen mit dem gegenwärtig akzeptierten Weltbild. Ausserdem mag die Wahrheit manchmal beängstigend sein, und Angst ist nunmal ein unangenehmes Gefühl, und wer glaubt schon gerne an Theorien, die uns unangenehme Gefühle bescheren? Aus diesem Grund sind Selbstlügen und falsche Versprechungen wohl auch so beliebt: einfach darum, weil wir gerne schöne Märchen hören, und weil die Wahrheit meistens ziemlich hässlich ist. Unser Unvermögen gewisse theoretische Erörterungen als wahr oder wahrscheinlich zu akzeptieren, ist wohl auch Ausdruck der Tatsache einer bei uns bereits erfolgreich vorgenommenen Konditionierung und Manipulation durch die monopolisierten Medienkonzerne. Die CFR-Machtelite will in erster Linie die Ausmerzung des Mittelstandes sowohl in Europa als auch in den USA erreichen. Eine hochgebildete Machtelite einerseits, ein dümmlicher, leicht manipulierbarer und verarmter Pöbel andererseits werden angestrebt. Eine gut gebildete bürgerliche Mittelschicht war auch schon Stalin ein Dorn im Auge gewesen. Es ist wohl kein Zufall, dass es vor allem Intellektuelle, kleine Unternehmer und finanziell Unabhängige waren, die dem stalinistischen Terror zum Opfer gefallen waren. 20 bis 30 Millionen Russen wurden von Stalin ermordet - zweifellos eine Art von Genozid, jedoch keine Ausmerzung einer Ethnie, sondern vielmehr die Ausmerzung einer sozialen Schicht, der bürgerlichen Mittelschicht. Es sollte in diesem Zusammenhang auch auf die Tatsache hingewiesen werden, dass der CFR im Besitz der Erstausgabe ihres Magazins von 1911 ist mit Randnotizen von Vladimir Ilich Lenin, der offenbar ein begeisterter Leser jener Zeitschrift war. Ob er wohl auch Mitglied des CFR war? Wie gesagt, beim CFR handelt es sich durchaus nicht um eine amerikanische Organisation, wohl auch nicht um eine kapitalistische vermutlich doch eher um eine marxistische. Vergessen wir nicht, dass Lenin nicht nur Marxist war, sondern auch Freimaurer. Es gibt nun nicht wenige Intellektuelle in den USA, die Obama im Ernst als Marxisten bezeichnen. Die gegenwärtig von ihm praktizierte Wirtschaftspolitik kann tatsächlich nur als sozialistische Planwirtschaft bezeichnet werden. Ist das Kommissariat der EU nicht auch sehr vergleichbar mit dem sowjetischen Politbüro der UdSSR und dessen Kommissaren? Es handelt sich hier jedoch nicht um einen Marxismus vom Volk für das Volk, sondern um einen von der Oligarchie für die Oligarchie. Oder ist es einfach nur faschistischer Korporatismus? Was hat dies nun mit der Schweiz zu tun? Es geht hier einfach darum, jede Art von Basisdemokratie, jede Art von Souveränität, jede Art von Mitbestimmung, jede Art von Autonomie und Selbstbestimmung stufenweise zu eliminieren, sei es nun in den USA, sei es in der Schweiz. Dies soll erreicht werden durch eine sukzessive Entwertung und Relativierung nationalstaatlicher Gesetzgebung und somit nationaler Autonomie zugunsten von übergeordneten internationalen Abkommen. Selbstverständlich wird man auch nicht davor zurückschrecken, die Bevölkerungen jeder Nation hemmungslos anzulügen, um dieses Ziel zu erreichen. Es sollen in erster Linie irreversible Strukturen geschaffen werden, denn hat man ein solches System der globalistischen Bevormundung erst einmal installiert, dann wird dies zweifellos zu einer massiven Verschlechterung der Lebensqualität der Bevölkerung führen. Aus diesem Grund wird man zeitgleich versuchen, jede Art von Widerstand aus der leidenden Bevölkerung zu kriminalisieren und zu unterdrücken. Jeder Versuch der Schweizer Bevölkerung aus dieser Zwangsjacke der "Vereinigten Staaten von Europa" und später der "Vereinigten Staaten der Welt" auszubrechen, soll so unmöglich gemacht werden. Zunächst also praktiziert man die Kunst der psychologischen Kriegsführung, um bei den Menschen eine Art von Erkenntnisverzögerung zu bewirken. Die Erkenntnis über das tatsächliche Geschehen soll so lange verzögert werden wie nötig, um die demokratische Souveränität zu schleifen. Den Menschen soll es nicht mehr möglich sein, die zunächst auf demokratischem Wege geschaffenen strukturellen Veränderungen auf demokratischem Wege wieder rückgängig zu machen. Die EU hat bereits darauf hingewiesen, dass die Einführung des Euros nicht mehr rückgängig zu machen sei - genau dies ist das Leitprinzip in sämtlichen Bereichen. Die verfassungsfeindlichen, extremistischen Kräfte des CFR und der "Trilateral Comission", deren Agenten die EU und die USA sowohl von aussen, als auch von innen massiv beeinflussen, wollen also beispielsweise die Schweizer Verfassung zerstören. Dies tun sie nicht, indem sie direkt gegen unsere Verfassung agieren, sondern vielmehr dadurch, dass sie unser Land in eine politische und ökonomische Situation hineinmanövrieren, in der es keinen anderen Ausweg für die Schweiz mehr geben wird, als der EU beizutreten. Dieser Betritt wäre dann auch an die Bedingung geknüpft die EU-Pseudoverfassung zu akzeptieren, bei der es sich in Wirklichkeit um ein kriminelles Instrument handelt, das keinerlei echten Verfassungscharakter aufweist. Diesem Machwerk soll aber der Status einer Verfassung verliehen werden, damit dann nach dem Prinzip von "EU-Recht bricht nationales Recht" die Schweizer Verfassung ausgehebelt werden kann: "EU-Verfassung bricht CH-Verfassung". Ein Frontalangriff gegen unsere Verfassung, der ja durch unsere inneren polizeilichen und geheimdienstlichen Dienste abgewehrt würde, kann so elegant umschifft werden. Man lässt die Abwehrmechanismen also einfach im Regen stehen, ja man benützt sie sogar um das zu zerstören, was sie eigentlich hätten beschützen sollen. Zugegeben, der Plan ist einfach genial. Gleichzeitig werden die ahnungslosen Massen derart konditioniert, dass gerade die Schweizer, die sich gegen diese teuflische Agenda zur Wehr setzen als Extremisten erscheinen, gegen die man die Bevölkerung schützen müsse. Die letzte Bastion gegen die Feinde unserer Verfassung werden als die Feinde der Eidgenossenschaft dargestellt. Man muss es neidlos zugeben, diese Strategie ist genial. Man vergesse nicht, dass auch die ehemalige UdSSR eine Verfassung hatte, dass jene Verfassung vom Sinngehalt her keinesfalls mit unserer Verfassung vergleichbar ist, dürfte wohl offensichtlich sein. Mit sogenannten "Guillotinen-Artikeln" wird die EU dann versuchen die Schweiz daran zu hindern, wieder aus der EU auszutreten, ganz nach dem Motto: "Wenn ihr aus der EU austretet, dann wird es euch schlecht ergehen." Natürlich wird der CFR auch entsprechende "Quieslinge" in unserer Regierung platzieren, damit es es diesbezüglich gar nicht erst zu einem Referendum kommen kann. "Ein Referendum sei laut EU-Vertrag illegal", wir man uns dann mitteilen. Selbstverständlich wird dies in unserem Land zu grossen sozialen Unruhen führen, was für die CFR-Marionetten im zukünftigen Bundesrat dann eine gute Gelegenheit sein dürfte neben den USA auch in der Schweiz das Kriegsrecht zu verhängen. Aufgrund der Bailout-Programme und der daraus resultierenden Hyperinflation und globalen Depression wird die innere Lage in unserem Land bis dahin ohnehin bereits sehr angespannt sein. Zum Glück für den CFR ist die Schweizer Bevölkerung mehrheitlich ungebildet, naiv und völlig ahnungslos, gründlich konditioniert durch die helvetische Freimaurer-Presse, und systematisch abgelenkt durch dümmliche Fussballspiele und Home-Entertainment-Systeme: Brot und Spiele. Der patriotische Geist von Wilhelm Tell scheint hierzulande wohl fast ausgestorben zu sein. Man hat die Massen derart konditioniert, dass jeder Versuch der Aufklärung mit stereotypen Sprüchen, dies wären ja alles nur abstruse Verschwörungstheorien abgewehrt werden. Durch die Medienkonditionierung hat man den Norm-Schweizer ja bereits zu einem willenlosen, leicht konditionierbaren humanoiden Konsumroboter umgeformt: "Wenn die EU-Verfassung schlecht wäre, dann würde es doch in der Zeitung stehen." Man erlaubt es den konditionierten Humanoiden einfach nicht, gewisse Vorgänge kritisch zu hinterfragen. George Orwell nannte dies "Doppeldenk". "Do not adjust your mind to reality, it is reality that is wrong." -Robert Anton Wilson Was bleibt dem CFR jetzt noch zu tun? In erster Linie ist es für den CFR wichtig die noch nicht programmierten Freidenker zu entwaffnen. Um dies zu erreichen sollen die Massenmedien benutzt werden, um die bereits programmierte Mehrheit dazu zu bringen einer sukzessiven Verschärfung des Waffenrechts zuzustimmen. Das Ziel ist letztlich die völlige Entwaffnung des Teils der Bevölkerung zu erreichen, der im Geiste noch gewillt ist, einer totalitären Weltregierung bewaffnet entgegen zu treten. Von der Schweizer Armee dürfte diesbezüglich keine grosse Hilfe zu erwarten sein, da diese durch die zukünftige Quiesling-Regierung zu einem Instrument des CFR gemacht werden wird, zu einem Instrument im Kampf gegen die Bürger, die sich gegen die Feinde unserer Verfassung erheben werden. Dasselbe dürfte wohl auch von den hiesigen Sicherheitsbehörden, den Geheimdiensten und der Polizei zu erwarten sein. Die Psychiatrie wird man wohl dazu benutzen, um warnende Stimmen zu pathologisieren und somit imagemässig zu diskreditieren. "Wer an Verschwörungen glaubt, leidet an paranoiden Wahnvorstellungen", wird man den programmierten Bürgern dann einreden. Ob man Jesus Christus heute wohl in eine Irrenanstalt einweisen würde? In der Tat, der Teufel, den die Freimaurer anbeten und somit unterstützen, hat dies alles sehr raffiniert eingefädelt. Man lese nur die Bibel. Was aber soll an einer Weltregierung eigentlich so schlecht sein? Man stelle sich die Nationen vor, die sich zusammenschliessen basierend auf einem föderalistischen Prinzip, so wie sich die einzelnen Kantone damals zur Eidgenossenschaft zusammengeschlossen haben. Kaum ein Eidgenosse wollte diesen Bund rückgängig machen, er hat sich also sehr bewährt. Was also soll so schlecht sein an einer europäischen Eidgenossenschaft, an einem Bund zwischen den Nationen Europas, was sollte so schlecht sein an einer globalen Eidgenossenschaft, an einem Bund der Nationen dieser Welt? Am Prinzip des Miteinander statt des Gegeneinander ist an sich nichts einzuwenden, die Frage ist aber, wie ein solcher Zusammenschluss strukturiert ist. Hätte Hitler die ganze Welt erobert, so hätte sich daraus vermutlich auch eine Art von Weltregierung ergeben, aber bestimmt keine sehr erfreuliche. Man bedenke, in der Schweiz hat es in den letzten hundert Jahren mehr Wahlen und Abstimmungen gegeben, als in sämtlichen übrigen Nationen der Erde zusammengenommen. Die Schweiz ist vermutlich die einzige echte direkte Demokratie dieser Erde. Unser Land ist dezentral-föderalistisch strukturiert, was man von der EU nicht gerade behaupten kann, geschweige denn von den USA. An unserem Land gibt es weiss Gott viel auszusetzen, aber im Vergleich zum Rest der Welt sind, wir was Demokratie und Rechtsstaatlichkeit angeht, mindestens hundert Jahre voraus. Solange die übrigen Nationen noch nicht einmal reif sind für direkte Demokratie, solange werden sie wohl kaum reif sein für eine europäische oder gar globale Eidgenossenschaft. Man betrachte sich nur die Tatsachen: Die EU ist ein Desaster. Wer das Gegenteil behauptet, der kennt die EU nicht wirklich. Ein korrupter Sauhaufen ist noch die harmloseste Umschreibung, Handlanger geisteskranker und grössenwahnsinniger Luciferaner wäre wohl zutreffender. Folter ist in der EU ja gerade wieder in Mode gekommen. Wann werden sie wohl die Todesstrafe wieder einführen? Sicherlich gibt es auch bei uns solche Kräfte, aber das Volk hat sie einigermassen im Griff. Macht korrumpiert bekanntlich und absolute Macht korrumpiert absolut. Das Prinzip der Gewaltenteilung ist grundlegend, wenn es darum geht eben jene Korrumpierung einzudämmen, und gerade diese Eindämmung funktioniert in unserem Land dank direkter Demokratie besser als in der restlichen Welt. Immerhin flieht die halbe Welt zu uns, um bei uns Schutz zu suchen, Arbeit oder bessere Sozialleistungen. Warum fliehen diese Leute nicht alle in die EU? Warum wohl? Warum kommen derart viele Deutsche in die Schweiz? Warum wohl? Und die Bilderberg-Globalisten-Mafia hat gerade erst angefangen die Staaten Europas zu ruinieren. Und der CFR ist gerade dabei die Grundlagen des US-amerikanischen Modells zu zerschlagen. Im Verlaufe der Zeit wird die Lebensqualität der EU-US-Arbeitersklaven exponentiell abnehmen und mit ihr die soziale und ökonomische Stabilität. Extreme soziale Zustände machen einen Rechtsstaat letztlich unmöglich, und mit dem Niedergang der Rechtsstaatlichkeit wird auch die Zivilisation an sich nicht überlebensfähig sein. Selbstverständlich werden diese mafiösen Zustände auf Dauer auch unsere Lebensqualität in Mitleidenschaft ziehen, selbst wenn wir es schaffen sollten uns der global-extremistischen Agenda zu entziehen. Aus zwei Weltkriegen konnten wir uns heraushalten, ob uns dies wohl auch beim Dritten gelingen wird? Es bleibt noch viel zu tun, packen wir es an.
Dienstag, 2. Juni 2009
Ahmadinedschads Rede ungekürzt
Ansprache von Mahmud Ahmadinedschad
Präsident der Islamischen Republik Iran
anlässlich der UN-Antirassismus-Konferenz vom 19. – 26. April 2009 in Genf
Sehr geehrter Vorsitzender, werter Generalsekretär der Vereinten Nationen, werte Menschenrechtskommission! Meine Damen und Herren!
Wir haben uns versammelt, um in Fortsetzung der Konferenz von Durban für den Kampf gegen den Rassismus durch Betrachtung der aktuellen Situation praktische Wege für diesen heiligen menschlichen Kampf zu finden. Im Laufe der Ereignisse der letzten Jahrhunderte ist großes Unrecht an der Menschheit geschehen. Im Mittelalter wurden Gelehrte und Denker zum Tode verurteilt und danach waren Versklavung und Sklavenhandel gang und gäbe: Die Jagd auf unschuldige Menschen, die Trennung von ihren Familien und ihre Verfrachtung zu Millionen nach Europa und Amerika und unter den schlimmsten Bedingungen. Es war eine finstere Zeit, die immer mit der Besatzung von Ländern, der Plünderung von Ressourcen, dem Massaker an schutzlosen Menschen und ihrer Obdachlosigkeit einherging. Es vergingen Jahre, bis die Völker durch ihren Aufstand und unter großen Opfern und zum Preis von Millionen von Toten, die Angreifer vertrieben und unabhängige nationale Regierungen gründeten.
Die Machtgierigen haben in einem kurzen Zeitraum Europa und einem Teil von Asien und Afrika zwei große Kriege aufgezwungen. Diese Kriege hinterließen ungefähr 100 Millionen Tote und riesige Schäden in vielen Ländern und Städten. Die Sieger dieser Kriege hielten sich für die Eroberer der Welt und die anderen Nationen für gescheitert. Durch Aufstellung von Gesetzen und Einführung von ungerechten Mechanismen übergingen sie die Rechte der Völker und verletzten sie.
Meine Damen und Herren!
Sehen Sie sich den UN-Sicherheitsrat an, welcher zu dem Erbe des ersten und zweiten Weltkrieges gehört. Mit welcher Logik haben sie sich das Privileg des Vetorechtes eingeräumt? Mit welchen menschlichen und göttlichen Werten stimmt ihre Argumentation überein? Mit der Gerechtigkeit, der Gleichheit gegenüber dem Gesetz, der Würde des Menschen oder mit der Diskriminierung, der Ungerechtigkeit, dem Verstoß gegen Menschenrechte und der Bedrohung der Mehrheit der Nationen und Länder? Dieser Rat ist die höchste Instanz für Entschlußfassungen über Frieden und Sicherheit auf der Welt. Wie können Gerechtigkeit und Frieden erwartet werden, wenn hinsichtlich des Gesetzes Benachteiligungen erfolgen und Gewalt und Macht statt Gerechtigkeit und Recht Grundlage des Gesetzes bilden?
Machtbestreben und Selbstverherrlichung sind Ausgangspunkt für Rassismus, Diskriminierung, Übergriff und Unrecht. Zwar verurteilen viele Rassisten in ihren Äußerungen und ihren Parolen den Rassismus. Aber wenn einige mächtige Staaten aufgrund ihrer eigenen Maßstäbe und Interessen anstelle der anderen Länder entscheiden können, können sie auch ohne weiteres gegen alle Gesetze und menschlichen Wertmaßstäbe verstoßen. Und das haben sie getan.
Nach dem Zweiten Weltkrieg haben sie mit militärischer Aggression, mit der Begründung jüdischen Leides, ein ganzes Volk heimatlos gemacht und aus Europa, den USA und anderen Teilen der Welt Auswanderer in deren Territorium gebracht und eine total rassistische Regierung im besetzten Palästina errichtet.
In der Tat halfen sie anstelle der schrecklichen Konsequenzen des Rassismus in Europa, die grausamsten und repressivsten Rassisten in Palästina an die Macht zu bringen. Der UN-Sicherheitsrat hat dieses zionistische Regime gebilligt und ihm 60 Jahre lang freie Hand für jede Art von Verbrechen gelassen. Noch bedauerlicher ist, daß einige westliche Regierungen und die USA sich verpflichtet fühlen, den rassistischen Genozid zu verteidigen und die Täter zu unterstützen, während weltweit das wache Gewissen unter den Menschen die Bombardierungen, Besatzung, den Menschenmord und die Tragödien, die sich im Gazastreifen abgespielt haben, verurteilen.
Werte Freunde! Meine Damen und Herren!
Worauf gehen die jüngsten Kriege wie die Irak-Offensive der USA oder der große Feldzug nach Afghanistan zurück? War der Grund etwas anderes als die Selbstsucht der damaligen US-Regierung und der Druck der Kapital- und Machtinhaber hinsichtlich Erreichung von Machteinfluß und Vorherrschaft, der Deckung der Interessen der Waffenhersteller, die Zerstörung einer Kultur von mehreren tausend Jahren, die Vernichtung der potentiellen und faktischen Gefahren der Regionalstaaten für das Besatzerregime von El-Quds und die Ausbeutung der Energieressourcen der irakischen Bevölkerung?
Es fragt sich wirklich, weshalb eine Million Menschen umkamen oder verletzt und mehrere Millionen obdachlos wurden! Es fragt sich wirklich, warum der irakischen Bevölkerung Schäden im Werte von zig Milliarden Dollar zugefügt wurden und der Bevölkerung der USA und in den Ländern ihrer Verbündeten in Höhe von ebenfalls zig Milliarden Dollar Unkosten für den militärischen Feldzug aufgezwungen wurden? Geschah der Angriff auf Irak nicht aufgrund der Entwürfe der Zionisten und ihrer Verbündeten in der damaligen US-Regierung, welche einerseits auf dem Machtthron saßen und andererseits Besitzer der Waffenherstellerfirmen waren? Sind durch die militärische Invasion in Afghanistan Frieden, Sicherheit und Wohlstand in dieses Land zurückgekehrt?
Die USA und ihre Verbündeten versagten. Sie waren noch nicht einmal in der Lage, die Gewinnung von Drogen zu verhindern, sondern in der Zeit ihrer Präsenz ist diese um ein vielfaches angestiegen. Es fragt sich grundsätzlich: Was hatte die ganze Sache eigentlich mit der damaligen US-Regierung und ihren Verbündeten zu tun? Waren sie die Vertreter der Völker auf der Welt? Sind sie von den Völkern auserwählt worden? Haben die Völker der Welt sie bevollmächtigt, sich allerorts und ganz besonders in unserer Region einzumischen? Sind diese Maßnahmen, die Besatzung Iraks und Afghanistans, nicht deutliche Beispiele für Selbstsucht, Rassismus, Benachteiligung und Verletzung der Ehre und der Unabhängigkeit der Nationen?
Meine Damen und Herren!
Wer ist verantwortlich für die krisenhafte Weltwirtschaft? Wo begann diese Krise? In Afrika oder in Asien – oder in den USA und danach in Europa und seinen Bündnisstaaten?
Sie haben mit Hilfe von politischer Macht dem internationalen politischen Austausch seit langem ungerechte Wirtschaftsgesetze und Bestimmungen aufgezwungen. Sie haben ohne Einbeziehung einer internationalen Aufsicht eine Währungs- und Finanzordnung aufgestellt und den Regierungen und Völkern aufgezwungen, welche keinerlei Einfluß auf die Prozesse und Strategien nehmen konnten. Sie haben noch nicht einmal zugelassen, daß ihre eigene Bevölkerung eine Aufsicht ausübt. Unter Nichtbeachtung der Ethik in den Beziehungen haben sie alle Bestimmungen und Gesetze aufgrund der Interessen einer Gruppe von Macht- und Vermögensinhabern aufgestellt und durch eine besondere Definition von einem freien Markt und Wettbewerb, anderen zahlreiche Chancen geraubt und ihre eigenen Schwierigkeiten auf sie übertragen. Heute ist die Welle der Krise mit Milliarden von Schulden und zig Milliarden Dollar Budgetdefizits auf sie selber zurückgefallen. Heute haben sie zur Verbesserung der Lage begonnen, mit Geldern ohne Rückhalt und in Wahrheit aus den Taschen ihrer Bürger und der anderer Völker den von Bankrott bedrohten Banken und Unternehmen und den Finanzmärkten Geldspritzen in Höhe von zig Milliarden Dollar zu verabreichen, ihre Bevölkerung noch mehr zu verschulden und die schon schwierige Situation noch schwieriger zu machen. Sie denken nur an ihre Macht und an ihren Reichtum, während die Weltbevölkerung und sogar ihre eigene Bevölkerung ihnen nichts wert sind.
Herr Vorsitzender, meine Damen und Herren!
Die eigentliche Ursache für Rassismus ist, daß die Wahrheit des Menschen als auserwähltes Geschöpf nicht erkannt wird und vom wahren Lebensweg des Menschen und von seinen Aufgaben in der Schöpfung abgewichen wird. Weil die bewußte Anbetung Gottes und das Denken über den Sinn des Lebens und den Weg zur Vervollkommnung des Menschen, welche natürliches Resultat jener Treue zu den göttlichen und menschlichen Werten darstellt, in Vergessenheit gerieten, ist der Horizont des Menschen abgeflacht und das begrenzte flüchtige Interesse zum Maßstab für sein Handeln geworden. Auf diese Weise entstanden Machtkerne mit diabolischen Eigenschaften und diese haben durch Ausschaltung gerechter Chancen für den Fortschritt der anderen ihren Einflußbereich vergrößert. Auf diese Weise entwickelte sich die häßlichste Form von ungehemmtem Rassismus und dieser bedroht heute als gefährlichster Faktor den Weltfrieden und blockiert den Weg zur Verwirklichung eines internationalen friedlichen Zusammenlebens.
Zweifelsohne ist der Rassismus als Zeichen für Unwissenheit und Ignoranz zu betrachten, die es schon immer in der Geschichte der Menschheit gegeben hat. Diese Ignoranz zeugt für Starrsinn und Blindheit gegenüber der allgemeinen Weiterentwicklung. Deshalb sind Spuren von Rassismus in einer Situation zu erwarten, wo ein Mangel an Wissen und Verständnis in der Gesellschaft weit verbreitet ist.
Der wichtigste Weg zum Kampf mit solchen Erscheinungen besteht demnach darin, die Allgemeinkenntnis und das Allgemeinverständnis hinsichtlich des menschlichen Daseins-Sinns und der Wahrheit einer Welt, die den Schwerpunkt beim Menschen setzt, zu verbessern und dies erfordert oder ergibt sogleich die Rückkehr zu den spirituellen und ethischen Werten und den Tugenden des Menschen und seine Hinwendung zu Gott.
Die Weltgemeinschaft muß im Rahmen einer umfassenden Kulturbewegung zur optimalen Aufklärung in einigen betroffenen und sicherlich auch zurückgebliebenen Gesellschaften eine allumfassende Maßnahme ergreifen und rasch diese häßliche und schmutzige Erscheinung entwurzeln. Aber, meine lieben Freunde! Heute sieht sich die menschliche Gesellschaft einer Art von Rassismus gegenüber, dessen Häßlichkeit – zu Beginn des 3. Jahrtausends – die menschliche Würde völlig entstellt und die Völkergemeinschaft beschämt.
Der internationale Zionismus ist Symbol eines reinen Rassismus und hat unter Verfälschung der Religion versucht, die religiösen Gefühle einer Reihe von unwissenden Menschen auszunutzen, um dahinter sein häßliches Gesicht zu verbergen. Ernsthaft müssen die Ziele einiger großer Mächte und Besitzer von umfassenden Interessen auf der Welt im Auge behalten werden, die unter Ausnutzung von Wirtschaftsmacht und politischem Einfluß und dem umfassenden Instrumentarium der Medien feindselig versuchen, durch allseitige Unterstützung der Verbrechen des zionistischen Regimes dessen Häßlichkeit dessen Existenz zu mindern. Hier ist nicht Unwissenheit das Hauptproblem, und deshalb kann man sich nicht bei der Bekämpfung dieses elendigen Phänomens mit kulturellen Maßnahmen begnügen, sondern es muß versucht werden, dem Mißbrauch der internationalen politischen Instrumentarien durch die Zionisten und ihre Unterstützer ein Ende zu bereiten.
In Beachtung der Forderungen der Völker muß die Bereitschaft der Regierungen für die Vernichtung dieses eindeutigen Rassismus gewonnen werden und müssen mutige Maßnahmen zur Reformierung der internationalen Beziehungen und Mechanismen ergriffen werden. Zweifelsohne haben Sie alle von den weitgehenden Versuchen internationaler Zentren, die Mission dieser wichtigen Konferenz auf Abwege zu leiten, erfahren. Leider ist eine Sprechweise zu beobachten, aus der die Unterstützung für die Zionisten im Sinne einer klaren Mitbeteiligung an deren Verbrechen herausklingt, und dies läßt die Verantwortung der geehrten Vertreter der Völker hinsichtlich einer Enthüllung dieser menschenfeindlichen Bewegung und der Reform der Beziehungen und der Verhaltensweisen anwachsen. Man sollte wissen, daß, wenn das große internationale Potential dieser Konferenz von der Behandlung der wichtigsten Beispiele des Rassismus ferngehalten wird, den häßlichsten und eindeutigsten Formen dieses Phänomens zur Fortdauer verholfen wurde.
Die Verteidigung der Menschenrechte erfordert heute, daß erstens die Rechte der Nationen aufgrund ihrer Entscheidungsfreiheit bei wichtigen internationalen Entschlüssen in Unabhängigkeit von dem Einfluß einiger Mächte unterstützt und zweitens Maßnahmen zur Reform der internationalen Strukturen und Beziehungen ergriffen werden. Deshalb ist diese Konferenz eine große Prüfung. Die Weltöffentlichkeit von heute und morgen wird über uns ein Urteil fällen.
Herr Vorsitzender, meine Damen und Herren!
Die allgemeinen internationalen Bedingungen bewegen sich rapide in Richtung grundsätzlicher Wandlungen. Die Machtbeziehungen sind äußerst brüchig geworden. Das Zerbrechen der Säulen der internationalen Unterdrückung ist bereits zu hören. Die allgemeinen politischen und wirtschaftlichen Strukturen sind im Begriffe einzustürzen. Politische Krisen und Sicherheitskrisen nehmen an Tiefe zu und die zunehmende Weltwirtschaftskrise, die keine klaren Ausblicke auf eine Heilung zuläßt, läßt große allumfassende qualitative und quantitative Veränderungen herannahen.
Ich habe viele Male die Notwendigkeit unterstrichen, von dem falschen Weg, den das heute die Welt beherrschende Verwaltungssystem eingeschlagen hat, umzukehren und gewarnt, diese Umkehr nicht zu verzögern. Auch heute möchte ich auf dieser wertvollen Weltkonferenz gerichtet an Sie und an die Führungskräfte, Denker, und an alle Völker der Welt, welche sich nach Frieden, Freiheit, Fortschritt und Wohlstand sehnen, sagen, daß das ungerechte, die Welt beherrschende Verwaltungssystem am Ende seines Weges angelangt ist. Dieses Verwaltungssystem ist unweigerlich in die Sackgasse geraten, weil seine Philosophie erzwungen und ungerecht ist. Die wahre Bewegung der Welt ist eine Bewegung zur Vollkommenheit. Eine zielorientierte Bewegung, mit dem Menschen im Mittelpunkt und auf Gott zustrebend. Es ist eine Bewegung, die gegen jede Politik und jedes Programm, die nicht den Interessen der Völker dient, vorgeht.
Der Sieg des Rechtes über das Unrecht, die klare Zukunft der Menschheit und die Aufstellung einer gerechten Weltordnung sind sämtlich göttliche Versprechen und Versprechen aller Propheten und stellen die gemeinsame historische Hoffnung aller Gesellschaften und Generationen dar. Die weise Absicht in der Schöpfung erfordert die Verwirklichung einer solchen Zukunft und alle Menschen, die an Gott und an die sehr hohe Stellung des Menschen glauben, sind davon überzeugt. Die Gestaltannahme einer Weltgemeinschaft, die praktische Möglichkeit der Realisierung einer gemeinsamen internationalen Ordnung und schließlich die aktive und gerechte Mitbeteiligung der Denker, Führungskräfte und der Weltbevölkerung an großen allgemeinen Beschlußfassungen bilden den sicheren Weg zur Erreichung dieses großen Zieles.
Nunmehr haben die wissenschaftlichen und technischen Kapazitäten und die Informations- und Kommunikationstechnologien ein umfassendes und gemeinsames Verständnis von der Weltgemeinschaft entstehen lassen und den notwendigen Rahmen für die Verwirklichung einer gemeinsamen Ordnung geschaffen.
Nunmehr haben die Elitekräfte, Wissenschaftler und Verantwortungsträger in aller Welt diese große Aufgabe, in Überzeugung von diesem konsequenten Weg, ihre historische Rolle zu übernehmen. Und nunmehr möchten wir die Wahrheit bekräftigen, daß der westliche Kapitalismus genauso wie der Kommunismus deshalb am Ende seines Weges angelangt ist, weil er die Welt und den Menschen nicht so gesehen hat wie sie sind und versucht hat, seinen Weg zusammen mit dem von ihm künstlich geschaffenen Ziel der Menschheit aufzuzwingen, und weil er die menschlichen und göttlichen Werte, nämlich Gerechtigkeit, Freiheit, Liebe, Freundschaft und Brüderlichkeit nicht beachtet und statt dessen dem Leben einen harten Wettkampf um materielle Interessen und Interessen von Einzelnen oder Gruppen zugrunde gelegt hat.
Nunmehr müssen wir uns, belehrt von der Vergangenheit und die Notwendigkeit einer Kursänderung und einer Änderung der heutigen Bedingungen verspürend, allseitig einsetzen. In diesem Zusammenhang möchte ich zum Abschluß alle auf zwei wichtige Punkte aufmerksam machen:
Erstens: Die Reform der aktuellen Weltlage ist hundertprozentig möglich. Aber man muß wissen, daß dies nur durch Zusammenarbeit aller Regierungen und aller Völker verwirklichbar ist. Deshalb müssen die Möglichkeiten der internationalen Zusammenarbeit maximal genutzt werden. Meine Teilnahme an dieser Konferenz geschieht in Achtung dieser wichtigen Frage und der wichtigen Frage der Menschenrechte und der Verteidigung der Rechte der Völker gegenüber dem elendigen Phänomen des Rassismus sowie der Zusammenarbeit mit Denkern wie Ihnen.
Zweitens: Angesichts der Leistungsunfähigkeit der politischen, wirtschaftlichen, sicherheitsbezogenen und kulturellen internationalen Systeme und Beziehungen, wird es notwendig, unter Beachtung der göttlichen und menschlichen Wertmaßstäbe und bei richtiger und wahrer Interpretation des Menschen und aufgrund der Gerechtigkeit und der Respektierung der Rechte aller Menschen sowie unter Eingeständnis der bisherigen Fehler in der herrschenden Verwaltung und durch Standpunkt- und Verhaltensänderung, eine Reform der bestehenden Strukturen vorzunehmen. In diesem Zusammenhang muß die sofortige Änderung in der Struktur des UN-Sicherheitsrates und die Aufhebung des diskriminierenden Privileges des Vetorechtes und die Änderung in der internationalen Währungs- und Finanzordnung auf die Tagesordnung gestellt werden.
Es liegt auf der Hand, daß ein Mangel an Gespür für die Dringlichkeit einer Änderung den Kostenaufwand für Reformen vergrößert. Die Entwicklung in Richtung Gerechtigkeit und Ehre der Menschen ist wie das beschleunigte Durchqueren eines Gewässers. Vergessen wir nicht das Elixier der Liebe und Freundschaft. Die Gewißheit über eine klare Zukunft der Menschheit ist ein großes Kapital, welches uns in verstärktem Bewußtsein und vermehrter Hoffnung umeinander versammelt hält, damit wir nach einer Welt voller Liebe und Freundschaft und Segen streben: einer Welt, frei von Armut und Hass, reich am Segen Gottes und unter rechtschaffener Verwaltung des vollendeten Menschen stehend. Laßt uns jeder einen wichtigen Beitrag für diese wichtige Sache leisten. In Hoffnung auf jenen klaren und schönen Tag.
Ich bedanke mich bei dem Herrn Vorsitzenden und dem Generalsekretär und bei Ihnen allen für ihr geduldiges Zuhören und wünsche ihnen Erfolg und Größe.
Präsident der Islamischen Republik Iran
anlässlich der UN-Antirassismus-Konferenz vom 19. – 26. April 2009 in Genf
Sehr geehrter Vorsitzender, werter Generalsekretär der Vereinten Nationen, werte Menschenrechtskommission! Meine Damen und Herren!
Wir haben uns versammelt, um in Fortsetzung der Konferenz von Durban für den Kampf gegen den Rassismus durch Betrachtung der aktuellen Situation praktische Wege für diesen heiligen menschlichen Kampf zu finden. Im Laufe der Ereignisse der letzten Jahrhunderte ist großes Unrecht an der Menschheit geschehen. Im Mittelalter wurden Gelehrte und Denker zum Tode verurteilt und danach waren Versklavung und Sklavenhandel gang und gäbe: Die Jagd auf unschuldige Menschen, die Trennung von ihren Familien und ihre Verfrachtung zu Millionen nach Europa und Amerika und unter den schlimmsten Bedingungen. Es war eine finstere Zeit, die immer mit der Besatzung von Ländern, der Plünderung von Ressourcen, dem Massaker an schutzlosen Menschen und ihrer Obdachlosigkeit einherging. Es vergingen Jahre, bis die Völker durch ihren Aufstand und unter großen Opfern und zum Preis von Millionen von Toten, die Angreifer vertrieben und unabhängige nationale Regierungen gründeten.
Die Machtgierigen haben in einem kurzen Zeitraum Europa und einem Teil von Asien und Afrika zwei große Kriege aufgezwungen. Diese Kriege hinterließen ungefähr 100 Millionen Tote und riesige Schäden in vielen Ländern und Städten. Die Sieger dieser Kriege hielten sich für die Eroberer der Welt und die anderen Nationen für gescheitert. Durch Aufstellung von Gesetzen und Einführung von ungerechten Mechanismen übergingen sie die Rechte der Völker und verletzten sie.
Meine Damen und Herren!
Sehen Sie sich den UN-Sicherheitsrat an, welcher zu dem Erbe des ersten und zweiten Weltkrieges gehört. Mit welcher Logik haben sie sich das Privileg des Vetorechtes eingeräumt? Mit welchen menschlichen und göttlichen Werten stimmt ihre Argumentation überein? Mit der Gerechtigkeit, der Gleichheit gegenüber dem Gesetz, der Würde des Menschen oder mit der Diskriminierung, der Ungerechtigkeit, dem Verstoß gegen Menschenrechte und der Bedrohung der Mehrheit der Nationen und Länder? Dieser Rat ist die höchste Instanz für Entschlußfassungen über Frieden und Sicherheit auf der Welt. Wie können Gerechtigkeit und Frieden erwartet werden, wenn hinsichtlich des Gesetzes Benachteiligungen erfolgen und Gewalt und Macht statt Gerechtigkeit und Recht Grundlage des Gesetzes bilden?
Machtbestreben und Selbstverherrlichung sind Ausgangspunkt für Rassismus, Diskriminierung, Übergriff und Unrecht. Zwar verurteilen viele Rassisten in ihren Äußerungen und ihren Parolen den Rassismus. Aber wenn einige mächtige Staaten aufgrund ihrer eigenen Maßstäbe und Interessen anstelle der anderen Länder entscheiden können, können sie auch ohne weiteres gegen alle Gesetze und menschlichen Wertmaßstäbe verstoßen. Und das haben sie getan.
Nach dem Zweiten Weltkrieg haben sie mit militärischer Aggression, mit der Begründung jüdischen Leides, ein ganzes Volk heimatlos gemacht und aus Europa, den USA und anderen Teilen der Welt Auswanderer in deren Territorium gebracht und eine total rassistische Regierung im besetzten Palästina errichtet.
In der Tat halfen sie anstelle der schrecklichen Konsequenzen des Rassismus in Europa, die grausamsten und repressivsten Rassisten in Palästina an die Macht zu bringen. Der UN-Sicherheitsrat hat dieses zionistische Regime gebilligt und ihm 60 Jahre lang freie Hand für jede Art von Verbrechen gelassen. Noch bedauerlicher ist, daß einige westliche Regierungen und die USA sich verpflichtet fühlen, den rassistischen Genozid zu verteidigen und die Täter zu unterstützen, während weltweit das wache Gewissen unter den Menschen die Bombardierungen, Besatzung, den Menschenmord und die Tragödien, die sich im Gazastreifen abgespielt haben, verurteilen.
Werte Freunde! Meine Damen und Herren!
Worauf gehen die jüngsten Kriege wie die Irak-Offensive der USA oder der große Feldzug nach Afghanistan zurück? War der Grund etwas anderes als die Selbstsucht der damaligen US-Regierung und der Druck der Kapital- und Machtinhaber hinsichtlich Erreichung von Machteinfluß und Vorherrschaft, der Deckung der Interessen der Waffenhersteller, die Zerstörung einer Kultur von mehreren tausend Jahren, die Vernichtung der potentiellen und faktischen Gefahren der Regionalstaaten für das Besatzerregime von El-Quds und die Ausbeutung der Energieressourcen der irakischen Bevölkerung?
Es fragt sich wirklich, weshalb eine Million Menschen umkamen oder verletzt und mehrere Millionen obdachlos wurden! Es fragt sich wirklich, warum der irakischen Bevölkerung Schäden im Werte von zig Milliarden Dollar zugefügt wurden und der Bevölkerung der USA und in den Ländern ihrer Verbündeten in Höhe von ebenfalls zig Milliarden Dollar Unkosten für den militärischen Feldzug aufgezwungen wurden? Geschah der Angriff auf Irak nicht aufgrund der Entwürfe der Zionisten und ihrer Verbündeten in der damaligen US-Regierung, welche einerseits auf dem Machtthron saßen und andererseits Besitzer der Waffenherstellerfirmen waren? Sind durch die militärische Invasion in Afghanistan Frieden, Sicherheit und Wohlstand in dieses Land zurückgekehrt?
Die USA und ihre Verbündeten versagten. Sie waren noch nicht einmal in der Lage, die Gewinnung von Drogen zu verhindern, sondern in der Zeit ihrer Präsenz ist diese um ein vielfaches angestiegen. Es fragt sich grundsätzlich: Was hatte die ganze Sache eigentlich mit der damaligen US-Regierung und ihren Verbündeten zu tun? Waren sie die Vertreter der Völker auf der Welt? Sind sie von den Völkern auserwählt worden? Haben die Völker der Welt sie bevollmächtigt, sich allerorts und ganz besonders in unserer Region einzumischen? Sind diese Maßnahmen, die Besatzung Iraks und Afghanistans, nicht deutliche Beispiele für Selbstsucht, Rassismus, Benachteiligung und Verletzung der Ehre und der Unabhängigkeit der Nationen?
Meine Damen und Herren!
Wer ist verantwortlich für die krisenhafte Weltwirtschaft? Wo begann diese Krise? In Afrika oder in Asien – oder in den USA und danach in Europa und seinen Bündnisstaaten?
Sie haben mit Hilfe von politischer Macht dem internationalen politischen Austausch seit langem ungerechte Wirtschaftsgesetze und Bestimmungen aufgezwungen. Sie haben ohne Einbeziehung einer internationalen Aufsicht eine Währungs- und Finanzordnung aufgestellt und den Regierungen und Völkern aufgezwungen, welche keinerlei Einfluß auf die Prozesse und Strategien nehmen konnten. Sie haben noch nicht einmal zugelassen, daß ihre eigene Bevölkerung eine Aufsicht ausübt. Unter Nichtbeachtung der Ethik in den Beziehungen haben sie alle Bestimmungen und Gesetze aufgrund der Interessen einer Gruppe von Macht- und Vermögensinhabern aufgestellt und durch eine besondere Definition von einem freien Markt und Wettbewerb, anderen zahlreiche Chancen geraubt und ihre eigenen Schwierigkeiten auf sie übertragen. Heute ist die Welle der Krise mit Milliarden von Schulden und zig Milliarden Dollar Budgetdefizits auf sie selber zurückgefallen. Heute haben sie zur Verbesserung der Lage begonnen, mit Geldern ohne Rückhalt und in Wahrheit aus den Taschen ihrer Bürger und der anderer Völker den von Bankrott bedrohten Banken und Unternehmen und den Finanzmärkten Geldspritzen in Höhe von zig Milliarden Dollar zu verabreichen, ihre Bevölkerung noch mehr zu verschulden und die schon schwierige Situation noch schwieriger zu machen. Sie denken nur an ihre Macht und an ihren Reichtum, während die Weltbevölkerung und sogar ihre eigene Bevölkerung ihnen nichts wert sind.
Herr Vorsitzender, meine Damen und Herren!
Die eigentliche Ursache für Rassismus ist, daß die Wahrheit des Menschen als auserwähltes Geschöpf nicht erkannt wird und vom wahren Lebensweg des Menschen und von seinen Aufgaben in der Schöpfung abgewichen wird. Weil die bewußte Anbetung Gottes und das Denken über den Sinn des Lebens und den Weg zur Vervollkommnung des Menschen, welche natürliches Resultat jener Treue zu den göttlichen und menschlichen Werten darstellt, in Vergessenheit gerieten, ist der Horizont des Menschen abgeflacht und das begrenzte flüchtige Interesse zum Maßstab für sein Handeln geworden. Auf diese Weise entstanden Machtkerne mit diabolischen Eigenschaften und diese haben durch Ausschaltung gerechter Chancen für den Fortschritt der anderen ihren Einflußbereich vergrößert. Auf diese Weise entwickelte sich die häßlichste Form von ungehemmtem Rassismus und dieser bedroht heute als gefährlichster Faktor den Weltfrieden und blockiert den Weg zur Verwirklichung eines internationalen friedlichen Zusammenlebens.
Zweifelsohne ist der Rassismus als Zeichen für Unwissenheit und Ignoranz zu betrachten, die es schon immer in der Geschichte der Menschheit gegeben hat. Diese Ignoranz zeugt für Starrsinn und Blindheit gegenüber der allgemeinen Weiterentwicklung. Deshalb sind Spuren von Rassismus in einer Situation zu erwarten, wo ein Mangel an Wissen und Verständnis in der Gesellschaft weit verbreitet ist.
Der wichtigste Weg zum Kampf mit solchen Erscheinungen besteht demnach darin, die Allgemeinkenntnis und das Allgemeinverständnis hinsichtlich des menschlichen Daseins-Sinns und der Wahrheit einer Welt, die den Schwerpunkt beim Menschen setzt, zu verbessern und dies erfordert oder ergibt sogleich die Rückkehr zu den spirituellen und ethischen Werten und den Tugenden des Menschen und seine Hinwendung zu Gott.
Die Weltgemeinschaft muß im Rahmen einer umfassenden Kulturbewegung zur optimalen Aufklärung in einigen betroffenen und sicherlich auch zurückgebliebenen Gesellschaften eine allumfassende Maßnahme ergreifen und rasch diese häßliche und schmutzige Erscheinung entwurzeln. Aber, meine lieben Freunde! Heute sieht sich die menschliche Gesellschaft einer Art von Rassismus gegenüber, dessen Häßlichkeit – zu Beginn des 3. Jahrtausends – die menschliche Würde völlig entstellt und die Völkergemeinschaft beschämt.
Der internationale Zionismus ist Symbol eines reinen Rassismus und hat unter Verfälschung der Religion versucht, die religiösen Gefühle einer Reihe von unwissenden Menschen auszunutzen, um dahinter sein häßliches Gesicht zu verbergen. Ernsthaft müssen die Ziele einiger großer Mächte und Besitzer von umfassenden Interessen auf der Welt im Auge behalten werden, die unter Ausnutzung von Wirtschaftsmacht und politischem Einfluß und dem umfassenden Instrumentarium der Medien feindselig versuchen, durch allseitige Unterstützung der Verbrechen des zionistischen Regimes dessen Häßlichkeit dessen Existenz zu mindern. Hier ist nicht Unwissenheit das Hauptproblem, und deshalb kann man sich nicht bei der Bekämpfung dieses elendigen Phänomens mit kulturellen Maßnahmen begnügen, sondern es muß versucht werden, dem Mißbrauch der internationalen politischen Instrumentarien durch die Zionisten und ihre Unterstützer ein Ende zu bereiten.
In Beachtung der Forderungen der Völker muß die Bereitschaft der Regierungen für die Vernichtung dieses eindeutigen Rassismus gewonnen werden und müssen mutige Maßnahmen zur Reformierung der internationalen Beziehungen und Mechanismen ergriffen werden. Zweifelsohne haben Sie alle von den weitgehenden Versuchen internationaler Zentren, die Mission dieser wichtigen Konferenz auf Abwege zu leiten, erfahren. Leider ist eine Sprechweise zu beobachten, aus der die Unterstützung für die Zionisten im Sinne einer klaren Mitbeteiligung an deren Verbrechen herausklingt, und dies läßt die Verantwortung der geehrten Vertreter der Völker hinsichtlich einer Enthüllung dieser menschenfeindlichen Bewegung und der Reform der Beziehungen und der Verhaltensweisen anwachsen. Man sollte wissen, daß, wenn das große internationale Potential dieser Konferenz von der Behandlung der wichtigsten Beispiele des Rassismus ferngehalten wird, den häßlichsten und eindeutigsten Formen dieses Phänomens zur Fortdauer verholfen wurde.
Die Verteidigung der Menschenrechte erfordert heute, daß erstens die Rechte der Nationen aufgrund ihrer Entscheidungsfreiheit bei wichtigen internationalen Entschlüssen in Unabhängigkeit von dem Einfluß einiger Mächte unterstützt und zweitens Maßnahmen zur Reform der internationalen Strukturen und Beziehungen ergriffen werden. Deshalb ist diese Konferenz eine große Prüfung. Die Weltöffentlichkeit von heute und morgen wird über uns ein Urteil fällen.
Herr Vorsitzender, meine Damen und Herren!
Die allgemeinen internationalen Bedingungen bewegen sich rapide in Richtung grundsätzlicher Wandlungen. Die Machtbeziehungen sind äußerst brüchig geworden. Das Zerbrechen der Säulen der internationalen Unterdrückung ist bereits zu hören. Die allgemeinen politischen und wirtschaftlichen Strukturen sind im Begriffe einzustürzen. Politische Krisen und Sicherheitskrisen nehmen an Tiefe zu und die zunehmende Weltwirtschaftskrise, die keine klaren Ausblicke auf eine Heilung zuläßt, läßt große allumfassende qualitative und quantitative Veränderungen herannahen.
Ich habe viele Male die Notwendigkeit unterstrichen, von dem falschen Weg, den das heute die Welt beherrschende Verwaltungssystem eingeschlagen hat, umzukehren und gewarnt, diese Umkehr nicht zu verzögern. Auch heute möchte ich auf dieser wertvollen Weltkonferenz gerichtet an Sie und an die Führungskräfte, Denker, und an alle Völker der Welt, welche sich nach Frieden, Freiheit, Fortschritt und Wohlstand sehnen, sagen, daß das ungerechte, die Welt beherrschende Verwaltungssystem am Ende seines Weges angelangt ist. Dieses Verwaltungssystem ist unweigerlich in die Sackgasse geraten, weil seine Philosophie erzwungen und ungerecht ist. Die wahre Bewegung der Welt ist eine Bewegung zur Vollkommenheit. Eine zielorientierte Bewegung, mit dem Menschen im Mittelpunkt und auf Gott zustrebend. Es ist eine Bewegung, die gegen jede Politik und jedes Programm, die nicht den Interessen der Völker dient, vorgeht.
Der Sieg des Rechtes über das Unrecht, die klare Zukunft der Menschheit und die Aufstellung einer gerechten Weltordnung sind sämtlich göttliche Versprechen und Versprechen aller Propheten und stellen die gemeinsame historische Hoffnung aller Gesellschaften und Generationen dar. Die weise Absicht in der Schöpfung erfordert die Verwirklichung einer solchen Zukunft und alle Menschen, die an Gott und an die sehr hohe Stellung des Menschen glauben, sind davon überzeugt. Die Gestaltannahme einer Weltgemeinschaft, die praktische Möglichkeit der Realisierung einer gemeinsamen internationalen Ordnung und schließlich die aktive und gerechte Mitbeteiligung der Denker, Führungskräfte und der Weltbevölkerung an großen allgemeinen Beschlußfassungen bilden den sicheren Weg zur Erreichung dieses großen Zieles.
Nunmehr haben die wissenschaftlichen und technischen Kapazitäten und die Informations- und Kommunikationstechnologien ein umfassendes und gemeinsames Verständnis von der Weltgemeinschaft entstehen lassen und den notwendigen Rahmen für die Verwirklichung einer gemeinsamen Ordnung geschaffen.
Nunmehr haben die Elitekräfte, Wissenschaftler und Verantwortungsträger in aller Welt diese große Aufgabe, in Überzeugung von diesem konsequenten Weg, ihre historische Rolle zu übernehmen. Und nunmehr möchten wir die Wahrheit bekräftigen, daß der westliche Kapitalismus genauso wie der Kommunismus deshalb am Ende seines Weges angelangt ist, weil er die Welt und den Menschen nicht so gesehen hat wie sie sind und versucht hat, seinen Weg zusammen mit dem von ihm künstlich geschaffenen Ziel der Menschheit aufzuzwingen, und weil er die menschlichen und göttlichen Werte, nämlich Gerechtigkeit, Freiheit, Liebe, Freundschaft und Brüderlichkeit nicht beachtet und statt dessen dem Leben einen harten Wettkampf um materielle Interessen und Interessen von Einzelnen oder Gruppen zugrunde gelegt hat.
Nunmehr müssen wir uns, belehrt von der Vergangenheit und die Notwendigkeit einer Kursänderung und einer Änderung der heutigen Bedingungen verspürend, allseitig einsetzen. In diesem Zusammenhang möchte ich zum Abschluß alle auf zwei wichtige Punkte aufmerksam machen:
Erstens: Die Reform der aktuellen Weltlage ist hundertprozentig möglich. Aber man muß wissen, daß dies nur durch Zusammenarbeit aller Regierungen und aller Völker verwirklichbar ist. Deshalb müssen die Möglichkeiten der internationalen Zusammenarbeit maximal genutzt werden. Meine Teilnahme an dieser Konferenz geschieht in Achtung dieser wichtigen Frage und der wichtigen Frage der Menschenrechte und der Verteidigung der Rechte der Völker gegenüber dem elendigen Phänomen des Rassismus sowie der Zusammenarbeit mit Denkern wie Ihnen.
Zweitens: Angesichts der Leistungsunfähigkeit der politischen, wirtschaftlichen, sicherheitsbezogenen und kulturellen internationalen Systeme und Beziehungen, wird es notwendig, unter Beachtung der göttlichen und menschlichen Wertmaßstäbe und bei richtiger und wahrer Interpretation des Menschen und aufgrund der Gerechtigkeit und der Respektierung der Rechte aller Menschen sowie unter Eingeständnis der bisherigen Fehler in der herrschenden Verwaltung und durch Standpunkt- und Verhaltensänderung, eine Reform der bestehenden Strukturen vorzunehmen. In diesem Zusammenhang muß die sofortige Änderung in der Struktur des UN-Sicherheitsrates und die Aufhebung des diskriminierenden Privileges des Vetorechtes und die Änderung in der internationalen Währungs- und Finanzordnung auf die Tagesordnung gestellt werden.
Es liegt auf der Hand, daß ein Mangel an Gespür für die Dringlichkeit einer Änderung den Kostenaufwand für Reformen vergrößert. Die Entwicklung in Richtung Gerechtigkeit und Ehre der Menschen ist wie das beschleunigte Durchqueren eines Gewässers. Vergessen wir nicht das Elixier der Liebe und Freundschaft. Die Gewißheit über eine klare Zukunft der Menschheit ist ein großes Kapital, welches uns in verstärktem Bewußtsein und vermehrter Hoffnung umeinander versammelt hält, damit wir nach einer Welt voller Liebe und Freundschaft und Segen streben: einer Welt, frei von Armut und Hass, reich am Segen Gottes und unter rechtschaffener Verwaltung des vollendeten Menschen stehend. Laßt uns jeder einen wichtigen Beitrag für diese wichtige Sache leisten. In Hoffnung auf jenen klaren und schönen Tag.
Ich bedanke mich bei dem Herrn Vorsitzenden und dem Generalsekretär und bei Ihnen allen für ihr geduldiges Zuhören und wünsche ihnen Erfolg und Größe.
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Montag, 20. April 2009
Weltzionismus - der "personifizierte Rassismus"
Eklat an Uno-Konferenz: Delegierte verlassen den Saal
Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinejad hat an der Uno-Konferenz gegen Rassismus Israel und die westlichen Staaten als rassistisch kritisiert. «Der Weltzionismus ist der personifizierte Rassismus», sagte er am Montag in Genf.
Israel missbrauche religiöse Gefühle um seinen Hass zu verbergen, sagte Ahmadinejad in seiner Rede weiter. Die westlichen Länder hätten nichts gegen die Bombardierung der Menschen im Gazastreifen gesagt.
Die Europäer hätten zudem den Ersten und Zweiten Weltkrieg verursacht und als Kompensation für ihren Rassismus ein rassistisches Regime nach Palästina gebracht, das sie zusammen mit den USA seit 60 Jahren unterstützten.
Aus Arroganz und um ihr Einflussgebiet auszuweiten, hätten die USA und ihre Verbündeten Krieg gegen Irak und Afghanistan geführt. Im Übrigen forderte Ahmadinejad eine Reform des Uno-Sicherheitsrats.
Die Delegierten mehrerer EU-Staaten verliessen aus Protest den Saal. Frankreich hat scharf gegen die Rede des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinejad auf der Anti-Rassismus-Konferenz in Genf protestiert. Er verurteile «diese Hassrede vollständig», erklärte Staatspräsident Nicolas Sarkozy am Montag, nachdem westliche Delegationen den Sitzungssaal verlassen hatten. Sarkozy rief die EU zu einer «Reaktion von äusserster Entschlossenheit» auf.
Ahmadinejad rufe zum Rassenhass auf, er verhöhne die Ideale und Werte, die in der universellen Erklärung der Menschenrechte festgeschrieben seien, erklärte Sarkozy. Aussenminister Bernard Kouchner nannte die Aussagen des iranischen Präsidenten als «inakzeptabel».
Frankreich hatte in letzter Minute entschieden, anders als etwa Deutschland und die USA mit einem Botschafter an der Uno-Konferenz teilzunehmen. Nach den Äusserungen Ahmadinejads verliess der französische Uno-Botschafter aber gemeinsam mit den Delegationen zahlreicher europäischer Staaten die Konferenz.
Ausser von Deutschland und den USA wird die Konferenz von Israel, Italien, den Niederlanden, Polen, Kanada, Australien und Neuseeland boykottiert. Hintergrund des Boykotts war die Sorge, dass die Konferenz zu einem Podium für anti-israelische Erklärungen werden könnte.
Die deutsche Regierung rechtfertigte ihre kurzfristig beschlossene Nicht-Teilnahme mit Befürchtungen, dass die Veranstaltung von einzelnen Teilnehmern «für Hasstiraden, Schmähreden und antiisraelische Ausfälle» missbraucht werden könnte.
(sam/ap)
Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinejad hat an der Uno-Konferenz gegen Rassismus Israel und die westlichen Staaten als rassistisch kritisiert. «Der Weltzionismus ist der personifizierte Rassismus», sagte er am Montag in Genf.
Israel missbrauche religiöse Gefühle um seinen Hass zu verbergen, sagte Ahmadinejad in seiner Rede weiter. Die westlichen Länder hätten nichts gegen die Bombardierung der Menschen im Gazastreifen gesagt.
Die Europäer hätten zudem den Ersten und Zweiten Weltkrieg verursacht und als Kompensation für ihren Rassismus ein rassistisches Regime nach Palästina gebracht, das sie zusammen mit den USA seit 60 Jahren unterstützten.
Aus Arroganz und um ihr Einflussgebiet auszuweiten, hätten die USA und ihre Verbündeten Krieg gegen Irak und Afghanistan geführt. Im Übrigen forderte Ahmadinejad eine Reform des Uno-Sicherheitsrats.
Die Delegierten mehrerer EU-Staaten verliessen aus Protest den Saal. Frankreich hat scharf gegen die Rede des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinejad auf der Anti-Rassismus-Konferenz in Genf protestiert. Er verurteile «diese Hassrede vollständig», erklärte Staatspräsident Nicolas Sarkozy am Montag, nachdem westliche Delegationen den Sitzungssaal verlassen hatten. Sarkozy rief die EU zu einer «Reaktion von äusserster Entschlossenheit» auf.
Ahmadinejad rufe zum Rassenhass auf, er verhöhne die Ideale und Werte, die in der universellen Erklärung der Menschenrechte festgeschrieben seien, erklärte Sarkozy. Aussenminister Bernard Kouchner nannte die Aussagen des iranischen Präsidenten als «inakzeptabel».
Frankreich hatte in letzter Minute entschieden, anders als etwa Deutschland und die USA mit einem Botschafter an der Uno-Konferenz teilzunehmen. Nach den Äusserungen Ahmadinejads verliess der französische Uno-Botschafter aber gemeinsam mit den Delegationen zahlreicher europäischer Staaten die Konferenz.
Ausser von Deutschland und den USA wird die Konferenz von Israel, Italien, den Niederlanden, Polen, Kanada, Australien und Neuseeland boykottiert. Hintergrund des Boykotts war die Sorge, dass die Konferenz zu einem Podium für anti-israelische Erklärungen werden könnte.
Die deutsche Regierung rechtfertigte ihre kurzfristig beschlossene Nicht-Teilnahme mit Befürchtungen, dass die Veranstaltung von einzelnen Teilnehmern «für Hasstiraden, Schmähreden und antiisraelische Ausfälle» missbraucht werden könnte.
(sam/ap)
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Sonntag, 19. April 2009
Die Macht der USA
Antirassismuskonferenz in Genf: Einer nach dem anderen sagt ab
Die Liste der Abwesenden an der Genfer Antirassismuskonferenz wird immer länger. Nach den USA haben nun auch Australien und die Niederlande ihre Teilnahme definitiv abgesagt.
Das Abschlussdokument, auf das sich Diplomaten am Freitag geeinigt hatten, sei nicht akzeptabel, sagte ein Sprecher des US-Aussenministeriums.
Die USA hatten zunächst an vorbereitenden Sitzungen teilgenommen und entsprachen damit der Ankündigung von Präsident Barack Obama, verstärkt auf Diplomatie und Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen setzen zu wollen.
Nun habe sich aber gezeigt, dass die Bedenken der USA in dem Abschlussdokument nicht ausreichend berücksichtigt worden seien, sagte der Sprecher. «Deshalb werden die USA an der Konferenz zur Besprechung dieses Dokuments nicht teilnehmen.»
Anti-israaelische Anspielungen gestrichen
Der Sprecher räumte ein, dass es Verbesserungen in dem Entwurf für das Abschlussdokument gegeben habe. Unter anderem wurden alle Anspielungen auf Israel und den Nahost-Konflikt gestrichen.
Auch ein von arabischer Seite angeregtes Verbot von der «Beleidigung von Religion» als Reaktion auf die Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen im Jahr 2006 wurde entfernt, weil es viele westliche Staaten als Einschränkung der Meinungsfreiheit kritisiert hatten.
Insgesamt würde das Abschlussdokument die Beschlüsse von Durban jedoch in einer «verwerflichen Sprache» bestätigt, sagte der US- Sprecher. Israel und Kanada haben ihre Teilnahme an der Konferenz bereits vor einiger Zeit abgesagt.
Missbräuche befürchtet
Auch die Niederlande werden in Genf fehlen. Einige Staaten versuchten weiterhin, die Konferenz zu missbrauchen, um religiöse Anschauungen über die Menschenrechte zu stellen, sagte Aussenminister Maxime Verhagen.
Noch ausstehend ist der Entscheid zahlreicher weiterer EU-Staaten. Der deutsche Aussenminister Frank-Walter Steinmeier hatte am Samstag in Berlin erklärt, er werde in einer Telefonkonferenz mit Kollegen aus anderen europäischen Staaten über das Thema beraten. Eine abschliessende Entscheidung solle am Sonntag fallen.
Schweiz dabei
Die Schweiz hingegen hat sich für eine Teilnahme entschlossen. Der am Freitagabend von der Vorbereitungskonferenz beschlossene Entwurf für ein Schlussdokument erfüllt die Bedingungen des Bundesrates.
Wegen der langen Ungewissheit über das Abschlussdokument haben bisher nur wenige hochrangige Gäste zugesagt, darunter die Staatschefs von Montenegro, Togo und Osttimor. Als prominentester Redner hat sich der iranische Staatspräsident Mahmoud Ahmadinejad angemeldet, der am Montagnachmittag zu Wort kommen soll.
Im Vorfeld der Konferenz demonstrierten am Samstag zwischen 600 und 700 Personen friedlich in Genf gegen Rassismus und Fremdenhass. Die Kundgebung wurde SOS Rassismus, der Liga der Muslime der Schweiz, von Gewerkschaften und linken Genfer Parteien organisiert.
Fortsetzung von 2001
Die Genfer Konferenz soll die Umsetzung der Beschlüsse der Antirassismus-Konferenz im Jahr 2001 im südafrikanischen Durban überprüfen. Damals endete die Tagung mit einem Eklat: Die Vertreter Israels und der USA verliessen damals die Veranstaltung, weil in einem Resolutionsentwurf Zionismus als Rassismus bezeichnet wurde
Die Liste der Abwesenden an der Genfer Antirassismuskonferenz wird immer länger. Nach den USA haben nun auch Australien und die Niederlande ihre Teilnahme definitiv abgesagt.
Das Abschlussdokument, auf das sich Diplomaten am Freitag geeinigt hatten, sei nicht akzeptabel, sagte ein Sprecher des US-Aussenministeriums.
Die USA hatten zunächst an vorbereitenden Sitzungen teilgenommen und entsprachen damit der Ankündigung von Präsident Barack Obama, verstärkt auf Diplomatie und Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen setzen zu wollen.
Nun habe sich aber gezeigt, dass die Bedenken der USA in dem Abschlussdokument nicht ausreichend berücksichtigt worden seien, sagte der Sprecher. «Deshalb werden die USA an der Konferenz zur Besprechung dieses Dokuments nicht teilnehmen.»
Anti-israaelische Anspielungen gestrichen
Der Sprecher räumte ein, dass es Verbesserungen in dem Entwurf für das Abschlussdokument gegeben habe. Unter anderem wurden alle Anspielungen auf Israel und den Nahost-Konflikt gestrichen.
Auch ein von arabischer Seite angeregtes Verbot von der «Beleidigung von Religion» als Reaktion auf die Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen im Jahr 2006 wurde entfernt, weil es viele westliche Staaten als Einschränkung der Meinungsfreiheit kritisiert hatten.
Insgesamt würde das Abschlussdokument die Beschlüsse von Durban jedoch in einer «verwerflichen Sprache» bestätigt, sagte der US- Sprecher. Israel und Kanada haben ihre Teilnahme an der Konferenz bereits vor einiger Zeit abgesagt.
Missbräuche befürchtet
Auch die Niederlande werden in Genf fehlen. Einige Staaten versuchten weiterhin, die Konferenz zu missbrauchen, um religiöse Anschauungen über die Menschenrechte zu stellen, sagte Aussenminister Maxime Verhagen.
Noch ausstehend ist der Entscheid zahlreicher weiterer EU-Staaten. Der deutsche Aussenminister Frank-Walter Steinmeier hatte am Samstag in Berlin erklärt, er werde in einer Telefonkonferenz mit Kollegen aus anderen europäischen Staaten über das Thema beraten. Eine abschliessende Entscheidung solle am Sonntag fallen.
Schweiz dabei
Die Schweiz hingegen hat sich für eine Teilnahme entschlossen. Der am Freitagabend von der Vorbereitungskonferenz beschlossene Entwurf für ein Schlussdokument erfüllt die Bedingungen des Bundesrates.
Wegen der langen Ungewissheit über das Abschlussdokument haben bisher nur wenige hochrangige Gäste zugesagt, darunter die Staatschefs von Montenegro, Togo und Osttimor. Als prominentester Redner hat sich der iranische Staatspräsident Mahmoud Ahmadinejad angemeldet, der am Montagnachmittag zu Wort kommen soll.
Im Vorfeld der Konferenz demonstrierten am Samstag zwischen 600 und 700 Personen friedlich in Genf gegen Rassismus und Fremdenhass. Die Kundgebung wurde SOS Rassismus, der Liga der Muslime der Schweiz, von Gewerkschaften und linken Genfer Parteien organisiert.
Fortsetzung von 2001
Die Genfer Konferenz soll die Umsetzung der Beschlüsse der Antirassismus-Konferenz im Jahr 2001 im südafrikanischen Durban überprüfen. Damals endete die Tagung mit einem Eklat: Die Vertreter Israels und der USA verliessen damals die Veranstaltung, weil in einem Resolutionsentwurf Zionismus als Rassismus bezeichnet wurde
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Mittwoch, 25. Juni 2008
Die Macht der Israel-Lobby
Nein, ich kann nicht! Von Uri Avnery, 21.06.2008 19:37
Nach Monaten eines zähen und bitteren Wettrennens und gnadenlosen Kampfes hat Barack Obama seine beeindruckende Rivalin Hillary Clinton besiegt. Er hat ein unglaubliches Wunder vollbracht: Das erste Mal in der Geschichte wurde ein Schwarzer ein glaubwürdiger Kandidat für die Präsidentschaft des mächtigsten Landes der Welt. Und was tat er als erstes nach diesem erstaunlichen Sieg? Er rannte zur Konferenz der Israel-Lobby, zu AIPAC, und hielt dort eine Rede, die alle Rekorde der Unterwürfigkeit und Liebedienerei brach [1].
Es war eine triumphale Konferenz. Sogar diese mächtige Organisation hatte noch nie so etwas erlebt. 7000 jüdische Funktionäre aus allen US-Staaten waren zusammengekommen, um die Unterwerfung der ganzen Washington Elite, die zum Kotau erschienen war, zu akzeptieren. Alle drei hoffnungsvollen Präsidentenanwärter hielten Reden und versuchten, einander mit Schmeicheleien zu übertreffen. Dreihundert Senatoren und Mitglieder des Kongresses bevölkerten die Korridore. Jeder, der gewählt und wieder gewählt werden wollte, jeder, der überhaupt irgendwelche politische Ambitionen hatte, kam, um zu sehen und gesehen zu werden. Das Washington von AIPAC [America-Israel Public Affairs Committee] gleicht dem Konstantinopel der byzantinischen Herrscher auf dem Höhepunkt ihrer Macht. Die Welt sah zu und wunderte sich. Die israelischen Medien waren begeistert. In den Hauptstädten der Welt wurden die Ereignisse aufmerksam zur Kenntnis genommen und Schlussfolgerungen gezogen. Alle arabischen Medien berichteten ausführlich darüber. Aljazeera widmete diesem Phänomen eine Diskussion von einer Stunde. Die extremsten Schlussfolgerungen der Professoren John Mearsheimer und Stephen Walt wurden in ihrer Gänze bestätigt. Am Vorabend ihres Besuches in Israel - am kommenden Donnerstag - stand die Israel-Lobby im Zentrum des politischen Lebens der USA und der ganzen Welt.
Warum eigentlich? Warum glauben die Kandidaten der amerikanischen Präsidentschaft, daß die Israel-Lobby so absolut wichtig für ihre Wahl ist? Die jüdischen Stimmen sind natürlich wichtig, besonders in mehreren wichtigen Staaten die das Ergebnis entscheiden werden. Aber die afrikanisch-amerikanische Wählerschaft ist größer und die spanische Gemeinde auch. Obama hat Millionen junger Wähler auf die politische Bühne gebracht. Zahlenmäßig ist die arabisch-muslimische Gemeinschaft in den USA auch kein unbedeutender Faktor. Einige sagen, daß es das jüdische Geld sei, das ausschlaggebend sei. Die Juden sind reich. Vielleicht geben sie mehr als andere für Politisches. Aber der Mythos über das mächtige jüdische Geld hat einen antisemitischen Klang. Schließlich haben auch andere Lobbys und vor allem die großen multinationalen Unternehmen erhebliche Geldsummen an Obama (und seine Gegner) gegeben. Und Obama verkündete stolz, daß er hunderttausend gewöhnliche Bürger dahin gebracht habe, ihm kleine Summen zu spenden, die sich auf Dutzende von Millionen beliefen. Stimmt: es ist bewiesen worden, daß die jüdische Lobby fast immer die Wahl eines Senators oder eines Kongressmitgliedes blockieren kann, der nicht eifrig nach der israelischen Flöte tanzt. Bei einigen exemplarischen Fällen, (die wirklich als exemplarisch geplant worden waren) hat die Lobby populäre Politiker besiegt, indem sie ihre politische und finanzielle Macht für die Wahl eines praktisch unbekannten Rivalen eingesetzt hat.
Aber bei der Wahl eines Präsidenten?
Die offensichtliche Kriecherei Obamas gegenüber der Israel-Lobby überragt ähnliche Bemühungen anderer Kandidaten. Warum? Weil er seinen schwindelerregenden Erfolg bei den Vorwahlen seinem Versprechen verdankt, die Politik zu verändern, der verkommenen Praxis Washingtons ein Ende zu setzen und die alten Zyniker mit einer jungen, tapferen Person zu ersetzen, die mit ihren Prinzipien keine Kompromisse eingeht. Und siehe da - das erste, was er macht, nachdem er seine Nominierung seiner Partei abgesichert hat: er kompromittiert seine Prinzipien. Und wie! Das was ihn von Hillary Clinton und auch von John McCain haushoch unterscheidet, ist seine kompromißlose Haltung gegenüber dem Irakkrieg vom ersten Augenblick an. Das war mutig. Das war unpopulär. Das war völlig gegen die Israel-Lobby, die insgesamt George Bush dahin antrieb, den Krieg zu beginnen, um Israel von einem feindlichen Regime zu befreien. Und jetzt kommt Obama und kriecht im Staub zu Füßen der AIPAC und nimmt einen völlig anderen Weg auf, um eine Politik zu rechtfertigen, die völlig gegen die eigenen Ideen geht.
Nun gut, er versprach, Israels Sicherheit mit allen Mitteln zu schützen. Das ist üblich. Nun gut, er sprach dunkle Drohungen gegen den Iran aus, obwohl er versprochen hat, sich mit dessen Führer zu treffen und alle Probleme friedlich zu lösen. Nun gut, er versprach, unsere drei gefangenen Soldaten zurückzubringen (irrtümlicherweise glaubt er, daß alle drei Gefangene der Hisbollah seien - ein Irrtum, der nebenbei zeigt, daß er sehr oberflächliche Kenntnisse unserer Angelegenheiten hat.) Aber seine Erklärung über Jerusalem sprengt alle Grenzen. Es ist keine Übertreibung, dies skandalös zu nennen. Kein Palästinenser, kein Araber, kein Muslim wird mit Israel Frieden machen, wenn der Haram-al-Sharif (auch Tempelberg genannt), einer der drei heiligsten Stätten des Islam und das herausragende Symbol des palästinensischen Nationalismus, nicht unter palästinensische Herrschaft kommen wird. Es ist eines der Kernprobleme des Konfliktes. Genau deswegen wurde die Camp David-Konferenz abgebrochen, obgleich der damalige Ministerpräsident Ehud Barak bereit war, Jerusalem in irgendeiner Weise zu teilen. Nun kommt Obama und holt vom Müllplatz den abgedroschenen Slogan vom ›ungeteilten Jerusalem, die Hauptstadt Israels in alle Ewigkeit‹ zurück. Seit Camp-David haben alle israelischen Regierungen verstanden, daß dieses Mantra ein unüberwindliches Hindernis für irgend einen Friedensprozess ist. Deshalb ist es aus dem Arsenal offizieller Slogans verschwunden - ganz still, fast geheim. Nur die israelische (und amerikanisch-jüdische) Rechte hält daran fest, und aus demselben Grund: um schon von Anfang an jede Chance für einen Frieden zu ersticken, der einen Abbau der Siedlungen nötig machen würde. Bei früheren US-Präsidentschafts-Vorwahlen dachten die in Frage kommenden Kandidaten, es genüge zu versprechen, daß die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem umziehen solle. Nach der Wahl hat niemals einer der Kandidaten sein Versprechen erfüllt. Alle waren vom Außenministerium überzeugt worden, daß dies die grundsätzlichen Interessen der US verletze. Obama ging viel weiter. Es ist möglich, daß es nur ein Lippenbekenntnis ist und daß er sich sagte: Nun gut, ich muß dies sagen, um gewählt zu werden - danach - Gott wird schon helfen. Aber selbst so kann die Tatsache nicht ignoriert werden: die Angst des AIPAC ist so schrecklich, daß selbst dieser Kandidat, der alles zu verändern verspricht, es nicht wagt. Bei dieser Sache akzeptiert er die Washington-Routine alten Stils. Er ist bereit, die grundsätzlichsten amerikanischen Interessen zu opfern. Schließlich hat die USA vitale Interessen, einen israelisch-palästinensischen Frieden zu erreichen, der es erlaubt, Wege zu den Herzen der arabischen Massen vom Irak bis nach Marokko zu finden. Obama hat sein Image in der islamischen Welt beschädigt und seine Zukunft schwer belastet - falls er zum Präsidenten gewählt werden würde.
Vor 65 Jahren standen die amerikanischen Juden hilflos da, während Nazi-Deutschland ihre Brüder und Schwestern in Europa auslöschten. Sie waren nicht in der Lage, Präsident Franklin Roosevelt zu überzeugen, etwas Wesentliches zu tun, um den Holocaust zu stoppen. (Gleichzeitig wagten Afro-Amerikaner nicht, zu nahe an die Wahllokale zu kommen, weil sie Angst vor den Hunden hatten, die man auf sie ansetzte). Was hat dem amerikanisch-jüdischen Establishment zu dem schwindelerregenden Zugang zur Macht verholfen? Organisatorisches Talent? Geld? Aufstieg auf der sozialen Leiter? Die Scham, daß sie während des Holocausts versagten? Je mehr ich über dieses eigenartige Phänomen nachdenke, umso mehr komme ich zu der Überzeugung (über die ich auch schon in der Vergangenheit schrieb), daß das, was wirklich entscheidend ist, die Ähnlichkeiten zwischen dem amerikanischen und dem zionistischen Unternehmen sind: auf dem spirituellen wie auch auf dem praktischem Gebiet. Israel ist ein kleines Amerika und die USA ein großes Israel. Die Passagiere der Mayflower flohen wie die Zionisten der ersten und zweiten Aliya (Auswanderungswelle) aus Europa und nahmen eine messianische Vision mit sich: entweder eine religiöse oder eine utopische. (Die frühen Zionisten waren zwar meistens Atheisten, aber religiöse Traditionen hatten einen mächtigen Einfluß auf ihre Vision.) Die Gründer der amerikanischen Gesellschaft waren ›Pilger‹, die zionistischen Immigranten nannten sich selbst ›olim‹ - eine Abkürzung für olim beregel, ›Pilger‹. Beide segelten zu einem ›verheißenen Land‹ und glaubten, sie seien Gottes auserwähltes Volk. Beide litten sehr in ihrem neuen Land. Beide sahen sich als ›Pioniere‹, die die Wüste zum Blühen bringt, ein ›Volk ohne Land für ein Land ohne Volk‹. Beide ignorierten völlig die Rechte der einheimischen Bevölkerung, die sie als Untermenschen und Wilde und Mörder betrachteten. Beide sahen den natürlichen Widerstand der lokalen Bevölkerung als einen Beweis für ihren eingeborenen mörderischen Charakter an, der sogar die schlimmsten Grausamkeiten rechtfertigte. Beide trieben die Eingeborenen hinaus und nahmen ihr Land ein, als ob es das Normalste wäre, mit der einen Hand am Pflug und mit der Bibel in der anderen Hand auf jedem Hügel und unter jedem Baum zu siedeln. Israel tat zwar nichts, das einem Genozid gegen die eingeborenen Amerikaner gleichkommt oder etwas wie die Sklaverei, die viele Generationen lang in der USA bestand. Aber da die Amerikaner diese Brutalitäten aus ihrem Bewußtsein verdrängt haben, hindert sie das nicht, sich selbst mit den Israelis zu vergleichen. Es scheint so, daß es im Unterbewußten beider Nationen ein Ferment unterdrückter Schuldgefühle gibt, das sich in der Leugnung vergangener Taten, in Aggressivität und Anbetung der Macht äußert.
Wie kommt es, daß ein Mann wie Obama, der Sohn eines afrikanischen Vaters, sich so vollständig mit den Taten der früheren Generationen der weißen Amerikaner identifiziert? Es zeigt wieder einmal, wie mächtig sich im Bewußtsein einer Person Mythen verwurzeln können, daß sie sich hundertprozentig mit dem eingebildeten nationalen Narrativ identifizieren. Dem könnte noch das unbewußte Bedürfnis hinzugefügt werden, zu den Siegern zu gehören - wenn möglich. Deshalb akzeptiere ich die Spekulation »Nun gut, er muß so reden, um gewählt zu werden. Einmal im Weißen Haus, dann wird er zu sich selbst zurückkommen,« mit Vorbehalt. Ich bin darüber nicht so sicher. Es könnte sich herausstellen, daß diese Ideen wirklich seine geistige Welt so beherrschen. Eines ist sicher für mich: Obamas Erklärungen bei der AIPAC-Konferenz sind sehr, sehr schlecht für den Frieden. Und was für den Frieden schlecht ist, ist auch schlecht für Israel und schlecht für das palästinensische Volk. Wenn er, einmal gewählt, daran festhält, wird er - was den Frieden zwischen den beiden Völkern in diesem Land betrifft - gezwungen sein, zu sagen: »No, I can’t - Nein, ich kann nicht!«
Anmerkung politonline d.a. Was Jerusalem betrifft, so setzt sich der Siedlungsbau fort: Israel wird weitere 1.300 Wohnungen in Ostjerusalem bauen, ungeachtet der Tatsache, daß die Palästinenser und die USA gemäß dem Nahost-Friedensplan, der sogenannten Road Map, einen Baustopp von Israel fordern. Die Palästinenser, die Ostjerusalem als Hauptstadt für ihren künftigen Staat beanspruchen, üben an den angekündigten Neubauten heftige Kritik. »Wir verurteilen dieses Projekt, das die Absicht der israelischen Regierung offenbart, den Frieden zu zerstören«, sagte der palästinensische Unterhändler Sajeb Erakat. Zusammen mit dem benachbarten Felsendom stellt die Al-Aksa-Moschee auf dem Tempelberg in Jerusalem eines der wichtigsten Heiligtümer für die Muslime dar. Archäologische Grabungen und Bauarbeiten haben bei vielen Gläubigen immer wieder Befürchtungen ausgelöst, die Moschee könne einstürzen. Geschürt wurden die Ängste durch jüdische Fanatiker, die mehrfach die Zerstörung der Al-Aksa-Moschee verlangt haben, um den dritten biblischen Tempel bauen zu können 2.
Nun war Topic Nr. 9 vom September 2006 folgendes zu entnehmen: Über die Hälfte der Israelis ist für den Bau des 3. Tempels - Seit der Wiedervereinigung Jerusalems am 7. Juni 1967 geht es um die Frage: Soll der Tempel wieder aufgebaut werden? Erstmals seit 2000 Jahren ist der Tempelberg wieder unter jüdischer Kontrolle. Textstellen in der Bibel weisen auf den Neubau hin: Daniel 9.27, Jessaja 24, 2.23. Erst im Zusammenhang mit dem 3. Tempel werden gewisse endzeitliche Entwicklungen ablaufen. Der Rabbiner Chaim Richman erklärte in einem Interview mit dem Topic-Korrespondenten Rainer Schmidt: »Mehr und mehr Israelis, ob säkulär oder religiös, verstehen, daß das Geheimnis des von allen Menschen so innig gesuchten Friedens die göttliche Gegenwart unter den Menschen ist, die durch den Bau des Tempels kommen wird. Ich glaube, daß dies nur für eine Minderheit von säkulären Israelis relevant ist«, sagt Richman, der für das Tempel-Institut in der Jerusalemer Altstadt tätig ist. Dort sind bereits alle notwendigen Geräte für den Tempel nach biblischen Vorgaben und dem entsprechenden Material exakt nachgebaut worden. Diese sind für den Gebrauch in einem zukünftigen Tempel bestimmt. Darunter Musikinstrumente für die Leviten, die goldene Krone des Hohenpriesters sowie Gold- und Silbergefäße für den Opferdienst und die silbernen Trompeten. Inzwischen ist es auch gelungen, den siebenarmigen Leuchter aus reinem Gold, den goldenen Weihrauchaltar und den goldenen Schaubrot-Tisch herzustellen. Er bestätigt, daß Nachkommen aus priesterlichem Geschlecht für den ›göttlichen Dienst‹ vorbereitet wurden. Auch stehe eine rote Kuh zur Verfügung (nach 4. Mose 19 ist die Asche einer verbrannten makellosen roten Kuh für Reinigungszwecke nötig und Voraussetzung für den priesterlichen Tempeldienst). Richman zur Seite steht eine Gruppe, die sich ›Die Getreuen des Tempelbergs‹ nennt; sie wurde von Gerschon Salomon gegründet und wird von diesem geleitet. Anläßlich der biblischen Wallfahrtsfeste versuchen die Getreuen in jedem Jahr, den Grundstein für einen zukünftigen Tempel zu legen, was von den Behörden regelmäßig verboten wird. […] Der Wiederaufbau des Tempels sei eine nationale Aufgabe Israels, die Befolgung eines göttlichen Gebots, was zu einer geistlichen Revolution in der Welt, vor allem aber in Israel selbst führen werde, führt Salomon gegenüber Topic aus. Seine Gruppe selber baue auch Tempelmodelle, entwerfe Baupläne und stelle Steine für den künftigen Tempel her. »Nicht nur um bereit zu sein, sondern um jedem, besonders in Israel, zu zeigen, daß es sich nicht nur um eine mystische Idee handelt, sondern um etwas ganz Konkretes«, erläutert der Tempel-Aktivist. Der Wiederaufbau des Tempels hätte zwangsläufig die Beseitigung der an diesem Ort stehenden islamischen Heiligtümer zur Folge. Wie wollen die ›Die Getreuen des Tempelbergs‹ diese Frage lösen? »Es würde das Entfernen dieser Bauwerke bedeuten. Ich gebrauche nicht das Wort ›Zerstörung‹, weil viele Menschen von mir hören möchten, daß ich die Moscheen zerstören will. Diese Erwartungen werde ich nicht erfüllen«, beteuert Salomon. Gott könne heidnische Anbetungsstätten auch ganz anders entfernen. »Der Prophet Sacharja erwähnt ein großes Erdbeben. Das kann Gott tun.« Palästinenserpräsident Mahmud Abbas bezeichnete den Siedlungsbau als ›Haupthindernis‹ im Friedensprozess. Solange der Ausbau fortgesetzt werde, sei eine Friedensregelung nicht zu erreichen. Aber auch an anderen Orten setzt Israel den Siedlungsbau fort, so im Westjordanland. Der Siedlungsausbau ist neben der anhaltenden Gewalt einer der Gründe, weshalb die letzten November wieder aufgenommenen Friedensgespräche nicht vorankommen. Robert Hickson, beispielsweise, schreibt zum Thema apokalyptische Theologie der ›christlichen Zionisten‹ folgendes: »Es gibt zum Beispiel viele einflußreiche Leute mit einer umfassenden religiösen Orientierung und einem theologischen Hintergrund, die sich sehr stolz als ›christliche Zionisten‹ bezeichnen. Aber viele dieser christlichen Zionisten - die eine bestimmte messianische und zunehmend apokalyptische politische Theologie über eine ›Endzeit‹, über das ohne jeden Zweifel erhabene Heilige Land Israel und über den strategischen, der göttlichen Vorsehung entsprechenden Zweck des Staates Israel vertreten - wollen sogar, und das ist wahr, den ›Wiederaufbau des Dritten Tempels‹, was natürlich bedeuten würde, daß vorher eine Moschee, der Felsendom, entweiht werden muß! […..] Ein anderes Instrument der strategischen Täuschung und Irreführung finden wir in der Fabianischen Bewegung in Großbritannien und den sogenannten ›britisch-israelischen‹ Gruppen, die prozionistische Ansichten über die Außenpolitik im Nahen Osten vertreten. Viele dieser Ansichten sind nicht nur säkular, sondern auch sehr theologisch. […] Trotz der in der Öffentlichkeit scheinbar um sich greifenden ›Säkularisierung‹ und des wachsenden ›Agnostizismus des Westens‹ gibt es in den Vereinigten Staaten viel mehr religiöse Elemente hinter unserer öffentlichen Diskussion, als Sie denken. Und viele der jüdischen strategischen Institute arbeiten sehr eng mit einigen dieser protestantisch-christlichen Zionisten zusammen, die wirklich glauben, daß Gott das Land in Israel für immer (oder zumindest auf ewig) den Juden gegeben hat und daß die Palästinenser nicht wirkliche Menschen sind. Wie ein jüdisches Mitglied aus dem Umkreis der Geheimdienste mir neulich deutlich, aber klar sagte: »Die Palästinenser sind kein Volk, sie sind eine Waffe« und »wichtig ist allein, ob man eine jüdische Seele hat oder nicht.«
1 http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005079.html 7. 6. 08 Siehe auch Gush Shalom und Uri Avnery Alle Hervorhebungen durch politonline
2 Handelsblatt vom 26. 2. 07
3 http://209.85.135.104/search?q=cache:ULKVir-_JecJ:www.luebeck-kunterbunt.de/seite3/Taeuschungsstrategien+Dr.+Robert+Hickson+T%C3%A4uschungsstrategien&hl=de&ct=clnk&cd=1&gl=ch Zum Krieg, in dem wir uns bereits befinden, und zu dem, der uns wahrscheinlich bevorsteht: Strategische und moralische Überlegungen eines US-Militärs auf längere Sicht - Von Professor Dr. Robert Hickson Professor Dr. Robert Hickson, Bachelor of Science der U.S. Military Academy, West Point, New York, Ph. D. der University of North Carolina at Chapel Hill, lebt in Front Royal, Virginia, USA. Siehe auch http://www.politonline.ch/index.cfm?content=news&newsid=662 Die demografische Bereinigung Jerusalems - von Dominique Vidal und Philippe Rekacewicz, http://www.politonline.ch/index.cfm?content=news&newsid=656 Kriegstreiberische AIPAC-Konferenz und http://www.politonline.ch/index.cfm?content=news&newsid=477 Eine neue Pro-Israel-Lobby für die USA? »Christliche Zionisten« wollen beweisen, daß allein Juden über das Land zwischen Mittelmeer und Jordan herrschen sollen - von Knut Mellenthin
Nach Monaten eines zähen und bitteren Wettrennens und gnadenlosen Kampfes hat Barack Obama seine beeindruckende Rivalin Hillary Clinton besiegt. Er hat ein unglaubliches Wunder vollbracht: Das erste Mal in der Geschichte wurde ein Schwarzer ein glaubwürdiger Kandidat für die Präsidentschaft des mächtigsten Landes der Welt. Und was tat er als erstes nach diesem erstaunlichen Sieg? Er rannte zur Konferenz der Israel-Lobby, zu AIPAC, und hielt dort eine Rede, die alle Rekorde der Unterwürfigkeit und Liebedienerei brach [1].
Es war eine triumphale Konferenz. Sogar diese mächtige Organisation hatte noch nie so etwas erlebt. 7000 jüdische Funktionäre aus allen US-Staaten waren zusammengekommen, um die Unterwerfung der ganzen Washington Elite, die zum Kotau erschienen war, zu akzeptieren. Alle drei hoffnungsvollen Präsidentenanwärter hielten Reden und versuchten, einander mit Schmeicheleien zu übertreffen. Dreihundert Senatoren und Mitglieder des Kongresses bevölkerten die Korridore. Jeder, der gewählt und wieder gewählt werden wollte, jeder, der überhaupt irgendwelche politische Ambitionen hatte, kam, um zu sehen und gesehen zu werden. Das Washington von AIPAC [America-Israel Public Affairs Committee] gleicht dem Konstantinopel der byzantinischen Herrscher auf dem Höhepunkt ihrer Macht. Die Welt sah zu und wunderte sich. Die israelischen Medien waren begeistert. In den Hauptstädten der Welt wurden die Ereignisse aufmerksam zur Kenntnis genommen und Schlussfolgerungen gezogen. Alle arabischen Medien berichteten ausführlich darüber. Aljazeera widmete diesem Phänomen eine Diskussion von einer Stunde. Die extremsten Schlussfolgerungen der Professoren John Mearsheimer und Stephen Walt wurden in ihrer Gänze bestätigt. Am Vorabend ihres Besuches in Israel - am kommenden Donnerstag - stand die Israel-Lobby im Zentrum des politischen Lebens der USA und der ganzen Welt.
Warum eigentlich? Warum glauben die Kandidaten der amerikanischen Präsidentschaft, daß die Israel-Lobby so absolut wichtig für ihre Wahl ist? Die jüdischen Stimmen sind natürlich wichtig, besonders in mehreren wichtigen Staaten die das Ergebnis entscheiden werden. Aber die afrikanisch-amerikanische Wählerschaft ist größer und die spanische Gemeinde auch. Obama hat Millionen junger Wähler auf die politische Bühne gebracht. Zahlenmäßig ist die arabisch-muslimische Gemeinschaft in den USA auch kein unbedeutender Faktor. Einige sagen, daß es das jüdische Geld sei, das ausschlaggebend sei. Die Juden sind reich. Vielleicht geben sie mehr als andere für Politisches. Aber der Mythos über das mächtige jüdische Geld hat einen antisemitischen Klang. Schließlich haben auch andere Lobbys und vor allem die großen multinationalen Unternehmen erhebliche Geldsummen an Obama (und seine Gegner) gegeben. Und Obama verkündete stolz, daß er hunderttausend gewöhnliche Bürger dahin gebracht habe, ihm kleine Summen zu spenden, die sich auf Dutzende von Millionen beliefen. Stimmt: es ist bewiesen worden, daß die jüdische Lobby fast immer die Wahl eines Senators oder eines Kongressmitgliedes blockieren kann, der nicht eifrig nach der israelischen Flöte tanzt. Bei einigen exemplarischen Fällen, (die wirklich als exemplarisch geplant worden waren) hat die Lobby populäre Politiker besiegt, indem sie ihre politische und finanzielle Macht für die Wahl eines praktisch unbekannten Rivalen eingesetzt hat.
Aber bei der Wahl eines Präsidenten?
Die offensichtliche Kriecherei Obamas gegenüber der Israel-Lobby überragt ähnliche Bemühungen anderer Kandidaten. Warum? Weil er seinen schwindelerregenden Erfolg bei den Vorwahlen seinem Versprechen verdankt, die Politik zu verändern, der verkommenen Praxis Washingtons ein Ende zu setzen und die alten Zyniker mit einer jungen, tapferen Person zu ersetzen, die mit ihren Prinzipien keine Kompromisse eingeht. Und siehe da - das erste, was er macht, nachdem er seine Nominierung seiner Partei abgesichert hat: er kompromittiert seine Prinzipien. Und wie! Das was ihn von Hillary Clinton und auch von John McCain haushoch unterscheidet, ist seine kompromißlose Haltung gegenüber dem Irakkrieg vom ersten Augenblick an. Das war mutig. Das war unpopulär. Das war völlig gegen die Israel-Lobby, die insgesamt George Bush dahin antrieb, den Krieg zu beginnen, um Israel von einem feindlichen Regime zu befreien. Und jetzt kommt Obama und kriecht im Staub zu Füßen der AIPAC und nimmt einen völlig anderen Weg auf, um eine Politik zu rechtfertigen, die völlig gegen die eigenen Ideen geht.
Nun gut, er versprach, Israels Sicherheit mit allen Mitteln zu schützen. Das ist üblich. Nun gut, er sprach dunkle Drohungen gegen den Iran aus, obwohl er versprochen hat, sich mit dessen Führer zu treffen und alle Probleme friedlich zu lösen. Nun gut, er versprach, unsere drei gefangenen Soldaten zurückzubringen (irrtümlicherweise glaubt er, daß alle drei Gefangene der Hisbollah seien - ein Irrtum, der nebenbei zeigt, daß er sehr oberflächliche Kenntnisse unserer Angelegenheiten hat.) Aber seine Erklärung über Jerusalem sprengt alle Grenzen. Es ist keine Übertreibung, dies skandalös zu nennen. Kein Palästinenser, kein Araber, kein Muslim wird mit Israel Frieden machen, wenn der Haram-al-Sharif (auch Tempelberg genannt), einer der drei heiligsten Stätten des Islam und das herausragende Symbol des palästinensischen Nationalismus, nicht unter palästinensische Herrschaft kommen wird. Es ist eines der Kernprobleme des Konfliktes. Genau deswegen wurde die Camp David-Konferenz abgebrochen, obgleich der damalige Ministerpräsident Ehud Barak bereit war, Jerusalem in irgendeiner Weise zu teilen. Nun kommt Obama und holt vom Müllplatz den abgedroschenen Slogan vom ›ungeteilten Jerusalem, die Hauptstadt Israels in alle Ewigkeit‹ zurück. Seit Camp-David haben alle israelischen Regierungen verstanden, daß dieses Mantra ein unüberwindliches Hindernis für irgend einen Friedensprozess ist. Deshalb ist es aus dem Arsenal offizieller Slogans verschwunden - ganz still, fast geheim. Nur die israelische (und amerikanisch-jüdische) Rechte hält daran fest, und aus demselben Grund: um schon von Anfang an jede Chance für einen Frieden zu ersticken, der einen Abbau der Siedlungen nötig machen würde. Bei früheren US-Präsidentschafts-Vorwahlen dachten die in Frage kommenden Kandidaten, es genüge zu versprechen, daß die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem umziehen solle. Nach der Wahl hat niemals einer der Kandidaten sein Versprechen erfüllt. Alle waren vom Außenministerium überzeugt worden, daß dies die grundsätzlichen Interessen der US verletze. Obama ging viel weiter. Es ist möglich, daß es nur ein Lippenbekenntnis ist und daß er sich sagte: Nun gut, ich muß dies sagen, um gewählt zu werden - danach - Gott wird schon helfen. Aber selbst so kann die Tatsache nicht ignoriert werden: die Angst des AIPAC ist so schrecklich, daß selbst dieser Kandidat, der alles zu verändern verspricht, es nicht wagt. Bei dieser Sache akzeptiert er die Washington-Routine alten Stils. Er ist bereit, die grundsätzlichsten amerikanischen Interessen zu opfern. Schließlich hat die USA vitale Interessen, einen israelisch-palästinensischen Frieden zu erreichen, der es erlaubt, Wege zu den Herzen der arabischen Massen vom Irak bis nach Marokko zu finden. Obama hat sein Image in der islamischen Welt beschädigt und seine Zukunft schwer belastet - falls er zum Präsidenten gewählt werden würde.
Vor 65 Jahren standen die amerikanischen Juden hilflos da, während Nazi-Deutschland ihre Brüder und Schwestern in Europa auslöschten. Sie waren nicht in der Lage, Präsident Franklin Roosevelt zu überzeugen, etwas Wesentliches zu tun, um den Holocaust zu stoppen. (Gleichzeitig wagten Afro-Amerikaner nicht, zu nahe an die Wahllokale zu kommen, weil sie Angst vor den Hunden hatten, die man auf sie ansetzte). Was hat dem amerikanisch-jüdischen Establishment zu dem schwindelerregenden Zugang zur Macht verholfen? Organisatorisches Talent? Geld? Aufstieg auf der sozialen Leiter? Die Scham, daß sie während des Holocausts versagten? Je mehr ich über dieses eigenartige Phänomen nachdenke, umso mehr komme ich zu der Überzeugung (über die ich auch schon in der Vergangenheit schrieb), daß das, was wirklich entscheidend ist, die Ähnlichkeiten zwischen dem amerikanischen und dem zionistischen Unternehmen sind: auf dem spirituellen wie auch auf dem praktischem Gebiet. Israel ist ein kleines Amerika und die USA ein großes Israel. Die Passagiere der Mayflower flohen wie die Zionisten der ersten und zweiten Aliya (Auswanderungswelle) aus Europa und nahmen eine messianische Vision mit sich: entweder eine religiöse oder eine utopische. (Die frühen Zionisten waren zwar meistens Atheisten, aber religiöse Traditionen hatten einen mächtigen Einfluß auf ihre Vision.) Die Gründer der amerikanischen Gesellschaft waren ›Pilger‹, die zionistischen Immigranten nannten sich selbst ›olim‹ - eine Abkürzung für olim beregel, ›Pilger‹. Beide segelten zu einem ›verheißenen Land‹ und glaubten, sie seien Gottes auserwähltes Volk. Beide litten sehr in ihrem neuen Land. Beide sahen sich als ›Pioniere‹, die die Wüste zum Blühen bringt, ein ›Volk ohne Land für ein Land ohne Volk‹. Beide ignorierten völlig die Rechte der einheimischen Bevölkerung, die sie als Untermenschen und Wilde und Mörder betrachteten. Beide sahen den natürlichen Widerstand der lokalen Bevölkerung als einen Beweis für ihren eingeborenen mörderischen Charakter an, der sogar die schlimmsten Grausamkeiten rechtfertigte. Beide trieben die Eingeborenen hinaus und nahmen ihr Land ein, als ob es das Normalste wäre, mit der einen Hand am Pflug und mit der Bibel in der anderen Hand auf jedem Hügel und unter jedem Baum zu siedeln. Israel tat zwar nichts, das einem Genozid gegen die eingeborenen Amerikaner gleichkommt oder etwas wie die Sklaverei, die viele Generationen lang in der USA bestand. Aber da die Amerikaner diese Brutalitäten aus ihrem Bewußtsein verdrängt haben, hindert sie das nicht, sich selbst mit den Israelis zu vergleichen. Es scheint so, daß es im Unterbewußten beider Nationen ein Ferment unterdrückter Schuldgefühle gibt, das sich in der Leugnung vergangener Taten, in Aggressivität und Anbetung der Macht äußert.
Wie kommt es, daß ein Mann wie Obama, der Sohn eines afrikanischen Vaters, sich so vollständig mit den Taten der früheren Generationen der weißen Amerikaner identifiziert? Es zeigt wieder einmal, wie mächtig sich im Bewußtsein einer Person Mythen verwurzeln können, daß sie sich hundertprozentig mit dem eingebildeten nationalen Narrativ identifizieren. Dem könnte noch das unbewußte Bedürfnis hinzugefügt werden, zu den Siegern zu gehören - wenn möglich. Deshalb akzeptiere ich die Spekulation »Nun gut, er muß so reden, um gewählt zu werden. Einmal im Weißen Haus, dann wird er zu sich selbst zurückkommen,« mit Vorbehalt. Ich bin darüber nicht so sicher. Es könnte sich herausstellen, daß diese Ideen wirklich seine geistige Welt so beherrschen. Eines ist sicher für mich: Obamas Erklärungen bei der AIPAC-Konferenz sind sehr, sehr schlecht für den Frieden. Und was für den Frieden schlecht ist, ist auch schlecht für Israel und schlecht für das palästinensische Volk. Wenn er, einmal gewählt, daran festhält, wird er - was den Frieden zwischen den beiden Völkern in diesem Land betrifft - gezwungen sein, zu sagen: »No, I can’t - Nein, ich kann nicht!«
Anmerkung politonline d.a. Was Jerusalem betrifft, so setzt sich der Siedlungsbau fort: Israel wird weitere 1.300 Wohnungen in Ostjerusalem bauen, ungeachtet der Tatsache, daß die Palästinenser und die USA gemäß dem Nahost-Friedensplan, der sogenannten Road Map, einen Baustopp von Israel fordern. Die Palästinenser, die Ostjerusalem als Hauptstadt für ihren künftigen Staat beanspruchen, üben an den angekündigten Neubauten heftige Kritik. »Wir verurteilen dieses Projekt, das die Absicht der israelischen Regierung offenbart, den Frieden zu zerstören«, sagte der palästinensische Unterhändler Sajeb Erakat. Zusammen mit dem benachbarten Felsendom stellt die Al-Aksa-Moschee auf dem Tempelberg in Jerusalem eines der wichtigsten Heiligtümer für die Muslime dar. Archäologische Grabungen und Bauarbeiten haben bei vielen Gläubigen immer wieder Befürchtungen ausgelöst, die Moschee könne einstürzen. Geschürt wurden die Ängste durch jüdische Fanatiker, die mehrfach die Zerstörung der Al-Aksa-Moschee verlangt haben, um den dritten biblischen Tempel bauen zu können 2.
Nun war Topic Nr. 9 vom September 2006 folgendes zu entnehmen: Über die Hälfte der Israelis ist für den Bau des 3. Tempels - Seit der Wiedervereinigung Jerusalems am 7. Juni 1967 geht es um die Frage: Soll der Tempel wieder aufgebaut werden? Erstmals seit 2000 Jahren ist der Tempelberg wieder unter jüdischer Kontrolle. Textstellen in der Bibel weisen auf den Neubau hin: Daniel 9.27, Jessaja 24, 2.23. Erst im Zusammenhang mit dem 3. Tempel werden gewisse endzeitliche Entwicklungen ablaufen. Der Rabbiner Chaim Richman erklärte in einem Interview mit dem Topic-Korrespondenten Rainer Schmidt: »Mehr und mehr Israelis, ob säkulär oder religiös, verstehen, daß das Geheimnis des von allen Menschen so innig gesuchten Friedens die göttliche Gegenwart unter den Menschen ist, die durch den Bau des Tempels kommen wird. Ich glaube, daß dies nur für eine Minderheit von säkulären Israelis relevant ist«, sagt Richman, der für das Tempel-Institut in der Jerusalemer Altstadt tätig ist. Dort sind bereits alle notwendigen Geräte für den Tempel nach biblischen Vorgaben und dem entsprechenden Material exakt nachgebaut worden. Diese sind für den Gebrauch in einem zukünftigen Tempel bestimmt. Darunter Musikinstrumente für die Leviten, die goldene Krone des Hohenpriesters sowie Gold- und Silbergefäße für den Opferdienst und die silbernen Trompeten. Inzwischen ist es auch gelungen, den siebenarmigen Leuchter aus reinem Gold, den goldenen Weihrauchaltar und den goldenen Schaubrot-Tisch herzustellen. Er bestätigt, daß Nachkommen aus priesterlichem Geschlecht für den ›göttlichen Dienst‹ vorbereitet wurden. Auch stehe eine rote Kuh zur Verfügung (nach 4. Mose 19 ist die Asche einer verbrannten makellosen roten Kuh für Reinigungszwecke nötig und Voraussetzung für den priesterlichen Tempeldienst). Richman zur Seite steht eine Gruppe, die sich ›Die Getreuen des Tempelbergs‹ nennt; sie wurde von Gerschon Salomon gegründet und wird von diesem geleitet. Anläßlich der biblischen Wallfahrtsfeste versuchen die Getreuen in jedem Jahr, den Grundstein für einen zukünftigen Tempel zu legen, was von den Behörden regelmäßig verboten wird. […] Der Wiederaufbau des Tempels sei eine nationale Aufgabe Israels, die Befolgung eines göttlichen Gebots, was zu einer geistlichen Revolution in der Welt, vor allem aber in Israel selbst führen werde, führt Salomon gegenüber Topic aus. Seine Gruppe selber baue auch Tempelmodelle, entwerfe Baupläne und stelle Steine für den künftigen Tempel her. »Nicht nur um bereit zu sein, sondern um jedem, besonders in Israel, zu zeigen, daß es sich nicht nur um eine mystische Idee handelt, sondern um etwas ganz Konkretes«, erläutert der Tempel-Aktivist. Der Wiederaufbau des Tempels hätte zwangsläufig die Beseitigung der an diesem Ort stehenden islamischen Heiligtümer zur Folge. Wie wollen die ›Die Getreuen des Tempelbergs‹ diese Frage lösen? »Es würde das Entfernen dieser Bauwerke bedeuten. Ich gebrauche nicht das Wort ›Zerstörung‹, weil viele Menschen von mir hören möchten, daß ich die Moscheen zerstören will. Diese Erwartungen werde ich nicht erfüllen«, beteuert Salomon. Gott könne heidnische Anbetungsstätten auch ganz anders entfernen. »Der Prophet Sacharja erwähnt ein großes Erdbeben. Das kann Gott tun.« Palästinenserpräsident Mahmud Abbas bezeichnete den Siedlungsbau als ›Haupthindernis‹ im Friedensprozess. Solange der Ausbau fortgesetzt werde, sei eine Friedensregelung nicht zu erreichen. Aber auch an anderen Orten setzt Israel den Siedlungsbau fort, so im Westjordanland. Der Siedlungsausbau ist neben der anhaltenden Gewalt einer der Gründe, weshalb die letzten November wieder aufgenommenen Friedensgespräche nicht vorankommen. Robert Hickson, beispielsweise, schreibt zum Thema apokalyptische Theologie der ›christlichen Zionisten‹ folgendes: »Es gibt zum Beispiel viele einflußreiche Leute mit einer umfassenden religiösen Orientierung und einem theologischen Hintergrund, die sich sehr stolz als ›christliche Zionisten‹ bezeichnen. Aber viele dieser christlichen Zionisten - die eine bestimmte messianische und zunehmend apokalyptische politische Theologie über eine ›Endzeit‹, über das ohne jeden Zweifel erhabene Heilige Land Israel und über den strategischen, der göttlichen Vorsehung entsprechenden Zweck des Staates Israel vertreten - wollen sogar, und das ist wahr, den ›Wiederaufbau des Dritten Tempels‹, was natürlich bedeuten würde, daß vorher eine Moschee, der Felsendom, entweiht werden muß! […..] Ein anderes Instrument der strategischen Täuschung und Irreführung finden wir in der Fabianischen Bewegung in Großbritannien und den sogenannten ›britisch-israelischen‹ Gruppen, die prozionistische Ansichten über die Außenpolitik im Nahen Osten vertreten. Viele dieser Ansichten sind nicht nur säkular, sondern auch sehr theologisch. […] Trotz der in der Öffentlichkeit scheinbar um sich greifenden ›Säkularisierung‹ und des wachsenden ›Agnostizismus des Westens‹ gibt es in den Vereinigten Staaten viel mehr religiöse Elemente hinter unserer öffentlichen Diskussion, als Sie denken. Und viele der jüdischen strategischen Institute arbeiten sehr eng mit einigen dieser protestantisch-christlichen Zionisten zusammen, die wirklich glauben, daß Gott das Land in Israel für immer (oder zumindest auf ewig) den Juden gegeben hat und daß die Palästinenser nicht wirkliche Menschen sind. Wie ein jüdisches Mitglied aus dem Umkreis der Geheimdienste mir neulich deutlich, aber klar sagte: »Die Palästinenser sind kein Volk, sie sind eine Waffe« und »wichtig ist allein, ob man eine jüdische Seele hat oder nicht.«
1 http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005079.html 7. 6. 08 Siehe auch Gush Shalom und Uri Avnery Alle Hervorhebungen durch politonline
2 Handelsblatt vom 26. 2. 07
3 http://209.85.135.104/search?q=cache:ULKVir-_JecJ:www.luebeck-kunterbunt.de/seite3/Taeuschungsstrategien+Dr.+Robert+Hickson+T%C3%A4uschungsstrategien&hl=de&ct=clnk&cd=1&gl=ch Zum Krieg, in dem wir uns bereits befinden, und zu dem, der uns wahrscheinlich bevorsteht: Strategische und moralische Überlegungen eines US-Militärs auf längere Sicht - Von Professor Dr. Robert Hickson Professor Dr. Robert Hickson, Bachelor of Science der U.S. Military Academy, West Point, New York, Ph. D. der University of North Carolina at Chapel Hill, lebt in Front Royal, Virginia, USA. Siehe auch http://www.politonline.ch/index.cfm?content=news&newsid=662 Die demografische Bereinigung Jerusalems - von Dominique Vidal und Philippe Rekacewicz, http://www.politonline.ch/index.cfm?content=news&newsid=656 Kriegstreiberische AIPAC-Konferenz und http://www.politonline.ch/index.cfm?content=news&newsid=477 Eine neue Pro-Israel-Lobby für die USA? »Christliche Zionisten« wollen beweisen, daß allein Juden über das Land zwischen Mittelmeer und Jordan herrschen sollen - von Knut Mellenthin
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Mittwoch, 23. Januar 2008
Das Leiden der Palästinenser
Hunderttausende Palästinenser stürmen Grenze
Gaza - Hunderttausende Palästinenser aus dem Gazastreifen haben die Grenze nach Ägypten überrannt. Sie wollten sich im Nachbarland mit Nahrung und anderen lebensnotwendigen Gütern eindecken.
dl / Quelle: sda / Mittwoch, 23. Januar 2008 / 17:01 h
Unbehelligt von ägyptischen Sicherheitskräften strömten die Menschen auf der Suche nach Brot, Milch und Medikamenten in den ägyptischen Teil von Rafah. Nach UNO-Angaben waren es rund 350'000 Grenzgänger, nach palästinensischen Schätzungen sogar etwa eine halbe Million. Ägyptens Präsident Husni Mubarak bestätigte, Grenztruppen sowie Bereitschaftspolizei hätten die Anweisung erhalten, die Leute passieren zu lassen, solange sie keine Waffen trügen. Die Palästinenser müssten aber anschliessend nach Hause zurückkehren. Sicherheitskräfte errichteten auf Landstrassen der Sinai-Halbinsel Strassensperren, um ein Weiterreisen der Menschen zu verhindern.
Militante durchbohrten Grenze
Vermummte Militante hatten in der Nacht 17 Löcher in die rund zehn Kilometer lange Grenzanlage in der geteilten Stadt Rafah gebombt. Hamas-Kämpfer rissen mit Bulldozern Metallwände und Stacheldrahtzäune nieder. Israel reagierte zurückhaltend. «Wir erwarten, dass Ägypten das Problem löst», sagte ein Sprecher des Aussenministeriums. Sowohl die palästinensische Autonomiebehörde als auch die Hamas machten jedoch Israel selbst für das Chaos verantwortlich.
Die «inakzeptable Abriegelung»
Die «inakzeptable Abriegelung» des Gazastreifens und der Druck auf die Bevölkerung hätten zu der Explosion geführt, sagte der Sprecher von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, Nabil Abu Rudeinah. Israel hatte die Grenze letzte Woche abgeriegelt, um dem Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen Einhalt zu gebieten. Die UNO hatte die Abriegelung des Gazastreifens als Kollektivstrafe kritisiert, unter der die Zivilbevölkerung leiden müsse. Sie lancierte in Genf einen Hilfsappell in der Höhe von 462 Millionen Dollar, um den Palästinensern zu helfen.
Gaza - Hunderttausende Palästinenser aus dem Gazastreifen haben die Grenze nach Ägypten überrannt. Sie wollten sich im Nachbarland mit Nahrung und anderen lebensnotwendigen Gütern eindecken.
dl / Quelle: sda / Mittwoch, 23. Januar 2008 / 17:01 h
Unbehelligt von ägyptischen Sicherheitskräften strömten die Menschen auf der Suche nach Brot, Milch und Medikamenten in den ägyptischen Teil von Rafah. Nach UNO-Angaben waren es rund 350'000 Grenzgänger, nach palästinensischen Schätzungen sogar etwa eine halbe Million. Ägyptens Präsident Husni Mubarak bestätigte, Grenztruppen sowie Bereitschaftspolizei hätten die Anweisung erhalten, die Leute passieren zu lassen, solange sie keine Waffen trügen. Die Palästinenser müssten aber anschliessend nach Hause zurückkehren. Sicherheitskräfte errichteten auf Landstrassen der Sinai-Halbinsel Strassensperren, um ein Weiterreisen der Menschen zu verhindern.
Militante durchbohrten Grenze
Vermummte Militante hatten in der Nacht 17 Löcher in die rund zehn Kilometer lange Grenzanlage in der geteilten Stadt Rafah gebombt. Hamas-Kämpfer rissen mit Bulldozern Metallwände und Stacheldrahtzäune nieder. Israel reagierte zurückhaltend. «Wir erwarten, dass Ägypten das Problem löst», sagte ein Sprecher des Aussenministeriums. Sowohl die palästinensische Autonomiebehörde als auch die Hamas machten jedoch Israel selbst für das Chaos verantwortlich.
Die «inakzeptable Abriegelung»
Die «inakzeptable Abriegelung» des Gazastreifens und der Druck auf die Bevölkerung hätten zu der Explosion geführt, sagte der Sprecher von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, Nabil Abu Rudeinah. Israel hatte die Grenze letzte Woche abgeriegelt, um dem Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen Einhalt zu gebieten. Die UNO hatte die Abriegelung des Gazastreifens als Kollektivstrafe kritisiert, unter der die Zivilbevölkerung leiden müsse. Sie lancierte in Genf einen Hilfsappell in der Höhe von 462 Millionen Dollar, um den Palästinensern zu helfen.
Dienstag, 13. November 2007
Benjamin H. Freedmans Rede von 1961
Ein Insider warnt Amerika
Benjamin H. Freedmans Rede
Vorwort
Benjamin H. Freedman wurde 1890 in den USA als Sohn jüdischer Eltern geboren. Er war sowohl ein erfolgreicher Geschäftsmann als auch ein absoluter Insider der amerikanischen Politik sowie verschiedener jüdischer Organisationen. Zu seinen persönlichen Freunden zählten Leute wie Bernard Baruch, Samuel Untermyer, Woodrow Wilson, Franklin Roosevelt, Joseph Kennedy und viele andere einflußreiche Persönlichkeiten jener Zeit. Nach dem Zweiten Weltkrieg brach Freedman mit dem Judentum und verbrachte den Rest seines Lebens damit, die Amerikaner vor dem übermäßigen Einfluß jüdischer Lobbies zu warnen.
Obwohl Freedmans Rede bereits 1961 gehalten wurde, hat sie keineswegs an Aktualität verloren, ganz im Gegenteil: Amerikas Nahostpolitik ist heute fester denn je im Würgegriff jüdischer, pro-israelischer Hintergrundmächte. Dies wird nun auch von völlig unverdächtiger Seite, nämlich von zwei renommierten Wissenschaftlern der Harvard University, bestätigt. John Mearsheimer und Stephen Walt weisen in ihrer Studie "The Israel Lobby and U.S. Foreign Policy[1]" nach, daß die Nahostpolitik der USA nicht etwa amerikanische Interessen vertritt, sondern in erster Linie israelische. Diese Pflichtvergessenheit der amerikanischen Außenpolitik, die den USA wenig Sympathien, dafür aber um so mehr Feinde beschert hat, erklären die Autoren damit, daß jüdische Lobbies es meisterhaft verstanden haben, den Amerikanern einzureden, die regionalen Feinde Israels (insbesondere Iran, Irak und Syrien[2]) seien eine Bedrohung für die USA. Die frechen Lügen, die 2003 zum zweiten Überfall auf den Irak geführt haben, sind kaum vergessen und werden nahezu wortgetreu wieder aufgetischt - diesmal gegen den Iran. Vor diesem Hintergrund erscheint der Aufruf "Nie wieder Krieg für Israel" (www.abbc.net/boycott-israel/flugblatt.pdf) dringlicher denn je.
Die deutsche Übersetzung der Freedman-Rede ist im Sinne einer besseren Lesbarkeit leicht gekürzt und editiert, außerdem wurden einige erklärende Fußnoten hinzugefügt. Unter den Google Suchbegriffen: "Benjamin Freedman Willard Hotel 1961" finden Sie sowohl die Tonaufzeichnung als auch den englischen Originaltext dieser Rede.
Die Rede von Benjamin H. Freedman:
»Hier in den Vereinigten Staaten kontrollieren Juden und Zionisten alle Bereiche unserer Regierung. Sie herrschen in den USA, als wären sie die absoluten Monarchen dieses Landes. Sie mögen einwenden, dies sei eine recht kühne Behauptung. Doch ich werde Ihnen erläutern, was so alles passiert ist, während Ihr, nein, während wir alle schliefen.
Der Erste Weltkrieg brach im Sommer 1914 aus. Einige in meinem Alter werden sich daran noch erinnern. Dieser Krieg wurde auf der einen Seite von England, Frankreich und Rußland und auf der anderen Seite von Deutschland, Österreich-Ungarn und der Türkei geführt.
Innerhalb von zwei Jahren gewann Deutschland diesen Krieg, nicht nur nominell, sondern tatsächlich. Die bis dahin unbekannten deutschen U-Boote vernichteten so gut wie alle alliierten Kriegsschiffe auf dem Atlantik. Großbritanniens Munition und Lebensmittel gingen zur Neige. Der Nachschub reichte gerade mal für eine Woche, danach drohte eine Hungersnot.
Zur gleichen Zeit meuterte die französische Armee; sie hatten 600.000 blühende junge Leben bei der Verteidigung von Verdun verloren. Die russische Armee zog sich fluchtartig zurück. Sie sammelten ihr Spielzeug ein und gingen nach Hause; sie wollten nicht mehr Krieg spielen. Auch die italienische Armee kollabierte. In Deutschland fiel bis dahin kein einziger Schuß und kein einziger Kriegsgegner hatte deutschen Boden betreten. Dennoch bot Deutschland England den Frieden an. Einen Frieden, den Juristen "status quo ante" nennen, was so viel bedeutet wie: "Laßt uns den Krieg beenden und alles soll so sein wie vor dem Krieg."
England zog dies im Sommer 1916 ernsthaft in Erwägung. Sie hatten keine andere Wahl. Sie konnten entweder das großzügige Friedensangebot Deutschlands annehmen oder den Krieg bis zur vollständigen Niederlage fortführen.
Doch dann wandten sich deutsche Zionisten an das britische Kriegsministerium und sagten: "Seht her, ihr könnt diesen Krieg doch noch gewinnen, ihr dürft nicht aufgeben. Ihr braucht auf das deutsche Friedensangebot nicht einzugehen. Wenn die USA als eure Verbündeten in den Krieg eintreten, könnt ihr diesen Krieg gewinnen." Ich habe dies sehr verkürzt wiedergegeben, aber ich kann das eben Gesagte anhand von Dokumenten nachweisen, falls es jemanden genauer interessieren sollte.
Außerdem sagten die Zionisten zu England: "Wir bringen die USA als euren Verbündeten in den Krieg, wenn ihr uns versprecht, daß wir nach dem Krieg Palästina bekommen."
England hatte das gleiche Recht, irgend jemandem Palästina zu versprechen wie Amerika das Recht hätte, den Iren - aus welchen Gründen auch immer - Japan zu versprechen. Es war absolut absurd, daß Großbritannien, das keine Interessen und auch keine Verbindungen zu Palästina hatte, dieses Land als Gegenleistung für den Kriegseintritt der USA anbot. Dennoch gaben sie dieses Versprechen im Oktober 1916. Kurz darauf - ich weiß nicht, wie viele sich noch daran erinnern - traten die USA, die bis dahin fast vollständig pro-deutsch waren, als Verbündete Großbritanniens in den Krieg ein.
Bis dahin waren die Vereinigten Staaten pro-deutsch. Auch die amerikanischen Juden waren pro-deutsch, weil viele von ihnen aus Deutschland stammten. Sie wollten, daß Deutschland den Zaren besiegt. Die Juden haßten den Zaren, sie wollten nicht, daß Rußland den Krieg gewinnt.
Jüdische Bankiers wie Kuhn-Loeb und andere Großbanken weigerten sich, England und Frankreich auch nur mit einem Dollar zu unterstützen. Aber sie pumpten Geld nach Deutschland, denn sie wollten, daß Deutschland den Krieg gewinnt und daß das zaristische Regime untergeht.
Doch diese gleichen Juden ließen sich plötzlich auf einen Handel mit England ein als sie die Möglichkeit sahen, Palästina zu bekommen. Auf einmal veränderte sich in den USA alles, wie eine Ampel, die von rot auf grün schaltet. Alle Zeitungen, die bis eben noch pro-deutsch waren, schwenkten um. Es wurde plötzlich behauptet, die Deutschen seien böse, sie seien Hunnen, Barbaren usw. Die Deutschen würden Rot-Kreuz-Schwestern erschießen und kleinen Babies die Hände abhacken.
Nun telegrafierten die Zionisten aus London an ihren Gewährsmann in den USA, Richter Brandeis: "Wir bekommen von England was wir wollen. Bearbeiten sie Präsident Wilson. Bringen sie Präsident Wilson dazu, in den Krieg einzutreten."
Kurz darauf erklärte Präsident Wilson Deutschland den Krieg. Auf diese Weise traten die USA in den Krieg ein. Doch es gab absolut keinen Grund, diesen Krieg zu unserem zu machen. Wir wurden hineingetrieben, nur damit die Zionisten ihr Palästina bekommen. Das ist etwas, was den Bürgern dieses Landes noch nicht erzählt wurde. Sie wissen bis heute nicht, warum wir in den Ersten Weltkrieg eingetreten sind. Nach dem Kriegseintritt der USA gingen die Zionisten nach London und sagten: "Wir haben unseren Teil der Abmachung erfüllt, jetzt seid ihr dran. Wir sollten schriftlich festhalten, daß uns Palästina zusteht, falls ihr den Krieg gewinnt."
Die Zionisten wußten ja nicht, ob der Krieg noch ein, zwei oder zehn Jahre dauern würde. Deshalb wollten sie ihre Abmachung mit der englischen Regierung schriftlich festhalten. Das Schriftstück wurde in Form eines Briefes verfaßt, der verschlüsselt formuliert wurde, sodaß die Allgemeinheit nicht genau wissen konnte, was dahintersteckt. Dieses Schriftstück ist heute als die Balfour-Erklärung[3] bekannt. Die Balfour-Erklärung war Englands Versprechen an die Zionisten, daß sie als Gegenleistung für den von ihnen herbeigeführten Kriegseintritt der USA Palästina erhalten würden.
Damit begann der ganze Ärger. Die USA traten in den Krieg ein, was bekanntlich zur Niederlage Deutschlands führte. Was danach passierte, wissen Sie ja. Nach Kriegsende kam es 1919 zur Versailler Friedenskonferenz. Auf dieser Konferenz nahm auch eine Delegation von insgesamt 117 Juden teil, welche von Bernard Baruch angeführt wurde. Woher ich das weiß? Nun, ich sollte es wissen, denn ich war damals auch in Versailles.
Als man auf dieser Konferenz gerade dabei war, Deutschland zu zerstückeln und Europa neu aufzuteilen, sagten die Juden: "Wir wollen Palästina für uns." Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, zeigten sie den Teilnehmern die Balfour-Erklärung. Die Deutschen erfuhren erst hier in Versailles von der Abmachung zwischen den Zionisten und den Engländern.
Erst in Versailles erfuhren die Deutschen, warum Amerika in den Krieg eingetreten war. Die Deutschen erkannten, daß sie den Krieg nur deshalb verloren hatten, weil die Zionisten Palästina um jeden Preis für sich haben wollten. Zu allem Überfluß wurden die Deutschen auch noch mit irrsinnigen Reparationsforderungen konfrontiert. Als sie diese Zusammenhänge erkannten, nahmen sie es den Juden verständlicherweise sehr übel.
Bis dahin ging es den Juden in keinem Land der Welt besser als in Deutschland. Es gab Herrn Rathenau, der im Wirtschaftsleben Deutschlands sicherlich genauso einflußreich war wie Bernard Baruch in den USA. Es gab Herrn Balin, Besitzer der großen Reedereien Norddeutscher Lloyd und Hamburg-Amerika Linie. Es gab Herrn Bleichroder, der damals Bankier der Hohenzollern war. In Hamburg saßen die Warburgs, eine der einflußreichsten Bankiersfamilien der Welt. Keine Frage, den Juden ging es damals sehr gut in Deutschland. Doch die Deutschen empfanden es als einen schändlichen Verrat, daß die Juden hinter ihrem Rücken dafür sorgten, daß die USA gegen Deutschland in den Krieg eintraten.
Die Deutschen waren bis dahin den Juden gegenüber sehr tolerant. Als 1905 die erste kommunistische Revolution in Rußland scheiterte und die Juden aus Rußland fliehen mußten, gingen sie alle nach Deutschland. Deutschland bot ihnen allen eine sichere Zuflucht. Sie wurden sehr gut behandelt. Doch sie haben Deutschland verraten und verkauft, und zwar aus einem einzigen Grund: Sie wollten Palästina als ihre Heimstätte haben.
Kurz nach Ende des Ersten Weltkrieges räumte der Zionistenfürher Nahum Sokolow ein, daß der Antisemitismus in Deutschland daher rührte, daß die Juden den Kriegseintritt der USA herbeiführten, was letztendlich zur Niederlage Deutschlands führte. Auch viele andere Zionisten gaben dies offen zu. Von 1919 bis 1923 schrieben sie es für jedermann nachlesbar immer wieder in ihren Zeitungen.
Es war nicht so, daß die Deutschen 1919 plötzlich feststellten, daß jüdisches Blut besser schmeckt als Coca-Cola oder Münchner Bier. Es gab keine Anfeindungen nur weil die Juden einen anderen Glauben hatten. Damals interessierte sich in Deutschland niemand dafür, ob ein Jude abends nach Hause ging und "Shema Yisroel" oder das "Vaterunser" betete - nicht mehr und nicht weniger als hier in den USA. Der Antisemitismus, der später hochkam, war einzig und alleine darauf zurückzuführen, daß die Deutschen den Juden die Schuld für den verlorenen Krieg gaben.
Die Deutschen waren nicht Schuld am Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Ihre einzige Schuld war es, erfolgreich zu sein. Sie bauten ihre Marine aus. Sie bauten ihre Handelsbeziehungen mit der ganzen Welt aus. Sie müssen wissen, daß Deutschland noch zu Zeiten der Französischen Revolution aus über 300 Stadtstaaten, Grafschaften, Fürstentümern usw. bestand. Von der Zeit Napoleons bis zu der Zeit als Bismarck Kanzler war, also in nur 50 Jahren, wurde Deutschland zu einem einzigen Staat und zu einer der wichtigsten Weltmächte. Die deutsche Marine wurde fast so mächtig wie die britische. Die Deutschen unterhielten Handelsbeziehungen mit der ganzen Welt. Sie waren in der Lage, qualitativ hochwertige Produkte zu absolut konkurrenzlosen Preisen anzubieten.
Aus diesem Grund verschworen sich England, Frankreich und Rußland gegen Deutschland. Sie wollten Deutschland zerschlagen. Es gibt heute keinen Historiker, der einen anderen nachvollziehbaren Grund benennen könnte, warum diese drei Länder sonst beschlossen hätten, Deutschland von der politischen Landkarte zu tilgen.
Im Winter 1918/1919 versuchten die Kommunisten, die Macht in Deutschland an sich zu reißen. Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht und eine Gruppe weiterer Juden übernahmen für kurze Zeit die Regierung. Der Kaiser floh nach Holland, weil er befürchtete, ihm würde das gleiche Schicksal widerfahren wie kurz zuvor dem russischen Zaren.
Damals hatte Deutschland ca. 80 Millionen Einwohner, davon waren gerade mal 460.000 Juden. Obwohl der Bevölkerungsanteil der Juden bei gerade mal einem halben Prozent lag, beherrschten sie die Presse, das Finanzwesen und große Teile der Wirtschaft[4].
Als Antwort auf den Versuch der Deutschen, den ungeheueren Einfluß der Juden in Kultur, Wirtschaft, Finanzwesen und Presse einzudämmen, organisierte das Weltjudentum im Juli 1933 eine Konferenz in Amsterdam. Hier stellten sie Deutschland ein Ultimatum, in welchem sie verlangten, Hitler müsse als Reichskanzler abgesetzt werden. Die Antwort der Deutschen auf dieses Ultimatum können Sie sich vorstellen.
Nach Beendigung der Konferenz hielt der Leiter der amerikanischen Delegation, Samuel Untermyer, eine Rede, die in den gesamten USA über den Radiosender CBS ausgestrahlt wurde. Er sagte: "Die Juden der Welt erklären Deutschland den Krieg. Wir befinden uns in einem Heiligen Krieg gegen Deutschland. Wir rufen zu einem weltweiten Boykott gegen Deutschland auf. Dies wird sie vernichten, denn sie sind von ihrem Außenhandel abhängig."
Dazu muß man wissen, daß Deutschland damals zwei Drittel seines Lebensmittelbedarfs importieren mußte. Und es konnte nur importiert werden, wenn im Gegenzug etwas anderes exportiert wurde. Wenn Deutschland nichts exportieren konnte, mußten zwei Drittel der deutschen Bevölkerung Hunger leiden.
In dieser Erklärung, sie wurde in der New York Times vom 7. August 1933 veröffentlicht, gab Samuel Untermyer bekannt, daß dieser Boykott Amerikas Mittel der Selbstverteidigung sei. Präsident Roosevelt hat dem Boykott im Rahmen der National Recovery Administration offiziell zugestimmt. Obwohl der Oberste Gerichtshof diesen Boykott gegen Deutschland für verfassungswidrig erklärte, hielten die Juden daran fest. Der Handelsboykott gegen deutsche Produkte war so effektiv, daß sie in Kaufhäusern keinen einzigen Artikel mit dem Aufdruck "Made in Germany" mehr finden konnten. Ein Mitarbeiter von Woolworth erzählte mir, daß Geschirr im Wert von mehreren Millionen Dollar weggeworfen werden mußte, weil sonst ihr Kaufhaus boykottiert worden wäre. Falls ein Kunde einen Artikel aus Deutschland fand, gab es umgehend Demonstrationen und Sit-Ins vor den Geschäften mit Transparenten, auf denen "Nazis" oder "Mörder" stand.
In einem Laden der R.H. Macy-Kette, deren Eigentümer die jüdische Familie Strauss war, fand eine Kundin Damenstrümpfe aus Chemnitz, die dort seit gut 20 Jahren verkauft wurden. Ich selbst sah die Demonstration vor Macy. Es waren Hunderte von Leuten mit Schildern wie "Mörder" und "Nazis".
Bis dahin wurde keinem Juden in Deutschland auch nur ein Haar gekrümmt. Die Juden hatten nichts zu erleiden, mußten nicht hungern, wurden nicht angegriffen oder umgebracht. Doch natürlich fragten sich die Deutschen: "Wer sind diese Leute, die unser Land boykottieren, unsere Menschen in die Arbeitslosigkeit stürzen und unsere Wirtschaft zum Erliegen bringen?" Natürlich nahmen sie es den Juden übel. Als Reaktion auf den von den Juden organisierten internationalen Handelsboykott wurden nun in Deutschland jüdische Geschäfte boykottiert. Warum sollte ein Deutscher sein Geld in ein Geschäft bringen, dessen Besitzer einen Boykott gegen Deutschland unterstützt und mit dafür verantwortlich ist, daß das deutsche Volk hungern muß? Die Vorstellung, daß die Juden den Deutschen vorschreiben wollten, wen sie zu ihrem Kanzler zu wählen haben, war einfach lächerlich.
Erst 1938, als ein junger polnischer Jude in Paris einen deutschen Konsularbeamten erschoß, wurde die Lage für die Juden in Deutschland ernst. In der "Reichskristallnacht" wurden Schaufensterscheiben eingeschlagen und es gab erste Tätlichkeiten gegen Juden.
Die Ursache für den aufkeimenden Antisemitismus der Deutschen liegt darin begründet, daß sie die Juden verantwortlich machten für: Erstens, den Ersten Weltkrieg, zweitens, den weltweiten Boykott deutscher Waren und drittens, für den sich abzeichnenden Zweiten Weltkrieg. Denn so wie die Dinge standen, war es unvermeidlich, daß es zu einer ernsten Auseinandersetzung zwischen dem Weltjudentum und Deutschland kommen würde.
Im November 1933 haben die USA die Sowjetunion anerkannt. Die Sowjetunion wurde sehr mächtig. Die Deutschen erkannten, daß sie von der Sowjetunion ernsthaft bedroht waren, falls sie nicht ebenfalls aufrüsten würden. Aus diesem Grund hat Deutschland damals wieder aufgerüstet.
Heute gibt die Regierung der USA 83 bis 84 Milliarden Dollar pro Jahr für Verteidigung aus. Verteidigung gegen wen? Es ist die Verteidigung gegen die etwa 40.000 Juden[5], die erst in Rußland die Macht an sich gerissen hatten und nachher mit List und Tücke in vielen anderen Staaten der Welt ähnlich verfahren sind.
Wir befinden uns an der Schwelle zum Dritten Weltkrieg. Diesen Krieg kann niemand gewinnen. Wenn wir heute einen Krieg vom Zaun brechen, könnte daraus sehr schnell ein Atomkrieg werden. Dieser Fall wird eintreten, wenn der dritte Akt dieses Schauspiels beginnt. Akt l war der Erste Weltkrieg, Akt 2 der Zweite Weltkrieg, Akt 3 wird der Dritte Weltkrieg sein. Die Juden dieser Welt sind fest entschlossen, die USA abermals dazu zu bringen, für Israel in den Krieg zu ziehen.
Wie sollten wir uns verhalten? Sie könnten das Leben Ihres eigenen Sohnes retten. Ihre Jungs könnten noch heute Nacht in diesen Krieg geschickt werden. Über die Hintergründe wissen viele heute genauso wenig wie damals, 1916 als die Zionisten mit dem britischen Kriegsministerium eine geheime Abmachung trafen, die Söhne Amerikas nach Europa in den Krieg zu schicken. Kein Mensch wußte etwas über diese Abmachung. Wer wußte Bescheid? Präsident Wilson wußte es. Colonel House wußte es. Einige andere Eingeweihte wußten es. Habe ich es gewußt? Ich hatte eine ziemlich gute Ahnung davon, was da vor sich ging. Ich war Vertrauensmann von Henry Morgenthau, dem Vorsitzenden des Finanzausschusses. Außerdem war ich der Verbindungsmann zwischen ihm und dem Schatzmeister Rollo Wells.
Ich war in all den Sitzungen anwesend, als sie Präsident Wilson mit den Ideen der zionistischen Bewegung indoktrinierten. Präsident Woodrow Wilson war so inkompetent wie ein neugeborenes Baby, er hatte keine Ahnung, was vor sich ging. Und so trieben die Zionisten die USA in den Ersten Weltkrieg, während wir alle schliefen.
Sie schickten unsere Jungs als Kanonenfutter nach Europa. Warum? Nur damit die Juden Palästina als ihre Heimstätte bekommen konnten. Sie haben Euch so sehr zum Narren gehalten, daß Ihr nicht mehr wißt, ob Ihr gerade kommt oder gerade geht!
Was wissen wir über die Juden? Ich nenne sie hier Juden, weil man sie allgemein so bezeichnet. Ich nenne sie nicht Juden, sondern "sogenannte Juden", weil ich weiß, wer sie in Wahrheit sind. Über 90 % derjenigen, die sich Juden nennen, sind Abkömmlinge der Ostjuden, also der Khasaren.[6]
Die Khasaren waren ein kriegerischer Stamm, der in Zentralasien lebte. Sie waren so kriegslüstern, daß sie letztendlich von Zentralasien in Richtung Osteuropa vertrieben wurden, wo sie ein Königreich von einer Größe von 800.000 Quadratmeilen gründeten.
Der König der Khasaren war von der verkommenen Lebensweise seines Volkes so angewidert, daß er entschied, sein Volk müsse einen monotheistischen Glauben annehmen. Durch ein Los wurde zwischen dem Christentum, dem Islam und dem Judentum entschieden. Das Los fiel auf das Judentum und so wurde der Judaismus die Staatsreligion der Khasaren. Der König der Khasaren holte Tausende von jüdischen Religionsgelehrten von den Talmudschulen aus Pumbedita und Sura in sein Reich. Synagogen und Schulen wurden gegründet und sein Volk wurde das, was wir heute Juden nennen. Doch kein einziger Khasare hatte auch nur mit einer Zehenspitze das heilige Land jemals betreten.
Dennoch kommen diese Leute zu den Christen und bitten um Militärhilfe für Israel, indem sie sagen: "Ihr wollt doch sicherlich dem Auserwählten Volk helfen, ihr Gelobtes Land, ihre angestammte Heimat zurückzuerobern. Es ist eure Pflicht als Christen. Wir gaben euch einen unserer Söhne als euren Herrn und Erlöser. Ihr geht Sonntags in die Kirche, kniet nieder und betet zu einem Juden. Nun, wir sind Juden!"
Aber sie sind nichts weiter als heidnische Khasaren, die zum Judentum konvertierten, wie die Iren, die zum Christentum konvertierten. Es ist genauso lächerlich, sie als das Volk Israels zu bezeichnen, wie es lächerlich wäre, die 54 Millionen Chinesen moslemischen Glaubens als Araber zu bezeichnen.
Weil die Juden die Zeitungen, das Radio, das Fernsehen und die großen Buchverlage kontrollieren, und weil unsere Politiker und Pfarrer ihre Sprache sprechen, ist es nicht überraschend, daß ihre Lügen allgemein geglaubt werden. Viele würden auch glauben, schwarz sei weiß, wenn man es ihnen nur oft genug sagt.
Wissen Sie, was die Juden an ihrem heiligsten Feiertag, am Tag der Versöhnung (Jom Kippur), machen? Ich war einer von ihnen, ich sollte es wissen! Ich bin nicht hier, um Ihnen irgendeinen Schwachsinn zu erzählen. Ich gebe Ihnen die Fakten! Also: Am Tag der Versöhnung geht man in eine Synagoge. Das erste Gebet spricht man im Stehen. Es ist das einzige Gebet, für welches man sich erhebt.
Das Gebet "Kol Nidre" wird drei Mal hintereinander gesprochen. In diesem Gebet schließt man ein Abkommen mit Gott, daß jedes Versprechen das man in den nächsten zwölf Monaten gegenüber einem Nichtjuden macht, null und nichtig ist[7]. Der Talmud lehrt auch, daß, wann immer man ein Versprechen abgibt, an dieses Gebet denken soll. Dann wird man seine Versprechen nicht einhalten müssen.
Kann man sich auf die Loyalität solcher Leute verlassen? Wir können uns genauso auf die Loyalität der Juden verlassen wie die Deutschen 1916. Wir (die USA) werden das gleiche Schicksal erleiden wie Deutschland, und zwar aus denselben Gründen.«
Fußnoten:
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[1] John Mearsheimer und Stephen Walt, The Israel Lobby and U.S. Foreign Policy, Harvard University, Kennedy School of Government, Faculty Research Working Papers Series, RWP06-011, März 2006, http://www.lrb.co.uk/v28/n06/mear01_.html
[2] Die Titulierung dieser Länder als "Achse des Bösen" durch George Busch geht auf seinen jüdischen, "neokonservativen" Redenschreiber David Frum zurück.
[3] Der Hinweis auf die Balfour-Erklärung wird nicht selten als Teil einer "rechten Verschwörungstheorie" abgetan. Es sei deshalb an dieser Stelle darauf hingewiesen, daß in der Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel vom 14. Mai. 1948 auf die Balfour-Erklärung explizit Bezug genommen wird. Nahum Goldmann, der Vorsitzende des Jüdischen Weltkongresses von seiner Gründung 1938 bis 1977, äußerte sich in diesem Zusammenhang wie folgt: "Zwei Kriege waren nötig, um Israel zu gründen. Der erste, um England zur Proklamation der Balfour-Deklaration zu veranlassen, der zweite, um die Vereinten Nationen zu dem Beschluß der Schaffung eines jüdischen Staates in einem Teil von Palästina zu bringen." Siehe: Nahum Goldmann, Israel muß umdenken, S 15
[4] Ergänzend sei hier erwähnt, daß um 1933 der Anteil der Juden auch in folgenden Berufen überproportional hoch war: Kassenärzte - 52%, Rechtsanwälte - 48%, Notare - 56%. Und dies, wohlgemerkt, bei einem jüdischen Bevölkerungsanteil von weit unter 1%! (s. Gregor Schwarz-Bostunitsch, Jüdischer Imperialismus)
[5] Daß der Bolschewismus in seinen Anfängen eine fast ausschließlich jüdische Bewegung war, ist heute bestens belegt. Siehe auch: Johannes Rogalla von Bieberstein, Jüdischer Bolschewismus sowie Alexander Solschenizyn, Die Juden in der Sowjetunion
[6] Siehe auch: Arthur Koestler, Der dreizehnte Stamm - Das Reich der Khasaren und sein Erbe
[7] Mehr Informationen zur weniger bekannten Seite Judaismus finden Sie u.a. hier: www.abbc.net/talmud/ger/talmud.htm
Benjamin H. Freedmans Rede
Vorwort
Benjamin H. Freedman wurde 1890 in den USA als Sohn jüdischer Eltern geboren. Er war sowohl ein erfolgreicher Geschäftsmann als auch ein absoluter Insider der amerikanischen Politik sowie verschiedener jüdischer Organisationen. Zu seinen persönlichen Freunden zählten Leute wie Bernard Baruch, Samuel Untermyer, Woodrow Wilson, Franklin Roosevelt, Joseph Kennedy und viele andere einflußreiche Persönlichkeiten jener Zeit. Nach dem Zweiten Weltkrieg brach Freedman mit dem Judentum und verbrachte den Rest seines Lebens damit, die Amerikaner vor dem übermäßigen Einfluß jüdischer Lobbies zu warnen.
Obwohl Freedmans Rede bereits 1961 gehalten wurde, hat sie keineswegs an Aktualität verloren, ganz im Gegenteil: Amerikas Nahostpolitik ist heute fester denn je im Würgegriff jüdischer, pro-israelischer Hintergrundmächte. Dies wird nun auch von völlig unverdächtiger Seite, nämlich von zwei renommierten Wissenschaftlern der Harvard University, bestätigt. John Mearsheimer und Stephen Walt weisen in ihrer Studie "The Israel Lobby and U.S. Foreign Policy[1]" nach, daß die Nahostpolitik der USA nicht etwa amerikanische Interessen vertritt, sondern in erster Linie israelische. Diese Pflichtvergessenheit der amerikanischen Außenpolitik, die den USA wenig Sympathien, dafür aber um so mehr Feinde beschert hat, erklären die Autoren damit, daß jüdische Lobbies es meisterhaft verstanden haben, den Amerikanern einzureden, die regionalen Feinde Israels (insbesondere Iran, Irak und Syrien[2]) seien eine Bedrohung für die USA. Die frechen Lügen, die 2003 zum zweiten Überfall auf den Irak geführt haben, sind kaum vergessen und werden nahezu wortgetreu wieder aufgetischt - diesmal gegen den Iran. Vor diesem Hintergrund erscheint der Aufruf "Nie wieder Krieg für Israel" (www.abbc.net/boycott-israel/flugblatt.pdf) dringlicher denn je.
Die deutsche Übersetzung der Freedman-Rede ist im Sinne einer besseren Lesbarkeit leicht gekürzt und editiert, außerdem wurden einige erklärende Fußnoten hinzugefügt. Unter den Google Suchbegriffen: "Benjamin Freedman Willard Hotel 1961" finden Sie sowohl die Tonaufzeichnung als auch den englischen Originaltext dieser Rede.
Die Rede von Benjamin H. Freedman:
»Hier in den Vereinigten Staaten kontrollieren Juden und Zionisten alle Bereiche unserer Regierung. Sie herrschen in den USA, als wären sie die absoluten Monarchen dieses Landes. Sie mögen einwenden, dies sei eine recht kühne Behauptung. Doch ich werde Ihnen erläutern, was so alles passiert ist, während Ihr, nein, während wir alle schliefen.
Der Erste Weltkrieg brach im Sommer 1914 aus. Einige in meinem Alter werden sich daran noch erinnern. Dieser Krieg wurde auf der einen Seite von England, Frankreich und Rußland und auf der anderen Seite von Deutschland, Österreich-Ungarn und der Türkei geführt.
Innerhalb von zwei Jahren gewann Deutschland diesen Krieg, nicht nur nominell, sondern tatsächlich. Die bis dahin unbekannten deutschen U-Boote vernichteten so gut wie alle alliierten Kriegsschiffe auf dem Atlantik. Großbritanniens Munition und Lebensmittel gingen zur Neige. Der Nachschub reichte gerade mal für eine Woche, danach drohte eine Hungersnot.
Zur gleichen Zeit meuterte die französische Armee; sie hatten 600.000 blühende junge Leben bei der Verteidigung von Verdun verloren. Die russische Armee zog sich fluchtartig zurück. Sie sammelten ihr Spielzeug ein und gingen nach Hause; sie wollten nicht mehr Krieg spielen. Auch die italienische Armee kollabierte. In Deutschland fiel bis dahin kein einziger Schuß und kein einziger Kriegsgegner hatte deutschen Boden betreten. Dennoch bot Deutschland England den Frieden an. Einen Frieden, den Juristen "status quo ante" nennen, was so viel bedeutet wie: "Laßt uns den Krieg beenden und alles soll so sein wie vor dem Krieg."
England zog dies im Sommer 1916 ernsthaft in Erwägung. Sie hatten keine andere Wahl. Sie konnten entweder das großzügige Friedensangebot Deutschlands annehmen oder den Krieg bis zur vollständigen Niederlage fortführen.
Doch dann wandten sich deutsche Zionisten an das britische Kriegsministerium und sagten: "Seht her, ihr könnt diesen Krieg doch noch gewinnen, ihr dürft nicht aufgeben. Ihr braucht auf das deutsche Friedensangebot nicht einzugehen. Wenn die USA als eure Verbündeten in den Krieg eintreten, könnt ihr diesen Krieg gewinnen." Ich habe dies sehr verkürzt wiedergegeben, aber ich kann das eben Gesagte anhand von Dokumenten nachweisen, falls es jemanden genauer interessieren sollte.
Außerdem sagten die Zionisten zu England: "Wir bringen die USA als euren Verbündeten in den Krieg, wenn ihr uns versprecht, daß wir nach dem Krieg Palästina bekommen."
England hatte das gleiche Recht, irgend jemandem Palästina zu versprechen wie Amerika das Recht hätte, den Iren - aus welchen Gründen auch immer - Japan zu versprechen. Es war absolut absurd, daß Großbritannien, das keine Interessen und auch keine Verbindungen zu Palästina hatte, dieses Land als Gegenleistung für den Kriegseintritt der USA anbot. Dennoch gaben sie dieses Versprechen im Oktober 1916. Kurz darauf - ich weiß nicht, wie viele sich noch daran erinnern - traten die USA, die bis dahin fast vollständig pro-deutsch waren, als Verbündete Großbritanniens in den Krieg ein.
Bis dahin waren die Vereinigten Staaten pro-deutsch. Auch die amerikanischen Juden waren pro-deutsch, weil viele von ihnen aus Deutschland stammten. Sie wollten, daß Deutschland den Zaren besiegt. Die Juden haßten den Zaren, sie wollten nicht, daß Rußland den Krieg gewinnt.
Jüdische Bankiers wie Kuhn-Loeb und andere Großbanken weigerten sich, England und Frankreich auch nur mit einem Dollar zu unterstützen. Aber sie pumpten Geld nach Deutschland, denn sie wollten, daß Deutschland den Krieg gewinnt und daß das zaristische Regime untergeht.
Doch diese gleichen Juden ließen sich plötzlich auf einen Handel mit England ein als sie die Möglichkeit sahen, Palästina zu bekommen. Auf einmal veränderte sich in den USA alles, wie eine Ampel, die von rot auf grün schaltet. Alle Zeitungen, die bis eben noch pro-deutsch waren, schwenkten um. Es wurde plötzlich behauptet, die Deutschen seien böse, sie seien Hunnen, Barbaren usw. Die Deutschen würden Rot-Kreuz-Schwestern erschießen und kleinen Babies die Hände abhacken.
Nun telegrafierten die Zionisten aus London an ihren Gewährsmann in den USA, Richter Brandeis: "Wir bekommen von England was wir wollen. Bearbeiten sie Präsident Wilson. Bringen sie Präsident Wilson dazu, in den Krieg einzutreten."
Kurz darauf erklärte Präsident Wilson Deutschland den Krieg. Auf diese Weise traten die USA in den Krieg ein. Doch es gab absolut keinen Grund, diesen Krieg zu unserem zu machen. Wir wurden hineingetrieben, nur damit die Zionisten ihr Palästina bekommen. Das ist etwas, was den Bürgern dieses Landes noch nicht erzählt wurde. Sie wissen bis heute nicht, warum wir in den Ersten Weltkrieg eingetreten sind. Nach dem Kriegseintritt der USA gingen die Zionisten nach London und sagten: "Wir haben unseren Teil der Abmachung erfüllt, jetzt seid ihr dran. Wir sollten schriftlich festhalten, daß uns Palästina zusteht, falls ihr den Krieg gewinnt."
Die Zionisten wußten ja nicht, ob der Krieg noch ein, zwei oder zehn Jahre dauern würde. Deshalb wollten sie ihre Abmachung mit der englischen Regierung schriftlich festhalten. Das Schriftstück wurde in Form eines Briefes verfaßt, der verschlüsselt formuliert wurde, sodaß die Allgemeinheit nicht genau wissen konnte, was dahintersteckt. Dieses Schriftstück ist heute als die Balfour-Erklärung[3] bekannt. Die Balfour-Erklärung war Englands Versprechen an die Zionisten, daß sie als Gegenleistung für den von ihnen herbeigeführten Kriegseintritt der USA Palästina erhalten würden.
Damit begann der ganze Ärger. Die USA traten in den Krieg ein, was bekanntlich zur Niederlage Deutschlands führte. Was danach passierte, wissen Sie ja. Nach Kriegsende kam es 1919 zur Versailler Friedenskonferenz. Auf dieser Konferenz nahm auch eine Delegation von insgesamt 117 Juden teil, welche von Bernard Baruch angeführt wurde. Woher ich das weiß? Nun, ich sollte es wissen, denn ich war damals auch in Versailles.
Als man auf dieser Konferenz gerade dabei war, Deutschland zu zerstückeln und Europa neu aufzuteilen, sagten die Juden: "Wir wollen Palästina für uns." Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, zeigten sie den Teilnehmern die Balfour-Erklärung. Die Deutschen erfuhren erst hier in Versailles von der Abmachung zwischen den Zionisten und den Engländern.
Erst in Versailles erfuhren die Deutschen, warum Amerika in den Krieg eingetreten war. Die Deutschen erkannten, daß sie den Krieg nur deshalb verloren hatten, weil die Zionisten Palästina um jeden Preis für sich haben wollten. Zu allem Überfluß wurden die Deutschen auch noch mit irrsinnigen Reparationsforderungen konfrontiert. Als sie diese Zusammenhänge erkannten, nahmen sie es den Juden verständlicherweise sehr übel.
Bis dahin ging es den Juden in keinem Land der Welt besser als in Deutschland. Es gab Herrn Rathenau, der im Wirtschaftsleben Deutschlands sicherlich genauso einflußreich war wie Bernard Baruch in den USA. Es gab Herrn Balin, Besitzer der großen Reedereien Norddeutscher Lloyd und Hamburg-Amerika Linie. Es gab Herrn Bleichroder, der damals Bankier der Hohenzollern war. In Hamburg saßen die Warburgs, eine der einflußreichsten Bankiersfamilien der Welt. Keine Frage, den Juden ging es damals sehr gut in Deutschland. Doch die Deutschen empfanden es als einen schändlichen Verrat, daß die Juden hinter ihrem Rücken dafür sorgten, daß die USA gegen Deutschland in den Krieg eintraten.
Die Deutschen waren bis dahin den Juden gegenüber sehr tolerant. Als 1905 die erste kommunistische Revolution in Rußland scheiterte und die Juden aus Rußland fliehen mußten, gingen sie alle nach Deutschland. Deutschland bot ihnen allen eine sichere Zuflucht. Sie wurden sehr gut behandelt. Doch sie haben Deutschland verraten und verkauft, und zwar aus einem einzigen Grund: Sie wollten Palästina als ihre Heimstätte haben.
Kurz nach Ende des Ersten Weltkrieges räumte der Zionistenfürher Nahum Sokolow ein, daß der Antisemitismus in Deutschland daher rührte, daß die Juden den Kriegseintritt der USA herbeiführten, was letztendlich zur Niederlage Deutschlands führte. Auch viele andere Zionisten gaben dies offen zu. Von 1919 bis 1923 schrieben sie es für jedermann nachlesbar immer wieder in ihren Zeitungen.
Es war nicht so, daß die Deutschen 1919 plötzlich feststellten, daß jüdisches Blut besser schmeckt als Coca-Cola oder Münchner Bier. Es gab keine Anfeindungen nur weil die Juden einen anderen Glauben hatten. Damals interessierte sich in Deutschland niemand dafür, ob ein Jude abends nach Hause ging und "Shema Yisroel" oder das "Vaterunser" betete - nicht mehr und nicht weniger als hier in den USA. Der Antisemitismus, der später hochkam, war einzig und alleine darauf zurückzuführen, daß die Deutschen den Juden die Schuld für den verlorenen Krieg gaben.
Die Deutschen waren nicht Schuld am Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Ihre einzige Schuld war es, erfolgreich zu sein. Sie bauten ihre Marine aus. Sie bauten ihre Handelsbeziehungen mit der ganzen Welt aus. Sie müssen wissen, daß Deutschland noch zu Zeiten der Französischen Revolution aus über 300 Stadtstaaten, Grafschaften, Fürstentümern usw. bestand. Von der Zeit Napoleons bis zu der Zeit als Bismarck Kanzler war, also in nur 50 Jahren, wurde Deutschland zu einem einzigen Staat und zu einer der wichtigsten Weltmächte. Die deutsche Marine wurde fast so mächtig wie die britische. Die Deutschen unterhielten Handelsbeziehungen mit der ganzen Welt. Sie waren in der Lage, qualitativ hochwertige Produkte zu absolut konkurrenzlosen Preisen anzubieten.
Aus diesem Grund verschworen sich England, Frankreich und Rußland gegen Deutschland. Sie wollten Deutschland zerschlagen. Es gibt heute keinen Historiker, der einen anderen nachvollziehbaren Grund benennen könnte, warum diese drei Länder sonst beschlossen hätten, Deutschland von der politischen Landkarte zu tilgen.
Im Winter 1918/1919 versuchten die Kommunisten, die Macht in Deutschland an sich zu reißen. Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht und eine Gruppe weiterer Juden übernahmen für kurze Zeit die Regierung. Der Kaiser floh nach Holland, weil er befürchtete, ihm würde das gleiche Schicksal widerfahren wie kurz zuvor dem russischen Zaren.
Damals hatte Deutschland ca. 80 Millionen Einwohner, davon waren gerade mal 460.000 Juden. Obwohl der Bevölkerungsanteil der Juden bei gerade mal einem halben Prozent lag, beherrschten sie die Presse, das Finanzwesen und große Teile der Wirtschaft[4].
Als Antwort auf den Versuch der Deutschen, den ungeheueren Einfluß der Juden in Kultur, Wirtschaft, Finanzwesen und Presse einzudämmen, organisierte das Weltjudentum im Juli 1933 eine Konferenz in Amsterdam. Hier stellten sie Deutschland ein Ultimatum, in welchem sie verlangten, Hitler müsse als Reichskanzler abgesetzt werden. Die Antwort der Deutschen auf dieses Ultimatum können Sie sich vorstellen.
Nach Beendigung der Konferenz hielt der Leiter der amerikanischen Delegation, Samuel Untermyer, eine Rede, die in den gesamten USA über den Radiosender CBS ausgestrahlt wurde. Er sagte: "Die Juden der Welt erklären Deutschland den Krieg. Wir befinden uns in einem Heiligen Krieg gegen Deutschland. Wir rufen zu einem weltweiten Boykott gegen Deutschland auf. Dies wird sie vernichten, denn sie sind von ihrem Außenhandel abhängig."
Dazu muß man wissen, daß Deutschland damals zwei Drittel seines Lebensmittelbedarfs importieren mußte. Und es konnte nur importiert werden, wenn im Gegenzug etwas anderes exportiert wurde. Wenn Deutschland nichts exportieren konnte, mußten zwei Drittel der deutschen Bevölkerung Hunger leiden.
In dieser Erklärung, sie wurde in der New York Times vom 7. August 1933 veröffentlicht, gab Samuel Untermyer bekannt, daß dieser Boykott Amerikas Mittel der Selbstverteidigung sei. Präsident Roosevelt hat dem Boykott im Rahmen der National Recovery Administration offiziell zugestimmt. Obwohl der Oberste Gerichtshof diesen Boykott gegen Deutschland für verfassungswidrig erklärte, hielten die Juden daran fest. Der Handelsboykott gegen deutsche Produkte war so effektiv, daß sie in Kaufhäusern keinen einzigen Artikel mit dem Aufdruck "Made in Germany" mehr finden konnten. Ein Mitarbeiter von Woolworth erzählte mir, daß Geschirr im Wert von mehreren Millionen Dollar weggeworfen werden mußte, weil sonst ihr Kaufhaus boykottiert worden wäre. Falls ein Kunde einen Artikel aus Deutschland fand, gab es umgehend Demonstrationen und Sit-Ins vor den Geschäften mit Transparenten, auf denen "Nazis" oder "Mörder" stand.
In einem Laden der R.H. Macy-Kette, deren Eigentümer die jüdische Familie Strauss war, fand eine Kundin Damenstrümpfe aus Chemnitz, die dort seit gut 20 Jahren verkauft wurden. Ich selbst sah die Demonstration vor Macy. Es waren Hunderte von Leuten mit Schildern wie "Mörder" und "Nazis".
Bis dahin wurde keinem Juden in Deutschland auch nur ein Haar gekrümmt. Die Juden hatten nichts zu erleiden, mußten nicht hungern, wurden nicht angegriffen oder umgebracht. Doch natürlich fragten sich die Deutschen: "Wer sind diese Leute, die unser Land boykottieren, unsere Menschen in die Arbeitslosigkeit stürzen und unsere Wirtschaft zum Erliegen bringen?" Natürlich nahmen sie es den Juden übel. Als Reaktion auf den von den Juden organisierten internationalen Handelsboykott wurden nun in Deutschland jüdische Geschäfte boykottiert. Warum sollte ein Deutscher sein Geld in ein Geschäft bringen, dessen Besitzer einen Boykott gegen Deutschland unterstützt und mit dafür verantwortlich ist, daß das deutsche Volk hungern muß? Die Vorstellung, daß die Juden den Deutschen vorschreiben wollten, wen sie zu ihrem Kanzler zu wählen haben, war einfach lächerlich.
Erst 1938, als ein junger polnischer Jude in Paris einen deutschen Konsularbeamten erschoß, wurde die Lage für die Juden in Deutschland ernst. In der "Reichskristallnacht" wurden Schaufensterscheiben eingeschlagen und es gab erste Tätlichkeiten gegen Juden.
Die Ursache für den aufkeimenden Antisemitismus der Deutschen liegt darin begründet, daß sie die Juden verantwortlich machten für: Erstens, den Ersten Weltkrieg, zweitens, den weltweiten Boykott deutscher Waren und drittens, für den sich abzeichnenden Zweiten Weltkrieg. Denn so wie die Dinge standen, war es unvermeidlich, daß es zu einer ernsten Auseinandersetzung zwischen dem Weltjudentum und Deutschland kommen würde.
Im November 1933 haben die USA die Sowjetunion anerkannt. Die Sowjetunion wurde sehr mächtig. Die Deutschen erkannten, daß sie von der Sowjetunion ernsthaft bedroht waren, falls sie nicht ebenfalls aufrüsten würden. Aus diesem Grund hat Deutschland damals wieder aufgerüstet.
Heute gibt die Regierung der USA 83 bis 84 Milliarden Dollar pro Jahr für Verteidigung aus. Verteidigung gegen wen? Es ist die Verteidigung gegen die etwa 40.000 Juden[5], die erst in Rußland die Macht an sich gerissen hatten und nachher mit List und Tücke in vielen anderen Staaten der Welt ähnlich verfahren sind.
Wir befinden uns an der Schwelle zum Dritten Weltkrieg. Diesen Krieg kann niemand gewinnen. Wenn wir heute einen Krieg vom Zaun brechen, könnte daraus sehr schnell ein Atomkrieg werden. Dieser Fall wird eintreten, wenn der dritte Akt dieses Schauspiels beginnt. Akt l war der Erste Weltkrieg, Akt 2 der Zweite Weltkrieg, Akt 3 wird der Dritte Weltkrieg sein. Die Juden dieser Welt sind fest entschlossen, die USA abermals dazu zu bringen, für Israel in den Krieg zu ziehen.
Wie sollten wir uns verhalten? Sie könnten das Leben Ihres eigenen Sohnes retten. Ihre Jungs könnten noch heute Nacht in diesen Krieg geschickt werden. Über die Hintergründe wissen viele heute genauso wenig wie damals, 1916 als die Zionisten mit dem britischen Kriegsministerium eine geheime Abmachung trafen, die Söhne Amerikas nach Europa in den Krieg zu schicken. Kein Mensch wußte etwas über diese Abmachung. Wer wußte Bescheid? Präsident Wilson wußte es. Colonel House wußte es. Einige andere Eingeweihte wußten es. Habe ich es gewußt? Ich hatte eine ziemlich gute Ahnung davon, was da vor sich ging. Ich war Vertrauensmann von Henry Morgenthau, dem Vorsitzenden des Finanzausschusses. Außerdem war ich der Verbindungsmann zwischen ihm und dem Schatzmeister Rollo Wells.
Ich war in all den Sitzungen anwesend, als sie Präsident Wilson mit den Ideen der zionistischen Bewegung indoktrinierten. Präsident Woodrow Wilson war so inkompetent wie ein neugeborenes Baby, er hatte keine Ahnung, was vor sich ging. Und so trieben die Zionisten die USA in den Ersten Weltkrieg, während wir alle schliefen.
Sie schickten unsere Jungs als Kanonenfutter nach Europa. Warum? Nur damit die Juden Palästina als ihre Heimstätte bekommen konnten. Sie haben Euch so sehr zum Narren gehalten, daß Ihr nicht mehr wißt, ob Ihr gerade kommt oder gerade geht!
Was wissen wir über die Juden? Ich nenne sie hier Juden, weil man sie allgemein so bezeichnet. Ich nenne sie nicht Juden, sondern "sogenannte Juden", weil ich weiß, wer sie in Wahrheit sind. Über 90 % derjenigen, die sich Juden nennen, sind Abkömmlinge der Ostjuden, also der Khasaren.[6]
Die Khasaren waren ein kriegerischer Stamm, der in Zentralasien lebte. Sie waren so kriegslüstern, daß sie letztendlich von Zentralasien in Richtung Osteuropa vertrieben wurden, wo sie ein Königreich von einer Größe von 800.000 Quadratmeilen gründeten.
Der König der Khasaren war von der verkommenen Lebensweise seines Volkes so angewidert, daß er entschied, sein Volk müsse einen monotheistischen Glauben annehmen. Durch ein Los wurde zwischen dem Christentum, dem Islam und dem Judentum entschieden. Das Los fiel auf das Judentum und so wurde der Judaismus die Staatsreligion der Khasaren. Der König der Khasaren holte Tausende von jüdischen Religionsgelehrten von den Talmudschulen aus Pumbedita und Sura in sein Reich. Synagogen und Schulen wurden gegründet und sein Volk wurde das, was wir heute Juden nennen. Doch kein einziger Khasare hatte auch nur mit einer Zehenspitze das heilige Land jemals betreten.
Dennoch kommen diese Leute zu den Christen und bitten um Militärhilfe für Israel, indem sie sagen: "Ihr wollt doch sicherlich dem Auserwählten Volk helfen, ihr Gelobtes Land, ihre angestammte Heimat zurückzuerobern. Es ist eure Pflicht als Christen. Wir gaben euch einen unserer Söhne als euren Herrn und Erlöser. Ihr geht Sonntags in die Kirche, kniet nieder und betet zu einem Juden. Nun, wir sind Juden!"
Aber sie sind nichts weiter als heidnische Khasaren, die zum Judentum konvertierten, wie die Iren, die zum Christentum konvertierten. Es ist genauso lächerlich, sie als das Volk Israels zu bezeichnen, wie es lächerlich wäre, die 54 Millionen Chinesen moslemischen Glaubens als Araber zu bezeichnen.
Weil die Juden die Zeitungen, das Radio, das Fernsehen und die großen Buchverlage kontrollieren, und weil unsere Politiker und Pfarrer ihre Sprache sprechen, ist es nicht überraschend, daß ihre Lügen allgemein geglaubt werden. Viele würden auch glauben, schwarz sei weiß, wenn man es ihnen nur oft genug sagt.
Wissen Sie, was die Juden an ihrem heiligsten Feiertag, am Tag der Versöhnung (Jom Kippur), machen? Ich war einer von ihnen, ich sollte es wissen! Ich bin nicht hier, um Ihnen irgendeinen Schwachsinn zu erzählen. Ich gebe Ihnen die Fakten! Also: Am Tag der Versöhnung geht man in eine Synagoge. Das erste Gebet spricht man im Stehen. Es ist das einzige Gebet, für welches man sich erhebt.
Das Gebet "Kol Nidre" wird drei Mal hintereinander gesprochen. In diesem Gebet schließt man ein Abkommen mit Gott, daß jedes Versprechen das man in den nächsten zwölf Monaten gegenüber einem Nichtjuden macht, null und nichtig ist[7]. Der Talmud lehrt auch, daß, wann immer man ein Versprechen abgibt, an dieses Gebet denken soll. Dann wird man seine Versprechen nicht einhalten müssen.
Kann man sich auf die Loyalität solcher Leute verlassen? Wir können uns genauso auf die Loyalität der Juden verlassen wie die Deutschen 1916. Wir (die USA) werden das gleiche Schicksal erleiden wie Deutschland, und zwar aus denselben Gründen.«
Fußnoten:
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[1] John Mearsheimer und Stephen Walt, The Israel Lobby and U.S. Foreign Policy, Harvard University, Kennedy School of Government, Faculty Research Working Papers Series, RWP06-011, März 2006, http://www.lrb.co.uk/v28/n06/mear01_.html
[2] Die Titulierung dieser Länder als "Achse des Bösen" durch George Busch geht auf seinen jüdischen, "neokonservativen" Redenschreiber David Frum zurück.
[3] Der Hinweis auf die Balfour-Erklärung wird nicht selten als Teil einer "rechten Verschwörungstheorie" abgetan. Es sei deshalb an dieser Stelle darauf hingewiesen, daß in der Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel vom 14. Mai. 1948 auf die Balfour-Erklärung explizit Bezug genommen wird. Nahum Goldmann, der Vorsitzende des Jüdischen Weltkongresses von seiner Gründung 1938 bis 1977, äußerte sich in diesem Zusammenhang wie folgt: "Zwei Kriege waren nötig, um Israel zu gründen. Der erste, um England zur Proklamation der Balfour-Deklaration zu veranlassen, der zweite, um die Vereinten Nationen zu dem Beschluß der Schaffung eines jüdischen Staates in einem Teil von Palästina zu bringen." Siehe: Nahum Goldmann, Israel muß umdenken, S 15
[4] Ergänzend sei hier erwähnt, daß um 1933 der Anteil der Juden auch in folgenden Berufen überproportional hoch war: Kassenärzte - 52%, Rechtsanwälte - 48%, Notare - 56%. Und dies, wohlgemerkt, bei einem jüdischen Bevölkerungsanteil von weit unter 1%! (s. Gregor Schwarz-Bostunitsch, Jüdischer Imperialismus)
[5] Daß der Bolschewismus in seinen Anfängen eine fast ausschließlich jüdische Bewegung war, ist heute bestens belegt. Siehe auch: Johannes Rogalla von Bieberstein, Jüdischer Bolschewismus sowie Alexander Solschenizyn, Die Juden in der Sowjetunion
[6] Siehe auch: Arthur Koestler, Der dreizehnte Stamm - Das Reich der Khasaren und sein Erbe
[7] Mehr Informationen zur weniger bekannten Seite Judaismus finden Sie u.a. hier: www.abbc.net/talmud/ger/talmud.htm
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