Mittwoch, 15. Dezember 2010

Prioritätenordnung in den Gleichstellungsbüros

Über Feminismus und wahre Frauenschicksale

Von Barbara Steinemann, Kantonsrätin SVP, Watt ZH

In regelmässigen Abständen publizieren die Gleichstellungsbüros des Bundes, der Kantone und der Städte ihre Info-Broschüren. Die eine widmete sich auf drei Vierteln ihrer Seiten den Schulabgängerinnen, denen eine Lehre in einer typisch männerdominierten Berufsgruppe schmackhaft gemacht wird.

«Brich die traditionellen Geschlechterstrukturen auf! Lerne einen Männerberuf!» Begleitet werden diese Aufforderungen vom Portrait einer Malerin sowie von einem Argumentarium mit viel kunterbuntem Emanzipations-Allerlei. Offen gestanden: Die Gedankengänge einer Randgruppe des eigenen Geschlechts sind mir als Leserin fast peinlich; unserer Gesellschaft geht es wohl etwas zu gut.

Mädchen und Frauen erscheinen da als das «dumme Geschlecht», denen staatliche Stellen für alle Lebenslagen den Weg weisen müssen. Sind wir Frauen etwa zurückgebliebene Wesen? Benötigen wir Nachhilfe? Oder wissen die Berufs-Gleichstellerinnen schlicht nicht, was sie mit ihrer Zeit und ihren reichlichen öffentlichen Mitteln anfangen sollen?

Islamische Unterdrückung

In unserem Nachbar-Kulturkreis dominiert das genaue Gegenteil. Die Unterdrückung der Frauen erreicht in Arabien und Afrika neue Dimensionen. Die jüngsten Berichte der Uno sprechen von aufkommender «Geschlechter-Apartheid». Das Südafrika unserer Tage trägt Schleier. Die neuen Opfer werden in dunkle Tücher gesteckt und bis zur Unkenntlichkeit stigmatisiert. Barbarische Strafen und Rituale, von Steinigungen bis Beschneidungen, häufen sich wieder im islamischen Raum. Mädchen sind nichts wert; es zählt höchstens ihr Verkaufswert als Braut. Frauen warten auf ihre Hinrichtung durch Steinigung wegen Ehebruchs. Der Fall der verurteilten Khayrieh im Iran hat international Aufsehen erregt, als ihr Flehen öffentlich bekannt wurde: «Ich bin bereit, gehängt zu werden, aber sie sollen mich nicht steinigen!»

Heute wartet Sakineh Ashtiani seit Monaten im selben Land auf ihre Steinigung, angeblich hat die Witwe Kontakt zu zwei Männern gehabt. Dafür wurde sie erst zu 99 Peitschenhieben verurteilt; diese Strafe wurde bereits vollstreckt.

«Recht» oder gar «Gerechtigkeit» sind in diesen Welten keine individuellen Ansprüche des Einzelnen gegen die Gesellschaft und die Obrigkeit. Dessen sollten wir uns stets bewusst sein. Darum wird die Frau getötet werden, ganz einfach, weil sie sich als Frau am schlechtesten dagegen wehren kann. Das Mysterium dieser Ungerechtigkeit sollte uns in seinen Bann ziehen, nicht die Traktandenliste unserer Gleichstellungsbüros.

Der Westen aber schweigt. In Saudi-Arabien werden Frauen kaum besser behandelt als Kamele. Sie dürfen weder einen Pass besitzen noch Auto fahren; ihnen werden Bildung, Beruf, ja öffentliche Räume vorenthalten – wie einst den Schwarzen in Südafrika.

Aber wehrt sich irgend jemand? Greenpeace denkt an die Wale, die Grünen an den Klimawandel, die Feministinnen an die weiblichen Lehrlinge in Männerberufen. Sich darüber zu empören, mag so müssig sein wie die Weltgeschichte der Unterlassungen. Dennoch: Wenn reihenweise Diktaturen den Frauen die Menschenrechte entziehen, zeugt das systematische Wegsehen von Interesselosigkeit, Angst und Gleichgültigkeit.

Und bei uns?

Nach Westeuropa eingewanderte Musliminnen stehen auch hier allzu häufig unter dem Joch ihrer Männer. Allzu oft – faktisch eingesperrt in die eigene Wohnung – sind sie hilflos harter Gewalt ausgeliefert; viele sind Opfer von Zwangsheiraten geworden, Ausgangspunkt für ein unfreies Leben in misslicher Lage.

Wo bleibt der Aufschrei der Frauenrechtsorganisationen? Hat es den Gleichstellungsbüros die Sprache verschlagen? Eine im Mittelalter stehen gebliebene «Kultur» macht sich hierzulande breit, Geschlechterdiffamierung prägt bereits das äussere Erscheinungsbild – in Form der Verhüllung von mehr oder weniger Körperpartien. Die Gleichstellungsbüros schauen weg. Zugegeben: Es ist ja auch einfacher, Schweizer Männer zu brandmarken als bärtige Tyrannen zurecht zu weisen.

Muslimspezifische Probleme lassen sich ja kaum wegdiskutieren: Andere in der Schweiz hätten die Fragen stellen können, die wir vor einem Jahr per Initiative gestellt haben. Sie haben es bis heute nicht getan. Bevor man locker-flockig und anbiedernd sagt, der Islam ist ein Teil von Deutschland, sollte man den widerwärtigen Tatsachen, die sich in islamischen Gebieten abspielen, ins Auge schauen und diese offen ansprechen. Gewalt schädigt das Image des Islam. Und solange sich auch die hier lebenden Muslime nicht von solchen Grausamkeiten des Islam distanzieren, sind sie in unserer Demokratie nicht angekommen.

Prioritätenordnung

Eine ethnische Rundum-Diskriminierung liegt uns fern. Wir ziehen nicht die Grenze zwischen Muslimen generell und allen anderen, sondern wir ziehen die Grenze zwischen denen, die nach den Regeln des liberalen Rechtsstaates leben und jenen, welche der archaischen Doktrin einer rückständigen Tradition anhängen. Das haben wir immer getan und tun es auch in Zukunft. Die Bevölkerung in der Schweiz hat dies ebenfalls so verstanden, sonst hätte sie vor Jahresfrist nicht Ja gestimmt.

Während sich die Frauenbeauftragten und Gleichstellungsbüros in der Schweiz tagtäglich den Kopf darüber zerbrechen, wie die Frauen noch etwas gleicher gestellt werden könnten und in welcher Verwaltungsstelle noch eine Frauenbeauftragten-Fachstelle einzurichten wäre, werden Einwanderinnen aus Gebieten grösserer Entfernung und noch grösserer kultureller Distanz mitten in Europa systematisch unterdrückt.

Insbesondere Feministinnen und jene politischen Gruppierungen, welche sich der Sache der Frauen, der Menschenrechte, der Gewalt gegen Schwächere und sozialen Fragen annehmen, ignorieren genau jene Phänomene des Islam, welche sie sonst mit Verve bekämpfen. Dass ausgerechnet sie das Vordringen des Islams in Europa unterstützen, spottet jeglicher Vernunft. Die Vorenthaltung westlicher Freiheiten für islamische Frauen erfüllt eine zentrale Voraussetzung für die an Boden gewinnenden menschenrechtswidrigen Parallelgesellschaften. Tritt Frauenfeindlichkeit bei Migranten auf, gilt das multikulturelle Toleranzgebot, sprich Kritikverbot. Obwohl es sich dabei um Ausländerinnen handelt!

Die schrecklichsten Menschenrechtsverletzungen auf unserem Planeten sind den hiesigen Frauen-Ämtern keine Zeile wert. Die Webseite des Gleichstellungsbüros der Stadt Zürich lässt uns statt dessen wissen, dass dieses Jahr der mit zwanzigtausend Franken dotierte Gleichstellungspreis dem Verein «Frauenstadtrundgang Zürich» ausgerichtet werde. Die Stadt Bern möchte zum Abbau geschlechterspezifischer Diskriminierung mit einem neuen Aktionsplan «ein Stadtbild ohne Werbung mit sexistischen Motiven» durchsetzen. Damit kommt zum Ausdruck, nach welcher Prioritätenordnung die Gleichstellerinnen Frauenschicksale behandeln…

Die Migranten-Milieus sind für diese Amtsstellen tabu, weil die Realität nicht ins ideologische Konzept des Multikulturalismus passt. Damit akzeptieren die Gleichstellungsbüros nicht bloss Denkverbote, sie tolerieren auch schweres Leid, das andern Frauen angetan wird.

Barbara Steinemann

Kommentare:

Milton hat gesagt…

Teil 1

Sie hat ja recht, die Gute Frau, aber Barbara Steinemann scheint die tieferen Zusammenhänge leider nicht ganz zu begreifen. Immerhin ist sie ehrlich genug zu konstatieren, dass sich in ihr kognitive Dissonanzen manifestieren, eine ehrliche Haut, die es wagt aus dem kollektivistischen Gruppendruck auszubrechen, und auf ihre eigenen Gefühle und Wahrnehmungen einzugehen, und auch in der Lage ist, diese Wahrnehmungen zu artikulieren. Dies ist ein erster Schritt, wenn es für die konditionierten Arbeitsdrohnen darum geht aus der einprogrammierten Matrix auszubrechen.

Aaron Russo hatte es im Interview mit Alex Jones ja deutlich gesagt: Der Hochgrad-Freimaurer und Illuminat David Rockefeller hatte ihm gegenüber ja zugegeben, dass das gesamte "Women's Liberation Movement" in den USA ein einziger Schwindel war, den die Rothschilds damals mit Hilfe der Massenmedien inszeniert hatten, mit dem Ziel auch Frauen als industrielle Arbeitsdrohnen benützen zu können, und somit auch Frauen finanziell besteuern zu können. Dass man den Frauen diese Strategie der Ausbeutung auch noch als Freiheitsbewegung verkaufen konnte, ist schon genial. Es würde einer Feministin sicherlich schwer widerstreben, sich einzugestehen, wie sehr die Frauen doch getäuscht worden sind. Demnächst wird man wohl auch noch Frauen in den Militärdienst einziehen, und ihnen einreden, dies sei eine neugewonnene Form der Freiheit. Wie dumm und leichtgläubig diese Frauen doch sind.

Es gab eine Zeit, da musste eine Frau keine Steuern bezahlen, besass das Privileg sich um Kinder und den Haushalt kümmern zu können, konnte also noch eine echte Frau sein, sich ganz ihrer Weiblichkeit hingeben, war noch nicht wie ein Mann gekleidet, und konnte auch noch eine Grossfamilie haben, oft mit fünf oder mehr Kindern. Durch die propagandistische Indoktrination hat man den Frauen dann eingeredet, dies sei eine Form von Unterdrückung.

Die wahrhaft freie Frau würde natürlich wie ein Mann sein wollen, und in der Fabrik am Fliessband arbeiten. Zuallererst war diese Form der weiblichen "Befreiung " in der ehemaligen UdSSR eingeführt worden unter Stalin, der ja bekanntlich sehr freiheitsliebend war, und sich offenbar sehr für die Befreiung der Frau eingesetzt hatte. Auch der libertäre Hitler hatte sich für die Frau stark gemacht, die ja dann dank seiner Hilfe in den deutschen Fabriken Kriegs-Munition herstellen durfte. Und die Feministen haben über diese Befreiung gejubelt.

Milton hat gesagt…

Teil 3

Um einen daraus resultierenden Programmabsturz zu vermeiden, was sich dann als Psychose manifestieren würde, hat man in die Drohnen eine Subroutine einprogrammiert, die in der Unfähigkeit resultiert, entsprechende Widersprüche erkennen zu können. Würde die Drohne diese kognitive Dissonanz erkennen, so erkennte sie zugleich ja auch ihre eigene völlig groteske Programmierung, was zur Löschung derselben führen würde. Und da diese Form von Selbsterkenntnis folglich unbedingt vermieden werden musste, hat man diese Subroutine eingebaut.

Versucht man dennoch eine Drohne auf diesen Sachverhalt aufmerksam zu machen, so führt dies zur Aktivierung einer Subroutine, die sich manifestiert in Form von massiver Agression gegenüber dem Deprogrammierer. Der Deprogrammierer wird von der Drohne dann selbst als Nazi wahrgenommen und entsprechend attackiert. Bei den von religiösen Sekten programmierten Drohnen kann der Begriff "Nazi", "Rassist", "Verrückter", "Verschwörungstheoretiker" oder "Terrorist" dann wahlweise auch durch den Begriff "Dämon" oder "Teufel" ersetzt werden.

Es ist zu befürchten, dass den Arbeitsdrohnen auch noch eine Selbstmord-Subroutine einprogrammiert worden ist, was bedeutet, dass man besser nicht insistieren sollte, wenn es darum geht die Drohne zu deprogrammieren, indem man sie dazu zwingt sich dieser offensichtlichen Widersprüche bewusst zu werden.

So long.