Donnerstag, 29. April 2010

Die Schweiz im Widerstand

Ein selbstbewusstes Volk lässt sich nicht so leicht unterjochen

Zu den wahren Absichten hinter den Angriffen auf die Schweiz und ihre Geschichte – unter Einbezug der Guisan-Biographie von Markus Somm

von Tobias Salander, Historiker

Die Schweiz befindet sich zurzeit in einer komplexen Lage: umringt von einer sich immer totalitärer gebärdenden Lissabon-EU, einem neoliberalen Projekt mit engster Anbindung an die angelsächsische Kriegs­allianz; darin ein Deutschland, welches immer unverhohlener völkerrechtswidrige Angriffskriege führt, das den Begriff Krieg wieder, ohne zu erröten, in den Mund nimmt, seine Jugend in den Tod schickt und dann Totenkult an Ehrenmalen zelebriert. Dazu kommt die masslose Gier ausländischer Finanzzentren, welche die im Rechtsstaat Schweiz unter strengsten Geldwäschereiparagraphen verwalteten Vermögen in die eigenen Hände bekommen möchten – und die dazu eine breitgefächerte Kampagne der Verächtlichmachung gegen die Schweiz lanciert haben. In dieser Situation an der eigenen Tradition der Souveränität, der Ehrlichkeit, der Weltoffenheit, der Neutralität und der Guten Dienste festzuhalten bedingt einen klaren Kopf und eine unverstellte Sicht auf die Vergangenheit. Der aufrechte Gang, den sich die Schweizer trotz Übergriffen und Übergriffsversuchen durch angrenzende Grossmächte in ihrer Geschichte nicht haben nehmen lassen, braucht auch heute und besonders heute Mut und Entschlossenheit. Rechtzeitig und unterstützend sind dazu Publikationen erschienen, die Sachfragen klären, verzerrt Dargestelltes wieder ins richtige Licht rücken und Manipulanten beim Namen nennen. Ein grosses Verdienst kommt dabei der neuen Guisan-Biographie des Journalisten Markus Somm zu.

50 Jahre ist es nun her, dass General Henri Guisan am 7. April 1960 im Alter von 85 Jahren in einem Staatsbegräbnis, wie es die Schweiz noch nie gesehen hatte, in Lausanne zu Grabe getragen wurde. Mit ihm ging ein Mann von uns, der die Schweiz in bedrängter Situation mit ruhiger Hand durch die schwere Zeit des Zweiten Weltkrieges geleitet hatte. Obwohl jedem Personenkult abhold, liess es sich die Schweizer Bevölkerung nicht nehmen, diesem Vorbild an eidgenössischer Umsicht, Tapferkeit und Ausdauer in grossen Scharen die letzte Ehre zu erweisen. Sein Andenken wurde in hohen Ehren gehalten, und dies über Jahrzehnte. Selbst die ehemaligen Kriegsgegner USA und Deutschland brachten seinem Durchhaltevermögen und seiner Konzeption der Alpenfestung, des Reduits, noch während des Krieges grossen Respekt entgegen.

Erst der sogenannte Bonjour-Bericht, welchen der Basler Historiker Edgar Bonjour im Auftrag des Bundesrates verfasst hatte, brachte mit dem vierten Band der Neutralitätsgeschichte der Schweiz im Jahre 1970 die eine oder andere bisher unbekannte Seite des Wesens und der Tätigkeit des Generals an die Öffentlichkeit, was seinem guten Ruf jedoch keinen Abbruch zu tun imstande war.
Ende der 80er und Mitte der 90er Jahre begann dann eine eigentliche Herabminderungs­kampagne gegen die grösste Persönlichkeit der Schweizer Geschichte des 20. Jahrhunderts.

Geld und EU-Anschluss
Dies kam nicht von ungefähr: War es zuerst die Initiative der GSoA, der Gesellschaft für eine Schweiz ohne Armee, welche an der Staatsmaxime der immerwährenden bewaffneten Neutralität rüttelte und zu diesem Zweck die Geschichte des Zweiten Weltkrieges umzudefinieren begann und damit natürlich auch die Rolle des Generals herabwürdigte, so wurde die zweite Welle der Attacken gegen die Erinnerungen der Bevölkerung mittels der äusserst fragwürdigen Ergebnisse der Bergier-Kommission geführt. Hatte die GSoA-Kampagne auf die Entwaffnung der Schweiz abgezielt, die zu der Zeit immer noch über eines der grössten Landheere des Kontinents verfügte, so standen hinter der Demolierung des guten Rufes der Schweiz als neutralem Staat und Garant des Humanitären Völkerrechts, der Genfer Konventionen und der Guten Dienste zwei nur vordergründig nicht zusammenhängende Kräftegruppen: Einerseits der WJC, der World Jewish Congress, eine private Vereinigung, welche europaweit ein Land nach dem anderen und deren Banken und Industriebetriebe zu Zahlungen in Milliardenhöhe zwang. Es hätte eine Wiedergutmachung für die Opfer des Holocaust sein sollen, skandalöserweise ging aber nur wenig Geld wirklich an Holocaust-Überlebende. Der Löwenanteil landete bei heute zum Teil rechtskräftig verurteilten Anwälten oder bei Organisationen in Israel und ging von dort auf vielen Wegen wohl in deren Kriegskasse. Andererseits agierte innerhalb der Schweiz eine Gruppe von Leuten, die die Schweiz lieber gestern als heute in die EU geführt hätte. Doch dabei bestand ein Problem: Das Schweizer Volk war selbstbewusst aus dem Zweiten Weltkrieg in die Nachkriegszeit getreten, eingedenk der Situation der totalen Umzingelung durch die Achsenmächte, alleingestellt auf sich selber, und war nun mitnichten gewillt, Souveränität an ein Machtgebilde abzutreten, welches nach der Demokratie-Definition von Montes­quieu nur als Despotie zu bezeichnen war und ist. Wie also diese Schweiz in die von US-Machtstratege Zbigniew Brzezinski so stark gepuschte EU als Vasall und Brückenkopf der einzig verbliebenen Weltmacht USA einspuren? Indem man sich an die Verächtlichmachung und Verhöhnung von Geschichte, Tradition und Herkunft des Schweizer Volkes machte. Dies war das zweite Mal, dass der General unter Verdacht gestellt wie auch die ganze Aktivdienst-Generation verunglimpft wurde. Die Akteure der Kampagne, einerseits die sogenannte «US-Ostküste» und andererseits die einheimische Neolinke, liessen sich mit der gleichen Zielsetzung eine Ablehnung des souveränen Nationalstaates einreden.
Die Bekämpfer einer angeblichen auf Mythen und Dogmen aufgebauten Vergangenheitskultur erwiesen sich nun als neue Orthodoxie, die auf Kritik unwirsch und höchst gereizt reagierte und mit der Faschismus-Verdachts-Keule all jene traktierte, die sich das freie Denken und die historische Realität nicht nehmen lassen wollten.
Nun aber, zum 50. Todestag des Generals, beginnt sich die Vernunft doch wieder ihren Platz zu erkämpfen, und breite Kreise der Bevölkerung fangen an, sich des aufoktroyierten «Geschichtsbildes» einer unheiligen Allianz von WJC, neoliberalen und neolinken EU-Adepten zu entledigen und davon zu emanzipieren.
War dies schon deutlich geworden durch die 2009 vom Schweizer Fernsehen ausgestrahlte Fernsehserie über das Leben im ­Reduit und in der Anbauschlacht nach Plan Wahlen, welche auf breite Anteilnahme und Zustimmung gestossen war, legt nun der Historiker und Journalist Markus Somm, nicht ohne professionelle Fachberatung durch den Direktor der Bibliothek am Guisanplatz, Jürg Stüssi-Lauterburg, eine Biographie über General Guisan vor, welche ihren Platz im Bücherregal jeder Schweizer Familie und in jeder Bibliothek erhalten wird.
Somm gibt seinem Leser einen Einblick in die Überlegungen im Armeehauptquartier der 40er Jahre und nimmt ihn an der Hand, die Bedrohungslage und mögliche Abwehrkonzepte zu besichtigen und selber durchzudenken.
Was hätten wir Nachgeborenen getan angesichts der Niederlage der damals stärksten Armee, der französischen, angesichts des Schulterschlusses der Diktaturen im Norden und Süden, angesichts der blockadeverhängenden Westmächte und einer kollaborationswilligen, deutschfreundlichen Gruppe in der Armee und einem nicht immer ganz standfesten Bundesrat? Wir wären an einem Coca-Cola nuckeln gegangen. Wer brächte heutzutage den Mumm auf, eine kollaborationswillige Anschlusselite dingfest zu machen und damit Kopf und Kragen zu riskieren, sollte die Entwicklung ungünstig verlaufen? In den Sand hocken und alles «hinterfragen», an allem herumkritteln und sich dabei noch gescheit vorkommen, das haben viele Geschichtslehrer der 90er Jahre uns beigebracht. Und wie steht es mit dem Abwehrwillen gegen fremde Bevormundung und der Bereitschaft, sich für das Ganze einzusetzen? Und erst noch umsäuselt von Schalmeienklängen, die aufrufen, sich doch dem «Fortschritt» nicht zu verschliessen, dem «progressiven neuen Europa» zu folgen, welches eine «Grossraumwirtschaft» verspricht und «verkrustete Strukturen» aufbrechen will. Nein, die Rede ist hier nicht von der heutigen EU-Propaganda, obwohl fast identisch. Das megalomane Bestreben und das Lächerlichmachen von kleinstrukturierten Gebilden wie der Schweiz sind identisch. Die deutsche Kavallerie lässt grüssen. Die eben zitierten Begriffe entstammen der Nazi-Propaganda und wurden von einer, wenn auch kleinen, 5. Kolonne in der Schweiz willfährig kolportiert.

An wessen Wesen soll die Welt genesen? EU-getarntes Grossdeutschland?
Am EU-Wesen soll die Welt genesen, oder doch wieder am deutschen? So jedenfalls der französische Professor für Internationale Beziehungen an der ESCE, der Ecole Supérieure du Commerce Extérieur, in Paris, Pierre Hillard, der in mehreren Werken akribisch aufzeigt, wie heute unter der Schirmherrschaft der US-Israel-Kriegsallianz Deutschland unter dem Deckmantel der EU seine Einflusssphäre wieder derjenigen von 1937 und danach auszudehnen im Begriffe ist. Wozu? Erstrebte Hitler nichts Geringeres als die Weltherrschaft, und zwar nach geplanter Niederringung der Sowjetunion, so soll gemäss Hillard eine Weltregierung geschaffen werden durch die Bildung von kontinentalen Machtblöcken wie der EU. Das ergäbe dann eine transatlantische Union US-Europa-Israel mit einer Währung, um gegen Asien anzutreten. Machtphantasien? In die Pläne eines Brzezinski würde dies allemal passen. Und die Rolle der Schweiz darin? Umgeben von der Zentralmacht EU? Als Insel den Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit, der direkten Demokratie und dem Humanitären Völkerrecht verpflichtet, muss das kleine Alpenland Grossmacht­allüren im Wege stehen. Deswegen derzeit die Kampagne gegen die Schweiz, deswegen das Madigmachen der Schweizer Grundlagen.

Was lässt die Linke nach der EU schielen?
Desto wertvoller ist nun das längst nötige Freilegen der wahren Abläufe im Zweiten Weltkrieg, die sachliche Darstellung des Lebens und Wirkens des Generals. Bei der Lektüre von Somms Biographie kehrt ein ruhiges Selbstverständnis zurück. Erinnerung und Darstellung der Zeit stimmen wieder überein.
Weder Reduit als Demutsgeste noch verlängerter Arm der deutschen Rüstungsindustrie: Somm legt frei, wie sich der General lange gegen den Rückzug in die Alpenfestung verwahrte, wie er erst im Sommer 1940, nach der Kapitulation der französischen Armee, als die Panzertruppen Guderians an der Westgrenze standen und bereit waren einzufallen, wie er erst dann als Notlösung die Reduit-Idee aufgriff.
Aber was denn sonst? Kapitulation? Die von der Bergier-Kommission immerhin anerkannten 60 000 Flüchtlinge, darunter 30 000 Juden, den Nazis preisgeben? Die Linken ab in die KZs ins «Grossdeutsche Reich»? Nein, es waren auch die Linken, die auf Hans Oprecht gehört hatten, denselben Oprecht, der mit anderen Aufrechten der Offiziersverschwörung gar den Bundesrat arretiert hätte, hätte der denn kapituliert. Unverständlich, dass in den 90er Jahren Linke die Schweizer Geschichte dekonstruieren, wären sie doch als erste von der SS abgeholt worden. Und dass gerade diese Linke in die Lissabon-EU drängt, ein vom European Round Table und der amerikanischen Handelskammer geführtes neoliberales Projekt, welches nun auch die Todesstrafe wieder eingeführt hat, eben gerade bei Unruhen gegen die Auswüchse des Neoliberalismus. Es wäre an der Zeit, dass die Linke in der Schweiz wieder eine Persönlichkeit mit dem Format eines Oprecht bekäme.
Was ist es, was die Linke nach der EU schielen lässt? Ist es die Wut über das Erfolgsmodell Schweiz, welches halt nicht nur, obwohl auch, ein linkes Projekt ist? Oder gibt es der Stolz von Nachgeborenen nicht zu, wie Somm mutmasst, dass es eine bürgerliche Regierung war, die die Schweiz durch den Weltkrieg führte, mit Erfolg, wenn natürlich auch mit viel Glück. Oder ist es die pure Lust an der Dekonstruktion? Warum dann nicht den Mythos des sogenannten «Friedensprojekts» EU dekonstruieren? Die Hintergründe von Jean Monnet erhellen – um bei der Wallstreet zu landen? Angst, sich selber eine ­historische Fehleinschätzung grösserer Dimension eingestehen zu müssen? EU als heilige Kuh, jeglicher Kritik enthoben? Mythenverblendet? Die Literatur wäre zuhauf vorhanden, warum die Scheu?
Wo jetzt sogar einer der am meisten sakrosankten Mythen in Frage gestellt, pardon, «dekonstruiert» wird: Wer brachte es über Wochen auf die französische Bestsellerliste? Und vor allem auf die israelische? Shlomo Sand mit seinem epochalen Werk: «Die Erfindung des jüdischen Volkes – Israels Gründunsgmythos auf dem Prüfstand.»
Allein der Klappentext elektrisiert: «Shlomo Sand gehört einer Gruppe israelischer Historiker an, die sich kritisch mit der Geschichte Israels und des Zionismus befassen. Nicht das Existenzrecht Israels stellen sie in Frage, sondern den auf Legenden beruhenden Alleinanspruch auf das Gelobte Land. Das Judentum, so Sand, ist eine religiöse, keine ethnische Gemeinschaft. Wenn überhaupt, sind eher die Palästinenser als die aus Europa eingewanderten Juden ethnische Nachkommen der biblischen Israeliten.» Deswegen trete der Autor, heisst es da weiter, auch für eine offenere Politik Israels gegenüber seinen arabischen Nachbarn auf … Wenn heute schon die Israeli in ihrer schwierigen Lage den eigenen Gründungsmythos entblättern, warum dann nicht auch im Wohlstand lebende Schweizer Linke bezüglich der EU?

Plan B für die Schweiz heute?
Somms Guisan-Biographie, so sie denn gelesen wird, kann hier unschätzbare Dienste leisten: Unaufgeregt, sachlich, zitatenreich. Geeignet, das Selbstbewusstsein zu stärken, und zwar durch differenzierte Darlegung komplexer Sachverhalte. Warum der General mit französischen Offizieren verhandeln liess, warum er einen Gesandten nach Berlin schicken wollte, warum er mal demobilisierte, mal mobilisierte, all dies bringt Somm dem Leser näher. Wohltuend auch die Zitate der Angelsachsen, die damals mit der Schweiz zu tun hatten und ihre klare antideutsche Haltung, das wehrhafte Reduit und den felsenfesten Freiheitswillen in Depeschen an ihre Regierungen kundtaten.
Spannend wäre sicher auch gewesen – wobei dies den Rahmen der Schrift wohl gesprengt hätte –, das Verhältnis des Generals zur geheimen Widerstandsvorbereitung, später «P-26» genannt, zu beleuchten. Bereits 1940 wurde nämlich umsichtig ein Plan B entwickelt, wie, falls die Divisionen der Wehrmacht die Schweiz nach monatelangem Aushungern des Reduits dennoch eingenommen hätten, ein Partisanen- oder Guerilla­krieg hätte aufgebaut werden können. Ziele wären nicht deutsche Soldaten gewesen, im Wissen um die darauf folgenden grauenhaften Repressalien gegen die Zivilbevölkerung, sondern die gezielte Sabotage und Zerstörung der Infrastruktur der Besetzer. Es war der gleiche Plan B, der bis zum Fichenskandal und zur PUK EMD von 1989/1990, welche die Enttarnung und Auflösung der P-26 zur Folge hatte, auch gegen eine allfällige Besetzung durch die Rote Armee der Sowjetunion zum Tragen gekommen wäre.
Doch wie sieht das heute aus? Ist die Schweiz gewappnet angesichts der von unseren Gründervätern beschworenen «Arglist der Zeit», die sich auch nach der Niederlage der Nationalsozialisten, der Auflösung der Sowjetunion und der Roten Armee und nach dem Ende des kalten Krieges nicht weniger arglistig gebärdet? Kann die Lösung für die Unabhängigkeit der Schweiz wirklich darin bestehen, die Armee derart zu verkleinern, dass sie allenfalls noch als Modul für die Kooperation mit anderen Armeen taugt? Stichwort «Sicherheit durch Kooperation»? Was sich allerdings nur auf die Nato beziehen kann.
Kann die Lösung die PfP sein, die sogenannte Partnerschaft für den Frieden, die sich bei der neuen strategischen Ausrichtung der Nato von 1999 und 2009 wohl eher «Partnerschaft im Krieg» nennen lassen muss, die in zentralasiatischen Staaten offen als Trainings- und Vorbereitungsgelände für einen etwaigen Vollbeitritt gilt? Ist das die Traditionslinie eines Guisan? Gebärdet sich nach dem Fall des Ostblocks nicht die einzig verbliebene Weltmacht bzw. ein Teil ihrer Elite so, dass ungute Erinnerungen an andere Staaten mit Hegemonialanspruch wach werden? Und dass man, sicher in der eigenen Geschichte verankert, sich auch heute besser fernhält von Eroberungskriegen und Grossmannssucht?

Unesco: Den Frieden im Geist der Menschen verankern
Nicht auszudenken, was mit unserem Land nach dem Zweiten Weltkrieg geschehen wäre, hätten zuvor die kollaborationswilligen Quislinge in der Schweiz obsiegt und die Schweiz dem NS-Reich angeschlossen. Sicher wäre das Land besetzt worden und heute genauso williger Vasall der Siegermacht USA. Was, wenn später – und Grossreiche können in der Geschichte recht schnell untergehen oder auseinanderbrechen, siehe Sowjetunion, wieso nicht auch bald die EU? –, was also, wenn die Völker dann zur Abrechnung mit dem Westen schreiten, eine Neuauflage der Nürnberger Prozesse erwirken, um unter anderem die masslose Gier als eine der wesentlichen Ursachen für völkerrechtswidrige Angriffskriege unter Strafe zu stellen? Der International Criminal Court ICC steht ja bereits jetzt zur Verfügung.
Die Schweiz ist auch heute gut beraten, sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren, Hüterin des Humanitären Völkerrechts und neutrale Vermittlerin bei Konflikten zwischen Staaten zu sein – sich also aus fremden Händeln herauszuhalten und den Zaun nicht zu weit zu machen, wie einst Bruder Klaus in weiser Voraussicht geraten hatte …
Aus der Geschichte lernen heisst, sich für die Zukunft vorzubereiten, indem die Gegenwart bewusst gestaltet wird. Und dies muss zuallererst in den Köpfen und unserer Erinnerung beginnen. Es geht um ein Ausräumen ideologischer und machtpolitisch induzierter Geschichtsklitterung jedweder Provenienz. Oder wie es in der Präambel der Verfassung der Unesco, der Uno-Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur, heisst: «Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden.» Dazu braucht es aber zuallererst eine Klärung und Reinigung des Geistes. Und diese beginnt mit der Darstellung der historischen Wahrheit. Markus Somm, Pierre Hillard und Shlomo Sand haben wichtige Beiträge dazu geleistet.

Kommentare:

Nelson hat gesagt…

Teil 1

Begreift es endlich: Jedesmal, wenn ihr Macht an Andere abgebt, dann wird man euch betrügen, dann wird man diese Macht letztlich gegen euch einsetzen.

Worauf läuft es denn bei der EU letzten Endes hinaus? Der deutsche Steuerzahler muss Milliarden abgeben an die EU-Mafia und im Gegenzug verliert er seine Selbstbestimmung. Das heisst, nicht er selbst ist es, der nun darüber bestimmt, wofür sein Geld ausgegeben wird, sondern irgendwelche ihm völlig unbekannte Leute in Brüssel oder sonstige Geheimgesellschaften, die im Hintergrund die Fäden ziehen. Ein EU Beitritt bedeutet, seine nationale Souveränität an Fremde abzugeben und dafür auch noch zu bezahlen. Wer ist eigentlich so dumm, dies freiwillig zu tun?

Betrachten wir die Fakten: Noch vor etwa 20 Jahren war die Lebensqualität in Deutschland etwa vergleichbar mit der in der Schweiz. Wie genau hat sich das Leben der Deutschen eigentlich verbessert durch den in den 2 Jahrzehnten beständig zunehmenden Würgegriff der EU? Es geht hier übrigens nicht um weltfremde, ideologische Konstrukte, sondern um Tatsachen, um die effektive Lebensqualität der Menschen. Was sonst sollte denn der Masstab sein für die Qualität politischer Entscheidungen? Die Machteliten haben freilich ganz andere Maßstäbe.

Nun, 20 Jahre später, muss man leider sagen, dass sich die Lebensqualität in Deutschland gegenüber der Schweiz massiv verschlechtert hat. Durch die repressiven und erpresserischen Massnahmen der EUdSSR hat sich auch in der Schweiz das Leben etwas verschlechtert, aber doch in massiv geringerem Masse als in Deutschland. Betrachten wir die Fakten: In dem Masse in dem man seine Autorität abgibt an übergeordnete Strukturen, in dem Masse verschlechtert sich auch die Lebensqualität. Das ist einfach eine Erfahrungstatsache, die man leicht überprüfen kann.

Nun könnte man ja einwenden, dann wäre ja selbst die Gründung Deutschlands ein Fehler gewesen, dann war die Lebensqualität der Menschen im damaligen Königreich Bayern ja noch besser, als nach dem Eintritt Bayerns in die deutsche Nation. Betrachten wir auch hier frei von Polemik die Fakten: Wäre Bayern nie in das deutsche Bündnis eingetreten, so wäre dieser souveräne Nationalstaat mit grosser Wahrscheinlichkeit nie in den ersten Weltkrieg verwickelt worden, und wäre auch vom wirtschaftlichen Verfall der Weimarer Republik verschont geblieben. Selbst Hitler wäre dann vermutlich nicht auf grosse Resonanz gestossen, da ja sein Erfolg im Wesentlichen die Folge der wirtschaftlichen Verelendung Deutschlands war - auch damals übrigens verursacht durch die Federal Reserve.

Betrachten wir die Schweiz: Sie konnte sich als souveräner Nationalstaat aus zwei Weltkriegen mit all dem entsetzlichen Leid heraushalten, und es ist durchaus nicht einzusehen, warum dies dem Königreich Bayern nicht genauso hätte möglich sein können. So gesehen hat das ganze Elend bereits mit der Gründung des deutschen Nationalstaates angefangen. Natürlich können territoriale Bündnisse auch non Vorteil sein, und kaum ein Schweizer bereut den Zusammenschluss der Kantone zur Eidgenossenschaft. Aber die einzelnen Kantone sind basisdemokratisch organisiert, föderalistisch strukturiert und weitgehend souverän. Natürlich bemühen sich die üblichen Verdächtigen auch hier stetig darum, dieses bewährte Modell zu demontieren.

Nelson hat gesagt…

Teil 2

Ein gutes Bündnis muss wie eine gute Freundschaft strukturiert sein: Man schliesst keine Verträge, sondern man kooperiert punktuell basierend auf gegenseitigem Vertrauen. Nur ein Betrüger will seinen Partner in trickreiche Knebelverträge und juristische Zwänge einbinden. Bündnisse sollten jedem Partner immer die Möglichkeit einräumen ein solches Bündnis jederzeit verlassen zu können, wen das gegenseitige Vertrauen nicht mehr gegeben ist.

Dein Geld ist die Frucht deiner Arbeit, und niemandem steht es moralisch gesehen zu, sich dein Geld anzueignen - aus welchem Vorwand auch immer. Hilfe an Arme und Kranke sollte natürlich immer freiwillig sein, und jeder Versuch dich gegen deinen Willen zu irgend etwas zu zwingen ist ganz klar ein Verbrechen. Wenn du freiwillig den Armen hilfst, dann hat dies eine ganz andere karmische Bedeutung, als wenn man dich dazu zwingt. Du allein bist Meister über dein Schicksal, du allein musst dich vor Gott verantworten. Dich auf Befehle und Zwänge und Gesetze zu berufen, wird dir vor Gott nicht helfen.

Man hat die Menschen bereits mental so konditioniert, dass sie es als normal hinnehmen ihr Geld an Andere abzutreten. Dies stellt im Grunde einen ungeheuerlichen Vorgang dar, und zeigt, dass die Menschen selbst die Souveränität über ihr eigenes Denken an andere abgegeben haben. Jeder Zwang gegen deinen freien Willen ist kriminell. Niemand hat das moralische Recht dich zu irgendetwas zu zwingen. Und jeder Versuch dies zu tun, kann nur als zutiefst satanisch bezeichnet werden. Wenn du jedoch freiwillig einen Pakt mit dem Teufel, also mit den etablierten Machtstrukturen schliesst, dann bist du selbst schuld. Es gibt aber eine Ausnahme: Wenn du einen Anderen als Einzelner oder als Befehlsempfänger zwingst etwas gegen seinen Willen zu tun, dann bist du ein Verbrecher, und dann hat der Andere das moralische Recht, dich mit allen Mitteln daran zu hindern. Das kann für dich natürlich sehr unangenehm werden.

Es gibt da also diese bösen Männer, die dir dein Geld wegnehmen wollen, und mit diesem Geld dann böse Dinge machen, wie Krieg führen, und Gefängnisse bauen für die, die sich deren Macht entziehen wollen.

Natürlich wollen die Illuminati den Mittelstand dadurch zerstören, dass sie ihn in die totale Verschuldung und somit in die Armut treiben. Der Gläubiger hat Macht, der Schuldner nur Ohnmacht. Nach Meinung der Elite soll es zukünftig nur zwei Bevölkerungsschichten geben: Die Machtelite und ein konditioniertes, manipuliertes, streng überwachtes Volk von verarmten und verängstigten Arbeitersklaven, die keinerlei Bedrohung darstellen für diese Elite. Warum wohl hat der Stalin hunderttausende von Intellektuellen ermorden lassen?

Nelson hat gesagt…

Teil 3

Gegenwärtig bedient sich die Illuminati-Elite eines "network of minds", also in erster Linie der Freimaurer und ähnlicher verschworener Gruppierungen. Nach Errichtung einer totalitären Weltregierung, falls wir dies zulassen, wird die Freimaurerei natürlich verboten werden, werden die Freimaurer als nützliche Idioten selbstverständlich als Erste eliminiert werden, genauso wie man auch die Revolutionäre in der UdSSR eliminiert hat. Stalin liess ja fast alle seiner Kampfgenossen der ersten Stunde ermorden. Stalin war übrigens Freimaurer und einer der Illuminati. Die Illusion der nützlichen Idioten besteht ja darin zu glauben, man würde sie verschonen oder sogar privilegiert behandeln, wenn sie sich der Elite nur als dienstbar erweisen. Den höheren Untertanen der Mittelschicht zu schmeicheln, indem man sie "einweiht" kann eben auch eine Form der Manipulation darstellen.

Nach dem Prinzip von "pressure from above, pressure from below" wird die christliche Grundordnung gegenwärtig massiv in die Zange genommen: Von oben durch die luziferischen Freimaurer, die Brüssel fest im Griff haben, von unten durch den zutiefst satanischen und gewalttätigen Islam, der übrigens mit dem positiven islamischen Sufismus nichts gemein hat. Aus diesem Grund wurden dem islamischen Influx nach Europa auch Tür und Tor geöffnet. Dies war durchaus kein Versehen, dies war so geplant.

Wie in einer Schraubpresse soll die freiheitlich-christliche Grundordnung Europas zerquetscht werden. Einerseits der verfassungsfeindliche Klub der babylonischen Freimaurer-Satanisten, andererseits eine primitive Horde höchst gewaltbereiter Islamisten, Linksextremisten und Faschisten, die Europa im Chaos versinken lassen werden. Eines haben Islamisten und die Illuminati ja gemeinsam: Beide lehnen sie Jesus Christus als Sohn Gottes grundsätzlich ab. Den Bezug auf Gott wird man in der EU-Verfassung vergeblich suchen. Dann hat man das "chao" aus dem die neue "ordo" hervorgehen wird, dann wird der naive Spiesser der Mittelschicht bereit sein, seine Souveränität endgültig an verfassungswidrige, satanische Kräfte abzugeben, genauso wie er es 1933 schon einmal getan hat. Und auch damals schon hat man die heiligen Kreuze aus Klassenzimmern und Gerichten entfernen lassen.

Gruss NH