Mittwoch, 27. Mai 2009

Die USA als Vorbild?

Infowars.com7. Mai 2009

Szenario 1: Jack jagt morgens vor Schulbeginn Wachteln und parkt direkt danach auf dem Parkplatz der Schule, seine Schrotflinte liegt auf der Rückbank des Autos.
1957 – Der Schuldirektor kommt vorbei, sieht sich Jacks Flinte an, geht zu seinem Auto und holt seine eigene Flinte raus um sie Jack zu zeigen.
2009 – Die Schule wird abgeriegelt, das FBI wird gerufen, Jack wird in Handschellen abgeführt, eingeknastet und sieht weder seine Schrotflinte noch sein Auto jemals wieder. Psychologen werden einbestellt um „traumatisierte“ Schüler und Lehrer zu betreuen.

Szenario 2: Johnny und Mark prügeln sich nach der Schule.
1957 – Zuschauer versammeln sich. Mark gewinnt. Johnny und Mark reichen sich die Hand und werden Freunde.
2009 – Polizei und SWAT Team werden gerufen. Johnny und Mark werden verhaftet. Beide werden wegen Körperverletzung angeklagt und beide fliegen von der Schule, obwohl Johnny den Streit begonnen hatte.

Szenario 3: Jeffrey stört den Unterricht und seine Mitschüler.
1957 – Jeffrey wird zum Büro des Schuldirektors geschickt und bekommt eine Abreibung. Danach geht er in den Klassenraum zurück, bleibt still und stört den Unterricht nicht mehr.
2009 – Jeffrey erhält riesige Mengen Ritalin und verwandelt sich in einen Zombie. Danach diagnostiziert man bei ihm ein Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom. Die Schule bekommt Extragelder vom Staat weil Jeffrey nun offiziell als geistig behindert gilt.

Szenario 4: Billy zerstört eine Scheibe im Auto des Nachbarn und sein Vater verpasst ihm dafür eine Tracht Prügel mit dem Gürtel.
1957 – Billy passt ab sofort besser auf, wächst normal auf, geht aufs College und wird ein erfolgreicher Geschäftsmann.
2009 – Billys Vater wird wegen Kindesmisshandlung verhaftet und verliert das Sorgerecht. Billy kommt ins Heim und schließt sich einer Straßengang an. Billys Schwester erzählt dem Psychologen, dass sie als Kind mißbraucht wurde und ihr Vater wandert daraufhin in den Knast. Billys Mutter hat eine Affäre mit dem Psychologen.

Szenario 5: Mark hat Kopfschmerzen und nimmt eine Packung Aspirin mit in die Schule.
1957 – Mark teilt seine Aspirin draußen in der Raucherecke mit dem Schuldirektor.
2009 – Man ruft die Polizei und Mark fliegt wegen Drogenvergehen von der Schule. Sein Auto wird darauf hin nach Drogen und Waffen durchsucht.

Szenario 6: Pedro besteht die Abschlussprüfung wegen schlechter Noten in Englisch nicht.
1957 – Pedro nimmt Nachhilfestunden in den Sommerferien, hat später gute Noten in Englisch und geht auf’s College.
2009 – Pedros Fall macht landesweit Schlagzeilen. Zeitungen überall im Land greifen den Fall auf und schreiben, dass das beherrschen der Englischen Sprache eine nicht akzeptable, da rassistische Forderung im Bildungswesen sei. Die ACLU fordert ein Gerichtsverfahren gegen die Schulbehörde des Bundesstaates und Pedros Englischlehrer. Englisch wird schließlich aus dem Lehrplan gestrichen. Pedro bekommt sein Abschlusszeugnis trotzdem, geht aber nicht auf’s College und muss sich mit Rasenmähen begnügen weil seine Englischkenntnisse nicht für bessere Jobs ausreichen.

Szenario 7: Johnny nimmt ein paar übrig gebliebene Böller und Knallfrösche von den Feiern zum 4. Juli, packt sie in eine Flasche mit roter Farbe und sprengt damit einen Ameisenhügel in die Luft.
1957 – Die Ameisen sterben.
2009 – ATF, Homeland Security und das FBI werden gerufen. Johnny wird wegen Inlandsterrorismus verhaftet. Das FBI stellt Nachforschungen über seine Eltern an und lässt alle Computer konfiszieren und seine Geschwister ins Heim schicken. Johnnys Vater wird auf eine Terrorüberwachungsliste gesetzt und darf nie wieder ein Flugzeug betreten.

Szenario 8: Johnny stürzt beim Laufen in der Pause und schürft sich die Haut am Knie auf. Mary, seine Lehrerin, findet ihn weinend auf dem Boden. Mary nimmt ihn in den Arm und tröstet ihn.
1957 – Kurze Zeit später fühlt sich Johnny wieder besser und spielt weiter.
2009 – Mary wird wegen Kindesmissbrauch angezeigt und verliert ihren Job. Ihr drohen 3 Jahre Haft. Johnny wird für 5 Jahre in Therapie geschickt.

Dienstag, 26. Mai 2009

Weltregierung, Weltpolizei und die Bilderberger

politonline d.a.

Dass die Weltregierung unverändert ein Ziel darstellt und nicht, wie bequemerweise immer wieder behauptet wird, lediglich als »simple« Verschwörung zu betrachten ist, geht auch aus dem nachfolgenden Artikel hervor:

Inkompetente »Weltregierungs«-Phantasien Die [Schweinegrippe-]Pandemie könne das schaffen, was die Finanzkrise nicht erreicht habe: nämlich eine Weltregierung, schrieb Jacques Attali, ehemals Berater von Francois Mitterand, in seiner Kolumne in der französischen Wochenzeitung L‘Express vom 3. Mai 2009 1. »Die Geschichte lehre, daß die Menschheit sich nur unter Todesangst bedeutsam weiterentwickle: Dann mobilisiere sie Abwehrmechanismen, manchmal unerträgliche (Sündenböcke und totalitäre Systeme); manchmal sinnlose (Ablenkung); manchmal effiziente (therapeutische Maßnahmen, die letztendlich all die alten Moralvorstellungen über Bord werfen).« Wenn die Krise überwunden sei, werde die Menschheit diese Mechanismen verändern, »um sie mit der individuellen Freiheit vereinbar zu machen«. Die Pandemie könne so »eine restrukturierende Angst auslösen.« Selbst wenn es sich herausstellen sollte, daß es sich um eine milde Pandemie handle, solle man zum Zweck von Vorbeugungs- und Kontrollmechanismen eine ›Weltpolizei‹ schaffen sowie Verfahren zur gerechten Verteilung der Arzneimittel und Impfstoffe bereitstellen. Man bräuchte ›globale Vorräte‹ und ›globale Steuern‹. Dann läßt er die Katze aus dem Sack: »Man würde dadurch viel schneller als aus rein wirtschaftlichen Gründen die Grundlagen für eine echte Weltregierung legen.« Auch die Bilderberger, die sich soeben im griechischen Vouliagmeni trafen, machen sich offenbar Hoffnungen auf eine Weltregierung der Finanzoligarchie. Laut der Times diskutierten sie bei ihrem Treffen das Thema Depression. Es gehe um zwei Szenarien, so die Zeitung: entweder eine lang andauernde schmerzhafte Depression, die die Welt für Jahrzehnte in Stagnation, Niedergang und Armut versetzt - oder eine intensivere, kürzere Depression, die den Weg für eine »neue tragfähige Weltwirtschaftsordnung - mit weniger Souveränität, aber mehr Effizienz« -freimacht! Die Wortwahl ›tragfähig‹ legt die Vermutung nahe, daß sich das durchaus auch auf die Anzahl der Menschen beziehen kann, die eine kleine Finanzoligarchie unter Kollapsbedingungen als noch ›ernährbar‹ betrachtet, und denen dann auf ›effiziente‹ Weise die ›verfügbaren Mittel‹ zugeteilt werden. Vor allem, wenn die wirkliche Lösung - nämlich ein geordnetes Konkursverfahren für das bankrotte Weltfinanzsystem und die Schaffung eines neuen Weltkreditsystems souveräner Nationen gar nicht erst auf der Tagesordnung erscheint. Die überwiegende Mehrheit der Weltbevölkerung hat aber ein Interesse daran, zu überleben. Deshalb wird es Zeit, daß sich die Staatsbürger aktivieren. Wie Abraham Lincoln sagte: »Man kann alle Leute eine Zeitlang für dumm verkaufen, einige auch die ganze Zeit über, aber nicht alle Leute die ganze Zeit.« Anmerkung: Es sollte jedermann klar sein, dass die Art von Weltregierung, wie sie der selbsternannten Elite vorschwebt, unserer totalen Entmündigung gleichkäme und uns gleichzeitig mittels einer globalen Steuer, mit der die gleiche Elite schon seit Jahren liebäugelt - immerhin hat auch die Schweiz einen Vorstoss für eine globale CO2-Steuer unternommen - auf ein Existenzminimum herabdrücken könnte, denn, wie bereits des öfteren dargelegt, ist es ein weiteres erklärtes Ziel, unseren Lebensstandard zu senken. Erste Schritte hierzu lassen sich durchaus erkennen, man ziehe nur einmal die Aufstockung des Internationalen Währungsfonds mit einer noch nie dagewesenen Milliardensumme in Betracht, welche selbstverständlich uns auf die Schultern geladen wird. Wie dieser Tage bekannt wurde, nahm auch Christoph Blocher an der diesjährigen Konferenz vom 18. Mai teil, wobei man gerne gewusst hätte, ob ihn die Gegenwart von Henry Kissinger, Richard Perle, Paul Wolfowitz, der als einer der ›Architekten‹ des Irakkrieges gilt, David Rockefeller oder etwa Jaap De Hoop Scheffer nicht etwa störte. Wir werden es nie erfahren. Aus welchem Grund Blochers Sekretärin auf die Frage hin, ob er bei dem Treffen war, lediglich erklärte, dass man keine Auskunft über die Termine des Herrn Blocher gebe, ist schwer ersichtlich, ist doch die Teilnehmerliste 2009 für jedermann auf http://www.prisonplanet.com/bilderberg-2009-attendance-list.html einsehbar. Man kann sich nur noch verdummt fühlen, wenn Blocher in einem Interview vom 13. März sagte, er lese jetzt gerade das Buch über die Bilderberger. »Das ist so eine Vereinigung von einflussreichen Leuten. Das hat mir jemand geschickt. Da werden immer die alten Ammenmärchen von einer Verschwörung und so erzählt ... deshalb wollte ich einmal schauen, was da dran ist.« Eine wahre Spitzenleistung! Die Charakterisierung, wie sie Blocher ferner darlegte, lautete wie folgt: »Die Bilderberger tagen immer, jedes Jahr. Sie machen das im geheimen, ist ja klar, weil es viele einflussreiche Leute sind…..« Über den Einfluss, den sie in Wirklichkeit ausüben, fiel offenbar kein Wort. Eine gänzlich andere Sicht der Dinge eröffnet der Journalist des englischen Guardian, Charlie Skelton 2. Er warnt, kurz gefasst, vor einer erschreckender Zukunft mit willkürlichen Kontrollen, Schikanierungen und Unterjochung, falls die Bevölkerung Ausweise und implantierbare Mikrochips akzeptiert. Dazu sind wir. wie zu befürchten ist, allerdings bereits auf dem besten Weg. Vermutlich auch deswegen, weil das politische Interesse im Durchschnitt kaum über die lapidaren Tagesmeldungen der sogenannten Systempresse, die eigentliche Hintergründe wenn immer möglich verschleiert, hinausgeht. Mathias Bröckers hat in seinem Buch zum 11.9. die schon 1975 niedergeschriebenen Worte der Autoren Robert Shea und A. Wilson festgehalten: »Beim derzeitigen Stand werden die Illuminaten das amerikanische Volk innerhalb der nächsten paar Jahre unter eine strengere Aufsicht stellen, als es Hitler mit den Deutschen machte. Und das Schönste daran ist noch, dass die Mehrzahl der Amerikaner durch die von Illuminaten gedeckten Terroranschläge so weit in Angst versetzt sein werden, dass sie darum betteln, kontrolliert zu werden, so wie der Masochist nach der Peitsche wimmert.« Diese Aussage darf man getrost als eine Insiderinformation werten, schliesslich geschieht nichts, was in der grossen Politik über die Bühne geht, ohne Vorausplanung. Natürlich hat eine Voraussage dieser Art kaum je die Chance, in die Tagespresse zu gelangen und bleibt der Allgemeinheit somit unbekannt. Von daher gesehen haben die Politiker durchaus grünes Licht für ihre Vorhaben. Letztlich lassen sie den Terror und die damit verbundenen Massnahmen zu einer gesteigerten Überwachung fast jede Woche durch die Presse ›geistern‹. Die furchtbare Behandlung, erklärt Skelton, die ihm durch die Polizei und verdeckte Ermittler widerfahren sei, sei das, was wir in unserem alltäglichen Leben erwarten können, falls wir es tatsächlich gestatten, dass das Vorhaben der Mikrochips umgesetzt wird. Er war tagelang von den Behörden schikaniert, festgehalten und verfolgt worden, nur weil er Aufnahmen von dem Tagungshotel gemacht hatte. Wussten Sie, schreibt Skelton ferner, dass die meisten griechischen Polizisten keine Nummern tragen? Ich habe dies durch die erlittenen willkürlichen Durchsuchungen, Verhaftungen und das wütende Herumschubsen durch tumbe Sicherheitskräfte gelernt. Ich hatte den Einblick in eine Welt der Überprüfungen auf der Straße und der unkontrollierten Sicherheitsbefugnisse. Skelton betont, dass Pläne existierten, die Ausweise gegen implantierbare Mikrochips auszutauschen, um die Effizienz und die Verfolgung von Bürgern auszuweiten, ein Thema, das vergangenes Jahr bei der Bilderberg-Konferenz zur Debatte stand. Diesbezüglich wurde der US-Journalist und Bilderberger-Spezialist Jim Tucker jetzt in Washington DC von einer Quelle darüber informiert, dass die Bilderberger die Möglichkeit einer massenweise vorzunehmenden Implantierung von Mikrochips in Menschen besprachen; diese sollte unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung eingeführt werden. Den ›anständigen Leuten‹ wäre es selbstverständlich gestattet, die Flughäfen ungehindert zu benutzen, solange ihr Mikrochip ausgelesen und die Informationen in einer Datenbank gespeichert werden können. Zumindest in Holland erfolgte soeben eine offizielle Anfrage, die den Premierminister, den Minister für Europa-Angelegenheiten und Königin Beatrix, die zu den regelmässigen Teilnehmern gehört, über ihr Verhältnis zur Bilderberg-Gruppe sowie über die Themen, die auf der Konferenz besprochen wurden, befragt, und ebenso Aufschluss darüber fordert, ob es Gespräche über die Ratifizierung des Lissabon-Vertrages gegeben habe. Jim Tucker berichtet, »dass der ehemalige schwedische Premierminister und ebenfalls wiederholter Bilderberger-Konferenzteilnehmer Carl Bildt eine Rede gehalten habe, in der er dafür plädierte, die WHO der UNO, die Weltgesundheitsorganisation, in ein Welt-Gesundheitsministerium und den Internationalen Währungsfond (IWF) in ein Welt-Finanzministerium zu verwandeln, die beide der UNO zu unterstellen wären.« Damit, so ist zu folgern, würde die gesamte Gesetzgebung aus den Händen der Nationen genommen. Es ist eigentlich seltsam, dass Vorschläge dieser Art überhaupt gemacht werden können, denn schliesslich müssen diese ja auch die Nachkommen der Anwesenden treffen. Laut dem englischen Journalisten Paul Joseph Watson 3 »ist der ebenfalls zur Konferenz gereiste US-Finanzminister Geithner der perfekte Agent für den Aufbau eines globalen Finanzregulierungssystems, für das sich diverse Globalisten angesichts der Finanzkrise bereits mehrfach ausgesprochen haben. Diesen März«, so Watson ferner, »hatte Geithner öffentlich verkündet, dass es keinerlei Pläne in Richtung einer Weltwährung zu Ungunsten des Dollars gäbe, hatte dann aber bei einer privaten Veranstaltung des Council on Foreign Relations gesagt, dass er der Idee eines neuen globalen Währungssystems ›offen‹ gegenüberstünde. Geithners Anwesenheit bei Bilderberg ist von entscheidender Bedeutung.« Jim Tucker erklärte auch, »dass Bildt über Erderwärmung gesprochen und in diesem Kontext eine globale Steuer auf CO2-Emissionen forderte, was seit vielen Jahren ebenfalls ein Gesprächsthema ist. Eine globale, direkt an die UNO abzuführende Steuer würde man Schritt für Schritt einführen, zunächst als eine kaum bemerkbare Steuer auf Treibstoff, die man aber schnell erhöhen würde, sobald sie erst einmal eingeführt sei.« Mit der Verwirklichung von Zielen dieser Art würde ganz sicher noch mehr Macht in noch weniger Händen konzentriert. Ob CO2-Steuer oder Weltregierung, diese Punkte sind Gegenstand mehrerer Artikel, die sich unter dem Stichwort ›Bilderberger‹ auf politonline finden lassen. Was den Lissabon-Vertrag betrifft, der letztes Jahr in Irland an einem Nein scheiterte, so sagt Tucker, »dass man eine Gruppe von Repräsentanten auf privater Basis nach Irland schicken würde, damit diese hinter den Kulissen mit irischen Politikern über eine neue erfolgreiche Absegnung des Vertragen sprechen. Ein anderes wichtiges Thema sei die Notwendigkeit gewesen, Obama ›zu einer Ratifizierung der Mitgliedschaft im Internationalen Strafgerichtshof zu bewegen‹ indem man dem Senat den Vertrag zur Abstimmung vorlegen würde. Die Demokraten im Kongress sind für eine solche Mitgliedschaft, fürchten sich aber noch vor der Abstimmung im Kongress, da die Mehrheit der Bürger diesen herben Verlust nationaler Souveränität nicht unterstützen würde. Was den ebenfalls anwesenden Präsidenten der Weltbank, Robert Zoellick, betrifft, so hatte dieser laut Paul Joseph Watson während einer vor dem diesjährigen G-8-Gipfel gehaltenen Rede offen vom Plan der Bilderberger, die nationale Souveränität zu eliminieren und mittels Schaffung von globalen Finanzregulierungsbehörden ein Weltregierungssystem zu errichten, gesprochen 3. Zoellick ist Mitglied des Councils on Foreign Relations und der Trilateralen Kommission und nahm bereits 1991, 2003, 2006 und 2007 an der Bilderberger-Konferenz teil. Er vertritt die Sicht, internationalen Organisationen angesichts der Finanzkrise noch mehr Geld zukommen zu lassen und ihre politischen Machtbefugnisse zu erweitern. Daniel Estulin, ein weiterer Bilderberger-Spezialist, dessen Aussagen sich in der Vergangenheit stets als zuverlässig und korrekt erwiesen haben, warnt seinerseits, dass die Bilderberger eine falsche wirtschaftliche Erholung simulieren wollen, um damit Investoren wieder an die Börse zu locken, aber nur, um kurz danach den Markt erneut abstürzen zu lassen, was »massive Verluste und finanzielle Schmerzen für die kommenden Monate bedeuten wird«, wie Canada Free Press in einem Bericht schreibt. Canada Free Press legt ferner dar, dass sich »eine der Befürchtungen der Bilderberger um die ›Declan Ganley’s Libertas-Bewegung‹ dreht, die gegen den Lissabon-Vertrag kämpft. Diese gelte es zu neutralisieren. Dazu wollen die Bilderberger eine Verleumdungskampagne in den US-Massenmedien starten, bei der Ganley unterstellt werden soll, dass er von US-Waffenhändlern mit Verbindungen zum US-Militär finanziell gefördert würde.« Mit Sicherheit stellen diese Konferenzen ein höchst einflussreiches Planungsforum für die Umsetzung der Agenda einer ›Neuen Weltordnung‹ dar, auch wenn unsere Volksvertreter nicht gewillt scheinen, dies wahrzunehmen. 1 http://www.bueso.de/news/inkompetente-weltregierungs-phantasien 14. 5. 09 2 http://infowars.wordpress.com/ 19. 5. 09 3 http://infokrieg.tv/geithner_bilderberg_09_2009_05_15.html 14. 5. 09 US-Finanzminister Geithner fährt zur Bilderberg-Konferenz Die wahre Geschichte der Bilderberg-Gruppe von Daniel Estulin. ISBN: 978-3-938516-47-8s./w. Artikel als PDF Dokument

Freitag, 22. Mai 2009

Schweizer Männer in Gefahr!

Erschlichene Ehen «Ausländerin sucht Arbeitssklaven»

Von Hermann Lei, Kantonsrat, Frauenfeld

Immer öfter werde ich in meiner beruflichen Tätigkeit als Anwalt von verlassenen Ehemännern ausländischer Frauen um Hilfe gebeten. Es drängt sich der Verdacht auf, dass Frauen aus anderen Ländern gezielt Schweizer Männer zu heiraten versuchen, weil unsere Rechtsordnung ihnen dann auf Kosten des Mannes ein sorgenfreies Leben garantiert – sofern sie ihn nach dem ersten Kind verlassen. Ein Beispiel gefällig?

A. E. ist 43 und seit zwölf Jahren lebt er alleine. Da er im Schichtbetrieb arbeitet, ist es für ihn schwer, eine neue Partnerin kennen zu lernen. So sucht er Liebe im Internet und findet auf einer der unzähligen Heiratsseiten wie www.MyForeignBride.com eine hübsche Kenianerin, nennen wir sie Grace, welche angibt, eine Beziehung zu suchen und bereit sei, in ein anderes Land zu ziehen. A.E. schreibt der hübschen jungen Schwarzen, ob sie ihn kennenlernen und ob sie mit «so einem alten Mann etwas zu tun haben» wolle. Dies sei ihr egal, kommt die Antwort aus Kenia sogleich zurück, das Alter spiele keine Rolle, A.E. solle nach Nairobi kommen, Heirat sei möglich. A.E. kann sein Glück kaum fassen und bald entsteht ein reger E-Mail-Verkehr. Doch A.E. wird leider nicht misstrauisch, wenn er auf ein Mail: «Ich liebe Dich, gute Nacht» die Antwort «Falls Du mir Geld schicken willst, mache es via Western-Union» erhält.

Voller Zugriff auf den Körper
Über das Internet schreiben sich A.E. und seine «Partnerin» regelmässig. Dabei spielt die attraktive Kenianerin subtil mit den Hormonen von A.E., verspricht ihm den «vollen Zugriff auf ihren Körper», macht weitere Andeutungen. A.E. schickt Geld, z.B. für den Bau einer Wasserleitung – später wird er erfahren, dass sein Geld in gebranntes Wasser umgesetzt wurde. A.E. aber ahnt nichts, er freut sich auf das erste Treffen mit Grace. Das Paar, das sich vorher kaum gesehen hat, heiratet im August 2007 in Kenia. Grace zieht mit A.E. in die Schweiz, wo sie bereits Bekannte hat. Im September 2008 kommt ein Sohn zur Welt. Dann verändert sich die bislang freundliche Grace.

Das Blatt wendet sich
«Nun habe ich ein Kind, du kannst mir gar nichts mehr sagen. Ich werde mein ganzes Leben von Deinen Alimenten leben» sagt sie ihm. Im Februar dieses Jahres steht plötzlich die Polizei vor der Tür. «Er hat mich geschlagen, er hat mich geschlagen!», beschuldigt Grace bei den Polizisten immer wieder den unschuldigen A.E. Dieser wundert sich: Seine Frau spricht sonst kein Wort Deutsch. Hat sie dieses Sätzchen einstudiert, um ihm etwas anzuhängen? Hat sie diesen Polizeieinsatz inszeniert, damit später ihre Aufenthaltsbewilligung nicht widerrufen wird? Kurz darauf wird Grace von einer afrikanischen Freundin abgeholt und sie quartiert sich mitsamt Kleinkind im Frauenhaus ein. Nun – unter kundiger Anleitung der afrikanischen Szene und des Frauenhauses – geht alles Schlag auf Schlag: Die Kenianerin nimmt sich auf Kosten der Steuerzahler einen Dolmetscher und eine Anwältin aus einem der teuersten Anwaltsbüros der Stadt. A.E. muss eine Getrenntlebens-Vereinbarung unterschreiben. Damit wird A.E. aufs Existenzminimum gesetzt und bezahlt seiner Frau einen grosszügigen Unterhalt. Einmal die Woche darf er sein Kind ganze drei Stunden sehen – falls er zahlt.
Arbeitssklaven
Statt eine Partnerin gefunden zu haben, steht A.E. vor einem Scherbenhaufen: Eine Familie hat er keine mehr. Er wird von Landsleuten von Grace bedroht. Die nächsten zwanzig Jahre wird er Unterhalt zahlen müssen. Sein Kind wird er nur wenig sehen und auch das nur, wenn die Kindsmutter das will. Einen Grossteil seiner Arbeitskraft wird er in Zukunft für eine Person einsetzen, welche ihn wohl nie als Partner gewollt hat, und für ein Kind, das er kaum sehen kann. So lebt und arbeitet A.E. für andere, ist ein moderner Arbeitssklave im Herzen Europas. Natürlich werden Männer wie A.E. nicht geschlagen oder gar umgebracht, wie die Sklaven in früheren Zeiten. A.E. lebt auch nicht an einer Kette. Wenn Menschen aber gezielt zur Ausplünderung ausgesucht und verwendet werden und solches vom Gesetz geschützt wird, so darf man sich doch fragen, ob hier nicht eine Art moderner Sklaverei stattfindet.
Grace aber besitzt in der Schweiz wegen des Kindes ein Aufenthaltsrecht. Und weil sie behaupten kann, von ihrem Mann geschlagen worden zu sein.

Hermann Lei

Israel und seine Lügen

Nächste Bush-Lüge enthüllt! US-Geheimdienst bestätigt jetzt: Der Iran hat kein Nuklearwaffen-Programm

Michael Grandt

Die Bush-Regierung trug stets tantragleich vor, der Iran entwickle oder besitze ein Nuklearwaffen-Programm. Das ist eine Lüge, wie eine US-Geheimstudie nun aufdeckt. Die Welt könnte also aufatmen, wäre da nicht Israel, das ein Problem mit dieser Wahrheit zu haben scheint.
Der Chef des US-Geheimdienstes Dennis Blair hat vor Kurzem die Ergebnisse eines bereits im Jahr 2007 erstellten internen Berichts bestätigt, nachdem der Iran an keinem Atomwaffen-programm arbeitet und keine Atomwaffen besitzt. Dies hätten 16 Geheimdienstabteilungen bereits im November 2007 festgestellt.
Der Bericht wird als Rückschlag für die damaligen Bemühungen der Bush-Regierung betrachtet, massiven Druck auf den Iran auszuüben, um dessen angebliches Atomprogramm zu stoppen. Erinnerungen an die Lügen zu Beginn des Zweiten Irak-Krieges werden wieder wach.
Der Geheimdienstbericht deckt sich auch mit den Ergebnissen der Vereinten Nationen, die die iranischen Atomanlagen häufiger als jeden anderen Meiler in einem anderen Land kontrollierten. Auch sie fanden keinerlei Ansatzpunkte, dass der Gottesstaat sein Programm zur Militarisierung nutzen würde.
Blair räumte aber ein, Teheran habe in den letzten beiden Jahren bedeutende Fortschritte bei der Anreichung von Uran gemacht. Die Möglichkeit sei aber minimal, dass der Iran derzeit beabsichtige, Atomwaffen zu entwickeln, da er nicht über genügend spaltbares Material verfüge. Der Geheimdienstbericht kommt weiter zur Erkenntnis, es sei unwahrscheinlich, dass der Iran überhaupt vor dem Jahr 2013 genügend Uran für eine Atomwaffe anreichern könne.
So gesehen gibt dieser Bericht, den – in unserer Political-Correctness-Mainstream-Presse – deswegen so gescholtenen Staaten wie Russland und China recht, die sich vehement gegen zusätzliche Sanktionen gegen Teheran aussprechen.
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, angetrieben von Hysterie der Bush-Regierung, hatte schon dreimal Sanktionen gegen Iran verhängt, weil er angeblich ein Atomwaffen-programm unterhalte. Dieser hatte aber stets bekräftigt, das einzige Ziel sei die zivile Anwendung der Technologie. Zudem ist der Iran auch einer der Unterzeichnerstaaten des Atomwaffensperrvertrages.
Die Welt kann also von Glück reden, dass sie nicht noch einmal auf die Lügen der Bush-Regierung hereingefallen ist und einem weiteren – dieses Mal wohl weitaus schrecklicheren – Krieg entronnen ist, der so wie im Irak-Krieg nur auf Hirngespinsten, Lügen und Druck von konservativen amerikanischen und israelischen Politikern gründete.

Natürlich hat Israel damit ein Problem, denn wenn das gegenwärtig größte potentielle Feindbild bröckelt, stellt das die eigene »Opferrolle« in Frage. Ungeachtet der amerikanischen Erkenntnisse bezeichnete der israelische Außenminister Avigdor Lieberman (zu seiner Person siehe meinen Artikel »Möglicher neuer israelischer Außenminister Lieberman wollte arabische Parlamentsabgeordnete hinrichten«) bei seinem Deutschland-Besuch den Iran weiterhin als »größte Bedrohung für sein Land«. Und ein israelischer Geheimdienstler offenbarte jüngst der britischen Times, es gebe Anzeichen für die Bereitschaft der israelischen Militärführung zu einem Militäreinsatz. Israels Streitkräfte träfen Vorbereitungen, um einen Luftangriff auf iranische Atomanlagen im Kriegsfall starten zu können. Geld spielt dabei keine Rolle, denn Israel und die USA führen seit 1999 einen strategischen Dialog, der sich mit den US-Militärhilfen für Israel in Höhe von jährlich rund drei Milliarden Dollar (2,25 Milliarden Euro) befasst.

Mittwoch, 20. Mai 2009

Christoph Blocher und die Bilderberger

Journalist des London Guardian warnt vor erschreckender Zukunft mit willkürlichen Kontrollen, Schikanierungen und Unterjochung falls die Bevölkerung Ausweise und Mikrochips akzeptiert

Paul Joseph WatsonPrison Planet.comTuesday, May 19, 2009

Der Journalist Charlie Skelton vom London Guardian, der seine Berichterstattung über die Bilderberg-Konferenz 2009 in einer belustigten und spöttischen Weise begonnen hatte, warnt nun davor dass die furchtbare Behandlung durch die Polizei und durch verdeckte Ermittler, die ihm widerfahren ist, nur ein Vorgeschmack dessen sei, was wir in unserem alltäglichen Leben erwarten können falls wir es gestatten, dass die Bilderberg-Agenda und besonders die Ausweise sowie implantierbare Mikrochips umgesetzt werden. Ursprünglich war es sein Plan gewesen, über die Konferenz auf satirische Weise zu berichten; gestern jedoch verließ Skelton Griechenland, zutiefst erschüttert darüber dass er tagelang von Behörden schikaniert, festgehalten und verfolgt wurde, nur weil er Fotos von dem Hotel geschossen hatte in dem die Bilderberg- Teilnehmer verweilten.
"Meine Erfahrung im Laufe der letzten paar Tage in Griechenland führte zu einer einzigen, felsenfesten Ansicht," schreibt Skelton,
"Dass wir kämpfen, kämpfen, kämpfen müssen, jetzt - genau jetzt, in dieser Sekunde, mit jedem Kubikzentimeter unserer Seele - um die Ausweise zu stoppen."
"Ich kann ihnen gleich jetzt sagen dass das Argument 'Wenn ich nichts Falsches getan habe, warum sollte ich mir dann darüber Sorgen machen, zu zeigen wer ich bin?' Quatsch ist. Schlimmer noch, es ist absoluter Unsinn. Es geht nur um die Macht zu fragen, die Verpflichtung zu zeigen, die Rechtfertigung der eigenen Existenz, die Macht des Fragestellers über der Unterwürfigkeit des Gefragten. (Wussten sie, dass die meisten griechischen Polizisten keine Nummern tragen? Dies ist eine Verpflichtung, die nur in eine Richtung verläuft.) Ich habe dies gelernt durch die willkürlichen Durchsuchungen, Verhaftungen, das wütende Herumschubsen durch tumbe Sicherheitskräfte und durch die riesigen Polizeischreibtische ohne Nummern, die ich dank Bilderberg durchlitten habe: Ich habe die Woche damit verbracht, in einer albtraumhaften, möglichen Zukunft und vielen verschiedenen schrecklichen Vergangenheiten zu leben. Ich hatte den winzigsten Einblick in eine Welt der Überprüfungen auf der Straße und der unkontrollierten Sicherheitsbefugnisse. Und ich bin nun hinterher erschüttert. Ich bin hinterher nun wortwörtlich angeschlagen. Skelton fügt hinzu, dass die Ausweise Bürger in Verdächtige verwandeln würden und das "Ende von allem" seien. Er betont, dass außerdem Pläne existieren, um die Ausweiskarten durch implantierbare Mikrochips auszutauschen um die Effizienz und die Verfolgung von Bürgern auszuweiten; ein Thema das vergangenes Jahr bei der Bilderberg-Konferenz zur Debatte stand. Während dem Treffen in Washington DC wurde der Journalist Jim Tucker von seiner Quelle darüber informiert, dass die Bilderberger die massenweise Implantierung von Mikrochips in Menschen besprachen, welche unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung eingeführt werden solle. Den "anständigen Leuten" wäre es gestattet, ungehindert Flughäfen zu benutzen, solange ihr Mikrochip ausgelesen und die Informationen in einer Datenbank gespeichert werden können. Skelton unterstrich, dass es für die Behörden in Griechenland einfach gewesen war, Journalisten einzuschüchtern und zu schikanieren, weil nur so wenige vor Ort waren. Nun fordert er, das eine Flut an Journalisten zum Ort der Bilderberg-Konferenz 2010 reist.
"Öffentlichkeit ist Salz für die gigantische Schnecke Bilderberg. Also schlage ich vor dass wir nächstes Jahr mit ein paar mehr Bechern Salz auftauchen. Wenn die Massenmedien sich weigern, in angemessener Weise über diese massive, jährliche politische Veranstaltung zu berichten dann müssen beherzte Bürger ran und sich als Volksreporter betätigen. Besorg dir die größte Fotolinse, die Du bekommen kannst und schließ dich uns an wenn wir die Bilderberg-Konferenz 2010 aufmischen. Ich weiß nicht wo sie stattfinden wird aber man erfährt es immer ein paar Tage vorher", wie er schreibt. Bilderberg 2009 war wieder einmal durch einen totalen Blackout von Seiten der Massenmedien gekennzeichnet, trotz der Tatsache, dass sich 150 der mächtigsten Entscheider der Welt trafen, um im Geheimen über die Zukunft der Welt zu debattieren. Jeder G8-Gipfel und jedes Weltwirtschaftsforum in Davos sorgt stets für tausende Berichte in den Medien und doch wurde über Bilderberg wieder einmal nur von gerade mal einer Handvoll größerer Medienhäuser berichtet, allerdings keines von denen aus den USA. Dies mutet seltsam an, denn die Bilderberg-Konferenzen zeichnen sich durch ein besonders hohes Maß an Absperrung und Geheimhaltung aus, was Journalisten normalerweise erst recht neugierig macht. Wie Skelton bereits sagte, werden sich die Teilnehmer immer öfter unangehmen Fragen stellen müssen, je mehr wir alle über Bilderberg berichten und sie ins Licht der Öffentlichkeit rücken.
„Fordert die Zeitungen auf, Korrespondenten hinzuschicken. Fordert eure Abgeordneten auf, Anfragen im Parlament zu stellen. Das passierte jetzt sogar vor einigen Tagen in Holland als ein Abgeordneter sich auf einen Artikel von Paul Joseph Watson auf Prisonplanet.com bezog und eine offizielle Anfrage stellte, die den Premierminister, den Minister für Europaangelegenheiten und Königin Beatrix zu ihrem Verhältnis zur Bilderberg-Gruppe befragt, welche Themen auf der Konferenz besprochen wurden auch ob es Gespräche über die Ratifizierung des Lissabonvertrages gab,“so Skelton.

http://info.kopp-verlag.de/fileadmin/user_upload/allgemein/2009-05/Bilderberger_PM.pdf

Montag, 18. Mai 2009

Die Tricks der Basler Zeitung

Persönliche Erklärung der LVB-Präsidentin

Zum Baz-Interview zur Basisstufe vom 13.5.09:

Nicht korrekt redigiert!
Mit nicht sachbezogenen Titelsetzungen, mit der Hervorhebung einzelner, aus dem Zusammenhang herausgerissener Wörter und Unterstellungen wurde dem LVB und insbesondere meiner Person in den letzten Wochen eine schroffe, undifferenzierte Haltung und ein rüder Ton unterstellt. Auch Teile des Streitgesprächs zur Basisstufe in der Baz vom 13.5.09 sind nicht Originalton LVB. Mit der eigenmächtigen Streichung von sinngebenden Satzteilen durch die Redaktion wurden meine Aussagen verfälscht. Dabei wurde beispielsweise ohne mein Wissen die erste Frage weggelassen.

BaZ: Frau Fünfschilling, was waren für Sie sehr schöne Momente als Lehrerin?

Bea Fünfschilling: Für mich als Fachlehrperson an der Sekundarschule ist es wichtig und schön, wenn die Jugendlichen am Ende der Schulzeit in meinem Fach das Ziel erreicht haben und wenn während der gemeinsamen Jahre ein gegenseitig wertschätzendes Verhältnis entstanden ist, das mir am Schluss das Gefühl gibt: Schade, dass sie gehen.

Nach der Autorisierung ging ich wie immer davon aus, dass der abgesprochene Text unverändert erscheinen würde. Dies war beweisbar nicht der Fall.Vor allem meine Antwort auf die folgende Frage wurde nicht wie vereinbart wiedergegeben:

Frage: Welche Mittel wenden Sie denn an, wenn ein Schüler nicht mitmacht?

Ständige Störungen des Unterrichts, unerledigte Hausaufgaben, Leistungsverweigerung und folglich schlechte Leistungen kommen auf Sekstufe I schon einmal vor. Es gibt keine allgemein gültige Methode, solche Entwicklungen zu stoppen und deshalb ist die Frage auch nicht in Kürze zu beantworten.

Aus diesem Grund und weil sie nichts mit der Thematik der Basisstufe zu tun hat, war ich nicht einverstanden mit der Veröffentlichung dieser Passage.
Dennoch wurde sie gedruckt und ein wichtiger Satzteil herausgestrichen.
Eine in dieser Form publizierte Aussage ist natürlich geeignet, eine Person in die Ecke der Unmenschlichkeit zu stellen. Das macht die folgende Klarstellung erforderlich:

Es ist die Aufgabe der Lehrperson, auf unbefriedigende Unterrichtsituationen mit darauf angepassten, wirkungsvollen Massnahmen zu reagieren. Wenn ganz selten einmal alle Stricke reissen und der fehlbare Schüler oder die Schülerin viel zu viele Energien der Lehrperson konsumiert, die dann den leistungswilligen Klassenkameraden abgehen, ist die von mir in 35 Jahren dreimal erfolgreich angewandte Methode einer vereinbarten, drei Lektionen dauernden Auszeit im Klassenzimmer mit der Chance eines Neustarts mit festgelegten Vereinbarungen nur eine von vielen Möglichkeiten, Schülerinnen oder Schüler wieder dazu zu bringen, sich und ihr Verhalten selber in Frage zu stellen. Die konsequente Durchsetzung von Vereinbarungen und Signalen der Lehrperson ist die Basis für eine gegenseitig wertschätzende Beziehung. Wenn diese Massnahme für mich und die betreffenden Jugendlichen stimmt, heisst das aber nicht, dass sie für andere Lehrpersonen und ihre Schülerinnen und Schüler geeignet sein muss. Auf Titel und Lead kann man keinen Einfluss nehmen und muss sich wie in meinem Fall einen denkbar schlechten Einstieg gefallen lassen.
Ich unterrichte seit 35 Jahren unbescholten an der Sekundarstufe I. Würde ich eine wie mir im Text unterstellte Pädagogik vertreten, wäre das wohl kaum möglich gewesen. Ich hätte den Beruf tatsächlich verfehlt.

Bea Fünfschilling, Präsidentin LVB
15.05.2009

Zum Vergleich: Das Interview mit Bea Fünfschilling im Basler Schulblatt vom Mai 2009 (pdf)